kurz und würzig


 

Elmar Theveßen (Atlantikbrücke) zofft sich mit Nigel Farage (UKIP)

 

 

Eine Konferenz namens „NEWS XCHANGE“ Untertitel „A Eurovision Experience“ (Eine Veranstaltung der EBU) vom 30.11.2016:

 

Elmar Theveßen (Atlantikbrücke) zofft sich mit Nigel Farage (UKIP)

 

 

Nick Robinson, BBC (an Elmar Theveßen gerichtet):

Zur Flüchtlingskrise: Ich war zwar letztes Jahr nicht auf dieser Konferenz, aber so wie ich verstanden habe, hat es eine Debatte gegeben aufgrund der Tatsache, dass deutsche Nachrichtenorganisation und insbesondere das Fernsehen nicht das Wort „Migrant“ benutzen wollten, sondern das Wort „Flüchtling“ – und hernach soll Mr. Farage darauf antworten – habt ihr nicht zum Teil genau das Problem geschaffen mit dem ihr euch jetzt herumschlagen müsst?“

 

Elmar Theveßen, ZDF:

Ich stimme zu, dass wir dem Volk nicht genug zugehört haben, da stimme ich zu. Aber ich glaube nicht, dass wir, nur weil es jemand verlangt, bestimmte Regeln über Bord werfen sollten, die wir in Deutschland haben, und das aus guten Gründen. Während des Nazi-Regimes, haben die Menschen...eigentlich war es die Regierung, die den ethnischen Hintergrund von Menschen im Zusammenhang mit kriminellen Fällen und kriminellen Ereignissen benutzt hat, um der Öffentlichkeit zu sagen, die Juden oder die Sinti und Roma würden dahinter stecken usw. Aus diesem Grund haben wir die Regel, dass wir uns bei der Nennung des ethnischen Hintergrunds zurückhalten sollen, wenn es nicht direkt mit dem Fall und dem Verständnis für den Fall verbunden ist. Daher denke ich, dass es einen guten Grund gibt, diese Regel nicht über Bord zu werfen.

 

Aber ich muss eine Sache hinzufügen. Was müssen wir also anders machen. Ich denke, wir sollten die Politiker oder die Populisten nicht anders als den Rest der Politiker behandeln. Wir müssen die Art ändern, mit der wir Politiker behandeln, das heißt, wir müssen ihnen jene Fragen stellen, die ihnen die Menschen stellen, zu den Lösungen. Und wir müssen auch Formate entwickeln, die uns helfen das erreichen. Vielleicht wäre es eine gute Idee, die Politiker in einen Raum, in einen Fluchtraum zu stecken und sie nach einer Lösung fragen. Und sie kommen da nicht raus bis sie tatsächlich eine Lösung gefunden haben... Mein letzter Satz, wenn ich darf: Wenn wir das tun, wenn wir das tun, dann werden wir besser informierte Bürger haben, verantwortungsbewusstere Politiker und weniger Populisten wie Herrn Farage und Donald Trump.“

 

Nick Robinson: „Ich glaube wir haben eine sehr interessante Unterhaltung, aber ich fürchte es ist eine zu höfliche Unterhaltung... (Nigel Farage: „Jetzt nicht mehr“). ...wir sollten uns darüber klar sein worüber wir reden. Wir reden von der Möglichkeit, dass in Frankreich jemand zur nächsten Präsidentin gewählt wird, die von einem großen Teil für einen Nazi gehalten wird, von manchen Leuten. In der AfD-Partei gibt es Leute, die für Nazis gehalten werden. Und da sind auch viele Menschen die das nicht sind. Aber lasst uns nicht zu höflich sein. Worauf ich hinaus will: ich komme auf die Frage mit dem Pub zurück, Nigel... (Farage: „Ja, ich liebe Pubs“) ...wenn in diesem Pub, in dieser Bar Menschen sind, die sagen – und ich sage das jetzt – 'die Flüchtlinge sind schmutzig, sie vergewaltigen unsere Frauen, sie haben Werte mit denen sie nicht zu uns kommen sollten' – sollte das Teil unserer Berichterstattung sein? Oder sollten wir sagen, das überschreitet eine rote Linie, das ist nicht akzeptabel. Ich frage das Nigel Farage.“

 

Nigel Farage:Ich denke was letztes Jahr schiefgelaufen ist – und Sie haben da ganz recht – das war der Gebrauch dieser Wörter. Kaum jemand der etwa 1,8 Millionen Menschen, die letztes Jahr in die EU gekommen sind, kaum jemand von ihnen hätte sich nach der Genfer Konvention als Flüchtling qualifiziert...“

John Williams, ABC: „...das ist nicht wahr, das ist nicht wahr! Wir haben über die Fakten geredet und wir haben darüber geredet, dass wir Leute zur Verantwortung ziehen sollten: das ist nicht wahr! Wenn man aus Syrien flieht, dann ist man zweifelsohne ein Flüchtling.“

Farage: „Dann ist man ein Vertriebener.“

Williams: „Nein, nein. Nach internationalem Recht ist man ein Flüchtling, dann hat man das Recht auf Schutz. Dann ist man keine Migrant!“

