https://www.nationalreview.com/2020/06/joe-biden-campaign-strategy-hide-biden-stoke-chaos-obstruct-recovery/

 

Die Strategien der Demenz-Politik

 

von Victor Davis Hanson, 30.06.2020

 

Erzeuge Chaos, behindere die wirtschaftliche Erholung und verstecke Biden bis zum Wahltag in seinem Keller...

Joe Biden erleidet auf tragische Weise eine geistige Finsternis und gleitet in geometrischem Tempo davon. Verständlicherweise haben ihn seine Betreuer aus den Blickfeld genommen. Unter dem Vorwand des Virus und seiner altersbedingten Anfälligkeit für die COVID-19-Morbidität bleibt er dem Wahlkampf fern.

 

Ich sage "Vorwand" ohne Entschuldigung. Die Quarantäne hätte Biden in den vergangenen drei Monaten nicht davon abhalten dürfen, täglich Interviews, Reden und Treffen abzuhalten. Aber jede Gelegenheit, wie gut auch immer sie geplant, geprobt und aufgezeichnet wurde, hätte nur einen weiteren täglichen Beweis dafür geliefert, dass Biden kognitiv nicht in der Lage ist, Präsident zu sein oder gar irgendein Amt zu bekleiden.

 

Oft kann Biden einen Satz nicht beenden. Namen sind vage Strudel in seinem Fluss des Vergessens. Er befindet sich in einem weitaus schlimmeren psychischen Zustand als ein physisch versagender FDR in seiner Kampagne von 1944 für eine vierte Amtszeit.

 

Die frühere Karriere eines gesunden Biden zeigt, dass er nicht besonders scharfsinnig war, selbst wenn er die meisten seiner Fähigkeiten unter Kontrolle hatte. Wir erinnern uns an den früheren zurechnungsfähig/verrückten Biden als Neal-Kinnock-Plagiat, sein Demagogie des "Wir legen euch alle in Ketten", den einstudierten Rassismus von Bidens Geplapper über einen "sauberen" und eloquenten Obama und die zurechnungsfähig/verrückten Corn-Pop-Geschichten.

 

Sie alle sind das Markenzeichen des einst närrischen Joe Biden, der im Vergleich zu seiner gegenwärtigen neurologischen Störung zumindest wachsam war. Wenn Donald Trump ungrammatisch sein kann, dann ist Biden agrammatisch – er schustert einfach halbe Gedanken ohne Syntax zusammen und bricht den Satz dann ganz ab.

 

Während Trump Vokabeln wiederholt, so sucht Biden zunehmend nach Wörtern, irgendein Substantiv, unabhängig davon, welche Relevanz es für den von ihm angesprochenen Punkt hat. Biden scheint an dyskognitiven Anfällen zu leiden, bei denen er für Momente keine Ahnung hat, was er tut oder sagt oder wo er sich befindet – ein tragischer, fast epileptischer Zustand. In beängstigenden Episoden erscheint das blasse, schuppige und eingefrorene Gesicht Bidens fast reptilienhaft, wie eine Eidechse, die einfriert und starr bleibt, während sie sich abmüht, Signale wahrgenommener Gefahr zu verarbeiten.

 

Das Einfügen auswendig gelernter Antworten in einstudierte Fragen, als ob der ganze Schwindel spontan wäre, enthüllt nur, wie seine einmal episodische Demenz chronisch geworden ist, wenn er seine Stichworte und seine Orientierung verliert. Es war verständlich, dass seine Betreuer eine Chance darin sahen, Biden während Trumps Getwittere abzuschotten, neben der Infektion, der Abriegelung, der Rezession und den Ausschreitungen, die in den Köpfen der Wähler die Furcht vor Chaos mit der Schuld des derzeitigen Oberbefehlshabers gleichgesetzt haben.

 

Aber es gab immer Probleme damit, Biden in seinem Keller in einen Scheintod zu versetzen, selbst als er in den Umfragen im Frühsommer scheinbar vor Trump lag.

 

Zum einen verstärken Abgeschiedenheit, Ruhe und das Fehlen intellektueller Stimuli oft nur die Demenz, während Reisen, Gespräche und neue Bilder und Erfahrungen dazu neigen, die verstopften Neuronenbahnen ein wenig zu entlasten. Je mehr sich Biden "ausruht", desto mehr scheint er in seinen selten inszenierten Interviews unzurechnungsfähig zu sein. Sein Gehirn ist wie ein schlaffer Muskel, und erholsames Nichtstun macht es nicht straffer.

