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Die Pläne des Tiefen Staats in Großbritanniens, den Brexit zu vereiteln

 

von George Callaghan, 22.05.2019

 

 

Vor Jahrzehnten heckte der britische Tiefe Staat einen ruchlosen Plan gegen das britische Volk aus. Die Elite wollte einer unwilligen Bevölkerung die europäische Einheit aufzwingen. Die Vorstellung der eingebildeten Parlaments-Elite war, dass die Bauern dumm seien und die Mandarine es am besten wüssten. Ende der 1940er Jahre lehnte das Vereinigte Königreich höflich die Angebote zum Beitritt zur vorgeschlagenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl ab. Es handelte sich um eine embryonale Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Wie Churchill sagte: "Wir sind mit Europa, aber nicht in Europa". Ein Labour-Abgeordneter sagte weise über einen Beitritt zum europäischen Projekt: "Die Bergleute von Durham werden es nicht mittragen". Das waren die Zeiten, in denen sich die Abgeordneten wundersamerweise noch darum kümmerten, ihren Wählern zu dienen.

 

Harold Macmillan strebte den britischen Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft an. Der französische Präsident de Gaulle hat den britischen Antrag zu Recht abgelehnt. De Gaulle tat den Briten einen Gefallen. Er vermutete zu Recht, dass das Vereinigte Königreich niemals sein volles Engagement für die EWG entfalten würde und dass die Mehrheit des britischen Volkes sich entschieden gegen ein solches Vorhaben aussprechen würde. Charles de Gaulle war ein Visionär, vielleicht 70 Jahre seiner Zeit voraus. Er sagte, wenn das Vereinigte Königreich zugelassen würde, würde es für immer dazwischenfunken. Das waren prophetische Worte!

 

In den späten 60er Jahren wollte Harold Wilsons Labour-Regierung den britischen Beitritt zur EWG und wurde erneut abgelehnt. In den frühen 1970er Jahren beantragte die konservative Regierung von Edward Heath zum dritten Mal den Beitritt zur EWG. Dieses Mal waren die Bemühungen von Heath von Erfolg gekrönt. Es gelang nur mit Tricks in großem Ausmaß. Heath wurde von Beamten gewarnt, dass das Vereinigte Königreich sich der europäischen Souveränität unterordnen müsse. Dennoch ließ Heath nicht zu, dass die Wahrheit seinen Aufstiegsambitionen im Wege stand. Er veröffentlichte eine offizielle Erklärung, dass dies „keinen Verlust der wesentlichen nationalen Souveränität mit sich bringt". Edward Heath tat das in voller Kenntnis davon, dass es sich um eine unverschämte Lüge handelte. Der Öffentlichkeit wurde versichert, dass die Idee, dass es eines Tages eine einheitliche Währung geben würde, eine absurde Panikmache sei. Im Jahr 2002 wurde Heath gefragt, ob er sich Anfang der 1970er Jahre den Beitritt Großbritanniens zu einer einheitlichen europäischen Währung vorgestellt hatte. „Ja, natürlich", lachte er.

 

Wie ein Richter sagte, war europäisches Recht wie eine "aufkommende Flut" bei der Änderung des britischen Rechts. Man könnte das alles für wünschenswert halten. Schön und gut, aber die Europhilen hätten zumindest die Wahrheit darüber sagen sollen. Die Große Lüge ist zur Standardtaktik der europäischen Extremisten geworden. Im Jahr 2002 wurde der Vorschlag für eine europäische Verfassung heftig diskutiert. Der britische Europaminister war ein unglaublich unehrlicher Politiker namens Keith Vaz. Der Abgeordnete Keith Vaz hatte den Nerv zu sagen, dass die Europäische Charta der Grundrechte "so viel verfassungsmäßige Bedeutung wie der Beano" habe (Anm.d.Ü.: eine britische Comiczeitschrift). Vaz behauptete, dass die genannte Charta nicht justiziabel sei: Sie würde die Gerichtsverfahren nicht beeinflussen. Vaz ist ein in Cambridge ausgebildeter Anwalt, tat aber so, als wüsste er nichts über Recht. Das ist die Art von schreiender Lüge, die den europäischen Diskurs charakterisiert. Nur wenige Tage nach dieser grob unehrlichen Aussage erkennt Vaz an, dass die Charta tatsächlich rechtlich wirksam sei. Tony Blair leugnete, dass die EU-Kampfgruppe eine aufstrebende Armee sei. Das Wort "Kampf" gibt einem Hinweise. Der (ehemalige) Präsident der Europäischen Kommission, Romano Prodi, sagte: "Wenn Sie es nicht eine Armee nennen wollen, nennen Sie es Mary Jane".