Farage: „Ich habe hartnäckig versucht, einen Antrag zu der Flüchtlingsangelegenheit zu stellen, für die Christen in Syrien...“ Williams: „Das ist völlig irrelevant!“ Farage: „...und man sagte mir, dass Religion nichts damit zu tun habe. Eigentlich stand beim Gewähren des Flüchtlingsstatus traditionell immer die Religion im Mittelpunkt. Es gibt hier ein grundlegendes Ungleichgewicht, wie Sie darüber denken und wie ich darüber denke.“ Williams: „Genau, denn ich war in Syrien, fünf Mal seit der Bürgerkrieg begann. Und ich habe das Leid gesehen. Ich persönlich glaube ja, dass der Westen nicht genug getan hat um die Menschen zu schützen, die vor ihrer eigenen Regierung flüchten und bombardiert werden. Das sind Flüchtlinge und keine Migranten! Keine Wirtschaftsmigranten.“

 

Farage: „Gemäß dem UNHCR sind weltweit 59 Millionen Menschen Vertriebene durch Kriege und Konflikte. Wenn wir im traditionellen Sinn über Flüchtlinge reden, dann reden wir nach der Genfer Konvention von Menschen, die wegen ihrer Ethnizität, ihrer Rasse, ihrer Orientierung oder ihren Ansichten verfolgt werden. Und wie ich schon sagte, kaum jemand der 1,8 Millionen fällt direkt unter diese Kategorie. Aber was interessant ist – wir reden hier über das Thema – aber eigentlich reden wir ja über die Medien, was wirklich interessant ist hier, das ist die deutsche Doppelzüngigkeit, die wir gerade aus der ersten Reihe gehört haben. Auf der einen Seite heißt es 'Ja ja, wir haben zugehört, wir werden die AfD ganz normal behandeln' und andererseits werde ich ein populistischer Lügner genannt. Warum bin ich ein Populist? Ist es, weil ich eine Politik repräsentiere die euch nicht gefällt? Und daher komme ich nicht vor, komme ich nicht vor, bin kein demokratisches Gegenstück zu anderen, diese beleidigenden Begriffe...“

Theveßen: „...Sie benutzen Unwahrheiten und Lügen um ihr politisches Profil bei den Menschen zu schärfen. Wenn Sie von einer Islamisierung Europas sprechen, die gibt es nicht. Sehen Sie sich die Zahlen und die empirischen Studien an, es gibt keine. Aber sie benutzen das, um den Menschen Angst einzujagen, um die Stimmen dieser Menschen zu bekommen. Sie haben keine Lösungen für irgendein Problem. (Applaus) Sei lügen, Herr Farage.“

Farage: „Sie haben sehr tiefe Vorurteile, und wissen Sie, vielleicht gehen die Massenmedien den Bach hinunter, wenn Leute wie Sie in hochrangigen Positionen bleiben. Ich habe das Thema Islam nicht ein einziges Mal, nicht ein einziges Mal erwähnt...“

Theveßen: „Sie haben es erwähnt, sie haben es erwähnt. Der radikale Islam und der Islam ist für Sie das Gleiche...“

Farage: „...Moment, Moment, im Reden sind Sie sehr gut, jetzt versuchen Sie mal zuzuhören – vielleicht sollte Sie alle das mehr machen: Ich habe das Thema der Islamisierung nicht einmal erwähnt, ich habe in der Referendum-Kampagne nicht darüber gesprochen, nicht einmal. Es war nicht einmal Teil unserer Debatte oder unserer Schilderung. Aber die Vorstellung, die Vorstellung dass wir … eigentlich seid ihr es die lügt, ihr habt uns erzählt, der Euro wäre gut für uns, die politische Union wäre gut für uns...“

Theveßen: „...tut mir leid, Herr Farage, aber Sie sind mit den ganzen rechten populistischen Parteien in Europa, im europäischen Parlament zusammen, die in der Tat die Ansicht vertreten, wir stünden vor einer Islamisierung Europas...“

Farage: „...aber ich setze mich nicht zu denen, ich sitze nicht bei denen, oder wissen Sie das nicht?“

Theveßen: „Oh, Sie hatten Unterhaltungen mit denen, viele davon...“

Farage: „...oh, Gott, in der Cafeteria, gute Güte, da habe ich wohl etwas Schreckliches getan, nicht wahr?“

Theveßen: „Entschuldigung, UKIP koordiniert das, Teile der Aktionen, der politischen Aktionen und der Propaganda, mit anderen Parteien wie der AfD in Deutschland.“

Farage: „Es ist sehr nett von Ihnen, mich für jemanden zu halten, der irgendwo sitzt und eine weiße Katze streichelt und den Untergang der westlichen Zivilisation plant. Aber tut mir leid Ihnen sagen zu müssen, dass das nicht stimmt. Aber ich finde es erstaunlich, dass Sie, nur weil ich eine andere Sicht auf die Welt habe als Sie, nichts anderes können als mich zu beleidigen, mich als Lügner zu bezeichnen und mich einen Populisten nennen, und das sagt mehr über Sie als über mich.“

Theveßen: „Wir können über die Zahlen reden, Sie weigern sich ja das zu tun.“

Farage: „Welche Zahlen?“

Robinson: „Um das klarzustellen, von welchen Zahlen reden wir? Was wollen Sie behaupten, zu dem was Mr Farage gesagt hat?“

Theveßen: „Dass die rechten Populisten in Europa ganz allgemein die steigenden Zahlen von Moslems in Europa benutzen um den Menschen zu erzählen, dass es in 50 Jahren, in 100 Jahren eine moslemische Mehrheit in Europa geben wird, was einfach falsch ist. Und wenn Sie sich die Zahlen ansehen, dann kann man das sehen, aber die werden von diesen Parteien zurückgehalten.“

Farage: „Nun, das ist nicht Teil meiner Debatte. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen wegen des Islam, und ich hatte signifikante islamische Unterstützung, Aktivisten, die meiner Partei beigetreten sind. Ich sorge mich wegen des radikalen Islam und ich mache mir Sorgen, dass Leute wie Sie dazu nicht wirklich die Wahrheit sagen.“

