https://www.zerohedge.com/news/2021-08-27/its-no-longer-white-mans-burden

 

Die Bürde des Weißen Mannes, das war einmal...

 

von WilliamBanzai7, 27.08.2021

 

 

Ergreift die Bürde des Weißen Mannes –

schickt die Besten aus, die ihr erzieht –

Bannt eure Söhne ins Exil

den Bedürfnissen eurer Gefangenen zu dienen;

in schwerem Geschirre aufzuwarten

verschreckten wilden Leuten –

euren neugefangenen verdrossenen Völkern,

halb Teufel und halb Kind.

Die Bürde des Weißen Mannes, von Rudyard Kipling --

 

In den letzten Tagen des 19. Jahrhunderts wurde der liberale Imperialismus in die Bürde des Weißen Mannes umgetauft, in Kiplings berühmten Gedicht: „Ergreift die Bürde des Weißen Mannes“, wie man die dunklen Menschen des Ostens zivilisiert, unter anderem indem man sie zu gottesfürchtigen Christen umerzieht.

 

 

Schneller Vorlauf ins hier und jetzt. Vergesst die Bürde des Weißen Mannes, jetzt haben wir stattdessen woken Evangelismus. Unser außenpolitisches Establishment predigt die LGBTQI+ Heilsbotschaft, anscheinend um die Welt zur Queerheit umzuerziehen. Und wenn es sein muss, drohnen wir eure Hochzeitsparty, um uns durchzusetzen.

 

Wir halten uns für eine tolerante Kultur. Wenn ihr queer sein wollt, nur zu. Nur gilt man jetzt als Barbar, wenn man nicht zu einer ebenso "toleranten" Kultur gehört. Das ist offenbar unser neu aufgeklärtes, imperiales Mandat. Sie wollen es allen anderen auf der Welt aufzwingen, genauso wie sie es dir aufzwingen wollen, du bedauernswerter Abschaum! Aber schaut, es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Prinzip "Leben und leben lassen", dem viele hier anhängen, und der egoistischen Arroganz des aufgeweckten Kollektivismus. Weißt du, was wir als Land tun müssen? Uns um unsere eigenen verdammten Angelegenheiten kümmern.

 

Michael Cook, „Die Regenbogenflagge flattert nicht mehr über der US-Botschaft in Kabul“:

https://mercatornet.com/the-rainbow-flag-flutters-no-more-over-the-us-embassy-in-kabul/74203/

 

"Wie viele afghanische Soldaten sahen die Regenbogenflagge über dem 800 Millionen Dollar teuren Botschaftsgelände wehen und sagten: "Allahu Akbar, ich bin stolz, Schulter an Schulter mit Joe Biden zu kämpfen"? Wahrscheinlich keiner. Wahrscheinlich hielten viele Afghanen das für nur einen Schritt davon entfernt, auf einer Kopie des Korans herumzutrampeln.

 

"Damit soll nicht gesagt werden, dass die USA keine Verantwortung für die Förderung der Menschenrechte in Afghanistan hätten – die dort vorherrschende Kultur steht den Rechten der Frauen und der Religionsfreiheit gewaltsam feindlich gegenüber. Afghanistan hat Menschenrechtserklärungen unterzeichnet und sollte sich an sie halten. Aber die aggressive Förderung unislamischer Werte in einem zutiefst religiösen Land kann nur als Inbegriff eines unverschämten Kulturimperialismus bezeichnet werden. Das ist schlimmer als die Herablassung der schnauzbärtigen Sahibs, die im 19. Jahrhundert in Afghanistan einfielen, um die Welt für die East India Company sicher zu machen."

 

"In dem Brustklopfen und der Gewissenserforschung, die dieser massiven Demütigung folgen müssen, sollten sich die Vereinigten Staaten daran erinnern, dass ihre Position in der Welt nicht nur von militärischer Macht und wirtschaftlichem Einfluss abhängt, sondern auch von ihrer "Soft Power".

 

"Es ist schwer, sich etwas Egoistischeres oder Arroganteres vorzustellen als das LGBTQI+-Narrativ. Es ist in den meisten Ländern, in denen die USA wichtige Interessen haben, nicht willkommen. Es untergräbt die traditionelle Familie und die Grundsätze der großen Religionen – einschließlich des Islam und des Christentums. Sollte es weiterhin eines der Hauptmerkmale der amerikanischen Außenpolitik sein?"

 

Vor zwei Wochen habe ich das Bild "Graveyard of Empire" ohne Änderungen veröffentlicht. Ich hatte mich zurückgehalten, weil ich der Meinung war, dass wir noch nicht ganz die gleiche epische Demütigung erlebt hatten wie die Briten 1842.

Nun, in den letzten 24 Stunden habe ich meine Meinung geändert...

Und am Ende des Kampfes steht ein weißer Grabstein

 

mit dem Namen des jüngst Verstorbenen

 

und dem düsteren Nachruf: „Hier ruht ein Narr, der den Osten erledigen wollte“. – Rudyard Kipling