https://off-guardian.org/2020/02/29/media-whipping-covid19-panic-to-unprecedented-heights/

 

Die Medien treiben die Covid-19 Panik in ungeahnte Höhen

 

Ist es nur Massenhysterie oder wird ein größerer Plan verfolgt?

 

Von Kit Knightly, 29.02.2020

 

 

Ein neuer Tag, eine neue Runde schriller Schlagzeilen. Das Corona-Virus könnte sich „in jedes Land der Erde“ ausbreiten (so wie die Windpocken), wir müssen vielleicht die Olympischen Spiele absagen. Verbietet das Händeschütteln! Uns gehen die Masken aus!

 

 

Wir haben uns die Statistiken angesehen, einmal reicht. https://www.worldometers.info/coronavirus/

 

Bisher ist das Corona-Virus, wissenschaftlich gesprochen, nicht sonderlich bemerkenswert.

https://off-guardian.org/category/coronavirus/

 

Aber trotzdem.... es ist so weit. Eine Welt am Abgrund einer totalen, grenzenlosen Panik.

 

Vor zwei Tagen wurde die Angst mit einer Frau in Japan verknüpft, die diese Krankheit angeblich zweimal bekam.

 

Heute sabbern die Behörden wegen einer Diskussion in Australien über Quarantäne in Sportstadien und die Möglichkeit, dass in Großbritannien das Militär dem überlasteten NHS helfen muss.

 

Insgesamt haben sich in diesen beiden Ländern weniger als 50 Menschen infiziert.

 

Die Medien widmen sich zweifelsfrei der Aufgabe, so viel Hysterie wie möglich zu verbreiten, so schnell wie möglich.

 

Vor allem der Guardian legt sich ins Zeug, so wie immer wenn es darum geht, grundlose und flüchtige Angst zu verbreiten. Zuerst kommt eine nette kleine „Fakten-Check“-Geschichte, um die Menschen daran zu hindern, ein Gespür für das Ausmaß zu entwickeln.

 

Ja, es ist schlimmer als die Grippe: Die Entzauberung des Corona-Mythos“ lautete die Schlagzeile, bevor man uns erzählt, dass das Corona-Virus „10 mal tödlicher“ als die Grippe sei, der sie eine Todesrate von „nur 0,1%“ nachsagen.

 

Das tun sie, um a) Artikeln wie diesem entgegenzuwirken, die etwas Realismus verbreiten wollen (anscheinend zählt das jetzt als „Verbreiten von Märchen“) und ist b) so täuschend, dass es an eine glatte Lüge grenzt.

 

Wenn man jeden einzelnen bekannten oder vermuteten Grippe-Fall auf der Welt zählt, dann kann man die Todesrate bestimmt auf 0,1% drücken. Aber wenn man fachgerechter die Grippefälle in Krankenhäusern mit den Covid-19-Fällen in Krankenhäusern vergleicht, dann hat die normale Grippe eine deutlich höhere Sterblichkeitsrate. 5,6% (in den USA) verglichen mit 1 bis 3%.

 

Also warum schließen sie die Welt nicht ab, um uns vor diesem bekannten, aber tödlichen Erreger zu retten?

 

Anderswo warnt uns eine Schlagzeile vor den Gefahren von „Super-Streuern“ und eine andere erklärt, dass „Eine Epidemie kommt: Europa kämpft damit, das Corona-Virus einzudämmen“. Es wird nicht erwähnt, dass diese „Epidemie“, die Europa „einzudämmen versucht“, nur 1093 Menschen auf dem ganzen Kontinent infiziert hat, oder dass nur 23 daran gestorben sind. (Mittlerweile wurde die Schlagzeile etwas verändert, etwas weniger dramatisch.)

 

Das sind nur die Fakten (die früher heilig waren). Die Meinungen sind noch besser.

 

Gabby Hinsliff, das ungekannte Gesicht der dystopischen Zukunfts-Gestalter, glaubt, dass Britannien „zu egoistisch“ sei, um heute mit dem Corona-Virus richtig umzugehen (mit allen 20 Betroffenen). Um dann über Menschen herzuziehen, die ihre Kinder nicht impfen lassen, und die dann ohne Zusammenhang über das „Allgemeinwohl“ faselt.

