https://gefira.org/en/2017/03/31/operation-husky-again/

 

(Anm.d.Ü.: Operation Husky war der Codename für die alliierte Invasion Siziliens im Sommer 1943)

 

Afrikas Tor nach Europa: Neuauflage der Operation Husky

 

von Daniel Moscardi, 01.04.2017 (mit Quellenanhang im Original)

 

 

Vallombrosa ist ein einzigartiger Ort in der Toskana. Sein Gründer, der heilige Giovanni Gualberto, ein Benediktinermönch, wählte diesen abgeschiedenen Ort in den Bergen 40 km östlich von Florenz, um ein einsiedlerisches Leben zu führen. Das war kurz nach dem Jahr 1000 und mit einer kleinen Gruppe von Mönchen gründete er einen eigenen Mönchsorden, die Vallombrosani.

 

John Milton (Anm.d.Ü.: englischer Poet, Polemiker und Diener des Commonwealth unter Cromwell) war einer der vielen Reisenden – er ließ sich während einer Reise 1638 durch Italien in Vallombrosa inspirieren. Eine Marmorinschrift erinnert Touristen daran, dass Milton hier sein bekanntes Gedicht „Paradise Lost“ verfasste. Vallombrosa ist kein Rummelplatz; eher ist es ein Ort an dem man Meditation und Inspiration sucht.

 

Für mich ist Vallombrosa ein Ort meiner Kindheitserinnerungen. Man könnte es sozusagen ein Stück meiner persönlichen Heimat nennen. In den 1960ern, als ein Auto für viele italienische Familien der Arbeiterklasse noch ein weit entfernter Luxus war, nahmen wir am Sonntagmorgen den Bus, nachdem wir mit dem Zug in Florenz angekommen waren, mit einem bescheidenen Mittagessen, und mit dem gleichen Bus kehrten wir zum Abendessen zurück. Für mich als Kind war das der Höhepunkt der Woche – oder des Monats – denn das war alles was wir uns in den Ferien leisten konnten.

 

Mit diesen Erinnerungen bin ich mit meinem Motorrad über die kurvigen Straßen durch den staatlichen Wald gefahren, der Teil von Vallombrosa ist. Aber als ich mein Motorrad abstellte war da nicht die Stille die ich erwartet hatte, sondern eine unheimliche Kakophonie, die mein Interesse erregte. Eine Ansammlung junger Afrikaner in den 20ern standen und saßen auf dem Gelände des Klosters und alle machten das gleiche: sie redeten laut in ihre Handys, offensichtlich unterhielten sie sich mit den Leuten in ihrer Heimat.

 

Willkommen im neuen Italien, wo der Austausch der ansässigen Bevölkerung, früher als Italiener bekannt, in vollem Gang ist. Vor ein paar Jahren hätte diese Feststellung noch ungläubigen Sarkasmus ausgelöst, jetzt ist es die unmittelbare Realität.

 

Das ist (buchstäblich) über Nacht geschehen, während des Winters, als über 100 „Migranten“ aus Afrika frisch nach ihrer Ankunft in Sizilien in dieser Oase des Friedens und der Stille abgesetzt wurden. Man würde vielleicht annehmen, dass dieser Ort gewählt wurde, weil die Benediktinermönche ihre Pforten als Zeichen der Nächstenliebe und des Mitgefühls geöffnet hätten. Weit gefehlt.

 

In Wahrheit war es, ohne jede Hilfe der Mönche, ein Paradebeispiel für erfolgreiches Geschäft: minimaler Aufwand mit maximalem Ertrag.

 

Man nehme eine Gruppe örtlicher Unternehmer, die ein altes, verlassenes Hotel in der Nähe des Klosters erwerben, eines dieser Hotels das einst Reisende anzog. Man restauriert es, damit es wieder wie eine ordentliche Unterkunft aussieht (mehr oder weniger), damit man so viele Afrikaner wie möglich darin unterbringen kann. Damit macht man 25/35 Euro pro Person pro Tag, dem italienischen Steuerzahler sei Dank. Willkommen in Italiens am schnellsten wachsenden und profitabelsten Geschäft.

 

Das Beispiel von Vallombrosa ist keine Ausnahme, eher die Regel dessen was in Italien geschieht. Man könnte es auch „profitable Unsichtbarkeit“ nennen.

 

Bis jetzt waren die örtlichen Behörden – besonders derer die vor Wahlen standen – sehr sorgsam bei der „Zuweisung“ von Migranten in abgeschiedene Randgebiete, damit die Ortsansässigen deren Gegenwart im Alltagsleben nicht bemerken würden. Mit einer geschätzten Zahl von 250.000 Neuankömmlingen/Umsiedlern pro Jahr wird es zu einem (ernsten) Problem, diese „profitable Unsichtbarkeit“ aufrecht zu halten.

 

Und da die Migranten nicht an ihre Behausungen gebunden sind und sich frei bewegen können, sie können jeden öffentlichen Transport nutzen, sind die kaum zu verbergenden Folgen, dass Städte wie Florenz jeden Tag mehr wie ein afrikanischer Suk aussehen, mit jungen afrikanischen Männern vor jedem Geschäft, die um Geld betteln oder unnützen chinesischen Nippes verkaufen wollen.

 

Wenn man mit ihnen redet, dann sagen sie alle das gleiche: sie hätten nicht gewusst, dass es „so schlimm“ sein würde. Man hätte ihnen zuhause in Nigeria, Ghana, Mali, Senegal, Elfenbeinküste, Burkina Faso, die Liste ist lang, gesagt, „wenn sie einmal hier seien, dann hätten sie es geschafft“. Wie? Ich fragte sie, wer ihnen diese Märchen erzählt hat.

 

Ich bekam keine überzeugenden Antworten und ich bekam das Gefühl, ich hätte diese Frage nicht stellen sollen. Wenn man bedenkt, dass jeder Migrant im Durchschnitt 2.000 bis 4.000 Euro für die Reise nach Europa bezahlt, dann stellt so eine Summe für die meisten eine Lebensinvestition dar, die eine bessere Zukunft sichern soll, nicht nur für sie sondern auch für ihre Familien in Afrika.

 

Wenn man sein gesamtes Gespartes plus mögliche zukünftige Schulden investiert um in das Land des Reichtums zu gelangen, dann wird man diesen Ort so schnell nicht wieder verlassen. Schließlich bekommt man, wenn man als illegaler Ausländer auf italienischem Boden erwischt wird, ein „foglio di via“ (einen Ausweisungsbescheid), mit dem die italienischen Behörden den illegalen Ausländer „auffordern“, das italienische Staatsgebiet – in der Regel innerhalb einer Woche – zu verlassen. Und dann darf der illegale Ausländer wieder gehen, tschüss, bis zum nächsten Mal. Und wenn er wieder erwischt wird, vielleicht wegen einer Straftat, und dann bekommt er den nächsten foglio di via, nur damit er nicht vergisst, dass er ein illegaler Ausländer ist. Spätestens dann weiß er, dass er es mit einer Bananenrepublik zu tun hat.

 

Die Flüchtlinge erhalten ein tägliches Taschengeld von 2,50 EUR, aber natürlich wollen sie mehr. Legale Arbeit ist ihnen verboten – dank dem irrsinnigen bürokratischen System – aber sie dürfen als „unbezahlte Freiwillige“ bei sozialen Projekten mitmachen, wie der Park- oder Straßenreinigung usw. Aber da das nur auf freiwilliger Basis geschieht, gibt es wenige „Freiwillige“, da verbringen sie lieber den Tag mit rumsitzen oder betteln um Geld, damit sie am Ende des Tages einige Euros eingesammelt haben.

 

Die einzige echte Möglichkeit zur Arbeit ist die „niedrig bezahlte“ Landarbeit, wo die Bezahlung zwischen 2 und 4 Euro pro Stunde liegt, besonders im Süden. Junge Italiener, selbst wenn sie arbeitslos sind, sind an der harten und mühsamen Landarbeit oder am Spülen von Geschirr in einem Restaurant nicht interessiert. Da kommen die „Migranten“ für viele mögliche Arbeitgeber gerade recht, sie haben damit einen praktisch unerschöpflichen Nachschub an Arbeitskräften, gleich der Sklaverei.

 

Es ist unvermeidbar, dass Italien durch diesen massiven Zustrom unter nicht dagewesenen finanziellen Belastungen leidet. Es ist unvermeidbar, dass jene, die am meisten unter diesem Wandel an Arbeitskräften leiden, eine wachsende Anzahl von Italienern sind – man nähert sich der 5 Millionen Marke – die sich rasch der Kategorie der „poverta assoluta“, der absoluten Armut annähern, so wie es ISTAT (das nationale Statistikamt) einordnet. Sie sind bereit und dazu gezwungen, auch nur ein paar Euro Stundenlohn zu akzeptieren, nur damit sie über die Runden kommen. Das Dumme ist nur, dass ein möglicher Arbeitgeber gar nicht daran denkt einen Italiener anzuheuern, denn er weiß, dass ein legal Beschäftigter leicht die illegalen Arbeitskonditionen verklagen könnte und damit dem Arbeitgeber heftige Strafen bescheren könnte.

 

Die Millionen Italiener – insbesondere die Älteren mit Familien – die in dieser Kategorie gelandet sind, sie erhalten keine oder wenig Hilfe vom Staat, besonders wenn es um Wohnungen und besondere medizinische Leistungen wie Zahnbehandlung geht. Als alleinstehender Erwachsener ohne Kinder hat man praktisch keine Chance auf einen Wohnungszuschuss. Und dafür gibt es eine ziemlich einfache Erklärung: Alle verfügbaren Sozialwohnungen gehen an Familien mit Kindern, und die meisten davon sind Ausländer mit durchschnittlich 2 bis 3 Kindern.

 

Und schließlich kennt Mutter Natur keine Moral, zumindest nicht wie sie sich die Menschen vorstellen und die Natur fordert immer ihren Preis. So wie in der Tierwelt die Invasion durch fremde Arten in ein neues Umfeld oft die starke Reduzierung – oder Auslöschung – der heimischen Arten bewirkt, so verursacht in der menschlichen Gesellschaft die massive und plötzliche Wanderung von Menschen von einem Kontinent in den anderen unvermeidbar, dass ansteckende Krankheiten wieder auftauchen, die schon ausgerottet oder drastisch vermindert wurden, und das geschieht natürlich unerwartet.

 

Die Toskana ist dafür ein perfektes Beispiel. Traditionell freundlich und gastfreundlich, dank der örtlichen post-kommunistischen Behörden, hat die Toskana Afrikaner südlich der Sahara schon seit ein paar Jahrzehnten willkommen geheißen. Und jetzt steht die Toskana in Italien ganz vorne beim dramatischen Anstieg von Meningitis-Fällen.

 

Auch hier haben die örtlichen Behörden diese Zahlen sorgsam und geschickt heruntergespielt und vermeiden das Wort „epidemisch“ – Gott bewahre, dass der Massentourismus davon erfährt – aber die Zahlen liegen vor und sie lassen sich nur noch schwer verbergen.

 

Natürlich sind die negativen Folgen, die „humanitäre Krise“, vor denen die ansässige Bevölkerung steht, nur noch schwer zu verbergen. Aber in Wahrheit ist das der geplante und zwangsweise Austausch der Europäer. Das wurde bei der sorgfältigen Planung von den „Drahtziehern im Hintergrund“ berücksichtigt. Nichts wird dem Zufall überlassen.

 

Um diesen Masterplan umzusetzen, nennen Sie es wie Sie wollen, ist eine Zutat von grundlegender Bedeutung. Nämlich die vollständige Bereitschaft einer gehorsamen Oligarchie, die in dem Land, das man unterwerfen will, die Schlüsselpositionen innehat. Diese Oligarchie muss sich aus Schlüsselpersonen zusammensetzen, die bereit sind, alles was nicht mehr notwendig und nicht mehr nützlich ist, loszuwerden. Mit anderen Worten, wie es Gaetano Mosca, ein politischer Wissenschaftler des späten 19. Jahrhunderts formuliert hat:

 

Eine gut organisierte Minderheit wird sich immer gegen eine planlose Mehrheit durchsetzen.“

 

Und man sollte hinzufügen, dass es für eine organisierte Minderheit, um ihre Ziele durchzusetzen, wichtig ist, alle potentiell mächtigen Hindernisse zu beseitigen.

 

Silvio Berlusconi war vielleicht letztlich ungeeignet um Italien zu führen, aber einige Punkte sprachen für ihn. Einer war seine persönliche Freundschaft mit Muammar Gaddafi. Aufgrund dieser Freundschaft war Libyen, solange Gaddafi an der Macht war, für die Afrikaner südlich der Sahara kein großes Sprungbrett nach Italien. 2011 sind beide Führer innerhalb von Monaten von der Bildfläche verschwunden, der eine trat zurück und der andere ist tot. Libyen stürzte in einen Bürgerkrieg und die Folge war Chaos im Land, es gab keine anerkannte zentrale Autorität mehr.

 

Zwei Jahre später, im Oktober 2013, geschah etwas, das man gewiss als „unmöglich“ bezeichnet hätte: der Papst trat von seinem Amt zurück. In seiner auf Lateinisch verfassten Rücktrittserklärung bezeichnete er sich als physisch nicht mehr in der Lage, die katholische Kirche anzuführen. Das war's. Tschüss.

 

Natürlich war es nur einer dieser seltsamen Zufälle, aber der Vatikan-Staat wurde wenige Tage vor dem Rücktritt von Papst Benedikt von allen internationalen Bank-Transaktionen über SWIFT ausgeschlossen, so wie andere böse Nationen wie der Iran und Nordkorea. Nur wenige Stunden nach dem Abflug Benedikt XVI. aus dem Vatikan, auf dem Weg zur Residenz Castel Gandolfo außerhalb Roms, wurde die Verbindung des Vatikan zum SWIFT wieder hergestellt und alle Bank-Transaktionen wurden wieder möglich. Was für ein glückliches Timing.

 

Ein neuer und ziemlich anderer Papst wird von den Kardinälen gewählt, inspiriert vom Heiligen Geist, das wollen wir gerne glauben. Ein Papst, der die Katholiken weltweit, aber insbesondere die Italiener, bald wie eine kaputte Schallplatte tagtäglich daran erinnerte, dass „Migranten nicht nur willkommen sind, sondern absolut willkommen.“ Nun, ein gläubiger Katholik muss das glauben und es darf nicht angezweifelt werden, selbst wenn man tief im Inneren (viele) Zweifel hat: schließlich hat der Papst immer recht, und wir als Katholiken müssen gehorchen.

 

Bis 2013 sind die Zahlen der Ankömmlinge aus Afrika hoch, aber immer unter 50.000 pro Jahr. 2014 stellt das erste Jahr mit biblischen Zahlen dar, über 170.000 Ankömmlinge, zumeist aus der Subsahara. Seitdem steigen die Zahlen und 2017 wird die Marke von 200.000 überschritten werden. Es spielt keine Rolle, dass Italien buchstäblich der Platz ausgeht, diese Massen unterzubringen – und zu ernähren. Der Papst ist für viele Italiener immer noch die endgültige Stimme der Wahrheit und wenn DIE also kommen, dann müssen wir DIE auch willkommen heißen.

 

Die Geschichte wiederholt sich. Zumindest in Sizilien. Die Casablanca-Konferenz im Januar 1943 in Marokko mit Churchill und Roosevelt wurde zum Wendepunkt des Krieges. Man war nicht mehr in der Defensive, die Achsenmächte Italien und Deutschland waren aus Afrika vertrieben und Churchill war gierig darauf, Hitlers „Festung Europa“ über den „verwundbaren Unterleib“ anzugreifen, so nannte er Italien. Und somit wurde Operation Husky beschlossen. Die alliierten Kräfte landeten im Juli 1943 in Sizilien, was innerhalb von Wochen zum Sturz Mussolinis und der Kapitulation Italiens im September führte. Danach war das Land im Grunde bis zum Ende des Krieges im April 1945 in zwei Teile gespalten.

 

Wie bei jeder sorgfältigen vorbereiteten Militärinvasion waren verlässliche einheimische Kontakte mit Augen und Ohren vor Ort von grundlegender Bedeutung. Anstatt sich auf praktisch kaum vorhandene „Widerstandsgruppen“ wie bei der folgenden Landung in der Normandie zu verlassen, wussten die USA und Britannien, dass sie sich einer anderen – aber ausgezeichneten – Macht bedienen konnten: der Mafia.

 

Eine Reihe von US-Geheimdiensten hatten während des Krieges bereits Kontakte mit der New Yorker „Unterwelt“, im Grunde um den Hafen von New York vor sehr wahrscheinlichen Sabotageakten insbesondere der Deutschen zu schützen.

 

Nachdem die Operation Husky grünes Licht bekam, wurden durch die US-Geheimdienste alle möglichen nützlichen Kontakte in Sizilien hergestellt. Aber die Hauptfigur war mit Sicherheit der oberste Mafia-Gangster Lucky Luciano. Der saß seit 1936 in einem New Yorker Gefängnis eine 30 bis 50-jährige Gefängnisstrafe ab und Luciano versorgte die US Navy mit vielen sizilianischen Kontakten, die sich als äußerst nützlich dabei herausstellten, den alliierten Kräfte in Sizilien eine sichere Basis zu verschaffen. Die allzu sichtbare Folge war, dass die Mafia, die seit der Ankunft Mussolinis auf dem Rückzug war, zurück an der Macht war, und da blieb sie.

 

Man muss festhalten, dass Sizilien eine herausragende Rolle in der italienischen Regierung spielt. Im Januar 2015 wird Sergio Mattarella vom Parlament zum ersten sizilianischen Präsidenten Italiens gewählt. Zu dem Zeitpunkt besetzen sie die drei obersten Positionen in der italienischen Regierung: der Präsident, der Präsident des Senats (Pietro Grasso, ein früherer Staatsanwalt) und der wichtige Innenminister Angelino Alfano. Man muss daran erinnern, dass die ersten beiden zwar schreckliche Figuren sind, aber keine Entscheider. Der Innenminister ist jedoch der direkte Aufseher und Koordinator über die ganze Angelegenheit der Immigration.

 

Die Liste wäre nicht komplett ohne die Präsidentin der Abgeordnetenkammer, Laura Boldrini. (Obwohl sie keine Sizilianerin ist, sie stammt aus der Region Marken in Mittelitalien). Bevor sie 2013 auf diesen Posten gewählt wurde (der drittwichtigste in der Regierung), hat sie ihrer Biographie zufolge zwischen 1998 und 2012 bei der UNHCR eine wichtige Rolle gespielt.

 

Während ihrer gesamten professionellen und politischen Karriere hat sie kein Hehl daraus gemacht, auf wessen Seite sie steht, und das ist bestimmt nicht die Seite des Durchschnittsitalieners, der von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck lebt (wenn er denn einen hat), trotz der Tatsache, dass sie der italienische Steuerzahler mit über 100.000 Euro pro Jahr für ihre Position entlohnt. (Anm.d.Ü.: was will man von einem Mitglied einer Partei erwarten, die sich „Linke Ökologie Freiheit“ nennt?)

 

Sie stammt aus einer wohlhabenden Familie, sie musste sich nie um ihr Auskommen sorgen und hat ihr gesamtes Leben den Unterprivilegierten gewidmet – solange es KEINE Italiener sind. Ihre Fachkompetenz in dieser Angelegenheit ist das Sahnehäubchen auf dem Kuchen, oder besser gesagt: sie war die richtige Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 

Kommen wir zurück nach Sizilien und reden vom „affari“ (italienisch für Business). Die Einwanderung war – biblisch oder nicht – ein fantastisches, nie dagewesenes Geschäft für Sizilien, da unzählige Milliarden Euros ständig auf die Insel fließen. Sizilien hat Europas größtes Empfangszentrum für Migranten, das C.A.R.A. (Centro Accoglienza Richiedenti Asilo). Es liegt in Minea in der Nähe Catanias, wo örtliche Staatsanwälte viele „Unregelmäßigkeiten“ herausfanden, was zur Anklage von mindestens 17 hochrangigen Politikern aus der politischen Partei von Angelino Alfano (NCD) führte.

 

Einer der Whistleblower der vielen „Unregelmäßigkeiten“, die im C.A.R.A. in Mineo die Regel waren, ist ein mittlerer Polizeibeamter aus Rom, Daniele Contucci. Contucci hat viele Jahre „an vorderster Front“ gearbeitet, wie er sagt. Er gehörte zu den ersten, der die Migranten empfing und interviewte, nachdem diese gerade an der sizilianischen Küste abgeladen wurden, nachdem sie aus dem Meer gefischt worden waren.

 

Als er gefragt wurde, ob es Hoffnung gäbe, dass diese biblische Invasion irgendwann nachlassen würde, da ist Contucci sehr skeptisch. „Nicht solange so viel Geld involviert ist. Die zu erzielenden Profite sind gigantisch, sie übertreffen bei weitem alle anderen illegalen Aktivitäten“, sagte er. Er gibt zu, dass er dachte – wahrscheinlich etwas naiv – er könnte für sein Anliegen bei den Politikern Hilfe und Aufmerksamkeit erlangen, da er jede Menge Schulterklopfen und Lob erfuhr, aber keine konkreten Antworten irgendwelcher Art, unabhängig von der politischen Richtung. Das hat ihn „sehr davon überzeugt“, dass trotz aller offiziellen Aussagen und Dramatik in Italien keine Partei gewillt ist, etwas ernsthaft dagegen zu unternehmen. „Es liegt am Geld. Es ist einfach zu viel Geld damit verbunden. Mit diesen Summen kann man jeden Politiker kaufen.“

 

Zu guter Letzt, aber sehr wichtig: die „traghettatori“, italienisch für Fährmänner. So wie die Operation Husky konnte diese biblische Aufgabe nicht ohne eine Flotte erreicht werden – oder eine Flottille aus gut ausgerüsteten, gut bezahlten und gut gewarteten Schiffen.

 

Natürlich sind das alles humanitäre Organisationen, und sie riskieren ihr Leben und ihre (gigantischen) Ressourcen für den sicheren Transport der Migranten zu denen, die bei der Marina Militare, oder italienische Marine mitarbeiten und kooperieren (oder sollte man sagen: die die Befehle von oben erhalten?) Ein kleines Detail: Wenn man sich „bei der Aktion beteiligen“ möchte, als Freiwilliger, dann bereiten Sie sich auf eine Anzahl von Impfungen vor, denn das ist verpflichtende Voraussetzung um an Bord zu gelangen. Wie es so schön heißt: „Vorsicht ist besser als Nachsicht.“

 

Jetzt will das italienische Gesundheitsministerium, dass „jeder“ in Italien geimpft wird. Und bald wird das keine Möglichkeit mehr sein sondern Pflicht, insbesondere für Schulkinder. Profitable Geschäfte gehen oft Hand in Hand. Es beginnt mit Einwanderung und endet mit Impfung. Es muss das Gesetz der Anziehung sein.

 

Dieses monumentale Unternehmen zur Veränderung der Demographie Italiens hat seine Anhänger. Ein Herr ist besonders bereit, seine Geldbörse zu öffnen und diese barmherzige Flotte mit der unbedeutenden Summe von 500 Millionen Euro zu überschütten.

 

Wir wundern uns, was hinter all der Großzügigkeit steckt. Vielleicht will dieser Mensch, der etwas alt wird und nur noch wenig Zeit hat, dass sich die zukünftigen Generationen dunkelhäutiger Italiener an ihn erinnern, und drängt deshalb die endgültige Auswechslung Italiens ans Limit.

 

Damals, 1943, nannte man sie GI's. 2017 wird man sie die GSB's nennen (die George Soros Boys). Willkommen in eurer zukünftigen Heimat, Jungs! Der Bananenrepublik Italien.


http://www.alt-market.com/articles/3160-you-will-never-hear-these-truths-discussed-in-the-mainstream

 

Diese Wahrheiten werden im Mainstream niemals diskutiert

 

von Brandon Smith, 29.03.2017

 

 

 

Die allgemeine Öffentlichkeit lebt wirklich in zwei verschiedenen Welten. Da haben wir die Welt des Mainstream, der populären Kultur und der politischen Rhetorik; eine Welt, die permanent und verzweifelt versucht, jedes vernünftige Maß an Realität zu verdrehen oder zu zerstören und die Menschen in einen wahnhaften Nebel führt. Dann haben wir da die Welt der konkreten Fakten; eine hässliche, brutale Welt, die viele Menschen aufregt wenn sie sie sehen und es bleibt ihnen wenig mehr als die Hoffnung, dass die Erfindungsreichsten von uns diesen desaströsen Kurs vielleicht umkehren können oder wenigstens überleben, um ein nennenswertes Niveau an Zivilisation fortzuführen.

 

Das Traurige daran: Wenn eine Mehrheit der Bevölkerung die Welt der Fakten studieren und akzeptieren würde, dann könnten eine Vorbereitung und intelligente oder offensive Taten jedes zerstörerische Resultat verhindern. Weil wir sie weiterhin ignorieren wird die Realität nur noch hässlicher.

 

Sind Sie schon einmal auf eine logische oder praktische Lösung als Antwort auf nationale oder globale Probleme gestoßen und haben das in den Massenmedien vergeblich gesucht? Ist ist Ihnen das schon mal in den Sinn gekommen – wenn ich mir das zusammenreimen kann, warum nicht auch die? Und mit „die“ meine ich jene, die ständig im Mainstream präsent sind. Dazu gehören die sogenannten „professionellen Journalisten“, die politischen Führer, die üblichen Ökonomen, die hochbezahlten „Analysten“ usw. Nun, ich denke dass vor allem immer mehr Amerikaner endlich zu der Einsicht kommen, dass diese „Profis“ entweder nicht besonders schlau sind, oder dass sie eine Agenda besitzen, die das Problem eher verewigen als lösen soll.

 

Ja, die intellektuelle Klasse, die ewigen Torwächter des öffentlichen Denkens und des Konsens, besteht zumeist aus Idioten und/oder Lügnern mit schlechten Absichten. Ich weiß, dass das für viele meiner Leser keine Überraschung ist, aber denken Sie daran, die Massen sind immer noch in einem betäubenden Nebel gefangen. Unser Ziel ist es, ein paar mehr davon aus dieser Flaute zu führen, wenn möglich.

 

In der Zwischenzeit werden sie mit einer unehrlichen Geschichte nach der anderen gefüttert und es gibt da bestimmte Wahrheiten, Vorschläge, Lösungen und Philosophien, über die sie in ihrem Alltagsleben nie stolpern.

 

Es folgen ein paar Fragen und Ideen zu ganz bestimmten Massenereignissen und Propaganda-Klischees, die einfach nicht das Tageslicht erblicken:

 

Das Debakel mit der Gesundheitsreform

 

Wer sich mit den Reaktionen der Börse auf gesetzgeberische Ereignisse beschäftigt, der hat vielleicht beobachtet, dass Aktien kürzlich einen hübschen Rückschlag einstecken mussten (lesen Sie unten den Absatz über Aktien und warum das wenig Bedeutung hat). Die Massenmedien sagen, das kommt durch das Scheitern der Bemühungen der Trump-Regierung zur Abschaffung von Obamacare. Die erste Vermutung ist hier, dass die Börse nach der Wahl Trumps nach oben geschossen ist, nur weil die Investoren (Anm.d.Ü.: Gerald Celente spricht hier immer von den „Zockern“) darauf gewettet haben, dass Trump im ersten Jahr Steuersenkungen und gesetzliche Erleichterungen für Unternehmen durchziehen würde. Die zweite Vermutung ist, dass aufgrund des Scheiterns Trumps mit seinem ersten Gesetzesvorhaben, der Abschaffung von Obamacare, er keines seiner anderen verkündeten Ziele erreichen wird, einschließlich der Steuersenkungen.


https://www.theburningplatform.com/2017/03/29/the-eyes-windows-to-the-soul/#more-146690

 

Die Augen: Fenster zur Seele

 

von Uncola via TheBurningPlatform.com, 29.03.2017 (viele Links im Original!)

 

 

Es würde mich nicht überraschen, wenn die Woche vom 20. März 2017 als ein Fort Sumter-Moment (Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs) in die Geschichte einginge, der eine Reihe von aufeinander folgenden Ereignissen auslöste, die sich bald wie ein Buschfeuer ausbreiten und die gesamte Welt mit unausweichlichen sozialen und politischen Auswirkungen erfassen wird.

 

Am Montag, den 20 März 2017 starb der Elite-Banker und glühende Globalist David Rockefeller im Alter von 101 Jahren. Jedes Mal wenn ich an diesen verstörenden Zeitgenossen denken muss, stelle ich ihn mir hinter einer Maske auf einer Party vor, mit Stanley Kubrick und Tom Cruise in diesem finsteren Anwesen aus dem Film „Eyes Wide Shut“.

 

Auch wenn die Massenmedien über Rockefeller zumeist als Menschenfreund berichteten, so war er doch eigentlich jemand, den der Journalist und ehemalige LBJ-Mitarbeiter Bill Moyers „den nicht gewählten, aber unumstrittenen Vorsitzenden des amerikanischen Establishments“ nannte.

