https://off-guardian.org/2020/03/02/why-the-coming-economic-collapse-will-not-be-caused-by-corona-virus/

 

Warum der kommende Zusammenbruch der Wirtschaft NICHT durch den Corona-Virus verursacht werden wird

 

von Matthew Ehret, 02.03.2020

 

 

Nach dem Absturz der Aktienmärkte am vergangenen Montag glüht das Internet mit Diskussionen über einen drohenden Crash am Horizont. Die Tatsache, dass so ein lawinenartiger Zusammenbruch nur durch massive Geldinjektionen der Federal Reserve mittels massiver, sofortiger Rückkaufvereinbarungen (overnight repos) aufgehalten wurde, sollte nicht ignoriert werden.

 

Diese Injektionen, die im September 2019 begannen, haben sich zu über $100 Milliarden pro Nacht ausgewachsen... nur um die größte Finanzblase in der Geschichte der Menschheit zu unterstützen, mit geschätzten globalen Derivaten von $1,2 Billiarden (das 20-fache des globalen BIP!)

 

Leider ist das ökonomische Analphabetentum unter den heutigen modernen Ökonomen so umfassend, dass die wahren Ursachen dieser Krise durch die Finanzexperten von CNN völlig falsch diagnostiziert wurden, und Forbes (das Wirtschaftsmagazin) schiebt die Volatilität auf die Ausbreitung des Corona-Virus!

 

ES IST NICHT DAS CORONA-VIRUS: DIE WAHRE URSACHE FÜR DEN KOMMENDEN FINANZIELLEN KOLLAPS

 

So erfrischend es auch ist, offene Kritik über die Fehler des Systems zu hören und sogar Unterstützung für eine Wiederherstellung der Bankentrennung gemäß Glass-Steagall, von Präsidentschaftskandidaten wie Bernie Sanders, Tulsi Gabbard oder gar der lahmen Elizabeth Warren... wissen wir in jedem Fall, dass diese Kandidaten offen jene Politik unterstützt haben, die von denselben Oligarchen erdacht wurden, die sie anscheinend für den Green New Deal verachten.

 

Ungeachtet dessen, was viele ihrer progressiven Befürworter wünschen würden, würde eine solche globale Grüne Reform den Nationalstaaten im Falle ihrer Akzeptanz nicht nur eine malthusianische Entvölkerung weltweit aufzwingen, sondern auch die supranationale Autorität einer technokratischen Führungselite als Vollstrecker einer "Dekarbonisierungs-Agenda" etablieren.

Aufgrund des zügellosen Unverständnisses, wie diese Krise entstanden ist, so dass solch idiotische Vorschläge wie "Green New Deals" nun ernsthaft als Abhilfe für unsere gegenwärtigen Übel vorgeschlagen werden, ist ein Stück Geschichte angebracht.

EINIGE NOTWENDIGE HINTERGRUNDINFORMATIONEN

 


"Die Geldwechsler sind von ihren hohen Sitzen im Tempel unserer Zivilisation geflohen. Wir können diesen Tempel nun wieder den alten Wahrheiten anpassen. Das Maß der Wiederherstellung liegt in dem Ausmaß, in dem wir soziale Werte anwenden, die edler sind als bloßer monetärer Profit.

 – Franklin Delano Roosevelt, erste Antrittsrede 1933

 

Da er wusste, dass die "Geldwechsler" die großen Blasen der 1920er Jahre nur durch ihren Zugang zu den Einlagen der Geschäftsbanken geschaffen hatten, machte Franklin Roosevelt ein Gesetz von 1933 mit dem Titel "Glass-Steagall" zum Mittelpunkt seines Kampfes gegen die Missbräuche an der Wall Street, benannt nach den beiden föderal gewählten Beamten, die die Reform zusammen mit FDR anführten.

Dieses Gesetz erzwang die absolute Trennung zwischen produktivem und spekulativem Bankgeschäft und garantierte über die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) nur die mit der produktiven Wirtschaft verbundenen Vermögenswerte des kommerziellen Bankgeschäfts, zwang aber die Zocker dazu, alle spekulativen Verluste aus dem Investmentbanking zu tragen. Der durchschlagende Erfolg dieses Gesetzes inspirierte andere Länder auf der ganzen Welt dazu, eine ähnliche Bankentrennung zu etablieren.

