http://thesaker.is/what-kind-of-popular-revolution-is-this/

 

Was für eine „Volksrevolution“ ist das denn?!

 

vom Saker, 16.06.2020 (geschrieben für Unz Review)

 

 

Ich muss sagen dass ich erstaunt bin, dass so viele Leute auf der Linken anscheinend glauben, dass die gegenwärtigen Unruhen in den USA eine spontane Rebellion gegen Polizeigewalt seien, gegen alltäglichen Rassismus und die Geschichte der Verfolgung und Ausbeutung der Farbigen und der Indianer usw. Was die Gewalt, die Plünderungen und die Unruhen angeht – die werden entweder als Resultat einer Art von gerechtem Zorn angesehen oder auf „Infiltratoren“ geschoben. In meinem vorherigen Artikel versuchte ich zu zeigen, wie die Demokraten und die US-Medien versucht haben, diese Unruhen zu instrumentalisieren und sie gegen Trumps Wiederwahl einzusetzen.

https://www.unz.com/tsaker/the-empire-takes-a-knee-let-it-but-we-dont-have-to-2/

 

Ich habe dem Artikel dieses sorgfältige inszenierte Foto von US-Demokraten hinzugefügt, wo sie solidarisch „das Knie beugen“ (als ob sich die Demokratische Partei einen Scheiß um Schwarze oder arme US-Amerikaner scheren würde!)

 

Was ich nicht erwähnte: wie kräftig die US (und sogar die trans-nationale) Konzernwelt diese Unruhen unterstützt. Hier ein paar Beispiele:

 

Amazon, Bank of America & Sephora:

 

Und das nicht nur in den USA. Seht euch an, was sich Adidas aus Deutschland ausgedacht hat:

"Die Schuhmarke, die dafür bekannt wurde, Run-DMC mit ihren Sneakers auszurüsten,

setzt sich dafür ein, die afro-amerikanischen Gemeinden wirtschaftlich zu unterstützen.

Adidas North America sagte am Mittwoch, man werde über die nächsten vier Jahre

$120 Millionen in farbige Gemeinden investieren und 30% der gegenwärtigen Job-Angebote

mit Schwarzen oder Hispaniern besetzen.

 

In einer Reihe von Tweets sagte die Firma mit Stammsitz in Deutschland,

dass „es an der Zeit ist, unser Schweigen einzugestehen“, während Afro-Amerikaner

die Rassenungleichheit und die Polizeibrutalität nach den jüngsten Todesfällen

von Breonna Taylor, George Floyd und anderen farbigen Amerikanern beklagen.

„Black Lives Matter“ sagte die Firma.

 

Adidas befürwortet auch die Führungsrolle, die farbige Angestellte in den letzten Wochen

in ihrem US-Hauptquartier in Portland, Oregon übernommen haben, und stellte die

Bedeutung schwarzer Athleten heraus, wie James Harden von den Houston Rockets

und den Quarterback der Kansas City Chiefs, Patrick Mahomes,

beide haben Schuh-Verträge mit der Marke."

 

Und schließlich mein persönlicher Super-Favorit:

 

Jamie Dimon und die JP Morgan Chase Bank:

 

All jene von uns, die dachten, dass es der Konzernwelt nur ums Geld ginge, dass die Konzern-“Kultur“ alle Anzeichen einer schweren Psychopathie trage und dass Milliardäre sich einen Dreck um die Armen und Unterdrückten scheren würden, wir wissen es jetzt besser: Wir hielten sie für das böse Eine Prozent, aber es stellt sich heraus, dass es nette Menschen mit hohen Prinzipien sind, die sich um Ungerechtigkeit und Freiheit sorgen und die sich wirklich schlecht fühlen, sehr sehr schlecht, wegen all der Ungerechtigkeiten, die Farbigen angetan wurden!

 

Nehmt ihr ihnen das ab?

 

Ich ganz sicher nicht!