 

Viele Menschen in der Republik Irland waren besorgt darüber, dass die EU die traditionelle irische Politik der Neutralität gefährdet. Die irische Regierung hält weiterhin an der eklatanten Lüge fest, dass die Republik Irland trotz der Teilnahme an einer zunehmend militarisierten EU und ihrer Kampfgruppe ein neutrales Land sei.

 

Die Dänen lehnten 1992 den Vertrag von Maastricht ab. Das dänische Volk wurde dann im nächsten Jahr erneut zur Abstimmung gestellt, bis es den Europhilen das gab, was sie wollten.

 

Beim Maastricht-Referendum in der Irischen Republik missbrauchte die Regierung das Geld der Steuerzahler zur Finanzierung der europäischen Propaganda. Der irische Oberste Gerichtshof entschied, dass dies illegal sei. Trotz dieses groben Missbrauchs der Demokratie durfte das Ergebnis Bestand haben. Ein unfaires Plebiszit wurde nicht wiederholt.

 

In der Republik Irland haben wir den Vertrag von Nizza in einer Volksabstimmung abgelehnt. Wir wurden erneut zur Abstimmung getrieben, bis wir nach Aussage unserer Meister in Brüssel "richtig" lagen. Ebenso waren wir, als wir Nein zum Vertrag von Lissabon sagten, erneut gezwungen, ein zweites Mal abzustimmen, bis die Elite die gewünschte Antwort erhielt. Die Eurofanatiker haben eine vergewaltigende Haltung: "Nein bedeutet ja".

 

Die Europäische Verfassung wurde durch ein Referendum in Frankreich abgelehnt. Selbst in den Niederlanden, dem leidenschaftlichsten europäischen Land, stimmten die Menschen gegen die vorgeschlagene Verfassung. Trotzdem war die europäische Elite höllisch begierig darauf, Recht zu bekommen. Sie ließen sich nicht vom Willen des Volkes aufhalten. Die Bonzen in Straßburg und Brüssel verbergen kaum ihre Verachtung für die einfachen Menschen. Die europhilen Verschwörer haben die abgelehnte Verfassung einfach in "den Vertrag von Lissabon" umbenannt. Diese kaum verdeckte Überarbeitung der Verfassung wurde dann in den meisten Ländern ohne Referendum verabschiedet.

 

Einer der vielen völlig ungerechten Aspekte der EU ist l'aquis communautaire. Das ist der Einweg-Schalter. Eine Zuständigkeit, die einmal der EU übertragen wurde, kann niemals und nimmer zurückgebracht werden. Alle diese Referenden gelten als unwiderruflich – wenn die EU-Elite es schafft. Aber wenn das einfache Volk die Frechheit hat, seine Rechte geltend zu machen und gegen Befehle aus Brüssel zu stimmen, dann wehe ihnen. Es wird Drohungen geben, in die tiefste Dunkelheit geworfen zu werden. Diese Mitgliedsstaaten müssen vielleicht wie Norwegen oder die Schweiz werden: die reichsten, freiesten und friedlichsten Länder der Welt!