 

Rockefeller selbst sagte einmal:

 

Manche glauben sogar, dass wir (die Rockefellers) Teil einer geheimen Intrige seien, die gegen die besten Interessen der Vereinigten Staaten arbeiteten … Wenn das der Vorwurf ist, dann bekenne ich mich schuldig, und ich bin stolz darauf.“

 

Beim Treffen der Bilderberger Gruppe 1991 in Baden, Deutschland -- Bill Clinton war auch dabei – lobte Rockefeller zusätzlich die Rolle der Massenmedien bei der Zusammenarbeit und Verpflichtung zur Neuen Weltordnung. Er sagte:

 

Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen dankbar, deren Direktoren bei unseren Treffen dabei waren und ihr Versprechen zur Diskretion für fast 40 Jahre eingehalten haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während all der Jahre dem hellen Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen wären. Aber die Welt ist jetzt klüger und für den Marsch zu einer Weltregierung vorbereitet. … Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite ist sicherlich der nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen, wie sie in den vergangenen Jahrhunderten praktiziert wurde.“

 

 

Ist es da ein Wunder, dass die Massenmedien so offensichtlich parteiisch sind gegen einen dazwischen pfuschenden Nationalisten mit orangefarbenen Haaren, der jetzt aus der erstklassigen Position als POTUS (President of the US) Chaos stiftet? In der Tat zeigen die täglichen Geschichten, die in den konzerneigenen Medien erfunden werden, dass sie die Public Relations-Abteilungen des amerikanischen Militär/Industriekomplexes sind, auch bekannt als die Schattenregierung oder der Tiefe Staat.

 

Die Davos-Elite wünscht ein globales, autoritäres Regierungssystem und Trump ist ihnen im Weg. Aus diesem Grund hat FBI-Direktor James Comey während der Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss am Montag, dem 20. März 2017 gelogen. Aus diesem Grund haben die Schoßhündchen der Medien so kriecherisch ihre Meister der Elite bedient, zwei Tage lang wurde auf einen „Verrat“ Trumps verwiesen, dass er „falsch“ läge und sich wie ein „Betrunkener an seine leere Flasche Gin klammert“, mit seinen Behauptungen, die Obama-Regierung hätte ihn im Trump Tower „angezapft“.

 

Am Mittwoch Morgen, dem 22. März 2017, brachte Associated Press eine Story, die der Gnadenstoß für Trumps ungesetzliche Präsidentschaft sein sollte: Man hat entdeckt, dass Paul Manafort, der frühere Wahlkampfmanager Trumps, von einem russischen Milliardär angeheuert wurde um die Agenda des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu befördern. Es spielt keine Rolle, dass Manaforts angebliche russische „Geschäfte“ schon zehn Jahre alt sind, oder dass ihn Trump drei Monate vor der Wahl gefeuert hat. Egal, die Gesamtheit der Massenmedien roch das Blut im Wasser und leckte sich die Lippen.

 

Jedoch hat später am selben Tag der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses Devin Nunes (Republikaner aus Kalifornien) behauptet, dass Trump tatsächlich von der Obama-Regierung überwacht wurde, zusammen mit „alarmierenden“ Leaks, die von den Geheimdiensten „verbreitet“ wurden. Das wiederum hat Trumps ursprüngliche Abhörvorwürfe bekräftigt.

 

Darüber hinaus könnte sich bald herausstellen, dass Trumps ursprünglicher Nationaler Sicherheitsberater nicht wegen „legaler“ Überwachung zum Rücktritt gezwungen wurde, sondern eher wegen illegaler „Entlarvung“ („unmasking“) nach dem Wahlsieg Trumps im November 2016.

 

Mit anderen Worten: Selbst wenn die Überwachung Flynns nach den Regeln einer FISA-Anordnung (richterliche Überwachung nach dem Foreign Intelligence Surveillence Act) geschah – die Ungesetzlichkeit im Zusammenhang mit der „Entlarvung“ Flynns und anderer in der Trump-Regierung übersteigt das Ausmaß von Watergate um ein Zehnfaches. Die Geschichte mit den russischen Absprachen, die ernsthaft im Herbst begann, könnte eine verschwörerische Erfindung des Tiefen Staats und der Konzernmedien sein, um die ausufernde Korruption in den höchsten amerikanischen Regierungsämtern zu verdunkeln.

 

Wenn doch nur das FBI ermitteln würde! Leider sind die nicht daran interessiert. Sie haben ihren Blick abgewendet.

 

Denken Sie mal eine Minute darüber nach.

 

Wären beispielsweise Obamas Nationale Sicherheitsberater James L. Jones, Tom Donilon oder (Gott bewahre!) Susan Rice wegen illegaler Leaks durch das ungesetzliche Entlarven der Geheimdienste unter George W. Bush zum Rücktritt gedrängt worden, dann hätten die Medien zweifelsohne Aufsätze über den größten Regierungsskandal in der amerikanischen Geschichte geschrieben.

 

Stattdessen greifen die Demokraten und die MSM, wie zuvor schon den Generalstaatsanwalt Jeff Sessions, den „bedrängten“ Nunes an und fordern ihn auf, sich aus der Untersuchung zu Russland zurückzuziehen.

 

Was als Nächstes in diesem Kampf der Sichtweisen (d.h. „Verdrehungen“) bezüglich „Russland“ gegen „Leaks“ passiert, das wird das Schicksal der US-Regierung entscheiden, wenn nicht der gesamten Welt. Ich glaube das ist wichtiger als Freitag der 24. März 2017, als der Gesundheitsplan von Präsident Trump (und dem Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan) scheiterte. Und auch wichtiger als die kommenden Vorschläge zu einer Steuerreform.

 

Egal wie sehr die Medien die Sichtweise auch verdrehen, die „Augen“ der Überwachung von Trump und das illegale „Entlarven“, das in der amerikanischen Geheimdienstgemeinde passiert ist, sind ein gewaaaltiges Problem für den Tiefen Staat.

 

Die Diplomatie ist gescheitert. Konventionelle Waffen haben keine Wirkung mehr. Es scheint als würde die Sache nuklear werden.


http://www.paulcraigroberts.org/2017/03/28/adam-schiff-traitor-humanity/

 

Adam Schiff ist ein Verräter an der Menschheit

 

von Paul Craig Roberts, 28.03.2017

 

 

Adam Schiff ist ein Verräter der Vereinigten Staaten. Ja, der gesamten Menschheit. Ja, er ist ein Jude, aber Amerika hat viele loyale Juden. Was Schiff zu einem Verräter macht ist nicht dass er Jude ist. Er ist ein Verräter, weil er die amerikanische Demokratie und die Friedenskräfte untergräbt.

 

Die Clintons und die Führung der Demokraten haben die Demokratische Wählerschaft betrogen, das heißt die Arbeiterklasse und den Frieden. Denn sie wurden davon überzeugt, dass sie mit der Wall Street, den globalen Konzernen und dem Militär/Sicherheitskomplex mehr Geld machen können als mit den Gewerkschaften.

 

Die Gewerkschaften wurden durch die Verlagerung der Arbeitsplätze und die Umsiedlung der US-Industrie ins Ausland zerstört. Diese Umsiedlung der amerikanischen Industrie zerstört die Haushalte des Staates und der örtlichen Regierungen in den Industrieregionen Amerikas und führt zu enormem Druck auf die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, was wiederum zu deren Zerstörung führt.

 

Kurzum, die Einnahmequellen der Demokratischen Partei lösten sich auf und die Demokraten mussten mit den Republikanern um die Finanzmittel des Einen Prozent konkurrieren. George Soros half den Demokraten in der Übergangsphase und bald gab es niemanden mehr, der die Arbeiterklasse repräsentierte.

 

Als Folge schrumpfte seit Clinton das reale Durchschnittseinkommen und im 21. Jahrhundert ist die Arbeiterklasse unter Arbeitslosigkeit und Schulden verschüttet.

 

Aber die Demokratische Partei ist aufgeblüht, genauso wie Bill und Hillary Clinton. Die Demokratische Partei hat weit mehr Geld aufgetrieben als Trump, besonders vom Einen Prozent. Der hatte sich in der vergangenen Präsidentenwahl mit der Arbeiterklasse verbündet. Bill & Hillary haben ein persönliches Vermögen von mindestens $120 Millionen und $1,6 Milliarden in ihrer persönlichen Stiftung, die ihre Tochter unterstützt.

 

Sich mittels der Regierung zu bereichern ist in Amerika ein alter Trick, aber die Clintons haben dabei neue Rekorde aufgestellt, als sie die Arbeiterklasse versenkt haben und zu Huren der Wall Street, Israels und dem Militär/Sicherheitskomplex wurden.

 

Dort steht die Demokratische Partei heute. Die Aufgabe des ekelhaften Adam Schiff ist es, die Präsidentschaft von Donald Trump zu diskreditieren, indem er eine Atmosphäre schafft, in der jedes Interesse an normalen Beziehungen zu Russland, und damit die Reduzierung der Spannungen, die zu einem Nuklearkrieg führen könnten, als Beweis für einen „Agenten Putins“ und einen „Verräter“ gilt.

 

Schiff macht es für Präsident Trump unmöglich, die gefährlichen Spannungen zwischen den nuklearen Supermächten zu verringern, die die Regime Clintons, George W. Bushs und Obamas geschaffen haben. Diese Spannungen können leicht zu einem nuklearen Krieg führen, wie ich schon oft betont habe.

 

Es ist seltsam dass Schiff, der die Existenz des gesamten Lebens auf der Erde gefährdet, ein Held der liberal-progressiven Linken ist. Die presstituierten Medienhuren lieben ihn. Ihm wird die große Bühne bereitet, wenn er die Menschheit in ihre endgültige Zerstörung treibt.

 

Wie kommt es, dass Donald Trump als eine Gefahr dargestellt wird, wenn er sagt, dass er die Spannungen mit Russland reduzieren will, während die liberal-progressive Linke, die CIA und die Demokratische Partei als das Salz der Erde dargestellt werden, wenn sie atomaren Krieg mit Russland (und China) bewerben?

 

Ich habe keine Erklärung dafür, warum die Völker des Westens, so unwissend und idiotisch wie sie sind, und ihre Unwissenheit und ihre Idiotie sind extrem, lieber einen Nuklearkrieg mit Russland (und China) wollen anstelle normaler Beziehungen.

 

Aber der durch und durch böse Adam Schiff bevorzugt den Nuklearkrieg und in den wird er den ahnungslosen Westen führen.

 

Und ihr könnt euren letzten Cent darauf verwetten, dass die Medienhuren Schiff dafür weiterhin loben werden.


https://consortiumnews.com/2017/03/28/the-surveillance-state-behind-russia-gate/

 

Der Überwachungsstaat hinter dem Russland-Skandal

 

von Ray McGovern und Bill Binney 28.03.2017

 

 

 

Auch wenn viele Details wegen der Geheimnistuerei noch undeutlich sind – und von der Politik zusätzlich vernebelt wurden – scheint es so, dass der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses Devin Nunes letzte Woche über die massive elektronische Überwachung von hochrangigen US-Regierungsbeamten informiert wurde und diese Informationen wiederum an Präsident Trump weitergegeben hat.

 

Diese Neuigkeiten stellen Trump vor eine nicht willkommene aber unvermeidbare Wahl: Sich jenen entgegenzustellen, die ihn über diese skrupellosen Aktivitäten im Dunkeln ließen, oder angstvoll in deren Schatten zu leben. (Letzteres war der Weg den Obama gewählt hatte. Wird Trump den weniger begangenen Pfad wählen?)

 

Die Entscheidung von Präsident Trump wird großteils entscheiden, welchen Aktionsspielraum er als Präsident zu vielen wichtigen Fragen wie der Sicherheit und anderem genießt. Aber noch wichtiger: Seine Wahl könnte entscheiden, ob es für diese konstitutionelle Republik eine Zukunft gibt. Er kann entweder klein beigeben, oder gegen einen Tiefen Staat aus Geheimdienstlern kämpfen, die unzählige Wege haben um Politiker (und andere Bürger) auszuspähen und damit schädliches Material anhäufen können, das leicht in Erpressung verwandelt werden kann.

 

Diese Krise (ja, „Krise“ ist ein inflationär gebrauchtes Wort, aber unter diesen äußerst ungewöhnlichen Umständen denken wir, dass es angebracht ist) kam eigentlich zufällig ans Licht, nachdem Präsident Trump am 4. März twitterte, dass sein Team im New Yorker Trump Tower von Präsident Obama „angezapft“ wurde.

 

Trump verließ sich angeblich auf Medienberichte, wie Unterhaltungen seiner Helfer, darunter seines unglückseligen Nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn, abgefangen wurden. Trumps Tweet führte zu einer neuen Offensive der Demokraten und der Massenmedien um Trumps „lächerliche“ Behauptungen zu verunglimpfen.

 

Diese Bedenken über die Schleppnetze, die US-Geheimdienste (und ihre ausländischen Partner) auslegen um die Kommunikation von Trumps Beratern einzufangen und die Namen „freizugeben“, bevor sie an die Nachrichtenmedien weitergegeben wurden. Diese Bedenken wurden jedoch auch bei den Anhörungen vor dem Geheimdienstausschuss unter Nunes am 20. März herausgestellt. Nunes forderte alle, die Erkenntnisse dazu haben, auf, diese mitzuteilen.

 

Das geschah offenbar am Abend des 21. März, als Nunes mit einem Mitarbeiter im Auto saß und einen Anruf erhielt. Nach dem Anruf wechselte Nunes in ein anderes Auto und fuhr zu einem gesicherten Raum im Old Executive Office Building neben dem Weißen Haus, wo man ihm streng geheime Informationen zeigte, anscheinend darüber wie die Geheimdienstgemeinde die Kommunikation von Trumps Mitarbeitern abfing.

 

Am nächsten Tag besuchte Nunes das Weiße Haus um Präsident Trump zu unterrichten, der später sagte, er fühle sich durch das was ihm Nunes sagte „irgendwie bestätigt“.

 

Das „Abhör“-Täuschungsmanöver

 

Aber die US Konzernmedien hackten weiter auf Trump wegen seines Gebrauchs des Wortes „anzapfen“ („wiretap“) herum und zitieren das Beharren des FBI-Direktors James Comey und anderer Geheimdienstler, dass Präsident Obama keine Befehl zum Abhören von Trump gegeben habe.

 

Wer sich auch nur etwas mit den modernen Methoden der Überwachung beschäftigt, der weiß, dass „wiretapping“ nicht mehr modern ist. Aber weil Trump dieses Wort benutzte, konnten das FBI und Beamte des Justizministeriums (DOJ) und ihre Gegenstücke bei der National Security Agency (NSA) Stein und Bein auf einen Stapel Bibeln schwören, dass FBI, DOJ und NSA nicht in der Lage waren, innerhalb ihrer jeweiligen Institutionen mit solchem „wiretapping“ irgendwelche Beweise vorzulegen.

(Anm.d.Ü.: Das „Anzapfen“ lässt sich leicht leugnen, denn vom „Sammeln“ war ja nicht die Rede)

 

Bei der Anhörung am 20.März vor dem Geheimdienstausschuss des Kongresses haben FBI-Direktor Comey und NSA-Direktor Michael Rogers rundweg abgestritten, dass ihre Behörden auf Befehl Obamas die Trump Towers abgehört hätten.

 

Also, wurden Trump und seine Mitarbeiter „angezapft“? Natürlich nicht. Das Anzapfen ist schon seit Jahrzehnten außer Mode, es ist durch die Quantensprünge bei der Überwachungstechnologie unnötig geworden.

 

Die eigentliche Frage ist: Wurden Trump und seine Mitarbeiter überwacht? Guten Morgen, Amerika! Hat denn niemand aufgepasst, was der NSA Whistleblower Edward Snowden 2013 enthüllt hat? Als er den Direktor der Nationalen Geheimdienste James Clapper als Lügner aufdeckte, als der leugnete, dass die NSA innerhalb der Vereinigten Staaten massenhaft Kommunikationsdaten sammelt.

 

Die Realität ist, dass JEDER, einschließlich dem Präsidenten, überwacht wird. Die Technologie, die das massenhafte Sammeln ermöglicht, hätte dem verstorbenen und altersdementen FBI-Direktor J. Edgar Hoover das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

 

Die Anschuldigungen über den Missbrauch der Gewalt der Geheimdienstgemeinde haben auch nicht mit Snowden begonnen. Zum Beispiel hat ein paar Jahre zuvor der ehemalige NSA-Angestellte und Whistleblower Russell Tice vor diesen „speziellen Zugangsprogramme“ gewarnt. Er zitierte Wissen aus erster Hand, aber seine Behauptungen wurden zur Seite gewischt, das käme nur von einem unzufriedenen Mitarbeiter mit psychischen Problemen. Seine Enthüllungen waren schnell vergessen.

 

Die Rache der Geheimdienstgemeinde

 

Jedoch gab es Anfang des Jahres eine kräftige Erinnerung daran, wie sehr die Angst über diese Überwachungskapazitäten in den Köpfen hochrangiger Regierungsmitglieder sitzt. Der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer aus New York (Anm.d.Ü.: einer der widerlichsten Typen der Demokraten), sagte auf MSNBC zu Rachel Maddow (Anm.d.Ü.: auch Rachel Madcow genannt), Trump „sei wirklich dumm“ sich mit der Geheimdienstgemeinde anzulegen, denn „die haben für jeden Wochentag eine Methode um sich zu rächen“.

 

Maddow scheute vor der logischen Nachfrage zurück: „Senator Schumer, wollen Sie damit etwa sagen, dass Trump Angst vor der CIA haben sollte?“ Vielleicht wollte sie aber auch keine weiteren besorgniserregende Fragen über die Überwachung des Trump-Teams stellen und lieber die angeblichen Kontakte mit den Russen herausstellen.

 

Im gleichen Maß konzentrieren sich jetzt die US Konzernmedien auf Nunes angebliches Versagen, er sei nicht dem Protokoll gefolgt und habe die Informationen nicht zuerst mit dem Abgeordneten Adam Schiff (Anm.d.Ü.: noch so ein Demokratisches Wiesel), dem obersten Demokraten im Geheimdienstausschuss mitgeteilt. Demokraten haben prompt gefordert, Nunes müsse sich aus den Untersuchungen gegen Russland zurückziehen.

 

Am Dienstagmorgen haben Reporter von CNN und anderen Stationen Nunes mit ähnlichen Fragen bombardiert, als er durch einen Flur im Kongress lief. Dabei machte er den Vorschlag, sie sollten sich lieber mit dem beschäftigen was sie erfahren haben anstatt mit dem Protokoll.

 

Das stimmt vermutlich, denn die Massenmedien können „die Wahrheit nicht vertragen“ – um Jack Nicholsons Charakter in „Ein Frage der Ehre “ zu zitieren (in einem etwas anderen Zusammenhang) – das versteht sich von selbst.

 

Bei seinem Treffen am 21.März im Old Executive Office Building wurde Nunes wahrscheinlich darüber informiert, dass alle Telefone, E-Mails usw. – einschließlich seiner und derer Trumps – von den „Organen der Staatssicherheit“ überwacht werden, so nannten es die Sowjets.

 

Dass Nunes diese Information am nächsten Tag Trump mitteilte – und nicht Schiff – könnte daran liegen, dass er verhindern wollte, dass Schiff oder ein anderer irgendeinen bürokratischen Grund vorbringt um den Präsidenten im Dunkeln zu lassen.

 

Als gewiefter Politiker weiß Nunes, dass sein Handeln ein hohes politisches Risiko birgt. Unvermeidbar, dass er als parteiisch bezeichnet wird; es wird weitere Forderungen geben, er müsse den Vorsitz des Ausschusses abgeben; und der Rufmord ist bereits am Laufen – die Washington Post hat ihn beispielsweise an die Spitze der unbeliebtesten Politiker gesetzt, sogar vor die finstere Bestie Wladimir Putin, den russischen Präsidenten.

 

Aber dieser Vorgang war nicht das erste Mal, dass Nunes Rückgrat zeigte angesichts dessen was das Establishment ignorieren will. In einem Schritt, der diesen Kongressabgeordneten von allen anderen Kollegen unterscheidet, hat Nunes eine Veranstaltung in seinem Wahlkreis für den pensionierten Seemann und Mitglied der Crew der USS Liberty abgehalten, Terry Halbardier.

 

Am 8.Juni 1967 hat Halbardier eine Antenne repariert und damit der USS Liberty ermöglicht, einen Notruf abzusetzen, was israelische Flugzeuge und Torpedoboote daran hinderte, das Spionageschiff der US Navy zu versenken und sicherzustellen, dass es keine Überlebenden gibt, die bezeugen könnten, wie der israelische „Verbündete“ das Schiff angegriffen und bombardiert hat. Immerhin wurden 34 amerikanische Matrosen getötet und 171 verwundet.

 

Bei der Zeremonie 2009 sagte Nunes: „Die Regierung hat das nach meiner Ansicht zu lange verschwiegen und ich sehe es als meine Pflicht, dass er (Halbardier) für seine Verdienste für sein Land die Anerkennung bekommt.“ (Ray McGovern war bei der Zeremonie im Büro Nunes' in Visalia, Kalifornien anwesend.)

 

Wir vermuten, dass wir noch viel mehr über das aufgefächerte Überwachungsprogramm erfahren, welches sich gegen die höchsten nationalen Führer der USA richtet, wenn der Abgeordnete Nunes nicht nachgibt und wenn Trump nicht den üblichen Weg einschlägt – das Kuschen vor den Handelnden im Tiefen Staat Amerikas.

 

Ray McGovern diente 27 Jahre als CIA Analyst und war unter Ronald Reagan von 1981 bis 1985 bei der täglichen Unterrichtung des Präsidenten beteiligt.

 

Bill Binney war früher Technischer Direktor, World Geopolitical & Military Analysis, NSA und Mitbegründer des SIGINT Automation Research Center, NSA, bevor er nach 9/11 ausschied. 


https://sputniknews.com/columnists/201703241051928836-daesh-western-creature/

 

Daesh, die Kreatur des Westens

 

von Pepe Escobar, 24.03.2017

 

 

James Shea, Vize-Assistenzsekretär bei der NATO für neu entstehende Bedrohungen – na das ist mal ein hübscher Titel – hat vor kurzem in einem privaten Klub in London einen Vortrag über den Islamischen Staat/ Daesh gehalten. Shea hat sich, einige werden sich daran erinnern, während des NATO-Kriegs gegen Jugoslawien 1999 einen Namen als NATO-Sprecher gemacht.

 

Nach dem Vortrag hatte Shea ein Gespräch mit einer Quelle die ich sehr schätze. Diese Quelle hat mit später diese Informationen übermittelt:

 

Gemäß saudischer Geheimdienste wurde Daesh von der US-Regierung erfunden – in Camp Bacca, nahe der kuwaitischen Grenze, wie viele wissen – um die mehrheitlich schiitische Regierung von Nouri al-Maliki in Bagdad zu erledigen.

 

So ist es natürlich nicht gekommen. Dann hat Jahre später, im Sommer 2014, Daesh die irakische Armee auf ihrem Weg zur Eroberung von Mossul vermöbelt. Die irakische Armee ist geflüchtet. Daesh-Kämpfer haben dann die ultra-modernen Waffen in ihren Besitz gebracht. US-Ausbilder hatten sechs bis zwölf Monate gebraucht um die Irakis daran auszubilden und … Überraschung! Daesh hat die Waffen in 24 Stunden integriert.

 

Und am Ende hat Shea freimütig der Quelle gestanden, dass Gen. David Petraeus, der Organisator der viel gelobten 2007-Offensive, diese Sunniten, die jetzt Teil von Daesh in der Provinz Anbar im Irak sind, ausgebildet hat.

 

Die saudischen Geheimdienste behaupten immer noch, dass diese irakischen Sunniten nicht von den USA trainiert wurden – wie Shea bestätigte – denn die Schiiten, die in Bagdad an der Macht waren, hätten das nicht erlaubt. Das ist nicht wahr. Es ist eine Tatsache, dass der Kern von Daesh – die meisten davon ehemalige Kommandeure und Soldaten der Armee Saddam Husseins – tatsächlich eine von den USA trainierte Miliz ist.

 

Erwartungsgemäß hat Shae am Ende der Debatte Russland für alles beschuldigt was bis zum heutigen Tag geschieht – einschließlich dem Terror von Daesh.

 

Mr. Sykes und Mr. Picot, Ihr seid tot

 

Gehen wir zurück zur Proklamation des Daesh-Kalifats am 29. Juni 2014. Das wurde als eine symbolische Beerdigung der Sykes-Picot-Grenzen inszeniert, die den Nahen Osten vor einem Jahrhundert zerteilt haben. Daesh hat zur selben Zeit den militärischen Marsch auf Bagdad aufgegeben und wählte die Regionalisierung und Internationalisierung des Kampfes, erschufen ihren eigenen transnationalen Staat und schmähten die regionalen Staaten als „Betrüger“. Und das zusammen mit der Verstärkung einer jeden Chaos-Strategie, die die öffentliche Meinung im Westen erschrecken kann.

 

Für weite Teile des sunnitisch-arabischen Publikums war das starker Tobak. Daesh hat sich selbst auf verdrehte Art zum einzig echten Erben der verschiedenen Arabischen Frühlinge gemacht; die einzige völlig autonome regionale Bewegung, die sich ausschließlich auf ihre örtliche Basis verlässt, zusammengestellt aus zahlreichen Beduinen-Stämmen.

 

Wie sind wir hierher gekommen?

 

Wir müssen noch einmal zurück – jetzt in den Irak der 1990er, während der Clinton-Ära. Die damalige strategische Logik sah eine Instrumentalisierung der UN-Resolutionen vor – bei der Washington im Grunde das irakische Erdöl kontrolliert, um die Preise als Druckmittel gegenüber Handelskonkurrenten zu manipulieren, die wesentlich abhängiger von dem irakischen Öl sind, wie etwa China, Japan und europäische Länder.

 

9/11 hat diesen Zustand auf den Kopf gestellt – was 2003 zu der ideologischen Dummheit und der folgenden amateurhaften Besetzung durch die Neokons geführt hat, in totaler Unwissenheit über die Geschichte und die hoch-komplexe Dynamik zwischen dem irakischen Staat und der Gesellschaft. Saddam Hussein war eigentlich der letzte Avatar eines politischen Arrangements, das vom imperialen Großbritannien 1920 erfunden wurde. Mit der Invasion und Besatzung ist der irakische Staat zusammengebrochen. Und das Cheney-Regime hatte keinen blassen Dunst was zu tun wäre.

 

Es gab keine sunnitische Alternative. Daher war Plan B, unter großem Druck der Schiiten und Kurden, der Mehrheit eine stimme zu verleihen. Das Problem ist, dass die politischen Parteien am Ende religiöse und ethnische Partien sind. Die Teilung der Macht a la Libanon – Schiiten, Sunniten und Kurden – entpuppte sich als ein zerrütteter Albtraum.

 

Der amerikanische Versuch zum Wiederaufbau des irakischen Staates führte 2005 bis 2008 zu einem fürchterlichen Religionskrieg zwischen Sunniten und Schiiten. Den die Sunniten verloren haben. Und das erklärt weitgehend den folgenden Erfolg von Daesh zur Schaffung eines „Sunnilands“.

 

Die Liebesbeziehung der US-Besatzung mit dem Arabischen Frühling

 

Kommen wir jetzt zur syrischen Version des Arabischen Frühlings im Februar/März 2011. Anfänglich Proteste gegen Assads Herrschaft der eisernen Faust waren friedlich – über örtliche und konfessionelle Grenzen hinweg. Aber bald begann der anti-alawitische Hass einen bedeutenden Teil der sunnitischen Mehrheit zu radikalisieren.

 

Der Historiker Pierre-Jean Luizard, ein Spezialist für Irak, Syrien und Libanon am französischen CNRS (nationales Wissenschaftsinstitut) erinnert uns daran, dass Syrien das Lieblingsland für den Hanbalismus war – eine sehr konservative Richtung des sunnitischen Islam, der den Aufstieg des Wahhabismus auf der Arabischen Halbinsel stark beeinflusste. Das bedeutet auch einen virulenten Anti-Schiismus. Daher die Entstehung zahlreicher bewaffneter salafistisch-dschihadistischer Gruppierungen in Syrien, vor allem Jabhat al-Nusra – auch als Al Kaida in Syrien bekannt.

 

In der Zwischenzeit hatte Assad eine fein abgestimmte Botschaft an den Westen und seine eigenen sunnitische Bourgeosie, die zwischen Loyalität und Opposition schwankt: Entweder ich, oder Chaos. Wie auch immer, es kam zum Chaos: schrecklich strukturelle Gewalt, allgemeiner Verfall der Institutionen und totale Zersplitterung.

 

Daher darf man ruhig behaupten, dass sowohl die US-Besatzung als auch der Arabische Frühling zu dem selben Ergebnis geführt haben. Mit ein paar Unterschieden: Im Irak hat Daesh die (stille) Unterstützung einer Mehrheit der sunnitischen Araber. In Syrien sind die Sunniten gespalten: Daesh regiert vielleicht in der Wüste – die Beduinen-Kultur, aber es ist Jabhat al-Nusra, die in großen städtischen Zentren wie Aleppo bedeutende sunnitische Unterstützung erlangt hat. Im Irak sind die Grenzen zwischen den drei großen Gemeinden – Sunniten, Schiiten und Kurden – mehr oder weniger eingefroren. In Syrien ist es ein nicht enden wollendes Puzzle.

