https://usa.spectator.co.uk/2018/05/for-your-eyes-only-a-short-history-of-democrat-spy-collusion/

Persönlich/Vertraulich: Eine kurze Geschichte über die Spionage-Verschwörung der Demokraten

 

Wie hochrangige Mitglieder einer Regierung die Geheimdienste mobilisiert haben, um ihre Nachfolger zu sabotieren

 

von Roger Kimball, 25.05.2018

 

 

Wer, was, wo, wann, warum? Die Lehrkräfte für Poesie unternehmen alles, damit ihre gewandten Sprachfertigkeiten auch das Verständnis dieses byzantinischen Dramas umfassen, das der Welt als „die Untersuchung der Trump-Russland-Verschwörung“ bekannt ist.

 

Beginnen wir mit dem „wann“. Wann hat es angefangen? Wir wissen, dass das FBI seine offizielle Untersuchung am 31. Juli 2016 begonnen hat. Ein unbedeutender, ehrenamtlicher Mitarbeiter im Wahlkampfteam von Trump namens Carter Page stand damals ganz im Mittelpunkt. Ihn hatte das FBI schon lange auf dem Schirm. Jahre zuvor, so wusste man, haben ihm die Russen einige Avancen gemacht, aber sie kamen erstens zu dem Schluss, dass er ein „Idiot“ sei, der es nicht wert ist, angeheuert zu werden, und zweitens, dass er sogar dem FBI dabei geholfen hat, mindestens zwei russische Spione zu verfolgen.

 

Aber mittlerweile wissen wir, dass die Trump-Russland-Untersuchung vor Carter Page begonnen hatte. Im Dezember 2017 berichtete die New York Times in einem Artikel mit der Überschrift „Wie die Russland-Untersuchung begann“ aufgeregt darüber, dass es im Gegensatz zu ihrer Berichterstattung im Jahr zuvor nicht Carter Page war, der die Untersuchung ausgelöst hat. Es war jemand namens George Papadopoulos, ein noch undurchsichtigeres und unbedeutenderes Faktotum als Carter Page. Im Mai 2016 ist dem Twen Papadopoulos nach einigen Drinks mit einem gewissen Alexander Downer, einem australischen Diplomaten in London, herausgerutscht, dass „die Russen“ kompromittierende Informationen über Hillary Clinton hätten. Als WikiLeaks im Juni und Juli (2016) damit begann, gehackte Emails aus der Parteizentrale der Demokraten zu veröffentlichen, da wurde die Neuigkeit der Unterhaltung zwischen Downer und Papadopoulos dem FBI mitgeteilt. Damit hat die Untersuchung begonnen, so die Times.

 

Es gibt jedoch einige winzige Details, die die Times weggelassen hat. Eines davon ist, dass Downer, ein glühender Clinton-Unterstützer, eine $25 Millionen Spende der australischen Regierung an die Clinton Foundation arrangiert hat. 25 knusprige Millionen, alter Schwede. Sie haben auch nicht berichtet, wie es zu dem Treffen von Papadopoulos mit Downer kam.

 

Wie sich herausstellte, hat George Papadopoulos in London einige neue Bekanntschaften gemacht. Da ist Joseph Mifsud, ein in London lebender maltesischer Professor, der Verbindungen zum britischen Geheimdienst hat. Es war Mifsud – der seither verschwunden ist – der Papadopoulos im März 2016 erzählte, dass der Kreml über Hillary Clinton „Schmutz“ besitze.

 

Dann ist da Stefan Halper, ein in Amerika geborener Cambridge-Professor und Clinton-Unterstützer. Aus heiterem Himmel hat Halper im September 2016 Kontakt mit Papadopoulos aufgenommen. Er lud ihn zu einem Treffen in London ein und bat Papadopoulos $3.000 an, ein Papier über ein Thema ohne Bezug zu schreiben. Er bedrängte ihn auch über das „russische Hacking“. „George, du weißt von dem Hacking der Emails aus Russland, stimmt's?“ soll Halper ihn gefragt haben. Er hat auch sichergestellt, dass Papadopoulos sich auf ein paar Drinks mit seiner Assistentin traf, einer Frau namens Azra Turk, die mit ihm bei Chardonnay flirtete und ihm etwas zu Russland entlocken wollte.

 

Halper hatte auch Kontakt zu Carter Page und Sam Clovis aufgenommen, dem Co-Chef von Trumps Wahlkampfteam. Ist Stefan Halper, der das Wahlkampfteams von Trump ausspionierte, der Ursprung des Trump-Russland Mems?

 

Nicht wirklich. Die wahre „Quelle und Ursprung“ ist John Brennan, der Direktor der CIA unter Obama. Als sich Trumps Siege bei den Vorwahlen häuften, da hat Brennan im Hauptquartier der CIA eine „Arbeitsgruppe“ zusammengestellt, zu der Peter Strzok gehörte, der blamierte FBI-Agent, und James Clapper, der damalige Director of National Intelligence. Der Zweck war, dem Wahlkampf von Trump den Wind aus den Segeln zu nehmen.

 

So viel von dieser Geschichte schlummert immer noch im dunklen Reich der Zensur. Aber nach und nach kommt die Wahrheit heraus, ein Mosaik, dessen Geschichte langsam Form annimmt, da ein Stück nach dem anderen das Gesicht vervollständigt. Und jetzt kommt ein weiteres Stück hinzu.

 

Es werden noch Details herauskommen, aber hier ist das Endergebnis, das nicht reduzierbare Minimum: Eine Intrige von CIA und FBI Agenten, darunter der CIA-Direktor John Brennan, zusammen mit anderen Mitgliedern der Geheimdienst-“Gemeinde“ wie James Clapper, dem Director of National Intelligence und verschiedene Mitglieder der Obama-Regierung haben sich verschworen, den Wahlkampf von Donald Trump zu sabotieren.

 

Wie alle anderen haben sie angenommen, dass Hillary Clinton die todsichere Siegerin ist. Deshalb waren sie nachlässig beim Verwischen ihrer Spuren. Hätte Hillary gewonnen, dann wäre das Justizministerium ihr Justizministerium gewesen, John Brennan wäre immer noch Chef der CIA und die Öffentlichkeit hätte nie von den Spionen, den abgekarteten Spielen und den Betrügereien erfahren.

 

Aber Hillary hat nicht gewonnen. In den letzten 16 Monaten haben wir beobachtet, wie die gefeuerten Intriganten ihre Bemühungen verlagert haben, weg vom Versuch, Trumps Sieg zu stoppen, hin zu dem verzweifelten Versuch, seine Präsidentschaft zu zerstören. Dank der beharrlichen Arbeit von Devin Nunes, dem Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses, und einer Handvoll republikanischer Senatoren, fällt dieser Versuch jetzt in sich zusammen. Was enthüllt wird, ist der größte politische Skandal in der Geschichte der Vereinigten Staaten: die Bemühungen von hochrangigen – wie hochrangig genau weiß man noch nicht – Mitgliedern der einen Regierung, die Geheimdienste und die Polizeimacht zu mobilisieren, um zuerst die Kandidatur, und als das nicht funktionierte, die Regierung eines politischen Rivalen auszuspionieren und zu zerstören.

 

Das ist das Verhalten einer Bananenrepublik, aber jetzt sieht es so aus, als würden die Verantwortlichen dieser Bemühungen, die amerikanische Demokratie zu unterminieren und das Ergebnis einer freien, offenen und demokratischen Wahl aufzuheben, entlarvt werden. Hoffen wir, dass sie auch zur Verantwortung gezogen werden

 

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