 

Das sind keine kleinen Mom-and-Pop-Läden, in denen es noch Ethik und Freundlichkeit gibt. Das sind genau die Konzerne, die am meisten von all den Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten, Gewalttaten und imperialen Angriffskriegen profitiert haben, und es wäre wahrhaft unverbesserlich optimistisch zu glauben, dass diese Konzerne und ihre Geschäftsführer plötzlich ein Gewissen bekommen haben (genau dasselbe gilt natürlich auch für die Führung der Demokratischen Partei!)

Kehren wir also zu den Grundlagen zurück: Bei Unternehmen geht es ums Geld, das ist eine Binsenweisheit. Ja, manchmal versuchen Unternehmen, ein "menschliches Gesicht" zu präsentieren, aber das ist nichts anderes als ein Marketing-Trick, der dazu bestimmt ist, die Loyalität der Verbraucher zu erzeugen. Nun glaube ich keine Sekunde lang, dass die oben genannten Megakonzerne erwarten, mit der Unterstützung der Unruhen viel Geld zu verdienen, zumindest nicht auf direktem Wege. Ich glaube auch nicht, dass diese Konzerne versuchen, ein Gewissen vorzuspielen, weil sie einen Boykott der Schwarzen befürchten (was in Tuskegee in den späten 1950er Jahren galt, trifft heute nicht mehr zu, schon allein wegen des völlig anderen Ausmaßes der Proteste).
https://nvdatabase.swarthmore.edu/content/black-citizens-boycott-white-merchants-us-voting-rights-tuskegee-alabama-1957-1961


Wenn also nicht das Geld – was steht dann auf dem Spiel?

Macht.

Insbesondere der Tiefe US-Staat – eine große Fraktion innerhalb des Tiefen Staats – ist eindeutig verzweifelt darum bemüht, Trump loszuwerden (und NICHT aus den richtigen Gründen, von denen es reichlich gibt).

 

Es gibt viele Anzeichen, die zeigen, dass Trump sogar die Kontrolle über die Exekutive verliert, z.B. dass Verteidigungsminister Esper Trump in einer Schlüsselfrage – der Wiederherstellung von Recht und Ordnung – widerspricht oder dass der US-Botschafter in Südkorea sich für BLM ausspricht (ich denke, dass diese Aktionen von Spitzenbeamten gegen ihren eigenen Oberbefehlshaber an Hochverrat grenzen). Unnötig zu sagen, dass die pro-demokratischen Neoliberalen bei Slate sofort begannen, von einer militärischen Revolte gegen Trump zu träumen und dazu aufzurufen.

 

 

Nicht zuletzt haben wir jetzt eine "freie Zone" in Seattle, die berüchtigte Autonome Zone Capitol Hill, "CHAZ" alias "CHOP", in der neben anderen "Kuriositäten" Weiße angewiesen werden, einem Schwarzen 10 Dollar zu geben. Das bedeutet, dass die Vereinigten Staaten bis zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung in der heutigen CHAZ ihre Souveränität über einen Teil einer ihrer Städte verloren haben. Das ist ein "blaues Auge" für jeden US-Präsidenten, der schließlich der Führer der Exekutive und Oberbefehlshaber eines Militärs ist, das (natürlich nur theoretisch) die Vereinigten Staaten gegen alle Feinde verteidigen soll.

Was haben all diese Entwicklungen gemeinsam?

Sie sollen zeigen, dass Trump die Kontrolle über das Land verloren hat und dass alle guten und anständigen Menschen nun vereint gegen ihn stehen.

Es gibt mehrere große Probleme mit diesem Plan.

Zum einen ist das alles völlig illegal. Was als typischer Rassenkrawall begann, wandelt sich nun offen in Aufruhr.

Das zweite große Problem dieses Plans besteht darin, dass er sich auf das stützt, was ich als "Koalition der Minderheiten" bezeichne, um ihr Ziel zu erreichen, sie ignoriert also den Willen der Mehrheit des Volkes. Dies kann nach hinten losgehen, insbesondere wenn sich das Chaos und die Gewalt weiter ausbreiten.

