http://thesaker.is/politicisation-of-great-lockdown-result-of-tina-economic-ignorance-censorship/

 

Die Politisierung des Großen Lockdowns ist das Ergebnis der wirtschaftlichen Ignoranz und Zensur (TINA)

(Anm.d.Ü.: „TINA“ – Das neoliberale Mantra „There Is No Alternative“ oder „alternativlos“, wie unsere Funzlerin es nannte)

 

von Ramin Mazaheri, 14.06.2020

 

 

In den Vereinigten Staaten wird das Anzweifeln liberaler Wirtschaftsideologie nicht toleriert, und wenn also der jüngste, unvermeidbare wirtschaftliche Zusammenbruch im Kapitalismus geschieht, ist es daher kein Wunder, dass ihre Gesellschaft über alles Mögliche redet, nur nicht über Wirtschaftsideologie. Sie verbringen ihre Zeit damit, nicht-wirtschaftliche Lösungen auf ökonomische Katastrophen zu erfinden und zu diskutieren. Und genau das ist der Grund, warum ihre fundamentalen Schwächen und Ungleichheiten immer schlimmer werden.

 

Jetzt reden wir über den Mord an George Floyd, über Polizeibrutalität und weiße Vorherrschaft – das sind alte, aber immer noch wichtige Themen, aber es sind ganz gewiss nicht die Themen, die dazu führen werden, dass auch nur ein Cent an die von der Regierung verlassenen afroamerikanischen Gemeinden geht.

https://thesaker.is/the-us-as-sals-pizzeria-when-to-do-the-right-thing-is-looting/

 

Der Niedergang der UdSSR und die triumphalen Paraden, angeführt von den TINA-Bannern – der Neoliberalismus und der Neo-Imperialismus sind alternativlos – haben die Amerikaner dazu ermutigt, ihre Ökonomie-Lehrbücher über diese „trostlose Wissenschaft“ auf den Müll zu werfen. „Ja“, haben sie gesagt, „Marx mag zu seiner Zeit interessant gewesen sein, aber das ist jetzt vorbei – geht mit der Zeit! Es ist die Wirtschaft, Dummkopf! (Geflüster) Aber im Ernst – stellt ja nicht die liberale Wirtschaftsideologie offen in Frage“.

 

Für jene von uns, die die Daten verfolgen, ist es ziemlich klar geworden: Die „Alles-Blase 2“ ist ein schönes Wort, um die westliche Wirtschaft von 2020 zu beschreiben. Aber es vermittelt den falschen Eindruck, dass dies nur eine Wiederholung von 2008 sei (als die „Alles-Blase 1“ platzte) – es ist in Wirklichkeit viel schlimmer. Niemand hat erwartet, dass die Alles-Blase 2 durch etwas so wirtschaftlich Selbstmörderisches wie einen Großen Lockdown zum Platzen gebracht würde, aber wir haben jetzt keine andere Wahl als diese beiden Effekte zu addieren, daher können wir nicht einfach sagen, das sei wie 2008 oder 2001 oder 1929, oder irgendeine andere Zeit.

 

Aber in den USA kann man natürlich nichts über die ideologische, wirtschaftliche Richtung sagen. Das führt uns zu zwei Erkenntnissen über ihre Gesellschaft, die jetzt für alle offensichtlich sind:

 

1) Durch die Preisgabe einer ökonomisch-ideologischen Debatte seit drei Jahrzehnten können die Amerikaner 2020 nur noch politisch selbst über sich herfallen, weil sie einfach nicht mehr intelligent über Ökonomie diskutieren können – sehr zur Freude des Einen Prozent.

 

2) Durch die Zensur der ideologischen Debatte sind die USA unfähig, neue Lösungen für den jüngsten kapitalistischen Niedergang zu entwickeln. Und um diesen sehr atypischen kapitalistischen Niedergang zu beenden, wenden sie vergeblich ihre zuvor verwendeten Lösungen an: gigantische Vetternwirtschaft, Militarismus und ökonomisch-ideologischen Totalitarismus.

