https://www.paulcraigroberts.org/2021/05/03/the-camp-of-the-saints-is-upon-us/

 

Es blüht uns das Heerlager der Heiligen

 

von Paul Craig Roberts, 03.05.2021

 

Der nationale Zerfall Frankreichs schreitet exakt so voran wie Jean Raspail das in seinem Roman beschrieben hat.

 

(Anm.d.Ü.: Hier eine Lesung des Übersetzers Martin Lichtmesz aus „Das Heerlager der Heiligen“):

 

Jene, die den Zerfall sehen und ihn aufhalten wollen, werden bestraft, genauso wie im Roman.

https://www.zerohedge.com/geopolitical/paris-mayor-backs-military-chiefs-who-threatened-seize-control-macron-over-inaction?utm_campaign=&utm_content=Zerohedge%3A+The+Durden+Dispatch&utm_medium=email&utm_source=zh_newsletter

 

Die Lage in den Vereinigten Staaten ist weitaus ernster als in Frankreich. In den USA haben sich die Behörden in ihrem Glauben an die „amerikanischen Einzigartigkeit“ selbst das Hirn gewaschen. In Folge dessen werden Warnungen nicht einmal mehr wahrgenommen. Ich habe seit Jahren auf den fortschreitenden amerikanischen Kollaps hingewiesen, und es hat nie zu einer Debatte geführt.

 

Für Frankreich und die USA ist es zu spät. Wenn man „Das Heerlager der Heiligen“ liest, dann blickt man seinem eigenen Schicksal direkt ins Gesicht. Die Demokraten, die Medien, die woken „Intellektuellen“, die Universitäten und die öffentlichen Schulen arbeiten hart an ihrem eigenen Untergang. Die Vereinigten Staaten sind jetzt die Uneinigen Staaten. Die blauen (demokratischen) Staaten glauben an weiße Schuld, kritische Rassentheorie, systemischen Rassismus, Identitätspolitik und dass alle Produkte der westlichen Zivilisation, sogar die Mathematik, Symbole und Instrumente der weißen Vorherrschaft seien. Die roten (republikanischen) Staaten haben keine Vorstellung von dem ideologischen Angriff, der gegen sie ausgeführt wird. Ihr Präsident wurde mit einer gestohlenen Wahl aus dem Amt gekegelt. Das war in jeder Hinsicht ein Staatsstreich, und die roten Staaten akzeptierten die Absetzung ihres Präsidenten. Die roten Staaten glauben immer noch an Amerika, auch wenn Amerika aufgehört hat zu existieren. Den Weißen wurde allgemein ein Gefühl der Schuld eingeimpft und sie sind durch Selbstzweifel in ihrer Selbstverteidigung geschwächt. Ihre Monumente werden beseitigt, ihre Geschichte umgeschrieben, ihre Kunst und Musik als rassistisch denunziert und ihre Kinder werden in den öffentlichen Schulen und Universitäten gegen sie aufgehetzt.

 

Wenn ihr noch weitere Beispiele für den amerikanischen Zusammenbruch und den allgemeinen Kollaps der westlichen Zivilisation braucht, dann lest die letzten drei Kapitel in Andrei Martynaovs Buch „Disintegration: The Coming American Collapse

https://www.claritypress.com/product/disintegration-indicators-of-the-coming-american-collapse/

 

Eigentlich ist der Zusammenbruch schon da. Wir haben ihn nur noch nicht erkannt.

 

Martyanov und ich sind zu der gleichen Schlussfolgerung gekommen: „Das amerikanische Glaubenssystem, so wie es heute existiert, ist unfähig, empirische Beweise zu akzeptieren. Weil Beweise den extremen Bestätigungsfehler der amerikanischen Einzigartigkeit zerstören und die meisten modernen amerikanischen Intellektuellen sowohl auf der nominellen Linken als auch auf der nominellen Rechten damit nicht umgehen können." Die US-Politiker stützen ihr Handeln auf Emotionen, nicht auf rationales Denken. In Washingtons Außenpolitik, die auf barbarischer Unreife beruht, ist keinerlei Raffinesse mehr zu finden. Martyanov führt das Beispiel des Brookings Institution Senior Fellow Benjamin Wittes an, der sich als ein Kampfsportler wie Putin bezeichnet und Putin zu einem Kampf "im Einzelkampf an einem Ort, an dem er mich nicht verhaften lassen kann" herausfordert. Wittes schreibt, dass der ehemalige US-Botschafter in Russland, Michael McFaul, die Leiterin der Politikplanung des Außenministeriums, Anne-Marie Slaughter, und namhafte US-Presstituierte darin übereinstimmen, dass "Putin seinen Mann stehen" und Wittes in einem Kampf begegnen müsse.

Diese infantile Herausforderung verkörpert den gewalttätigen Charakter der US-"Diplomatie".

Die Uneinigen Staaten sind eine multikulturelle Katastrophe. Während weiße Liberale ein anti-weißes System aus Kastenprivilegien schaffen, verfolgt Washington den Konflikt mit Russland, China und dem Iran. Werden dämonisierte weiße Amerikaner für ein Land kämpfen, das sie missbraucht und sie zu Bürgern zweiter Klasse macht? Wie Richter Robert Bork vor 25 Jahren warnte:

 

"Die amerikanische Kultur ist eurozentrisch, und sie muss eurozentrisch bleiben oder in die Bedeutungslosigkeit stürzen. Standards europäischer und amerikanischer Herkunft sind die einzig möglichen Standards, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und uns zu einer kompetenten Nation machen können. Wenn die Legitimität der eurozentrischen Standards geleugnet wird, gibt es nichts anderes. ... Wir treten also in eine Periode von Stammesfehden ein. Zu den Dingen, die wir erwarten können, gehören ein Anstieg der interethnischen Gewalt, eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Produktivität, eine Vulgarisierung der Wissenschaft (die bereits in vollem Gange ist)."

 

Die amerikanischen Studenten wachsen nicht in ihre Zivilisation hinein, und die europäischen auch nicht. Anstelle von Bildung gibt es eine anti-weiße Indoktrination. Die Leselisten der Universitäten bestehen aus Zusammenstellungen von Tiraden von Ideologen, die die Schrecken der Sklaverei beschreiben, die angeblich nur in der westlichen Zivilisation vorkommt. Das nationale Bewusstsein wird zusammen mit den wissenschaftlichen und künstlerischen Standards ausgemerzt. Wie Bork warnte, bedeutet die Zerstörung der westlichen Legitimität, dass nur noch interethnische Gewalt übrig bleibt. In Raspails Roman kommen die schuldbeladenen Franzosen nie zu diesem Schluss und erleben einen Genozid. Es bleibt unklar, ob die unbekümmerten weißen Amerikaner das verstehen werden, bevor es für sie zu spät ist.