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Hier das Video: „Nigel Farage zerlegt eine Heulsuse vom deutschen Fernsehen“

https://www.youtube.com/watch?v=eumshSQp1p4

 

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http://www.zerohedge.com/news/2017-05-19/journalists-drink-too-much-are-dumber-average-study-finds

 

Ergebnis einer Studie: Journalisten trinken zu viel und sind dümmer als der Durchschnitt

 

von Tyler Durden, 19.05.2017 ZeroHedge

 

 

Ein jüngst veröffentlichte wissenschaftliche Studie beweist etwas, das die Zuschauer von CNN wahrscheinlich schon seit Jahren vermutet haben: Das Gehirn von Journalisten arbeitet auf einem niedrigerem Niveau als dem Rest der Bevölkerung.

 

Eine Studie der Neurowissenschaftlerin Tara Swift und dem London Press Club kommt zu dem Schluss, dass „die höheren Funktionen eines Journalisten-Gehirns auf einem niedrigeren Niveau als dem der Durchschnittsbevölkerung funktionieren, aufgrund von Dehydrierung, Selbstmedikation und dem Aufputschen des Gehirns mit Koffein und sehr zuckerhaltiger Nahrung.“

 

Jedoch beeinträchtigt der Druck der Arbeit nicht die Fähigkeit des Journalisten, auf lange Sicht durchzuhalten und zurückzukommen, weil er nämlich daran glaubt, dass seine Arbeit sinnvoll ist.“ So steht es in einer Pressemitteilung des London Press Club.

 

Das Gehirn eines Journalisten zeigt ein niedrigeres Niveau bei Führungsaufgaben – das bedeutet die Fähigkeit des Gehirns, Emotionen zu beherrschen, Voreingenommenheit zu unterdrücken, zwischen verschiedenen Aufgaben zu wechseln, komplexe Probleme zu lösen und flexibel und kreativ zu denken – als eine Durchschnittsperson, wegen des hohen Alkohol- und Koffeinkonsums. Sie essen auch zu viele hochgezuckerte Lebensmittel und widmen ihrer Aufmerksamkeit zu wenig Bedeutung.

 

Dr. Swart hat 31 Journalisten aus allen Industriezweigen rekrutiert um an der Studie teilzunehmen. Die Teilnehmer mussten ihre Ess- und Trinkgewohnheiten dokumentieren, ein Profil zu ihrem Denkstil beantworten, Bluttests abgeben und Herzfrequenzmonitore tragen.

 

Die Studie wurde ursprünglich aufgelegt um zu untersuchen, wie Journalisten mit dem „Überleben und Erfolg“ umgehen, während sie so einen hohen Level an Arbeitsstress bewältigen. „Journalismus“, sagt die Presseveröffentlichung, „ist einer der vielen Industriezweige mit einem zunehmenden Druck durch das digitale Zeitalter. Niedrige Löhne, ständiger Termindruck und hohe Verantwortung tragen zu dem festgestellten hohen Stressniveau bei.“

 

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http://www.zerohedge.com/news/2016-06-08/bilderberg-2016-agenda-trump-brexit-migrants-riots

 

Die Bilderberg-Agenda 2016

 

von Tyler Durden, 08.06.2016

 

 

Jedes Jahr finden sich die reichsten und mächtigsten Industriellen, Banker, Medienvorsitzenden, und Politiker der Welt zusammen, in einem luxuriösen und schwer bewachten Refugium und diskutieren, wie man die Welt gestalten soll um die Profite für sich zu maximieren. Und wie man einen Status Quo aufrechterhält, der für einige Auserwählte höchst profitabel ist, auch wenn das eine weitere Zerstörung der Mittelschicht bedeutet. Wir reden hier natürlich von jährlichen, dem immer verschwiegenen Treffen der Bilderberger.

 

Und der Guardian schreibt dazu: „Wenn man das bewaffnete Personal sieht, dann weiß man dass Bilderberg beginnt.“

 

Das Hotel Taschenbergpalais (Anm.d.Ü.: Kempinski), Veranstaltungsort des morgen beginnenden „Bilderberg 2016“ und das bis zum 12. Juni dauert, füllt sich mit Pistolen tragenden Sicherheitsleuten, während die letzten Gäste nach Hause geschickt werden. Die mit den Waffen schauen finster drein und laufen mit ihren Hotelkarten die Gänge rauf und runter, prüfen die Türen und die Lage. Und drunten in der Hotellobby versammeln sich schnatternde Gruppen von Konzerngaunern.

 

Ein Blick auf das was uns bevorsteht: Nach Berichten der örtlichen Zeitung Dresdner Neueste Nachrichten (DNN) werden mindestens 400 Polizisten für drei Tage den Tagungsort umstellen. An der Zufahrt gibt es bereits eine Schikane aus Betonblockaden.

 

Reicht das nicht? Was erwarten die? Die leichte Infanterie?

 

Das Hotel wird schon schärfer bewacht als die Hosen von Reid Hoffman (Anm.d.Ü.: dem fetten Bilderberg-Chef von Linkedin). Niemand kommt rein oder raus ohne dass richtige Trageband. Ed Balls weiß das nur zu gut nach der peinlichen Geschichte in Kopenhagen (Anm.d.Ü.: eine Art Oppermann der Labour Party, aber immerhin ehemaliger Erziehungsminister). Innerhalb des Sicherheitsrings wird die Feinabstimmung durch den Konferenzstab durchgeführt. Sie müssen sicherstellen, dass die Vorhänge bei Henry Kissinger ja kein Licht durchlassen. Ein Lichtstrahl könnte tödlich sein.