Als nächstes kommt das "Golem/Frankenstein"-Problem: Es ist viel einfacher, ein Lauffeuer zu legen, als es einzudämmen oder zu unterdrücken. Nancy Pelosi mag dumm genug sein, zu glauben, dass sie und ihre Bande Leute wie Raz Simone kontrollieren können, aber die Geschichte zeigt, dass Anarchie entsteht, wenn der Staat auf sein Gewaltmonopol verzichtet.

 

 

Übrigens ist es wichtig, an dieser Stelle festzuhalten, dass Trump, zumindest bis jetzt, nicht den Köder geschluckt und keine Bundestruppen eingesetzt hat, um Recht und Ordnung in Seattle, Atlanta oder anderswo wieder herzustellen.

 

Er muss erkennen, dass die Befreiung der so genannten CHAZ zu einem Blutbad führen könnte (in der CHAZ scheint es viele Waffen zu geben) und dass die Demokraten davon träumen, ihn für ein Blutbad verantwortlich zu machen. Trumps Strategie scheint, zumindest bis jetzt, die Gesetzlosigkeit weitergehen zu lassen und die Demokraten dafür verantwortlich zu machen.

 

Obwohl Trumps Strategie Sinn macht, so ist sie doch von Natur aus sehr gefährlich, denn wenn der Staat nicht in der Lage ist, Recht und Ordnung wiederherzustellen, dann könnten alle möglichen "Freiwilligen" beschließen, es (mit Gewalt) zu versuchen. Seht euch diese Schlagzeile an: "Biker für Trump organisieren sich, um Seattle am 4. Juli wieder einzunehmen".

 

https://welovetrump.com/2020/06/13/bikers-for-trump-planning-to-retake-seattle-on-july-4th/

 

Ob diese Biker tatsächlich versuchen werden, die CHAZ zu übernehmen oder nicht, schon die Tatsache, dass sie sich darauf vorbereiten, zeigt einmal mehr, dass der Staat sein Gewaltmonopol verloren hat.

 

Schließlich könnte diese Strategie, Trump durch Gesetzlosigkeit und Anarchie zu verdrängen, erheblich zum Zerfall der Vereinigten Staaten beitragen, wenn nicht de jure, so doch zumindest de facto. Wie?

 

Zum einen sind die Vereinigten Staaten ein großes Land, nicht nur im Hinblick auf die geografische Größe, sondern auch in sozioökonomischer und sogar kultureller Hinsicht. Einige US-Bundesstaaten haben eine große schwarze Bevölkerung, andere weit weniger. Aber sie alle schauen meist die gleichen Nachrichtenmedien. Das bedeutet, dass bei Rassenunruhen, beispielsweise in Los Angeles oder Baltimore, die Menschen, die in Staaten wie Montana oder Dakota leben, das Gefühl haben, dass ihr Land bedroht ist. Zufällig (oder auch nicht?) haben diese meist weißen Staaten zufällig einen großen Teil ihrer Bevölkerung als Hillarys berühmte "Bedauernswerte". Einige Liberale nennen diese Staaten "Überflugsstaaten". Es kommt auch vor, dass Zivilisten in diesen Staaten eine große Anzahl von Schusswaffen besitzen und wissen, wie man damit umgeht.

 

Dasselbe gilt für verschiedene Orte innerhalb eines Staates. Nehmen wir zum Beispiel Kalifornien, das von vielen als sehr liberal, fortschrittlich angesehen wird. Nun, das mag für viele Städte in Kalifornien zutreffen, aber sobald man das ländliche Kalifornien betritt, ändert sich die vorherrschende Kultur ziemlich dramatisch. Die gleiche Dichotomie zwischen Stadt und Land gibt es auch in vielen anderen Staaten, darunter Florida.

