https://consentfactory.org/2021/11/22/pathologized-totalitarianism-101/

 

Das kleine Einmaleins des kranken Totalitarismus

 

von C.J. Hopkins, 22.11.2021

 

 

Jetzt hat also GloboCap den Rubikon überschritten. Die letzte Phase der Umwandlung der Gesellschaft in eine pathologisiert-totalitäre Dystopie, in der obligatorische Gentherapie-Injektionen und digitale Nachweis-Papiere an der Tagesordnung sind, ist nun offiziell eingeleitet.

 

Am 19. November 2021 verordnete die Regierung des Neuen Normalen Österreich, dass ab Februar experimentelle mRNA-Injektionen für die gesamte Bevölkerung verpflichtend sein werden. Dieser Erlass erfolgt inmitten der offiziellen Verfolgung von "Ungeimpften", d.h. politischen Dissidenten und anderen Personen, die sich weigern, zur neuen offiziellen Ideologie zu konvertieren und sich einer Reihe von mRNA-Injektionen zu unterziehen, angeblich zur Bekämpfung eines Virus, das bei etwa 95 % der Infizierten leichte bis mittelschwere grippeähnliche Symptome (oder überhaupt keine Symptome) hervorruft und dessen Gesamttodesrate bei etwa 0,1% bis 0,5% liegt.

 

Österreich ist nur die Spitze des New-Normal-Speeres. Prominente New-Normal-Faschisten in Deutschland, wie Der Führer von Bayern, Markus Söder, und Propagandaminister Karl Lauterbach, fordern bereits eine allgemeine Impfpflicht, was niemanden überraschen sollte. Die Deutschen werden doch nicht tatenlos zusehen, wie die Österreicher sie öffentlich faschistisch übertrumpfen, oder? Sie haben schließlich einen Ruf zu wahren! Italien wird wahrscheinlich als nächstes mitmachen, es sei denn, Litauen oder Australien kommen ihnen zuvor.

 

Aber im Ernst, das ist nur der Anfang der Winterbelagerung, über die ich kürzlich geschrieben habe. Der Plan scheint zu sein, Europa zuerst in die Neue Normalität zu treiben – im Allgemeinen sind die Europäer fügsamer, respektieren alle Autoritäten und sind nicht sehr gut bewaffnet – und dies dann als Druckmittel zu benutzen, um den USA, Großbritannien und dem Rest der Welt den neuen pathologisierten Totalitarismus aufzuzwingen.

 

Ich glaube nicht, dass dieser Plan gelingen wird. Trotz der längsten und intensivsten Propagandakampagne in der Geschichte der Propaganda gibt es immer noch genug von uns, die sich standhaft weigern, die "Neue Normalität" als unsere neue Realität zu akzeptieren.

 

Und viele von uns sind wütend, extrem wütend ... militant, explosiv wütend.

 

Wir sind keine "Impfverweigerer" oder "Impf-Gegner“ oder "Covid-Leugner-Verschwörungstheoretiker". Wir sind Millionen normaler Menschen aus der Arbeiterklasse, Menschen mit Prinzipien, die die Freiheit schätzen, die nicht bereit sind, sanft in die globalisierte, pathologisierte, totalitäre Nacht zu gehen. Es kümmert uns einen Scheiß, ob unsere ehemaligen Freunde und Familienmitglieder, die zur Neuen Normalität übergegangen sind, verstehen, was das ist. Wir schon. Wir verstehen genau, was das ist. Es handelt sich um eine im Entstehen begriffene Form des Totalitarismus, und wir beabsichtigen, ihn zu töten – oder zumindest kritisch zu verwunden – bevor er zu einem ausgewachsenen Ungetüm heranreift.

 

Ich möchte mich klar ausdrücken. Ich befürworte oder billige keine Gewalt. Aber es wird dazu kommen. Sie ist bereits im Gange. Der Totalitarismus (selbst diese "kranke" Version davon) wird der Gesellschaft aufgezwungen und mit Gewalt aufrechterhalten. Der Kampf gegen den Totalitarismus ist zwangsläufig mit Gewalt verbunden. Das ist unter den gegenwärtigen Umständen nicht meine bevorzugte Taktik, aber es ist unvermeidlich, jetzt, da wir dieses Stadium erreicht haben, und es ist wichtig, dass diejenigen, die diesen Kampf führen, erkennen, dass Gewalt eine natürliche Reaktion auf die Gewalt (und die implizite Androhung von Gewalt) ist, die von den Behörden der Neuen Normalität und den Massen, die zu einem fanatischen Rausch aufgepeitscht wurden, gegen uns eingesetzt wird.

