https://off-guardian.org/2021/01/07/the-storming-of-the-capitol-americas-reichstag-fire/

 

Der Sturm aufs Kapitol“: Amerikas Reichstagsbrand?

 

Die vier großen Lügen hinter dieser Geschichte zeigen, dass es wahrscheinlich ein inszeniertes Ereignis war

 

von Kit Knightly, 07.01.2021

 

 

Die Medien spinnen rund um die Ereignisse in Washington DC bereits ein Narrativ. Eines, das nichts mir der Realität zu tun hat, keiner Untersuchung stand hält und für uns alle massive, weit reichende Konsequenzen haben wird.

 

Sie nennen es „einen der finstersten Tage in der Geschichte unseres Landes“, ein Tag, der „als Schande weiterleben wird“. Er wird vermutlich ein Datum als griffiges Mem bekommen – 1/6/21, so wie 9/11 und 7/7. Es wird der Tag sein, an dem „Amerikas Demokratie angegriffen wurde und stand hielt“, jener Tag, an dem die Nation fast „den Faschisten“ zum Opfer fiel.

 

Es wird einfach eine weitere grandiose Illusion sein, auf der die wackligen Strukturen der imperialen Macht der USA aufbauen.

 

Das Märchen, das man uns erzählt, geht folgendermaßen:

 

Gestern, als der Kongress die Feststellung des Wahlsiegs von Joe Biden vorbereitete, stürmten Tausende von gewalttätigen, rechtsextremen Schurken das Kapitolsgebäude.

 

Gemäß Trumps Wünschen und mit seiner Billigung überrannten diese inländischen Terroristen die Polizeiabsperrungen in einem Versuch, den Senat zu stürzen und Trumps Präsidentschaft zu erhalten.

 

Glücklicherweise konnte die Polizei die Lage absichern, die gewalttätigen Demonstranten vertreiben und der demokratische Prozess konnte weitergehen.

 

Nicht ein Teil dieser Story ist wahr:

 

Es gab keine „Erstürmung“

 

Es gab keine „Aufstachelung“

 

Es gab keine „Gewalt“

 

Und der Aufruhr hat effektiv die Präsidentschaft Trumps beendet.

 

Sehen wir uns das eins nach dem anderen an.

 

***

 

1. Es gab keine „Erstürmung“. Eher Videos, die zeigen, wie Polizei die Absperrungen öffnete, um die „Randalierer“ einzulassen.

https://off-guardian.org/wp-content/medialibrary/police-opening-barriers.mp4

 

In der Eingangshalle hielten sich die „gewalttätigen Schurken“ an die roten Absperrrleinen und gingen brav in ordentlichen Linien, machten mit den Cops ein paar Selfies, posierten für die Presse und – als das Hauptereignis vorüber war – erlaubte man ihnen ruhig, wieder zu gehen.

https://www.nbcnews.com/video/protesters-enter-capitol-building-in-unprecedented-security-breach-98938949628

 

Vergleicht die Behandlung dieser Menschen im Kapitol durch die Polizei mit der Behandlung von Demonstranten, die auf der Straße die Ausgangssperre brechen.

https://twitter.com/YoDatElefent/status/1346974855321817088

 

2. Es gab keine „Aufstachelung“. Alle Social Media Posts von Trump zu der Sache wiesen die Menschen an, „friedlich und in Liebe“ „nach Hause zu gehen“.

 

Dies sind die Sachen und Ereignisse, die geschehen, wenn ein heiliger, erdrutschartiger Wahlsieg so unzeremoniell & gemein den großen Patrioten weggenommen wird, die so lange schlecht & unfair behandelt wurden. Geht mit Liebe und in Frieden nach Hause. Denkt für immer an diesen Tag!“

 

Das soll Aufstachelung zu Gewalt sein?

 

Twitter und Facebook ergriffen den völlig neuen Schritt, diese Posts komplett zu entfernen, und sie blockten ihn, weitere Posts zu senden. Sie behaupteten, damit weitere Gewalt zu vermeiden, aber es sieht mehr danach aus, dass sie Trumps Verurteilung von Gewalt verbergen wollten.

 

3. Es gab keine Gewalt. In der Tat, ob Trump etwas "angestiftet" hat, das ist müßig, weil es keine Gewalt gab. Ignoriert die Berichte über chemische Waffen, Rohrbomben oder IEDs – nichts davon hat sich je materialisiert. Keiner der "Randalierer" hat bisher nachweislich jemanden verletzt.

 

Die einzige Person, die Berichten zufolge getötet oder verletzt wurde, war ein Demonstrantin, die angeblich von der Polizei erschossen wurde. Vergleicht die Haltung der Medien zu dieser "Gewalt" im Vergleich zu den "feurigen, aber meist friedlichen" Protesten im letzten Sommer.

 

4. Der Aufruhr beendete Trumps Präsidentschaft. Obwohl die Kongresssitzung in der Presse weithin als "Bestätigungsvotum" für den Wahlsieg von Joe Biden beschrieben wurde, war sie eigentlich mehr als das.

 

Vizepräsident Mike Pence leitete eine gemeinsame Sitzung, in der alle Reden derjenigen zugelassen werden sollten, die gegen die Wahl waren und behaupteten, es habe Betrug gegeben.