 

Man kombiniere diese beiden Erkenntnisse und es wird klar, dass die amerikanische Lösung für ihre Wirtschaftskrise 2020 militaristischer Natur ist: militaristisch gegen jene, die nicht mit dem Mainstream übereinstimmen; militaristisch, um einen ökonomischen Ausweg zu finden, und auch militaristisch gegen den Covid-19 Erreger. Und als Resultat auf den Mord an George Floyd können wir sogar einen vierten Militarismus hinzufügen – auch wenn der nach der Präsidentschaftswahl sicher enden wird – ein Militarismus gegen anti-schwarzen Rassismus.

 

Warum sollte diese militaristische „Lösung“ irgendjemanden überraschen?

 

Das Abspalten der Ökonomie von der Politik erzeugt dumme Politik, aber auch eine Hyper-Parteilichkeit

 

Heute haben Amerikaner nur noch eine Lösung für ihr inneres oder internationales Versagen – dem Anderen den Krieg zu erklären, selbst wenn es ein Mitbürger ist.

 

Diese Wirtschaftskrise ist für den bereits geschwächten Westen so schlimm, dass man meinen möchte, dass die ökonomische Debatte für ihre Lösung niemals parteiisch werden würde. (Wenn man bedenkt, dass beide Parteien zu TINA übereinstimmen – was gab es da ökonomisch überhaupt zu debattieren?) Georgia, Florida und Texas haben Städte, die genauso dicht besiedelt sind wie in Illinois, Michigan, Kalifornien, New York und New Jersey, aber es kann kein Zufall sein, dass diese blauen Staaten (von Demokraten geführt) weiterhin mit einem Ernst und einer Ausdauer wirtschaftlich geschlossen bleiben, das auf der Welt ihres gleichen sucht.

 

Es ist, als ob die Zusammenarbeit mit der anderen Seite – selbst zum Wohle der Nation – das Risiko einer tödlichen (moralischen) Ansteckung mit sich bringen würde. Es ist, als ob einen, wenn man eine einzige Sache tut, die auch Trump tat, vorschlug oder unterstützte, dies zu einem hoffnungslos "Bedauernswerten" macht. Es ist, als ob der Verlust einer Wahl in diesem November in den Köpfen der politisch engagierten republikanischen und demokratischen Bürger eine größere Katastrophe ist als die beispiellose kapitalistische Katastrophe mit über 40 Millionen Arbeitslosen.

Alles, was ich sagen kann, ist: LOL, so kann man unmöglich eine Nation führen. Ich bin so politisch wie jeder andere auch, aber wenn die Arbeitslosigkeit bei 25% liegt, wäre meine Hauptmotivation nicht, an der Wahlkabine einen Kredit zu bekommen!

Es ist also ein erstaunlicher Beweis dafür, wie unerwünscht das amerikanische kulturell-politisch-ökonomische Modell wirklich ist, wenn wir beobachten, wie die Wiedereröffnung ihrer Wirtschaft zu einem so politisch polarisierten Thema geworden ist.

Das mag für viele ein alter Hut sein oder auch nicht. Aber hier ist etwas, das nie diskutiert wird: Diese scheinbare "Militarisierung der politischen Parteinahme" wird, wie vorhergesagt, nur genau auf diese politische Mainstream-Diskussion beschränkt – die angebliche Bedeutung der politischen Parteinahme. Die Proklamation von TINA durch die westliche Kultur, das Wegwerfen von Wirtschaftslehrbüchern und die Zensur "zeitverschwenderischer" Wirtschaftsdebatten hat somit der politischen Zweiparteienzugehörigkeit einen völlig überdimensionierten Platz in der US-Kultur verschafft.

Und TINA war immer besonders fatal für heterogene westliche Gesellschaften: In einem Land wie dem Iran, das zu 90% schiitisch ist, oder dem homogenen und selbst segregierten Japan ist es vielleicht nicht unbedingt die Wirtschaft, die den Titel "Verfechter der gesellschaftlichen Vereinigung" tragen kann. Aber in der sehr heterogenen Wirtschaftsklasse des Westens bietet es eindeutig die breiteste Basis für eine das Leben und die Nationen rettende Einheit. (Die weißen Rassisten des Westens werden stammeln: "So war es hier früher nicht!“ Wen interessiert das? Jetzt ist es halt so für eure Kinder, und es war nur immer nicht "so" wegen der massiven Segregation). Die nationale Vereinigung mag von Trotzkisten abgelehnt werden, aber nicht jeder will die Nation als Antwort auf jede ernste Krise untergehen sehen.