 

Was als nächstes passiert, das bleibt ein Rätsel. Die de facto Unabhängigkeit des irakischen Kurdistans verfestigt sich womöglich. Die Regierung in Bagdad vertritt zunehmend nur noch die Schiiten. Aber es ist schwer zu erkennen ob Daesh seine Kontrolle über den sunnitische Irak konsolidieren kann – nicht mit der andauernden Schlacht um Mossul.

 

Rückschläge herrschen im Dschungel aus Spiegeln

 

Es ist leicht, Daesh als den Höhepunkt einer barbarischen kulturellen Eigenheit abzutun. Obwohl sie sich in ihren Grausamkeiten suhlen hat es Daesh geschafft, eine universalistische Dimension über seine Basis im sunnitischen arabischen Nahen Osten zu projizieren. Es ist wie der Kampf der Kulturen in einem Dschungel der Spiegel. Daesh verstärkt nicht den Kampf zwischen Ost und West, oder der arabischen Welt und dem Atlantizistischen Hegemon, sondern hauptsächlich zwischen einer bestimmten (verdrehten) Vorstellung vom Islam und den verschiedenen Ungläubigen. Daesh heißt jeden „willkommen“, sogar katholische Europäer, gleichzeitig verfolgen sie arabische Ungläubige und schlechte Moslems.

 

Es ist nicht verwunderlich, dass das Kalifat – eine konkrete Utopie vor Ort – unter den jungen einsamen Wölfen im Westen ein Echo findet. Weil Daesh die Ansicht vertritt, dass mit der kolonialen franko-britischen – und der neo-kolonialistischen amerikanischen – Geschichte die Moslems durch einen dominanten und ungläubigen Westen getreten werden, können sie die diffusen Gefühle von Ungerechtigkeit unter den Jugendlichen kanalisieren.

 

Jeder ist jetzt mit Daesh im Krieg – die USA, Frankreich, Britannien, Russland, der Iran (die Türkei nur halbherzig, genauso wie das saudische Haus und die Petro-Dollar-Bande der GCC, für sie hat das keine Priorität).

 

Aber es handelt sich um einen Krieg mit ernsten langfristigen politischen Aussichten. Keiner redet über die Aussichten der sunnitischen Araber in einem Irak, der von einer schiitischen Mehrheit dominiert wird; wie man den syrischen Staat wieder zusammensetzen soll; oder ob die privaten Sponsoren von Daesh aus Kuwait, Katar, Saudi Arabien und den Emiraten einfach verschwinden werden.

 

Die Einkesselung von Raqqa und die Wiedereroberung von Mossul werden absolut keine Bedeutung haben, wenn die Ursachen des anfänglichen Erfolgs von Daesh nicht angegangen werden. Das beginnt mit der Zivilsations-Mission des Westens als Vorwand für zügellose koloniale Herrschaft und reicht bis zu der methodischen, kompromisslosen und in Zeitlupe verlaufenden amerikanischen Zerstörung des Iraks. Im Dschungel der Spiegel wird es weiterhin zu Rückschlägen kommen; der Angriff durch einen Messer schwingenden einsamen Wolf, einem „Soldaten der den Ruf hört“, nahe dem britischen Parlament mit vier Toten spiegelt die Bombardierung einer Schule nahe Raqqa durch amerikanische Jets wieder, bei der 33 Zivilisten getötet wurden.

 

Petraeus hat sie vielleicht in der Wüste von Al-Anbar trainiert. Aber vor allem trug dieses wilde Biest, das nach Camp Bacca kroch um zu erwachen, den Hauch des westlichen Gedankenguts.

 

 

(Anm.d.Ü.: Pepe Escobar liefert keinen Erkenntnisgewinn, die Amis schieben die Schuld auf die Saudis, die Saudis auf die Amis, das führt zu nichts. Er verliert auch kein Wort über die westliche Unterstützung der gewaltsamen Aufstände in Syrien. CIA und NGOs. Und was von der Korrelation zwischen Bombardierungen und False Flags im Westen zu halten ist, darüber kann sich jeder selbst eine Meinung bilden. Enttäuschender Artikel, oder sehe ich das falsch?)


http://www.paulcraigroberts.org/2017/03/24/western-values-no-longer-exist/

 

Unsere westlichen Werte“ gibt es nicht mehr

 

von Paul Craig Roberts, 24.03.2017

 

 

Seien wir ehrlich. Der US-Angriff auf Mossul, Irak, ist kein Angriff auf ISIS. Es ist eine Wiederholung der israelischen Operation „Cast Lead“ auf Gaza. Der Zweck ist so viele Moslems wie möglich für Israel zu töten. Hier ist der Beweis:

 

(„Berichte: US-Luftangriffe töteten über Nacht 230 Zivilisten in Mossul“)

 http://news.antiwar.com/2017/03/23/reports-us-airstrikes-killed-230-civilians-in-mosul-overnight/

 

(„Kinderopfer von Mossul überfordern Notfallklinik“)

http://news.antiwar.com/2017/03/23/child-victims-of-mosul-overwhelm-emergency-hospital/

 

(„Die UN warnt davor dass das Schlimmste mit 400.000 Zivilisten in West-Mossul noch bevorsteht“)

http://news.antiwar.com/2017/03/23/un-warns-worst-is-yet-to-come-with-400000-civilians-trapped-in-western-mosul/

 

Vergessen Sie nicht: Der Grund warum ISIS in Syrien und im Irak ist, ist dass die USA ISIS ausgerüstet haben und ISIS zum Sturz von Assad geschickt haben, als das britische Parlament und die russische Regierung Obamas geplante Invasion nach Syrien blockiert haben. ISIS ist das Geschöpf Washingtons, genauso wie Al Kaida.

 

16 Jahre und Billionen Dollar später haben die afghanischen Taliban immer noch „die einzige Supermacht der Welt“ in der Hand:

 

(„Die Taliban erobern strategisch wichtigen Sangin-Distrikt im Süden Afghanistans“)

http://news.antiwar.com/2017/03/23/taliban-captures-strategically-important-sangin-district-in-southern-afghanistan/

 

Hier ist die Ausrede eines US-Generals für Amerikas militärische Niederlage:

 

(„US-General: Russland liefert den Taliban 'vielleicht' Nachschub“)

http://news.antiwar.com/2017/03/23/us-general-russia-perhaps-supplying-taliban/

 

Die Russen sind schuld!

 

Warum sind die Demokratische Partei, die liberal-progressive Linke, die Zwillingsidioten John McCain und Lindsey Graham, und die amerikanischen und europäischen Menschen so gleichgültig gegenüber der Verschwendung von Billionen von Dollar zur Zerstörung von Millionen von Menschenleben und der Infrastruktur von moslemischen Ländern, zusammen mit der Reputation der westlichen Welt? Wie kommt es, dass transsexuelle Toiletteneinrichtungen wichtiger sind als die fortdauernde, absichtliche Zerstörung moslemischer Länder?

 

Warum hilft die liberal-progressive Linke dem Militär-Sicherheitskomplex dabei, Russland auf die Liste für Kriegsverbrechen der westlichen Zivilisation zu setzen?

 

Wie viele Beweise braucht es noch bis klar ist, dass es der westlichen Zivilisation an Ehrlichkeit, Urteilsvermögen, Verstand, Moral, Mitgefühl, Selbsterkenntnis und Wahrheit fehlt, dass ihr alles fehlt, was die westliche Zivilisation einst respektiert hat?

 

Alles was vom Westen noch übrig ist sind Unbekümmertheit und grenzenloses Übel.

 

Update:

 

Die Amerikanische Seele ist im innersten hart, isoliert, stoisch und ein Killer. Sie ist bisher noch nie geschmolzen.“ – D.H. Lawrence, Studies in Classic American Literature

 

Hier der Beweis, dass Lawrence nahe bei der Wahrheit liegt:

 

(„Operation Mossul: Ein mittelalterliches Massaker“)

http://www.globalresearch.ca/operation-mosul-a-medieval-massacre/5581596

 

(Anm.d.Ü.: Nicht über das Datum wundern, das Original von Lendman stammt vom 24.03.)

http://sjlendman.blogspot.de/


http://fredoneverything.org/columnists/

 

Kolumnisten

 

von Fred Reed, 23.03.2017

 

 

In Washington, wo die Reisfelder der Aufgeblasenheit mit dem Fäkaldünger der Verlogenheit gedüngt werden, werden Kolumnisten mit einer Ernsthaftigkeit behandelt wie sie zurecht für Lungenkrebs reserviert ist. Das ist irre. Kolumnisten, die Schadnager unter den Journalisten, haben die Würde von Jahrmarkts-Schreiern und verdienen das soziale Ansehen von Hotelpagen. Es ist ein Lebensunterhalt. Für die meisten von uns gerade noch.

 

Der Job eines Kolumnisten ist es, dem Leser Dinge zu erzählen, die dieser bereits glaubt. Seine Funktion ist rein bestätigender Art. Was er bestätigt ist vielleicht Unsinn, und oft ist es das, aber das spielt keine Rolle. Schließlich gibt es überall einen boomenden Markt für Unsinn.

 

Liberale lesen liberale Kolumnisten um liberale Dinge gesagt zu bekommen, Konservative konservatives, Feministen feministisches. Alle wollen sich vergewissern, dass ihre hohlen und schädlichen Wahnvorstellungen der Grundstein der kosmischen Wahrheit sind. Die Leser von Kolumnen wollen gar nichts lernen. Die meisten wollen davor geschützt werden.

 

Beständigkeit ist der unabdingbare Markenkern eines Kolumnisten. Erzähle deinem Leser nie etwas das der nicht als heiliges Wissen ansieht. Daher tut ein angehender Kolumnist gut daran, eine ideologische Position einzunehmen – welche ist egal – und nie, niemals davon abzuweichen. Ober sie glaubt ist unwichtig.

 

Ich habe einmal über einen Kolumnisten gelesen, ich glaube in der 1930ern, einen glühenden Konservativen, der sich irgendwann den Zorn eines linken Kolumnisten einer anderen Zeitung zugezogen hat, der einen Feldzug zur Entlassung des Konservativen begann. Der Streit wurde immer hässlicher, unschöne Vorwürfe flogen hin und her. Klagen wurden angedroht. Das öffentliche Interesse stieg enorm. Dann kam heraus, dass die Beiden eine Person waren. Auf Vorwürfe, es würde ihm an journalistischer Integrität fehlen, antwortete er, dass die Leser ihre Vorurteile mit einer lebendigen Prosa vertreten sehen wollten. Er tat das, so sagte er, für beide Seiten. Geschäfte verkaufen schließlich auch mehr als ein Produkt. Warum nicht auch er?

 

Bei Kolumnisten schätzen die Zeitungsherausgeber die Beständigkeit, nicht die Gedanken. Sie wollen von den Schreibern, dass sie die Dinge sagen, die von ihnen erwartet werden. Sie wollen keinen Wellengang. Sie wollen nicht überrascht werden und in Panik erfahren: „Was hat Smith gesagt? Über wen? Oh Gott, oh Gott...“ und dann müssen sie das Feuer austreten und erklären, Smith hätte ganz was anderes gemeint als er das gesagt hat und gemeint hat. Sie wollen Kolumnisten, über die sie sich keine Gedanken machen müssen wenn sie die festgelegten Zeilen füllen: George Will beispielsweise, das Milchmädchen des Konservatismus, soll gedämpfte und vage rechtslastige Dinge sagen, damit die Zeitung als ausgeglichen dasteht, obwohl sie es gar nicht ist. Pat Buchanan, ein scharfer Paläo-Konservativer, kennt genau seine Regeln und Grenzen. Ellen Goodman, die feministische Liberale. Walter Williams, der schwarze Konservative, darf Dinge sagen, die die Herausgeber denken aber sich nie zu sagen trauten.

 

Beständigkeit ist wichtig, denn Leser sind leicht zu verwirren. Zum Beispiel wird von einem konservativen Kolumnisten erwartet, dass er sagt, man müsse obszöne Mengen an Geld für thermonukleare Waffen ausgeben, um nicht existente bedrohliche Länder abzuwehren, die unsere Freiheit und Kinder zerstören und unsere wertvollen Körpersäfte verschmutzen wollen. Seine Leser werden sagen: „Ah! So ist es! Smith versteht die Wirklichkeit, im Gegensatz zu den liberalen Schwuchteln.“ Wenn Smith danach sagt, wir müssten unsere Redwoods (Mammutbäume) retten, dann bekommen die Leser einen Kolumnen-Schock, sie fallen in eine unangenehme Ungewissheit, das Gefühl, dass etwas mit dieser Welt ganz und gar nicht stimmt. „Hä? Red...Nein, das stimmt nicht. Er sollte doch sagen...“

 

Dann hört der Leser auf, Smith zu lesen. Hier eine weitere Regel im Kolumnen-Geschäft: Ein Ausrutscher aus dem Erwarteten kann Jahre sklavischer Konformität zerstören. Eine Erz-Liberale der reinsten unoriginellen Sorte kann jahrelang unwidersprochen Phrasen schreiben, aber wenn sie einmal daneben tritt und gegen Abtreibung schreibt, dann ist sie fertig. Irren ist menschlich, Vergebung nicht.

 

Oft wird gesagt, Kolumnisten seien Meinungsführer, aber in heimlichen Momenten der Ehrlichkeit wissen wir, das wir das nicht sind. Wir sind schamlose Kuppler. Wie die Hersteller von Hundefutter produzieren wir ein erwartetes Produkt, mit genau der ausreichenden Menge an Qualität, so dass die Hunde nicht draufgehen. So gut wie nie verändern wir die Meinung eines Menschen.

 

Wir bekommen Briefe, die uns unsere unvergleichliche Brillianz bestätigen, unser Sprachgeschick, die rasiermesserscharfe Logik und hervorragende Bewältigung des Stoffes. Aber eigentlich will uns der Leser sagen, dass wir mit ihnen übereinstimmen. Wir bekommen Briefe in denen steht, dass wir keine Ahnung haben, das eigentliche Thema verfehlen und wir sollten aufhören, unsere kindischen und üblen Fehler zu verbreiten, womit sie meinen, dass sie nicht mit uns übereinstimmen. So gut wie nie bekommen wir Briefe in denen es heißt: „Daran habe ich gar nicht gedacht. Ich sehe ein dass Sie Recht haben. Danke für...“

 

Eine Kolumne ist ein Gauklerspiel mit Lockvogeltaktik, Taschenspielertricks und schäbigen Waren mit einer glänzenden Lackschicht. Der Kolumnist arbeitet mit nur ein paar gebrauchten Ideen, denn die Menschheit hat nur ein paar davon. Er erweckt immer die gleichen Emotionen aus den gleichen Gründen: Gier, Feindseligkeit, Schadenfreude, Selbstgerechtigkeit, Verspottung. Er muss diesen Schund verpacken, oft unter völligem Versäumnis von Begründung, unter gierigen Terminvereinbarungen, und es so aussehen lassen als wäre es ausreichend aktuell und überzeugend, damit die Herausgeber nicht ihre abgestandene Antiquität bemerken.

 

Während wir keine Auswirkung auf die Öffentlichkeit haben, so hat die Öffentlichkeit doch Auswirkung auf uns. Eine Kolumne zu schreiben ist, zu einem seelenblassen Zyniker zu werden, der an der menschlichen Spezies verzweifelt, ja sie verachtet. Der Kolumnist wird vielleicht zum Säufer und brütet über den ausgleichenden Wert eines thermonuklearen Kriegs. („Gibt es nach einem thermonuklearen Krieg noch Fristvereinbarungen?“ fragt er sich.) Der Grund für diesen Trübsinn ist sein Brief, oder heute sein Kommentar im Internet. Das Nachdenken darüber kann zu Selbstmord führen, aber womöglich ist die Hölle schon voll mit Internet-Kommentierern. Da klammert man sich ans Leben.

 

Kommentierer sind die Grabwürmer des Verstands. Viele werden nicht verstanden haben was man schrieb. Manche scheinen es gar nicht gelesen zu haben. Er denkt, vielleicht hat er sich nicht klar genug ausgedrückt und überprüft das. Nein, es war klar wie Kloßbrühe. Er wird getadelt, vielleicht bösartig, für etwas das er nicht gesagt hat, vielleicht das Gegenteil davon. „Oh Gott, oh Gott,“ denkt er. „Analphabeten die lesen können, irgendwie. Ich brauche einen Drink.“

 

Als nächstes kommen die Rüpel von der Tankstelle, die den Großteil der Menschheit ausmachen, wenn man die Kommentare ansieht. Sie sind feindlich, zornig, ungehobelt, mögen gar nichts und haben für gewöhnlich den Verstand, den man mit kleinköpfigen Lemuren in Verbindung bringt. Nichts das man nicht etwa mit einem Baseballschläger heilen könnte, aber in der Regel gibt es einen Mangel an Gelegenheit.

 

Es gibt einen Grund dafür warum Journalisten, die diesen Namen verdienen, – vor dem Auftauchen schlüpfriger Princetonier, die sich um konfus gekennzeichnete Toiletten sorgen – aschfahle Seelen, kettenrauchende betrunkene Zyniker mit dem Optimismus eines Mannes in einer Todeszelle waren. Der menschlichen Rasse ausgesetzt zu sein hat das verursacht. Das tut es. Und tat es.


http://www.paulcraigroberts.org/2017/03/22/fbis-conspiracy-theory-trumpputin-collusion-no-clothes-paul-craig-roberts/

 

Die Verschwörungstheorie des FBI zu einer geheimen Absprache zwischen Trump und Putin steht nackt da

 

von Paul Craig Roberts, 22.03.2017

 

 

Die korrupten US „Intelligence“-Agenturen können nicht den Funken eines Beweises vorlegen, dass eine Trump/Putin-Verschwörung Hillary Clinton die Präsidentenwahl kostete, und so stürzen sie sich jetzt auf die sozialen Medien und Internetseiten wie Alex Jones und Breitbart. Es gibt kaum Zweifel, dass die FBI-Untersuchungen auch noch bis zu Glenn Greenwald vom The Intercept, Zero Hedge, dem Ron Paul Insititute, Nomi Prins, Naked Capitalism, Lew Rockwell, Global Research, antiwar.com und anderen auf den Listen von PropOrNot, Harvard Library und Le Monde reichen werden, darunter hochrangige Mitglieder der Reagan-Regierung wie David Stockman und ich. Es ist erstaunlich, mit welcher Verzweiflung das FBI den Haushalt des Militär/Sicherheitskomplexes verteidigen will und sich damit dermaßen blamiert. Wer wird in Zukunft noch einem FBI-Bericht glauben oder irgend etwas was ein FBI-Beamter sagt?

 

Jene die hinter dieser „Untersuchung“ stecken wissen, dass sie so lächerlich ist, dass sie ihr Majestät und Glaubwürdigkeit verleihen müssen. Sie haben sich zwei Reporter auserkoren, Peter Stone und Greg Gordon aus dem Washingtoner Büro von McClatchy News. Die zwei passen auf die Definition Udo Ulfkottes von „gekauften Journalisten“. Diese Presstituierten verstecken sich hinter anonymen Quellen – „zwei Leute die mit der Untersuchung vertraut sind“ und „Quellen die unter der Voraussetzung der Anonymität redeten“ – und machen beim Angriff auf unabhängige Medien mit. Sie berichten, dass ein ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter sagte: „Dies könnte eine der wirkungsvollsten Informations-Operationen in der Geschichte der Geheimdienste sein.“

 

(„Die Untersuchung des FBI zum russischen Einfluss beinhaltet einen Blick auf die Nachrichtenseiten von Breitbart, InfoWars“)

http://www.mcclatchydc.com/news/politics-government/white-house/article139695453.html

 

Wow! Eine komplett irre „Untersuchung“ ist eine der wichtigsten in der Geschichte. Die Schlussfolgerung lautet: Die Russen agieren mittels Hunderter unabhängiger Medienseiten, um das Wahlverhalten der Amerikaner zu kontrollieren.

 

Es gab in Amerika mal eine Zeit, da waren die Menschen gegenüber anonymen Quellen skeptisch. Es war allgemein bekannt, dass jemand einem Reporter alles mögliche erzählen konnte und dass ein Reporter eine anonyme Quelle zitieren konnte, egal ob diese Quelle existierte. Vielleicht war es die Watergate-“Untersuchung“ der Washington Post, die der Anonymität Glaubwürdigkeit verliehen hat. Die Berichte der WaPo ließen es so aussehen, dass eine jede Quelle, die die Niedertracht Nixons verpfiff, in Lebensgefahr war. Und diese subtile Betonung des Risikos hat der Anonymität Glaubwürdigkeit verliehen.

 

Die wahre Geschichte direkt vor unserer Nase ist nicht eine Trump/Putin/unabhängige Medien-Verschwörung zum Diebstahl der Präsidentenwahl. Die wahre Geschichte ist die völlig offensichtliche geheime Absprache zwischen Hillarys Kräften, den US Print- und Fernsehmedien (mit der teilweisen Ausnahme von Fox News) und der CIA und dem FBI, um Bernie Sanders die Demokratische Nominierung zu stehlen, Donald Trump die Präsidentenwahl zu stehlen und die Wahl von Donald Trump zu delegitimieren.

 

Der Diebstahl der Nominierung von Sanders ist genau das, was die geleakten Podesta-E-Mails zeigen. Die komplett einseitige presstituierte Unterstützung für Hillary und die Angriffe von allen Seiten auf Trump zeigen eindeutig die Teilnahme der Presstituierten an dieser geheimen Absprache. Die extraordinären Lügen in aller Öffentlichkeit von Obamas CIA-Direktor John Brennan zeigen deutlich die führende Rolle der CIA bei dem Versuch, Trump und seinem Team Fallen zu stellen. Die Äußerung des FBI-Direktors Comey einen Tag vor der Wahl, wo er Hillary wieder einmal von allen strafrechtlichen Vorwürfen freisprach, ließen den Dow um 371 Punkte steigen und bereiteten die Bühne für einen Wahlsieg Hillary Clintons.

 

Warum ist keine dieser unumstößlichen Tatsachen in den Nachrichten?

 

Warum berichten die Presstituierten und die „Intelligence“-Agenturen stattdessen nichts als Fake News, unterstützt durch anonyme „Quellen“? Warum wird eine falsche Realität konstruiert und warum werden die nackten Tatsachen ignoriert?

 

Beachten Sie ein weiteres extrem seltsames Merkmal unserer seltsamen Zeit. Elemente der liberal/progressiven Linken zeichnen Präsident Trump als ein Mitglied des Einen Prozent, der gegen das Volk für das Eine Prozent arbeitet, und der seine Regierung mit Generälen füllt und sein Budget mit noch mehr Militärausgaben. Warum steht dann Trump unter dem Dauerfeuer des Militär/Sicherheitskomplexes? Warum arbeiten sie daran, ihrem eigenen Agenten zu widersprechen, ihn zu delegitimieren und abzusetzen?

 

Wenn die Amerikaner ein denkendes Volk wären, oder gar ein Volk fähig zu einem Gedanken: Wie kommt es, dass so unvereinbare Desinformationen die öffentliche Diskussion beherrschen?

 

Worüber wir im heutigen Amerika erschrocken sein sollten: Die Fakten können nicht mit den Lügen standhalten.

 

Die McClatchy-Story über eine sinnlose Untersuchung als die wichtigste in der Geschichte macht in den Medien die Runde:

 

Einige rechtslastige Medienseiten werden wegen möglicher russischer Beziehungen untersucht“ – LA Times

 

Das FBI untersucht Breitbart und InfoWars in der Untersuchung zu russischem Einfluss“ – The Daily Caller

 

Die Russland-Untersuchung des FBI wendet sich den Bots der sozialen Medien zu“ – Antiwar.com

 

Sollen wir daraus schließen, dass Amerikas korrupte und untreue „Intelligence“-Agenturen eine direkte Bedrohung für die Demokratie sind? Dass sie entschlossen sind, die Präsidentschaft Trumps durch eine „Farbrevolution“ zu stürzen? Dass die „Intelligence“-Agenturen, die nicht in der Lage sind irgendeinen Beweis für ihre Verschwörungstheorie zu einer geheimen Absprache zwischen Trump und Putin zum Diebstahl der Präsidentenwahl zu liefern, dass diese Agenturen jetzt die unabhängigen Internet-Medien in Verruf bringen wollen, weil die der Deutungshoheit der „Intelligence“-Agenturen im Weg stehen?

 

Es ist eine unumstößliche Tatsache, dass die Demokraten, die US „Intelligence“ und die Presstituierten absolut entschlossen sind, die Deutungshoheit über das amerikanische Volk und die Welt allgemein zu behalten.

 

Die Agenten sind überall, und kein Neo in Sicht.

 

Die Dämonisierung Russlands und das außergewöhnliche Ausmaß an Spannung, das die ignoranten und dämlichen Regime von Clinton, George W. Bush und Obama mit Russland geschaffen haben, sind beunruhigend, ja beängstigend für jene – mich, Patrick Buchanan und Stephen Cohen eingeschlossen – die die Jahrzehnte des Kalten Kriegs erlebt haben. Wir haben noch nie so ein hoch provokantes, völlig überflüssiges Verhalten einer Nuklearmacht gegenüber einer anderen erlebt wie das Verhalten der USA gegenüber Russland während der letzten sechs Amtszeiten. Was die damaligen Kalten Krieger erlebt haben war eine schrittweise Zunahme des gegenseitigen Vertrauens, das es Reagan und Gorbatschow ermöglicht hat, den Kalten Krieg zu beenden und die Gefahr eines atomaren Armageddon zu entfernen.

 

Im Gegensatz dazu haben die Regime von Clinton, Bush und Obama, das FBI, die CIA, die NSA, die New York Times, die Washington Post, CNN, NPR, MSNBC und alle anderen Presstituierten, die rechtsextremen Republikaner wie Lindsey Graham, John McCain und Ben Sasse, die Demokratische Partei und die liberal-progressive Linke Russland davon überzeugt, dass – mit den Worten des russischen Präsidenten Putin – „wir den Vereinigten Staaten nicht trauen können“.

 

Diese „Leistung“ dieser Idioten stellt das größte Verbrechen dar, das Menschen in ihrer gesamten Geschichte begangen haben. Die Atombomben, mit denen Amerikaner unnötigerweise zwei japanische Städte zerstört haben, sind im Vergleich zu den heutigen thermonuklearen Waffen Spielzeugpistolen. Einige der durchgedrehten Neokonservativen glauben irrtümlicherweise, dass Russland nicht gut genug gerüstet sei um auf eine US-Aggression zu antworten. Dabei ist es eine Tatsache, dass die strategischen Waffen Russlands denen der USA überlegen und weit mächtiger sind.

 

Was ist es anderes als eine Todessehnsucht, wenn europäische Regierungen zu einem Konflikt mit Russland reizen, wenn Frauen nicht gegen Krieg demonstrieren sondern gegen Trump, weil der die Spannungen mit Russland reduzieren will, wenn die US- „Intelligence“ restlos entschlossen ist eine „russische Bedrohung“ zu inszenieren, was alles einen thermonuklearen Krieg garantiert? Man möchte meinen, dass die Menschen für eine Reduzierung der Spannungen mit Russland demonstrieren würden und dass Trump dieses Versprechen einlöst, und nicht dass sie gegen Trump wären. Wie wichtig ist Identitäts-Politik im Vergleich zu einem Nuklearkrieg?

 

Wie schaffen es Amerikaner, Demokraten, Republikaner, Grüne, Europäer, Kanadier, Australier, Neuseeländer und Japaner, ihren Zorn gegen Regierungen im Zaum zu halten, die das Leben auf Erden riskieren, nur wegen des Haushalts und der Macht des amerikanischen Militär/Sicherheitskomplexes? Trump ist dumm, wenn er den Umweltschutz abbaut, aber im Vergleich zu den Umweltschäden durch einen thermonuklearen Krieg verblasst das.

 

Warum verliert sich die Linke in Identitätspolitik, während das Leben auf dem Planeten extrem gefährdet ist?

 

Warum hat CounterPunch vor kurzem und plötzlich die Arbeiterklasse und den Frieden aufgegeben und sich der Sache der Opfergruppen der Identitätspolitik verschrieben – Frauen, Schwarze, Homosexuelle, Lesben, Transgender und moslemische Flüchtlinge (siehe Eric Draitser CP, Vol. 24, No. 1), der Sache der EU und dem Globalismus (siehe: http://www.counterpunch.org/2017/03/20/brexit-nationalism-and-the-damage-done/), was nur dem Einen Prozent dient, und der Dämonisierung Trumps und Putins? Vielleicht ist es nur Zufall, aber der Niedergang von CounterPunch fällt damit zusammen, dass CP auf der russische Agenten/Handlanger-Liste von PropOrNot war und dann entfernt wurde. Meine Kolumnen, jahrelang ein willkommener Bestandteil von CounterPunch, erschienen plötzlich nicht mehr. Von CounterPunch gab es dazu keine Erklärung, warum die Seite plötzlich Frieden und Kohle aufgegeben hat.

 

Man möchte meinen, dass die Unverschämtheit der Lügen des FBI, CIA, NSA und ihrer Medienhuren bei der liberal-progressiven Linken und den europäischen Völkern eine kräftige Antwort provozieren würde, aber das war nicht der Fall.

 

Wie sieht's mit Trump selbst aus? Wurde er dazu gezwungen, sein Ziel normaler Beziehungen zu Russland aufzugeben, so wie dieser Artikel im Intercept vermutet?