 

Jedes Jahr hält es eine beträchtliche Anzahl extrem reicher und mächtiger Arbeitswütiger für nötig, sich wieder mal das Bilderberg Trageband umzuhängen. Aber warum? Warum versammeln sich der Google-Chef, zwei Premierminister, ein Vizepräsident der Europäischen Kommission und der Vorsitzende der HSBC für drei Tage im Juni in der gleichen Hotellobby? Auf seiner offiziellen Webseite versucht Bilderberg eine Antwort. Man beschreibt sich als „ein Forum für formlose Diskussionen“, die „dazu bestimmt sind, den Dialog zwischen Europa und Nordamerika zu fördern.“ Ein Dialog zu Förderung eines Dialogs. Reden um des Redens Willen.

 

Das ist natürlich blanker Unsinn. Trotzdem besteht Bilderberg darauf: „Es gibt kein vorbestimmtes Ergebnis.“ Da könnte man auch auf dem Ballermann behaupten, dass das Sangria-Saufen aus Strohhalmen kein vorbestimmtes Ergebnis habe. Und wenn es nur ein Tripper ist.

 

Was wirklich diskutiert wird: Wie die gegenwärtigen Entwicklungen auf der Welt (manche günstig, manche negativ) so gestaltet werden können, dass es für die 0,01% der Welt noch einträglicher wird. Und gleichzeitig das bestehende System am Laufen zu halten, auch wenn sogar der IWF zustimmt, dass es nicht mehr funktioniert.

 

Paul Joseph Watson (PJW) folgert, dass die heimliche Bilderberg-Gruppe (dessen Lenkungsausschuss allein aus David Rockefeller besteht) dieses Mal diskutieren wird, wie man Donald Trump als Präsident verhindert, die möglichen Szenarien durch Massenunruhen aufgrund der Vermögensungleichheit, die Migrantenkrise und die britische Wahl über einen Austritt aus der Europäischen Union.

 

Wie bereits oben erwähnt ist die offizielle Liste der zu diskutierenden „Hauptthemen“ ziemlich breit und ungenau. Sie beinhaltet:

 

 

Gegenwärtige Ereignisse

 

China

 

Europa: Migration, Wachstum, Reformen, Visionen, Einheit

 

Naher Osten

 

Russland

 

Die politische Landschaft in den USA: Wachstum, Schulden, Reformen

 

Cyber Sicherheit

 

Die Geopolitik zu Energie und Rohstoffpreisen

 

Das Prekariat und die Mittelschicht

 

Technologische Neuerungen

 

 

 

Das ist aber nur für die Öffentlichkeit gedacht. Wer braucht schließlich Betonklötze und 400 Polizisten zum Schutz, um über „Technologische Neuerungen“ zu diskutieren? Noch besser: Warum nicht für die Öffentlichkeit und Presse zugänglich machen?

 

Natürlich wird das nicht passieren, denn die wahre Tagesordnung bleibt unter Verschluss. Jedoch kann man aus der Tagesordnung und einigen Namen auf der Teilnehmerliste darauf schließen, was dort genauer diskutiert wird. PJW schreibt, dass die Teilnahme des Anti-Trump Senators Lindsey Graham ein sicheres Zeichen dafür ist, dass Donald Trump ein Kernthema bei den Bilderberg-Diskussionen in diesem Jahr sein wird. Wahrscheinlich wird der Schwerpunkt darauf liegen, wie man Trump daran hindert, die von Bilderberg auserwählte Kandidatin Hillary Clinton zu besiegen. Schließlich hat sie schon zig Millionen Dollar an „Rede“-Honoraren von zahlreichen Teilnehmern der morgen beginnenden Konferenz erhalten.

 

2015 war die Bilderberg-Elite zuversichtlich, dass Clinton die republikanischen Herausforderer abschütteln könne. Aber Trumps selbst finanzierte Kampagne und sein öffentlicher Widerstand gegen Globalismus und internationale Handelsabkommen wie NAFTA haben die Bilderberg-Elite schockiert. Und aus diesem Grund wird man wesentlich mehr Zeit mit der Schadensbegrenzung zubringen.

 

Brexit ist das nächste Hauptthema. Das britische Referendum zum Austritt aus der EU findet schon in zwei Wochen statt und David Cameron macht sich in die Hose. Eine Wahl für eine Abspaltung bedroht die Zukunft des föderalen Superstaates EU, der von Anfang an ein geistiges Kind von Bilderberg war.

 

Dass das Thema „Prekariat und Mittelschicht“ auf der Liste steht bedeutet, dass die einflussreiche Lobbygruppe darüber nachdenken wird, wie man die unvermeidlichen und zunehmenden Unruhen und zivilen Proteste im Westen ausnützen und bewältigen kann. Und auch zunehmend die im Osten, mit Schwerpunkt China, dessen Regierung sich vor zunehmenden sozialen Unruhen fürchtet. Das war schon Thema der Eliten beim Wirtschaftsgipfel 2015 in Davos. „Prekariat“ steht für jene, die momentan in der Wirtschaft ums Überleben kämpfen und über kein sicheres Einkommen verfügen. Studien haben gezeigt, dass die Ungleichverteilung die Wahrscheinlichkeit von Massenprotesten erhöht. Darüber hinaus ist es die Fed (Anm.d.Ü.: die US Zentralbank), die durch eine Manipulation immer steigender Märkte ein beteiligter Katalysator für die rekordverdächtige Ungleichverteilung ist (und die Fed hat das kürzlich sogar eingestanden).