 

Zweitens: Theoretisch sollte ein virtueller Präsidentschaftskandidat ein Haltbarkeitsdatum haben. Es stimmt, Biden ist in den Umfragen gestiegen, da die Öffentlichkeit ihn nie sieht oder hört – in der Art und Weise, wie die unbeliebte lahme Ente Obama 2016 auf den Golfplätzen verschwand und sich zurückzog und das Rampenlicht der Medien dem Hunde- und Katzenkampf zwischen Trump und Clinton überließ. Obama entdeckte dann, dass je mehr er sich aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zurückzog, desto mehr gefiel der Öffentlichkeit die alte Idee von ihm und nicht die aktuelle Realität.

 

So sollte auch das Geistermodell für Biden funktionieren.

 

Er ist ein Kandidat aus Pappe, aber zumindest steht er nicht an vorderster Front, wenn es darum geht, Statuen-Stürze und die Infektion zu kommentieren, und so kann man ihm weder das eine noch das andere anlasten.

 

Aber indem er den Wahlkampf vermeidet, verschiebt Biden nur das Unvermeidliche. Er komprimiert den Wahlkampf in einen immer kürzeren Spätsommer- und Herbstzyklus. Wenn er wirklich drei Debatten zustimmt (vielleicht stimmt er überhaupt keiner zu), und wenn er sich so verhält, wie er es jetzt üblicherweise tut und spricht, dann wird er das amerikanische Volk in der elften Stunde des Wahlkampfes vielleicht am Ende daran erinnern, dass es die Wahl zwischen einem umstrittenen Präsidenten und einem Präsidentschaftskandidaten hat, der das Amt des Präsidenten einfach nicht ausüben kann. Und wenn Biden nicht erscheint, wird Trump wahrscheinlich mit einem leeren, stummen Stuhl á la Clint Eastwood debattieren.

 

Warum ist Biden dann überhaupt der Kandidat – abgesehen davon, dass er die Delegiertenzahl anführt und an die Spitze schoss, nachdem die Hinterzimmer der Demokraten in Panik gerieten, als Bloomberg implodierte und Bernie führte? Infolgedessen zwangen oder verlockten die Politicos alle anderen Hauptkandidaten, sich um jemanden zu versammeln, der nominell kein Sozialist ist.

 

Ist es ein Trost, dass Bidens Demenz eine glaubwürdige Verteidigung dafür bietet, dass er "keine Erinnerung" daran hat, dass er an Obamas Bemühungen beteiligt war, einen oppositionellen Wahlkampf auszuspionieren und einen Präsidentschaftswechsel zu torpedieren?

 

Während alle Demokraten wissen, dass die Katze aus dem Sack gelassen werden muss, möchte niemand voranschreiten, um dies zu tun und Biden zu entfernen – und in der Tat weiß niemand, wie man einem geschwächten Gewinner eine Nominierung stiehlt und sie an eine unverdiente, aber überzeugende Alternative übergibt. Nimmt man Biden im August aus dem Amt, und wer weiß, welche Art von Kandidatengerangel in der heutigen wahnsinnigen Landschaft folgen könnte?

 

Was sind also diese Strategien der Demenz, außer Biden auf Eis zu legen und gleichzeitig die Wahl neu zu definieren, als Trump gegen die Medien-Version des Virus, der Abriegelung und der wirtschaftlichen Stagnation?

 

Mitleid ist nur ein Vorwand. Die progressiven Medien haben Bidens leere Blicke und Wortsuche zum Tabu erklärt. Wir sollen uns nicht daran erinnern, dass Trump von progressiven Ärzten gejagt wurde, bis zu dem Punkt, dass er den Montreal Cognitive Assessment Test machte – und mit Bravour bestand – eine Untersuchung, die niemand, der bei klarem Verstand ist, Biden jetzt vorschlagen würde, da die Ergebnisse keine Überraschung wären.

 

Demenz ist auch so ziemlich der einzige gültige Grund, warum man legitimerweise sagen kann: "Ich erinnere mich nicht". Fragen Sie also Joe Biden nach jenen Strategiesitzungen Anfang Januar 2017, in denen Obama, Biden und ihre Handlanger die Überwachung der Trump-Kampagne und die Vernichtung von Michael Flynn geplant haben – und er kann ehrlich sagen: "Welche Regierung?“ Fragen Sie Biden nach seinen illiberalen Äußerungen in der Vergangenheit, seinen Verbindungen zu neo-konföderierten Senatoren oder seinen Plagiaten, und er kann ohne Arglist erwidern: "Was? Welches Plagiat? Welche Senatoren?" Burisma? Hunter Bidens chinesischer Mammutgewinn? Er wird verblüfft aussehen und sich an einen Helfer wenden, um zu fragen: "Was ist Burisma und wer ist Hunter?