 

(„Donald Trump füllt hochrangige Positionen im Pentagon und im Heimatschutz mit Waffenlieferanten“)

https://theintercept.com/2017/03/21/revolving-door-military/

 

Wenn nicht, füllt Trump hochrangige Positionen im Pentagon und im Heimatschutz dann mit Generälen und Waffenlieferanten, um das Militär von einer Teilnahme an einem CIA/Presstituierten-Umsturz gegen ihn zu neutralisieren?

 

Wenn Trump eliminiert wird, dann wird die US-Regierung, mit Pence als Vize und der Liste der Ernennungen aus dem Intercept-Artikel, für den Rest ihrer Existenz in die Hände des Militär/Sicherheitskomplexes wandern.

 

Konzentriert sich Trump nun nur noch auf seinen eigenen Schutz anstatt auf unser aller Schutz vor einem tödlichen Konflikt mit Russland?

 

Wenn Ja, dann ist das das Verdienst der US „Intelligence“-Dienste, der Demokratischen Partei, der rechten Republikaner, der presstituierten Medien und der liberal-progressiven Linken.

 

Wenn jemand übrigbleibt, um die Geschichte der Großen Einäscherung zu schreiben, dann ist die Identität der dafür Verantwortlichen völlig klar.


http://www.paulcraigroberts.org/2017/03/20/conspiracy-president-trump/

 

Die Verschwörung gegen Präsident Trump

 

von Paul Craig Roberts, 20.03.2017

 

 

20. März 2017: Wenn man der Übertragung der Zeugenaussagen von FBI-Direktor James Comey und dem NSA-Direktor Admiral Mike Rogers vor dem House Intelligence Committee (ein Oxymoron) zugehört hat, dann wird klar, dass die Demokraten, Comey und Rogers einen Konflikt mit Russland beabsichtigen.

 

Die Republikaner waren zum größten Teil interessiert zu erfahren, wie Sicherheitsleaks gegen Trump-Republikaner aus Besprechungen entwischen konnten, bei denen nur der CIA-Direktor, der NSA-Direktor und der FBI-Direktor zugegen waren. Natürlich haben sie keine Antwort bekommen, was zeigt wie machtlos Untersuchungsausschüsse des Kongresses sind. Comey sagte wiederholt, dass er dem Komitee nichts sagen könne, denn das würde bestätigen, dass es ein Leak an die Presse war. Aber er sagte allgemein gesprochen und nicht zu einem bestimmten Leak, dass die meisten Leaks von „jemandem stammen der etwas gehört hat“ und das an die Presse weitergibt. Und das erkläre auch die Ungenauigkeiten einiger Leaks. Mit anderen Worten: Gebt nicht uns die Schuld.

 

Die Demokraten haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um Russland, Putin und jeden anderen, insbesondere Trump-Republikaner zu dämonisieren, der mit einem Russen redet, auch wenn diese Person noch eine Privatperson ist. So wie Gen. Flynn, als er dem russischen Botschafter empfohlen hat, Russland solle die weihnachtliche Ausweisung russischer Diplomaten durch Präsident Obama nicht mit gleichem vergelten. Die Demokraten haben Putin auch noch mit einem weiteren dämonischen Titel bedacht. Zusätzlich zum „neuen Hitler“, einem „Schurken“ und einem „Mafia Don“ wurde Putin heute zu „einer Tarantel, die im Zentrum des Spionagenetzes sitzt“.

 

Die Position der Demokraten lautet: Flynn habe sich durch seinen Einsatz gegen russische Vergeltung in die Politik des Obama-Regimes zur Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und Russland eingemischt. Einige Demokraten betrachten das als Verrat. Andere sehen darin den Beweis, dass sich Flynn und Trump in der Hand Putins befinden, und wieder andere sehen darin noch Schlimmeres.

 

Die Demokraten waren auch sehr besorgt über Lobbyisten, so sie denn Republikaner sind, dass sie für russische Interessen arbeiten. Dazu zählt Tillerson, der Außenminister. Dass jedes Land Lobbyisten anstellt und dass sich die Lobbyisten nicht immer als ausländische Agenten registrieren, so wie Lobbyisten Israels, oder (wenn die Zeitungsberichte jener Zeit zutreffen) der Neokon Richard Perle, der in Washington die Türkei vertrat.

http://www.slate.com/articles/news_and_politics/press_box/2003/04/richard_perle_libel_watch_week_4.html

 

Demokraten legten sich auch mit Gen. Flynn an, weil der gesagt hatte, er hätte kein Geld von der russischen Regierung bekommen. Flynn bekam ein Entgelt für seine Teilnahme an der 10-Jahresfeier von RT in Moskau. Ist RT, eine Nachrichtenorganisation, die russische Regierung? Ihr Budget wird von der russischen Regierung unterstützt, aber wie unterscheidet sich das von der Unterstützung der US-Regierung für die Budgets von National Public Radio, Radio Free Europe/Radio Liberty, Voice of America? Soll das heißen, dass jeder, der NPR, Radio Liberty und VOA ein Interview gibt, ein amerikanischer Agent in der Hand des US-Präsidenten ist?Wenn man in diesen Organisationen eine Funktion innehat, macht das einen zu einem „amerikanischen Agenten/Handlanger“? Werden wir eine Liste dieser Personen bekommen?

 

Was die Demokraten heute versucht haben: Jeden zu kriminalisieren, der für bessere Beziehungen zwischen den USA und Russland arbeitet. Wenn man für Frieden zwischen den Nuklearmächten ist, dann ist man ein russischer Agent und kommt auf eine Liste. Die Demokraten bestanden darauf, dass Russland der Feind ist der hinter uns her ist und die Demokraten haben ohne Probleme Comey und Rogers einbestellt um zuzustimmen. Beide wurden von Obama ernannt.

 

Comey und Rogers sagten, Russland sei die Hauptbedrohung für die USA, es arbeitet gegen unsere Interessen und will uns schaden. „Uns schaden“ beinhaltet die Ablehnung von Hegemonie und einseitigem Handeln. Mit anderen Worten: Wenn die russische Regierung im Interesse Russlands handelt, dann schadet die russische Regierung den USA. Aus der Zeugenvernehmung wurde deutlich, dass jede Opposition zu allem was Washington tut, gegen die amerikanischen Interessen ist.

 

Sowohl Comey als auch Rogers haben erklärt, fälschlicherweise, dass Russland in die Ukraine einmarschiert sei und mit Gewalt die Krim annektierte. Wenn Comey und Rogers so schlecht informiert sind dass sie das glauben, dann sind sie für ihr Amt nicht geeignet. Die Krim war 300 Jahre lang Teil von Russland. Die Bevölkerung ist fast zur Gänze russisch. Als die Sowjetunion zusammenbrach und von Washington zerlegt wurde, da wurde die Ukraine zum ersten mal in der Geschichte unabhängig. Die Krim, die von Chruschtschow 1954 von der russischen sozialistischen Sowjetrepublik an die ukrainische sozialistische Sowjetrepublik übertragen wurde, wurde unter der Bedingung mitübertragen, dass Russland einen langjährigen Pachtvertrag für seine Marinebasis auf der Krim bekam.

 

Als der Umsturz Washingtons die demokratisch gewählte Regierung in der Ukraine stürzte, da wurde die russische Bevölkerung der Krim und in den neuen Republiken Luhansk und Donezk im Osten der Ukraine von neonazistischen Elementen angegriffen und bedroht, die haben auch unter Hitler gegen die Sowjetunion gekämpft. Die Bevölkerung dieser Gebiete stimmte mit überwältigender Mehrheit für eine Wiedervereinigung mit Russland, wo sie zuvor einmal waren. Die Wahlen waren fair und offen. Da die Krim die Basis der russischen Schwarzmeerflotte ist, war die Krim bereits durch russisches Militär besetzt. Dass Comey und Rogers das eine „Invasion“ nennen, zeigt entweder ihre Ignoranz oder einen Mangel an Rechtschaffenheit.

 

In der Tat, der Mangel an Rechtschaffenheit des FBI, der NSA, der CIA und des Obama-Regimes zeigt sich in der fortgesetzten Kampagne aus Lügen, Verzerrungen und gezielten „Nachrichten-Leaks“. Das heißt, den Presstituierten werden von den Geheimdiensten Geschichten zugeschoben über eine russische Einmischung in die Präsidentenwahl. Dabei geht es nur um die Verteidigung des massiven Militär/Sicherheits-Budgets und um Macht. Trump hat sowohl das Budget als auch die Macht bedroht, als er erklärte, dass zu seiner Politik eine Normalisierung mit Russland gehören wird. Wenn die Beziehungen normalisiert wären, dann würde die sorgfältig inszenierte „russische Bedrohung“ verschwinden. Die Geheimdienste sind nicht gewillt, das geschehen zu lassen. Die US-Geheimdienste riskieren lieber ein nukleares Armageddon als eine Haushaltskürzung.

 

Die Demokraten sind möglicherweise nicht intelligent genug um zu verstehen, dass sie die Flammen eines Krieges zwischen Nuklearmächten schüren. Die Demokraten suchen verzweifelt nach jemandem, dem sie die Schuld für ihre Wahlniederlage zuschieben können. Darüber hinaus hoffen sie, wenn sie einer Verschwörung zwischen Trump und Putin die Schuld geben, dass sie damit Trump aus dem Amt verjagen können. Während (Vizepräsident) Pence, ein Russland-Hasser, für den Militär/Sicherheitskomplex akzeptabel wäre, so hoffen die Demokraten, dass sie auch Pence loswerden, denn seine Wahl ist das Ergebnis der angeblichen Verschwörung, und dann können sie sich selbst ins Weiße Haus setzen.

 

Was die Amerikaner verstehen müssen: Beim politischen Wettstreit zwischen den Demokraten und Republikanern geht es darum, welche Partei das Geld einsammelt wenn sie sich zur Hure des Einen Prozent macht. Traditionell bekommt die Partei im Weißen Haus das meiste Geld, daher wollen beide Parteien dort sitzen.

 

Michael Morell, ein Unterstützer von Hillary Clinton und Präsident Obamas letzter geschäftsführender CIA-Direktor, der unter Hillary als CIA-Direktor vorgesehen war, sagte: „Zu der Frage, ob die Trump-Kampagne mit den Russen konspiriert hat, gibt es Rauch, aber kein Feuer, gar keines. Kein kleines Lagerfeuer, keine kleine Kerze, keinen Funken. Und eine Menge Leute suchen danach.“

http://www.nbcnews.com/news/us-news/clinton-ally-says-smoke-no-fire-no-russia-trump-collusion-n734176

 

Morell glaubt wirklich dass es die Russen waren, die Hillarys belastende E-Mails gehackt haben, aber nicht in Absprache mit Trump. Es gibt jedoch den Beweis, dass sie aus einer undichten Stelle (Leak) innerhalb der Demokratischen Partei kamen, einem enttäuschten Unterstützer von Bernie Sanders.

 

Obamas Nationaler Geheimdienstdirektor James Clapper sagte am 5. März bei Meet the Press, dass er keine Beweise für eine Putin-Trump-Verschwörung gesehen hat bis er am 20. Januar aus dem Amt schied.

 

Hat man heute Comey und Rogers zugehört: Wenn sie nicht gegen Präsident Trump arbeiten, was gilt dann als Arbeit gegen Trump? Trump-Unterstützer fragen sich, warum Trump diese beiden Männer nicht feuert, die eine Reduzierung der gefährlichen Spannungen zwischen Washington und Russland blockieren. Sind die Demokraten, Comey, Rogers, die CIA und ihre Medienhuren so blöd, dass sie nicht verstehen was es bedeutet, wenn der Präsident Russlands sagt: „Die Amerikaner haben unser Vertrauen in sie zerstört.“

 

Trump feuert Comey und Rogers nicht, weil er sie nicht feuern kann. Wenn er sie feuert, dann werden die Demokraten und die Presstituierten diese Entlassungen als Beweis nehmen, dass Trump ein russischer Agent ist und seinen Verrat durch die Entlassung der beiden, die ermitteln, vertuschen will.

 

Trump versucht via Twitter auf die orchestrierten Medienangriffe gegen ihn zu antworten und eine Organisation unter seinen Unterstützern zu erreichen, die Arbeiterklasse die ihn gewählt hat. Trump kann sich jedoch nicht einmal auf die Republikanische Partei verlassen. Die meisten Republikaner sind auch von den politischen Zuwendungen des Militär/Sicherheitskomplexes abhängig und die Republikaner wissen, dass die Geheimdienste ihre schmutzige Wäsche kennen. Für Trump zu kämpfen heißt sich auszuliefern.

 

Es ist unbestreitbar, dass die CIA die Medien kontrolliert, sowohl in Europa als auch in den USA. Udo Ulfkottes Buch Gekaufte Journalisten enthüllte die Macht der CIA auf europäische Journalisten, als es 2014 in Deutschland veröffentlicht wurde. Eine englische Ausgabe, Journalists for Hire: How the CIA Buys the News, kommt im Mai heraus. In der Zwischenzeit tut es auch Joel Whitneys Buch Finks: How the C.I.A. Tricked the World's Best Writers, um festzustellen, dass die respektiertesten Journalisten Amerikas das Fanta der CIA getrunken haben und „dachten, sie würden die Freiheit retten“, indem sie als Propagandisten dienten.

http://www.truthdig.com/avbooth/item/joel_whitney_cia_propaganda_cold_war_scheer_intelligence_20170317

 

Die Menschen im Westen müssen verstehen, dass die Nachrichten, die sie bekommen, die Interessen des US-Militär/Sicherheitskomplexes vertreten, und dass diese Nachrichten von der CIA geschrieben werden. Die CIA dient ihren eigenen Interessen und nicht dem Interesse des amerikanischen Volks oder dem Interesse des Friedens.


http://russia-insider.com/en/congress-scalps-fbi-nsa-directors-stop-spewing-quadruple-hearsay-about-trumps-alleged-russia-ties

 

Der Kongress skalpiert den FBI-Direktor: Hören Sie damit auf, „vierfache Gerüchte“ über eine russische „Einmischung“ zu verbreiten

 

Gowdy macht aus Comey zartes Shish Kebab

 

von Paul Kaiser, 21.03.2017

 

 

Der FBI-Direktor James Comey und Admiral Mike Rogers, der Direktor der NSA, standen am Montag im Kapitol als Zeugen vor dem Geheimdienstausschuss des Kongresses. Es ging um die Vorwürfe über eine russische Einmischung in die jüngsten Wahlen und die Behauptung Trumps, Obama hätte ihm eine „Merkel-Behandlung“ zukommen lassen.

 

Dazu gibt es viel zu sagen, aber ganz besonders hat uns die Befragung durch den Abgeordneten Trey Gowdy gefallen.

 

Bereiten wir die Bühne vor (Auszug aus der Los Angeles Times):

 

Zwei der höchsten Geheimdienst-Beamten standen zu ihrer Einschätzung vom Januar, die Regierung des russischen Präsidenten Wladimir Putin wollte Donald Trump dabei helfen, die Wahl 2016 zu gewinnen.

 

In der Befragung durch den Abgeordneten Mike Conaway (R-Texas) sagten FBI-Direktor James Comey und Adm. Mike Rogers, der Direktor der NSA, seit ihrem Bericht vom 6. Januar über eine russische Einmischung in die Wahlen habe sich nichts verändert.

 

Der Bericht kam zu dem Schluss, dass hochrangige russische Offizielle, darunter Putin, den demokratischen Ablauf in den USA sabotieren wollten, die Demokratische Kandidatin Hillary Clinton schädigen und der Kampagne Trumps helfen wollten.

 

Comey und Rogers lehnten es ab, Details darüber vorzulegen wie die Geheimdienstgemeinde zu dieser Einschätzung kam.

 

Auftritt Gowdy:

https://www.rt.com/usa/381410-comey-congress-trump-wiretapping/

 

Trey Gowdy (R-SC) fragt Comey (beide waren einmal Staatsanwälte) über Hörensagen und Zeitungsartikel als Beweise.

 

Das von uns geachtete System würde einen aus dem Gericht lachen“ wenn man mit einem Zeitungsartikel als Beweis kommen würde," sagte Gowdy. „Wie nimmt man eine anonyme Quelle ins Kreuzverhör? Wie nimmt man Gerüchte ins Kreuzverhör?“

 

Die FBI-Untersuchung an sich legt schon einen Schatten über die amtierende Regierung, sagte Nunes zu Comey.

 

Comey sagt, er könne nicht beantworten, ob das FBI irgendwelche Beweise für Fehlverhalten habe.

 

Ich kann Ihnen sagen, dass wir keine Beweise haben,“ sagte er und drängte Comey dazu, seine Untersuchung zu beschleunigen und die Befragung zu beenden.

 

Gowdy kritisierte Comey auch scharf für „vierfaches Hörensagen“, um Anschuldigungen über eine russische Einmischung in die Wahlen zu untermauern.

 

Glaubt jemand, dass fehlende Beweise Comey daran hindern werden über die Klippe zu springen? Denkt nach:

 

Comey sagte dem Geheimdienstausschuss des Kongresses, dass das FBI nicht nur die russische Wahleinmischung untersucht, sondern er ließ auch folgende Bombe platzen: Agenten des FBI untersuchen eine mögliche „Koordination“ zwischen der Trump-Kampagne und der russischen Regierung. Diese Untersuchung könnte zu Strafanträgen führen. (Zitiert aus der LA Times)

 

Im Grunde weigert sich Comey, irgendwelche Fragen mit irgendwelchen Beweisen zu beantworten. Aber er ist sich 100% sicher, dass Trump ein russische Agent ist.

 

Wer braucht schon Beweise? Hört lieber auf CNN, Bürger!

 

 

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Mit dieser Propaganda wird auch der deutsche Michel versorgt:

 

Doppelter Donnerschlag

Trumps schwarzer Montag“ (t-online)

 

FBI prüft Verbindungen zu Russland

Die Luft für Trump wird dünner“ (t-online)

 

Nach Comey-Anhörung:

Trump beschädigt das Amt“ (ARD-Kommentar)

 

Droht dem US-Präsidenten die Absetzung?“ (t-online)

 

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Und das schreibt Eric Sommer auf Counterpunch:

 

http://www.counterpunch.org/2017/03/21/the-house-intelligence-committee-evidence-not-required/

 

Der Geheimdienstausschuss im Repräsentantenhaus: Wer braucht schon Beweise

 

von Eric Sommer, 21.03.2017

 

 

Vor ein paar Tagen wurden von Mitgliedern des Geheimdienstausschusses während einer ausgiebig berichteten Anhörung eine Reihe harter Anschuldigungen gegen Russland vorgebracht. Alle Anschuldigungen gingen davon aus – als seien es bewiesene Tatsachen – dass Russland die US-Wahlen manipuliert hätte um die amerikanische Demokratie zu schädigen.

 

Adam Schiff, das führende Mitglied der Demokratischen Partei im Ausschuss, begann mit Stellungnahmen wie „eine gegnerische ausländische Macht hat sich eingemischt, um unsere Demokratie zu schwächen und das Ergebnis zugunsten des einen Kandidaten und zum Nachteil der anderen zu beeinflussen.“ Er zweifelte nicht daran ob das wahr ist, sondern fragte: „Hatten die Russen Hilfe von US-Bürgern, einschließlich von Leuten, die in Verbindung zum Wahlkampfteam Trumps stehen?“

 

Bemerkenswert: Weder Schiffs Hetzrede noch jede andere Anschuldigung wurde von irgendeinem Beweis begleitet, außer Zitaten aus einem zuvor bereits entkräfteten 25-seitigen Bericht (Anm.d.Ü.: das „Dossier“ eines britischen Geheimdienstfummlers).

 

Man muss nicht Jura studiert haben um zu erkennen, dass ernsthafte Anschuldigungen gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten und gegen ein wichtiges ausländisches Oberhaupt einen Beweis benötigen. Da reicht gesunder Menschenverstand.

 

Adam Schiff, der Hauptredner der anti-russischen Schmährede im Ausschuss, ist jedoch ein ausgebildeter Jurist und früherer Bundesstaatsanwalt. Man möchte meinen, dass er und andere ausgebildete Juristen im Kongressausschuss aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds und der juristischen Ausbildung besonders in der Lage sein sollten, die Lücken in der Beweisführung oder das völlige Fehlen von Beweisen zu erkennen.

 

Die Tatsache, dass ausgebildete Juristen bei den überaus ernsten Anschuldigungen gegen den US-Präsidenten und ein ausländisches Staatsoberhaupt keine Beweise verlangen und deren Fehlen nicht bemerken, das ist kein Zufall; es ist ihnen nicht entgangen. Sie haben bewusst die Frage nach Beweisen unterdrückt – weil nämlich keine vorliegen – denn sie wollen das amerikanische Volk täuschen und dazu bringen, Russland als ihren Feind anzusehen.

 

Mit der an der russischen Grenze massierten und von den USA angeführten NATO-Streitmacht hatte der Zirkus im Geheimdienstausschuss des Kongresses nur einen Zweck: Eine ausgedachte Geschichte dazu zu benutzen, das amerikanische Volk zu übertölpeln, damit sie glauben, Russland sei irgendwie ihr Feind und dass weitere aggressive Schritte, die leicht zu einem Krieg oder gar Nuklearkrieg führen könnten, schon in Ordnung seien.

 

Die Ausschuss-Mitglieder, die diese Show abgezogen haben, sind – ich betone – politische Kriminelle, die das amerikanische Volk für einen weiteren Aggressionskrieg vorbereiten wollen. Sie sind die Feinde des amerikanischen Volks und der gesamten Welt.


http://www.paulcraigroberts.org/2017/03/20/collapse-trust-west-paul-craig-roberts/

 

Der Zusammenbruch des Vertrauens in den Westen

 

von Paul Craig Roberts, 20.03.2017

 

 

So wie der russische Präsident Putin gesagt hat, die Regierungen und die Medien im Westen hätten das Vertrauen Russlands in den Westen zerstört, so haben die Regierungen und Medien im Westen das Vertrauen ihrer Bürger zerstört. Sie wurden in Sklaven verwandelt, für die die Regierung nicht mehr verantwortlich ist.

 

In vielen meiner Artikel habe ich betont, dass das fehlende Vertrauen zwischen den Nuklearmächten eine große Gefahr für das gesamte Leben auf Erden ist. Nichtsdestotrotz arbeiten die westlichen Regierungen und Medien 24 Stunden am Tag daran, die Beziehungen zwischen den USA und Russland und zwischen den USA und China zu verschlechtern. Jene unter uns, die vor den möglichen Konsequenzen warnen, werden auf eine Liste „russischer Handlanger“ gesetzt und sind Überbringer von „Fake News“. Diese Listen zeigen die Verzweiflung hinter der inszenierten „russischen Gefahr“. Es steht ein Militär/Sicherheitsbudget von 1.000 Milliarden Dollar auf dem Spiel, zusammen mit der amerikanischen Vorherrschaft bei Finanzen und Politik.

 

Kurz gesagt, die Gier nach Geld und Macht treibt die Welt in die Zerstörung.

 

Gier und Macht haben die Amerikaner, ja die gesamte westliche Welt, in einen vollständigeren Polizeistaat getrieben als ihn George Orwell in seinem Buch 1984 beschreibt.

 

Der Richter Andrew P. Napolitano beschreibt die außerordentlichen Spionagekapazitäten der US-Regierung und die Leichtigkeit, mit der sie sogar gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten eingesetzt werden können. Napolitanos Artikel erschien auf LewRockwell.com, InformationClearingHouse.info und antiwar.com. Bei antiwar.com findet sich ein link auf die Antwort des britischen GCHQ, das vollen Zugang zur digitalen Sammlung der gesamten elektronischen Kommunikation aller Amerikaner besitzt. Sie antworten auf Napolitanos Vermutung, Obama könnte die Briten benutzt haben, um keine amerikanische Fingerabdrücke bei seinen Spionageaktivitäten gegen Trump zu hinterlassen.

http://original.antiwar.com/andrew-p-napolitano/2017/03/18/did-obama-spy-on-trump/

 

Das British Government Communications Headquarter hat Napolitanos Vermutung damit abgetan: „Unsinn, absolut lächerlich und man sollte es ignorieren.“ Mit anderen Worten: GCHQ bestreitet nicht, dass es Zugang zu jeglicher Kommunikation der Amerikaner hat, einschließlich des Präsidenten der USA. Stattdessen versucht GCHQ, die Glaubwürdigkeit Napolitanos zu bestreiten. Erinnern Sie sich daran, dass es der britische Geheimdienst war, der Premierminister Tony Blair erlaubt hat, das britische Parlament im Auftrag des Regimes von George W. Bush über den erfundenen Casus für eine Invasion in den Irak zu belügen.

 

Wenn man Napolitanos Auflistung über die Vollständigkeit liest, mit der die Amerikaner eine jede Privatsphäre verloren haben, dann versteht man, dass die Verfassung ausgelöscht ist, so wie die Konföderierten Staaten von Amerika und deren Kriegsflagge. Unsere Privatsphäre ist nicht nur durch die Regierung ausgelöscht worden, sondern auch durch private Konzerne. Jene Amerikaner, die so leichtgläubig sind und auf die Tatsache, dass sie ausspioniert werden, antworten: „Ich habe nichts Falsches getan, also muss ich nichts fürchten,“ sollten die folgende Stellungnahme der American Civil Liberties Union (ACLU) durchlesen:

„Letztes Jahr haben wir strenge Regeln für die Privatsphäre des Internets durchgesetzt. Die Bundes-Kommunikations-Behörde (FCC) hat Schutzklauseln eingefügt, die von Konzernen wie Comcast, AT&T und Verizon verlangen, dass sie um Erlaubnis fragen müssen bevor sie private Informationen an den Meistbietenden verkaufen.“

 

Jetzt geben einige Politiker dem Druck der Industrie nach. Der Senat hat eine Resolution eingebracht, die diese wichtigen FCC-Regeln außer Kraft setzen würde – und sollte das durch den Kongress kommen, dann wäre die FCC daran gehindert, in Zukunft ähnliche Regeln zu beschließen.“

 

Unterzeichnen Sie die Liste an den Senat, dass Sie nicht wollen, dass Firmen Ihre Daten ohne Ihre Zustimmung verkaufen.“

 

Jahrelang haben Internet Service Provider versucht, Wege zu finden, um von euch gesammelte sensible Daten zu sammeln, zu benutzen und zu verkaufen – jede Webseite die Ihr besucht, die Ein- und Auslogzeiten für eure Online-Konten und sogar euren Aufenthaltsort. Diese Firmen sammeln Daten, die ein intimes Bild eurer religiösen Praktiken, sexuellen Aktivitäten, Gesundheitsprobleme und anderem zeichnen können.“

 

Wer sind die Käufer? Werbefirmen, Big-Data-Händler und sogar Regierungs- und Polizeibehörden.“

 

Ein Schutz der Privatsphäre ist auch ein ein Schutz vor Diskriminierung. Geschäfte können verschiedene Online-Preise festsetzen, je nach dem Standort des Kunden, manchmal bekommen die Einwohner von Wohnbezirken mit niedrigem Einkommen die schlechteren Deals, denn dort gibt es weniger Geschäfte, die mit den Online-Preisen konkurrieren können.“

 

Teilen Sie dem Senat mit, dass er einen vernünftigen Schutz der Online-Privatsphäre erhalten soll.“

 

Wir stehen an vorderster Front in diesem langen Kampf, um die Profiteure darin einzuschränken, was sie mit den durch unsere Online-Aktivitäten erhaltenen sensiblen Daten anstellen können.“

 

Helfen Sie mit, den Druck auf Politiker aufrecht zu halten, damit wichtige FCC-Regeln Bestand haben.“

 

Die Leichtigkeit, mit der die US-Regierung in der Lage war, im 21. Jahrhundert die US-Verfassung zu zerstören, zeigt die Schwäche der Demokratie. Gleichgültige und unbedachte Bürger sind nicht in der Lage ihre Bürgerrechte zu schützen. Habeas Corpus, ordentliche Gerichtsverfahren und Privatsphäre wurden ausradiert. Der einzig verbliebene Schutz ist das Second Amendment (das Waffenrecht), und das kann nicht alleine bestehen.

 

Die Menschen im Westen haben es zugelassen, dass sie durch Lügen getäuscht, durch inszenierte „Gefahren“ in die Irre geführt und durch unbedeutende Angelegenheiten abgelenkt werden. Die Folge ist, dass sie ihre Freiheit verloren haben.

 

Und vielleicht verlieren sie auch ihr Leben.

https://consortiumnews.com/2017/03/15/the-kagans-are-back-wars-to-follow/

 

Die Kagans sind zurück; Kriege werden folgen

 

von Robert Parry, 15.03.2017

 

 

Die Kagan-Familie, Amerikas neokonservative Aristokratie, ist zurück. Auferstanden nach dem Rückschlag, weil sie nicht ihren erwarteten Einfluss mit der Wahl Hillary Clintons erreicht haben. Und nach dem Verlust der offiziellen Macht zu Beginn der Trump-Präsidentschaft.

 

Gehuldigt auf vielgelesenen Kommentarseiten, drängt die Familie Kagan jetzt auf eine erweiterte Militärinvasion in Syrien und lockt die Republikaner, weil sie nicht begeisterter für eine anti-russische Hexenjagd sind, wegen Moskaus angeblicher Hilfe bei der Wahl Donald Trumps.

