https://original.antiwar.com/david_stockman/2019/11/12/the-ukrainian-influence-peddling-rings-a-microcosm-of-how-imperial-washington-rolls/

 

Die Drückerkolonne des ukrainischen Einflusses – Ein Mikrokosmos darüber, wie das imperiale Washington funktioniert – Teil 1

 

von David Stockman, 13.11.2019

 

 

Gestern Abend hörten wir auf dem Kriegskanal CNN einen Schwachkopf schreien, die Ukraine sei ein äußerst wichtiger "Verbündeter und strategischer Partner". Die Schlussfolgerung war natürlich, dass der versuchte Druck vom Donald auf den neuen ukrainischen Präsidenten die nationale Sicherheit gefährlich untergräbt.

Was für ein Quatsch in Reinkultur!

Die Sicherheit der amerikanischen Heimat hat damit absolut nichts zu tun. Denn die Ukraine ist ein nicht zählender, strategisch irrelevanter Fleck Erde, der vor langer Zeit von der alten Sowjetunion zerstört und danach von ihren eigenen korrupten Oligarchen in eine wirtschaftliche Katastrophe verwandelt wurde – zusammen mit großer Hilfe von Washingtoner Interventionisten.

Letztere verbrachten die postsowjetischen Jahre damit, "Farbrevolutionen" zu schüren und zu versuchen, ihre Politik auf den Westen und die NATO-Mitgliedschaft auszurichten. Aber als das ukrainische Volk 2010 einen pro-russischen Präsidenten wählte und alle Bemühungen fehlschlugen, ihn nach Westen zu bestechen und zu schikanieren, da initiierte, finanzierte Washington im Februar 2014 einen illegalen Putsch auf den Straßen von Kiew und und erkannte ihn sofort an.

Dieser unverhohlene, nicht provozierte Angriff auf eine souveräne Nation wiederum setzte intern einen zerstörerischen Bürgerkrieg in Gang; eine gefährliche und völlig unnötige politisch-militärische Konfrontation mit Russland vor der eigenen Haustür; und jetzt eine hysterische Kampagne der Haus-Demokraten und ihrer Verbündeten im tiefen Staat, um einen ordentlich gewählten amerikanischen Präsidenten anzuklagen, für die Sünde des Watens in die Güllegrube der Korruption, die das Washingtoner Establishment selbst über diesen unglücklichen, 150 Milliarden Dollar schweren Teil eines gescheiterten Staates und einer verkrüppelten Wirtschaft brachte.

Die neueste Meldung des Wall Street Journal über den Gestank, der von Kiew nach Westen weht, enthüllt mehr über das verfaulte Fundament von Ukraine-Gate, als seine Autoren wahrscheinlich verstanden haben.

Die Kampagne von Burisma Holdings zur Bereinigung seines Images im Westen reichte über die Einstellung von Hunter Biden, dem Sohn des damaligen US-Vizepräsidenten, im Jahr 2014 hinaus, um andere gut vernetzte Mitarbeiter in Washington einzubeziehen, so sagen Beamten in beiden Ländern und so heißt es in Regierungsunterlagen.

Das ukrainische Unternehmen, das dem Tycoon Mykola Zlochevsky gehört, stellte auch einen Lobbyisten mit engen Verbindungen zum damaligen Außenminister John Kerry ein, sowie eine Beratungsgruppe, die von Spitzenbeamten der Clinton-Administration gegründet wurde, die sich auf die Vorbereitung ehemaliger Länder des Sowjetblocks für einen NATO-Beitritt (Blue Star Strategies) spezialisiert hat.

Bald trugen die Bemühungen Früchte. Mit Hilfe eines in New York ansässigen Anwalts argumentierten die US-Berater von Herrn Zlochevsky vor ukrainischen Staatsanwälten, dass Strafverfahren gegen das Unternehmen eingestellt werden sollten, weil keine Gesetze verletzt wurden.

Burisma wurde später Sponsor eines Washingtoner Think Tanks, des Atlantic Council, dessen Experten oft zur Energie- und Sicherheitspolitik in der ehemaligen Sowjetunion zitiert werden.

Einfache Übersetzung: Zlochevsky war ein Verbündeter, Amtsträger (Minister für Ökologie und natürliche Ressourcen) und Dieb im inneren Kreis in der verdrängten Regierung von Viktor Janukowitsch. Deshalb musste er das Schwein schnell und gründlich füttern, um seine unrechtmäßig erworbenen Milliarden zu behalten.

