https://off-guardian.org/2021/03/15/when-it-comes-to-vaccines-suddenly-from-vs-with-matters-again/

 

Über die Doppelmoral der Presstituierten:

Geht es um die Impfung, so wird die Frage „an oder mit“ plötzlich wieder aktuell

 

von Kit Knightly, 15.03.2021

 

 

In den letzten Wochen haben die Medien eine der klarsten und prägnantesten Darstellungen von wahrhaftigem Doppeldenken gezeigt, die ich je gesehen habe. Es ist wirklich das perfekte Musterbeispiel.

Die Zwiespalt liegt in "Covid-Todesfälle" gegenüber "Impfstoff-bedingte Verletzungen".

Wie wir inzwischen alle wissen, definieren Länder auf der ganzen Welt "Covid-Todesfälle" als "Menschen, die innerhalb von 30 Tagen nach einem positiven Testergebnis an irgendeiner Ursache sterben" (die Anzahl der Tage ändert sich von Land zu Land, normalerweise liegt sie zwischen 28 und 60). Dieser Trend begann im letzten Frühjahr in Italien und verbreitete sich über die ganze Welt.

https://off-guardian.org/2020/04/05/covid19-death-figures-a-substantial-over-estimate/

Weltweit, mit ein paar bemerkenswerten Ausnahmen, ist ein "Covid-Tod" ein Tod "aus jeglicher Ursache" nach einem positiven Test.

Und wenn sie "jegliche Ursache" sagen, dann meinen sie es auch so.

https://www.skyhinews.com/news/coroner-state-included-a-murder-suicide-in-grands-covid-deaths/

 

Bis hin zu, und einschließlich, sich selbst in den Kopf zu schießen.

https://cbs12.com/news/local/uncovering-a-gun-shot-parkinsons-and-hip-fracture-as-mislabeled-covid-19-deaths

In einem Fall von schwarzem Humor starb ein Mann "an Coronavirus", nachdem er von der Polizei angeschossen wurde, wobei seine 7 Schusswunden als "Komplikationen" aufgeführt wurden.

https://abcnews.go.com/US/wireStory/nypd-man-shot-officers-dies-coronavirus-70941694

So locker ist die Definition von "Covid-Tod" geworden, sie ist mehr oder weniger bedeutungslos. Covid-"Impfungen" und damit möglicherweise verbundene Verletzungen oder Todesfälle sind jedoch eine ganz andere Sache.

Das Establishment tut alles, um sicherzustellen, dass alle verstehen, dass jeder, der nach der „Impfung“ krank wird oder stirbt, absolut KEIN "Impftod" ist.

Es ist saukomisch, dass dieselben Journalisten und "Experten", die gegen die "Impfverweigerung" predigen, nun buchstäblich unsere eigenen Argumente gegen uns verwenden, um die Impfstoffe zu verteidigen.

Zieht euch diesen Artikel von ABC vor ein paar Wochen rein, mit dem Zitat eines Arztes:

 

(„Fakten-Check: Keine Verbindung zwischen COVID-19 Impfstoffen und jenen, die nach der Verabreichung sterben“)

https://abcnews.go.com/Health/post-vaccination-deaths-dont-covid-19-vaccine-deadly/story?id=75524209

 

Wir müssen mit der Kausalität sehr vorsichtig sein. Es wird falsche Zusammenhänge geben, besonders da der Impfstoff auf ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen abzielt. Nur weil diese Ereignisse in der Nähe der Impfung auftreten, bedeutet das nicht, dass der Impfstoff diese Ereignisse verursacht hat. Pflegeheime und Hospize sind besonders besorgniserregend, weil sie unglaublich gebrechliche Menschen beherbergen, und man muss sich die Hintergrundrate dieser Ereignisse innerhalb dieser Populationen ansehen."

 

Seht ihr, es ist wichtig, die Todesfälle nicht aus dem Zusammenhang zu reißen. Schließlich sind viele der Menschen, die nach einer Impfung sterben, alt und gebrechlich und bereits schwer krank. Wir müssen "vorsichtig mit der Kausalität" sein, nur weil Ereignis B nach Ereignis A passiert ist, heißt das nicht, dass B durch A verursacht wurde.

Mit anderen Worten: Es gibt einen Unterschied zwischen mit und an.

Hmmm. Kommt dieses Argument noch jemandem bekannt vor?

Der Artikel fährt fort:


„Ja, durchschnittlich sterben in den USA jeden Tag 8.000 Menschen. Einige von denen haben kürzlich eine Coronavirus-Impfung erhalten.“

 

Faszinierend. Offensichtlich sterben jeden Tag 8.000 Menschen in den Vereinigten Staaten – das sind etwa 3 Millionen Menschen pro Jahr – und wenn man die natürliche menschliche Sterblichkeit fälschlicherweise einem möglicherweise völlig unzusammenhängenden Ereignis zuschreibt, könnte das Panik verursachen.

 

Ich habe wirklich das Gefühl, dass ich eine ähnliche Meinung auch irgendwo anders gelesen habe. Geht es euch auch so?

