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Vorwärts in die Finsternis

 

von James Howard Kunstler, 19.11.2021

 

Robert Rauschenberg, Black

 

Wenn man über die Türschwelle in "Joe Bidens" dunklen Winter stolpert, was sieht man dann in der zunehmenden Finsternis? Die alte "leuchtende Stadt auf dem Hügel" sieht eher aus wie Detroit in einem Schneesturm, mit Mülltonnenfeuern, die hier und da in den kaputten Straßen lodern. Die heraufziehende Dunkelheit ist bedrohlicher als jede gewöhnliche Nacht. In den Schatten scheint sich eine insektoide Horde mit dem davonzuschleichen, was von eurem Land übrig geblieben ist.

War es beruhigend, als Dr. Anthony Fauci auf MSNBC erklärte: "Was wir jetzt zu sehen beginnen, ist ein Anstieg der Krankenhauseinweisungen bei Menschen, die vollständig geimpft, aber nicht aufgefrischt wurden"? Und die Moral von der Geschicht? Noch mehr von dem, was nicht funktioniert – und wenn Ihr euch nicht freiwillig impfen lasst, finden wir vielleicht einen Weg, euch dazu zu zwingen.

Wie kann dieses verlogene Arschloch weiterhin Amerikas oberster Gesundheitspolitiker bleiben? Hat er nicht schon genug Schaden angerichtet? Für den Fall, dass Ihr es euch nicht zusammenreimen könnt: Dieser "Anstieg" geschieht, weil Dr. Faucis Impfstoffe das Immunsystem untergraben und die Geimpften anfälliger für Krankheiten machen, und zwar nicht nur für die Krankheit namens Covid-19, sondern für Krankheiten im Allgemeinen, einschließlich Krebs, und auch für alle Arten von Unfug und Chaos in den Organen. Jetzt, in der zunehmenden Dunkelheit des Winters, werden wir sehen, wie weit dieser "Anstieg" geht und ob die öffentliche Meinung den heimtückischen Trick, der ihr gespielt wurde, durchschaut.

Alles, was euch eure Regierung heutzutage erzählt, ist eine Lüge – so lautet ein altes Sprichwort – einschließlich "und" und "der". Das Hauptopfer dieses unerschöpflichen Betrugs ist der amerikanische Rechtsstaat. Ein typisches Beispiel dafür ist der Blödsinn, der letzte Woche vor dem Bundesgericht des Bezirks DC in der Klage Page gegen Comey und andere (im Grunde das gesamte FBI und das Justizministerium) verhandelt wurde. Dabei handelt es sich um die Klage von Carter Page gegen die gefälschten FISA-Gerichtsbeschlüsse, die gegen ihn erlassen wurden, um die "Drei-Schritt-Regel" zu nutzen, um alle Mitglieder der Trump-Kampagne 2016 zu überwachen und Herrn Page dadurch zu diffamieren.

Ein Richter namens Rudolph ("Rudy") Contreras, der zufällig der derzeitige vorsitzende Richter des FISA-Gerichts ist, ist zufällig auch der Vorsitzende des Kalender- und Fallverwaltungsausschusses des DC-Distrikts. Was bedeutet, dass er auswählen darf, welcher Richter des DC-Distrikts für Page gegen Comey zuständig sein wird. Rudy wählte Richter James Boasberg. Richter Boasberg gehörte dem FISA-Gericht an, das die Russia-Gate-Durchsuchungsbefehle genehmigte. Er führte auch den Vorsitz im Prozess gegen den FBI-Anwalt Kevin Clinesmith, der wegen Fälschung von Dokumenten verurteilt wurde, um Carter Pages früheren Dienst bei der CIA zu verschleiern. Wie bitte? Boasberg soll über das Verfahren urteilen, an dem er selbst beteiligt war?

Rudy Contreras war der Richter, der 2017 das Schuldeingeständnis von General Michael Flynn akzeptierte (weil er in seiner Eigenschaft als designierter Nationaler Sicherheitsberater des designierten Präsidenten mit dem russischen Botschafter gesprochen hatte), nachdem der amtierende FBI-Direktor Andrew McCabe aufgrund eines gefälschten FARA (Foreign Agents Registration Act) eine Strafanzeige gegen den Sohn von General Flynn angedroht hatte. Rudy Contreras war zufällig auch ein guter Kumpel des FBI-Beamten Peter Strzok, der die gefälschte Crossfire-Hurricane-Gegenspionageoperation leitete, die auf dem von Hillary Clinton gesponserten Steele-Dossier beruhte. Richter Contreras koordinierte die FISA-Anträge mit Herrn Strzok – und machte ihn damit zum Beteiligten an einer aufrührerischen Verschwörung zur Ausschaltung des Chief Executive, eine Angelegenheit, die derzeit von Special Counsel John Durham untersucht wird.