 

Hier besteht folgendes Risiko: Einige Teile der Vereinigten Staaten könnten zusammenbrechen und zu Zonen völliger Gesetzlosigkeit werden, während andere "die Wagenburg schließen" und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um sich selbst und ihre Lebensweise zu schützen.

 

Dies bedeutet nicht, dass die USA als Land in mehrere Nachfolgestaaten zerfallen werden. Das könnte erst viel später geschehen, aber es bedeutet, dass verschiedene Gebiete des Landes beginnen könnten, sich der Krise autonom und möglicherweise sogar unter direkter Verletzung der US-Gesetze zu stellen. Wenn dies geschieht, nehmen Armut und Gewalt in der Regel stark zu. Es gibt bereits Berichte über Nachbarschaftswachen in New Mexico (interessanterweise haben die Behörden in diesem Fall die Bullen geschickt).

 

In seinem bahnbrechenden Artikel "Race and Crime in America" (ein absolutes *MUSS* für jeden, der verstehen will, was heute vor sich geht!) macht Ron Unz eine sehr interessante Bemerkung:

https://www.unz.com/runz/race-and-crime-in-america/

 

Die empirische Tatsache ist, dass die An- oder Abwesenheit einer großen Zahl von Hispanoamerikanern oder Asiaten in einem bestimmten Staat praktisch keinen Einfluss auf die weißen Wahlmuster zu haben scheint. Unterdessen besteht eine starke Beziehung zwischen der Größe der schwarzen Bevölkerung eines Staates und der Wahrscheinlichkeit, dass ansässige Weiße die Republikaner bevorzugen werden.“

 

Mit anderen Worten, je größer die schwarze Minderheit ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Weißen die Republikaner wählen werden. Natürlich kann man dies abtun, indem man sagt, dass diese Weißen alle Rassisten sind, aber auch das hilft nicht weiter, denn es wirft die Frage auf, warum Weiße nicht zu Rassisten werden, wenn sie neben Hispanoamerikanern und Asiaten leben, sondern wenn sie in der Nähe von Schwarzen leben. Die Erklärung findet sich in Rons Artikel: "Die örtlichen städtischen Kriminalitätsraten in Amerika scheinen fast vollständig durch die lokale rassische Verteilung erklärt zu werden" (die Daten, die diese Schlussfolgerung untermauern, finden Sie in den Diagrammen in Rons Artikel).

 

Dies führt zu einer potenziell sehr explosiven Mischung, vor allem in einer Zeit, in der Polizeibeamte jetzt einen Verweis, eine Degradierung, eine Entlassung oder sogar eine strafrechtliche Anklage wegen "exzessiver Gewaltanwendung" gegen einen schwarzen Verdächtigen riskieren (ja, US-Cops wenden oft exzessive Gewalt an, aber die Lösung besteht hier nicht darin, die Polizeikräfte zu lähmen, damit die Zivilbevölkerung nicht das Gefühl hat, sich verteidigen zu müssen.

 

[Nebenbemerkung: Wie ich es schon oft gesagt habe, ich glaube nicht, dass der Begriff "Rasse" eine wissenschaftliche Grundlage hat, ebenso wenig wie Konzepte wie "schwarz" oder "weiß". Das bedeutet nicht, dass sie keine politische Bedeutung haben, insbesondere in einem Land, das von Rassenfragen besessen ist (ja, man kann von nicht existierenden Dingen besessen sein). In den USA identifizieren sich die meisten Menschen mit einer Farbe, daher ist dies für sie etwas sehr Reales. Beispielsweise basieren die im Artikel von Ron Unz verwendeten Zahlen auf diesen soziologisch, nicht biologisch verstandenen Konzepten, und dies ist der einzige Grund, warum ich sie ebenfalls verwende, wenn auch etwas widerwillig, wie ich zugeben muss].

