https://off-guardian.org/2021/08/27/with-a-left-press-like-this-who-needs-fascist-media/

 

Mit einer „linken Presse“ wie dieser,

wer braucht da faschistische Medien?

 

Von Mark Crispin Miller, 27.08.2021

 

 

Es tut mir weh das zu sagen, aber Caitlin Johnstone – deren Arbeit ich eifrig gelobt und sie gegen die Krypto-Stalinisten bei Counterpunch verteidigt habe – ist eine der vielen „Linken“, die weiter feiern als hätten wir 2019.

 

Das Gleiche wie mit dem ewigen Noam Chomsky, The Nation, Consortium News, MoveOn, Popular Resistance, Nation of Change, Covert Action Bulletin, Naomi Klein, Tom Engelhardt und andere, die ich gelobt hatte, und (manchmal) als Freunde betrachtete, sowie andere Medien, für die ich einst schrieb.

 

Caitlin liebt also ihren Boomer-Dad für seine unbändige Wut über die Bombardierung Afghanistans und sie liebt ALLE Boomer für deren feurige Opposition – gegen Themen, die in diesem apokalyptischen Augenblick keine große Rolle spielen.

 

Von ihr und all den anderen „progressiven“ Stimmen/Medien würde man nie erfahren, dass seit Januar 2020 der Dritte Weltkrieg (offen) wütet – ein globaler Krieg gegen die Menschheit selbst.

 

Jemand sollte Caitlin – einer Australierin! – sagen, dass diese beherzten Boomer, mit einigen wenigen Ausnahmen, richtig autoritär geworden sind und heute oft wirklich hasserfüllt gegen die tapfersten und wichtigsten Dissidenten sind, die standhaft gegen die bio-faschistischen Anordnungen der Neuen Weltordnung und die drohenden Menetekel des Great Reset standhalten: Gefahren, die diese „linken“ Weisen noch nicht einmal erwähnen, geschweige denn in Frage stellen oder konfrontieren.

 

Während Caitlin, eine Einwohnerin Melbournes, sich seit 19 B.C. (vor COVID) über die Bombardierung Afghanistans empört, sind die entschiedensten Dissidenten in Down Under die Lastwagenfahrer, die damit drohen, das Land stillzulegen, wenn die Polizisten nicht ihre Stiefel von den Nacken aller Menschen nehmen.

Inmitten dieses riesigen Zeitlupen-Holocausts, der im Namen der "öffentlichen Gesundheit" durchgeführt wird (ähnlich wie der letzte), finden wir in keinem der oben genannten "linken" Medien darauf einen Hinweis, auch nicht auf die beispiellose globale Zensurwelle, von der dieser Holocaust abhängt, oder auf die nackte Gewalt der Polizei im gesamten "demokratischen" Westen oder auf die finanziellen Zwecke dieses ganzen globalen Alptraums.

Stattdessen bekommen wir "Verbannt die Killer Drohnen", "Warum in Nicaragua die US-Politik nicht funktioniert", "Amerikas Händler des Todes damals und heute" (ohne Erwähnung von Big Pharma), "Die versteckten Kosten des Militarismus: Klimawandel, Umweltverschmutzung und Verlust der biologischen Vielfalt" und (mein persönlicher Favorit) "Ist ein Kalter Krieg in einer überhitzten Welt noch möglich?"

Ich will damit nicht sagen, dass solche altbekannten Bedenken nicht mehr von Bedeutung sind (obwohl einige von ihnen vor der COVID-Krise übertrieben waren), sondern dass sie jetzt von unserer "linken" Presse benutzt werden, um den falschen Eindruck zu erwecken, dass sie wirklich links sind – und sich für Frieden, Freiheit, Bürgerrechte und wirtschaftliche Fairness einsetzen, immer im Interesse der Menschen allgemein – stattdessen blenden sie uns über diesen beispiellosen globalen Tatendrang, diese Dinge unmöglich zu machen und die Menschen auszulöschen.