 

Es ist auch wichtig (ich würde sagen: unerlässlich), die Gewalt des New Normal sichtbar zu machen, d. h. diesen Kampf in politischen Begriffen zu formulieren und nicht in den pseudo-medizinischen Begriffen, die vom offiziellen Covid-Narrativ propagiert werden. Dies ist kein akademischer Streit über die Existenz, den Schweregrad oder die Reaktion auf ein Virus. Dies ist ein Kampf um die Zukunft unserer Gesellschaften.

 

Diese Tatsache ist es, die die herrschenden Klassen des globalen Kapitalismus zu verheimlichen versuchen. Die Einführung der Neuen Normalität wird scheitern, wenn sie als politisch (d. h. als eine Form des Totalitarismus) wahrgenommen wird. Sie beruht auf unserer Unfähigkeit, sie als das zu erkennen, was sie ist. Deshalb versteckt sie sich und die Gewalt, die sie ausübt, hinter einem pseudomedizinischen offiziellen Narrativ, das sie immun macht gegen politische Opposition.

 

Wir müssen der Neuen Normalität diesen Wahrnehmungsschutz, dieses hermeneutische Versteck verweigern. Wir müssen sie dazu bringen, sich als das zu zeigen, was sie ist: eine "pathologisierte" Form des Totalitarismus. Um das zu tun, müssen wir es verstehen ... seine innere Logik, seine Stärken und Schwächen.

 

Pathologisierter Totalitarismus

 

Ich beschreibe die Neue Normalität als "pathologisierten Totalitarismus" und sage voraus, dass die Zwangs-"Impfung" mindestens schon seit Mai 2020 unterwegs ist. (Siehe z. B. Der neue pathologisierte Totalitarismus: https://www.theblogcat.de/c-j-hopkins/der-neue-pathologisierte-totalitarismus-29-06-2020/ ). Ich verwende den Begriff "Totalitarismus" absichtlich, nicht um der Wirkung willen, sondern um der Genauigkeit willen. Die Neue Normalität ist noch ein im Entstehen begriffener Totalitarismus, aber sein Wesen ist unverkennbar. Ich habe diese Essenz in einer kürzlich erschienenen Kolumne beschrieben ( https://www.theblogcat.de/c-j-hopkins/die-gro%C3%9Fe-saeuberung-in-der-neuen-normaliltaet-12-10-2021t/ ):

 

Das Wesen des Totalitarismus – unabhängig davon, welches Kostüm und welche Ideologie er trägt – ist der Wunsch, die Gesellschaft, jeden Aspekt der Gesellschaft, jedes individuelle Verhalten und Denken vollständig zu kontrollieren. Jedes totalitäre System, ob eine ganze Nation, eine winzige Sekte oder irgendeine andere Form von sozialem Körper, entwickelt sich auf dieses unerreichbare Ziel hin ... die totale ideologische Umwandlung und Kontrolle jedes einzelnen Elements der Gesellschaft... Dieses fanatische Streben nach totaler Kontrolle, absoluter ideologischer Gleichförmigkeit und der Ausschaltung jeder abweichenden Meinung macht den Totalitarismus zum Totalitarismus.

 

Im Oktober 2020 veröffentlichte ich The Covidian Cult ( https://www.theblogcat.de/c-j-hopkins/die-covidianer-sekte-13-10-2020/ ), das seitdem zu einer Reihe von Essays angewachsen ist, die den New-Normal-Totalitarismus (d.h. den pathologisierten Totalitarismus) als "eine Sekte im großen Stil, auf gesellschaftlicher Ebene" untersuchen. Diese Analogie gilt für alle Formen des Totalitarismus, aber besonders für den New-Normal-Totalitarismus, da er die erste globale Form des Totalitarismus in der Geschichte ist:

 

"Das Sekten-/Kultur-Paradigma wurde umgedreht. Anstatt dass die Sekte als eine Insel innerhalb der dominanten Kultur existiert, ist die Sekte zur dominanten Kultur geworden, und diejenigen von uns, die sich der Sekte nicht angeschlossen haben, sind zu isolierten Inseln innerhalb dieser Kultur geworden."

 

In „Die Covidianer-Sekte (Teil 3)“ ( https://www.theblogcat.de/c-j-hopkins/die-covidianer-sekte-teil3-02-09-2021/ ) habe ich festgestellt:

 

"Um diese neue Form des Totalitarismus zu bekämpfen, müssen wir verstehen, wie sie früheren totalitären Systemen ähnelt und sich von ihnen unterscheidet. Die Ähnlichkeiten sind ziemlich offensichtlich – d.h. die Aufhebung der verfassungsmäßigen Rechte, Regierungen, die per Dekret regieren, offizielle Propaganda, öffentliche Loyalitätsrituale, die Ächtung politischer Opposition, Zensur, soziale Segregation, Schlägertrupps, die die Öffentlichkeit terrorisieren, und so weiter – aber die Unterschiede sind nicht so offensichtlich.“

 

Und ich habe beschrieben, wie sich der Totalitarismus der Neuen Normalität vom Totalitarismus des 20. Jahrhunderts in Bezug auf seine Ideologie oder das scheinbare Fehlen einer solchen grundlegend unterscheidet.