 

Die Völker der Schweiz und Norwegens haben beide zweimal Referenden über engere Beziehungen zur EU abgelehnt. Gut gemacht! Man sagte ihnen, sie würden mit einem wirtschaftlichen Zusammenbruch konfrontiert, wenn sie dies täten. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine weitere große Lüge der EU handelte. Die Norweger sagten nein zur EWG, auch um ihre Fischereirechte zu behalten. Im Gegensatz dazu sind die Hoheitsgewässer des Vereinigten Königreichs fast frei von bestimmten Fischen. Die Fischereiflotte des Vereinigten Königreichs wurde durch die Überfischung der EU praktisch ausgelöscht.

 

Die EU begann 2011 einen Angriffskrieg gegen Libyen. Es war nicht nur die NATO-Politik, es war die EU-Politik. Dies geschah, obwohl die EU die Söhne von Gaddafi einige Jahre zuvor gefeiert hatte. Gaddafi hatte für sein Land wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität erreicht. Er verhinderte die illegale Einwanderung in die EU. Er bekämpfte auch Al Qa'eda. Die EU konnte das nicht zulassen. Die EU bombardierte dann Libyen, bis es ein zerbrochener Staat war. Die Zehntausende von Libyern, die seither getötet wurden, liegen vor der Tür der EU. Alle EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, dies "im Geiste der Loyalität und Solidarität" zu unterstützen, wie es im Vertrag von Lissabon heißt.

 

Die Liberaldemokraten waren früher Enthusiasten von Referenden. Das lag daran, dass sie bei jeder Wahl verloren haben. Als Nick Clegg Führer der Lib Dems war, forderte er ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft. Als Clegg dazu beitrug, die Remain-Kampagne zu einer schändlichen Niederlage zu führen, forderte er, das Ergebnis zu ignorieren. Es spricht Bände über die arrogante und völlig antidemokratische Haltung der herrschenden Remainer-Klasse. Sie betrachten die Ergebnisse von Referenden nur dann als gültig, wenn das Ergebnis ihre Seite begünstigt. Die EU hat Referenden zur Auflösung anderer Länder wie Jugoslawien gefordert und durchgeführt. Es gibt eine Regel für die EU und eine weitere Regel für andere Politiken.

 

Wir wissen alle, dass 2016 das britische Volk für die Unabhängigkeit gestimmt hat. Dies trotz der abscheulichen Drohungen der EU-Elite. Europhile Politiker haben sich für ihre Seite eingesetzt. Niemand bestreitet ihnen dieses Recht. Skandalös war der Missbrauch des öffentlichen Dienstes und anderer öffentlicher Einrichtungen, um für eine höchst umstrittene Sache zu kämpfen. Die Europhilen hatten die volle Macht des Staates auf ihrer Seite.

 

Der britische öffentliche Dienst war einst von der Welt beneidet. Die Northcote-Trevelyan-Reformen sorgten dafür, dass der öffentliche Dienst unparteiisch und leistungsorientiert war. Beamte wurden nicht als hinter der Politik stehend bezeichnet. Sie boten ehrliche und uneigennützige Ratschläge für Politiker, die sich auf der Grundlage dieser Ratschläge für eine Politik entschieden hatten. Zwei erz-europhile Ministerpräsidenten haben die politische Neutralität des öffentlichen Dienstes bewusst abgeschafft. Die Fäulnis setzte unter John Major ein. Unter Tony Blair wurde die Politisierung des öffentlichen Dienstes abscheulich.

 

Im Referendum 2016 wurde der öffentliche Dienst für eklatant parteiische Zwecke missbraucht. Ebenso hat sich die Bank of England mit ihrem sehr beachtlichen Prestige für die Remain Sache eingesetzt. Der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, warnte vor den schrecklichen Folgen eines Austritts. Beachten Sie, dass es nicht wirklich der Austritt aus der EU ist, der notwendig war, um Massenarbeitslosigkeit zu schaffen. Eine bloße Abstimmung für Leave würde Hunderttausende von Menschen dazu bringen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Carney hätte bei seinen Leisten bleiben sollen. Seine unverhohlen parteiische Intervention war ein Versuch, der gescheiterten Remain-Kampagne zu helfen. Carney sollte wegen grober Dummheit oder völliger Unehrlichkeit gefeuert werden. Die Arbeitslosigkeit ist auf den niedrigsten Stand seit dem Referendum 2016 gesunken.