 

In einem Kommentar am 7. März in der Washington Post legt sich Robert Kagan, der Mitgründer des „Project for the New American Century“ (PNAC) und Hauptarchitekt für den Irakkrieg, mit den Republikanern an, weil sie als „Russlands Komplizen“ dienen, da sie nicht aggressiver ermittelt hätten.

 

Dann haben Frederick Kagan, Direktor des „Critical Threats Project“ beim neokonservativen Denkpanzer „American Enterprise Institute“ und seine Frau Kimberley Kagan, Präsidentin ihres eigenen Denkpanzers „Institute for the Study of War“ in einem Kommentar im Wall Street Journal am 15. März laut über die Idee einer größeren US-Invasion in Syrien nachgedacht.

 

Trotz ihres Einflusses, den die Kagans in den Denkpanzern und Kommentarspalten des offiziellen Washington noch immer besitzen, schauen sie größtenteils von außen auf das neue Machtzentrum der Trump-Ära. Aber es scheint als hätten sie eine mit Gewalt geöffnete Tür gefunden.

 

Trotzdem waren ihre Aussichten vor einem Jahr noch besser. Sie hatten die Auswahl aus einem großen Feld neokonservativer Präsidentschaftskandidaten oder sie konnten – wie Robert Kagan – die Kandidatin des Demokratischen Establishments unterstützen, Hillary Clinton, deren „liberaler Interventionismus“ nahe beim Neokonservatismus liegt. Sie unterscheiden sich nur in den Begründungen für die Rechtfertigung von immer noch mehr Kriegen.

 

Es gab auch die Hoffnung, dass eine Präsidentin Hillary Clinton anerkennen würde, wie sympathisch die liberalen Falken und die Neokons sind. Durch die Beförderung von Robert Kagans Frau, Victoria Nuland, von einer stellvertretenden Außenministerin für europäische Angelegenheiten zur Außenministerin.

 

Damit hätte es einen mächtigen Schwung für eine stärkere militärische Einmischung in Syrien und für eine Eskalation des Neuen Kalten Kriegs mit Russland gegeben. „Regime-Wechsel“ wäre in diesen beiden Ländern wieder auf der Liste gewesen. Die Möglichkeiten schienen für die Familie Kagan Anfang des letzten Jahres endlos zu sein, um ihre Muskeln spielen zu lassen und einen Haufen Geld zu machen.

 

Ein Familienunternehmen

 

Wie ich vor zwei Jahren in einem Artikel mit der Überschrift „Ein Familienunternehmen für ewigen Krieg“ schrieb:

 

Die neokonservative Koryphäe Robert Kagan und seine Frau, die stellvertretende Außenministerin Victoria Nuland, betreiben ein erstaunliches Familienunternehmen: Sie hat einen heißen Krieg in der Ukraine angezettelt und bei der Neuauflage eines 2. Kalten Kriegs mit Russland mitgeholfen und er macht sich dafür stark, dass der Kongress die Militärausgaben erhöht, damit Amerika diese neuen Sicherheitsbedrohungen abwehren kann.“

 

Dieses außergewöhnliche Duo aus Ehegatte und Frau hat einen ganz schönen Schlag für den Militär/Industrie-Komplex. Ein Außenseiter-Team, das die Voraussetzungen für weitere Militärausgaben schafft, das politischen Druck ausübt um höhere Zuwendungen durchzusetzen und dabei zusieht, wie dankbare Waffenhersteller großzügige Spenden an gleichgesinnte kriegerische Washingtoner Denkpanzer vergibt.“

 

Davon profitieren nicht nur die große Gemeinde der Neokonservativen, sondern auch andere Mitglieder des Kagan-Clans, darunter Roberts Bruder Frederick vom American Enterprise Institute und seine Frau Kimberley, die ihren eigenen Laden betreibt, mit dem Namen Institute for the Study of War.“

 

Aber die Dinge sind nicht ganz so gelaufen wie es sich die Kagans vorgestellt haben. Die Neokon-Republikaner sind durch ihre Vorwahlen gestolpert und haben gegen Donald Trump verloren und dann – nachdem Hillary Clinton den Senator Bernie Sanders zur Seite geschubst hatte und sich die Nominierung der Demokraten sicherte – hat sie die Präsidentenwahl gegen Trump verdaddelt.

 

Nach seinem überraschenden Sieg hat Trump – bei all seinen Unzulänglichkeiten – erkannt, dass die Neokons nicht seine Freunde sind und hat sie im Großen und Ganzen im Regen stehen lassen. Nuland hat nicht nur ihren politischen Job als stellvertretende Außenministerin verloren, sie hat auch im Außenministerium gekündigt.

 

Mit Trump im Weißen Haus war zwar die neokonservative Außenpolitik des offiziellen Washington am Boden, aber nicht besiegt. Den Neokons wurde von den Demokraten und Liberalen ein Rettungsring zugeworfen. Sie hassen Trump so sehr, dass sie mit Freude Nulands zertrampelte Fahne des Neuen Kalten Kriegs mit Russland wieder aufnahmen. Als Teil eines zwielichtigen Plans zur Vertreibung Trumps haben die Demokraten und die Liberalen beweislose Anschuldigungen aufgebauscht, Russland hätte mit dem Wahlkampfteam Trumps die US-Wahlen beeinflusst.

 

Der New York Times-Kolumnist Thomas L. Friedman sprach für viele in dieser Gruppe, als er Russlands angebliche „Einmischung“ mit den japanische Bombenangriffen auf Pearl Harbor und AL Qaedas Terrorattacken von 9/11 verglich.

 

In der MSNBC-Sendung „Morning Joe“ verlangte Friedman, dass die russischen Hacking-Vorwürfe als Kriegsgrund (casus belli) behandelt werden sollten: „Das hat das Ausmaß von 9/11. Sie haben das Herz unserer Demokratie angegriffen. Das hat das Ausmaß von Pearl Harbor.“ Sowohl Pearl Harbor als auch 9/11 führten zum Krieg.

 

Und so wurde mit Hilfe des Hasses vieler Liberaler auf Trump der Weg freigemacht, dass sich die Neokons wieder etabliert haben.

 

Hetzjagd auf Republikaner

 

Robert Kagan wandte sich an die hoch gehandelte Kommentarseite der Washington Post, um gegen einflussreiche Republikaner zu hetzen, wie den Rep. Devin Nunes, den Vorsitzenden des Geheimndienstausschusses, der über dem Artikel der Post mit der Schlagzeile „Laufende Einmischung für Russland“ abgebildet war.

 

Kagan schrieb: „Vor einem Jahr wäre es noch unvorstellbar gewesen, dass ein Anführer der Republikanischen Partei im Grunde als Trittbrett für eine russische Einmischung in das politische System des Landes gedient hätte. Aber erstaunlicherweise ist das die Rolle der Republikanischen Partei.“

 

Dann wiederholte Kagan das Gruppendenken des offiziellen Washingtons, welches ohne Bedenken die Behauptungen der scheidenden Geheimdienstchefs von Präsident Obama akzeptiert hat, dass Russland die E-Mails der Demokraten „gehackt“ und sie über WikiLeaks veröffentlicht habe um den Clinton-Wahlkampf zu blamieren.

 

Obwohl Obamas Geheimdienstler keine nachprüfbaren Beweise für diese Behauptungen vorlegten – und WikiLeaks hat verneint, dass sie die zwei Pakete aus E-Mails von den Russen erhalten habe – wurden die Anschuldigungen großteils im ganzen offiziellen Washington akzeptiert. Sie dienen als Grundlage zur Schmähung von Trump und sollen womöglich seine Amtsenthebung befördern.

 

Den politischen Interessenskonflikt von Obamas Schützlingen ignoriert Kagan und urteilt, dass „angesichts der Bedeutung dieser besonderen Erkenntnisse (über Russlands Einmischung) die Beweise erdrückend sein müssen“ und das rechtfertige „eine ernsthafte, weitreichende und öffentliche Untersuchung.“

 

Aber Kagan muss auch das Potential für die Neokons erkannt haben, sich ihren Weg zur Macht hinter dem Vorwand eines Neuen Kalten Kriegs mit Russland zurückzuerobern.

 

Er erklärte: „Die entscheidende Frage betrifft Russlands Fähigkeit zur Manipulation der US-Wahlen. Das ist keine politische Frage. Das ist eine Frage der nationalen Sicherheit. Wenn sich die russische Regierung letztes Jahr in die Wahlen der Vereinigten Staaten eingemischt hat, dann können sie das auch in jeder kommenden Wahl tun. Das ist eine mächtige und gefährliche Waffe, mächtiger als Kriegsschiffe oder Panzer oder Bomber.“

 

Weder Russland noch andere mögliche Gegner haben die Macht, das politische System der USA mit Kriegswaffen zu beschädigen. Aber durch die Herstellung von Zweifeln über die Gültigkeit, Integrität und Verlässlichkeit der US-Wahlen können sie das System bis auf sein Fundament erschüttern.“

 

Eine andere Realität

 

So alarmierend Kagans Kommentar auch war, die Realität sind ganz anders aus. Selbst wenn die Russen die E-Mails der Demokraten gehackt und diese Informationen irgendwie an WikiLeaks weitergegeben hätten – ein unbewiesenes und strittiges Argument – diese zwei Veröffentlichungen von E-Mails waren für das Wahlergebnis nicht so bedeutend.

 

Hillary Clinton hat für ihre überraschende Niederlage den FBI-Direktor James Comey beschuldigt, der kurzzeitig die Untersuchung zu Clintons Verwendung eines privaten Servers während ihrer Amtszeit als Außenministerin wiedereröffnet hatte.

 

Darüber hinaus waren die von WikiLeaks veröffentlichten E-Mails nach allen Kenntnisse echt und enthüllten das Fehlverhalten führender Demokraten, so wie die Einseitigkeit der Demokratischen Parteiführung zugunsten von Clinton gegen Senator Bernie Sanders während der Vorwahlen. Die E-Mails von Clintons Wahlkampfdirektor John Podesta enthüllten den Inhalt der bezahlten Reden bei der Wall Street, die sie vor den Wählern verheimlichen wollte. Und sie zeigten auch einige Geld-für-Gefälligkeiten-Bestandteile der Clinton Foundation.

 

Mit anderen Worten: Diese Enthüllungen von WikiLeaks haben geholfen, die amerikanischen Wähler über Missbräuche im demokratischen Prozess der USA zu informieren. Die E-Mails waren keine „Desinformation“ oder „Fake News“. Sie waren echte News.

 

Eine ähnliche Enthüllung gab es sowohl vor den Wahlen als auch in dieser Woche, als jemand Details über Trumps Steuerbescheid durchgestochen hat (geleakt), was nach dem Gesetz nicht erlaubt ist. Fast niemand hat jedoch, außer im Trump-Lager, daran gedacht, dass diese illegale Veröffentlichung eines Steuerbescheids irgendwie eine Gefahr für die amerikanische Demokratie sei.

 

Es herrscht die Vorstellung, dass Amerikaner ein Recht auf solche Details haben, wenn jemand ins Weiße Haus will. Ich stimme zu. Aber gilt dann nicht gleichermaßen, dass wir ein Recht haben zu erfahren, wie das DNC seine Macht missbraucht hat um die Nominierung von Clinton einzufädeln, über den Inhalt der Clinton-Reden an die Wall Street Banker und über ausländische Regierungen, die mit ihren Beiträgen an die Clinton Foundation ein Wörtchen mitreden wollen?

 

Aber weil die politischen Ernennungen Obamas in der US-Geheimdienstgemeinde zu der „Einschätzung“ gekommen sind, dass Russland die Quelle der WikiLeaks E-Mails sei, ist dieser Anschlag auf die US-Demokratie ein Grund für einen 3. Weltkrieg.

 

Noch mehr Gequatsche

 

Aber Kagan war mit den substanzlosen Anschuldigungen bezüglich Russlands Sabotage der US-Demokratie nicht zufrieden. Er hat es als „Tatsache“ hingestellt – wenn auch ohne jeden Beweis – dass Russland sich „in die kommenden Wahlen in Frankreich und Deutschland einmischt, und sie haben sich auch schon in das italienische Referendum und verschiedene andere Wahlen in Europa eingemischt. Russland wendet diese Waffe gegen so viele Demokratien wie möglich an, um das öffentliche Vertrauen in die demokratischen Institutionen zu schwächen.“

 

Im offiziellen Washington und quer durch die Massenmedien gab es eine Menge Händeringen über das „post-faktische“ Zeitalter. Aber diese angeblichen Avatare der Wahrheit sind so schuldig wie noch was, sie tun so als sei die ständige Wiederholung faktenfreier Behauptungen das Selbe wie ein Beweis.

 

Es ist jedoch klar, was Kagan und andere Neokons im Sinn haben: Eine Eskalation der Feindseligkeiten mit Russland und eine merkliche Erhöhung der Ausgaben für amerikanisches Militärgerät und für westliche Propaganda, um dem zu „begegnen“ was man für „russische Propaganda“ hält.

 

Kagan hat erkannt, dass er bereits viele wichtige Demokraten und Liberale auf seiner Seite hat. Daher wendet er sich an die Republikaner, um sie für die lautstarke Russland-Hetze auf seine Seite zu zwingen und schreibt:

 

Aber es sind die Republikaner, die sich wegducken. Der gegenwärtige Parteiführer und der Präsident bezweifeln die Ergebnisse, Motive und Ehrlichkeit der Geheimdienstgemeinde. Republikanische Führer im Kongress widersetzen sich der Einsetzung einer speziellen Untersuchungskommission, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Kongresses. Sie bestehen darauf, dass diese Untersuchungen von den zwei Geheimdienstausschüssen durchgeführt werden.“

 

Jedoch hat der Republikanische Vorsitzende des Ausschusses im House angedeutet, dass er keine große Dringlichkeit für eine Untersuchung sieht und sogar die Ernsthaftigkeit und Gültigkeit der Anschuldigungen angezweifelt. Der republikanische Vorsitzende im Senatsausschuss geht die Aufgabe nur zähneknirschend an.“

 

In Folge dessen gehen die Untersuchungen nur schleppend voran, bringen wenig Informationen und liefern der Öffentlichkeit noch weniger. Daher kann man kaum zu einem anderen Schluss kommen als wäre genau das die Absicht der Republikanischen Parteiführung, sowohl im Weißen Haus als auch im Kongress...“

 

Wenn sich die Republikaner einer gründlichen, offenen und sofortigen Untersuchung in den Weg stellen, dann machen sie sich zu Russlands Mit-Komplizen.“

 

Lügen mit den Neokons

 

Viele Demokraten und Liberale finden es vielleicht ermutigend, dass ein führender Neokon, der den Weg in den Irakkrieg mit geebnet hat, jetzt auf ihrer Seite gegen die Republikaner kämpft, weil die nicht begeistert bei der jüngsten russischen Hexenjagd mitmachen. Aber sie sollten auch mal innehalten und sich fragen, wie ihr Hass auf Trump zu einer Allianz mit den Neokons führen konnte.

 

Am Mittwoch haben Robert Kagans Bruder Frederick und seine Frau Kimberley im Wall Street Journal die nächste Hiobsbotschaft verbreitet und den langgehegten Traum der Neokons einer vollständigen US-Invasion in Syrien dargelegt, ein Projekt, das 2004 wegen der militärischen Rückschläge im Irak auf Eis gelegt wurde.

 

Aber die Neokons gieren schon lange nach einem „Regime-Wechsel“ in Syrien und waren nicht zufrieden mit Obamas Bewaffnung der Anti-Regierungs-Rebellen und der begrenzten Infiltration von US-Spezialkräften in Nordsyrien, um Raqqa, die „Hauptstadt“ des Islamischen Staats, wieder einzunehmen.

 

In ihrem Kommentar im WSJ fordern Frederick und Kimberley Kagan die Eröffnung einer neuen Front im Südosten Syriens:

 

Amerikanisches Militär wird nötig sein. Aber die USA können neue sunnitische arabische Partner durch einen gemeinsamen Kampf in ihrem Land gewinnen. Das Ziel muss zunächst ISIS sein, denn sie kontrollieren die letzten Gebiete in Syrien, dort können die USA wahrscheinlich sunnitische Verbündete finden, die noch nicht unter dem Einfluss von Al Qaeda stehen. Aber nach der Vertreibung von ISIS muss das Ziel sein, eine sunnitisch arabische Armee aufzubauen, die endgültig Al Qaeda schlagen und bei der Verhandlung einer Lösung des Krieges helfen kann.“

 

Die USA werden auf das Assad-Regime, den Iran und Russland Druck ausüben müssen um den Konflikt unter Bedingungen zu beenden, die die sunnitischen Araber akzeptieren. Das wird mit einer unabhängigen und einflussreichen, sicheren Basis in Syrien leichter zu erreichen sein … Präsident Trump sollte die fehlerhafte Logik und schwache Planung durchbrechen, die er von seinem Vorgänger geerbt hat. Er kann diesen Kampf verändern, aber nur indem er die amerikanische Vorgehensweise verändert.“

 

Ein neuer Plan für Syrien

 

Mit anderen Worten: Die Neokons sind wieder da, mit ihren cleveren Wortspielchen und ihren strategischen Manövern, um das US-Militär in ein „Regime-Wechsel“-Projekt in Syrien zu verwickeln.

 

Die Neokons dachten, sie hätten dieses Ziel fast erreicht, indem sie den mysteriösen Saringas-Angriff am 21. August 2013 außerhalb von Damaskus der syrischen Regierung in die Schuhe schoben und Obama in einen großen US Luftangriff auf das syrische Militär zu locken.

 

Aber der russische Präsident Wladimir Putin betrat die Bühne und arrangierte für den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad einen Verzicht auf dessen gesamtes Chemiewaffenarsenal, obwohl Assad weiterhin jede Rolle bei den Sarin-Angriffen leugnete.

 

Putins Einmischung bei der Vereitelung der Neokon-Träume von einem syrischen „Regime-Wechsel“-Krieg brachte Putin den ersten Platz auf ihrer Feindes-Liste. Bald haben sich wichtige Neokons wie der Präsident des National Endowment for Democracy, Carl Gershman, auf die Ukraine eingeschossen, die Gershman als „den Hauptpreis“ bezeichnete und als einen Schritt zur möglichen Vertreibung Putins in Moskau.

 

Die Aufsicht über den „Regime-Wechsel“ in der Ukraine fiel der stellvertretenden Außenministerin Victoria „Toria“ Nuland zu. Sie wurde Ende Januar oder Anfang Februar 2014 auf einer unsicheren Telefonleitung ertappt, wie sie mit dem US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, darüber diskutierte, wie man einen Wechsel in der gewählten Regierung des Präsidenten Viktor Janukowitsch „zusammenleimen“ könne oder „Geburtshelfer“ sein könne.

 

Einige Wochen später haben Neonazis und ultranationalistische Straßenkämpfer einen gewaltsamen Angriff auf Regierungsgebäude angezettelt und Janukowitsch und andere Regierungsvertreter dazu gezwungen um ihr Leben zu fliehen. Die US-Regierung hat das Umsturz-Regime schnell als „rechtmäßig“ bezeichnet.

 

 

 

Aber der Putsch in der Ukraine hat zur Abspaltung der Krim geführt und zu einem blutigen Bürgerkrieg mit ethnischen Russen in der Ostukraine. Diese Ereignisse wurden vom Außenministerium und den westlichen Massenmedien als „russische Aggression“ oder „russische Invasion“ bezeichnet.

 

Und damit war im letzten Jahr der Obama-Regierung für die Neokons und die Familie Kagan die Bühne bereitet für den nächsten Schritt der Strategie, Russland in die Enge zu treiben und einen „Regime-Wechsel“ in Syrien auszulösen.

 

Alles was es noch brauchte war, dass Hillary Clinton zur Präsidentin gewählt wird. Aber diese sorgfältig ausgeklügelten Pläne gingen daneben. Obwohl er im Großen und Ganzen nicht als Präsident geeignet ist, hat Trump Hillary geschlagen. Eine bittere Enttäuschung für die Neokons und ihre liberalen interventionistischen Mitspieler.

 

Aber die sogenannte „#Resistance“ gegen Trumps Präsidentschaft und Präsident Obamas beispiellosem Gebrauch der Geheimdienste, um Trump als einen russischen „mandschurischen Kandidaten“ hinzustellen, haben den Neokons und ihren Plänen neue Hoffnung verliehen.

 

Sie haben einige Monate gebraucht um sich neu zu organisieren und umzugruppieren, aber jetzt sehen sie eine Hoffnung darin, Trump bezüglich Russland so stark unter Druck zu setzen, dass er kaum eine andere Wahl haben wird als die kriegerischen Pläne anzuerkennen.

 

Wie so oft hat die Kagan-Familie den Schlachtplan aufgestellt – die Republikaner dazu zu bringen, beim totalen Russland-Bashing mitzumachen und danach einen weichgeklopften Trump dazu zu überreden, eine massive Invasion in Syrien zu starten. Bei diesem Unternehmen sind die Demokraten und die Liberalen die Fußsoldaten der Kagans.


Anm.d.Ü.: Für meinen Sohn und meine Tochter

 

 

http://www.paulcraigroberts.org/2017/03/16/nuisance-threat-high-cost-truth-paul-craig-roberts/

 

Von einem Ärgernis zu einer Bedrohung: Der hohe Preis der Wahrheit

 

von Paul Craig Roberts, 17.03.2017

 

 

Wenn jemand so viel von seiner knapp bemessenen Zeit und Energie seines Lebens einem großen und unbekannten Publikum widmet, dann muss er wissen, dass das genügend gewürdigt wird, wenn er seine Zeit und Energie darauf verwendet. Insbesondere trifft das zu, wenn mit diesem Engagement große Kosten verbunden sind.

 

Eure Antwort auf meine Bitte um Spenden hat mir gezeigt, dass genügend von euch das wertschätzen was ich tue um es fortzusetzen.

 

Ich bin überzeugt, dass die USA und wahrscheinlich die gesamte westliche Welt, sprich das amerikanische Imperium, eine Epoche betreten haben, in der die Achtung der Wahrheit in öffentlichen und privaten Institutionen nicht mehr existiert. Wir beobachten diese Entwicklung seit einiger Zeit. Denkt zum Beispiel an den 3. August 2002 zurück, gemessen an unserer gegenwärtigen misslichen Lage ein kürzliches Ereignis, aber für jeden, der jünger als 33 Jahre ist, liegt das jenseits seines politischen Bewusstseins. Im Sommer 2002 wurde die Welt durch Propaganda auf eine US-Invasion in den Irak vorbereitet. Am 3. August jenes Jahres hat die glanzvolle britische Publikation The Economist den Konsens der herrschenden Meinung in zwei Sätzen zusammengefasst: „Wir stehen vor der ehrlichen Entscheidung aufzugeben und nachzugeben – oder Herrn Hussein zu entfernen bevor er seine (Atom) Bombe bekommt. So schmerzhaft es auch ist, wir stimmen für Krieg.“

 

Lewis Lapham, ich und andere haben uns damals gefragt, welche Bombe? Der einzige Beweis für eine Bombe war vorgetäuscht und es war bekannt, dass es vorgetäuscht war. Die Waffeninspektoren der UN kamen zu dem Schluss, dass die berüchtigten Massenvernichtungswaffen ein Geschöpf der US-Propaganda waren. Präsident George W. Bush hat letztendlich zugegeben, dass der Irak keine solchen Waffen besaß. Der US-Außenminister Colin Powell sagte, dass die Lüge, durch die er durch das Bush-Regime getäuscht wurde, um der UN über die WMDs von Saddam Hussein zu erzählen, ein Schandfleck in seiner Karriere ist.

 

Obwohl bekannt war, dass die US-Invasion 2003 komplett auf Lügen basierte, sind die US-Truppen erst 2011 aus dem Irak abgezogen worden. Und ob sie abgezogen wurden oder nicht, jetzt sind sie wieder im Irak. Keine dieser Tatsachen hat einen Einfluss darauf, welch gute Meinung Washington und die Medien von sich selbst haben.

 

Nicht zur Einsicht gelangt, haben Washington und seine Presstituierten zu Libyen gelogen und dieses reiche Land zerstört. Sie haben auch gelogen mit ihrem „Assad hat gegen sein eigenes Volk Chemiewaffen eingesetzt“ und hätten auch Syrien zerstört, wären da nicht die Russen gewesen.

 

Blockiert durch Russland haben sich Obama, Hillary und Victoria Nuland Russland zugewendet und zuerst die demokratisch gewählte Regierung in der Ukraine gestürzt, und als die Krimbewohner nahezu einstimmig einer Wiedervereinigung mit Russland zugestimmt haben, haben das Obama-Regime und seine Medienhuren fälschlicherweise eine „russische Invasion in der Ukraine“ unterstellt.

 

Diese falsche Behauptung, die bis heute ständig von den westlichen Presstituierten wiederholt wird, wurde zur Rechtfertigung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die den europäischen Vasallen durch Washington auferlegt wurden, komplett auf deren Kosten. Und das zeigt, was für kriecherische Feiglinge die europäischen Regierungen sind. Wenn Washington befiehlt „Spring!“, dann fragen der britische Premier, die deutsche Kanzlerin und der französische Präsident: „Wie hoch?“

 

Einer der Gründe warum Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, war seine Zusage, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren und die Fortsetzung der NATO zu überdenken, ein Viertel Jahrhundert nachdem deren Daseinszweck mit dem Ende der Sowjetunion aufgehört hat. Trumps Zusage stellte für die Macht und den Profit des militärischen Sicherheitskomplexes eine direkte Bedrohung dar. Ein $1.000 Milliarden-Haushalt benötigt eine ordentliche Bedrohung, die nur Russland liefern kann.

 

Folglich wurden Russland und dessen Präsident dämonisiert. Amerikanische Propaganda, blanke Lügen, haben im gesamten amerikanischen Imperium Angst vor Russland und Putin verbreitet. Die Antwort des Imperiums auf jene, die der Propaganda mit Lügen begegnen, ist die Verleumdung derer mit den Tatsachen als „russische Agenten“ oder „Putins Werkzeuge“. Der Hass auf Russland, der von den Neokons und den presstituierten Medien eingeimpft wurde, hat dazu geführt, dass der republikanische Senator John McCain aus Arizona (zur Schande der Einwohner Arizonas) im Senat den republikanischen Senator Rand Paul aus Kentucky eine Person nannte, die „jetzt für Wladimir Putin arbeitet“. Weil der dagegen stimmte, dass das winzige Montenegro NATO-Mitglied wird.

 

Als diese Webseite auf einer Liste von 200 russischen Agenten/Werkzeugen auftauchte, auf einer Webseite einer geheimen, unbekannten Gruppe namens PropOrNot, da habe ich mich gefragt, wessen Geld hinter dieser Einheit steckt, so gut versteckt wie eine überseeische Geldwäscheoperation. Ich habe einen Witz daraus gemacht, das hat den Russen gefallen.

 

Da niemand weiß was PropOrNot ist, hat die Webseite keine Glaubwürdigkeit. Also haben die Kriegskräfte einige Stufen nachgelegt: Die Bibliothek der Harvard-Universität. Auf deren Webseite hat jemand etwas veröffentlicht, was im Grunde die PropOrNot-Liste ist. Harvard sagt nicht ob die Liste überprüft ist und erklärt nicht warum sie jemand glauben sollte. Die Liste wird einer Melissa Zimdars zugeschrieben, einer Assistenz-Professorin für Kommunikation und Medien an einer ungenannten Institution. Es sei eine Liste, so sagt sie, die sie benutzt, um ihrer Klasse beizubringen wie man „gefälschte und falsche Nachrichten“ vermeidet. Mit anderen Worten: Diese Liste spiegelt ihre eigene Ignoranz und Einseitigkeit.

 

Wie ein Leser beobachtete, verrät Melissa ihre eigene Indoktrination durch die presstituierten, CIA-hörigen US-Medien: „Ich lese/sehe/höre ein weites Spektrum, von Massenmedien, Konzernquellen (The New York Times, The Washington Post, The Boston Globe, The Wall Stret Journal, Forbes) und auch The Atlantic, National Public Radio und mehrere örtliche und alternative Quellen mit verschiedenen politischen Perspektiven (Truth-Out).“

 

Somit informiert die Bibliothek der Harvard-Universität die westliche Welt darüber was man lesen darf, aus dem Munde der Voreingenommenheit einer unbekannten jungen Frau. Was man lesen darf sind die lügenden presstituierten Medien, die dem Krieg und dem Polizeistaat das Wort reden.

 

Wenn man das Ausmaß der totalen Korruption betrachtet, was angeblich Amerikas beste Universität ist, und obendrein die 24 Jahre mit nichts als Lügen der vergangenen drei Präsidenten, die zusammen Millionen Menschen in zahlreichen Ländern ermordet und entwurzelt haben und nicht für eine Million der zerstörten Leben zur Rechenschaft gezogen wurden, so kann man nur zu dem Schluss kommen, dass für die Vereinigten Staaten und seine korrupten Vasallen die Wahrheit etwas ist, das um jeden Preis verhindert werden muss.

 

Als Trump unter dem Druck nachgab und seinen Nationalen Sicherheitsberater Gen. Flynn feuerte, da hat er unabsichtlich dem Vorwurf Glaubwürdigkeit verliehen, dass jeder, der normalisierte Beziehungen zu der anderen großen Nuklearmacht für gut hält, ein „russischer Agent“ ist. Und „russischer Agent“ bedeutet, dass man des Verrats schuldig ist und dass man des Amtes enthoben werden kann wenn man zufällig der Präsident der Vereinigten Staaten ist.