 

Neben den Prinzipien der Investitionsplanung, der öffentlichen Kredite, der paritätischen Preisgestaltung und dem Engagement für wissenschaftliche und technologische Entwicklung war eine Dynamik entstanden, die für die Welt die größte Hoffnung zum Ausdruck bringen würde, und die größte Angst für das Finanzimperium, das die Londoner City und die Wall Street besetzt hält.

Der Tod von John F. Kennedy läutete ein neues Zeitalter des Pessimismus und des kulturellen Irrationalismus ein, von dem sich unsere Gesellschaft nie mehr erholt hat. Die Zerstörung einer langfristigen Vision, wie sie durch das Weltraumprogramm, den St. Lawrence Seeweg und die New Deal-Projekte veranschaulicht wurde, hatte in der Bevölkerung die Tendenz zur Folge, die gegenwärtigen Vergnügungen zunehmend als die einzige Realität und die zukünftigen Güter als mystischen Ausdruck der Summe der gegenwärtigen Vergnügungen zu betrachten.

In diesem neuen philosophischen Umfeld, das in früheren Epochen so fremd war, durfte das Geld als eine Macht an sich selbst für kurzfristige Gewinne wirken, anstatt den Investitionen in den realen produktiven Reichtum der Gesellschaft zu dienen. Mit diesem neuen Paradigmenwechsel in das "Jetzt" wurde ein neues Wirtschaftsmodell angenommen, das das industrielle Wirtschaftsmodell, das sich in den Jahren vor und nach dem Zweiten Weltkrieg bewährt hatte, ablöste.

Der Name für dieses System war "post-industrieller Monetarismus". Dieses System wurde durch Richard Nixons Ankündigung der Zerstörung des Bretton-Woods-Systems mit festem Wechselkurs und dessen Ersetzung durch das "variable" System nach 1971 eingeführt.

Im selben schicksalhaften Jahr 1971 fand ein weiteres ominöses Ereignis statt: die Gründung der Rothschild Inter-Alpha-Bankengruppe unter dem Dach der Royal Bank of Scotland, die heute über 70% des globalen Finanzsystems kontrolliert.

https://larouchepub.com/eiw/public/2010/eirv37n36-20100917/eirv37n36-20100917_024-the_inter_alpha_group_nation_kil.pdf

 

Die Absichten dieser Gruppe finden sich in einer Rede von Lord Jacob Rothschild aus dem Jahr 1983:

 

 „zwei weit gefasste Typen aus gigantischen Institutionen, das weltweite Finanzdienstleistungsunternehmen und die internationale Geschäftsbank mit globaler Handelskompetenz, könnten sich zu einem ultimativen, allmächtigen, vielköpfigen Finanzkonglomerat zusammenschließen.“

 

Diese Politik verlangte die Zerstörung des souveränen nationalstaatlichen Systems und die Auferlegung einer neuen feudalen Struktur einer Weltregierung, durch das uralte Schema der Kontrolle des Geldsystems auf der einen Seite und das Spiel mit den Lastern leichtgläubiger Narren, die, indem sie ihre Nationen von dem Glauben an die hedonistischen Marktkräfte regieren lassen, das Verhängnis ihrer eigenen Kinder besiegeln würden.

 

Die ganze Zeit über wurden geopolitische Strukturen, die den Verfassungstraditionen der Vereinigten Staaten fremd waren, von Nestern von in Oxford ausgebildeten Rhodes-Gelehrten und Fabianern aufgezwungen, die Amerika in einen globalen "dummen Riesen" verwandelten, die im Rahmen einer "anglo-amerikanischen Sonderbeziehung" ein neokoloniales Programm durchsetzten. Die Brüder Dulles, McGeorge Bundy, Kissinger und Bush sind allesamt Namen, die diesen von den Briten gelenkten Plan im ganzen 20. Jahrhundert voranbrachten.

 

DER BIG BANG VON LONDON

 

Die große "Liberalisierung" des Welthandels begann mit einer Reihe von Wellen in den 1970er Jahren und kam mit den Zinserhöhungen des Vorsitzenden der Federal Reserve, Paul Volcker, in den Jahren 1980-82 in Fahrt, deren Auswirkungen sowohl einen Großteil der kleinen und mittleren Unternehmer vernichteten, als auch die spekulativen Tore zum "Savings and Loan"-Debakel öffneten und auch dazu beitrugen, die Bergbau-, Nahrungsmittel- und Finanzinstitutionen zu immer größeren Giganten eines Kartells zu machen.