Man beachte, dass all diese Personen noch im Amt sind und immer noch in ruchlose Fälle verwickelt sind, in denen sie eine Rolle gespielt haben. Wie dem auch sei, die Ernennung Boasbergs durch Richter Contreras erregte so viel Aufsehen, dass er sie rückgängig machen und ihn durch den DC-Bezirksrichter Timothy Kelly ersetzen musste, der sich Stunden später für befangen erklärte, woraufhin der Fall erneut an den von Trump ernannten DC-Bezirksrichter Dabney Friedrich verwiesen wurde. Die bleibende Frage: Wo ist der Oberste Richter John Roberts in dieser Farce? Richter Roberts soll der oberste Aufseher über das Bundesgerichtssystem sein, und insbesondere über diese Teile: den DC District und den FISC (Foreign Intelligence Surveillance Court). Will er wirklich, dass es so schlecht aussieht? Wie eine schlechte Nachahmung der sowjetrussischen Gerichte in den 1930er Jahren?

 

Justizminister Merrick Garland will am Ende des Justizsystems offenbar voll auf Sowjetkurs gehen. Anfang dieses Monats erklärte er vor dem Justizausschuss des Senats, dass das Justizministerium keine Antiterrorgesetze anwenden würde, um verärgerte Eltern in Schulausschusssitzungen als inländische Terroristen zu verfolgen. Dann legte ein Whistleblower des Justizministeriums interne E-Mails vor, aus denen hervorging, dass das Justizministerium und das FBI genau das taten. Wo ist die Vorladung gegen Justizminister Garland wegen Missachtung des Senats?

Als Nächstes durchsuchte das FBI die Wohnung von James O'Keefe, dem Leiter von Project Veritas, in einem Fall, bei dem es um das persönliche Tagebuch von "Joe Bidens" Tochter Ashley Biden ging, das Project Veritas angeblich in seinem Besitz hatte und das angeblich einige Einträge über skurrile gemeinsame Vater-Tochter-Duschen enthielt. Ein schlechtes Bild für einen strauchelnden Präsidenten, der bereits im Verdacht steht, mit kleinen Kindern etwas freizügig umzugehen (ganz zu schweigen von den ausschweifenden pornografischen Heldentaten, die Sohn Hunter selbst dokumentiert hat).

Anstatt die Rechte von O'Keefe nach dem ersten Verfassungszusatz zu verteidigen, beschimpften ihn die etablierten Medien als "keinen echten Journalisten". Noch wichtiger ist jedoch, dass nur wenige Stunden, nachdem das FBI O'Keefes Handys und andere Geräte beschlagnahmt hatte, O'Keefes private Kommunikation mit seinen Anwälten in den Händen der New York Times auftauchte, die einen Teil des Materials veröffentlichte. Natürlich befindet sich James O'Keefe inmitten einer Verleumdungsklage gegen die New York Times. Und war es nicht ein glücklicher Zufall, dass die Zeitung in den Besitz der privilegierten Informationen ihres Gegners kam? Die Sache ist (natürlich) die, dass die Informationen nur von einer möglichen Quelle an die NYT weitergegeben werden konnten: dem FBI, dem Ermittlungsarm des Justizministeriums. Tage später wies Richterin Analisa Torres vom Southern District of New York das FBI an, die Extraktion von Daten aus den Telefonen einzustellen – als ob sie nicht schon jeden einzelnen Schnipsel heruntergeladen und eine Zillion Kopien gemacht hätten. Wo ist der Generalinspekteur des Justizministeriums Michael Horowitz? Wo ist das Ethikbüro des Justizministeriums? Warum ist der Informant nicht geoutet und angeklagt worden?

Warum eigentlich? Weil wir immer tiefer in das Zeitalter des "Alles ist möglich" und "Nichts spielt eine Rolle" eingetaucht sind. Jede Institution im amerikanischen Leben ist am Versagen. Die Menschen fangen endlich an zu sehen, wie das funktioniert, zur gleichen Zeit, in der sie sehen, wie die Impfstoffe funktionieren. Es hätte nicht so weit kommen müssen, aber wir haben es zugelassen, dass es so weit kommt. Und jetzt ist so vieles kaputt, dass es kaum noch eine ehrbare und effektive Autorität gibt. Während die lange Nacht über das Land hereinbricht, sehen wir feurige Eruptionen am Horizont. Ist das das Aufblitzen des Chaos in der Ferne? In der Dunkelheit ist schwer zu sagen, wie nah es sein mag.

 

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