 

Die Konsequenz der Entlassung von Flynn ist, dass die russophoben Kräfte definieren können, dass der Wunsch zu einem Verständnis mit Russland einem Verrat gleichkommt. Wenn man das auf Präsidenten im Ersten Kalten Krieg angewendet hätte, dann wäre das Leben auf Erden womöglich schon heute erloschen.

 

Nicht nur die Leichtgläubigkeit und Ahnungslosigkeit eines so großen Anteils der Bevölkerung in den USA und Europas ist beängstigend. Was furchteinflößend ist, das ist die Bereitschaft von Medien, Regierungsvertretern, Militär und Mitgliedern von professionellen Organisationen, für das Wohl ihrer Karrieren zu lügen. Versuchen Sie mal, unter den Lügnern einen zu finden der sich schämt, dass er mit seinen Lügen die Menschheit einer thermonuklearen Vernichtung aussetzt. Sie werden ihn nicht finden. Es ist ihnen egal. Ich will doch nur ein weiteres Jahr meinen Mercedes und das Häuschen haben.

 

Der Saker, ein aufmerksamer Zeitgenosse, sagt, dass die von den Neokonservativen, der Demokratischen Partei, den Presstituierten, der liberal-progressiven Linken und einigen Republikanern angezettelte Farbrevolution gegen Präsident Trump „den gesamten (demokratischen) politischen Vorgang delegitimieren, der Trump an die Macht gebracht hat und auf dem die Vereinigten Staaten als Gesellschaft gründen.“ Die Folge ist, so sagt der Saker, dass „die Illusion von Demokratie und Macht des Volkes“ zerstört worden ist, sowohl im Inland als auch im Ausland. Das Propaganda-Bild der „Amerikanischen Demokratie“ hat seine Glaubwürdigkeit verloren. Und während das falsche Bild zerbröselt, so zerfällt auch die Macht, die auf durch Propaganda konstruierter Autorität gründete.

 

Der Saker fragt: Stehen wir vor endlosem Horror oder vor einem horrenden Ende?

 

Wie sagte George Orwell vor Jahrzehnten: „In Zeiten allgemeiner Täuschung ist das Aussprechen der Wahrheit eine revolutionäre Tat.“

 

So sehen es die Kriminellen die uns regieren, und so sehen es auch ihre Huren in den Medien. Wenn man in Amerika die Wahrheit ausspricht, dann verbreitet man Fake News und ist wahrscheinlich ein Verräter.

 

So lange ihr diese Seite unterstützt, so lange werde ich die offensichtlichen Folgen ertragen. Vielleicht erscheint Neo.


http://theduran.com/real-fascism-marches-in-europe-while-eu-leaders-look-the-other-way/

 

LEKTION NICHT GELERNT

 

Während die Massenmedien Le Pen und Wilders ins Visier nehmen, marschieren in Lettland echte Faschisten

 

von Adam Garrie, 18.03.2017

 

Durch den Missbrauch des Wortes „Faschismus“ entwerten die westlichen Führer dieses Wort. Und währenddessen ignorieren sie auffällig den Aufstieg eines authentischen Faschismus in Osteuropa.

 

Faschismus ist jene böse Ideologie, die die Welt näher an den Zusammenbruch gebracht hat als jede andere in der modernen Geschichte. Das Blut von nahezu 30 Millionen sowjetischen Soldaten ist Zeugnis dieses entsetzlichen Kampfes. Die Jahrzehnte des folgenden Friedens in Europa und der Sowjetunion nach dem 9. Mai 1945 sind eine Rechtfertigung für die antifaschistische Nachkriegspolitik durch die UdSSR.

 

Das post-sowjetische Europa erlebt einen beängstigenden Aufstieg des Faschismus, etwas vor dem die sowjetische Regierung seine westlichen Partner bereits 1945 gewarnt hat. Leider wird im Großteil Europas das Wort Faschismus völlig falsch benützt. Marine Le Pen ist eine klassische bürgerliche Nationalistin, keine Faschistin. Geert Wilders ist ganz gewiss ein anti-muslimischer Heuchler, aber in keinem Fall ist dieser Liberale auf Steroiden ein Faschist. Er hasst den Islam weil er glaubt, dass der mit Liberalismus inkompatibel ist. In der Beziehung hat er Recht, aber so ist es auch mit dem Christentum. Das zeigt sich darin, dass sich so viele Christen in den sogenannten „freien“ liberalen Gesellschaften an den Rand gedrängt und missbraucht fühlen.

 

Das alles dient als Ablenkung davon, wo es in Europa echten Faschismus gibt. Die Junta in Kiew ist ein offen faschistisches Regime, aber sogar innerhalb der Grenzen der EU sieht man dem Faschismus buchstäblich bei der Parade zu.

 

Lettland hat vor kurzem einen Marsch abgehalten, bei dem Letten denen gehuldigt haben, die für Hitlers Waffen-SS gekämpft haben.

 

Es ist nicht zu fassen, dass viele Europäer jemandem das Etikett „Faschist“ verpassen, der irgendiwe ein kontroverser Politiker ist, und dabei nicht einmal erkennen, wenn sich echter Faschismus offen präsentiert.

 

Diese Entwicklung ist beunruhigend und das gilt insbesondere im Zusammenhang mit NATO-Panzern, darunter deutschen Panzern, die im Baltikum an der Grenze zu Russland stationiert sind.

 

Das passiert zu einer Zeit in der lettische Führer versuchen, die russische Sprache aus dem öffentlichen Gebrauch zu verbannen, trotz einer beträchtlichen, ethnisch russisch-sprachigen Bevölkerung.

 

Es fällt schwer, die sogenannten antifaschistischen Politiker im Westen ernst zu nehmen, wenn sie Faschismus ignorieren und gleichzeitig dieses Wort Dingen anheften, die nicht faschistisch sind und dadurch ein wichtiges Schimpfwort entwerten.

 

Und das geschieht während die USA ständig von Russland beantragte Resolutionen blockieren, die einen Verurteilung des Nazismus fordern. Das einzige Land das den USA Jahr für Jahr dabei beisteht ist natürlich die Ukraine, die selbst mit ihrer Verherrlichung des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera verurteilt würde.

 

Die moralische Pleite der westlichen Führer in dieser Frage ist ekelhaft.

 

Viele sagten, dass die sowjetischen Bedenken über einen Wiederaufstieg des Faschismus in Europa nichts als kommunistische Propaganda wären, aber das ist anscheinend nicht der Fall. Man muss kein Kommunist sein um das zu erkennen und man muss kein Kommunist sein um Anti-Faschist zu sein. Ich bin ein Konservativer, aber ich halte den Faschismus für widerwärtiger als jede andere Ideologie in der Geschichte. Jeder der damit übereinstimmt sollte sich an die Lehren aus dem 9. Mai 1945 erinnern und nicht zulassen, dass selbstzufriedene westliche Führer das vergessen.

 

Und jetzt schaut euch diesen sowjetischen Zeichentrickfilm (1971) an, der auf gespenstische Weise die Realität eines Aufstieg des europäischen Faschismus vorhergesagt hat, als der sowjetische Kommunismus vom Kontinent verbannt wurde:

 

https://www.youtube.com/watch?v=I_-jcf6x1tM


https://www.youtube.com/watch?v=rtTDorw5t_o

 

Stellungnahme von Donald Trump bei der Pressekonferenz mit Angela Merkel (17.03.2017)

 

Donald Trump:

 

Vielen Dank.

 

Kanzlerin Merkel, es mir eine große Ehre, Sie im Haus des Volkes zu begrüßen, dem Weißen Haus.

Unsere zwei Nationen haben viel gemeinsam, unter anderem unseren Wunsch nach Sicherheit, Wohlstand und Frieden.

 

Wir haben gerade ein produktives Treffen hinter uns gebracht, mit deutschen und amerikanischen Unternehmen, um die Entwicklung von Arbeitsplätzen zu diskutieren und die Arbeitsplatzausbildung, sehr wichtige Dinge. Deutschland hat großartige Dinge erreicht in der Ausbildung Angestellter und zukünftiger Angestellter und diese Angestellten in der Produktion anzustellen. Es ist wichtig, dass wir unsere amerikanischen Arbeiter mit einer wirklich guten Arbeitsperspektive versorgen und das beinhaltet, dass wir sicherstellen, dass wir in unserer Wirtschaft das volle Potential der Frauen ausschöpfen.

 

Meine Regierung ist damit beschäftigt, die wahre amerikanische industrielle Basis wiederaufzubauen. Ein stärkeres Amerika, glauben Sie mir, ist im Interesse der Welt – ganz allgemein.

 

Ich habe Kanzlerin Merkel wiederholt meine starke Unterstützung der NATO zugesagt, als auch die Notwendigkeit unserer NATO-Verbündeten, ihren gerechten Anteil an den Kosten der Verteidigung zu leisten. Viele Staaten besitzen aus den vergangenen Jahren riesige Mengen Geld und es gegenüber den Vereinigten Staaten nicht fair, diese Staaten müssen ihren Anteil bezahlen. Während unseres Treffens habe ich Kanzlerin Merkel für die Unterstützung der deutschen Regierung gedankt, den Beitrag an den Verteidigungsausgaben zu erhöhen und auf zumindest zwei Prozent des BIP hinzuarbeiten.

 

Ich will der Kanzlerin für die Unterstützung in der Führung der NATO danken und für ihre Bemühungen in Afghanistan. Das war mit erheblichen Kosten verbunden, unter anderem dem Leben von über 50 deutschen Soldaten, deren Opfer wir sehr ehren.

 

Ich schätze auch sehr die Führung von Kanzlerin Merkel, zusammen mit den französischen Präsidenten, um den Konflikt in der Ukraine zu lösen, wo wir im Idealfall eine friedliche Lösung suchen.

 

Das Wichtigste ist, dass unsere zwei Länder weitere daran zusammenarbeiten, unsere Menschen vor radikalem islamischen Terrorismus zu beschützen, und ISIS zu besiegen.

 

Ich danke der Kanzlerin für den zivilen und militärischen Beitrag Deutschlands als ein Mitglied der Anti-ISIS-Koalition. Wir erkennen auch an, dass Sicherheit bei der Einwanderung nationale Sicherheit ist. Wir müssen unsere Bürger vor jenen beschützen, die innerhalb unserer Grenzen Terrorismus, Extremismus und Gewalt verbreiten wollen. Einwanderung ist eine besondere Ehre, kein Recht, und die Sicherheit unserer Bürger muss immer an erster Stelle stehen, keine Frage.

 

Beim Mittagessen werden die Kanzlerin und ich über unsere wirtschaftliche Partnerschaft reden, wir müssen über faire und gegenseitige Handelspolitik reden, die unseren beiden Völkern dient.

 

Millionen hart arbeitender US-Bürger wurden durch internationalen Handel benachteiligt und zusammen können wir eine Zukunft gestalten, in der alle unsere Bürger eine sichere finanzielle Zukunft haben können. Die Vereinigten Staaten werden historische Institutionen respektieren und wir werden auch das Recht freier Völker anerkennen ihr eigenes Schicksal zu gestalten.

 

Die enge Freundschaft zwischen Amerika und Deutschland beruht auf unseren gemeinsamen Werten. Wir schätzen die individuellen Rechte, wir verteidigen die Rechtsstaatlichkeit und für wollen Frieden unter den Nationen. Unser Bündnis ist für die Welt ein Symbol der Stärke und Zusammenarbeit, es ist das Fundament für eine sehr sehr hoffnungsvolle Zukunft. Vielen Dank.“


http://thesaker.is/harvard-university-honors-the-saker-blog/

 

Die Harvard-Universität ehrt den Saker Blog (<<==schamloser Clickköder und Fake News!)

 

vom Saker, 14.03.2017

 

 

Schon gut, ich war bei der Überschrift nicht ehrlich. Aber He! wenn Harvard meinen Blog schon als „Fake News“-Quelle auflistet, dann kann ich mich auch – wenigstens einmal – einem absolut schamlosen Click-Ködern und „falsch berichten“ hingeben :-)

 

Ernsthaft, mein Freund Steve Lendman hat über den „Ratgeber zu Fake News“ der Harvard-Universität einen interessanten Beitrag auf seinem Blog geschrieben. Lesen sie ihn, er hat das alles großartig erklärt. Und es ist nicht so dass sich Harvard auf meinen Blog konzentrieren würde. Ihre vollständige Liste ist in Wahrheit viel länger:

 

https://docs.google.com/document/d/10eA5-mCZLSS4MQY5QGb5ewC3VAL6pLkT53V_81ZyitM/edit

 

Aber ja, sie führen den Saker-Blog auf :-)

 

Lesen Sie unbedingt auch ihren „Ratgeber zu Fake News“ – er ist faszinierend:

 

http://guides.library.harvard.edu/fake

 

Was für ein Absturz, echt. Die Harvard-Universität, wohl DAS Symbol für Amerikas akademische Welt, hat sich jetzt so „renommierten“ (Nicht-)Akteuren wie CNN oder der BBC im ideologischen Kampf zur Diskreditierung freier Informationsquellen angeschlossen. Für jemanden wie mich, der an amerikanischen Unis studiert hat und zwei Abschlüsse in den USA hat, ist das echt traurig.

 

Es gab mal eine Zeit, da waren amerikanische Unis „wirklich“ ein Leuchtturm intellektueller Freiheit. Beispielsweise erinnere ich mich während meiner Zeit in den 1980ern an der School of International Studies (SIS) an der American University in Washington D.C. daran, dass wir eine ehemalige Botschafterin aus Grenada als Lehrkraft hatten. Die Reagan-Regierung war darüber zwar nicht glücklich, aber sie konnten absolut nichts tun um sie zu entfernen. Eigentlich war ein großer Teil der Fakultät sehr gegen die Reagan-Regierung, aber es gab keinerlei Versuche jemanden unter Druck zu setzen. Hätte es solche Versuche gegeben, dann wäre es von unserer Seite zu heftigen Protesten gekommen, womöglich unterstützt von anderen Unis in D.C. (George Washington Uni, Maryland Uni, Georgetown Uni, Howard Uni) Nennt mich naiv, aber ich glaube dass es Niemandem im Weißen Haus oder im Kongress in den Sinn gekommen wäre, sich mit der akademischen Freiheit anzulegen oder, noch weniger, die Universitäten als ein Werkzeug für eine Farbrevolution gegen den Präsidenten zu benutzen.

 

Meinen anderen Abschluss habe ich an der Paul Nitze School of Advanced International Studies (SAIS) an der Johns Hopkins Universität gemacht. Ein Campus hatten sie in Washington, D.C. SAIS wurde berüchtigt als Brutstätte für einige der übelsten Neokons. Und dieser Ruf ist durchaus verdient. Die Liste unserer „üblen Jungs“ reicht von Botschafter April Glaspie bis zum berüchtigten Eliot Cohen und schließt sogar Zbigniew Brzezinski ein! Aber selbst bei SAIS hatten wir echten ideologischen Pluralismus und echte politische Vielfalt, schon allein deswegen weil sich die Studentenschaft nie auf einen Gleichklang mit dem damaligen ideologischen Mantra eingelassen hat (in meiner Abteilung, den Strategischen Studien, waren wir bestimmt über 50% Ausländer und alle „unsere“ Amerikaner waren weitgereist und gebildet – das hat sehr geholfen). Wir hatten auch einige absolut großartige Lehrer, die wahre Experten auf ihrem Gebiet waren und uns nie belogen haben. (ich wollte hier einige Namen nennen, aber das würde ihnen mehr schaden als nützen. Also werde ich nur meinen Lieblingslehrer nennen, unter einem Codenamen, den er verstehen wird: yf23 – vielen Dank, Sir!)

 

Man kann die USA für viele Dinge beschuldigen und kritisieren, aber ich denke man kann nicht leugnen, dass die akademische Qualität und Vielfalt der US-Universitäten eine der weltweit besten waren. Die Amerikaner waren zurecht stolz auf ihre Universitäten und Studenten aus aller Welt haben viel auf sich genommen, um in die Vereinigten Staaten zu kommen und zu studieren, auch jene die überhaupt nicht mit der US-Politik übereinstimmten.

 

Um ehrlich zu sein, ich hielt Harvard immer für einen Haufen arroganter Ärsche (Sorry, ihr HU-Absolventen – nicht Persönliches). Arrogante Ärsche hin oder her, Harvard war unzweifelhaft ein Symbol, aber mit ihrem Werben für diese idiotische „Fake News“-Geschichte ist dieses Symbol voll auf die Fresse gefallen. Früher oder später, ich vermute früher, wird sich diese anti-russische Hysterie totlaufen, so wie der McCarthyismus und die „Rote Gefahr“, und alles was davon übrig bleiben wird ist ein enormes Gefühl der Scham und Selbstekel für jene die daran teilgenommen haben.

 

Eigentlich sollte es das natürliches Verlangen von US-Unis sein, an vorderster Front gegen die gegenwärtige anti-russische Hexenjagd zu stehen, aber stattdessen übernehmen sie jetzt die Führung dabei, dass diese Hysterie auch die akademischen Zirkel verseucht. Die Auswirkungen einer solchen Politik werden nicht nur für die Studentenschaft sondern auch für den Lehrkörper verheerend sein.

 

Haben Sie diesen Teil im „Fake News-Ratgeber“ der HU gesehen?

(Bild siehe oben)

 

"Wenn Sie Zweifel haben … fragen Sie einen Bibliothekar"

 

Denken Sie darüber nach – das bedeutet eine Reihe von Dingen: Erstens: Bibliothekare sind jetzt im Kampf um ideologische Reinheit vereinnahmt. Zweitens: Bibliothekaren sollte verdammt klar sein, dass sie die herrschenden ideologischen Dogmen voll unterstützen, wenn sie nicht wegen einer Verletzung ihrer (neuen) Pflichten gefeuert werden wollen. Drittens: Studenten werden jetzt dazu angeregt, sich an ein Mitglied der Fakultät oder an das Personal zu wenden, ob eine Quelle „x“ das offizielle Siegel der Universität oder Schule besitzt.

 

Nein, das ist nicht die Volksrepublik Nordkorea. Das ist „das Land der Freien und die Heimat der Tapferen“ – ohne Scheiß!

 

Vor diesem Hintergrund möchte ich etwas „Dienst an der Gemeinschaft“ leisten und erklären, wie man selbst Nachrichten und Nachrichtenquellen bewertet, ohne einen „ideologischen Reinheitswächter“ (auch „Bibliothekar“ genannt) um Hilfe bitten zu müssen.

 

Die Sache ist ziemlich einfach, echt.

 

Erstens: Beurteile einen Baum nach seinen Früchten: „Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.“ (Matt, 7:18)

 

Lassen Sie sich etwas Zeit bei der Einordnung von Nachrichtenquellen. Ich schlage eine Einteilung vor: „zuverlässig“, „manchmal zuverlässig“, „meistens unzuverlässig“ und „unzuverlässig“. Aber damit ist es nicht getan.

 

Der nächste Schritt ist, alle Informationen gegeneinander abzugleichen und zu schauen ob sie sich bestätigen oder nicht.

 

Zu guter Letzt geben Sie jeder einzelnen Information eine Note, wie zuverlässig die Quelle ist und ob sie das bekräftigt was man ansonsten darüber weiß. Dieses Bewertungssystem für Quelle+Info wird in der einen oder anderen Form von jeder intelligenten Agentur verwendet. In der Regel wird eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen verwendet. Zum Beispiel würde eine Info mit der Bewertung „A1“ bedeuten, dass es sich um eine „zuverlässige Quelle“ und „Info bestätigt“ handelt. „A3“ würde bedeuten, dass die „Quelle zuverlässig“ ist, aber „nicht bekräftigt“ ist. Wie auch immer Ihr System aussieht, stellen Sie sicher, dass die Kategorie „unbekannt“ enthalten ist, die man sowohl auf die Quelle als auch die Info selbst anwenden kann. Mit der Zeit werden Sie ein ziemlich gutes Bewertungssystem aufbauen, Sie werden es sehen.

 

Lassen Sie mich hier ein Staatsgeheimnis ausplaudern, wenn auch ein sehr kleines. Es gibt da ein fortschrittliches Land, das eine sehr angesehene Zeitung besitzt, die jeder liest und die eine Menge Glaubwürdigkeit besitzt. Und dennoch bewertet die Geheimdienstgemeinde dieses Landes diese Zeitung mit einem „C“ als Quelle – eine sehr mäßige Bewertung. Jetzt können Sie sich vorstellen, welche Bewertungen CNN, NBC, NYT, WaPo und der ganze Rest bekommen würde ;-)

 

(Nebenbemerkung: Falls Sie sich fragen: B-2 ist typischerweise die Art von Info, die für die allgemeine tagtägliche Analyse verwendet wird.)

 

Diese Bauchlandung der Harvard Universität ist auch eine sehr gute Nachricht. Denken Sie darüber nach – Würden die US-Eliten je so tief sinken, wenn sie glauben würden dass sie den Informationskrieg gewinnen? Sehen Sie sich die AngloZionistischen Eliten allgemein an – sie gehen sich alle gegenseitig an die Gurgel, nicht nur in den USA sondern überall. (Sehen Sie sich nur den jetzigen Streit zwischen der Türkei und der EU an, und reichen Sie bitte das Popcorn rüber!) Ich versichere Ihnen, dass die jüngste anti-russische Hysterie nicht durch ein Gefühl von selbstsicherer Macht verursacht ist, um es gelinde auszudrücken. Und während CNN durchdreht wegen Putin, dem „mächtigsten Mann der Welt“, gewinnen wir – all jene, die das Imperium durch die Waffe der Wahrheit zu Fall bringen wollen – jeden Tag eine weitere Schlacht. Und trotz all seiner unbestreitbaren Verdienste und Erfolge, es geschieht hier viel mehr als nur Putin.

 

Putin“ wurde zu einem kollektiven Platzhalter für jeden und alle Formen des Widerstands gegen die AngloZionistischen Eliten und ihr Imperium. Aus diesem Grund ist „Putin“ persönlich dafür verantwortlich, dass russische Fußballfans in Waffen verwandelt werden und dass er persönlich den Befehl zum Hacken der Demokratischen Parteizentrale angeordnet hat. Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn wir in den nächsten Tagen eine „Untersuchung“ von CNN dazu sehen würden, wie „Putin persönlich dem russischen Militär befohlen hat, seine Klimawaffen zu einem Angriff mit einem Schneesturm auf die Ostküste Amerikas einzusetzen“. Erstklassige „Putin-Spezialisten“ wie Masha Gessen würden das sofort bestätigen und John McCain würde fordern, dass die USA „entschlossene Gegenmaßnahmen ergreifen, um dem russischen Diktator zu zeigen, dass er nicht ungestraft die USA mit Schnee bedecken kann“. Man muss es nicht erwähnen: Ein solcher Bericht würde in der Harvard Universität nicht angezweifelt werden.

 

Ja, sie sind verzweifelt und sie haben Angst. Daher das ganze dämlich Theater.

 

Freunde, wir gewinnen! In der Tat. Selbst wenn die Neokons am Ende Trump stürzen oder zu ihrem Lakaien machen. Wir gewinnen. Und das ist nichts weniger als wunderbar (besonders wenn man unsere Mittel bedenkt – ein kleiner Hinweis auf meinen nächsten Artikel...). Schauen Sie sich das große Ganze an und sehen Sie wie sich die USA selbst zerstören, wie die EU zusammenfällt, wie die Türkei komplett die Seiten gewechselt hat und jetzt mit dem Iran und Russland zusammenarbeitet, wie das syrische Volk gegen eine transnationale Bande von Terroristen gewinnt die sie angegriffen haben, schauen Sie sich Libyen an und wie wie erschrocken die NATO darüber ist, dass dessen neue Behörden sich an Russland wenden. Sehen Sie sich an, wie selbstbewusst China angesichts der Breitseiten aus Drohungen aus den USA ist, sehen Sie sich an, wie Hisbollah eine entscheidende Rolle in Syrien spielt und es dennoch schafft, die IDF (Israeli Defense Force) vom Libanon abzuhalten. Sehen Sie sich an, wie Russland sowohl die (ziemlich wirkungslosen) Sanktionen als auch den (enorm schädlichen) Preisverfall beim Erdöl verkraftet hat. Sehen Sie sich an, wie der Iran fest und allein die riesige regionale Koalition aus USA+Zionisten+Wahhabis abwehrt und kein Zeichen von Schwäche zeigt.

 

Sicher, es ist noch lange nicht vorbei, wir gewinnen nur Schlachten und sind noch weit davon entfernt den Krieg zu gewinnen. Und wir werden auch in Zukunft Schlachten verlieren (die jüngsten Nachrichten aus Frankreich sind überhaupt nicht gut). Aber die Schwungkraft ist deutlich und unleugbar auf unserer Seite. Und aus diesem Grund drehen unsere Feinde durch und klammern sich an verzweifelte Maßnahmen wie diese „Fake News“-Ente.

 

Ich denke, etwas high-fiving und Schulterklopfen geht in Ordnung :-)

 

Wir dürfen diesen kurzen Moment feiern, aber wir müssen zurück zum Kampf und für den endgültigen Sieg kämpfen!


http://sjlendman.blogspot.de/

 

Harvards falscher Ratgeber für Fake News-Seiten

 

von Stephen Lendman, 13.03.2017

 

 

Bezahlen Eltern jährlich $63.000 an Schulgeld, Unterbringung, Verpflegung und Gebühren, damit ihren Kindern ein schlechter Dienst erwiesen wird und sie schlecht unterrichtet werden?

 

Nach dem Staatsstreich in Kiew 2014 durch die Obama-Regierung, bei der die Demokratie durch eine faschistische Diktatur ersetzt wurde, äußerte sich Harvard besorgt über eine nicht vorhandene „russische Aggression“. Eine Lehrkräfte forderten eine amerikanische Militärintervention.

 

Nicht ein Wort über die mit US-Unterstützung an die Macht gelangten Putschisten. Nichts über den krassesten europäischen Umsturz seit Mussolinis Marsch 1922 auf Rom.

 

Keine Erklärung über eine in Washington inszenierte Intrige. Schweigen über eine große Krise, die im Herzen Europas andauert. Trump hat den Obama-Saustall geerbt, bisher hat er nicht richtig deutlich gemacht, wie er zur Ukraine steht.

 

Harvard ist mal wieder dran. Dessen Universitäts-Bibliothek (University Library) hat einen falschen Ratgeber zu „Fake News, Falschinformation und Propaganda“ herausgegeben.

http://guides.library.harvard.edu/fake

 

Sie empfehlen den Gebrauch von FactCheck.org, Politifact, Snopes.com, Washington Post Fact Checker und andere selbsternannte Faktenchecker, die als Zensoren handeln und verlässliche alternative Nachrichtenquellen, Informationen und Analysen zerstören.

 

Sie werben für gesäuberte Inhalte, die dem amerikanischen Tiefen Staat genehm sind, und sie geben die Unterstützung für Meinungs-, Medien- und akademische Freiheit auf.

 

Sie geben „Tipps zur Analyse von Nachrichtenquellen“. Ignoriert sie. Gesunder Hausverstand ist der beste Ratgeber, zusammen mit dem Misstrauen und der Vermeidung der Medien-Schurken. Sie werden fürs Lügen und fürs Täuschen bezahlt und liefern Fake News – das was die mächtigen Interessen den Menschen vermitteln wollen und was am besten unterdrückt werden soll.

 

Harvard hat eine Liste mit Hunderten von Webseiten veröffentlicht, die sie mit dem falschen Etikett „einseitig“, „verschwörerisch“, „unzuverlässig“, „falsch“ und anderem kennzeichnen.