 

Schlussfolgerung: Dies ist überhaupt keine Volksrevolution

 

Es ist unbestreitbar, dass ein großer Teil der herrschenden Klassen in den USA beschlossen hat, die BLM-Bewegung und die von ihr angezettelten Unruhen zu unterstützen. Darüber hinaus haben die herrschenden Klassen in den USA diese Unruhen in einem transparenten Versuch instrumentalisiert, eine Trump-Wiederwahl im November zu verhindern. Und so wie die Republikaner das AngloZionistische Imperium auf der internationalen Bühne zerstört haben, haben die Demokraten die Vereinigten Staaten von innen heraus zerstört. Weit davon entfernt, eine echte populäre Protestbewegung zu sein, ist die BLM-Bewegung ein Werkzeug in den Händen einer Fraktion des Tiefen US-Staates gegen eine andere Fraktion. Viele Trump-Nominierte/Ernannte sehen jetzt die Zeichen der Zeit und verraten ihren Chef, um die Seite zu wechseln und das ihrer Meinung nach sinkende Schiff zu verlassen.

 

Mein persönliches Gefühl ist, dass Trump zu schwach und zu feige ist, um seine politischen Feinde zu bekämpfen (wenn er Rückgrat hätte, hätte sich das zu der Zeit gezeigt, als Trump Flynn nur einen Monat nach Beginn seiner Präsidentschaft verraten hat). Die Geschichte zeigt jedoch, dass ein politisches Vakuum nicht sehr lange bestehen kann. In Russland dauerte das Chaos von Februar bis November 1917. Zu diesem Zeitpunkt ergriffen die Bolschewiki (die eine relativ kleine Partei waren) leicht die Macht und stellten nach einem blutigen Bürgerkrieg ihre Version von Recht und Ordnung wieder her. Ich sehe immer noch keinen Bürgerkrieg in den USA, aber eine Art Putsch ist meiner Meinung nach eine sehr reale Möglichkeit. Dies gilt insbesondere, wenn man bedenkt, dass die meisten Demokraten niemals eine Trump-Wiederwahl akzeptieren werden, während die meisten Republikaner niemals eine Biden-Präsidentschaft akzeptieren werden. Dies ist ein Fall, in dem "nicht mein Präsident" mächtig nach hinten losgeht.

 

Diejenigen von uns, die in den USA leben, sollten sich besser auf ein sehr gefährliches und schwieriges Jahr vorbereiten!

 

 

Der Saker

 

 

Kommentare: 5
  • #5

    Humml (Montag, 22 Juni 2020 09:10)

    Nun wir sehen das Ergebnis einer jahrzehntelangen ideologischen Indoktrination, mit der der "Staat" zum Feind stilisiert wurde.
    Hierzulande weiß man vielleicht gerade noch, daß die Grundrechte in dieser liberalen Staatsidee als Abwehrrechte gegen den Staat konzipiert sind und damit ausschließlich das Rechtsverhältnis "Bürger (Privat) - Staat (öffentlich)" ausfüllen.
    Man übersieht allerdings regelmäßig, daß es genau dieser Staat ist, der auch gleichzeitig der Garant dieser Grundrechte sein muß, und auch nur er es sein kann, weshalb z.B. dieser Staat eine, eine Grundrechtsunterworfenheit, nun sagen wir einmal, bestimmter "systemrelevanter" Privatrechtssubjekte kreierte und dies sicher nicht aus lauter langer Weile.

    Sehr schön hat das einmal vor etlichen Jahren ein kaum bekannter Dramatiker formuliert:
    „Der Staat, so wurde und wird immer wieder entgegnet, solle doch besser nicht jede Einzelheit regeln. Aber was der Staat nicht regelt, regeln andere. Der Irrtum der Staatsängstlichen besteht in der Annahme, daß, wo der Staat nicht ist, die Freiheit sein müsse. In Wirklichkeit sind dort die Böcke, die dort die Gärtner sind.“ (Peter Hacks)

    Und wenn der Staat "weg" ist, werden solche "Böcke", wie Amazon, Google, Facebook, BlackRock, etc. etc., über "Grundrechte" des Einzelnen, aufgrund dessen jeweiligen Liquidität entscheiden. (Vor diesem Hintergrund muß man sich über "seltsame Koalitionen" nicht wundern)

    Und irgendwer sollte da einigen Zeitgenossen klar machen, daß es mit einigen Vorstellungen von "Freiheit" einfach vorbei ist - ein für allemal, und das ziemlich genau seit der Zeit, als wir von den Bäumen gestiegen sind, und begonnen haben, Ackerbau zu betreiben und Tempel zu bauen.

