https://www.theautomaticearth.com/2020/10/only-trump-can-keep-america-together/

 

Nur Trump kann Amerika zusammenhalten

 

von Raúl Ilargi Meijer, 08.10.2020

 

 

Heute nichts Parteiliches, sorry, vielen Dank, nur ein paar Beobachtungen. Nämlich, dass Trump ein unvergleichlich gespaltenes Amerika einfach nur dadurch zusammenhält, weil sich die gesamte Nation auf ihn konzentriert. Die eine Hälfte unterstützt ihn, die andere aus „Hass“, aber immerhin. Jeder, der auch nur einen Teil der gestrigen Vize-Debatte gesehen hat, weiß genau was ich meine. Laaangweilig! Und das ist Trump eben nicht.

 

Dann war da diese Schlagzeile: „Joe Biden wird ein Präsident sein, der das Land wieder zusammenbringt“, und ich dachte: Glaubt das irgend jemand, egal aus welchem politischen Spektrum? Biden dient dazu, den Demokraten Macht zu verleihen und nicht dazu, die Nation zu einen, das ist nur Blödsinn. Aber hey, sie haben ihn bis nach Gettysburg geschleppt, um irgendeine Verbindung zu Abraham Lincoln herzustellen. In der Hoffnung, dass sich niemand daran erinnert, dass Lincoln ein Mitglied der Republikanischen Partei war. Joe hat den Republikaner Lincoln sogar wörtlich zitiert:

 'Wir sind wieder ein geteiltes Haus' – Biden

ruft in seiner Gettysburg-Rede zur Einheit auf

https://www.theguardian.com/us-news/2020/oct/06/joe-biden-gettysburg-speech-unity

 

Joe Biden richtete am Dienstag einen eindringlichen Appell an die nationale Einheit aus dem Kampfgebiet des Bundesstaates Pennsylvania (Anm.d.Ü.: einer der umkämpften „Swing Staes“) , während die Nation von Krise zu Krise taumelte und der Präsident die Schwere des Coronavirus weiter herunterspielte, nachdem er wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Ausgehend vom sagenumwobenen Bürgerkriegsschlachtfeld von Gettysburg, einem Symbol jener Spaltungen, die die Nation beinahe in zwei Hälften gerissen hätten, wertete Biden die Wahl als "Kampf um die Seele der Nation" und betonte, was in diesem November auf dem Spiel steht. "Heute sind wir wieder einmal ein geteiltes Haus", sagte Biden, eingerahmt von einer Reihe amerikanischer Flaggen mit den sanften Hügeln von Gettysburg hinter sich.

"Aber das, mein Freund, kann nicht länger sein. Wir sind mit zu vielen Krisen konfrontiert. Wir haben zu viel Arbeit vor uns. Wir haben eine zu glänzende Zukunft, als dass wir sie in den Untiefen von Wut, Hass und Spaltung Schiffbruch erleiden lassen könnten.“ In einer mitreißenden Rede – die sich auf Abraham Lincolns Rede an derselben Stelle, dem Schauplatz einer der blutigsten Schlachten des Krieges, und auf Lyndon Johnsons Bemerkungen von dort hundert Jahre später stützte – warnte Biden vor den "Kosten der Spaltung" und vor seinen Befürchtungen, dass die Parteinahme die zentralen Pfeiler der amerikanischen Demokratie zu untergraben drohte. Biden gelobte, als "amerikanischer Präsident" zu regieren, als einer, der parteiübergreifende Lösungen für die folgenschwersten Probleme der Nation suchen würde, darunter die Coronavirus-Pandemie, die Rassenungerechtigkeit und die wirtschaftlichen Turbulenzen.

 

Joe Biden ist ein Niemand. Dasselbe gilt für Kamala Harris und Michael Pence. Sie zählen nicht in einem Universum, das auch die Heimat von Donald Trump ist. Das hat nichts mit ihren Meinungen oder ihrer Politik oder ihren Plänen oder was auch immer zu tun, es geht um den Aufmerksamkeitswert. Wenn man jemanden fragt, von wem sie glauben, dass die Leute ihm mehr Aufmerksamkeit schenken werden, Donald Trump oder Kim Kardashian, dann ist das vielleicht eine Unentschieden, und es hängt von den Altersgruppen ab. Fragt man das Gleiche für Joe Biden gegen Kim Kardashian, dann werden sie sagen: Was zum Teufel redet ihr da?