 

Die Demokraten wussten auch, dass sie mit einer Elizabeth Warren, Kamala Harris oder Bernie Sanders als Gallionsfigur verlieren würden. Die Vorwahlen, die selbst für die linke Basis schwer beladen waren, lehrten sie das gut genug. Die hart linke Agenda des Winters 2020 ging nirgendwohin, und sie wird im Herbst, nach Monaten der im Fernsehen übertragenen Brandstiftung, Plünderung und grundlosen Gewalttätigkeiten, weniger als nirgendwohin gehen.

 

Im Gegensatz dazu bietet ihnen selbst eine aus Pappe ausgeschnittene Version von Biden das Furnier der "Mäßigung". Ein Biden-Phantom im Stil von Bill Clinton kann, wenn es gewählt wird, eine Passage für einen linken Stellvertreter zur Präsidentschaft ermöglichen, so wie Harry Truman, ein Zentrist, 1944 auf das Ticket gesetzt wurde, um das Land vor dem Kommunismus von Vizepräsident Henry Wallace zu retten.

 

Übersetzt bedeutet das, dass die demokratische Spenderklasse akzeptiert, dass sie nicht gewinnen kann, wenn sie sich auf die Seite des Mobs auf der Straße und deren Beschwichtiger und Apologeten stellt – und doch braucht es die letzteren Linken, um die fehlenden 5 bis 7 Punkte für den Sieg zu erringen. Mit einem Augenzwinkern und Nicken wird der Vize-Präsidentschaftskandidat die Präsidentschaft übernehmen und der Linken das geben, was sie durch eine Präsidentschaftswahl nicht erreichen konnte – während der alte Joe Biden aus Scranton etwas länger auf den Fernsehbildschirm starrt, um zu beweisen, dass er kein tobender Sozialist ist.

 

Man darf auch erwarten, dass die Demokraten die folgenden Strategien immer härter vorantreiben, da sie die Quadratur des Kreises mit einem verrückten Kandidaten bilden, der sich dennoch als enorm nützlich erweisen könnte – wenn er nur gewählt werden kann.

 

- Erwartet mehr Aufrufe zur Absage der Debatten als korrupte, aufgeblähte Reality-TV-Extravaganz und völlig unnötig. Rechnet damit, dass der Viren-Lockdown fast bis zum Wahltag verlängert wird und die Demokraten de facto dazu veranlassen wird, eine Zoom-Kampagne zu fordern: Biden spricht mit einem Teleprompter-Skript in die Kamera.

 

- Die Abstimmung am Wahltag ist, wie man uns sagen wird, lediglich ein verknöchertes Konstrukt. Der Schlüssel zu unserem neuen Wahlprozess liegt nicht darin, dass Neandertaler zu einer mit COVID verseuchte Wahlkabine fahren, sondern darin, dass die Wähler die Stimmzettel per Post erhalten.

 

- Erwartet, dass die Abstimmung im November im Voraus für verfälscht, gestohlen und ungültig erklärt wird – und dann für gültig und fair erklärt wird, falls Biden gewinnt.

 

- Erwartet, dass die blauen Staaten (Anm.d.Ü.: der Demokraten) wirtschaftlich in Quarantäne bleiben, in der Hoffnung, eine Erholung abzuwürgen. Die demokratischen Führer werden nie wirklich hart gegen das vorgehen, was bisher die Unruhen und Plünderungen der blauen Staaten waren; das chronische Chaos und die Rezession werden am Leben erhalten und auf die Wahlen im November ausgerichtet bleiben.

 

Gibt es Probleme mit solchen Biden-Kellerstrategien? Sehr viele.

 

Eine linksgerichtete Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten wird die Wahlkampfbotschaften als öffentliche Unterstützung von und im Einklang mit Joe Biden machen müssen. Sie wird ihrer Basis privat versichern, dass das alles ein gemäßigter Schwindel ist, vorausgesetzt, dass die linken Wähler klug und zynisch genug sind, um bereit zu sein, sich jetzt belügen zu lassen, um in Kürze an die Macht zu kommen.

 

Es wird auch problematisch sein, dem Land zu versichern, dass Joe Biden zu 110 Prozent fit ist, um im November Präsident zu werden, dann aber bis Februar 2021 an die Öffentlichkeit durchsickern zu lassen, dass er verrückt ist und es für seinen radikalen Vizepräsidenten bedauerlicherweise an der Zeit ist, ihn abzusetzen.