 

George Osborne sagte, dass es einen Notfallhaushalt geben würde, wenn es eine Remain-Abstimmung gäbe. Dieses Klagelied erwies sich als eine weitere unverhohlene Lüge. Osborne's richtiger Name ist Gideon. Traue niemals einem Mann, der nicht einmal die Wahrheit über seinen eigenen Namen sagen kann.

 

Vorhersehbarerweise war Tony Blair ein leidenschaftlicher Remainer. Blair ist sicherlich der verlogenste britische PM aller Zeiten. Sogar seine eigene Gruppe nannte ihn "Bliar". Blair, der auf der Remain-Seite ist, sagt dir alles, was du wissen musst. Seine Hybris und Eitelkeit war so groß, dass dieser Mann "Präsident Europas" werden wollte. ‘

 

Die Remain-Kampagne wusste, dass ihre Botschaft die proletarischen Wähler nicht einschüchterte. Sie holten sich die Unterstützung anderer Globalisten. Ein Anführer nach dem anderen stellte sich auf, um das britische Volk in die Unterwerfung zu begeben. Die Spitzenreiter aus Deutschland, Japan, Australien, Neuseeland und Indien haben alle auf der Remain-Seite gekämpft. Barak Obama und andere Weltführer haben sich offen in die britische Innenpolitik eingemischt. Dass die Demokraten in den USA sich darüber beschweren, dass sich andere Länder möglicherweise in die amerikanischen Wahlen einmischen, das ist ein Witz.

 

Als Nigel Farage in die Republik Irland reiste, um gegen den Lissaboner Vertrag zu kämpfen, wurde er mit anglophobem Zorn konfrontiert. Warum kann ein britischer Politiker nicht in einem anderen EU-Staat kämpfen? Die Remainer sagen uns: "Wir sind alle Europäer". Doch wenn ein Eurorealist in einem anderen EU-Staat für seine Sache kämpft, verwandeln sich die Europhilen zu Fremdenfeinden.

 

Die Brexit-Frage ist eine Frage von reich gegen arm. Die Arbeiterklasse stimmte für den Brexit. Schockierenderweise ist die Labour Party heute eine Waffe der Milliardäre gegen die Arbeiter. Die Reichen verehren die EU, weil die Massenmigration es ihnen ermöglicht, ihren Arbeitnehmern Armutslöhne zu zahlen.

 

Cameron schwor, den Vertrag von Lissabon in ein Referendum zu stellen, sollte er Premierminister werden. Er hat dieses Wahlversprechen gebrochen. Er war wirklich der neue Blair. Cameron versprach, als PM zu bleiben, wenn man das Referendum verlieren sollte. Es war eine weitere stinkende Lüge.

 

Der Gründungs-Mythos der Europäischen Union ist, dass sie demokratisch ist. Die eurofanatische Elite im Vereinigten Königreich und in anderen Mitgliedstaaten war sich bewusst, dass die europäische Einigung für die breite Masse der Menschen unannehmbar war. Deshalb muss es verschleiert werden und nur getarnt vor sich gehen. Die europäischen Institutionen erlassen Richtlinien, die dann in nationales Recht umgesetzt werden, wobei jeder Mitgliedstaat dies auf eine etwas andere Weise tun würde. Dies gab dieser Gesetzgebung den Anschein, dass es sich um eine Gesetzgebung der nationalen Parlamente handele. Politiker im Vereinigten Königreich haben selten bis nie erklärt, dass sie in Wahrheit die von den europäischen Institutionen erlassenen Rechtsvorschriften umgesetzt haben.

 

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