 

Die Überflutung Europas mit Migranten aus der Dritten Welt wird ebenfalls ein Hauptthema sein, ein Vorgang, der die europäischen Wähler in die Arme nationalistischer Parteien treibt, was grundsätzlich dem größeren Bilderberg-Plan widerspricht, (siehe öffentl. Tagesordnung Punkt 3)

 

Und Watson merkt an: Ein interessanter Name auf der diesjährigen Liste ist der von Richard Engel, Auslandsnachrichtenchef bei NBC. „Normalerweise wäre ein halb-geheimes Treffen von über 100 der mächtigsten Menschen auf dem Planeten ein riesiger Nachrichten-Hit. Aber wir werden von Engel keinen Ton hören.“ Echte Journalisten haben schließlich auf dem Gelände keinen Zutritt. Engel muss wahrscheinlich einen Geheimhaltungsvertrag (NDA) unterschreiben.

 

In der Tat, Bilderberg arbeitet nach den Regeln des Chatham House. Das bedeutet: Keiner der Teilnehmer darf irgendwelche Kommentare aus der Konferenz in die Öffentlichkeit tragen. Oder wie es der Guardian so blumig beschreibt:

 

„Und wenn die Politiker ihre ausgelaugten und blutleeren Körper wieder in die Parlamente schleppen, dann sagen sie kein Wort über das Geschehene. Sie benehmen sich wie Missbrauchsopfer. 'Unser kleines Geheimnis', murmelt Kissinger, während er die Politiker wieder in ihre Limousinen verfrachtet. 'Die Chatham House Regeln. Ihr kennt sie doch? Aber natürlich. Also dann.' Und geschwind leckt er mit seiner schwarzen Zunge ein Herzchen auf die Autoscheibe, bevor sie davonbrausen.“

 

Obwohl in deutschen Medien berichtet wurde, dass die deutsche Kanzlerin auf der diesjährigen Konferenz teilnehmen würde: Ihr Name erscheint nicht auf der Liste. Es ist jedoch übliche Sitte bei Bilderberg, dass Namen auf der offiziellen Liste nicht auftauchen, wenn die Teilnahme einer Person politisch heikel ist.

 

Also was haben Politiker und öffentliche Figuren davon? Nun, für die Skrupellosen ist es eine Chance auf eine zukünftige Anstellung. Der Guardian erinnert uns daran, dass der damalige Chef der MI6, Sir John Sawers, sich auf einer Kopenhagener Veranda 2014 mit dem Vorsitzenden von BP unterhielt. Ein Jahr später saß er im Aufsichtsrat der Ölfirma.

 

Und wer das Ereignis nicht als ein herrliches Linkedin-Treffen von Milliardären benutzt, der hat ein einfacheres Motiv: Mehr Geld zu machen. In der Beziehung ist das witzige Fazit des Guardian voll zutreffend:

 

„Tony Blair hat zugegeben, dass das 1993er Treffen 'nützlich' war. Dessen bin ich mir sicher. Es ist von Nutzen wenn man weiß, in

welche Richtung die besitzende Klasse die Welt leitet, damit man die richtige Richtung einschlagen kann. Und wen man das Spiel beherrscht, wenn man dazugehört, dann bekommt man am Ende, wie Blair, einen kuscheligen Job bei der US Investmentbank JP Morgan.“

 

Aber letzten Endes wird das, was entschieden wird, nie das Licht der Welt erblicken. Zumindest für die nächsten vier Tage nicht. Stattdessen wird es als offizielle Politik erscheinen, finanztechnisch, aber zumeist geldlich, denn die Zentralbanker leben um der Bilderberg-Elite zu dienen, deren Gesetzen, Vorschriften und sozialen Regeln. Und wenn uns die Geschichte etwas lehrt: Es wird die gegenwärtige globale Lage nur verschlimmern.

 

Es folgt eine komplette Liste der diesjährigen Teilnehmer:

 

 

  • Castries, Henri de (FRA), Chairman and CEO, AXA Group

  • Aboutaleb, Ahmed (NLD), Mayor, City of Rotterdam

  • Achleitner, Paul M. (DEU), Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG

  • Agius, Marcus (GBR), Chairman, PA Consulting Group

  • Ahrenkiel, Thomas (DNK), Permanent Secretary, Ministry of Defence

  • Albuquerque, Maria Luís (PRT), Former Minister of Finance; MP, Social Democratic Party

  • Alierta, César (ESP), Executive Chairman and CEO, Telefónica

  • Altman, Roger C. (USA), Executive Chairman, Evercore

  • Altman, Sam (USA), President, Y Combinator

  • Andersson, Magdalena (SWE), Minister of Finance

  • Applebaum, Anne (USA), Columnist Washington Post; Director of the Transitions Forum, Legatum Institute

  • Apunen, Matti (FIN), Director, Finnish Business and Policy Forum EVA

  • Aydin-Düzgit, Senem (TUR), Associate Professor and Jean Monnet Chair, Istanbul Bilgi University

  • Barbizet, Patricia (FRA), CEO, Artemis

  • Barroso, José M. Durão (PRT), Former President of the European Commission

  • Baverez, Nicolas (FRA), Partner, Gibson, Dunn & Crutcher

  • Bengio, Yoshua (CAN), Professor in Computer Science and Operations Research, University of Montreal

  • Benko, René (AUT), Founder and Chairman of the Advisory Board, SIGNA Holding GmbH

  • Bernabè, Franco (ITA), Chairman, CartaSi S.p.A.