 

Aber indem der Westen die Diskussion über die wirtschaftliche Einheit (alias Klassenkampf gegen die 1%) ablehnte, konnte sich der Westen logischerweise nur dafür entscheiden, an seiner Stelle andere Faktoren zu betonen, d.h. politische, kulturelle, ethnische, sexuelle, geschlechtsspezifische und religiöse Faktoren, die alle (für ihre heterogenen Gesellschaften) von Natur aus weniger vereinheitlichend und sogar recht kontrovers sind. In einer Krise ist diese Uneinigkeit nicht nur leicht ersichtlich, sondern führt zu einer greifbaren Katastrophe – sicherlich brennt der Westen derzeit in einer Krise.

Das Problem geht tiefer als ihre leichtfertige Schuldzuweisung nur an die politische Klasse und die Medien: Es gibt viele amerikanische Alltagsbürger, die offensichtlich den Würgegriff dieser Wirtschaftskrise verstärken wollen, um Trump oder einfach nur ihren lokalen Amtsinhaber zu verdrängen. Im Jahr 2020, weil sie nicht an der Macht sind, ist es logisch, dass die Demokraten am verzweifeltesten und machthungrigsten handeln. Es ist jedoch nicht so, dass die Republikaner Konsens, Einheit und hohe Ideale fördern – natürlich benutzen sie die Wirtschaftskrise, um den neoliberalen Grundsatz zu erreichen, die Stellen der Regierung auf nur noch Polizisten und Feuerwehrleute zu lichten.

Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass die politische Kultur der USA durch die Herausnahme der Wirtschaft aus der Diskussion nicht "militant" geworden ist – was positiv mit ideologischer Reinheit konnotiert ist – sondern "militaristisch": Demokraten und Republikaner begeben sich auf den Kriegspfad, um Probleme zu schüren, anstatt sich inmitten dieser beispiellosen Krise auf die gesellschaftliche Einheit zu konzentrieren.

Man konnte mit einem Amerikaner im Jahr 2019 nicht ehrlich über Imperialismus reden, und es ist nicht so, dass sie jetzt davon hören wollen; ebenso wenig kann man mit einem Amerikaner trotz ihres derzeitigen epischen Scheiterns ehrlich über Kapitalismus reden; im Juni 2020 wollen sie nur darüber reden, wie ihre politische Partei überlegen ist und wie Corona die neue Schwarze Pest ist, und jetzt haben sie ein neues Problem hinzugefügt, das sie erst kürzlich entdeckt haben: Polizeibrutalität gegen Schwarze.

Das Problem dieser gefälschten Militanz, die eine so klaffende intellektuelle Leere (das Fehlen einer wirtschaftlichen Komponente) aufweist, ähnelt der jahrhundertealten Militarisierung der imperialistischen US-Kultur und ist eklatant offensichtlich: Krieg gegen die Indianer, Krieg für/gegen die Sklaverei, Krieg gegen den Sozialismus, Krieg gegen den sowjetisch geführten Kommunismus, Krieg gegen die Armut, Krieg gegen Drogen, Krieg gegen Muslime – die US-Lösung des "Kriegs gegen Corona" ist also für sie keineswegs einzigartig.

Der neue – und wahrscheinlich vorübergehende – "Krieg gegen Polizeibrutalität" ist sicherlich notwendig, kann aber unmöglich in die Hallen der Macht oder in die Ohren der amerikanischen Avantgardepartei der Bankiers gelangen.

