http://www.informationclearinghouse.info/49828.htm

 

Zwei US-Soldaten haben zufällig von den Mordplänen auf JFK erfahren

 

von Jerry Kroth, 11. 07.2018 Information Clearing House

 

 

Im November 2017 hat Präsident Trump 35.000 Dokumente des Kennedy-Mordes freigegeben, die ein halbes Jahrhundert lang zurückgehalten wurden. (Anm.d.Ü.: das ist ja im Gegensatz zu den 120 Jahren für die NSU-Morde bescheiden). Er wollte mehr freigeben, aber die CIA hat mehr Zeit erbeten. Er hat ihnen sechs Monate gegeben, und am 26. April kamen weitere 18.000 Dokumente heraus.

 

Die Medien haben kaum über die April-Veröffentlichungen berichtet und insgesamt war die Berichterstattung bestenfalls flüchtig und im schlimmsten Fall erbärmlich. Diese Dokumente verändern unser Verständnis über die Ermordung und über Jack Ruby, Marina Oswald, David Ferrie, Richard Helms, J.Edgar Hoover und natürlich über Lyndon Johnson.

 

Aber eins nach dem anderen.

 

Auftritt Eugene V. Dinkin.

Im November wurden zwei Dokumente über diesen Mann veröffentlicht, die meine Aufmerksamkeit erregten, und eine weitere erschien in der Ausgabe 2018.

 

Offen gesagt, als Akademiker, der zwei Bücher über JFK geschrieben hat, habe ich nie von ihm gehört.

 

Da es 54 Jahre gedauert hat, den Schleier der Zensur zu lüften, sollte Eugene vielleicht nicht mehr ignoriert werden.

 

Der Obergefreite Eugene Dinkin arbeitete in Metz, Frankreich. Er war ein Kryptograph für die US-Armee und Anfang November 1963, drei Wochen vor der Ermordung, entdeckte er etwas Ernüchterndes, eine Verschwörung, um den Präsidenten der USA zu ermorden. Er hat zwei Nachrichten abgefangen – oder entschlüsselt – und die Namen, die er weitergegeben hat, ergeben heute viel Sinn, ein französisch/korsischer Mörder, Jean Souetre, Guy Banister und William Harvey.

 

Das war 1963, aber 2007 machte der ehemalige CIA-Hausmeister Howard Hunt ein Geständnis über die Ermordung seines Sohnes und erwähnte zwei dieser Verdächtigen. Sein Sohn, der von Eugene Dinkins nichts wusste, hat sich bemüht, seinen Vater zu dokumentieren. Hunts Offenbarungen können auf YT betrachtet werden.

 

 

Zurück zu Dinkin. Anfang November war der Gefreite Dinkin so besorgt über seine Entdeckung, dass er über einen Freund einen Brief an Robert Kennedy schicken ließ. Der Brief warnte Robert Kennedy, dass ein Attentatsplan im Gange sei und am 28. November in Dallas stattfinden würde.

 

Dinkin sagte, dass der Mord entweder einem Kommunisten oder Neger angelastet werden sollte.

 

Dinkin hatte ernsthafte Zweifel daran, dass sein Brief ihn jemals erreichen würde, also verließ er seinen Posten und schaffte es in die Schweiz in einen UNO-Pressekonferenzraum, wo er dachte, er könnte mehr Gehör erreichen. Das US-Militär hat ihn abgeholt und schickte ihn zu Walter Reed in die Psychiatrie. Er wurde für die nächsten sechs Monate weggesperrt.

 

Die von Trump veröffentlichten Dokumente sagen, dass Dinkin am 6. November mit seiner Geschichte nach Genf ging.

 

Das war genau 17 Tage, bevor Kennedy ermordet wurde. „Weder das FBI noch die Warren-Kommission haben jemals den Fall Dinkin untersucht“ – trotz seiner klaren Vorhersage.

