https://www.theblogmire.com/we-willingly-gave-up-liberty-yet-are-shocked-to-find-out-we-are-less-free/

 

Bereitwillig haben wir die Freiheit aufgegeben.

Und dann sind wir schockiert, dass wir weniger frei sind

 

von Rob Slane, 14.03.2021

 

 

Viele waren von den Szenen in Clapham am Samstagabend schockiert, wo die Metropolitan Police extrem schweres Geschütz auffuhr, um eine scheinbar friedliche Demonstration und Mahnwache aufzulösen, die zum Gedenken an Sarah Everard abgehalten wurde, die nur wenige Tage zuvor brutal ermordet worden war. Sie taten das, weil der Protest gegen die Regeln für öffentliche Versammlungen verstieß, die von der Regierung eingeführt und von fast allen Parlamentariern unterstützt wurden, als Teil der offensichtlichen Bemühungen, uns alle "sicher" zu halten.

 

 

Ich gestehe, dass ich von diesen Szenen nicht besonders schockiert bin. Es war mir klar, dass wir im März letzten Jahres aufgegeben haben, ein freies Land zu sein, als Millionen von Menschen die offensichtliche Notwendigkeit der Beschneidung von Freiheiten teilnahmslos hinnahmen, die angeblich (aber absurderweise) auf die "Kontrolle eines Virus" abzielte. Zusammen mit einigen wenigen anderen Stimmen warnte ich viele Male, dass Lockdowns und ihre breite Akzeptanz als angemessene Politik einen weiteren Nagel in den Sarg des freien Britanniens bedeuten, das wir kannten, und wahrscheinlich den Beginn eines Abgleitens in eine weitaus despotischere Gesellschaft und einen Polizeistaat einläuten wird.

Das Vorgehen der Metropolitan Police war in der Tat skandalös, aber es stand in vollem Einklang mit den Befugnissen, die den Behörden im Rahmen des Coronavirus-Gesetzes eingeräumt wurden, und in vollem Einklang mit der Behandlung derjenigen, die im vergangenen Jahr in zahlreichen Demonstrationen friedlich gegen eben dieses Gesetz protestiert hatten. Kurz gesagt, sie sind untrennbar mit den Lockdown-Gesetzen verbunden, die Millionen von Menschen im letzten Jahr mit stummer Duldung hingenommen haben.

Wenn ihr die despotische Lockdown-Politik unterstützt habt, die direkt vom totalitären chinesischen Staat kopiert wurde (wie Professor Neil Ferguson freimütig zugab) und die Beschneidungen des Rechts auf friedlichen Protest beinhaltet, warum seid ihr dann schockiert über das, was in Clapham passiert ist? Was habt ihr erwartet? Habt ihr ernsthaft geglaubt, dass Freiheit wie ein Wasserhahn auf- und zugedreht werden können: zugedreht, wenn die Politiker sagen, dass sie zugedreht werden müssen; aufgedreht, wenn sie sagen, dass es sicher ist, dies zu tun? Habt ihr ernsthaft geglaubt, dass der Weg zur Freiheit erfordert, dass ihr zuerst eure Freiheiten aufgeben müsst?

Wenn ja, dann entdeckt ihr vielleicht endlich, dass dies nicht die Art und Weise ist, wie Freiheit tatsächlich funktioniert. Im Großen und Ganzen sind die Freiheiten, die Millionen von Menschen in diesem Land über viele Jahrzehnte genossen haben, eine Anomalie. Sie sind eine historische Anomalie, gewährt durch die Gnade und Vorsehung Gottes, durch Menschen, die viel weiser waren als unsere Generation – Menschen, die verstanden haben, dass der einzige Weg, die Freiheiten eines Volkes zu gewähren und zu sichern, darin besteht, zuallererst den Machthabern Grenzen zu setzen.