  • #4

    Dude (Sonntag, 21 Juni 2020 10:24)

    "Anarchie. Eine solche ist eine negative Diktatur. Mit anderen Worten, eine Gewaltherrschaft."

    Offensichtlich haben sie nicht den Hauch einer Ahnung, was Anarchie ist, denn:
    ANARCHIE HERRSCHT EBEN NICHT! NIEMAND HERRSCHT IN EINER WAHREN ANARCHIE. HERRSCHAFT PER SE IST DAS GEGENTEIL VON ANARCHIE.
    WEIL ANARCHIE IST DAS HÖCHSTE MASS AN FREIHEIT UND SELBSTBESTIMMTHEIT FÜR ALLE.
    Machen sie sich bitte mal schlau -> https://dudeweblog.wordpress.com/2020/01/16/anarchie-als-loesung-und-ziel-fuer-eine-wirkliche-ordnung/
    Siehe auch http://anarchistischebibliothek.org/

  • #3

    Nitzsche (Sonntag, 21 Juni 2020 09:49)

    Zynisch; genauso kniete der Cop darnieder, während er George Floyd tötete.

  • #2

    Wolfgang E r n s t (Sonntag, 21 Juni 2020 09:15)

    An #1, @Dude, Sie "streiten" für Anarchie. Eine solche ist eine negative Diktatur. Mit anderen Worten, eine Gewaltherrschaft. Ist dieses wirklich Ihr Anliegen? Anarchie heißt Gesetzlosigkeit! Dieses gibt es nicht, denn trotzdem unterliegen wir weiterhin den "Naturgesetzen". Diese sind ein eindeutiger Beweis der Existenz ALLVATERS!

    Zum Artikel auch noch ein paar Worte. Die Reps sollen das AngloZionistische Imperium auf der internationalen Bühne zerstört haben? Weit gefehlt. Diese Juden / Zionisten (= AshkeNAZI-Juden = ist eine Eigenbezeichnung derer) sind auch bei den Reps tätig. Barr, Trump (=1/2 Jude, und sein privater Anwalt ist der Sohn eines Mafia Schläger, NY) um einige zu nennen haben Großisrael als Motivation. Um dieses zu erreichen müssen die "USA / US-Corp." fallen. Trump und co sind die Antithese. Die "Hartliner" (sowohl Rep als Dem) sind die These. Die Synthese ist die eine Weltordnung unter Führung der Leute, die die anderen beiden auch finanziert. Diejenigen, die den großen Ausbruch des "3.WKs" bis jetzt verhindert haben, werden als 3.Macht (3M8) bezeichnet. Dies sind die Nachfahren der Absetzbewegung der Reichs Deutschen + Außerirdische!!!!

    Recherchieren Sie in diese Richtung und Ihnen wird einiges klarer. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag.


  • #1

    Dude (Samstag, 20 Juni 2020 18:04)

    "Schließlich könnte diese Strategie, Trumpf durch Gesetzlosigkeit und Anarchie zu verdrängen, erheblich zum Zerfall der Vereinigten Staaten beitragen"

    Bullshit turmhoch!
    Wäre die weltweite Gesellschaft anarchistisch strukturiert, brauchten wir alle nicht mehr dauernd über den Irrsinn und die ganzen Probleme zu schreiben, da es die dann nicht mehr gäbe!
    https://dudeweblog.wordpress.com/2020/01/13/weshalb-angst-vor-anarchie-hinterfragt-eure-aversion-vor-anarchie/