 

Volcker selbst beschrieb diesen Prozess als "kontrollierte Desintegration der US-Wirtschaft", als er 1978 Vorsitzender der Fed wurde. Die Anhebung der Zinssätze auf 20-21% legte nicht nur das Lebensblut eines Großteils der US-Wirtschaftsbasis lahm, sondern stürzte die Dritte Welt auch in eine größere Schuldensklaverei, da die Nationen nun Wucherzinsen auf US-Kredite zahlen mussten.

 

 

 

1986 kündigte die City of London mit Margaret Thatchers "Big Bang"-Deregulierung den Beginn einer neuen Ära des wirtschaftlichen Irrationalismus an. Diese Liberalisierungswelle eroberte die Welt im Sturm, als sie die Trennung von Handels-, Einlagen- und Investitionsbankgeschäft beiseite fegte, die nach dem Weltkrieg den Eckpfeiler dafür bildete, dass der Wille des privaten Finanzwesens nie wieder mehr Einfluss haben würde als die Macht der souveränen Nationalstaaten,

 

Nachdem jahrzehntelang die Struktur der Regulierung, die FDRs kühne Intervention in die Geschichte geschaffen hatte, geschleift wurde, schuf der "Big Bang" einen Präzedenzfall für eine ähnliche finanzielle Deregulierung des "universellen Bankenwesens" in anderen Teilen der westlichen Welt.


DIE ZEITBOMBE DER DERIVATE TICKT

 

Im September 1987 führte der 20-jährige Ausflug in die Spekulation am 19. Oktober 1987 zu einem 23%igen Absturz des Dow Jones. Innerhalb weniger Stunden nach diesem Zusammenbruch wurden internationale Notfallsitzungen einberufen, bei denen das ehemalige JP Morgan-Werkzeug Alan Greenspan eine "Lösung" vorstellte, die den zukünftigen Widerhall der Hyperinflation und des Faschismus in sich tragen sollte.

 

"Kreative Finanzinstrumente" war der orwellsche Name, den man dem neuen, von Greenspan populär gemachtem Finanzinstrument gab, auch als "Derivate" bekannt.

 

Bei diesem neuen Unterfangen wurden zunehmend neue Supercomputertechnologien eingesetzt, nicht als Unterstützung zum Aufbau einer besseren Nation und für Weltraumforschungsprogramme, wie es ihre NASA-Ursprünge beabsichtigten, sondern eher pervertiert, um der Schaffung neuer komplexer Formeln Rechnung zu tragen, die Werte mit Preisunterschieden bei Wertpapieren und versicherten Schulden in Verbindung bringen konnten, die dann auf eben jenen Spot- und Terminmärkten "abgesichert" werden konnten, die durch die Zerstörung des Bretton-Woods-Systems 1971 möglich wurden.

 

Während also ein sich exponentiell selbst generierendes Monster geschaffen wurde, das nirgendwo anders als in einer Kernschmelze enden kann, erholte sich das "Marktvertrauen" mit dem neuen Fluss des leichten Geldes wieder. Das physische Potenzial zur Aufrechterhaltung menschlichen Lebens nahm weiter ab.

 

NAFTA, DER EURO UND DAS ENDE DER GESCHICHTE

 

Es ist kein Zufall, dass in dieser Zeit ein weiterer tödlicher Vertrag verabschiedet wurde, das so genannte Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA). Mit diesem Abkommen wurden Schutzprogramme, die nordamerikanische Fabriken in den USA und Kanada erhalten hatten, gesetzlich verankert, wodurch der Export des Lebensblutes hochqualifizierter Industriearbeiter nach Mexiko ermöglicht wurde, wo die Qualifikationen niedrig, die Technologie niedriger und die Löhne noch niedriger waren.

 

Mit der Zerschlagung seiner Produktionsanlagen wurde Nordamerika für seine Existenzgrundlage zunehmend auf den Export billiger Ressourcen und Dienstleistungen angewiesen.