 

Mykola Zlochevsky, ehemaliger Arbeitgeber von Hunter Biden und derzeit Partner im Atlantic Council

 

So engagierte er die besten Hausierer mit Washingtoner Einfluss, die man unter den gegebenen Umständen mit Geld kaufen konnte. Da war zunächst Hunter Biden, weil sein alter Herr die Marionettenregierung dirigierte, die Washington in Kiew installiert hatte, und Devon Archer, weil er ein ehemaliger Wahlkampfspendensammler für den ehemaligen Senator (und dann Außenminister) John Kerry war.

Aber um keinen Stein auf dem anderen zu lassen, ließ Zlochevsky auch Burisma einen anderen Washingtoner Hausierer einstellen, nur einen Monat nachdem Biden der Jüngere im April 2014 in den Vorstand eingetreten war. Auch hier kam nach Angaben des WSJ die zusätzliche lobbyistische Feuerkraft von einem gewissen

David Leiter vom Washingtoner Lobbyunternehmen M.L. Strategies........... Herr Leiter war John Kerrys Stabschef, als Herr Kerry ein US-Senator aus Massachusetts war....Laut freigegebenen Unterlagen hat Herr Leiter, der auch für das Energy Department gearbeitet hatte, sich im Namen Burismas für "die Förderung von Transparenz und guter Unternehmensführung" in beiden Kongresskammern, dem State Department, dem Treasury Department, dem Energy Department und US AID eingesetzt.

Unnötig zu sagen, dass nur im imperialen Washington alle oben genannten Zweige der US-Regierung sich um "Transparenz und gute Regierungsführung" bei einem zweitklassigen Gasproduzenten in der Ukraine kümmern würden. Im Jahr 2018 produzierte das Unternehmen beispielsweise die triviale Summe von 1,3 BCF Erdgas und buchte einen Umsatz von nur 400 Millionen Dollar – in fast jedem wichtigen Energiemarkt wäre das ein Rundungsfehler.

Aber es war so, dasss Washington in Kiew das Sagen hatte, und Burisma brauchte seine Regierungslizenzen und Gaskonzessionen. So geschah die Lobbyarbeit an den Ufern des Potomac, wo die eigentliche Macht tatsächlich ausgeübt wurde.

 

Schließlich musste auch der Clinton-Flügel des Washingtoner Erpressungs-Systems abgedeckt werden – daher die oben genannten Blue Star Strategies. Und der fettgedruckte Satz aus der unten zitierten WSJ-Geschichte erzählt euch alles, was man über ihr Geschäft wissen muss, nämlich "....den ehemaligen Sowjetstaaten bei der Vorbereitung für einen NATO-Beitritt zu helfen".

 

Das ist richtig. Nach der Auflösung der Sowjetunion, dem Einschmelzen ihrer 50.000 Panzer an der Mittelfront und der Auflösung des Warschauer Pakts war es an der Zeit, die NATO als "mission accomplished" zu erklären und eine eigene Auflösung durchzuführen.

 

Der große Fallschirmspringer und damalige US-Präsident George Bush der Ältere hätte tatsächlich einen Absprung direkt in die riesige Ramstein Air Base in Deutschland machen können, um deren Schließung zu bewirken. Zu diesem Zeitpunkt gab es keinerlei Rechtfertigung für den Fortbestand der NATO.

 

Aber die Clinton-Administration, unter dem bösen Einfluss von Washingtoner Geschäftsleuten wie Strobe Talbot und Madeleine Albright, ging in genau die entgegengesetzte Richtung. Auf der Suche nach der globalen Hegemonie Washingtons als einzige Supermacht der Welt und vermeintlicher Hüter des Friedens nach 1991 bereiteten sie den Weg für den Beitritt der gesamten alten Warschauer Paktes zur NATO.

 

Damit legten sie aber auch den Grundstein für eine Wiederbelebung des Kalten Krieges mit dem Kreml. Als Vater der Eindämmung und der NATO in den späten 1940er Jahren, bemerkte Botschafter George Kennan damals, war die Politik der Clinton-Administration, die NATO bis vor die Haustür Russlands auszudehnen, ein gewaltiger Fehler.

 

Es verstieß nicht nur gegen das Versprechen Bushs des Älteren an Gorbatschow zur Zeit der deutschen Wiedervereinigung, die NATO nicht "um einen Zentimeter nach Osten" zu erweitern, sondern auch Washington auf einen Konfrontationspfad mit dem Rumpfstaat Russland zu bringen, der die Sicherheit der amerikanischen Heimat überhaupt nicht bedrohte.

Darüber hinaus war es gerade im Falle der Ukraine nicht nur eine "gefangene Nation" des Warschauer Pakts wie Polen oder die Tschechische Republik gewesen. Es war eigentlich ein integraler Bestandteil der alten Sowjetunion gewesen, und davor ein Vasall und manchmal eine Provinz des zaristischen Russlands.