  • Beurden, Ben van (NLD), CEO, Royal Dutch Shell plc

  • Blanchard, Olivier (FRA), Fred Bergsten Senior Fellow, Peterson Institute

  • Botín, Ana P. (ESP), Executive Chairman, Banco Santander

  • Brandtzæg, Svein Richard (NOR), President and CEO, Norsk Hydro ASA

  • Breedlove, Philip M. (INT), Former Supreme Allied Commander Europe

  • Brende, Børge (NOR), Minister of Foreign Affairs

  • Burns, William J. (USA), President, Carnegie Endowment for International Peace

  • Cebrián, Juan Luis (ESP), Executive Chairman, PRISA and El País

  • Charpentier, Emmanuelle (FRA), Director, Max Planck Institute for Infection Biology

  • Coeuré, Benoît (INT), Member of the Executive Board, European Central Bank

  • Costamagna, Claudio (ITA), Chairman, Cassa Depositi e Prestiti S.p.A.

  • Cote, David M. (USA), Chairman and CEO, Honeywell

  • Cryan, John (DEU), CEO, Deutsche Bank AG

  • Dassù, Marta (ITA), Senior Director, European Affairs, Aspen Institute

  • Dijksma, Sharon A.M. (NLD), Minister for the Environment

  • Döpfner, Mathias (DEU), CEO, Axel Springer SE

  • Dyvig, Christian (DNK), Chairman, Kompan

  • Ebeling, Thomas (DEU), CEO, ProSiebenSat.1

  • Elkann, John (ITA), Chairman and CEO, EXOR; Chairman, Fiat Chrysler Automobiles

  • Enders, Thomas (DEU), CEO, Airbus Group

  • Engel, Richard (USA), Chief Foreign Correspondent, NBC News

  • Fabius, Laurent (FRA), President, Constitutional Council

  • Federspiel, Ulrik (DNK), Group Executive, Haldor Topsøe A/S

  • Ferguson, Jr., Roger W. (USA), President and CEO, TIAA

  • Ferguson, Niall (USA), Professor of History, Harvard University

  • Flint, Douglas J. (GBR), Group Chairman, HSBC Holdings plc

  • Garicano, Luis (ESP), Professor of Economics, LSE; Senior Advisor to Ciudadanos

  • Georgieva, Kristalina (INT), Vice President, European Commission

  • Gernelle, Etienne (FRA), Editorial Director, Le Point

  • Gomes da Silva, Carlos (PRT), Vice Chairman and CEO, Galp Energia

  • Goodman, Helen (GBR), MP, Labour Party

  • Goulard, Sylvie (INT), Member of the European Parliament

  • Graham, Lindsey (USA), Senator

  • Grillo, Ulrich (DEU), Chairman, Grillo-Werke AG; President, Bundesverband der Deutschen Industrie

  • Gruber, Lilli (ITA), Editor-in-Chief and Anchor “Otto e mezzo”, La7 TV

  • Hadfield, Chris (CAN), Colonel, Astronaut

  • Halberstadt, Victor (NLD), Professor of Economics, Leiden University

  • Harding, Dido (GBR), CEO, TalkTalk Telecom Group plc

  • Hassabis, Demis (GBR), Co-Founder and CEO, DeepMind

  • Hobson, Mellody (USA), President, Ariel Investment, LLC

  • Hoffman, Reid (USA), Co-Founder and Executive Chairman, LinkedIn

  • Höttges, Timotheus (DEU), CEO, Deutsche Telekom AG

  • Jacobs, Kenneth M. (USA), Chairman and CEO, Lazard

  • Jäkel, Julia (DEU), CEO, Gruner + Jahr

  • Johnson, James A. (USA), Chairman, Johnson Capital Partners

  • Jonsson, Conni (SWE), Founder and Chairman, EQT

  • Jordan, Jr., Vernon E. (USA), Senior Managing Director, Lazard Frères & Co. LLC

  • Kaeser, Joe (DEU), President and CEO, Siemens AG

  • Karp, Alex (USA), CEO, Palantir Technologies

  • Kengeter, Carsten (DEU), CEO, Deutsche Börse AG

  • Kerr, John (GBR), Deputy Chairman, Scottish Power

  • Kherbache, Yasmine (BEL), MP, Flemish Parliament

  • Kissinger, Henry A. (USA), Chairman, Kissinger Associates, Inc.

  • Kleinfeld, Klaus (USA), Chairman and CEO, Alcoa

  • Kravis, Henry R. (USA), Co-Chairman and Co-CEO, Kohlberg Kravis Roberts & Co.

  • Kravis, Marie-Josée (USA), Senior Fellow, Hudson Institute

  • Kudelski, André (CHE), Chairman and CEO, Kudelski Group

  • Lagarde, Christine (INT), Managing Director, International Monetary Fund

  • Levin, Richard (USA), CEO, Coursera

  • Leyen, Ursula von der (DEU), Minister of Defence

  • Leysen, Thomas (BEL), Chairman, KBC Group

  • Logothetis, George (GRC), Chairman and CEO, Libra Group

  • Maizière, Thomas de (DEU), Minister of the Interior, Federal Ministry of the Interior

  • Makan, Divesh (USA), CEO, ICONIQ Capital

  • Malcomson, Scott (USA), Author; President, Monere Ltd.