 

Der Reuters-"Faktencheck" zu Impfschäden sagt genau das Gleiche:

https://www.reuters.com/article/uk-factcheck-vaers/fact-check-reports-of-adverse-effects-in-us-database-arent-confirmed-to-be-linked-to-vaccination-idUSKBN2AE0QQ

 

Berichte über Todesfälle nach der Impfung bedeuten nicht zwangsläufig, dass die Impfung den Tod verursacht hat.“

 

Aus solchen Schlagzeilen der Presse-Propaganda trieft die schiere Verzweiflung:

Der Covid-Impfstoff von Pfizer hat wahrscheinlich nicht eine 78-Jährige getötet, die kurz nach der Impfung starb“

 

Oder:

Frau in Japan stirbt Tage nach der Impfung an Gehirnblutung, aber eine Verbindung ist ungewiss“

 

Oder:

Ein 90-Jähriger aus Macomb County stirbt nach COVID-19-Impfung --- aber Ärzte sagen, die Impfungen sind sicher“

 

Im Wesentlichen ist man ein "Covid-Toter", wenn man innerhalb von zwei Monaten nach einem positiven Test auf Sars-Cov-2 stirbt. Und wenn man innerhalb von zwei Minuten nach dem Erhalt des Impfstoffs stirbt, ist man ein "Zufall".

 

Nun, das soll nicht heißen, dass der Impfstoff diese unglücklichen Menschen definitiv getötet hat, ich kenne die Details der Fälle nicht. Es geht um die Zweideutigkeit. Der sanfte Sprachgebrauch, der in völligem Widerspruch zu der apokalyptischen Prosa steht, die von "Covid-Todesfällen" spricht.

 

Nirgendwo ist dieser Widerspruch im Moment offensichtlicher als in Großbritannien, nach der Situation um AstraZeneca

 

Eine kurze Rekapitulation, für diejenigen, die es noch nicht gehört haben: Vor kurzem hat die norwegische Regierung die Verwendung des Impfstoffs von Oxford/AstraZeneca ausgesetzt, nachdem dieser mit einem erhöhten Risiko für Blutgerinnsel in Verbindung gebracht wurde. Mehrere andere Länder folgten bald diesem Beispiel.

 

Anm.d.Ü.: In Deutschland hat es vor einem Monat noch so geklungen:

 

Dies hat eine UK-weite Verteidigung des AstraZeneca-Impfstoffs ausgelöst. Einschließlich dieses Teils von David Spiegelhalter im Guardian von heute, in dem er das genau gleiche Argument wie der ABC-Artikel verwendet, fast Wort für Wort:

Es liegt in der menschlichen Natur, Muster in Daten zu erkennen. Aber wir sollten vorsichtig damit sein, kausale Zusammenhänge zu finden, wo möglicherweise keine existieren“

 

Nach 12 Monaten des Ignorierens der Debatte über "mit" vs. "an", haben plötzlich alle Impfstoff-Pusher den Unterschied wiederentdeckt. Keiner von ihnen scheint sich in irgendeiner Weise über seinen Selbstwiderspruch bewusst zu sein.

 

Aber diese lächerliche Doppelmoral bezieht sich nicht nur auf den Tod, sondern auch auf das Konzept des akzeptablen Risikos.

 

Die britische Ärztin Nighat Arif, die heute in der Sendung "Good Morning Britain" auftrat, ermutigte die weitere Verwendung der AstraZeneca-Spritze, indem sie erklärte, dass technisch gesehen immer eine kleine Chance bestehe, ein Blutgerinnsel zu bekommen, aber man dürfe sich davon nicht abhalten lassen, das zu tun, was getan werden müsse:

 

Wir halten ja Menschen auch nicht vom Fliegen ab, weil ein Thrombose-Risiko besteht“

 

Die Niederlande haben den Einsatz von Oxford-AstraZeneca ausgesetzt, nachdem in Norwegen über eine kleine Anzahl von Menschen mit Blutgerinnseln berichtet wurde

 

Dr Nighat Arif erklärt das Risiko https://t.co/mUJ9DVuXgE pic.twitter.com/MQItP1u2Mx

 

Als Allgemeinmedizinerin sehe ich häufig Gerinnsel, leider liegt unser Hintergrundrisiko, ein Gerinnsel zu bekommen, bei etwa 1/1000 Menschen. Wenn Sie auf einem Flug sind, erhöht sich Ihr Risiko für ein Gerinnsel. Wenn Frauen die Antibabypille nehmen, erhöht sich ihr Risiko für ein Gerinnsel. Menschen, die für eine Operation ins Krankenhaus gehen. Wir hören jedoch nicht auf, irgendetwas von diesen Dingen zu tun.“

 

Die Ärztin argumentiert tatsächlich, dass es töricht sei, wenn man sein Leben auf der Basis eines 0,1%igen Todesrisikos aufgibt, und dass man das niemandem zumuten sollte.

 

Es ist, buchstäblich, Wort für Wort ein "Covid-Skeptiker"-Argument, reproduziert im Mainstream, ohne auch nur den kleinsten Hauch von Ironie oder Selbsterkenntnis. Jene Haltung, die sie gegenüber "Impfschäden" einnehmen, ist die gleiche, die sie bei "Covid-Leugnern" seit über einem Jahr verurteilt haben. Durch ihre Heuchelei beweisen sie ihre eigene Verlogenheit.

 

Wenn sie einen "Covid-Tod" als das Sterben innerhalb von 60 Tagen nach einem positiven Test definieren wollen, schön. Aber dann ist jeder, der innerhalb von zwei Monaten nach einer Impfung stirbt, ein "Impftod". Und sie sollten diese beiden großen roten Zahlen auf der Titelseite jeder Nachrichten-Website der Welt auflisten, direkt nebeneinander.

 

Und wenn sie das nicht tun – was sie offensichtlich nicht tun werden – dann benutzen sie absichtlich eine Doppelmoral, und das ist ein stillschweigendes Eingeständnis einer absichtlichen Täuschung.

 

Es ist wirklich so einfach.