 

Wie die unten stehende Karte von 1897 zeigt, existierte die heutige Ukraine in den letzten Jahrhunderten des Russischen Reiches kaum als unabhängiger Staat (dunkelgelber Bereich); und der russischsprachige Bereich in der heutigen Ostukraine (gelber Bereich auf der Karte) war aufgrund der zaristischen Politik der Ansiedlung von Russen dort als Schutzwall gegen Übergriffe der osmanischen Türken tatsächlich als "Neues Russland" bekannt.

 

In der Tat war die Krim (orangefarbenes Gebiet) 1783 von Katharina der Großen tatsächlich von ihnen gekauft worden, um die Russifizierung der Region nördlich des Schwarzen Meeres abzuschließen. Sie war noch nie auch nur im Entferntesten ein Teil der Ukraine gewesen, bis ihre überwiegend russischsprachige Bevölkerung 1954 von Chruschtschow als Belohnung für die Unterstützung seiner ukrainischen Landsleute während des poststalinischen Machtkampfes in Moskau in die Sowjetische Sozialistische Republik Ukraine eingegliedert wurde.

 

Darüber hinaus hatte die ukrainische Sowjetrepublik, die 1923 weitgehend von Moskau eingegliedert worden war, eine moderne blutige Geschichte, die immer kurz vor einem Bürgerkrieg stand.

 

Das heißt, die Westukraine hatte sich auf dem brutalen Weg durch die Ukraine zur Belagerung Stalingrads während des Zweiten Weltkriegs auf die Seite der Nazi- und Hitler-Wehrmacht gestellt, während die Ostukraine sich während ihres ebenso blutigen Feldzugs der Zerstörung und Rache mit der Roten Armee zusammengeschlossen hatte, als sie die besiegte Nazi-Armee nach 1943 zurück nach Berlin verfolgte.

 

Die Idee, die Ukraine zum NATO-Beitritt zu bewegen, war also jenseits der Grenze des Erlaubten – und vor allem, nachdem Washington im März 2014 moderne politische Nachkommen der pro-nazistischen Brigaden des Zweiten Weltkriegs rekrutiert hatte, um die Regierung Janukowitschs zu ersetzen. Washingtons Stumpfheit gegenüber dieser Geschichte spiegelte die reine imperiale Arroganz wider.

 

Schlimmer noch ist natürlich, dass unbedeutende Apparatschiks in der Clinton-Maschine – Sally Painter und Karen Tramontano – bei diesem Wahnsinn Kohle gemacht haben, indem sie eine Praxis aufgebaut haben, die Washington half, sich an Orten einzumischen, an denen kein Jota an Homeland Security auf dem Spiel stand.

 

Karte der Ukraine des 19. Jahrhunderts als Teil des zaristischen Russlands:

 

 

Wie das Wall Street Journal bemerkte, hatte Blue Star Strategies keine Bedenken, seine Clinton- und Biden-Verbindungen im Namen Burismas zu nutzen – ungeachtet des Geruchs oligarchischer Korruption, die es umgab.

 

Blue Star Strategies, das im Westen für seine Arbeit zur Unterstützung der ehemaligen Sowjetländer bei der Vorbereitung auf die NATO-Überprüfung gelobt wurde. Seine Gründer: Sally Painter, eine leitende Beraterin des Handelsministeriums in der Clinton-Administration, und Karen Tramontano, eine stellvertretende Stabschefin im Weißen Haus von Clinton.

 

Etwa zum Zeitpunkt der Entlassung von Herrn Shokin half Blue Star Burisma dabei, den Anwalt John D. Buretta anzuheuern, der vor Staatsanwälten in der Ukraine argumentierte, dass die Verfahren gegen Burisma eingestellt werden sollten, so ein ukrainischer Beamter und andere, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

 

"Ich dachte, ich würde jemanden treffen, der bei den Ermittlungen helfen würde, und alles, worüber er sprechen wollte, war, warum sie geschlossen werden sollten", sagte ein ehemaliger ukrainischer Staatsanwalt, der sich mit Herrn Buretta traf.

 

So läuft es also in der Imperialen Stadt. Menschen machen Politik, die das Imperium während ihrer Amtszeit asuweitet – wie diese Clintonistas mit dem NATO-Erweiterungsprojekt – und kassieren danach, indem sie im Namen der neu erworbenen Vasallen und Bittsteller Washingtons Einfluss auf die Korridore der US-Hauptstadt ausüben.