 

Einige von denen die ich kenne sind verlässliche Quellen (im krassen Gegensatz zu den fürs Lügen bezahlten Medien-Schurken), darunter:

 

21st Century Wire

 

Activist Post

 

Antiwar.com

 

Before its News.com

 

Black Agenda Report

 

Boiling Frogs Post

 

Common Dreams

 

Consortium News

 

Corbett Report

 

Countercurrents

 

CounterPunch

 

David Stockman Contracorner

 

Fort Russ

 

Freedoms Phoenix

 

Global Research

 

The Greanville Post

 

Information Clearing House

 

Intellihub

 

Intrepid Report

 

Lew Rockwell

 

Market Oracle

 

Mint Press News

 

Moon of Alabama

 

Naked Capitalism

 

Natural News

 

Nomi Prins

 

Off-Guardian

 

Paul Craig Roberts

 

Pravda.ru

 

Rense

 

Rinf

 

Ron Paul Institute

 

Ruptly TV

 

Russia-Insider

 

Sgt Report

 

ShadowStats

 

Shift Frequency

 

SJLendman.blogspot.com – meine Alma Mater empfiehlt, meine Schriften zu meiden; täglich neue Artikel; die Wahrheit zu wichtigen Fragen

 

Solari

 

Sott.net

 

South Front

 

Sputnik News

 

Strategic Culture.org

 

The Anti-Media

 

The Duran

 

The Intercept

 

The People's Voice

 

The Saker

 

The Sleuth Journal

 

Third World Traveller

 

Voltairenet

 

What Really Happened

 

Who What Why

 

WikiLeaks

 

Zero Hedge

 

Diese und andere Seiten, die die Leser laut Harvard meiden sollen, sind es, auf die man sich verlassen sollte – und die New York Times, die Washington Post, CNN und andere Fake News-Lieferanten vermeiden sollte.


http://www.paulcraigroberts.org/2017/03/13/american-media-hide-truth-paul-craig-roberts/

 

Die amerikanischen Medien verstecken sich vor der Wahrheit

 

von Paul Craig Roberts, 13.03.2017

 

 

Die CIA hat aus anderen Quellen ein riesiges Arsenal an Schadsoftware und Fähigkeiten für Cyber-Angriffe geschaffen und angesammelt, die einer jeden Person, einer jeden Regierung, jeder Firma, jeder Geheimdienstagentur Informationen stehlen kann und dabei entweder keine Spuren oder den „Fingerabdruck“ einer unschuldigen Partei hinterlassen kann. Die CIA, arrogant und inkompetent wie sie ist, hat die Kontrolle über ihr Monster verloren, es ist entkommen und befindet sich jetzt in den Händen von wer weiß wem. Es ist durchs Internet gewandert und wurde an WikiLeaks geschickt. Hört euch die Erklärung von Julian Assange an, über die Möglichkeiten der Spyware der CIA, darunter auch die Ausweichmanöver zur Verschlüsselung:

 

(einstündiges Statement von Assange)

https://www.youtube.com/watch?v=aha8bicPN88

 

Die Reaktion der presstituierten Medien war nicht eine Entrüstung über das kriminelle Verhalten der CIA, vermischt mit ihrer Inkompetenz, das Paket am Entwischen zu hindern. Stattdessen sind die Huren, aus denen sich die amerikanische Presse zusammensetzt, über Julian Assange hergefallen, weil er bekanntgemacht hat, was wir wissen müssen. Brian Ross, der Chef-Presstituierte bei ABC, wollte wissen ob WikiLeaks Geld von Russland angenommen hat. Die Presstituierte Andrea Mitchell, treu zur CIA, hat schnell den früheren CIA-Direktor Michael Hayden ins Fernsehen gebracht, der sich mit ihr einig war, dass „WikiLeaks wieder zugeschlagen hat“ und Informationen aufgedeckt hat, die die USA zu ihre ausländischen Geheimdienst-Operationen schädigen. Man kann sehen, zu was für einer großen Lüge sich Andrea und Hayden verschworen haben, wenn man Assange zuhört, wie er die in seine Hände gelangten Informationen erklärt.

 

Die amerikanischen Druck- und TV-Medien sind Diener des Polizeistaats. Das macht die US-Medien zur größten Bedrohung vor der die Amerikaner stehen. Die Presstituierten sind die Handlanger des Kriegs, des Polizeistaats, der Lügen und des Bösen. Die Presstituierten schämen sich nicht über ihren Mangel an Integrität und für das Risiko eines thermonuklearen Kriegs, dem sie die Menschheit aussetzen.

 

 


http://theduran.com/graham-moronic-ukraine-minister-just-shut-up-cut-you-a-check/

 

Sen. Graham zum geistesschwachen ukrainischen Außenminister: Halt einfach den Mund und wir schreiben dir einen Scheck

 

von Ricky Twisdale, 13.03.2017

 

 

Senator Lindsey Graham verliert die Geduld mit dem ukrainischen Lakaien Pavlo Klimkin, der viel zu lange eintönig über russische Aggression redete.

 

Die Beobachter der Russophobie haben am Dienstag ein besonderes Vergnügen erfahren – wenn man es schafft, seinen Humor über diese Dinge nicht zu verlieren.

 

Die Botschafter von Polen, Georgien, Estland, Lettland und Litauen trafen sich mit dem ukrainischen Außenminister, dem zwergenhaften Streber Pavlo Klimkin, zu einer erstklassigen Heul- und Jammersitzung. Das Ziel: so viel Geld wie möglich von den amerikanischen Steuerzahlern zu erhalten, indem sie die Stiefel Washingtons lecken.

 

Klimkin, der in Russland geboren wurde, war offensichtlich zu lächerlich um dieses Land zu repräsentieren, aber in der Ukraine war er mehr als willkommen. Schließlich schienen sie es zu mögen, wenn sie von Ausländern regiert werden. (Die meisten von ihnen sind seither zurückgetreten, verzweifelt bei den Reformversuchen für das Land.)

 

Das hochkarätige Gremium aus professionellen Russophoben hat die üblichen grundlosen Angstmachereien über Russlands „Gefahr“ für Europa und Putins wahnsinnige Ambitionen verbreitet. Ich will keine Zeit mit ihren krassen Märchen vergeuden, aber wen es interessiert, der kann sich ihr öffentliches Zeugnis (in zumeist unverständlichem Englisch) hier ansehen oder anhören:

 

http://www.appropriations.senate.gov/hearings/hearing-on-russian-policies-and-intentions-toward-specific-european-countries

(Anm.d.Ü.: Unten folgt meine leicht gekürzte Übersetzung von Klimkins Aussage)

 

Eine Episode ist es jedoch wert erwähnt zu werden. Herr Klimkin, der mit einer langsamen, einschläfernden Stimme spricht (sogar in seinen Muttersprache), hat seine Aussage viel zu lange hingezogen, sogar für den bekannten Russland-Hasser Lindsey Graham, der sich an den Minister wandte, weil er die fünf Minuten überzog und sagte ihm, jene die sich an die Regeln halte, „bekommen leichter Hilfe“.

 

Ein weiterer Senator fügte hinzu: „Hol' (einfach) dein Scheckbuch raus.“

 

Und sie haben das Scheckbuch gezückt, das Repräsentantenhaus billigte ein Gesetz zur Bereitstellung von $150 Mio. an militärischer Hilfe für das Regime in Kiew. Das Gesetz geht jetzt an den Senat.

 

Graham und Sen. McCain haben Anfang des Jahres die Front im Donbass besucht und die ukrainischen Truppen dazu angehalten den Konflikt zu eskalieren. Sie sagten: „2017 wird das Jahr der Offensive werden.“

 

Auf jeden Fall hat sich das russische Fernsehen die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sich über das Treffen der Sonderlinge, die um Geld katzbuckelten, lächerlich zu machen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=6_Avr5UsiFo&t=7s

 

 Die Zugabe (Viel Spaß und nicht den Humor verlieren :):

 

http://www.appropriations.senate.gov/hearings/hearing-on-russian-policies-and-intentions-toward-specific-european-countries

 

07.03.2017 (Anm.d.Ü.: leicht gekürzt)

 

Aussage vor dem Unterausschuss für staatliche, auslandsgeschäftliche und verwandte Programme des Senats-Komitees für Zuwendungen

 

H.E. Pavlo Klimkin, Außenminister der Ukraine

 

Russische Politik & Absichten gegenüber bestimmten europäischen Ländern : Ukraine

 

An: die Mitglieder des Unterausschusses

 

 

Vielen Dank für die Gelegenheit, Ihnen unsere Einschätzungen und Informationen aus erster Hand über die russische Politik gegenüber einem großen europäischen Land – gegenüber der Ukraine – mitzuteilen.

 

Die gegenwärtige Politik Russlands gegenüber der Ukraine kann man mit einem Wort beschreiben – Krieg.

 

Drei Jahre sind seit dem 20.Februar 2014 bereits vergangen, als Russland eine militärische Aggression gegen die Ukraine begonnen hat. Die fürchterliche Zahl der Opfer zeigt die Sittenlosigkeit des Kreml-Kriegs gegen das ukrainische Volk: über 9.800 ukrainische Bürger wurden getötet, etwa 23.000 verwundet und nahezu 1,8 Mio. wurden zu (Binnen)Vertriebenen. 7,2% des ukrainischen Staatsgebiets wurden von Russland eingenommen und dort leben Millionen ukrainischer Bürger unter einer Besatzung und endlosem Terror.

 

Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Maßnahmenpakets zur Umsetzung des Minsker Abkommens haben der Kreml und seine Stellvertreter keine ihrer Bestimmungen erfüllt, darunter den ersten Schritt: einen umfassenden und anhaltenden Waffenstillstand.

 

  • 2016 gab es circa 16.000 Waffenstillstands-Verletzungen, darunter etwa 5.000 Waffenstillstands-Verletzungen mit verbotener Artillerie und großkalibrigen Granaten.

  • 2017 hat (Anm.d.Ü.: Special Monitoring Mission) SMM der OSCE eine merkliche Zunahme im Gebrauch von Waffen festgestellt, die vom Minsker Abkommen betroffen sind, darunter Mehrfach-Raketenwerfer (MLRS) und Artillerie.

 

Die jüngste Zunahme an Gewalt im Raum Avdeevka ist ein deutliches Beispiel einer kontrollierten Eskalationsstrategie und ein klares Zeichen für Russlands scharfe Missachtung seiner Verpflichtungen nach dem Minsker Abkommen.

 

Ich möchte unseren Partnern in den Vereinigten Staaten danken, für das Training für das ukrainische Militär, das bereits Wirkung gezeigt hat. Das Bataillon der 72. Brigade. Das in Yavoriv von US-Ausbildern trainiert wurde, war eines der effektivsten beim Zurückschlagen der russisch kontrollierten Angriffe auf Avdeevka.

 

Die von US-Ausbildern vorbereiteten Einheiten scheinen an der Frontlinie sehr effektiv zu sein und sie zeigen weniger Verluste an Personal, besseren gemeinsamen Manövern und taktischen Umsetzungen.

 

Daher glauben wir, dass diese Art des Trainings und der Unterstützung zur Verbesserung der ukrainischen Verteidigung sehr wichtig ist und fortgesetzt werden sollte.

 

Moskaus Versuche, die Sicherheit am Boden von der Umsetzung seiner politischen Forderungen abhängig zu machen, verletzen das Minsker Abkommen und verschlechtern weiter die ernste Situation von Zivilisten in bestimmten Gebieten der Regionen Donezk und Luhansk.

 

Die andauernden Angriffe der russischen Hybrid-Kräfte wären ohne fortgesetzte logistische Unterstützung nicht möglich.

 

Russland schickt weiter Waffen, Munition und Personal in die Ukraine, über den 409,7km langen unkontrollierten Abschnitt der ukrainisch-russischen Staatsgrenze.

 

Schwere Flammenwerfer vom Typ TOS-1 „Buratino“, das Radar Störsystem „Zhytel“, die Drohne Orlan-10 – alle in Russland hergestellt und ausschließlich im Gebrauch in der russischen Armee – wurden von der OSCE SMM im letzten und diesem Jahr registriert.

 

Russland verschleiert die Aufrüstung seiner Stellvertreter weiterhin als „humanitäre Hilfe“.

 

Am 28. Februar hat der Kreml seinen 61. sogenannten „humanitären Konvoi“ ohne die Zustimmung und Inspektion der ukrainischen Behörden in Bewegung gesetzt und dabei die koordinierende Rolle des ICRC ignoriert sowie die Prinzipien des internationalen Menschenrechts. Eine politische Lösung in der Ostukraine ist nur möglich wenn von Russland angemessenen Sicherheitspolitische Vorbedingungen geliefert werden.

 

Eine politische Lösung für die Ostukraine wird es bei weiterem Bombardement, einer breiten Präsenz russischer Truppen und Söldner, einem Waffennachschub aus Russland und ohne Kontrolle der Ukraine über seine Grenzen nicht geben.

 

Russland setzt mit brutaler Gewalt ein Modell aus hybriden Wahlen durch – ohne ein Ende der Aggression, ohne legale Institutionen und Strafverfolgungsbehörden, ohne ein Umfeld zur Rückkehr von über zwei Millionen Vertriebener (und deren Recht zur Teilnahme an Wahlen) und ohne eine Entwaffnung illegal bewaffneter Gruppen, die Terrorismus verüben.

 

Der Kreml-Erlass vom 18. Februar 2017 zur Anerkennung sogenannter Dokumente, die im Gebiet bestimmter Regionen von Donezk und Luhansk herausgegeben werden, die Beschlagnahme ukrainischen Vermögens (staatliche und private Unternehmen) und die Einführung einer „Rubel-Zone“ sind ein weiterer Beweis der russischen Besatzung von Teilen des Donbass und auch eine deutliche Verletzung von internationalem Recht und dem Minsker Abkommen.

 

Ebenso versucht Russland das trilaterale Format von Minsk dadurch zu verwässern, indem sie den illegalen „Repräsentanten von Donezk und Luhansk“ vollen Mitgliedsstatus bei den Konsultationen gewährt.

 

Die Entwicklung auf dem humanitären Feld verlangt besonders starke gemeinsame Anstrengungen um diesen wichtigen Weg im Minsker Abkommen freizumachen. Die Zivilbevölkerung leidet weiter unter den Einschränkungen, Entbehrungen und Nöten, die ihnen von den russischen Hybrid-Kräften zugefügt werden. (Anm.d.Ü.: Oh diese Hybris, diese Scheinheiligkeit der ukrainischen Kräfte!)

 

Trotz der Zusicherungen des Kreml, auf die illegal bewaffneten Formationen zusätzlichen Druck auszuüben, damit internationale Organisationen, darunter das ICRC, Zugang zu der Region bekommen, hat sich die Situation vor Ort nicht im geringsten verändert.

 

Im letzten Monat stand die Special Monitoring Mission der OSCE vor erhöhten Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit für die Beobachter und andere Behinderungen ihrer Aktivitäten in den nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten.

 

Diese von russischen und von Russland unterstützten Militanten in den von ihnen kontrollierten Gebieten sollen die vorgesehenen Aufgaben der OSCE SMM stören, insbesondere jene, die den Abzug der schweren Waffen überwachen und bestätigen sollen, so wie es das Minsker Abkommen vorsieht.

 

Gemäß den jüngsten Tagesberichten der OSCE SMM für den Zeitraum 1. bis 28. Februar 2017 haben die OSCE-Beobachter über 130 Zwischenfälle registriert, bei denen die Aktivitäten der SMM durch illegale bewaffnete Formationen behindert wurden.

 

Die internationale Solidarität und Einheitlichkeit der internationalen Politik einer Nichtanerkennung der Annexion der Krim ist sehr wichtig.

 

Die illegale Annexion der Krim und der Stadt Sewastopol stellen für die internationale Sicherheit und die Menschenrechte der verbliebenen Menschen auf der Krim sehr ernste Herausforderungen dar. Die besetzte Krim wurde zu einer „Grauzone“ in der die Militarisierung, Unterdrückung und politische Verfolgung weiter zunehmen.

 

Das Klima der Angst, der Einschüchterung, des physischen und psychischen Drucks zwang etwa 35 bis 40.000 ukrainische Bürger (darunter über 20.000 Krimtataren) dazu, die besetzte Krim zu verlassen und sich in anderen Gebieten der Ukraine niederzulassen. Heute stehen die Krimtataren, die 1944 einen Völkermord durch sowjetische Deportation überlebt haben, wieder vor schwerer Unterdrückung.

 

Wir erleben Mord, Folter, Belästigung, illegale Verhaftung, gewaltsame Entführungen, Einschüchterung, Razzien und Durchsuchungen, Angriffe auf das Eigentum und Verhaftungen mit erfundenen Vorwürfen, und die Verfolgung von Journalisten, Menschenrechtskämpfern und Aktivisten. (Anm.d.Ü.: Hybris ist gar kein Ausdruck, das ist schon pathologische Projektion!)

 

Die russischen Behörden verwenden solche Methoden um jede politische Opposition gegen die Besatzung der Krim und deren derzeitige Regierung zu eliminieren. Aus eben diesen Gründen sind auch fast alle unabhängigen Medien und Journalisten vereinnahmt worden, zur Flucht gezwungen worden oder Pleite gegangen.

 

Russland hat die Militarisierung der Krim zur obersten Priorität erklärt. Ziel ist es, die Halbinsel zu einer mächtigen Militärbasis auszubauen um eine volle Kontrolle über benachbarten Regionen sicherzustellen und damit die NATO-Kräfte in der Schwarzmeer-Region auszugleichen.

 

Verglichen mit dem Zeitraum vor der Besatzung hat Russland die Personalstärke seines Militärs auf der Krim mehr als verdoppelt (von 12.500 vor der Besatzung auf 29.300 im Oktober 2016). In naher Zukunft (2020-2025) soll das weiter auf 43.000 erhöht werden.

 

Russland hat auch seine militärischen Komponenten zu Land, Wasser und in der Luft substantiell verstärkt und modernisiert. Seit Januar 2014 wurden erhöht:

  • die Anzahl der Panzer von 0 auf 40

  • bewaffnete Kampffahrzeuge von 92 auf 583

  • Artilleriesysteme über 100 mm von 24 auf 162

  • Kampfflugzeuge von 22 auf 101

  • Kampfhubschrauber von 37 auf 56

  • Flugabwehrsysteme von 0 auf 16

  • Kampfschiffe von 26 auf 30

  • U-Boote von 2 auf 5

 

Besonders gefährlich sind die russischen Aktionen zur Vorbereitung der militärischen Infrastruktur der Krim zur Stationierung von Nuklearwaffen, darunter die Umrüstung der Infrastruktur der Lager der nuklearen Sprengköpfe aus der Sowjetzeit. Potentielle Träger von Atomwaffen wie Kriegsschiffe, Kurzstrecken-Raketensysteme und Kampfflugzeuge wurden bereits auf der Halbinsel Krim stationiert.

 

Im Prinzip verwandelt Russland die Krim in eine „Grauzone“, die de facto nicht von bestehenden multilateralen Waffenkontrollabkommen abgedeckt ist.

 

Die Krim wurde von Russland bereits für seine weitreichenden Aktivitäten (in Syrien) benutzt. Eine solche Rolle der militärischen Einrichtungen auf der Krim könnte in der Zukunft weiterentwickelt werden. Die Militarisierung der Krim verkompliziert die Auflösung der Besatzung und stellt sowohl für die nationale Sicherheit der Ukraine und die regionale Sicherheit eine ernste Gefahr dar.

 

Die einzige wirksame Antwort auf die aggressiven Handlungen Russlands sollte eine internationale Solidarität mit der Ukraine und ein verstärkter politischer, diplomatischer und ökonomischer Druck auf den Aggressor sein. Russland muss das Minsker Abkommen vollständig umsetzen und die territoriale Einheit der Ukraine wiederherstellen, einschließlich der Auflösung der Besatzung der Krim. Solange das nicht geschieht, müssen die verhängten Sanktionen nicht nur bestehen bleiben sondern ausgeweitet werden.

 

Ich bin auch davon überzeugt, dass die Ukraine der russischen Aggression nur wirksam begegnen kann, wenn seine Verteidigung stark ist und der Kreml versteht, dass weitere Feindseligkeiten noch teurer werden. Beschwichtigungen und Zugeständnisse an den Aggressor würden ihn nur zu weiterer Aggression ermutigen.

 

Aufgrund dessen schätzen wir die Einheit und Unterstützung beider Kammern und beider Parteien des US-Kongresses in den Fragen zum Gebrauch der Sanktionspolitik gegen Russland.

 

Wir sind für ihr Werben für einen verstärkten amerikanischen Sicherheitsbeistand für die Ukraine dankbar, einschließlich der Bereitstellung defensiver Waffen.

 

Ich bitte Sie um die Unterstützung zur Zuweisung von Geldern zum Sicherheitsbeistand für die Ukraine wie im NDAA 2017 vorgesehen. (Anm.d.Ü.: NDAA ist der gesetzliche Beschluss für den US-Militärhaushalt)

 

 

Angesichts der breitgefächerten Herausforderungen für die Ukraine durch die russische Aggression zählen wir auf eine erhöhte finanzielle Hilfe für die Ukraine, die uns bei der Umsetzung der umfassenden Reformen und zur Sicherung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit der Ukraine helfen wird.

 

Lassen Sie mich unseren starken Glauben übermitteln, dass der Kongress der Vereinigten Staaten in der Unterstützung der Ukraine zur Verteidigung seiner Unabhängigkeit und Wahl für eine freie und demokratische Zukunft geschlossen bleiben.

 

Ich danke Ihnen.

 

 

 

Anm.d.Ü.: Auch gut der Youtube-Clip von der PK im Außenministerium:

https://www.youtube.com/watch?v=bNiarOUfH00


http://www.theblogmire.com/its-okay-its-just-the-good-guys-spying-on-you/

 

Passt schon, sind nur die guten Jungs, die uns ausspionieren

 

von Rob Slane, 10.03.2017

 

 

Man stelle sich vor, eine internationale Whistleblower-Organisation würde eine riesige Anzahl an Dokumenten über den FSB (den Nachfolger der KGB) veröffentlichen, mit Details über ihre Lausch-Möglichkeiten, die selbst George Orwell schwindlig machen würden. Man stelle sich vor, dass die Daten zeigen würden, dass sie jeden ausspähen könnten, zu jeder Zeit und überall. Sie könnten es über deinen Computer. Sie könnten es über dein Handy. Sie könnten es über dein GPS. Ach ja, und sie könnten es sogar über deinen Kühlschrank.

 

Und man stelle sich vor, dass in den Monaten vor diesen Enthüllungen das russische Establishment und ihre Medien übergeschnappt sind und ein anderes atomar bewaffnetes Land – sagen wir mal, nur als Beispiel, die USA – beschuldigt hätten, sie würden „ihre Wahlen hacken“. Und man stelle sich nur mal vor, sie hätten zwei schlampige Berichte zusammengeschustert, beide mit Null Beweisen und mit einem Aussehen, als wären sie von einer Gruppe betrunkener Praktikanten nach einer Weihnachtsfeier zusammengestellt worden. Und die Medien des Landes würden darüber berichten als wäre das alles bewiesen.

 

Und jetzt stelle man sich vor, die Leaks würden Dokumente enthalten, die zeigen, dass der FSB seine Finger bei der Schadsoftware rund um den Globus im Spiel hätte, damit sie die Möglichkeit haben – wenn sie wollten – an jedem Ort der Welt zu hacken und dabei die „Fingerabdrücke“ anderer Länder zurückzulassen um ihre Taten zu verbergen.

 

Und stelle man sich mal vor, dass in dem Schlamassel nach den erstaunlichen Enthüllungen der Whistleblower die russischen Medien diese Geschichte fast komplett ignorieren würden. Und man stelle sich vor, dass russische Politiker sich bei der Verurteilung der Enthüllungen übertreffen würden, aber nicht wegen des Inhalts oder der beängstigend totalitären Natur, sondern weil das Bekanntwerden des Wissens über die möglichen umfassenden Spähaktionen des FSB eindeutig die nationale Sicherheit Russlands gefährden würden. Und man stelle sich vor, dass sie zu einer Verhaftung und Verurteilung des Whistleblowers aufrufen würden und nicht derer, die hinter diesem monströsen Eindringen in die Privatsphäre stecken.

 

Wahrscheinlich würde man da durchdrehen. Möglich, dass man es den monumentalsten Machtmissbrauch der Geschichte nennen würde. Wahrscheinlich würde man die Ansicht vertreten, dass die russische Regierung eine der totalitärsten aller Zeiten ist. Denn wenn die Russen so etwas tun, dann würde das zeigen wie böse, arrogant und nihilistisch sie sind, nicht wahr?

 

Aber wenn die CIA so etwas macht, dann ist es o.k., nicht wahr? Es wäre einem egal. Denn das sind schließlich die guten Jungs, richtig? Weitergehen, Leute, hier gibt es nichts zu sehen.


http://theduran.com/7-conspiracy-theories-that-arent-actually-conspiracy-theories/

 

Sieben Verschwörungstheorien, die gar keine Verschwörungstheorien sind

 

von Adam Garrie, 11.03.2017 (zahlreiche Links im Original)

 

 

Die von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen ausgeführten niederträchtigsten Taten sind nicht heimlich. Sie liegen offen vor uns. Das Problem ist, dass sie einfach ignoriert statt unterdrückt werden .

 

Das Internet und die sozialen Medien sind wunderbare Orte. Sie bilden einen Marktplatz der Ideen, aber wie auf jedem Marktplatz sind manche Uhren eine Rolex und andere sind eine Fälschung. Man könnte jetzt darüber jammern, dass einige Liberale und Globalisten immer noch die sozialen Medien benutzen, aber Meinungsfreiheit ist Meinungsfreiheit. Aber man muss das Hirnrissige und das Vernünftige dulden.

 

Aber was diesen Chor so ärgerlich macht sind nicht nur jene, die vom postmodern liberalen, nicht-konfessionellen, trans-humanen und Art-übergreifenden Notenblatt ablesen. Es sind auch diese wilden Verschwörungstheorien. Sie kommen in jeder intellektuellen Form und Größe.

 

Es gibt einen großen Unterschied zwischen „Stellt mehr Fragen“ (questioning more) und einem Verschwörungstheoretiker. „Stellt mehr Fragen“ bedeutet:

 

 

 

Die weit verbreiteten Sichtweisen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Establishments in Frage zu stellen.

 

Die Folklore und Moral aller Formen von Autorität in Frage zu stellen.

 

Sich die Frage zu stellen ob die Dinge, die zu unserer Sicherheit entwickelt werden, uns in Wirklichkeit nicht schaden.

 

Sich die Frage zu stellen ob die angeblichen Gründe und Rechtfertigungen für Krieg wahr oder gerechtfertigt sind.

 

Das sind nur ein paar Beispiele.

 

Aber wenn man einen gelegentlichen Blick auf Facebook oder Twitter wirft, dann findet man eine Unzahl von Verschwörungstheorien.

 

Natürlich gibt es einige echt finstere Verschwörungen, aber vieles von dem, worüber sich Verschwörungstheoretiker den Kopf zerbrechen, ist eine „offene Verschwörungen“. Nicht dass die Wahrheit unterdrückt würde, sie wird einfach ignoriert. Das Meiste von dem, wovon Menschen denken, dass es von einer finsteren Hand ausgeführt wird, liegt ausgebreitet vor einem, wenn man sich nur die Zeit nimmt es zu betrachten.

 

Die folgenden Beispiele sind offene Tatsachen, die viele so verdrehen, als wären sie Teil einer tieferen Verschwörung.

 

Der Tiefe Staat

 

Offenkundig existiert der Tiefe Staat. Es handelt sich um einen Begriff um die weitgehend einheitliche Agenda zu beschreiben, die von Individuen oder Organisationen wie der CIA, NSA, Pentagon, Hochfinanz und Kongressmitgliedern vorangetrieben wird. Nichts davon ist geheim.

 

Nur ein Beispiel: Waffenhersteller wollen etwas verkaufen, Krieg erlaubt ihnen mehr zu verkaufen: Regierungsmitglieder, die von Waffenhändlern bestochen werden (auf die eine oder andere Art), werden zu einem Krieg drängen. Das ist logisch – und keine Metaphysik.

 

Russland und der Donbass

 

Hier folgt eine Verschwörungstheorie der MSM. Im Gegensatz zu dem beliebten Märchen (das von den MSM befördert wird) stammen nicht alle Verschwörungstheorien von den alternativen Medien und sicher stammen nicht alle von der libertären Rechten.

 

Die Verschwörungstheorie lautet: „Russland in ist in den Donbass einmarschiert“. Nun, Russland ist nicht in den Donbass einmarschiert, und selbst wenn sie es getan hätten, wäre es weniger eine Invasion als eine de facto Anerkennung der Souveränität der Republiken Donezk und Lugansk. Es wäre, wenn es so wäre, eine russische Hilfe für einen brüderlichen Freund. Viele in Russland und im Donbass wünschten dass es so wäre, aber die gegenwärtige russische Regierung hat bisher versucht, den Konflikt ohne einen militärischen Beistand für ihre Alliierten zu lösen. Bei Russlands Freunden in der legitimen Regierung Syriens wurde ein anderer Ansatz gewählt.

 

Des weiteren behaupten die Verschwörungstheoretiker der MSM, „im Donbass gibt es russische Waffen“. Natürlich gibt es die. Russische Waffen gibt es auf der ganzen Welt, denn so wie US-Waffen wurden sie über Jahrzehnte lang in Massen hergestellt. Im Fall von Donbass sind die russischen Waffen meistens alte Sowjetmodelle der zunehmend geschlagenen und unerfahrenen Armee der Ukraine/Kiews. Russische Waffen findet man von Angola bis zum Libanon. Wenn man sie dort findet, dann gibt es sie natürlich auch im früheren Sowjetgebiet an der Grenze zur modernen russischen Föderation.

 

Das ist keine Raketenwissenschaft, das sind nur alte Raketen, die man praktisch überall auf der Welt kaufen kann.

 

Israel-Palästina

 

Viele israelische Politiker wollen den Rest von Palästina annektieren. Das ist keine Verschwörung, das ist die verkündete Agenda. Deren Befürworter verheimlichen das nicht.

 

Die Tatsache, dass der Großteil der Welt sich nicht um diese Agenda kümmert, zeigt, dass sie entweder mit den Interessen solcher Politiker gemeinsame Sache machen, oder dass es ihnen einfach egal ist. Wie gesagt, nichts davon ist geheim.

 

Regime-Wechsel

 

Obama sagte: „Assad muss weg“. Obama hat es versucht und er ist gescheitert.

 

Bush sagte, Saddam muss weg, und er verschwand.

 

Hillary & Co sagten, Gaddafi muss weg, und er verschwand. Sie hat sich sogar vor laufender Kamera darüber amüsiert, mit ihrem „Wir kamen, wir sahen, er starb“. Weit von einer heimlichen Verschwörungstheorie entfernt, hat Hillary Clinton vor aller Welt ihre mit Blut beschmutzten Hände vorgezeigt.