 

Derweil redet Jonathan Freedland von einem „Krieg gegen die Krankheit“ und klopft dabei dem Westen auf die Schulter, weil der „offen und ehrlich“ ist (im Gegensatz zu China und dem Iran), während er sich auf die einzige Person einschießt, die er kritisiert – Donald Trump. (Jeremy Corbyn ist ja jetzt als Chef der Labour-Partei zurückgetreten)

Anscheinend sollte Trump mehr tun um die Krankheit zu bekämpfen, die bisher 60 US-Bürger infiziert hat, darunter kein tödlicher Fall. Es sind mehr Amerikaner durch Maissirup gefährdet, oder durch das vergiftete Wasser in Flint (aber da man das nicht einfach dem politischen Monster der Woche anlasten kann, wird Freedland auch nicht darüber schreiben).

 

Aber wozu soll das Ganze nützlich sein? Schwer zu sagen, außer dass jede autoritäre Behörde ihren Senf dazugibt.

 

Da haben wir die Kampagne gegen das Bargeld, mit der Behauptung, es würde Krankheiten verbreiten, und wir haben die Impfgegner, die von Vox an den Pranger gestellt werden (als wäre das irgendwie relevant), und Facebook „kämpft gegen die Desinformation“.

 

Ganz allgemein werden wir ermutigt, das „größere Ganze“ zu betrachten. Dass es für alle am besten wäre, wenn diese Gruppe eine Ausgangssperre erhält und in Quarantäne kommt, und eine Reisesperre erhält. Über die Impfpflicht wird noch nicht so viel geredet... noch nicht, aber hier und da wird geflüstert (der Artikel von Gabby Hinsliff ist schon ein kleiner Hinweis darauf).

 

Dann ist da noch der finanzielle Aspekt. Nicht nur die Gelder für die Impf-Forschung oder die Test-Kits, die massenhaft verkauft und verschifft werden, sondern auch das Spiel am Aktienmarkt. Die Titelseiten sind voll damit, dass diese „Pandemie“ den größten Börsencrash seit 2008 verursacht, aber fallende Kurse sind immer noch Gelegenheiten um einen Haufen Geld zu machen.

 

Aktien billig kaufen und auf eine Markterholung warten, Wechselkurse leer verkaufen, oder der irrsinnige Derivate-Markt (im Grunde das Zocken darauf, ob Aktien steigen oder fallen). All das kann einen reich machen, wenn man die Rezession richtig einschätzt, was einem viel leichter gemacht wird, wenn man einen kommenden Crash voraussagen kann … etwa, indem man eine Menge Angst verbreitet.

 

Jeder, der mit Event 201 vertraut ist, einem Szenario, das sich auf eine zoonotische Form eines neuartigen Corona-Virus konzentriert, wird wissen, dass darin ein völliger Zusammenbruch des Finanzmarktes vorausgesagt wird.

http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/scenario.html

 

Sollte sich ein sehr ähnliches reales Ereignis abspielen, dann hätten sie ein Motiv, irgendwelche Derivate zu handeln und die Angstmaschine in Betrieb zu nehmen. Leicht verdientes Geld, so wie das Zocken bei einem manipulierten Spiel.

 

Das Szenario wurde von der NGO Center for Health Security abgehalten und von der John Hopkins Bloomberg School of Medicine und der Bill and Melinda Gates Stiftung gesponsert. ( Die Übung endete mit einer Liste mit sieben Empfehlungen, die ihr hier lesen könnt: http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/recommendations.html )

 

Währenddessen bekommt eine wichtige Gerichtsverhandlung überhaupt keine Aufmerksamkeit und die Türkei fängt in Syrien womöglich einen richtigen Krieg an. Nur leises Geflüster in den Medien über diese Storys. Die Realität hat gegenwärtig keinen Platz in unseren Schlagzeilen.

 

Dies ist die größte Massenpanik seit langem, an die ich mich erinnern kann, vielleicht seit Y2K (die Panik zum Jahreswechsel 2000). Entweder erlebt die Welt wirklich einen globalen Moment an Massenhysterie, oder irgendeine mächtige Hand treibt gerade ein großes Spiel.

 

Bleibt dran.

 

Kommentare: 1
  • #1

    ElClandestino (Samstag, 29 Februar 2020 21:11)

    Immer wenn Sie schreien ”Keine Panik“ sollte man mit rennen beginnen.