Im Konzern-Faschismus der USA lautete die Lösung immer Krieg, aber der Sieg über Corona bringt keine Beute

 

Die wahre Wirtschaftsideologie der USA ist – natürlich – der korporative Faschismus, weshalb ihr militärisch-industrieller Komplex eine fertige Lösung für die Pleite von Y2K/dot.com im Jahr 2001 hatte, indem er der muslimischen Welt den Krieg erklärte. Das war in der Tat sehr profitabel und ermöglichte es ihrer Planwirtschaft im Pentagon (das Pentagon ist der größte Arbeitgeber der Welt), die sehr ungleiche wirtschaftliche Umverteilung in den USA weiterhin zu organisieren.

 

2008 gab es keinen neuen Krieg – Obama konnte (nachdem er seinen Friedensnobelpreis entgegengenommen hatte) nur die bestehenden Kriege verdoppeln und auch die Wirtschaftsideologie des Status quo verdoppeln: QE warf Hubschraubergeld auf das Problem ab und hoffte, dass das Problem gelöst würde. Es wurde in der Tat sehr zufriedenstellend gelöst, aber nur für das Eine Prozent und ihre Anlageklassen.

 

Im Jahr 2020 wurde die "Alles-Blase 2" durch den Großen Lockdown gesprengt und ein neuer Krieg erklärt: gegen Corona. Als hätten sich Rothäute mit Tomahawks direkt vor den Palisaden eines Forts angesammelt, stürzten sich die Amerikaner von ganzem Herzen in diesen Kampf um das eigene Überleben. Jetzt, da der Aktienmarkt durch das QE mit dem Geld der Steuerzahler wieder auf Vorkrisenniveau angekurbelt wurde, stürzen sich die Amerikaner (gewissermaßen) auch in einen Kampf gegen die Polizeibrutalität.

 

Krieg zu erklären ist das, was die amerikanische Kultur tut, Punkt.

 

Was bewirkt der Krieg? Er schart um die Fahne – für Länder, die sich nicht von 1917 inspirieren ließen, ist er wirklich der "Verfechter der gesellschaftlichen Vereinigung" – aber diesmal gibt es keine Beute: keine neuen Grenzen, um billiges Land zur Verfügung zu stellen; keine neuen Ressourcen, um westliche Hersteller billiger produzieren zu lassen; kein Öl; nicht einmal eine Möglichkeit, mit US-Steuergeldern Söldner zu bezahlen, um die Aktienkurse von Unternehmen mit Pentagon-Verbindungen anzukurbeln.

 

Die Amerikaner müssen begreifen, dass "keep-capitalism-alive-through-jingoism" („Den Kapitalismus durch Hurra-Patriotismus am Leben erhalten“) ein Grundpfeiler des Imperialismus ist, und dass wahrer Patriotismus im neoliberalen Kapitalismus niemals erlaubt ist – daher ihre heutige enorme Parteilichkeit. Krieg bietet auch eine nützliche Ablenkung von der inneren wirtschaftlichen Ungleichheit, weshalb diese List des "endlosen Krieges" im antisozialistischen Westen seit dem Ersten Weltkrieg andauert.

 

Der Westen hat sich in den Krieg gegen den Corona-Erreger gestürzt, aber die unteren Klassen schreien, dass dieser Krieg wirtschaftlicher Selbstmord sei. Wenn der Krieg gegen den Corona-Erreger vorbei ist – selbst wenn der Westen diese "Flutwelle" bis in den Herbst oder sogar bis ins Jahr 2021 hinein ausdehnt – wird die Wirtschaftsideologie endlich diskutiert werden müssen.

 

Aber der Westen muss das nie auf intelligente Weise tun – sie waren die Gewinner der Wirtschaftsideologie, nicht wahr?

 

 

*

 

Corona-Kontroversen? Wie wär's mit etwas gesundem Corona-Verstand? Hier ist eine Liste meiner Artikel bezüglich der Corona-Krise:

 

http://thesaker.is/capitalist-imperialist-west-stays-home-over-corona-they-grew-a-conscience/

 

http://thesaker.is/corona-meds-in-every-pot-a-peoples-qe-the-trumpian-populism-they-hoped-for/

 

http://thesaker.is/a-days-diary-from-a-us-ceo-during-the-corona-crisis/

 

http://thesaker.is/msnbc-chicago-price-gouging-up-9000-the-sports-journalization-of-us-media/

