In Deutschland kennt man den 11.11. als Karnevalsbeginn, und die tagessau liefert prompt die passenden Schlagzeilen:

 

Zwischen Schunkeln und Corona-Sorgen“

 

"Maas droht Belarus“

 

Unser Land winterfest machen“

 

 

Aber in den USA wird am 11.11. der „Veterans Day“ gefeiert...

 

http://thesaker.is/the-whitewashing-murder-day/

 

Das Reinwaschen des Mörder-Tages

 

vom Saker, 11.11.2021

 

 

Propaganda ist leicht zu entschlüsseln, wenn man sich ein paar Grundregeln zu eigen macht. Eine davon ist die folgende: "Je lauter der Slogan, desto größer die Lüge".

 

Das gilt auch für den Veterans Day, an dem die US-Amerikaner ihren Veteranen für ihren "Dienst" danken.

 

Doch selbst wenn man die wahren Gründe, warum sich US-Amerikaner zum Dienst melden, beiseite lässt, gibt es eine viel wichtigere Tatsache, die die US-Propagandamaschine zu beschönigen versucht: US "Servicepersons" (ja, gehen wir mit der Zeit!) kämpfen IMMER im Hinterhof des anderen. Immer.

 

Also müssen sie diesen selbstverständlichen Widerspruch irgendwie auflösen: Ich kämpfe für den anderen, in seinem eigenen Hinterhof, indem ich gegen ihn kämpfe.

 

Um diesen Widerspruch aufzulösen oder zumindest die kognitive Dissonanz abzuschwächen, tut man zwei Dinge: Erstens verteufelt man den anderen, während man zweitens behauptet, man "diene" für hohe, erhabene und völlig bedeutungslose Begriffe wie "Manifest Destiny“ (offensichtliche Bestimmung), "Demokratie" oder sogar, wie ich kürzlich hörte, um "die Juden vor den Gaskammern der Nazis zu retten".

 

Und es funktioniert.

 

Je größer die Lüge, desto lauter die Parolen, desto energischer das Fahnenschwenken und umso größer die patriotische Hysterie um die "Dankbarkeit" gegenüber denjenigen, die unbestreitbar Auftragsmörder sind (selbst diejenigen, die nicht den Abzug betätigen, sondern anderen dabei helfen, es zu tun).

 

Natürlich kann man noch so viel mentale Gymnastik betreiben, um die wahre Natur dessen, was die Veteranen wirklich getan haben (und immer noch tun), zu verschleiern, die Wahrheit sickert unter diesen ideologischen Ziehharmonika-Draht, vor allem, wenn Veteranen sich das Hirn wegpusten, an PTBS leiden, in Drogen und Alkohol ertrinken und in großer Zahl obdachlos werden.

 

Am Veteranentag geht es also gar nicht um Veteranen, sondern um Selbstverleugnung. Um einen Tag lang so zu tun, als ob man sich um Veteranen und ihren "Dienst" kümmert. Vor allem aber geht es an diesem Tag der Schande um die Beschönigung von Mord.

 

Gewalt und Lügen sind Zwillingsbrüder, die stets Hand in Hand auf ihr gemeinsames Ziel hinarbeiten.

 

Wir können ein Gefühl für das Ausmaß der von den US-Soldaten verübten Gewalt bekommen, wenn wir die ideologische Intensität des "Schutzschildes" der Lügen beobachten, die notwendig sind, um die wahre Natur ihrer Handlungen zu verbergen.

 

Ich weiß nicht, ob es bei den lateinamerikanischen Drogenkartellen einen "Dia del Sicario" (Tag der Auftragsmörder) gibt, aber wenn nicht, sollten sie dem "Land der Freien und der Heimat der Tapferen" nacheifern und einen solchen Tag einführen, der mit vielen Fahnen und patriotischen Bekundungen gefeiert wird.

 

Ich persönlich schließe mich den wenigen Seelen an, die hoffen, dass der Tag kommen wird, an dem das US-Militär wirklich das sein wird, was es noch nie war: eine Streitkraft, deren Aufgabe es ist, die Menschen in den USA vor ausländischen Bedrohungen zu schützen (nicht dass ich wüsste, woher diese Bedrohung kommen sollte).

 

Erst dann werden die US-Sicarios zu echten Soldaten.

 

 

 

Der Saker

 

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