https://www.paulcraigroberts.org/2021/11/17/in-the-western-world-journalism-has-been-replaced-by-the-ministry-of-propaganda/

 

Im Westen ist der Journalismus durch das Wahrheitsministerium ersetzt worden

 

von Paul Craig Roberts, 17.11.2021

 

 

"Wenn das FBI in der Trump-Ära Durchsuchungsbefehle in den Redaktionen der New York Times und von NBC News ausgeführt hätte, würden wir Beweise fordern, die belegen, dass dies juristisch gerechtfertigt war. Doch es wurde so gut wie nichts vorgelegt, um das Vorgehen des FBI gegen O'Keefe und seine Kollegen von Project Veritas zu rechtfertigen, und das Wenige, das zur Rechtfertigung offengelegt wurde, ergibt keinen Sinn." - Glenn Greenwald

 

Glenn Greenwald und Matt Taibbi sind zwei der letzten Journalisten. Beide sind linksorientiert, und Greenwald ist homosexuell. Aber wenn es darum geht, wem man glauben soll, glaube ich ihnen. Sie sind integer, und die Wahrheit ist ihnen wichtig. Beide wurden aus den Publikationen, die sie berühmt gemacht haben, vertrieben, weil sie die Wahrheit sagten. Weil es der "Werbung", d. h. dem Geld für Öffentlichkeitsarbeit zur Unterstützung einer Agenda, schadet. Der einzige Grund, The Intercept zu lesen, war Greenwald, und der einzige Grund, den RollingStone zu lesen, war Taibbi. Keiner von beiden lügt, um eine Agenda voranzutreiben. Beide sind ehrliche Journalisten, was heutzutage eine Seltenheit ist.

 

Greenwald hat immer wieder darauf hingewiesen, dass Journalisten dabei sind, sich selbst zu zerstören. Die Narren fordern eine Zensur, die ihnen selbst den Mund verbietet. Sie bestehen darauf, dass Journalisten, die recherchieren und die Wahrheit sagen, keine echten Journalisten sind, sondern Verschwörungstheoretiker, die das offizielle Narrativ diskreditieren. Da Abweichler von der offiziellen Darstellung nicht als echte Journalisten bezeichnet werden, genießen sie keinen Schutz durch den ersten Verfassungszusatz und können unter so weit hergeholten Anschuldigungen wie Julian Assange als russischer Spion und als Vergewaltiger von Frauen, die nicht behaupten, vergewaltigt worden zu sein, festgenommen werden. Es sind die Journalisten selbst, die Presstituierten, wie ich sie nenne, die Journalisten nur als diejenigen definiert haben, die das offizielle Narrativ wiederkäuen, so wie es die sowjetische Presse unter Stalin tat.

 

Jeder, der die New York Times und die Washington Post liest, NPR, CNN, MSNBC, BBC und den Rest der offiziellen Medien hört, betreibt Selbsthirnwäsche, Selbstindoktrination. Sie machen sich selbst blind, dumm und akzeptabel für die Tyrannei.

 

In Interviews mit russischen Journalisten habe ich festgestellt, dass es im amerikanischen Print-, Fernseh- oder öffentlichen Radio-"Journalismus" heute niemanden gibt, den wir, als ich Redakteur beim Wall Street Journal war, in Betracht gezogen hätten, einzustellen. Was man heute als Journalisten bezeichnet, hat nicht nur keine Substanz, sondern auch keine Integrität. Sie haben keinen Respekt vor der Wahrheit und fühlen sich nicht verpflichtet, die Wahrheit zu berichten. Sie behalten einfach ihren Job, indem sie für die Agenda lügen, was auch immer das sein mag.

 

Hier ist Greenwald, um euch über die Abwesenheit von Prinzipien in dem zu informieren, was in der sterbenden und korrupten westlichen Welt als Journalismus durchgeht:

 

https://greenwald.substack.com/p/kyle-rittenhouse-project-veritas

 

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