https://tomluongo.me/2020/05/12/from-russiagate-to-obamagate-end-boomerville/

 

Von RussiaGate zu ObamaGate und das Ende von Boomerville

 

von Tom Luongo, 12.05.2020

 

 

Seit dem Beginn der Story ging es bei RussiaGate immer um Barack Obama. Ich habe das nicht immer so gesehen, ja. Mein blinder Hass auf alles rund um Hillary Clinton ist ein mächtiger blinder Fleck, den ich gern zugebe.

 

Aber es ist klar, dass Obama immer die Spitze war, auf den die gesamte Ermittlung gegen Donald Trump zeigte. Er ist der einzige, der die Macht hatte, jene Streitkräfte zusammenzustellen, die in den letzten vier Jahren gegen Trump aufgestellt wurden.

Wir wissen das schon seit einigen Jahren, aber es gab eine scheinbar endlose Reihe von Ablenkungen, die inszeniert wurden, um die Wahrheit zu verschleiern.

Donald Trump war kein russischer Agent.

Was jetzt klar ist: Die Regierung von Präsident Obama hat regelmäßig illegal den Datenbankzugang der NSA genutzt, um Amerikaner und politische Gegner auszuspionieren. Diese Operation begann einige Jahre vor Trump.

Als sich der Wahlkampf 2016 zuspitzte, da wurde es zu einem absoluten Muss. Die zeitliche Abfolge der Ereignisse während dieses Zeitraums zeichnet ein sehr vernichtendes Bild. Dieser Artikel von Zerohedge, basierend auf Conservative Treehouse, beschreibt den Zeitpunkt, die Aktivitäten und die Verschiebungen in der Erzählung, die Obama zweifelsfrei belasten.
https://www.zerohedge.com/political/obamagate-trump-tweets-tucker-carlsons-crushing-breakdown-why-former-president-should-be

 

https://theconservativetreehouse.com/2020/05/09/why-is-obama-panicking-now-the-importance-of-understanding-political-surveillance-in-the-era-of-president-obama/

 

Am 18. April 2016, nach den Resultaten einer vorläufigen Untersuchung, schloss (NSA) Direktor Rogers für sämtliche FBI Vertragspartner den Zugang zur Datenbank, nachdem er erfahren hatte, dass Suchanfragen gemäß FISA-702 (17) „Gegenstand“ und (16) „von wo nach wo“ ohne Genehmigungen durchgeführt wurden. So beginnt die erste Entdeckung einer viel größeren Hintergrundgeschichte.“

 

Und ab da änderte sich alles. Denn zu diesem Zeitpunkt brauchte Obamas Spionageteam, das den Zugang verloren hatte, einen anderen Weg in die Datenbank der NSA. Auftritt Fusions-GPS, Christopher Steele und das lächerliche Dossier, das für die Ausstellung von FISA-Durchsuchungsgenehmigungen gegen Carter Page und den ganzen Rest verwendet wurde.

Die Details sind alle da für jeden mit Augen, die bereit sind zu sehen. Die Frage ist, ob jemand, der tief im Trump-Derangement-Syndrom steckt, seine Augen lange genug von dem finsteren Spiel vor sich abwendet, um zu schauen.

Ich halte nicht die Luft an.

Obama hat sich der höchsten Verbrechen schuldig gemacht, die ein Präsident begehen kann, indem er sich der bundesstaatlichen Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste bediente, um einen politischen Gegner während einer Wahl auszuspionieren. Und das nach acht Jahren ruinöser Kriege, erfolgreicher und erfolgloser Staatsstreiche, Drohnenangriffe auf US-Bürger und generell weitermachte wie der Vandale, der er ist.

 

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1260032616780034049

ObamaGate kommt just zum Beginn der richtigen Wahlkampfsaison 2020, jetzt wo das DNC die Wagenburg um Joe Biden, der sich in seinem Trottel-Keller versteckt, geschlossen hat, weil sie keinen Kandidaten haben, der nicht reines Kryptonit ist. Und Obama kommt aus dem Schatten nach vorne, um Trump wegen dessen Umgang mit COVID-19 anzugreifen.

 

Gerüchte schießen ins Kraut, ob er Hillarys Vize sein kann, sollte Biden nicht durchhalten. Ihre Echokammern versuchen verzweifelt, seine Frau Michelle als Kandidatin für den Vize-Posten aufzubauen.

