https://tomluongo.me/2018/11/16/may-forces-brexit-betrayal-to-its-crisis-point/

 

May treibt den Brexit-Betrug auf die Spitze

 

von Tom Luongo, 16.11.2018

 

 

Die einzigen Worte, die bei Theresa Mays Ankündigung über die Zustimmung des Kabinetts zu ihrem Brexit-Deal ausgelassen wurden, waren „Mission Accomplished“.

 

(Anm.d.Ü.: Es gab nicht einmal eine Abstimmung im Kabinett! Sehr zu empfehlen ist zum Thema Brexit diese Talkshow von George Galloway:

 

 

Theresa May wurde von Anfang an mit der Leitung des Vereinigten Königreichs betraut, um den Brexit zu verraten. Sie vertrat stets die Interessen der Europäischen Union und derjenigen im britischen Parlament, die sich für den Verbleib in der EU einsetzten.

Keiner in der britischen "High Society" wollte, dass Brexit durchkommt. Nicht Einer.

Niemand in der europäischen Machtelite wollte, dass Brexit durchkommt. Niemand.

Niemand in der Machtelite der USA wollte, dass Brexit durchkommt. Niemand.

Sobald das Brexit-Votum da war, begann die Davos Crowd (Anm.d.Ü.: als „Davos Crowd“ bezeichnet Tom Luongo die drei oben genannten Gruppen) den Prozess der Sabotage. Die Angstmacherei hat sich nur noch verschärft. Und May hat nichts anderes getan, als hin und her zu wackeln, auf dem politischen Hochseil zu balancieren, um an der Macht zu bleiben, während sie versuchte, die EU-Sklaverei an beide Seiten im britischen Parlament zu verkaufen.

29 Monate sind vergangen und das Vereinigte Königreich ist dem Austritt aus der EU nicht näher als am Tag der Abstimmung. Warum?

Weil Theresa May's 585-Seiten "Deal" das schlechteste aller möglichen Ergebnisse ist. Wenn das verabschiedet wird, wird sie der EU eine nahezu vollständige Kontrolle über die britische Handels- und Steuerpolitik überlassen, während das britische Volk und die britische Regierung in dieser Angelegenheit kein Mitspracherecht oder Stimmrecht mehr haben.

 

Es ist eine Strafe für jene Menschen, die so dreist waren und etwas anderes wollten als das, was für sie geplant war.

 

Herr Juncker und sein Nachfolger werden nie wieder eine von Nigel Farages heftigen Reden erleiden müssen, der ihre Korruptheit immer wieder detailliert schilderte. YouTube wird viel weniger interessant werden.

 

Es ist fast so, als wäre dieser ganze Affenzirkus so konzipiert worden.

 

Und das wurde er auch.

 

May hat versucht, auf Zeit zu spielen und alle so zu verängstigen, damit sie einen Deal akzeptieren, der schlimmer ist als die Situation vor dem Brexit, weil irgendwie ein schrecklicher Deal besser ist als kein Deal. Aber das ist das Gegenteil der Wahrheit.

 

Und sie weiß es. Sie hat es immer gewusst, aber sie ist in diese Verhandlungen gegangen wie das zerbrechliche Strohbündel, das sie wirklich ist.

 

Es gibt einen Grund, warum ich sie "Die Gips-Dame" nenne. Sie ist einfach das Gegenteil von Margaret Thatcher, die immer wusste, worum es in der EU geht, und die bis zu ihrem letzten politischen Atemzug kämpfte, um die Falle zu vermeiden, in der das Vereinigte Königreich jetzt gefangen ist.

 

Das Vereinigte Königreich hätte Einfluss in die Brexit-Gespräche gehabt, aber May hat sich bemüht, nichts davon zu nutzen, während die nutzlosen und bösen Vampire in Europa Fragen verkompliziert haben, die den Höhepunkt der Irrelevanz darstellen.

 

Sie ist bei jedem Thema eingeknickt, bis hin zur weiteren Erosion der Überreste der britischen Souveränität. Mit diesem Abkommen ist das Vereinigte Königreich der Gnade Lettlands oder Griechenlands bei der Aushandlung eines Handelsabkommens mit Kanada ausgeliefert. Denn damit ein Abkommen zwischen den Mitgliedstaaten genehmigt werden kann, müssen alle Mitglieder ihm zustimmen.

 

Also, ja, gute Arbeit, Mrs. May. Auftrag erfüllt. In Brüssel lassen sie jetzt die Champagnerkorken knallen.

 

Aber das ist ein Brexit, auf den die Menschen stolz sein können.

 

Orwell wäre in diesem Fall stolz auf Theresa May.

 

Ihr geht jetzt. Soll sich doch die EU Sorgen um die Kontrolle ihrer Grenzen machen. Und wenn Irland die aus Brüssel kommenden Diktate nicht mag, dann kann es selbst entscheiden, ob der Aufenthalt in der EU die Mühe wert ist.

 

Die gesamte irische Grenzfrage ist einfach nicht das Problem von May, das es zu lösen gilt. Die Zollunion und andere Dinge auch nicht. Das sind die Probleme der EU. Sie sind diejenigen, die nicht wollen, dass die Briten gehen.

 

Soll doch die EU herausfinden, wie sie mit UK Handel betreiben wollen. Es ist so offensichtlich, dass es bei dieser gesamten Brexit-Verhandlung darum geht, das europäische Projekt als Bevollmächtigter für das Recht der deutschen Autohersteller zu schützen, ihre Autos zu günstigen Wechselkursen nach Großbritannien und auf Kosten aller zu exportieren.

 

So war es schon zu Zeiten der Eisernen Lady.

 

Wenn das alles nicht so vorhersehbar wäre, wäre es komisch.

 

Denn die einzigen Menschen, die nutzloser sind als Theresa May, sind die Tories, die sich nur darum kümmern, ihr aktuelles Niveau aus amtlichen Nebenverdiensten zu halten.

 

Die größte Folge dieses Brexit-Fiaskos wird sein, dass noch mehr Menschen aus dem politischen System aussteigen werden. Sie werden es noch deutlicher als das sehen, was es ist, ein hoffnungsloser Pestgestank aus Mammon und Privileg, mit keinem Interesse daran, die Rechte seiner Bürger oder den Wert ihrer Arbeit zu schützen.

 

Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Wahlbetrug in den USA oder um einen langwierigen Verrat an einem verbindlichen Referendum handelt. Es kommt der Punkt, an dem diejenigen, die nicht am politischen Rand stehen, hinter den Vorhang schauen und erkennen, dass die Änderung des Namensschildes über der Tür die Politik nicht ändert.

 

Und sobald sie das erkennen, ist das Vertrauen weg und Systeme brechen zusammen.

 

Brexit war der letzte Atemzug eines sterbenden Imperiums, um seine nationale Relevanz zu behaupten. Selbst wenn dieses Abkommen vom Parlament abgelehnt wird, hat der Prozess tiefe Spaltungen hervorgerufen, die zur nächsten Falle und zur nächsten und zur nächsten und zur nächsten und zur nächsten führen werden.

 

Bis dahin wird Theresa May eine ferne Erinnerung sein, die von ihren Meistern für eine sehr gute Arbeit angemessen belohnt werden wird.

 

 

Kommentare: 0