Ron Paul war viele Jahre US-Abgeordneter und dreimal Präsidentschaftskandidat

 

Eine Sache haben wir aus der Präsidentschaft Trumps gelernt: Der „Tiefe Staat“ ist nicht bloß irgendeine verrückte Verschwörungstheorie. In den letzten drei Jahren haben wir gesehen, dass der Tiefe Staat einen Versuch nach dem anderen unternommen hat um das Wahlergebnis zunichte zu machen.

 

Es begann alles mit der verlogenen „Geheimdienst-Einschätzung“ des ehemaligen CIA-Direktors John Brennan zu einer russischen Einmischung in die Wahl 2016. Es wurde behauptet, dass alle 17 US-Geheimdienste darin übereinstimmten, dass Putin Trump ins Amt gehievt habe. Aber später erfuhren wir, dass der Bericht durch eine Handvoll von Brennan handverlesenen Agenten zusammengeschustert wurde.

 

Donald Trump hat als Präsidentschaftskandidat die Pläne Washingtons durchkreuzt und dadurch Elemente des Tiefen Staats gegen ihn mobilisiert.

 

Eines der Dinge, die Donald Trump ein Fadenkreuz des Tiefen Staats auf seinem Rücken verschafft haben, war sein wiederholtes Lob für WikiLeaks. Jene Pro-Transparenz Medienorganisation, die von dem australischen Journalisten Julian Assange angeführt wurde. Mehr als 100 Mal hat Kandidat Trump bei seinen Wahlkampfreden gesagt: „Ich liebe WikiLeaks“.

 

Es hat Trump gefallen, als WikiLeaks die Kriminalität Hillary Clintons und der Demokratischen Partei aufdeckte, denn sie haben betrogen, um Bernie Sanders die Nominierung der Demokratischen Partei zu verwehren. Die Veröffentlichung der DNC-EMails durch WikiLeaks hat die tiefe Korruption im Zentrum der US-Politik offenbart. Und dem Kandidaten Trump hat diese Transparenz gefallen.

 

Dann wurde Trump gewählt.

 

Die echte Tragödie der Präsidentschaft Trumps wird nirgends deutlicher als in Trumps 180 Grad Wende gegenüber WikiLeaks und seinem Gründer Julian Assange. „Ich weiß nichts über WikiLeaks“, sagte er als Präsident. „Das ist nicht wirklich mein Ding.“

 

US-Druck und Bestechung der ecuadorianischen Regierung haben Assanges Asyl in einem Raum der ecuadorianischen Botschaft in London beendet. Nach seiner dramatischen Verhaftung durch die London Metropolitan Police letzten April wurde er im Grunde in einer britischen Gefängniszelle im Auftrag des Tiefen Staats der USA gefoltert.

 

Heute, am Montag, den 24. Februar, steht Assange vor einem britischen Gericht vor einer Anhörung zur Auslieferung. Die Trump-Administration – angeführt von einem Mann, der Assanges Arbeit gelobt hatte – wünscht sich für Assange einen Schauprozess wie in den schlimmsten Sowjet-Zeiten. Die USA wollen eine 175-jährige Haftstrafe.

 

Die Trump-Administration argumentiert, dass der Australier Assange wegen Spionage gegen ein Land verurteilt wird, dessen Bürger er nicht einmal ist. Gleichzeitig argumentiert die Trump-Administration, dass der Erste Verfassungszusatz für Assange nicht gilt, weil er kein US-Bürger ist! Also ist Assange dem US-Recht unterworfen, wenn es um die Veröffentlichung von Informationen geht, die dem Tiefen Staat der USA peinlich sind. Aber er ist dem US-Recht – der US-Verfassung – nicht unterworfen, wenn es um den Schutz von Journalisten geht, was das Rückgrat unseres Regierungssystems ist.

 

Es ist ein Witz, dass Präsident Trump, der das Opfer jeder Menge Einmischung des Tiefen Staats geworden ist, das Geschäft des Tiefen Staats erledigt, wenn es um Assange und WikiLeaks geht. Präsident Trump sollte den unvermeidlichen US-Schauprozess gegen Assange ausbooten, indem er den Journalisten gemäß dem Ersten Verfassungszusatz der Verfassung der Vereinigten Staaten rundweg begnadigt.

 

Der Tiefe Staat, dem Trump dient, indem er Assange verfolgt, ist genau derselbe Tiefe Staat, der weiterhin plant, Trump zu beseitigen. Freiheit für Assange!

 

Kommentare: 2
  • #2

    Denjo (Dienstag, 25 Februar 2020 14:29)

    Andreas man kann sich das auch schön reden. Dieser komische Trump macht doch nix um seine Pein zu beenden. Dann noch die Kurden im Stich lassen damit sie von den TÜRKEN abgeschlachtet werden können, der nächste Völkermord der bald los geht. Dieser Krieg zwischen den Türken und den Kurden werden sie auf Europäischen Boden ausfechten oder denkst du die halten hier ihre Füße still?
    Dann macht dieser Spinner von einem Präsidenten auch kein Halt vor Existenzen, droht Firmen und Ländern mit Sanktionen wenn sie die Russen weiterhin bei Nordstream2 unterstützen. Ich hoffe diesen dreckigen scheiss Amerikaner schiesst bald jemand die Rübe weg, der ist mindestens genauso ein dreckiges Schwein wie alle anderen Präsidenten vor ihm. Trust the Plan ist nur ne Floskel, es bedeutet eigentlich nur das die Agenda auch weiterhin umgesetzt wird. Die Psyche der Menschen ist einfach leicht zu Manipulieren, sie spielen mit uns, geben uns Hoffnung die keine ist. Glaub du mal weiter an Trump und den Weihnachtsmann, nie gab es jemand der so abgewichst ist wie er

  • #1

    Andreas (Dienstag, 25 Februar 2020 14:06)

    Glaubt der Schreiberling auch das was er schreibt.? Ich hoffe nicht, den für mich ergibt sich hier ein ganz anderes Bild. Würde Trump jetzt zugeben, Assange zu Aussagen gegen den tiefen Staat zu benutzen, würde Julian einen tragischen Tod finden.... Alles läuft nach Plan