 

Warum?

 

Weil dies Obamas Art und Weise ist, für eine dritte Amtszeit zu kandidieren, ohne an der Abstimmung teilzunehmen. Trump muss zerstören, was vom letzten Messias der Linken übrig geblieben ist, bevor wir in die Wahlkampfsaison gehen, sonst hat er es im Wahlkampf mit jemandem auf Augenhöhe zu tun.

 

Warum sonst würde Hillary Biden unterstützen, nachdem sie das letzte Jahr damit verbracht hat, klar Schiff für ihre triumphale Rückkehr zu machen, nachdem man Trumps Wirtschaft mit einer vorgetäuschten Pandemie und einem noch vorgetäuschteren Amtsenthebungsverfahren zerstört hat, das auf der noch weniger realen Anschuldigung beruht, er sei ein russischer Agent?

 

Sie weiß, dass es an der Zeit ist, das Kriegsbeil zu begraben, die Wagenburg zu schließen und Trump auf die einzige Art und Weise loszuwerden, nämlich an der Wahlurne.

 

Denn wenn sie es nicht tun, wird sich das generationenlange Projekt der globalen Kontrolle durch das Davoser Pack nach ihren Bedingungen verflüchtigen, wenn Trump sich auf seine Ehrenrettungstour durch DC begibt.

 

Diese Leute haben offensichtlich den entscheidenden Punkt von Goebbels Propagandatheorie der Großen Lüge übersehen. Damit es funktioniert, muss es ein Stückchen Wahrheit geben, in das man die Lüge einwickeln kann, bevor man sie endlos wiederholen kann, um sie wahr zu machen.

 

Und deshalb ist RussiaGate tot. Lang lebe ObamaGate.

 

Obamas Leute decken ihn nun schon seit fast vier Jahren. Sie wurden durch die Niederschriften ihrer Amtsenthebungs-Zeugenaussagen gegenüber Adam Schiff und dem Geheimdienstausschuss des Hauses als fette Lügner entlarvt.

 

Keiner von ihnen war bereit, unter Eid auszusagen und sich des Meineids schuldig zu machen, dass Trump mit den Russen konspiriert habe. Aber sie haben es im Fernsehen, auf Twitter und überall sonst gesagt und Trump mit blankem Unsinn angegriffen.

 

Jetzt, da die Hitze zunimmt und der Apparat, den sie zu kontrollieren pflegten, seine Aufmerksamkeit auf das richtet, was sie getan haben, werden sich genug von ihnen ergeben und dem Generalstaatsanwalt William Barr das geben, was er will. Einige von ihnen werden für Obama in ihr Schwert fallen.

 

Aber ich glaube nicht, dass Trump damit zufrieden sein wird. Er muss wissen, dass Obama der Schlüssel dazu ist, den Sumpf wirklich trockenzulegen, wenn das tatsächlich sein Ziel ist. Denn wenn er Obama jetzt nicht angreift, wird Obama im Oktober furchterregend sein.

 

Beide Männer kämpfen zu diesem Zeitpunkt um ihr Leben.

 

Trump hätte kapitulieren und nett mitspielen sollen. Aber Pat Buchanan hatte sich schon im Januar 2017 festgelegt und gesagt, Trump sei nicht wie Nixon, er würde nicht weglaufen, um das Amt des Präsidenten zu schützen. Er würde bis zum bitteren Ende kämpfen, denn das ist seine Natur.

 

Und hier kommen wir auf die Zielgerade, und das bittere Ende starrt diesen Menschen ins Gesicht. Sie haben jegliche Glaubwürdigkeit verloren, ganze Landstriche der Bundesregierung bis zur Unkenntlichkeit korrumpiert und alle Mittel, die sie in den Medien und den schwatzenden Klassen haben, aktiviert, um eine unverschämte Lüge zu manifestieren.

 

Und es hat nicht funktioniert.

 

Jetzt setzt die Verzweiflung ein. Die Entlastung von General Michael Flynn, die Veröffentlichung der Abschriften und die widersprüchlichen Geschichten, die von John Brennan, James Clapper, James Comey und den anderen erzählt wurden, weisen allesamt auf etwas mehr als nur Unheilvolles hin.