Dasselbe gilt für Mike Pence und Kamala Harris, keine Frage. Mit Hillary konnte die Presse noch etwas anfangen, aber sie hat schon einmal gegen Trump verloren. Es dreht sich alles, aber auch alles um Clickbait (Anm.d.Ü.: Klicks erzeugen). Trump erzeugt mehr davon als jeder andere, und keiner der anderen Protagonisten scheint eine Ahnung zu haben, warum das so ist. Aber die Presse weiß es.

Es sind die Anti-Trump-Medien, die sich noch mehr auf ihn konzentrieren als die Pro-Trump-Medien. Weil sie wissen, dass dort das Geld liegt. Schreib über Trump, alles, sogar alles, was nicht wahr ist, und das Geld wird hereinströmen. Nenn ihn einen Vergewaltiger, Rassist, Frauenhasser, Faschist, alles ist erlaubt. Ich sah den Begriff "Kleiner Mussolini" vorbei schweben, als Trump nach seinem Aufenthalt im Walter Reed Hospital auf dem Balkon des Weißen Hauses stand und noch einmal dachte: Ihr Jungs habt keine Ahnung von Mems. Trump ist 1 Meter 90, Mussolini war 1 Meter 70, und ihr kommt mit "Kleiner Mussolini"? Das ist alles was ihr drauf habt?

Vor ein paar Tagen, vor der VP-Debatte, sagte ein Kommentator hier auf Automatic Earth:

 

Sieht nicht so aus als würde Trump wegen Covid ins Gras beißen, aber dieses Bild...

scheint relevanter als dieses Bild...

 

Worauf ich antwortete:

 

Solange Trump Teil des Spiels ist, gibt es nichts Relevanteres als Trump. Das ist keine Meinung. Mehr als vier Jahre lang hat seine Präsenz alles bestimmt.Das hat die New York Times und CNN/MSNBC am Leben erhalten; ohne ihn wären sie erledigt. Die einzige Botschaft der Dems für über vier Jahre war, dass sie nicht Trump sind. Das ist alles, keine andere Botschaft. Wenn er aus dem Amt fliegt, dann fliegen die MSM mit. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer für Politik würde um 50-80% abnehmen.

Trump erzeugt Klicks; Pence und Biden nicht. Pence wird nie irgendwas gewinnen. Und die Menschen verabscheuen Kamala noch mehr als Hillary. Ich befürchte, dass es noch vor der Wahl – warum warten? – in Amerika die ersten Ausbrüche von Bürgerkrieg geben wird. Das einzige, was die Nation noch zusammenhält, ist Trump. Liebt ihn oder hasst ihn.“

 

Dieselben Menschen, die Trumpf am meisten "hassen", sind diejenigen, deren Einkommen am meisten davon abhängt, dass er "da ist". CNN-Chef Jerry Zucker machte seinen Mitarbeitern während der so genannten Amtsenthebungsanhörungen sehr deutlich, dass das einzige, worüber sie berichten sollten, die Amtsenthebung sei. Nicht weil er Trump hasst, sondern weil er wusste, dass dort im heutigen Amerika das Geld liegt: Ja, Trump.

 

CNN, WaPo, NYT, sie alle sind damit beschäftigt, ihre goldene Gans zu töten. Glaubt ihr, dass diese Sender, die durch den Auftritt von Trump vor dem Bankrott gerettet wurden, die Dynamik nicht verstehen? Natürlich verstehen sie sie. Aber sie sind zu weit in ihr Anti-Trump-Spiel vertieft, um umkehren zu können. Sie wissen, dass sie möglicherweise selbst ihren eigenen Untergang eingeleitet haben, indem sie gegen Trump und für Joe Biden alles gegeben haben. Aber sie können sich nirgendwo mehr hindrehen.