  • Markwalder, Christa (CHE), President of the National Council and the Federal Assembly

  • McArdle, Megan (USA), Columnist, Bloomberg View

  • Michel, Charles (BEL), Prime Minister

  • Micklethwait, John (USA), Editor-in-Chief, Bloomberg LP

  • Minton Beddoes, Zanny (GBR), Editor-in-Chief, The Economist

  • Mitsotakis, Kyriakos (GRC), President, New Democracy Party

  • Morneau, Bill (CAN), Minister of Finance

  • Mundie, Craig J. (USA), Principal, Mundie & Associates

  • Murray, Charles A. (USA), W.H. Brady Scholar, American Enterprise Institute

  • Netherlands, H.M. the King of the (NLD)

  • Noonan, Michael (IRL), Minister for Finance

  • Noonan, Peggy (USA), Author, Columnist, The Wall Street Journal

  • O'Leary, Michael (IRL), CEO, Ryanair Plc

  • Ollongren, Kajsa (NLD), Deputy Mayor of Amsterdam

  • Özel, Soli (TUR), Professor, Kadir Has University

  • Papalexopoulos, Dimitri (GRC), CEO, Titan Cement Co.

  • Petraeus, David H. (USA), Chairman, KKR Global Institute

  • Philippe, Edouard (FRA), Mayor of Le Havre

  • Pind, Søren (DNK), Minister of Justice

  • Ratti, Carlo (ITA), Director, MIT Senseable City Lab

  • Reisman, Heather M. (CAN), Chair and CEO, Indigo Books & Music Inc.

  • Rutte, Mark (NLD), Prime Minister

  • Sawers, John (GBR), Chairman and Partner, Macro Advisory Partners

  • Schäuble, Wolfgang (DEU), Minister of Finance

  • Schieder, Andreas (AUT), Chairman, Social Democratic Group

  • Schmidt, Eric E. (USA), Executive Chairman, Alphabet Inc.

  • Scholten, Rudolf (AUT), CEO, Oesterreichische Kontrollbank AG

  • Schwab, Klaus (INT), Executive Chairman, World Economic Forum

  • Sikorski, Radoslaw (POL), Senior Fellow, Harvard University; Former Minister of Foreign Affairs

  • Simsek, Mehmet (TUR), Deputy Prime Minister

  • Sinn, Hans-Werner (DEU), Professor for Economics and Public Finance, Ludwig Maximilian University of Munich

  • Skogen Lund, Kristin (NOR), Director General, The Confederation of Norwegian Enterprise

  • Standing, Guy (GBR), Co-President, BIEN; Research Professor, University of London

  • Svanberg, Carl-Henric (SWE), Chairman, BP plc and AB Volvo

  • Thiel, Peter A. (USA), President, Thiel Capital

  • Tillich, Stanislaw (DEU), Minister-President of Saxony

  • Vetterli, Martin (CHE), President, NSF

  • Wahlroos, Björn (FIN), Chairman, Sampo Group, Nordea Bank, UPM-Kymmene Corporation

  • Wallenberg, Jacob (SWE), Chairman, Investor AB

  • Weder di Mauro, Beatrice (CHE), Professor of Economics, University of Mainz

  • Wolf, Martin H. (GBR), Chief Economics Commentator, Financial Times

 

Und wer noch immer Zweifel hat an der gewaltigen Macht und Verknüpfung der relativ kleinen Bilderberg-Gruppe, der soll sich die folgende Grafik ansehen. Sie zeigt die Verbindungen der Mitglieder mit praktisch allen wichtigen und einflussreichen Organisationen, Firmen und politischen Einrichtungen auf der Welt:

 

Zusatz 09.06.2016

 

Man fragt sich, was macht der Bürgermeister von Le Havre bei der Veranstaltung? Es stellt sich heraus, der Typ ist im engsten Wahlkampfteam von Alain Juppe, der sich im November dieses Jahres den französischen Vorwahlen der Republikaner zur Präsidentschaftswahl 2017 stellt. Selektion a la Bilderberg.)

 

 

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http://www.zerohedge.com/news/2017-03-19/jean-claude-cooking-crud

 

Jean-Clown Trinker beim Dinner

 

von Bruno de Landevoisin, 19.03.2017

 

 

Jean-Claude Juncker: „In Europa hat man die Wahl, das zu essen was auf den Tisch kommt, oder gar nicht erst an den Tisch zu kommen.“

 

Meinst du das echt, Jean-Creep Trinker?

 

Gewiss, in Europa muss man das Schwachsinns-Sandwich essen. Wir könnten allerdings auch für uns selbst kochen, oder wir könnten woanders essen, oder wir könnten uns etwas nach Hause bestellen, oder jemand anderes kocht für uns, oder wir könnten in ein Fast-Food gehen, oder wir könnten uns etwas in der Mikrowelle brutzeln, oder sogar einen Fastentag einlegen...etc.,etc.,etc.

 

Schauen Sie, da draußen gibt es eine ganze wunderbare Welt an möglicher Geistesnahrung. Das EURO-Gyros aus einer mysteriösen Fleischauswahl ist nur eine Option, und wir haben genug von diesem monotonen Mainstream-Menü, ganz zu schweigen von den steigenden Preisen, den dekadenten Beilagen, den aufgeblasenen Chefköchen, dämlich arroganten Managern, schwachsinnigen Oberkellnern, einem unglaublich ahnungslosen Personal und völlig überzogenen „Bedienungsgeld“.

 

 Lass dir dein fades gestopftes Soufflee schmecken, du erstklassiger Drecksack!

 

 Versucht mal die marinierten Muscheln a la Marine mit Rotwein. Eine einfach wohlschmeckende Spezialität der Chefin Le Pen.

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Der US-Geheimdienstbericht über Putin, Trump und Hillary Clinton und die Wahlen (und über RussiaToday RT)

 

http://www.zerohedge.com/news/2017-01-06/here-us-intelligence-report-accusing-putin-ordering-campaign-influence-us-election

 

Von Tyler Durden, 06.01.2017

 

Das Affentheater ist komplett.