 

Jetzt kann man die Angst förmlich riechen. Von Bill Kristol bis John Brennan können sie das Ende ihres Projekts sehen, ob es nun für ein neues amerikanisches Neokon-Jahrhundert war oder nur der zynische Vorstoß für eine transnationale Oligarchie mit der Europäischen Union als Basis, ihre utopischen Träume sind auf das unbewegliche Objekt eines Volkes gestoßen, das sich weigert, ihren Lügen noch zu glauben.

 

Und wenn man ein wenig weiter in die Zukunft blickt, wenn ObamaGate erst einmal hinter uns liegt, eine Zukunft, in der Trump wiedergewählt wird, dann sieht man das Ende von etwas viel Größerem, das Ende dessen, was ich jetzt Boomerville nenne.

 

Wir alle sind in diese Fantasie von kostenlosem Geld und Kriegen hineingesaugt worden. Dass wir, wie Ron Paul es jahrelang so elegant formulierte, sowohl Waffen als auch Butter haben können.

 

Boomerville ist dieses mythische Bild einer besseren Welt voller Einhornfurze und toxischer Gleichmacherei, und dass wir endlose Schulden machen könnten, die wir uns selbst schulden, um für all das zu bezahlen.

 

Es ist eine marxistische Welt der Macht, um der Macht willen, die jedermanns Status auf den einer Arbeiterdrohne herabsetzt und sie gleichzeitig zu Helden in einer Geschichte aufbaut, die sich nur in ihren eigenen Köpfen abspielt.

 

RussiaGate war der letzte Versuch, den Aufstand der Überbleibsel zu beenden, um ihnen ihren Messias, den Orange Jesus selbst, Trump, zu nehmen und ihn als das Schlimmste darzustellen, was möglich ist.

 

Sie malten ein Bild von ihm, was tatsächlich sie selbst waren.

 

Und im weiteren Sinne auch von uns. Das sind kämpferische Worte, Leute.

 

Das ist Grundkurs Alinsky: Beschuldigt euren Gegner dessen, was ihr seid. Zwingt sie, sich gegen das Grundlose und Falsche zu verteidigen, bis sie sich entweder bis zur Unterwerfung schämen oder unter dem Druck zusammenbrechen.

(Anm.d.Ü.: Die 13 radikalen Regeln des Saul Alinsky: https://tagesereignis.de/2018/11/politik/die-13-radikalen-regeln-des-saul-alinsky-qanon-das-boese-kennt-keine-grenzen/7103/ )

 

Ich habe lange gewarnt, dass Trump nicht dieser Typ sei. Dass seine einzigartigen Fähigkeiten und persönlichen Fehler – seine Rachsucht, sein Narzissmus und seine Unzufriedenheit – seine größten Stärken sind.

 

Er könnte RussiaGate überdauern und es schließlich gegen jene Menschen anwenden, die es erschaffen haben. Und genau da sind wir jetzt. RussiaGate ist jetzt Obamagate und wird von einer Armee unterstützt, die versteht, dass sein Kampf ihr Kampf ist. Trump muss dies ein für alle Mal zwischen jetzt und November beenden.

 

Das ist das Ende, wenn Boomerville von den Bedauernswerten überrannt wird und der Widerstand (Anm.d.Ü.: die Anti-Trumper) immer noch versucht herauszufinden, warum nichts davon funktioniert hat.

 

 

Kommentare: 2
  • #2

    Pistulka (Samstag, 16 Mai 2020 06:51)

    "Es ist eine marxistische Welt der Macht, um der Macht willen ..." Schön am Ende, wie bei den meisten aus dem amerikanischen übersetzten Artikeln hier, diese kuriose Verdrehung. Warum nicht die "kapitalistische Welt der Macht, um der Macht willen". Oder: die "oligarchische Welt der Macht, um der Macht Willen". Der durchaus naiven marxistischen Gesellschaftstheorie kann man Vieles nachsagen, aber sicher nicht die Akkumulation von Macht. Das dies in der Praxis geschehen ist, sagt viel über Schein und Wirklichkeit der sozialistischen Idee, aber nichts über deren eigentlichen Ziele.

  • #1

    Helmut Nater (Freitag, 15 Mai 2020 12:37)

    Möge Donald Trump diesen unsäglichen Kriegstreibern um Obama und Clinton den verdienten Lohn,das Kriegsgericht,bescheren.Käme es nicht dazu dann hilft nur Gott---wenn er denn dazu Lust hat.Ich hätte diese Lust wohl nicht ob der Massen an Realitätsverweigerern.