 

In diesem Fall führen alle Wege zum Atlantic Council, dem halboffiziellen "Denkpanzer" der NATO in Washington, der von Russophoben und Clinton/Biden-Agenten verseucht ist. Letztere machen natürlich mit der Verbreitung von Anti-Putin-Propaganda ein stattliches Leben – umso besser, die Washingtoner Geldbörse für unnötige Militärausgaben und Auslandshilfe, Sicherheitshilfe und Waffenverkäufe an die "Front"-Staaten zu schmieren, die der angeblichen Aggression des Kremls im dem Weg stehen.

 

Tatsächlich sind so genannte Think Tanks wie der Atlantic Council dünn getarnte Lobby-Zweige sowohl für die ausländischen Antragsteller des Imperiums als auch für die US-Agenturen, die sie versorgen. So machen in den Schmiergeldbezirken der imperialen Stadt Waffenlieferanten und ausländische Käufer gemeinsame Sache. So wie die Verteiler und Empfänger von Auslandshilfe, Sicherheitshilfe und der Vielzahl von Washingtoner Propagandaprogrammen, die durch das Außenministerium, Endowment for Democracy, Board for International Broadcasting und unzählige andere laufen.

 

Tatsächlich ist das Netzwerk der einen Hand, die die andere wäscht, so durchdringend und massiv, dass es nicht verwunderlich ist, dass Außenpolitik und nationale Sicherheit zu einem riesigen Betrugsgeschäft geworden sind, das von einem überparteilichen Konsens zugunsten von Intervention und Einmischung in die schönsten Teile der Welt umhüllt ist.

 

Das gesamte Interventionsprojekt der Ukraine zum Beispiel wurde stark vom Atlantic Council choreographiert, der seinerseits seine umfangreichen Mittel von praktisch allen Parteien – im Inland und im Ausland – für die weitreichenden Betrügereien des Imperiums erhält.

 

So gehören das Pentagon, das US-Außenministerium, die US-Luftwaffe, die US-Marine, die Luftwaffenakademie, das US Army War College, das National Endowment for Democracy und sogar die NATO selbst zu den Beitragenden der US-Regierung.

 

Dann gibt es eine endlose Litanei ausländischer Regierungen und quasi offizieller Institutionen, darunter das britische Außen- und Commonwealth-Büro, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Botschaften, Stiftungen und staatliche Fonds, die Dänemark, Südkorea, Australien, Japan, Ungarn, Schweden, Norwegen, Deutschland, Rumänien, die Niederlande, Hongkong und unzählige andere vertreten.

 

Es überrascht nicht, dass die Liste der militärisch/industriellen/nachrichtendienstlichen Auftragnehmer und der internationalen Energie- und Finanzinstitute ellenlang ist. Dazu gehören Chevron, HSBC Holdings, BP America Inc., Lockheed Martin Corporation, Raytheon, United Technologies, Boeing, ExxonMobil, Textron, Statoil, Bank of America, ConocoPhillips, JPMorgan und viele andere.

 

Auch andere außenpolitische Interessenvertretungen und Finanzierungsinstitutionen wie The Wallenberg Foundations, The Soros Open Society Foundations, The Rockefeller Brothers Fund, Arabia Foundation, Center for International Strategic Studies, The Starr Foundation, The Smith Richardson Foundation, The Carnegie Foundation etc. sind in ihren Beitragslisten umfassend vertreten.

 

Schließlich gibt es eine endlose Liste von allen und jedem, die in Washington Geschäfte machen, angeführt von der Victor Pinchuk Foundation. Diese ist das Einflussinstrument des führenden Milliardär der Ukraine, der nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Wesentlichen einen Großteil seiner Eisen- und Stahlindustrie gestohlen hat und der neben dem Atlantic Council auch ein führender Geldgeber der Clinton-Stiftung (6 Millionen Dollar) und verschiedener russophober Think-Tanks war.

 

Aber diese zusätzliche Liste beinhaltet auch solchen Kleinkram wie Facebook, Inc., Google, Inc., Squire Patton Boggs, Starbucks Coffee Company, Twitter, McKinsey & Company, CNN und Dutzende weitere.

 

So ist es nicht verwunderlich, dass Burisma schnell sein Geld dorthin gesteckt hat, wo sein angeknackster Ruf durch einen Sanierungsprozess beim Atlantic Council gewaschen werden konnte. Tatsächlich notierte Max Blumenthal in einem umfangreichen Exposee genau, wie die atlantische Verbindung zustande kam:

 

Selbst mit Hunter Biden im Vorstand seines Unternehmens war Zlochevsky noch auf der Suche nach einflussreichen Verbündeten in Washington. Er fand sie 2017 beim Atlantic Council, buchstäblich Stunden, nachdem er von Korruptionsvorwürfen in der Ukraine freigesprochen wurde.