 

Auch hier würden die physisch produktiven Kräfte der Gesellschaft zusammenbrechen, doch die monetären Gewinne im vergänglichen "Jetzt" würden in die Höhe schnellen. Dies wurde in Europa mit der Schaffung des Maastricht-Vertrags 1992 wiederholt, der den Euro bis 1994 einführte, während der "Liberalisierungsprozess" der Perestroika diese Agenda in der ehemaligen Sowjetunion wiederholte. Während einige Persönlichkeiten dieser Agenda den Namen "Ende der Geschichte" und andere "die neue Weltordnung" gaben, war der Effekt der gleiche.

 

Das Universalbankensystem, die NAFTA, die Euro-Integration und die Schaffung der Derivatewirtschaft in nur wenigen Jahren würden eine Kartellisierung der Finanzen durch neu legalisierte Fusionen und Übernahmen in einem noch nie dagewesenen Tempo bewirken. Die Vielzahl der Finanzinstitutionen, die Anfang der 1980er Jahre existierten, wurden in den 1990er Jahren in einem wahren "Überleben des Stärkeren" in großer Geschwindigkeit ineinander absorbiert. Ganz gleich, auf welcher Ebene der Regulierung unter dieser neuen Struktur versucht wurde, der Grad des Interessenkonflikts und der privaten politischen Macht war unkontrollierbar, wie in den Vereinigten Staaten bewiesen wurde, indem jeder Versuch des Leiters der Börsenaufsichtsbehörde, Brooksley Born, den Derivate-Krebs in seinen frühen Stadien zu bekämpfen, eingestellt wurde.

 

Ein politisch kastrierter Bill Clinton sah sich in der Situation, ein Gesetz zu unterzeichnen, das der damalige Finanzminister Larry Summers eingebracht hatte – das Gramm-Leach-Bliley Gesetz – das zum letzten Sargnagel für die Galss-Steagall Trennung von Kommerz- und Investmentbanken in den USA wurde.

 

Das neue Zeitalter des unregulierten Handels und die Schaffung von freiverkäuflichen Derivaten führte dazu, dass diese seltsamen Finanzinstrumente von $60 Billionen im Jahr 2000 auf $600 Billionen im Jahr 2008 anwuchsen.

 

DER RAUSCH 2000-2008

 

Da Glass-Steagall nun entfernt war, konnte legitimes Kapital wie Pensionsfonds für Absicherungen verwendet werden, um alle Absicherungen zu beenden. Milliarden wurden nun in hypothekenbesicherte Wertpapiere (MBS) gesteckt, ein Markt, der von der US-Notenbank über ein Jahr lang künstlich auf rekordverdächtige Zinstiefststände von 1-2% gestürzt worden war, was die Kreditaufnahme leicht machte und die Erträge der Investitionen in die MBS obszön machte.

 

Die Obszönität schwoll an, als die Werte der Häuser weit über die realen Werte hinaus in die Höhe schossen und sich innerhalb von einigen Jahren Häuser im Wert von $100.000 für das 5-6-fache dieses Preises verkauften.

 

Solange niemand davon ausging, dass dieses Wachstum unnormal war, und die Nicht-Zahlungsfähigkeit des Kapitals, das den fremdfinanzierten Vermögenswerten zugrunde lag, die in den inzwischen berüchtigten "Subprimes" und anderen unrechtmäßigen Schuldverpflichtungen eingeschlossen waren, ignoriert wurde, sollten die Gewinne einfach unendlich weitergehen. Jeder, der diese Logik in Frage stellte, wurde von der neuzeitlichen Priesterschaft als Ketzer betrachtet.

 

Der verblüffende "Erfolg" der Verbriefung von Hausschulden führte sofort zu einer Welle von Staatsfonds, die das gleiche Modell anwandten, das im Falle von hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) und Collateralized Debt Obligations (CDO) für die Schulden ganzer Nationen verwendet worden war.

 

Die Verbriefung von gebündelten Paketen von Staatsschulden, die dann auf den deregulierten Weltmärkten unendlich gehebelt werden könnten, würde nicht mehr als nationaler Verrat betrachtet, sondern als Schlüssel zu leichten Geld.