 

Biden als leeres Gefäß zu benutzen, setzt auch voraus, dass er zumindest ein Gefäß ist. Was aber, wenn Biden, sagen wir, am 25. Oktober 2020 einen seiner Aussetzer hat? Oder was, wenn er es noch einmal ankündigt, aber diesmal auf seiner letzten seltenen Pressekonferenz: "Ich werde Joe Biden schlagen!" Was dann? Ruft man Christopher Steele aus dem Ruhestand, um ein überstürztes Dossier über Joe Biden anzulegen, den wahnhaften Irren? Und Yahoo oder Mother Jones erneut zu benutzen, um den Dreck durchsickern zu lassen, um die Rangfolge der Demokraten zu ändern?

 

Wie bringen die Handlanger der Demokraten angesichts der gegenwärtigen Rassenhysterie den nicht immer latent bigotten Biden zum Schweigen? Oft ist Demenz ein grausamer Weg zur Wahrheit, befreit von normaler Selbstzensur, Höflichkeit und sozialem Bewusstsein. Die Bedeutung: Was ist, wenn Biden mehr "Du bist nicht schwarz"-Momente hat, oder Corn-Pop-Geschichten erzählt, oder wenn er einen schwarzen Akzent nachahmt, um über Ketten, "saubere" Schwarze und so weiter zu lästern? Und werden die Menschen im gegenwärtigen Klima nachsichtig sein, wenn er damit prahlt, dass sein Heimatstaat Delaware einst ein "Sklavenstaat" war? Ein oder zwei solcher Ausbrüche könnten seinen Anteil an der schwarzen Wählerschaft auf 80 Prozent schrumpfen lassen, was zu Niederlagen in Pennsylvania, Michigan und Florida führen würde.

 

Im Chaos des Juli wurden Bidens Handlanger als Genies gefeiert, weil sie ihn ruhig gestellt haben. Aber in der anderen Jahreszeit im Oktober könnte er endlich aus seiner Quarantäne herausgeholt werden, auf jene wilde Art und Weise, wie die Plünderer und Brandstifter im Juni endlich aus der Quarantäne kamen – angestaut, wütend, zusammenhanglos und selbstzerstörerisch.

Kommentare: 6
  • #6

    lex (Dienstag, 07 Juli 2020 12:07)

    Zur Qualifikation eines Kandidaten. Was das Volk über die Qualifikation eines Kandidaten denkt scheint mittelerweile fast keine Rolle mehr zu spielen. Bei uns Scheuer und Flintenuschi .. Dort ein Dementer. Demnächst ein toter oder virtueller KI-Prasident .. Wenn das Volk das frisst, wieso nicht.

  • #5

    lex (Dienstag, 07 Juli 2020 12:03)

    Immer seltsam wenn Amis von Linken oder Radikallinken sprechen und dann Sanders oder ähnliche meinen.

  • #4

    Josch (Montag, 06 Juli 2020 15:34)

    Klasse Artikel. In einem jedoch muss ich widersprechen. Demenzkranke bauen schneller ab, je mehr Trubel sie ausgesetzt sind. Reisen in eine fremde Umgebung sind Gift für Alzheimerpatienten und treiben die Demenz nur schneller voran. Was solche Menschen brauchen ist Ruhe, nicht zu viele Reize und Regelmäßigkeiten im Alltagsablauf.

    Wenn Biden dem zu erwartenden Wahlkampftrubel erst mal voll ausgesetzt ist, wird er in Zeitraffer verfallen.

  • #3

    Dude (Sonntag, 05 Juli 2020 16:58)

    Ungebrieft? Wie kommen sie darauf?

  • #2

    M. Püschel (Sonntag, 05 Juli 2020 16:22)

    Ja genau, Dude, und weil es keine Rolle spielt stört sich auch absolut niemand an den ungebrieften Mister Trump.
    :)

  • #1

    Dude (Sonntag, 05 Juli 2020 11:43)

    Viel Gelaber um NICHTS, denn es spielt schon sehr lange (1963) absolut keine Rolle mehr ob ein Rep oder Dem die Marionette im White House mimt.
    Im Prinzip könnten die da auch Klonschaf-Dolly transhumanistisch zum Cyborg aufgemotzt hinsetzen und es würde keinen Unterschied machen, da die Fäden ganz andere ziehen...
    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/12/28/die-neue-weltunordnung-historisch-aufgeschlusselt-und-durchleuchtet/