https://kunstler.com/clusterfuck-nation/now-what/

 

Und jetzt?

 

Von James Howard Kunstler, 10.07.2020

 

Woke (/'wouk/), ein politischer Begriff afroamerikanischen Ursprungs, der sich auf ein gefühltes Bewusstsein zu Themen wie sozialer Gerechtigkeit und Rassengerechtigkeit bezieht. Der Begriff stammt von dem afroamerikanisch/englischen Ausdruck „stay woke“ ab („bleib wachsam“) und bezieht sich auf eine fortgesetzte Aufmerksamkeit zu diesen Themen.

Ende der 2010er Jahre wurde woke als ein breiterer Slangausdruck in Verbindung mit linker Politik adoptiert, mit sozial-liberalen Anliegen, Feminismus, LGBT-Aktivismus und kulturellen Themen (woke culture und woke politics). Der weit verbreitete Gebrauch seit 2014 ist das Ergebnis der Black Lives Matter-Bewegung.

 

 

Habt Ihr auch die Schnauze voll von dem Terror der Woke-Inquisition? Denn das ist es natürlich: eine hoch aufgeladene Erpressungs-Aktion, die sämtliche mittelalterlichen Werkzeuge eines maximalen Hirnficks benutzt, um die USA aus seiner eigenen Existenz zu verdrängen. Das bestimmende Prinzip von Black Lives Matter ist nicht Gerechtigkeit sondern Zwang, und es ist nicht nur Zwang, sondern das sadistische Vergnügen, während der Erpressung von Geld und Macht auch noch Schmerz, Verletzung und Erniedrigung zu bereiten.

 

Die Werkzeuge sind gewalttätige Aufstände, Misstrauen und bedingungslose Unehrlichkeit, angewendet wie Daumenschrauben, Pfahlhängen und glühende Eisen auf eine Nation, die durch die Wirrungen eines pandemischen Virus und einer Finanzimplosion torkelt. Jetzt, etliche Wochen nach dem Juni-Wahnsinn mit Plünderungen und Brandschatzungen, ist die wahre Form dieses rassistischen Bauernaufstandes deutlich zu erkennen: sie sind die Sturmtruppen der verzweifelten und dementen Demokratischen Partei. Die rauchenden Ruinen von Minneapolis und Santa Monica sind die Plattform ihrer Parteipolitik. Die autonome Zone von Seattle (CHOP/CHAZ) ist ihre leuchtende Stadt auf dem Hügel. Natürlich sind nicht alle in diesem Land verrückt geworden, und nicht jeder wird bei dem Gedränge mitmachen.

 

Die Kriegshäuptlinge der Nachrichtenmedien bei dieser Woke-Inquisition – New York Times, CNN und MSNBC – machen Überstunden, um die Öffentlichkeit mit einer erneuten Covid-19 Hysterie zu terrorisieren, was den Vorteil hat, dass das Alltagsgeschäft der Amerikaner durch das Auslösen neuer Lockdowns weiter zerstört wird. Die Wirtschaft des Landes war eh schon in genug Schwierigkeiten. Jetzt stellt sich die Frage: Wie wird ein verantwortungsbewusstes politisches Establishment mit dieser Schrumpfung umgehen? Die Antwort der Woke-Inquisition besteht einfach darin, die Plünderungsoperationen auf alles auszudehnen, was nicht niet und nagelfest ist. Die Woke-Inquisition ist wie die parasitäre Wespenlarve, die versucht, sich aus einer dicken Raupe herauszufressen und nichts als eine Schale zurücklässt. Sie greift zuerst das Gehirn und dann die Eingeweide an.

 

Wer ist nicht beeindruckt von der Gedankenlosigkeit dieses bösartigen Pöbels? Im Kern ihrer Beschwerde gibt es keinen Beweis dafür, dass die Polizei landesweit "schwarze Männer jagt". Wenn überhaupt, dann jagen sich Schwarze gegenseitig – und sind sich der Kollateralschäden von Säuglingen und Kindern, die bei ihren Schießereien weggeblasen werden, nicht bewusst. Der Polizei die Mittel entziehen und ihnen die Hände auf den Rücken binden? Nun, die Ergebnisse sind bereits sichtbar: ein enormer Anstieg der Mordraten in Chicago, New York, Houston, Baltimore, Kansas City, Newark, Nashville usw., eine überwältigende Zahl von Verbrechen unter Schwarzen.

 

Das führt natürlich zum Dreh- und Angelpunkt des Wokesterismus: Es ist die Schuld des Weißen. Whitey ist der leibhaftige Rassismus. White Fragility macht eine Erlösung unmöglich. (Anm.d.Ü.: White Fragility: Warum es für Weiße so schwer ist, über Rassismus zu sprechen)

 

Kein Maß an Buße, Entschuldigung oder Abhilfe kann das Problem lösen. Was eine weitere Frage aufwirft: Warum sich überhaupt die Mühe machen, Wiedergutmachung für Sklaverei zu betreiben? Es wird nie genug sein. Was genau der Grund dafür sein könnte, dass das eigentliche Ziel der Woke-Inquisition darin besteht, alle amerikanischen Institutionen zu untergraben und dann die Republik zu zerschlagen.