 

http://thesaker.is/tough-times-need-vanguard-parties-are-social-media-users-the-wests/

 

http://thesaker.is/if-germany-rejects-corona-bonds-they-must-quit-the-eurozone/

 

http://thesaker.is/landlord-class-waive-or-donate-rent-profits-now-or-fear-the-cultural-revolution/

 

http://thesaker.is/corona-repeating-9-11-y2k-hysterias-both-saw-huge-economic-overreactions/

 

http://thesaker.is/a-soviet-superman-red-son-the-new-socialist-film-to-watch-on-lockdown/

 

http://thesaker.is/corona-rewrites-capitalist-bust-chronology-proves-its-the-nation-state-stupid/

 

http://thesaker.is/condensing-the-data-leaves-no-doubt-fear-corona-economy-more-than-the-virus/

 

http://thesaker.is/were-going-wrong-the-wests-middling-middle-class-corona-response/

 

http://thesaker.is/why-does-the-uk-have-an-army-of-volunteers-but-the-us-has-a-shortage/

 

https://thesaker.is/no-buybacks-allowed-or-dared-then-wave-goodbye-to-stock-market-gains/

 

 

http://thesaker.is/pity-post-corona-millennials-if-they-dont-openly-push-socialism/

 

 

 

https://thesaker.is/no-the-dollar-will-only-strengthen-post-corona-as-usual-its-a-crisis-after-all/

 

 

 

http://thesaker.is/same-2008-qe-playbook-but-the-eurozone-will-kick-off-western-chaos-not-the-us/

 

 

 

http://thesaker.is/were-giving-up-our-civil-liberties-fine-but-to-which-type-of-state/

 

http://thesaker.is/coronavirus-macrons-savior-a-united-europe-frances-murderer/

 

 

 

https://www.presstv.com/Detail/2020/04/23/623680/Iran-coronavirus-economy-lockdown-West

 

 

 

http://thesaker.is/the-same-12-year-itch-will-banks-loan-down-qe-money-this-time/

 

 

 

https://www.presstv.com/Detail/2020/04/27/623997/Iran-resistance-economy-globalisation-West

 

 

 

http://thesaker.is/what-would-it-take-for-proponents-to-say-the-great-lockdown-was-wrong/

 

 

 

http://thesaker.is/zerohedge-a-response-to-mr-littlejohn-the-future-of-dollar-dominance/

 

 

 

http://thesaker.is/given-western-history-is-it-the-great-segregation-and-not-the-great-lockdown/

 

 

 

http://thesaker.is/the-western-1-colluded-to-start-wwi-is-the-great-lockdown-also-a-conspiracy/

 

 

 

http://thesaker.is/may-17-the-date-the-great-lockdown-must-end-or-everything-bubble-2-pops/

 

 

 

http://thesaker.is/reading-piketty-does-corona-delay-the-greens-fake-leftist-sure-to-fail-victory/

 

 

 

http://thesaker.is/picturing-the-media-campaign-needed-to-get-the-us-back-to-work/

 

 

 

http://thesaker.is/scarce-jobs-revenue-desperation-sure-western-stagflation-post-corona/

 

 

 

http://thesaker.is/frances-nurses-march-are-they-now-deplorable-michiganders-to-fake-leftists/

 

 

 

http://thesaker.is/why-havent-we-called-it-qe-5-yet-and-why-we-must-call-it-qe-2-1-instead/

 

 

 

http://thesaker.is/take-your-stinking-paws-off-me-you-damned-dirty-public-servant-thats-orwell/

 

 

 

http://thesaker.is/the-great-lockdown-the-political-apex-of-us-single-moms-western-matriarchy/

 

 

 

http://thesaker.is/i-was-wrong-on-corona-by-not-pushing-for-a-us-cultural-revolution-immediately/

 

 

 

http://thesaker.is/august-1-when-the-unemployment-runs-out-and-a-new-era-of-us-labor-battles-begin/

 

 

 

https://thesaker.is/corona-proving-the-loser-of-the-cold-war-was-both-the-ussr-the-usa/

 

 