 

SCHLUSSFOLGERUNG

 

Dies ist das System, das 2008 gestorben ist. Entgegen der landläufigen Meinung wurde nichts wirklich gelöst. Bei all dem Gerede von einer "FDR-Revival" unter Obama wurde die Spekulation nicht wirklich durch den Dodd-Frank Act oder die Volker-Regel von 2010 geregelt. Es wurden keine produktiven Kredite geschaffen, um die Realwirtschaft im Rahmen einer nationalen Mission zu fördern, wie es 1933-1938 der Fall war.

 

Die Banken wurden nicht zerschlagen, während die Derivate um 40 Prozent wachsen konnten und die neue Blase sich auf den Sektor der Unternehmens-/Haushaltsschulden konzentrierte, die nun zusammenbrechen. Während dieser Zeit wurden die Nationalstaaten weiter ausgeplündert, da den Nationen die Austeritätsprogramme in den Rachen gerammt wurden.

 

Es sollte nicht überraschen, dass sich inmitten dieser Verzweiflung ein kreatives Bündnis zur Verteidigung der Interessen souveräner Nationalstaaten und der Menschheit insgesamt unter der Führung Russlands und Chinas konsolidierte.

 

Diese Führung nahm die Form der von China geführten "Belt and Road"-Initiative an, die heute über 130 Länder umfasst und immer mehr wie eine asiatisch geführte Version des New Deal der 1930er Jahre aussieht.

 

In der Tat wurde Chinas Fähigkeit, langfristige Kredite für Tausende von internationalen, langfristigen Infrastrukturprojekten freizusetzen, durch die Tatsache ermöglicht, dass es das einzige Land auf der Welt war, das die Prinzipien der Banktrennung nicht aufgegeben hatte, die in jeder anderen Nation zerstört wurden.

 

 

 

Nur sehr wenige westliche Persönlichkeiten stellten sich dieser selbstverursachten Zerstörung über die Jahrzehnte hinweg entgegen, aber eine bemerkenswerte Ausnahme ist hier die Figur des verstorbenen amerikanischen Ökonomen Lyndon LaRouche (1922-2019), der sich nicht nur über vier Jahrzehnte lang gegen diesen Prozess wehrte, sondern bereits 1996 an der Seite des Schiller-Instituts für die Förderung der Neuen Seidenstraße kämpfte.

 

Mit der Brexit-Wahl 2016 und der Wahl von Präsident Trump ist eine neue Welle nationalistischen Geistes zu einem Feuer geworden, das die Technokraten nicht mehr auslöschen können.

 

Die Vorstellung, dass die Nationalstaaten die Macht über das private Bankensystem haben, ist zunehmend wiederbelebt worden, und die Diskussion über die Reform des inzwischen toten transatlantischen Systems wird zunehmend nicht mehr von den Rufen nach einer "Neuen Weltordnung" geprägt, wie Sir Kissinger sie sich gewünscht hätte, sondern von der Forderung nach einer Neuen Seidenstraße und einem echten New Deal.

 

Die eurasischen Nationen haben sich bereits fest zu diesem neuen System bekannt, und wenn der Westen sich moralisch für die Teilnahme an dieser neuen Epoche qualifizieren möchte, dann wird der erste Schritt die Rückkehr zu einem Glas-Steagall sein.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Glass-Steagall_Act

 

 

Kommentare: 1
  • #1

    Elisa (Donnerstag, 12 März 2020 23:55)

    Danke für diesen super Artikel, der sehr informativ und in seiner thematischen Komplexität dennoch übersichtlich bleibt.

    Die Prinzipien der Banktrennung sind vom anglo-amerikanisch-zionistischen Machtblock und seiner Anhängerschaft nicht erwünscht, denn würden sie wieder eingeführt, müssten die Weltplünderer markante Einbussen erfahren. Erst wenn ihre unmenschlichen Machenschaften sie selbst markant treffen und ihre Existenz in Frage gestellt wird, fangen sie an umzudenken. Und das dann nicht aus Einsicht, sondern der Not gehorchend. Sobald sie wieder Ventile finden, die ihnen durch Betrug grosse Einkünfte versprechen, sind sie wieder an den entsprechenden Machthebeln. Solange eine Strafverfolgung solcher Verbrecher ausbleibt, ändert sich nichts an diesen Zuständen, höchstens dass immer mehr Menschen daran zugrunde gehen.