 

Ein zweiter Soldat scheint auch durch durch die Trump-Dokumente, völlig unabhängig von Eugene Dinkin, das ist David Christensen:

 

Es gibt zwei CIA-Dokumente über ihn, die im April veröffentlicht wurden. Christensen war ein Air Force Sergeant, der in Kirknewton, Schottland, stationiert war. Er fing eine Mitteilung kurz vor November 1963 ab, dass ein Attentat auf Präsident Kennedy verübt wurde.

 

Über diese Tatsache hinaus werden nur wenige substantielle Informationen gegeben, außer der Tatsache, dass Kirknewton eine RAF-Basis war, die eine Verbindung zur CIA hatte, die sie als eine streng geheime Abhörstation benutzte.

 

Christensen hörte etwas, das er nicht hätte hören sollen, und er hörte es in einem streng geheimen CIA-Hörposten. Wie sie wahrscheinlich vermuten können, wurde Sergeant Christensen, so wie Eugene Dinkin, kurzerhand „in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen“.

 

Wir bei all den anderen freigegebenen Dokumenten sollte man sich die Frage stellen: Warum wurden sie ein halbes Jahrhundert zurückgehalten?

 

Es ist klar, wenn zwei psychotische Personen über die Ermordung eines Präsidenten faseln – und beide folgerichtig in die Psychiatrie eingewiesen wurden – dann hätte so eine Story höchstens in der Klatschpresse ein Echo gefunden und wäre nicht über das Niveau des National Enquirer (Anm.d.Ü.: ein amerikanisches Boulevardmagazin) hinausgekommen. Die Tatsache, dass diese Geschichten nie unsere Supermärkte schmückten, sondern der Öffentlichkeit und Wissenschaftlern fünf Jahrzehnte lang vorenthalten wurden, ist sicherlich mehr wert als eine hochgezogenen Augenbraue.

 

Zwei Code-Auswerter in geheimen amerikanischen Militäranlagen – und beide offensichtlich mit Sicherheitsfreigaben – haben ganz unabhängig voneinander Gespräche entdeckt, entschieden geheime Gespräche über eine bevorstehende Ermordung des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Wäre es ernst genommen worden, hätte es bedeutet, dass eine tiefe Verschwörung im Gange war, an der hochrangige Regierungs- und Militärleute beteiligt waren. Und nicht der kleine Lee Harvey, der für 1,25 Dollar die Stunde Bücher im Texas School Book Depository sortierte.

 

Um den Mythos der Warren-Kommission zu bewahren – und das absolut und unwiderruflich -- dass ein einzelner, einsamer Mörder den Präsidenten erschossen hat, das hat verlangt, dass solche Nachrichten versteckt, vertuscht und aus dem öffentlichen Bewusstsein verbannt werden. Und das wurde es auch. Offen gesagt ist es ein Wunder, dass diese Akten überhaupt überlebt haben, wenn man ihre Bedeutung bedenkt.

 

Ein sehr verspätetes Dankeschön und ein paar Hosiannas vom amerikanische Volk an Eugene und David, wo immer ihr auch seid.

 

 

Jerry Kroth ist emeritierter Professor der Santa Clara Universität in Kalifornien. Dies ist ein Auszug aus seinem kommenden Buch „Coup d'État: the assassination of President John F. Kennedy".

Dr. Kroth kann über seine Webseite collectivepsych.org kontaktiert werden

 

Aktualisiert am 12. Juli 2018

 

Kommentare: 1
  • #1

    Maschy (Montag, 16 Juli 2018 09:34)

    ...am ENDE einer solchen "Story" kommt mir nur immer wieder die Aussage meines Freundes und Bruders Jesus Christus in den Sinn : SATAN ist der Fürst dieser Welt -
    und die Re -GIER-enden sind allesamt Verräter und Materialisten, also ANHÄNGER Satans......folglich LEBEN wir HIER in der HÖLLE - im Reich des Verräter's......daraus erfolgt wiederum der Satz : Jesus war der ERSTE - welcher von den TOTEN =Seelisch/Geistig - AUFERSTANDEN IST !!!
    Wer Ohren hat, der Höre !!!