https://orientalreview.org/2018/06/14/the-babchenko-false-flag-exposed-the-deep-state-journalist-nexus/

 

Die Babtschenko-False Flag enthüllt die Verknüpfungen von Tiefem Staat und Journalisten

 

von Andrew Korybko, 14.06.2018

 

 

Die False Flag „Ermordung“ des freiwillig im Exil lebenden russischen Journalisten Arkadi Babtschenko in Kiew ist zu einem der schändlichsten Medien-Stunts der jüngeren Geschichte geworden.

 

Die meisten Menschen wissen bereits von der dramatischen Nummer, als er nach seiner „Ermordung“ bei einer Live Pressekonferenz erschien und zugab, dass die ganze Sache inszeniert worden war, um seine, wie er behauptet, von Russland gedungenen Mörder zu fangen. Aber viele Menschen haben die größeren Auswirkungen dessen, was gerade passiert ist, noch nicht erkannt. Es wurde seitdem viel darüber geschrieben, wie unverantwortlich es von der Ukraine war, eine False Flag durchzuführen mit dem Ziel, die Welt anzulügen, um die Reputation Russlands kurz vor der WM in den Dreck zu ziehen, mit der Erkenntnis, dass diese hundertprozentige Fake News die Massenmedien noch verdächtiger macht – und vor allem jene, die in der Ukraine arbeiten – noch verdächtiger als je zuvor.

 

In ähnlicher Weise verstärkt das Behauptungen, dass die berühmten Videos der Weißhelme mit toten Kindern in Syrien ebenso gefälscht sind, wie die unabhängige Journalistin Vanessa Beeley mit ihren jahrelangen, umfassenden Investigativberichten bewiesen hat. Ganz zu Schweigen von neu aufkeimenden Zweifeln über die offizielle Sicht auf den Skripal-Fall. Im Nachhinein verleiht diese eingestandene False Flag-Provokation jenen Argumenten zusätzlich mehr Glaubwürdigkeit, dass die zwei oben genannten, prominenten Beispiele ebenfalls inszeniert worden sind. Aber es gibt noch einen weiteren Blickwinkel auf diese Sache, der mehr Aufmerksamkeit verdient. Und das ist die Kooperation zwischen Journalisten und dem „Tiefen Staat“. (Anm.d.Ü.: Ist euch schon aufgefallen, wie viele „Augenzeugen“ bei „Terroranschlägen“ Reporter waren?)

 

Der russische Journalist Arkadi Babtschenko (rechts), der am 29. Mai Berichten zufolge in der ukrainischen Hauotstadt Kiew ermordet wurde. Neben ihm der Chef des staatlichen Sicherheitsdienstes SBU, Vasily Gritsak, während einer Pressekonferenz in Kiew am 30. Mai 2018

 

Inzwischen gilt es als selbstverständlich, dass einige Journalisten heimlich mit ihren faktischen Agenten aus dem permanenten militärischen, nachrichtendienstlichen und diplomatischen Apparat zusammenarbeiten und ihre Aktivitäten sogar mit ihnen koordinieren. Schließlich hat man gesehen, wie die Medien über die letzten drei Jahre bei ihrem Informationskrieg gegen Trump vorgegangen sind. Aber Babtschenkos False Flag-“Ermordung“ stellt dabei eine ganz neue Dimension dar. Überraschenderweise hat das US-finanzierte „Radio Free Europe/Radio Liberty“ berichtet, dass das inszenierte Foto der „Ermordung“ „ursprünglich zuerst auf der Facebook-Seite eines ehemaligen ukrainischen Reporters veröffentlicht wurde, der sagt, dass er jetzt für eine zwielichtige Beratungsfirma im Raum Washington D.C. arbeitet.“

 

 

Die einzige Möglichkeit, wie sie dieses Foto erhalten konnten, war von einem Mitglied des Tiefen Staats der Ukraine selbst, die es der Firma in D.C. weitergegeben haben, in der Absicht, das Foto über die sozialen Medien „weißzuwaschen“ und damit es sich „organisch“ ausbreitet. Das zeigt eine weitere Ebene der Kollaboration zwischen dem „Tiefen Staat“ und sogenannten „Journalisten“.

 

Insgesamt handelt es sich bei dieser False Flag um zwei getrennte, aber miteinander verbundene Beeinflussungs-Operationen durch willige journalistische Teilnehmer, von denen Babtschenko selbst der erste und offensichtlichste war – man sollte ihn eher einen Informations-Provokateur nennen als Journalisten – und der zweite ist die Person in Washington, die das Fake-Bild von Babtschenkos „Ermordung“ weißgewaschen hat.

(Anm.d.Ü.: Und jetzt versucht mal, das "schreckliche" Mordfoto bei Goolag zu finden...)

 

Kommentare: 2
  • #2

    Propapanda (Samstag, 16 Juni 2018 05:28)

    ...kleiner Zusatz: Es ist schon Interessant wie sich Verschwörungstheorien, verbreitet durch "Popkultur", am Ende dann doch Bewahrheiten, siehe zu der Verquickung Geheimdienst und Journalie z.B. "Spy Game"
    https://www.imdb.com/title/tt0266987/

    Vielleicht haben die Wachowski-Brüder ja doch irgendwie Recht....

  • #1

    Propapanda (Samstag, 16 Juni 2018)

    "Und jetzt versucht mal, das "schreckliche" Mordfoto bei Goolag zu finden..." - man findet es schon, aber eben sehr, sehr weit hinten... wobei das letztendlich ohnehin egal ist, der Fall ist erledigt, noch drei Schweine mehr durchs Dorf getrieben und eine WM später und niemand hat jemals etwas von Babtschenko gehört. Babtschenko selbst wurde auch erst "populär" nachdem er Opfer des pösartigen Putin wurde, vorher kannte diesen Gesellen auch nur Menschen mit "besonderen" Interessen.