 

Am 19. Januar 2017 – nur zwei Tage nach Beendigung der Ermittlungen gegen Zlochevsky – kündigte Burisma ein großes "Kooperationsabkommen" mit dem Atlantic Council an.

 

Der Deal wurde vom Direktor des Eurasienprogramms des Atlantic Council, einem ehemaligen US-Botschafter in der Ukraine namens John Herbst, unterzeichnet.

 

Seitdem half Burisma bei der Planung des Atlantic Councils, einschließlich einer Konferenz zur Energiesicherheit, die im Mai dieses Jahres in Monaco stattfand, wo Zlochevsky derzeit lebt.

 

Die Geschichte wird von dort aus sogar noch komplizierter, wie wir in Teil 2 schreiben werden. Wie sich herausstellt, wurde praktisch die gesamte Kaste der Whistleblower und Deep State Zeugen, die jetzt vor dem Anklagetribunal geladen werden, auf die eine oder andere Weise vom Atlantic Council organisiert, finanziert oder gesponsert.

 

*

 

David Stockman war zwei Amtsperioden Abgeordneter aus Michigan. Er war auch Direktor des Office of Management and Budget unter Präsident Ronald Reagan. Nachdem er das Weiße Haus verlassen hatte, hatte Stockman eine 20-jährige Karriere an der Wall Street. Er ist der Autor von drei Büchern, The Triumph of Politics: Warum die Reagan-Revolution scheiterte, Die große Verformung: Die Korruption des Kapitalismus in Amerika und TRUMPED! Eine Nation am Rande des Ruins.... Und wie man sie zurückbringt. Er ist auch Gründer von David Stockman's Contra Corner und David Stockman's Bubble Finance Trader.

 

Kommentare: 3
  • #3

    Humml (Montag, 18 November 2019 12:33)

    Was wir vergaßen:
    Diese Karte, sprich "Neurußland", hat mit "Ukraine" historisch herzlich wenig zu tun.
    Das ist einfach Blödsinn.

  • #2

    Josch (Montag, 18 November 2019 10:26)

    Am Beispiel der Ukraine zeigt sich schön, wie Einflussnahme funktioniert. Zuerst kaufst Du die Regierung und dann gehört Dir auch die Justiz dieses Landes.

  • #1

    Humml (Montag, 18 November 2019 09:44)

    Eine wohl recht zutreffende Beschreibung der "Geschichte", bis auf "die Ukraine ist ein nicht zählender, strategisch irrelevanter Fleck Erde, der vor langer Zeit von der alten Sowjetunion zerstört [wurde]...".
    Das würden wir in dieser Absolutheit nicht unterschreiben.
    Das ist die typisch US-Amerikanische Sicht auf "Geschichte", und mit "Geschichte haben die Amerikaner im Allgemeinen so ihre Probleme. Nicht daß sie die der "alte Welt" nicht kennen - im Gegenteil - aber ihnen fehlt für selbige ein "intuitives" Verständnis - was nicht verwundert.
    Mit einem Selbstverständnis, in "Gottes Eigenem Land" zu leben, ist man naturgemäß mit diesen erbärmlichen 200 - 400 Jahren "voll ausgelastet" (auch wenn wir insoweit hie und da, von Fall zu Fall, einen unterschwellig vorhandenen, "leichten" Minderwertigkeitskomplex zu bemerken glauben).

    Der "Fairneß" halber sei allerdings erwähnt, daß unsere "Idioten" da auch schon recht "herunter gekommen" sind - z.B.: Als sich der Todestag eines "Karls des Großen" zum 1200sten Male jährte, verstieg man sich doch dazu, selbigen mit der Gloria eines "Ersten Europäers" in die lichten Höhen einer neueren "europäischen Geschichtsschreibung" zu erheben.
    Derartiges zu "interpretieren", gibt es verschiedene Möglichkeiten.
    Wir würden es wohl "Dummheit" nennen, wären wir "gutmütig".
    Nur das sind wir nicht.
    Wir halten solches für eine doch recht "gerissene" und subtile Propaganda für den "Europäischen Zentralstaat" und - weil wir richtig böse sind - für eine "Restauration" eines - selbstverständlich "freiheitlich-demokratischen" - "Europäischen Kaisertums".
    Und ja, wir wissen, wie absurd sich das anhört – nur, was sind allein die letzten knapp 30 Jahre europäischer oder Weltgeschichte in ihrer ganzen, geradezu zwingenden, Logik anderes?!