https://washingtonsblog.com/2019/02/the-alt-media-has-way-more-fun-than-the-mainstream-media.html

 

Die Alternativen Medien haben viel mehr Spaß als die Massenmedien

 

von Charles Hugh Smith, 01.02.2019

 

 

Es ist ja nichts Neues, dass die Alternativen Medien unter Beschuss bestehen: Skeptische Untersuchungen und abweichende Narrative werden als „Fake News“ verleumdet und neue, verdächtige Konzernmedien (wie NewsGuard u.a.) behaupten, sie würden die Konsumenten vor „Fake News“ „schützen“, als Deckmantel für ihre wahren Pläne, nämlich der Öffentlichkeit skeptische, abweichende und unabhängige Analysen vorzuenthalten.

 

Auch Soziale Medien und Suchmaschinen zensieren die nichtkommerziellen und nichtstaatlichen Medien, ebenfalls unter dem vorgeschobenen Vorwand, man würde „Fake News“ wegfiltern.

 

Trotz dieser halboffiziellen Zensur haben die Alternativen Medien viel mehr Spaß als die angstvollen Sklaven der Massenmedien. Es gibt viele hart arbeitende, ehrliche Journalisten, die in den Massenmedien (genauer gesagt den Konzernmedien) ihre Sklavenarbeit verrichten. Aber es gibt diese neofeudale Realität bei ihrer Arbeit: Wenn ihre Berichterstattung die herrschende Elite untergräbt, dann dürfen sie ihre Arbeit nicht machen.

 

MSM-Journalisten haben keine Handlungsmacht: Sie berichten das, was man ihnen anschafft. Sie haben auch keine Kontrolle darüber, was von den Redaktions- und Konzernfiltern ihrer Arbeitgeber herausgefiltert wird: Wenn man einen großen Anzeigenkunden angeht, dann wird dein Bericht klammheimlich vergraben. Stell das genehmigte Narrativ und die Schlussfolgerungen in Frage, und dann wirst du geschnitten, kommst auf eine schwarze Liste u.ä. Wenn man einen Aufstand macht, dann ist man bei der nächsten Entlassungswelle dabei.

 

Jeder, der in den privaten/staatlichen Medien arbeitet, lebt mit der Angst, dass die Wahrheit herauskommt: Daher auch das komplette Ausrasten, wenn ein Insider zu einem Whistleblower wird: Hilfe, die Happy-Story ist dahin und die hässliche Wahrheit kommt ans Licht, inklusive der Mitarbeit der privaten/staatlichen Medien. (In den USA sind PBS/NPR die quasi-staatlichen Medien, vergleichbar mit Japans NHK, der britischen BBC oder Frankreichs France24.)

 

Die privaten/staatlichen Medien haben eine Heidenangst, dass die Wahrheit aus der imperialen Konzernfestung entflieht und so ihre Arbeit und Einkünfte gefährdet. Ihre Arbeit besteht nicht darin, über etwas zu berichten, was die Eigeninteressen der herrschenden Eliten gefährdet; ihr Job ist es, die herrschenden Eliten zu schützen, indem sie über politisch korrekte Narrative „berichten“ und kulturell spaltende Vorkommnisse hochspielen, um die Massen von jedem Bewusstsein über ihre politische Bedeutungslosigkeit, ihrem Mangel an finanzieller Unabhängigkeit oder Einfluss abzulenken.

 

Die andere Aufgabe der Massenmedien ist, jede größere Abweichung aus ihren „News“ zu entfernen. So ist beispielsweise in den USA die Berichterstattung über die Gelbwesten-Bewegung gleich Null. Das ist kein Zufall. Das ist Teil des Trends, die „News“ auf bedeutungslose Kontroversen zu verschieben und politisch korrekte/genehmigte Narrative hochzujubeln.

 

Eine Rebellion der Arbeiterklasse gegen die politische und finanzielle Unsichtbarkeit ist für Amerikas herrschende Eliten und ihre Konzern-Verbündeten in den Massenmedien ein Tabu. Daher die minimale Berichterstattung. Man muss schon Französisch verstehen, um die vor-Ort-Berichte in den Alternativen Medien Frankreichs über die Gelbwesten-Proteste zu verstehen.

 

Die amerikanischen Massenmedien kauen pflichtbewusst das falsche Narrativ wieder, das von den elitären privaten/staatlichen Medien Frankreichs verbreitet wird: Dass die Gelbwesten-Demonstranten gewalttätig seien und daher mit übermächtiger paramilitärischer Gewalt ausgeschaltet werden müssen. Dass die Demonstranten geschlagen und dazu provoziert werden, auf die staatlich verordnete Gewalt zu antworten, das wird nicht berichtet.

 

Wir in den Alternativen Medien sind zuversichtlich, dass die Wahrheit schließlich ans Licht kommen wird, trotz der Anstrengungen der herrschenden Eliten und ihrer Handlanger in den MSM- und Sozialen Medien. Es macht viel mehr Spaß, auf der Seite der skeptischen Frager und Dissidenten zu stehen, als hinter dem löchrigen Deich zu sitzen und angsterfüllt zu versuchen, die tatsächlichen Fakten aufzuhalten, damit die nicht ins öffentliche Bewusstsein vordringen.

 

Es macht viel mehr Spaß, auf der Seite freier Untersuchungen und sinnvoller Analyse zu stehen, als auf der Seite der Zensur, der Angstmacherei, dem propagandistischen Verbreiten von Zwietracht und der Förderung der Parteilinie des Konzernstaates.

 

Man wird in den Massenmedien keine Berichte über die neofeudale Struktur der amerikanischen Wirtschaft und Gesellschaft finden:

 

Finanzialisierung, mit Schulden angetriebene Spekulation und Globalisierung haben die Reichen reicher gemacht.

 

Kommentare: 2
  • #2

    Klaus-Peter Kostag (Donnerstag, 07 Februar 2019 12:38)

    Und wenn ich dann mal die Wahrheit zu brisanten Fragen wissen will, schalte ich "DIE ANSTALT`" ein, oder suche mir bei "www.net-news-express.de" paar angenehme Blogger.

  • #1

    Unkenrufer (Donnerstag, 07 Februar 2019 10:28)

    Die sogenannten "Leitmedien" haben nur noch die Aufgabe, ihre Propagandamärchen vor der Wahrheit zu schützen. Sie leiten sozusagen die "verwirrte Herde" in die Irre.
    Wie weit allerdings die Tentakeln des Tiefen Staates reichen, dafür gab es 2018 ein krasses Beispiel: Die Genfer Affäre um die syrischen Weißhelme. Auf "Zeit-Fragen.ch" ist es in einem hervorragenden Artikel unter "Geschichte einer Medienkampagne" dokumentiert.