 

Eine Woche nach einem gemeinsamen Bericht des FBI/DHS (Bundespolizei/Heimatschutz), der jenseits begründeter Zweifel beweisen sollte, dass Russland sich in die US-Präsidentenwahl eingemischt hat und diente somit als diplomatische Grundlage für Obamas Ausweisung von 35 Diplomaten. Aber dieser Bericht hat nur bestätigt, dass ein Stück ukrainischer Malware, das man sich überall besorgen kann, für das Spoofing verschiedener E-Mail-Konten verantwortlich war. Auch die der Demokratischen Partei und von John Podesta. Gerade haben US-Geheimdienste einen „robusteren“ 25-Seiten-Bericht veröffentlicht. Sein Titel: „Einschätzung russischer Aktivitäten und Absichten bei der jüngsten US-Wahl“. Dass er nur zur Bestätigung der Sichtweise der Medien dient, das ist keine Überraschung, kommt er doch zu dem Schluss, dass der russische Präsident die Anstrengung zur Beeinflussung der Präsidentenwahl „angeordnet hat“.

 

Insbesondere kommt der Bericht zu folgenden Schluss:

 

Wir kommen zu der Einschätzung dass Präsident Wladimir Putin eine gezielte Einfluss-Kampagne auf die US-Präsidentschaftswahl angeordnet hat. Russlands Ziel war es, das öffentliche Vertrauen in die demokratischen Prozesse der USA zu unterminieren, Ministerin Clinton schlechtzumachen und ihrer Wählbarkeit und möglichen Präsidentschaft zu schaden. Ferner kommen wir zu der Einschätzung, dass Putin und die russische Regierung eine deutliche Bevorzugung für den gewählten Präsidenten Trump entwickelt haben.“

 

Welchen Beweis es dafür gibt? Leider wieder keinen. Die Geheimdienst-Behörden sagen jedoch: „Wir haben hohes Vertrauen in diese Beurteilungen“ … so wie sie hohes Vertrauen darin hatten, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitzt.

 

Zwar fehlt es dem Bericht arg an Beweisen, aber Urteile besitzt er reichlich, zum Beispiel:

 

Wir kommen zu der Einschätzung dass Präsident Wladimir Putin eine gezielte Einfluss-Kampagne auf die US-Präsidentschaftswahl angeordnet hat. Russlands Ziel war es, das öffentliche Vertrauen in die demokratischen Prozesse der USA zu unterminieren, Ministerin Clinton schlechtzumachen und ihrer Wählbarkeit und möglichen Präsidentschaft zu schaden. Ferner kommen wir zu der Einschätzung, dass Putin und die russische Regierung eine deutliche Bevorzugung für den gewählten Präsidenten Trump entwickelt haben.“

 

Wir kommen auch zu der Einschätzung dass Putin und die russische Regierung danach strebten, die Wahlchancen des gewählten Präsidenten Trump zu fördern, wenn möglich durch das Schlechtmachen der Ministerin Clinton und sie in der Öffentlichkeit gegenüber ihm schlecht aussehen zu lassen. Alle drei Agenturen stimmen diesem Urteil zu.“

 


 

http://www.zerohedge.com/news/2017-01-01/same-idiots-who-pushed-iraq-war-are-now-stirring-hysteria-about-russia

 

Die selben Idioten die den Irakkrieg befeuert haben, heizen jetzt die Hysterie über Russland an

 

von George Washington, 01.01.2017

 

Die Propaganda über die irakischen Massenvernichtungswaffen (Anm.d.Ü.: gewöhnt euch an die Abkürzung WMD, Weapons of Mass Destruction) ist eines der geilsten Beispiele für „Fake News“ in der amerikanischen Geschichte.

 

Nun, viele der selben Idioten, die damals zu einem Irakkrieg aufgerufen haben, heizen die Hysterie über Russland an.

 

Beispielsweise war Fred Hiatt, der Leiter der Kommentarseite der Washington Post (Anm.d.Ü.: so was wie die Frankfurter Allgemeine), ein großer Fan des Irakkriegs. Und jetzt ist die Washington Post unter der Leitung Hiatts die Hauptquelle für die atemberaubendste anti-russische Hysterie.

 

Der politische Analyst von ABC News, Matthew Dowd – Chefstratege für Bush/Cheney im Wahlkampf 2004 – war ein großer Befürworter des Irakkriegs. Jetzt twittert Dowd, dass man nur ein Patriot sein kann, wenn man blind akzeptiert was Präsident Obama und die Geheimdienste ohne Beweise behaupten. (Anm.d.Ü.: Ich glaube das nennt man „postfaktisch“)

 

 David Frum, der Redenschreiber von George Bush (Anm.d.Ü.: Frum ist ein widerlicher Kotzbrocken. Im Internet findet sich ein schönes Video mit George Galloway) – er hat viele der größten Lügen zum Irakkrieg unterstützt – er versucht jetzt jeden als Kreml-Troll lächerlich zu machen, der die beweislosen Behauptungen nicht akzeptiert, Russland hätte die Demokratische Partei gehackt.

 

Ebenso hat Jonathan Chait dem Irakkrieg zugejubelt. Und nun will er die lächerlich machen, die nach Beweisen fragen, bevor sie kopfüber in die anti-russische Hysterie hüpfen.

 

Diese ganzen Kerle haben ein Strafregister im Verbreiten falscher Storys, die uns in desaströse Kriege geführt haben … warum sollten wir ihnen jetzt zuhören?

 

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