Im letzten Jahr haben wir aufgrund irrationaler und völlig unverhältnismäßiger Ängste vor einem Virus, der für etwa 99,8 % der Menschen nicht tödlich ist, zugelassen, dass diese uralten Freiheiten und Gesetze von denen weggenommen wurden, die die Gelegenheit ergriffen haben, ihre Macht zu vergrößern. In der Tat haben die Regierung und die so genannte Opposition, weit davon entfernt, die Ängste der Menschen zu beschwichtigen, wie man es von guten und verantwortungsbewussten Führern erwarten würde, bewusst eine außergewöhnliche Kampagne der Angst und Hysterie angeheizt, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat. Und warum? Der verstorbene Tony Benn kann uns hier helfen:

 

Es gibt zwei Arten, wie man Menschen kontrollieren kann – entweder jagt man ihnen Furcht ein, oder man demoralisiert sie.“

 

Und genau das ist passiert. Durch Angst und Hysterie glaubten Millionen von Menschen den Behörden, als diese die absurde Behauptung aufstellten, sie könnten "das Virus kontrollieren". Eigentlich machten sie damit weiter, "die Menschen zu kontrollieren." Die Idee, dass Lockdowns "das Virus kontrollieren" und die Sterblichkeit reduzieren, wurde von mehr als 30 Studien als Trugschluss erwiesen.

https://www.aier.org/article/lockdowns-do-not-control-the-coronavirus-the-evidence/

 

Wohingegen die Wahrheit, dass Lockdowns "die Menschen kontrollieren", blendend offensichtlich ist und nach einem Jahr oft verrückter Restriktionen, die völlig normale Aktivitäten eingeschränkt haben, für jeden offensichtlich sein sollte.

Es ist, als hätte man uns allen einen großen und wunderbaren Wald geschenkt, der über tausend Jahre gewachsen war, und den wir bewahren und an die nächste Generation weitergeben sollten. Aber wegen einer Bedrohung, die in Wirklichkeit nicht größer war als die Grippewellen von 1957 und 1968, haben wir zugestimmt, unseren Führern einen Freibrief zu geben, um den Wald niederzubrennen, was sie sehr effektiv getan haben, in nur wenigen Monaten.

Und wir wundern uns, warum die Polizei jetzt wie eine Miliz aussieht. Wir wundern uns, warum friedliche Proteste aufgelöst werden. Wir wundern uns, warum völlig legale Aktivitäten zunehmend bestraft werden. Und als ob das noch nicht genug wäre, soll diese Woche das Polizei-, Kriminalitäts-, Strafverfolgungs- und Gerichtsgesetz (Police, Crime, Sentencing and Courts Bill) ins Unterhaus eingebracht werden, das, wenn es verabschiedet wird, die Polizeibefugnisse zur Unterbindung von Protesten ausweiten wird, mit strafrechtlichen Strafen von bis zu 10 Jahren Gefängnis für diejenigen, die "ernsthaftes Ärgernis" oder "ernsthafte Unannehmlichkeiten" (was auch immer das bedeutet) verursachen (siehe Abschnitt 59 (2) c hier: https://publications.parliament.uk/pa/bills/cbill/58-01/0268/200268.pdf

Als Nation haben wir es tatenlos hingenommen, dass die Regierung unsere alten Freiheiten für einen Virus zerreißt, mit dem wir hätten fertig werden können, indem wir unsere Ressourcen und Bemühungen auf den Schutz der Schwachen konzentriert hätten. Stattdessen wurde die Nation unter Hausarrest gestellt, die Schutzbedürftigen wurden nicht geschützt (Großbritannien hat die vierthöchste Zahl an Todesfällen pro Million, obwohl es einen der strengsten Lockdowns hat), und wir beginnen nun zu sehen, wie sehr wir einem völlig anderen Land ähneln. Mehr wie das Land, von dem wir unseren Lockdown kopiert haben, in der Tat.

CS Lewis machte die folgende Bemerkung in „The Abolition of Man“:

 
"In einer Art grässlicher Einfalt entfernen wir das Organ und verlangen die Funktion. Wir machen Männer ohne Brust und erwarten von ihnen Tugend und Unternehmungsgeist. Wir lachen über die Ehre und sind schockiert, wenn wir Verräter in unserer Mitte finden. Wir kastrieren und befehlen den Wallachen, fruchtbar zu sein."

 

Wir haben das entfernt, was uns frei gemacht hat, und verlangen dennoch Freiheit. Wir haben unsere Freiheiten kastriert und erwarten immer noch, in dem Großbritannien zu leben, das frei war. Das glaube ich nicht. Diejenigen, die die Warnungen, die einige von uns vor einem Jahr ausgesprochen haben, lächerlich gemacht oder abgetan haben, täten gut daran, über ihre Selbstgefälligkeit nachzudenken.