 

"Während der Totalitarismus des 20. Jahrhunderts mehr oder weniger national und offen politisch war, ist der Totalitarismus der Neuen Normalität supranational, und seine Ideologie ist viel subtiler. Die Neue Normalität ist nicht der Nazismus oder Stalinismus. Es ist der globale kapitalistische Totalitarismus, und der globale Kapitalismus hat technisch gesehen keine Ideologie, oder besser gesagt, seine Ideologie ist die 'Realität'."

 

Der wichtigste Unterschied zwischen dem Totalitarismus des 20. Jahrhunderts und diesem im Entstehen begriffenen globalen Totalitarismus ist jedoch die Art und Weise, wie der Totalitarismus der Neuen Normalität sein politisches Wesen "pathologisiert" und sich damit effektiv unsichtbar macht und somit immun gegen politische Opposition. Während der Totalitarismus des 20. Jahrhunderts seine Politik auf der Zunge trug, präsentiert sich der New-Normal-Totalitarismus als eine nicht-ideologische (d. h. überpolitische) Reaktion auf eine globale Notlage der öffentlichen Gesundheit.

 

Und so werden die klassischen totalitären Merkmale – z. B. die Aufhebung grundlegender Rechte und Freiheiten, die Zentralisierung der Macht, die Herrschaft per Dekret, die repressive Überwachung der Bevölkerung, die Dämonisierung und Verfolgung einer "Sündenbock"-Unterschicht, die Zensur, die Propaganda usw. – nicht versteckt, weil es unmöglich ist, sie zu verbergen, sondern sie werden in einem pathologisierten offiziellen Narrativ neu kontextualisiert (d.h.: in Beziehung zu anderen Inhalten gesetzt).

 

Die Untermenschen werden zu "den Ungeimpften". Hakenkreuz-Anstecknadeln werden zu medizinisch anmutenden Masken. Arier-Nachweise werden zu "Impfpässen". Unwiderlegbar sinnlose soziale Einschränkungen und obligatorische Rituale des öffentlichen Gehorsams werden zu "Lockdowns", "sozialer Distanzierung" und so weiter. Die Welt ist in einem Goebbelsschen totalen Krieg vereint, nicht gegen einen äußeren Feind (d.h. einen rassischen oder politischen Feind), sondern gegen einen inneren, pathologischen Feind.

 

Dieses pathologisierte offizielle Narrativ ist mächtiger (und heimtückischer) als jede Ideologie, denn es funktioniert nicht als Glaubenssystem oder Ethos, sondern als eine objektive "Realität". Mit dieser "Realität" kann man nicht argumentieren oder ihr widersprechen. Diese "Realität" hat keine politischen Gegner. Diejenigen, die diese "Realität" in Frage stellen, sind "verrückt", d.h. "Verschwörungstheoretiker", "Impfgegner", "Covid-Leugner", "Extremisten", usw. Und so pathologisiert das kranke New-Normal-Narrativ auch seine politischen Gegner, entzieht uns gleichzeitig die politische Legitimität und projiziert seine eigene Gewalt auf uns.

 

Der Totalitarismus des 20. Jahrhunderts schob seine Gewalt ebenfalls auf seine Sündenböcke (d. h. Juden, Sozialisten, Konterrevolutionäre usw.), versuchte aber nicht, seine Gewalt zu verbergen. Im Gegenteil, er hat sie offen zur Schau gestellt, um die Massen zu terrorisieren. Der New-Normal-Totalitarismus kann dies nicht tun. Er kann nicht offen totalitär werden, weil Kapitalismus und Totalitarismus ideologisch widersprüchlich sind.

 

Die global-kapitalistische Ideologie kann in einer offen totalitären Gesellschaft nicht als offizielle Ideologie funktionieren. Sie erfordert die Simulation von "Demokratie" oder zumindest eine Simulation von marktwirtschaftlicher "Freiheit". Eine Gesellschaft kann sehr autoritär sein, aber um im globalen kapitalistischen System zu funktionieren, muss sie ihren Bürgern die grundlegende "Freiheit" gewähren, die der Kapitalismus allen Verbrauchern bietet: das Recht bzw. die Pflicht, am Markt teilzunehmen, Waren zu besitzen und zu tauschen usw.