 

Der zickige "Widerstand", der sich nach Hillarys schockierendem Wahlverlust im Jahr 2016 einschlich, hat den Grundstein dafür gelegt, indem er das FBI, den CIA, den NSC, das DOJ und andere Bundesbehörden zu aufrührerischen Intrigen veranlasste, die den Bundesjustizapparat korrupt und unglaubwürdig aussehen (und handeln) ließen. Alles an der Mueller-Untersuchung war ein Manöver aus Arglist und Niedertracht, wodurch die Motoren der offiziellen Justiz so kaputt waren, dass ihre Missetaten kaum korrigiert, geschweige denn strafrechtlich verfolgt werden können. Bis zum heutigen Tag unterstützen die Streithansel-Kader die fortgesetzte Verfolgung von General Michael Flynn, Monate nachdem das DOJ seine Klage gegen ihn formell fallen gelassen hatte. Meint ihr nicht, dass diese Schandtaten die beträchtliche Zahl von Bürgern, die sich immer noch weigern, sich durch den Terror von Woke in den Wahnsinn treiben zu lassen, in den Schatten stellen?

 

Und wer ist die Galionsfigur, die diese Nötigungstruppe der Demokratischen Partei der Erwachten anführt? Die leere Hülle von Joe Biden, einem stümperhaften Senator, der sich in einen betrügerischen Vizepräsidenten verwandelte und jetzt nur noch das Hologramm eines Kandidaten ist. Die erneute Kampagne der Covid-19-Hysterie in der Woke-Presse könnte nur ein Psy-Op sein, um den armen Joe zurück in seinen Keller zu stopfen und dafür zu sorgen, dass er von der Öffentlichkeit fern bleibt. Sie haben ihn gestern zu einer kurzen Sendung nach Pennsylvania gebracht, ein minderwertiges Fiasko. In einer feierlichen Ansprache sagte Herr Biden: "Heute veröffentliche ich also eine Bauplause („brewplint“) [sic] – ich glaube, die Presse hatte – wie man mit protestantischer Technologie [was du nicht sagst?!] Millionen von gutbezahlten Gewerkschaftsarbeitsplätzen schaffen kann, die wir jetzt und in Zukunft brauchen.“ Hmmm... protestantische Technologie? Was könnte das sein? Klingt nach einem weiteren von Whiteys endlosen Tricks.

 

Nach der Rede drängten einige Medien den Kandidaten neben einer Kampagnen-Limousine in die Ecke. Er lehnte es ab, Fragen zu beantworten und watschelte steif davon, mit glasigen Augen, die Hände seltsam ausgebreitet wie Robbenflossen (ein weiteres Symptom?). Wem wollen sie etwas mit dieser jämmerlichen aufziehbaren Mumie vormachen, dieser nackten Ruine eines krummen alten Politikers? Welches heimtückische Spiel spielen sie jetzt? Was kommt jetzt...?

 

Kommentare: 4
  • #4

    Humml (Freitag, 17 Juli 2020 12:02)

    Tja, werte Ines so zutreffend das auch sein mag, was Sie da äußern - wir haben ein Problem und zwar mit dem Bergriff "Ausbeuter", von dem ich annehme, daß er von einige "Esoterikern" im Grunde nur durch das Wort "Eliten" ersetzt wurde, was nicht unbedingt "erhellende" Folgen hat.

    Nur - wer sind "die" denn überhaupt?

    Gut, wir haben einige Namen, die da nicht zuletzt auf Grund ihrer z.T. exponierte wirtschaftlichen Stellung problemlos dafür herhalten können.
    Jedoch daß die so "ganz allein die Welt beherrschen" - uns "ausbeuten" - wir haben Zweifel.

  • #3

    Freiherr von Reich (Mittwoch, 15 Juli 2020 10:58)

    Auch hier in Rumänien nehmen die Demos zu.

    Sie werden auch im Ton bereits aggressiver.

    https://www.facebook.com/ionut.ionel15/videos/608934970059590/

    Das ist das Neueste aus Bukarest. Es wird die Kompetenz der Politiker mit deren Maßnahmen einerseits unterstützt (z.B. der Redner), aber von vielen Zwischenrufern gestört.

    Auf den Schildern kann man lesen: Wir glauben an Gott, aber nicht an Covid 19.

    Auch am Sonntag hat man demonstriert. Man prägt das Wort "Gesundheitsdiktatur". Die Polizeiführung hat eine ganze Reihe von Strafen wg. des Versammlungsverbotes aufgrund der Pandemie verhängt. Trotzdem haben die Leute protestiert.

    https://www.comisarul.ro/articol/video-trepanatii-romaniei-in-frunte-cu-activista-p_111...

    Wir haben hier in Rumänien natürlich die zusätzliche Problematik zu den persönlichen Einschränkungen der Grundrechte, dass die Wirtschaft am Boden liegt, insbesondere die Privatleute mit kleinerem Einkommen merken das. Jeder kauft nur das, was er unbedingt braucht, weil er in der Angst lebt, dass alles noch schlimmer wird. Das merken sogar die Lebensmittelbranchen, - und das ist eigentlich unnormal für Rumänien, weil gefressen und gestorben wird immer, so sagt man.

    Mit jedem kleineren Handwerker kann man sich unterhalten, und immer hört man dasselbe. Vor Corona war eine ganze Latte von vorgemerkten Aufträgen da, nun sind mehr als 80% auf unbestimmte Zeit vertagt. Es ist einfach kein Geld im Umlauf.

  • #2

    Niccolò Machiavelli (Dienstag, 14 Juli 2020 11:02)

    "Divide et impera."

  • #1

    Ines (Dienstag, 14 Juli 2020 08:25)

    Tja, die Ausbeuter wenden immer die gleiche Methode an, bei euch der Rassismus, bei uns der Faschismus, damit werden Generationen nach diesen Untaten noch geistig unterworfen, von den Indianer spricht keiner, aber auch die wurden gegeneinander in Stellung gebracht, um immer eine reine Weste und saubere Hände zu haben und den "Pöbel" ( Gesellschaften) dafür zur Verantwortung zu ziehen, das Spiel funktioniert immer...