 

Die "Gewalt" beendete diese Sitzung vorzeitig, untergrub Trumps rechtliche und verfahrenstechnische Anfechtungen völlig und tötete jede Chance, die er hatte, die Wahl des Wahlmännerkollegiums zu kippen. Kaum war der "Angriff" vorbei, machten viele der Republikaner in beiden Häusern, die sich gegen Bidens Wahl stellen wollten, einen Rückzieher

 

Mehr noch, es scheint, dass Trumps "Aufwiegelung" der Randalierer bedeutet, dass er durch die Durchsetzung des 25. Verfassungszusatzes aus dem Amt entfernt werden könnte, was nicht nur diese Amtszeit beenden würde, sondern es auch illegal für ihn machen würde, in Zukunft wieder zu kandidieren.

 

Facebook und Twitter haben ihn regelrecht mit einem Postingverbot belegt. Die Presse- und Fernsehexperten beschuldigen ihn offen des Verrats und des Aufruhrs.

 

Wer hat also wirklich von dem "Chaos im Kapitol" profitiert? Denn Donald Trump sicher nicht.

 

Man sollte immer auf der Hut sein vor jedem Ereignis, das "zufällig" das genaue Gegenteil seiner erklärten oder scheinbaren Absicht erreicht.

 

* * *

 

In der Überschrift bezeichne ich dies als Amerikas Reichstagsbrand, und das ist nicht nur eine gefühlsbetonte Sprache, die Parallelen sind ziemlich klar: Ein inszenierter Angriff auf ein politisches Gebäude, der absichtlich politischen Gegnern zugeschrieben wird und dazu dient, die Macht eines frisch installierten Führers zu festigen.

 

Sogar die Medienberichterstattung ist ähnlich, die Nazi-Regierung und ihre Werkzeuge in der Presse sprachen darüber mit genau denselben Begriffen, mit denen das US-Establishment diesen absurden "Putschversuch" beschreibt. Das Ziel war es, die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, damit sie dachten, sie stünden am Rande eines totalen Bürgerkriegs.

 

Lest dieses Zitat, und fragt euch, ob es nicht fast vollständig von der Titelseite der Washington Post oder New York Times heute stammen könnte:

 

Der Brand des Reichstages sollte das Signal für einen blutigen Aufstand und Bürgerkrieg sein. Bereits für vier Uhr morgens am Dienstag war eine großangelegte Plünderung in Berlin geplant. Es wurde festgelegt, dass ab heute in ganz Deutschland Terrorakte gegen prominente Personen, gegen Privateigentum, gegen das Leben und die Sicherheit der friedlichen Bevölkerung beginnen und ein allgemeiner Bürgerkrieg entfesselt werden sollte...“

 

Innerhalb von 24 Stunden nach dem Feuer im Reichstag hatte der Reichspräsident die Reichstagsbrandverordnung unterzeichnet, das einen Ausnahmezustand erklärte, der vollkommen sämtliche Bürgerrechte umkehrte, die die Weimarer Republik ihren Bürgern garantiert hatte:

 

Die Artikel 114, 115, 117, 118, 123, 124 und 153 der Verfassung des Deutschen Reiches sind bis auf weiteres außer Kraft gesetzt. Es ist daher zulässig, die Rechte der persönlichen Freiheit [habeas corpus], der Meinungsfreiheit einschließlich der Pressefreiheit, der Organisations- und Versammlungsfreiheit, des Post-, Telegraphen- und Fernmeldegeheimnisses einzuschränken.“

 

Während diese Freiheiten in den USA durch den Patriot Act und seine Nachfolger bereits stark unterminiert wurden, werden die wenigen Rechte, die den amerikanischen Bürgern noch bleiben, definitiv bedroht sein, wenn Trump endlich abgesetzt und Biden (oder Harris) an seine Stelle gesetzt wird.

 

Obwohl noch nicht von einer Gesetzgebung die Rede ist, gibt es sicherlich Geflüster über Säuberungen und andere Maßnahmen zum "Schutz der Verfassung".

 

Einige prominente Stimmen fordern, alle Gesetzgeber, die Trump unterstützen, aus dem Amt zu jagen. Die Washington Post behauptete, "aufrührerische Republikaner müssen zur Rechenschaft gezogen werden".

 

Auch die Anti-Social-Media-Kampagne hat wieder ernsthaft begonnen, wobei Parler und GAB bereits beschuldigt werden, "gewalttätige Sprache" auf ihren Plattformen zuzulassen.

 

Während Twitter und Facebook die Diskussion einschränken, werden alternative Plattformen abgeschaltet. Die Durchsetzung eines Unternehmensmonopols, das mit dem Staat kooperiert ... die eigentliche Definition von Faschismus.

 

All dies im Namen des Schutzes der Nation vor "Neonazi Schlägern" oder "Weißen Rechstextremisten" oder andere Phantombedrohungen. Im Namen des "Schutzes der Verfassung" reißen sie diese in Stücke. Im Namen der "Verhinderung eines Staatsstreichs" führen sie einen solchen vor unseren Augen aus.

 

Es erinnert an das berühmte Zitat von Huey Long, als er gefragt wurde, ob der Faschismus jemals nach Amerika kommen würde:

 

Sicher, wir werden in diesem Land Faschismus haben, und wir werden ihn Anti-Faschismus nennen.“