 

Diese "Freiheit" kann an Bedingungen geknüpft oder extrem eingeschränkt sein, aber sie muss bis zu einem gewissen Grad bestehen. Saudi-Arabien und China sind zwei Beispiele für offen autoritäre GloboCap-Gesellschaften, die dennoch nicht völlig totalitär sind, weil sie nicht Teil des Systems sein und bleiben können. Die von ihnen propagierten offiziellen Ideologien (d. h. islamischer Fundamentalismus und Kommunismus) fungieren im Grunde als oberflächliche Überlagerungen der grundlegenden global-kapitalistischen Ideologie, die die "Realität" diktiert, in der alle leben. Diese "Überlagerungs"-Ideologien sind nicht falsch, aber wenn sie mit der global-kapitalistischen Ideologie in Konflikt geraten, dann ratet mal, welche Ideologie gewinnt.

 

Der Punkt ist, dass der Totalitarismus der Neuen Normalität – und jede global-kapitalistische Form des Totalitarismus – sich nicht als Totalitarismus oder gar Autoritarismus ausgeben kann. Er kann seine politische Natur nicht anerkennen. Um zu existieren, darf er nicht existieren. Vor allem muss er seine Gewalt auslöschen (jene Gewalt, auf die alle Politik letztlich hinausläuft) und uns als eine im Wesentlichen wohltätige Antwort auf eine legitime "globale Gesundheitskrise" erscheinen (und eine "Klimawandelkrise" und eine "Rassismuskrise" und was auch immer für andere "globale Krisen" GloboCap sich ausdenkt, um die Massen in eine hirnlose, befehlshörige Hysterie zu versetzen).

 

Diese Pathologisierung des Totalitarismus – und der politisch-ideologische Konflikt, in dem wir uns in den letzten 20 Monaten befunden haben – ist der wichtigste Unterschied zwischen dem Totalitarismus der Neuen Normalität und dem Totalitarismus des 20. Jahrhunderts. Der gesamte global-kapitalistische Apparat (d. h. Unternehmen, Regierungen, supranationale Organisationen, die Unternehmens- und Staatsmedien, die Wissenschaft usw.) wurde in den Dienst dieses Ziels gestellt.

 

Wir müssen uns mit dieser Tatsache abfinden. Wir schon. Nicht die Neuen Normalen. Wir.

 

GloboCap steht kurz davor, die Gesellschaft in eine lächelnde, fröhliche, pathologisierte, totalitäre Dystopie umzugestalten, in der sie experimentelle genetische "Therapien" und jede andere Art von "Therapien", die sie wollen, vorschreiben und uns zwingen können, unsere "Nachweispapiere" vorzulegen, um die grundlegendsten Aspekte des Lebens zu erledigen. Diese Umgestaltung der Gesellschaft ist gewalttätig. Sie wird mit Zwang durchgeführt, mit Gewalt und der ständigen Androhung von Gewalt. Wir müssen uns dem stellen und entsprechend handeln.

 

Wenn man hier im Neuen Normalen Deutschland versucht, ohne eine medizinisch aussehende Maske einkaufen zu gehen, wird man von bewaffneten Polizisten aus dem Geschäft entfernt (und ich sage das aus persönlicher Erfahrung). Wenn man im New Normal Australia in eine Synagoge geht, werden die Medien alarmiert und die Polizei wird einen umstellen. Wenn man in Deutschland, Australien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Belgien und vielen anderen Ländern von seinem Versammlungs- und Demonstrationsrecht Gebrauch machen, wird man von der Polizei mit Wasserwerfern abgespritzt, mit Gummigeschossen (und manchmal auch mit echten Kugeln) beschossen, mit Giftstoffen besprüht und ganz allgemein verprügelt.

 

Und so weiter. Diejenigen von uns, die für unsere Rechte und gegen diesen pathologisierten Totalitarismus kämpfen, sind nur allzu vertraut mit der Realität der Gewalt und dem Hass, der in den New Normal-Massen geschürt wird. Wir erleben es täglich. Wir spüren es jedes Mal, wenn wir gezwungen werden, eine Maske zu tragen, wenn ein Beamter (oder ein Kellner) verlangt, unsere "Papiere" zu sehen. Wir spüren es, wenn wir von unserer Regierung bedroht werden, wenn wir von den Medien, von Ärzten, Prominenten, zufälligen Fremden und von unseren Kollegen, Freunden und Familienmitgliedern unter Druck gesetzt und dämonisiert werden.

 

Wir erkennen den Blick in ihren Augen. Wir wissen, woher es kommt und wohin es führt.

 

Es ist nicht nur Ignoranz, Massenhysterie, Verwirrung, Überreaktion oder Angst ... oder, OK, ja, es ist all das, aber es ist auch Totalitarismus wie aus dem Lehrbuch (ungeachtet der neuen pathologisierten Wendung). Das kleine Einmaleins des Totalitarismus.

 

Schaut ihm in die Augen und handelt entsprechend.

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