 

https://thesaker.is/rebellions-across-the-us-why-worry-just-ask-dr-fauci-to-tell-us-what-to-do/

 

 

 

https://thesaker.is/protesting-corona-conscience-a-good-dole-the-us-is-doing-things-it-cant-its-chaos/

 

 

 

https://thesaker.is/why-do-westerners-assume-all-african-americans-are-leftists/

 

 

 

https://thesaker.is/the-us-as-sals-pizzeria-when-to-do-the-right-thing-is-looting/

 

 

 

https://thesaker.is/the-problem-with-the-various-fiat-is-all-the-problem-fiatp-crowds/

 

 

 

*

 

 

 

Ramin Mazaheri ist Chef-Korrespondent von Press TV in Paris und lebt seit 2009 in Frankreich. Er war Nachrichtenreporter in den USA und berichtete aus dem Iran, Kuba, Ägypten, Tunesien, Südkorea und anderen Ländern. Er ist Autor des Buchs „I'll Ruin Everything You Are: Ending Western Propaganda on Red China“ und das NEUE „Socialism's Ignored Success: Iranian Islamic Socialism“

 

Kommentare: 4
  • #4

    Freiherr von Reich (Freitag, 26 Juni 2020 11:49)

    Menschen können sich mittels "Technik" und dergleichen zwar an so ziemlich
    alles anpassen, was immer wieder zur Bildung von Megametropolen
    (Indikator für die nachkulturelle Phase der Zivilisation) führt,
    jedoch sterben sie dort mitsamt den Metropolen aus, weil sie eben
    Menschen (!) sind - weil unsere Biologie und Seele (!) mit anonymer Massenmenschhaltung
    inkompatibel ist: Da wird vor überquellenden Gratisfuttertrögen und Dauerzirkus
    ganz wunderbar angepaßt kollabiert und weggestorben, daß es nur eine wahre Freude ist.
    Bei gleichzeitig:
    - Frauenwahlrecht
    - Grundeinkommen für alle
    - Stolzparaden sexuell Abartiger
    - Sterilität der Frauen
    - angeworbene Ausländer in der Söldnerarmee
    - Verfolgung Andersdenkender
    - Kinderwahlrecht
    - Pädophilie
    - massenhaft Ehescheidungen
    - verwahrloste Kinder in Singlehaushalten
    - Jugendkriminalität
    - leere Kirchenbänke
    - vollgeschissen Unterhosen als Kunstwerke prämiert
    - Kriegsdienstverweigerer als Verteidigungsminister (so in den Niederlanden)
    - 50% Steuern und Abgaben
    - und was derlei mehr ist ....

    <Einige der Spezies pflanzen sich aber dennoch fort,
    weil sie stressressistenter und anpassungsfähiger sind als die Mehrheit.>

    Was ihnen wenig bringt, weil deren Fortgepflanzte
    nämlich den Kollaps nicht überleben und verrecken.
    Und die paar, die (aus welchen wundersamen Gründen vielleicht)
    den Kollaps "überleben", die können die vorher bestandene
    Zivilisation nicht aufrecht erhalten.
    Nämlich bewerkstelligen:
    - Fensterglas
    - Streichhölzer
    - Einmachgläser
    - Blinddarmoperationen
    - Fahrräder
    - Straßenpflaster
    - Regenrinnen
    - Zahnfüllungen
    - Wahlplakate
    - Benzin
    - Tempotaschentücher
    - Pockenschutzimpfung
    - Nylonstrümpfe
    - Versicherungspolicen
    - Geigen bauen
    - Fußballturniere
    - Schmerztabletten
    - Wanderstiefel
    - Spaten
    - Sämereien
    - Dachziegel
    - Pumpen
    - etc. => schier endlos


    <Jeder Zusammenbruch stärkt die Art,
    wenn sie nicht zufällig komplett durch den Stresstest ausgesiebt wird,
    weil multiple Faktoren gleichzeitig zum tragen kommen.>

    Ein klein bischen Kollaps, den gibt es nicht.
    Mit 120 über die Klippe, das stärkt rein gar nicht.