 

Wenn Biden gewinnt, sind sie erledigt, niemand kümmert sich um ihn, niemand würde auch nur eine einzige Sache über ihn lesen oder sehen wollen, oder über Kamala, wenn sie das Amt übernehmen würde, selbst wenn dieser Wechsel ihnen eine kurze "Aufmerksamkeitsspanne" verschaffen würde.

 

Trump sagte, als er aus Walter Reed herauskam: Lassen Sie nicht zu, dass COVID19 Ihr Leben dominiert. Woraus der sogenannte linke MSM-Flügel das machte: "Lass nicht zu, dass Trump dein Leben dominiert". Etwas spät, Jungs und Mädels. Ihr habt euch freiwillig dazu bereit erklärt, ihn nun schon seit über 4 Jahren euer Leben dominieren zu lassen.

 

Es scheint in der Demokratischen Partei nicht viel von einem Plan zu geben, und welche Pläne es gibt, unterscheidet sich sehr stark voneinander. Die Kluft zwischen Biden, Sanders und AOC ist riesig, beim Fracking, bei der Gesundheitsversorgung, um nur einige zu nennen. Sie finden sich einfach in der gleichen Partei wieder, aus keinem offensichtlichen Grund, außer, ihr habt es erraten, Trump. Gemeinsam stehen sie für nichts, nur in einer Sache sind sie sich einig: Trump. Orange Man Bad: "Ich bin derjenige, der gegen die Sozialisten kandidiert hat", sagte Joe Biden, als er gefragt wurde, ob eine Stimme für ihn eine Stimme für die radikale Linke sei, trotz der Tatsache, dass Bernie heute in Michigan für ihn Wahlkampf betrieben hat.

 

So etwas kann man nur durch einem gemeinsamen Feind zusammenhalten. Trump hält nicht nur die Nation zusammen, er hält buchstäblich die Demokratische Partei zusammen.

 

Kommentare: 2
  • #2

    Klaus-Peter Kostag (Montag, 12 Oktober 2020 07:04)

    Herr Trump hat den Europa schützenden INF-Vertrag beendet. Ich las, dass über 10.000 JewSA Raketen innerhalb NATO Europa und weitere um China herum stationiert werden sollen. Und ich konnte bei SPUTNIKNEWS über die neue russische Militärdoktrin lesen, die ab sofort einen Notwehr-Zuvorkomm-Abwehrschlag gegen jeden Angreifer vorsieht. Russlands Raketen Abwehrsysteme sind derzeit überlegen und noch geeignet, einen gegnerischen massenhaften Angriff beim Anflug in der Luft zu stoppen und nukleare Explosionen auf russischem und vermutlich auch chinesischem Territorium zu verhindern. Jedenfalls sind die Systeme dafür ausgelegt. Damit fällt ein NATO produzierter nuklearer Winter für Russland und China ziemlich sicher aus. aus (keinerlei Rußwolkenbildung). Im angenommenen Vorbeuge Fall vernichten unabwehrbare russische Systeme (POSEIDON, Hyperschallraketen) ihrerseits die NATO zumindest rußarm. Damit hat Herr Trump zwar keinen einzigen Krieg direkt begonnen, aber unabwendbar den NATO-Tod durch Versehen (Erster und letzter Fehl- oder Fakealarm) begründet. Die Territorien der NATO, das sind komplett Nordamerika und reichlich Europa. Es wird gerüchtelt, dass russische Falken (Gegner Putins) die INF Vertragskündigung ausgiebig gefeiert hätten. Es braucht ja jetzt keinen NATO-Fehler mehr, diesen russischen Präventivschlag auszulösen, Hacker können das locker auch. Übrigens ist die russische Überlegenheit ihrer Waffensysteme durch eine amerikanische Vertragskündigung im Jahre 2001 (ABM Vertrag) ausgelöst worden. Das heißt, Donald Trumps Idiotie ist nur Kopie, Fehlerfortsetzung. Diesmal jedoch eine offensichtlich und logisch nachvollziehbar weit schneller und konsequenter tödlich endende. Eine mindest suizide .

  • #1

    Josch (Sonntag, 11 Oktober 2020 14:44)

    Trump ist immerhin seit Jahrzehnten der einzige US-Präsident, der noch keinen Krieg begonnen hat. Geerbt hat er davon viele, begonnen jedoch keinen.