    <Auch eine nicht lebensfähige Kultur
    wird in diesem Prozess durch eine Andere ersetzt.>

    Kulturen können so ziemlich alles überstehen.
    Die deutsche beispielsweise die Pestemedemien des Mittelalters,
    den Dreißigjährigen Krieg, die "Franzosenkriege" Ludwig XIV.
    und Napoleons, und Napoleons III.
    Sogar die beiden Angloamerikanischen Vernichtungskriege
    des 20. Jahrhunderts, obgleich dann bereits in der
    nachkulturellen Phase der Zivilisation.

    Und zur Zeit werden die Deutschen stückweise aber stetig
    "ersetzt" durch kulturfremde Zuzüglinge (!) aus aller Welt,
    denen man etwas erzählt hat von wegen Sozialhilfe
    und einem Justizsystem, das Opfer diskriminiert und Täter hätschelt.
    Wenn (temporal) das abgeschlossen sein wird, dann haben wir
    hier in Europa keine andere, eine "ersetzte" Kultur,
    sondern überhaupt keine.
    Das ist nämlich bereits der Fall seit etwa 1871.

    Nach Kulturende kommt und ist dort auch nichts mehr,
    weil die Kulturträger in der Zivilisation ausgestorben sind und dort irgendwelche
    "Fremde" sich haben breit machen können.
    Die haben jedoch keine Arbeitsstelle in Wolfsburg bei VW am Fließband
    oder einen Dönerimbiß am Frankfurter Flughafen, sondern wühlen abgehärmt
    in den Mülldeponien der ausgestorbenen Städte.

    In Sumer, Babylonien, Ägypten, Griechenland, in Italien (Römer), Mittelamerika,
    leben heute zwar irgendwelche "Menschen", jedoch haben die rein nichts
    mehr zu tun mit den dortigen vorherigen Kulturvölkern.

  • #3

    M. Püschel (Donnerstag, 25 Juni 2020 01:37)

    Ich muß mich korrigieren. Ganz offenbar gibt es einen Fake-Saker.
    Nämlich diesen hier: https://www.vineyardsaker.de/
    Und der ist ganz ohne Frage ein rechtslastiger Trampel. Mein bedauernswerter Fehler.

  • #2

    M. Püschel (Donnerstag, 25 Juni 2020 01:26)

    Soll das ein Scherz sein? Als Empfehlung Artikel vom Saker? Ich denke nicht, dass ein krankhafter Narziss, der seinen eigenen Blog wie eine Diktatur führt, uns irgendwie weiterhelfen kann. Ich würde zwecks Durchblick dann doch das Voltaire Netzwerk empfehlen, oder den Rubikon, aber nicht die keifende dunkle Triade.
    Wo ich das Voltaire Netzwerk schon erwähnte; Thierry Meyssan schrieb kürzlich in einem Artikel auch darüber, wie der neue Krieg gegen Polizeibrutalität auch nur die Ablenkung vom wahren Problem ist. https://www.voltairenet.org/article210225.html

  • #1

    Klaus-Peter Kostag (Mittwoch, 24 Juni 2020 20:36)

    Es gibt eine gute Grundsatz-Analyse zum Kapitalismus der Marx-Zeit. Damals floss das Geld per Ausbeutung von unten nach OBEN. Der Neoliberal-Kapitalismus hat das exponentiell verschärft: Freilaufende Finanzkriminelle werden anstatt Investoren in Produktion und Handel zu Glücksspielern um fiktive Spekulationsobjekte und wetten mit Derivaten und anderen phantasievollen Finanzmarkt-Produkten. Anders der China-Kurs auf eine genossenschaftliche und gesamtgesellschaftliche Inbesitznahme und Besitzerhalt von Produktion und Handel. Dieser neue Gesellschaftstyp ist insofern vorteilhaft, weil hier nie der "Tag der allgemeinen Wertlosigkeit" eintreten kann (Egon W. Kreutzer). Während sich Neoliberal-Kapitalismus selbst außer Kraft setzt, wird in China offensichtlich gesamtgesellschaftlicher Wohlstand in einer bereits nachkapitalistischen Gesellschaft produziert.