 

Die Lügen, die die oben genannten Figuren benutzt haben um ihre Regime-Wechsel zu verkaufen, wurden mit klaren, offenen Tatsachen ganz leicht entkräftet. Das haben damals jene geleistet, die „mehr Fragen stellten“. Die traurige Wahrheit ist, dass diejenigen mit eigennützigen Interessen nicht zuhörten, denn denen waren die Tatsachen schlicht egal. Sie waren und sind immer nur von der Agenda getrieben.

 

Der Überwachungsstaat

 

Viele haben vermutet, dass die Agenturen der US-Regierung die Mittel besitzen um Privatbürger auszuspionieren. Edward Snowden und die Veröffentlichung von WikiLeaks Vault 7 haben im Detail beschrieben wie das bewerkstelligt wird. Das Schöne an WikiLeaks ist, dass sie Tatsachen liefern für eine oft kluge Vermutung, die als wilde Verschwörungstheorie lächerlich gemacht wurden.

 

Hier sieht man, wie sich eine intelligente Vermutung von dem komplexen Gespinst aus von Illuminaten kontrollierten Reptilianern unterscheidet, die das machen wollen was die echte CIA mit Leichtigkeit macht.

 

Die EU

 

Viele glauben, die EU sei eine finstere Verschwörung, die die Souveränität von Nationalstaaten unterhöhlen will. Europäische Führer von Monet bis Schumann, von Juncker bis Barroso haben genau das gesagt. Nur weil ihre Reden oft so langweilig sind dass keiner zuhört, heißt das noch lange nicht dass es nicht gesagt wurde.

 

Solche Männer wollen eine engere europäische Integration und „Harmonisierung“ (Homogenisierung), um ein einziges, vereintes Europa zu schaffen. Sie können diesem Ziel zustimmen oder es ablehnen, aber sagen Sie nicht es sei gleichgültig.

 

George Soros

 

Viele Verschwörungstheoretiker sagen, Soros würde seine üppigen Gelder dazu benutzen um gewalttätige Proteste zu finanzieren, die oft das Vorspiel von Regime-Wechseln sind. SO IST ES! Und er sagt es auch, so wie auf den Webseiten seiner Organisationen wie „Move On“ und „Open Society“.

 

Die beängstigende Sache mit Soros ist nicht, dass er heimlichtuerisch wäre. Die beängstigende Sache ist, dass ihm westliche Regierungen und die UN erlauben, seinen Reichtum zu benutzen um souveräne Staaten zu destabilisieren, entgegen den Konventionen des internationalen Rechts.

 

Ich sympathisiere mit allen, die nach einer verborgenen Hand bei all den faulen Taten und Handlungen suchen. Manchmal fühlen sich Menschen machtlos angesichts der Tatsache, dass es auf dieser Welt grobe Ungerechtigkeiten gibt.

 

Aber wie sagte schon Shakespeare: „Der Fehler … liegt nicht in den Sternen, sondern in uns selbst, weil wir Untergebene sind.“ Der beste Weg um jene Probleme zu bekämpfen, die aus offenen Verschwörungen gegen Gerechtigkeit, Moral und Gesetze entstehen, ist ein offener Kampf mit jenen Fakten und Meinungen, die aus der gründlichen Analyse dieser Fakten entspringen. 

 


https://straightlinelogic.com/2017/03/08/trump-and-vault-7/

 

Trump und Vault 7

 

von Robert Gore, 08.03.2017      (zitierte Original-Passagen aus Vault 7 in kursiver Schrift)

 

 

Ein Sieg von Präsident Trump über den Geheimdienst-Staat könnte für das amerikanische Volk ein Triumph sein – oder eine Katastrophe.

 

Mit den Enthüllungen von WikiLeaks Vault 7 kann Trump die Geheimdienstagenturen Schachmatt setzen. Was noch wichtiger ist: Es wird auch in seiner Macht stehen, für die Freiheit und die Bürgerrechte Amerikas der größte Champion zu werden – oder die größte Gefahr.

Anm.d.Ü.: hier der link zu einem weiteren Gore-Artikel über Vault 7: https://straightlinelogic.com/2017/03/07/wikileaks-unveils-vault-7-the-largest-ever-publication-of-confidential-cia-documents-another-snowden-emerges-by-tyler-durden-and-wikileaks/

 

Hacking (sich Zugang verschaffen, einbrechen) ist das Herz der elektronischen Überwachung. Der Geheimdienst-Staat (IC, Intelligence Community) arbeitet mit Technologiefirmen zusammen – Internet Service Providern, Hardware-Herstellern, Software-Firmen, Kommunikations- und Medien-Firmen – und erhält mit deren Zustimmung einen großen Teil der Informationen. Informationen werden auch heimlich gestohlen – das Hacking. Die Wege zur Sammlung solcher Informationen werden nur durch die Vorstellungskraft und die Fähigkeiten einer ganzen Armee extrem kluger Hacker begrenzt. Sie werkeln innerhalb und außerhalb des Gesetzes, auf der ganzen Welt, für das Vaterland, für Profit oder für die persönliche Befriedigung.

 

Zum Jahresende 2016 hatte die Hacking-Abteilung der CIA, formell ihrem Center for Cyber Intelligence (CCI) zugeordnet, über 5.000 registrierte User und hat mehr als 1.000 Hacking-Systeme, Trojaner, Viren und andere „in Waffen verwandelte“ Schadsoftware produziert. Die Anstrengungen der CIA haben bis 2016 ein solches Ausmaß erreicht, dass ihre Hacker mehr Kodierungen geschrieben haben als für die Kodierung von facebook nötig waren. Die CIA hat im Endeffekt ihre „eigene NSA“ geschaffen, mit noch weniger Rechenschaftspflicht und ohne öffentlich darauf zu antworten,wie ein so massives Budget zur Duplizierung der Fähigkeiten einer konkurrierenden Agentur zu rechtfertigen ist. – WikiLeaks, Vault 7 Press Release, 3/7/17

 

WikiLeaks behauptet, die CIA habe die Kontrolle über ihr Hacking-Archiv an ehemalige US-Regierungs-Hacker und Beauftragte verloren. Einer von ihnen hat WikiLeaks mit einem substantiellen Teil davon versorgt. In der ersten („Year Zero“) einer angekündigten Reihe von Vault 7-Veröffentlichungen stecken 8.761 Dokumente, viele davon hat WikiLeaks noch nicht komplett analysiert (gleichwohl gab es zahlreiche Schwärzungen). WikiLeaks sagt auch, sie würden keine „'in Waffen verwandelte' Cyberwaffen“ veröffentlichen bis diese analysiert und entwaffnet sind und ein „Konsens über die technische und politische Natur des CIA-Programms besteht“.

 

WikiLeaks hat jeden der will dazu eingeladen die Dokumente zu sichten und hat sie über einen link (Anm.d.Ü.: link im Original) und ein Passwort zu öffnen:

SplinterItIntoAThousandPiecesAndScatterItIntoTheWinds

 

(Dieses Passwort ist die angebliche Drohung Präsident Kennedys die CIA zu zerlegen, einen Monat bevor er ermordet wurde.) Eine volle Analyse dieser ersten Dokumente und der tausenden Folgenden wird wahrscheinlich Monate dauern, wenn nicht Jahre.

 

Umbrage

 

Die handgefertigten Hacking-Techniken der CIA stellen für die Agentur ein Problem dar. Jede von ihr gefertigte Technik stellt einen „Fingerabdruck“ dar. Forensische Ermittler können diese dazu benutzen, vielerlei verschiedene Angriffe einer gemeinsamen Einheit zuzuschreiben.

 

Das entspricht dem Auffinden der gleichen Messerwunden auf verschiedenen Mordopfern. Die einzigartigen Messerspuren legen der Verdacht nahe, dass ein einzelner Mörder dafür verantwortlich war. Sobald ein Mordfall geklärt ist, dann kann man wahrscheinlich auch die anderen Morde zuordnen.

 

Die UMBRAGE-Gruppe der CIA (Remote Devices Branch = Abteilung Ferngesteuerte Hardware) sammelt und besitzt ein beträchtliches Archiv aus Angriffstechniken, die von Schadsoftware 'gestohlen' wurde, die in anderen Ländern produziert wurde, darunter auch in der russischen Föderation.

 

Mit UMBRAGE und verwandten Porjekten kann die CIA nicht nur die Gesamtzahl der Angriffsarten erhöhen. Sie kann auch die Zuordnung durch das Zurücklassen von „Fingerabdrücken“ jener Gruppen, von denen dieses Angriffstechniken gestohlen wurden, in eine falsche Richtung lenken.

WikiLeaks, Vault 7

 

Das legt die „Einschätzungen“ der Geheimdienstgemeinde (IC) in Schutt und Asche, Russland hätte die Demokratische Partei gehackt und seine Informationen an WikiLeaks weitergegeben. Weil das Quellenmaterial für diese Einschätzungen nie aufgedeckt wurde, bewegte sich diese Behauptung schon auf dünnem Eis. Selbst wenn sie aufgedeckt worden wären, so machen die zitierten Passagen deutlich, dass die CIA und folglich jede andere Geheimdienstagentur mit den selben Fähigkeiten den Hack hätte begehen können. Und die „Fingerabdrücke“ russischer Hacker hinterlassen, keine ausgeschlossene Möglichkeit wenn man die Feindseligkeit der IC gegenüber Trump bedenkt.

 

Das ist der kleinste Sieg, den WikiLeaks Trump geschenkt hat. Ob er größere Siege erringen kann hängt davon ab, ob er und sein Team die Presseveröffentlichungen und Enthüllungen von WikiLeaks studieren und ihre Folgen erkennen. Als Oberbefehlshaber ist er verpflichtet Fragen zu stellen und Nachforschungen zu betreiben. Wie konnte die CIA die „Kontrolle über die Mehrzahl ihres Hacking-Arsenals“ und deren Dokumentation verlieren? Wie konnte WikiLeaks an so viele nukleare Sprengköpfe aus dem Waffenarsenal der amerikanischen Cyber-Kriegsführung gelangen?

 

Nach Edward Snowdens Enthüllungen 2013 folgte ein Aufschrei über die Verwundbarkeit und Komplizenschaft der US-Technologie-Firmen beim IC-Hacking und der Überwachung. Auf Drängen der Technologie-Firmen verpflichtete Präsident Obama im Januar 2014 die Geheimdienstgemeinde, jede festgestellte Verwundbarkeit in der Hard- oder Software der Firmen an sie zu melden.

 

Die Verpflichtung der US-Regierung zu einem Vulnerabilities Equities Process kam unter signifikanter Lobbyarbeit der Technologiefirmen zustande, die mit echten oder gefühlten versteckten Verwundbarkeiten (vulnerabilities) Gefahr laufen globale Marktanteile zu verlieren. Die Regierung gab an, sie würde alle tiefgreifenden Verwundbarkeiten laufend offenlegen, die nach 2010 entdeckt wurden.

 

Die „Year Zero“-Dokumente zeigen, dass die CIA die Verpflichtungen der Obama-Regierung gebrochen hat. Viele der im Arsenal der CIA benutzten Verwundbarkeiten sind tiefgreifend und einige sind vielleicht schon bei rivalisierenden Geheimdiensten oder Cyber-Kriminellen gelandet.

WikiLeaks, Vault 7

 

 Trump sollte sich fragen: Warum hat die CIA die „Verpflichtungen der Obama-Regierung gebrochen“ und amerikanische Technologie für Hacks offengehalten, nicht nur Hacks durch die CIA, sondern durch „rivalisierende Geheimdienste oder Cyber-Kriminelle“?

 

Durch das Verbergen dieser Sicherheitslücken vor Herstellern wie Apple und Google stellt die CIA sicher, dass sie jeden &mdsh (SIC) hacken kann; auf Kosten dessen, dass jeder hackbar bleibt.

WikiLeaks, Vault 7

(Anm.d.Ü.: bei mdsh geht es um Cryptographie/Verschlüsselungstechniken)

 

Unglaublich, aber eine Vielzahl der Schadsoftware, der Horchposten und der Command and Control-Systeme der CIA und damit anderer Mitglieder der IC, die sich in Computer einnisten, in Kommunikationsgeräte und Netzwerke, sie sind nicht als Geheim eingestuft!

 

Um ihre Ziele anzugreifen benötigt die CIA für gewöhnlich, dass ihre Implantate mit ihren Kontrollprogrammen über das Internet kommunizieren.Wenn die Software von CIA-Implantaten, von Command and Control und Horchposten als Geheim eingestuft wäre, dann könnten die CIA-Beamten angeklagt oder entlassen werden, weil sie Regeln verletzen die besagen, dass klassifizierte Informationen nicht im Internet platziert werden dürfen. Konsequenterweise hat die CIA insgeheim den Großteil ihrer Cyberspionage/Kriegskodierung freigegeben (Geheimhaltung aufgehoben). Auch die US-Regierung kann sich nicht das Copyright sichern, wegen Beschränkungen in der US-Verfassung. Das bedeutet, dass die Hersteller von Cyber-Waffen und Computer Hacker diese Waffen frei „verhökern“ können, wenn sie an sie herankommen. Die CIA muss sich in erster Linie auf Vernebelung verlassen, um ihre Schadsoftware-Geheimnisse zu schützen.

WikiLeaks, Vault 7

 

Trump sollte nachhaken: Wie um alles in der konnte die CIA und folglich die IC, streng geheime Software einpflanzen, die nicht Geheim eingestuft ist?

 

Die meisten der oben gestellten Fragen würden in einen Tweet passen, und alle betreffen Angelegenheiten, die untersucht werden sollten. Sie sind leicht zu verstehen und offensichtlich; weiter Fragen werden folgen. Wenn er wollte, dann könnte Trump die IC für die nächsten acht Jahre auf der Suche nach Antworten in den Wahnsinn treiben. Diese Dinge stellen eine Gefahr für die nationale Sicherheit dar; niemand kann gegen umfangreiche Untersuchungen sein, auch nicht Demokraten, Neokonservative und Hartgesottene aus dem Tiefen Staat. SLL (straightlinelogic.com) hat die Meinung vertreten, dass Trump in seiner Schlacht mit der IC die Oberhand hat und dass der Tiefe Staat aus einer Position der Schwäche und nicht aus der Stärke heraus handelte. (siehe „Plot Hole“ Vault 7, die das Argument unterstützt)

 

Ist WikiLeaks nicht besorgt, dass die CIA gegen ihre Mitarbeiter vorgeht um die Serie zu stoppen?

 

Nein, das wäre mit Sicherheit kontraproduktiv.

WikiLeaks, Vault 7

 

Diese kleine Unterhaltung ist vielleicht das wichtigste Zitat aus „Year Zero“. WikiLeaks hat Trump die Mittel geliefert um vollständige Dominanz herzustellen und die Botschaft ist klar: Alles was die CIA unternimmt um zurückzuschlagen wird „mit Sicherheit kontraproduktiv sein“. Mit anderen Worten: WikiLeaks hat Informationen, die die Agentur irreparabel schädigen oder zerstören könnten. (Wir dürfen auch annehmen, dass Julian Assange, wenn er nicht schon tot ist, nicht so schnell eines „unnatürlichen“ Todes sterben wird.) Sollte Trump nach Vault 7 in die Offensive gehen, dann wird niemand außer den Tröten der Massenmedien auf das achten was aus einer IC ausströmt, die mit Anfragen und Untersuchungen belagert wird. Und sie haben keine Ahnung, ob und wie WikiLeaks, im Prinzip ein Trump-Verbündeter, antworten wird.

 

Dann stellt sich die Frage: Wollen wir, dass Donald Trump oder sonst jemand, vollständige Dominanz über die IC bekommt und alle Informationen die sie besitzen? Vault 7 detailliert wie die CIA Hardware, Software, Netzwerke und das Internet der Dinge (inklusive Fernseher und Autos) infiltriert, Verschlüsselung ausgeschlachtet und die Produkte und Dienstleistungen eines Who is Who der Technologiefirmen in Frage gestellt hat. Damit hat die CIA das Vierte Amendment (Anm.d.Ü.: u.a. der Schutz der Privatsphäre) zu einer Lachnummer gemacht und ruchlosen Hackern auf der ganzen Welt Tür und Tor geöffnet. Donald Trump hat die IC gelobt und Edward Snowden einen „Verräter“ genannt. Allerdings war Trump außer sich als er erfuhr, dass di IC ihn abgehört hat. Wird sich seine Empörung in eine Empörung darüber verwandeln, dass seine Mitbürger, mächtige wie ohnmächtige , genauso behandelt werden? Wird er, wenn er die Oberhand gewinnt, diesen Ring der Macht ins Feuer werfen oder wird er ihn für seine eigenen korrupten Zwecke benutzen?

 

In einer Stellungnahme an WikiLeaks zählt die Quelle politische Fragen auf, die dringend in der Öffentlichkeit besprochen werden müssen. Unter anderem ob die Hacking-Fähigkeiten der CIA ihre zugewiesene Macht überschreiten und zum Problem der öffentlichen Aufsicht über die Agentur. Die Quelle will eine öffentliche Debatte über Sicherheit, Erschaffung, Gebrauch, Weiterverbreitung und demokratische Kontrolle von Cyberwaffen anstoßen.

WikiLeaks, Vault 7

 

Auf alle Fälle. Lasst die Debatte beginnen. Allerdings kann man keinem Menschen trauen, man kann kein Gesetz veröffentlichen um die Macht der IC einzuschränken, die sie jetzt hat um einen jeden von uns zu überwachen und zu erpressen, vom Präsidenten an abwärts.

 

Welche vorübergehende „Sicherheit“ sie auch erreicht hat, das wird bei weitem übertroffen von den vielen Verbrechen – das reicht zurück bis in die 1940er – und der Einschränkung und Vernichtung von bürgerlichen Freiheiten und Rechten. Trump kann zu einem großen Präsidenten werden, wenn er Präsident Kennedys Gelübde erfüllt: Die CIA in Tausend Stücke zu spalten und sie (und den Rest der IC) in alle Winde zu verstreuen. Wenn nicht, dann haben wir nur einen Teufel mit dem nächsten ersetzt.


https://www.theburningplatform.com/2017/03/07/what-the-hell-is-going-on/#more-143944

 

Was zum Teufel ist hier los?

 

Von Jim Q, 07.03.2017

 

 

Je älter ich werde, desto weniger traue ich der bekannten Theorie, das Alter würde Weisheit bringen.“ – H.L.Mencken

 

Je älter ich werde, desto weniger höre ich auf das was die Leute sagen und desto mehr schaue ich auf das was sie tun.“ – Andrew Carnegie

 

Ich bin 53. Je älter ich werde, desto weniger bin ich mir über Dinge sicher, über die ich mir mit 25 sicher war. Ich dachte, Aktien wären fraglos etwas von Dauer. Ich dachte, unsere Ökonomie würde auf freiem Marktkapitalismus beruhen. Ich dachte, Aktienkurse würden auf Gewinnen und Kapitalfluss beruhen. Ich dachte, ein Haus sei etwas in dem man wohnt – und kein Investment. Ich dachte, die katholische Kirche würde von guten Männern mit guten Taten regiert. Ich dachte, Journalisten und die Medien wären Wachhunde im Auftrag der Öffentlichkeit. Ich dachte, unser Militär würde unsere Interessen beschützen. Ich dachte, Politiker würde Gesetze im Auftrag des Volkes beschließen. Ich dachte, Hauptaufgabe der Banker sei es, Geld an Geschäftsleute und Konsumenten zu verleihen um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Junge, war ich bescheuert!

 

Meine skeptische Natur, dass ich mich auf Daten verlassen habe, die ich persönlich überprüft habe, und weil ich unsere Führer danach beurteile, was sie getan und was sie gesagt haben – das hat es mir ermöglicht aus der Matrix auszubrechen. Ich war nicht wirklich wach bis ich gesehen habe, wie Bush, Cheney, Powell und der Rest der Neokonservativen Tatsachenverdreher und die Fake News-Massenmedien Propaganda benutzt haben, um die Amerikaner auf ein unnötiges, sechs Billionen Dollar teures Kriegsgleis zu setzen, was zu 36.000 amerikanischen Toten geführt hat, der Zerstörung eines Landes und zur Entstehung Tausender neuer moslemischer Terroristen.

 

Ich habe die letzten 14 Jahre damit verbracht, gegen die Erzählweise des Establishments anzuschreiben, die von den Regierungs-Apparatschiks veröffentlichten falschen Daten zu dokumentieren und habe versucht, so vielen Menschen wie möglich die Augen zu öffnen über jene Propaganda, die der Tiefe Staat benutzt um die ignoranten Massen vernebelt, verwirrt und abgelenkt zu halten. Das Land steckt in ernsten Schwierigkeiten weil es einfach nicht stimmt was die Mehrheit bezüglich der Ökonomie, der Politik, der Religion und der Kultur glaubt.

 

Nicht das, was du nicht weißt, bringt dich in Schwierigkeiten. Sondern das, was du sicher zu wissen glaubst, obwohl es gar nicht wahr ist.“ – Mark Twain

 

Seit dem Beginn dieses Jahres habe ich mental Trübsal geblasen. Ich habe die Schnauze voll von den Lügen. Ich habe die Schnauze voll von der Dauerpropaganda der Medien. Ich habe die Schnauze voll von Politikern. Ich habe die Schnauze voll von Wirtschaftsexperten. Ich habe die Schnauze voll von den Werbefritzen, die mir mit ihrem „das Ende ist nah“ etwas verkaufen wollen. Ich habe die Schnauze voll von den Journalisten der falschen Massenmedien und ihrem Gejammer über den gemeinen Trump, der die Meinungsfreiheit (Anm.d.Ü.: der Erste Verfassungszusatz) bedroht.

 

Sie wissen einen Scheißdreck über das First Amendment, denn sie arbeiten für eines von sechs Medienkonglomeraten, deren Aufgabe es ist, jedwede falsche Story zu produzieren, die dazu beiträgt ihre Wohltäter vom Tiefen Staat an der Macht zu halten. Das Wiederkäuen von Zeilen, die ihnen von Konzern-Propagandisten geschrieben wurden, ist kein Journalismus und hat absolut nichts mit dem Ersten Verfassungszusatz zu tun. Seit zehn Jahren sind die alternativen Medien, die im unzensierten Internet gedeihen, der einzige Ort an dem man etwas Wahrheit findet. Aus diesem Grund will das Establishment das Internet regulieren.

 

Der Fake News Überraschungsangriff des Tiefen Staats, der um sich schlägt um seine Macht und seinen Reichtum zu behalten, hat fieberhafte Ausmaße erreicht. Die Linksflügler, angestachelt von Obama und finanziert von Soros, veranstalten zunehmend hirnlose Demos mit Themen wie: setz dir eine Muschimütze auf um die Feminazis zu unterstützen; umarme einen illegalen Einwanderer; jeder den ich hasse ist ein Nazi; und Frauen nehmen einen Tag frei und keiner merkt es. Die hochverräterischen Neokon-Kriegshetzer wie McCain, Graham und Kristol sehen ihren hochprofitablen Plan eines endlosen globalen Konflikts in Gefahr. Der militärisch-industrielle Komplex braucht Feinde. Die Linksflügler und die Neokons haben sich zusammengetan um die gefälschte Propaganda über russische Wahleinmischung zu benutzen, ein letzter verzweifelter Versuch die Trump-Präsidentschaft zu entgleisen bevor sie beginnt.

 

Die Unbarmherzigkeit, die Bitterkeit und die krasse Missachtung von Wahrheit, wie sie von einer ganzen Schlachtreihe von Trump-Gegner zur Schau gestellt wird, hat dazu geführt, dass man das Fernsehen praktisch nicht mehr anschauen kann. Ich habe mich da mental ausgeklinkt. Warum soll ich meine geistige Energie mit debattierenden Mitläufern, geistigen Zwergen und bezahlten Trollen für das Establishments vergeuden? Nachdem ich Jahre damit zugebracht habe, täglich die falschen Regierungsstatistiken zu zerlegen, betrachte ich eine weitere Beschäftigung damit als reine geistige Masturbation ohne echte Befriedigung. Sich mit Linksflüglern und Neokons anzulegen, das ist wie Wrestling mit einem Schwein -- beide werden dreckig und dem Schwein gefällts.

 

Ich habe immer schon gerne beobachtet. Ich habe beobachtet, wie sicher sich beide Seiten über ihre Position zur illegalen Einwanderung sind, zu Moslems, Russen, Obamacare, Kandidaten für den Obersten Gerichtshof, Präsidialerlasse, Jobs, Steuern, Klimawandel, Schulauswahl, Erdölpipelines, das First Amendment, das Zweite Amendment, die Herrschaft des Rechts und die Bill of Rights. Ich finde es ermüdend. Wir haben in einem Schneesturm aus Lügen die Orientierung verloren. Ich bin mir über gar nichts sicher. Ich werde weiter zu allem skeptisch bleiben was all die Politiker sagen, alle Regierungsbürokraten, alle Konzernvorstände, alle Zentralbanker, alle Medienkoryphäen, alle religiösen Führer, alle von den Konzernen bezahlten Journalisten und ganz besonders die Winkeladvokaten von der Wall Street.

 

Moralische Gewissheit ist immer ein Zeichen für kulturelle Unterlegenheit. Je unzivilisierter der Mensch, desto sicherer ist er sich, dass er ganz genau weiß was richtig und was falsch ist. Jeder menschliche Fortschritt, sogar in der Moral, war die Arbeit von Leuten, die die herrschenden moralischen Werte angezweifelt haben. Und nicht von Menschen, die diese (Werte) hochleben ließen und sie durchzusetzen versuchten. Derr wahrhaft zivilisierte Mensch ist immer skeptisch und tolerant, auf seinen Gebieten und auch anderen. Seine Kultur basiert auf einem „da bin ich mir nicht so sicher.“ – H.L.Mencken

 

Der Missklang zwischen dem was ich beobachtet habe und dem was von den Sprachrohren des Establishments heraus geblasen wird, er war nie größer. Einige meiner Beobachtungen sind anekdotisch, andere basieren auf unverfälschten, wahrhaften Daten, ein paar basieren auf einfachem Hausverstand und der Rest basiert auf meinem Verständnis dessen, was während einer „Vierten Phase“ passiert. („The Fourth Turning“ von William Strauss und Neil Howe)

 

Wenn man die zyklische Natur der Geschichte versteht, dann ist man nicht überrascht, wenn Ereignisse zu Reaktionen in der Masse führen, die den linear denkenden Status Quo komplett überraschen. Die globale finanzielle Implosion von 2008 und die spätere Wahl von Donald J. Trump durch die erbärmliche, weiße, schweigende Mehrheit hat das nichtsahnende Establishment wie aus heiterem Himmel getroffen. Aber das war völlig vorhersehbar, wenn man die vergangenen Vierten Phasen aus der Geschichte studiert hätte.

 

Ich habe die letzten zehn Jahre eine schreckliche Pendelstrecke von 60 Meilen nach Philadelphia zugebracht. Die durchschnittliche Pendelzeit betrug etwa zwei Stunden, denn die gesamte Strecke war für das ganze Jahrzehnt über irgendwie eine Baustelle. Wenn's gut lief, dann dauerte eine Strecke 45 Minuten. Die meiste Zeit dauert es 90 Minuten und manchmal habe ich auch die zwei Stunden-Marke überschritten. Ich habe sofort bemerkt dass etwas anders ist seit diesem Jahr. Meine Morgen- und Abendfahrt liegt seit zwei Monaten im Bereich von 45 Minuten. Es sind weniger Autos und LKWs auf der Straße. Die Frage ist warum?

 

Das ist in den letzten zehn Jahren erst einmal passiert – während der Rezession 2008/2009. Ein schockierender Zusammenhang (insbesondere für hirntote Steuern- und Ausgaben-Liberale), wenn es weniger Jobs gibt, dann sind weniger Autofahrer auf dem Weg in die Arbeit. Ich habe über andere vernünftige Erklärungen darüber nachgedacht, warum der Verkehr so dramatisch nachgelassen hat. Aber schau an, gewisse Daten kann die Regierung nicht so einfach manipulieren. Die Nachfrage nach Benzin bricht ein, die Jahr zu Jahr-Veränderung stürzt auf ein Niveau, das man zuletzt während der Rezession von 2001 erlebt hat. Die Nachfrage nach Benzin war während der Krise 2008/2009 höher. Sogar als der Ölpreis über $100 lag war die Nachfrage höher. Aufgrund dieses Einbruchs bei der Benzinnachfrage hat Goldman Sachs einen Bericht veröffentlicht, in dem es heißt, wir sollten uns in einer Rezession befinden.

 

 

Die insgesamt gefahrenen Kilometer lassen dramatisch nach. Das liegt nicht an den Elektroautos oder an der Kraftstoffeinsparung. Denn der allergrößte Teil der 17,5 Millionen Autos, die man der mathematisch überforderten Autokundschaft verhökert hat (mit niedrigen Leasingraten und 0% Zinsen für sechs Jahre), sind Pickups, SUVs oder Luxuslimousinen. Der von der Fed stimulierte und mit zweitklassigen Krediten ausgelöste Wahnsinn bei den Autoverkäufen (auch „Langzeit-Verleih“ genannt) hat den Fahrzeugverkauf von 10 Millionen im Jahr 2010 auf ein Allzeithoch von über 17,5 Millionen steigen lassen. Gleichzeitig sind die Kfz-Kreditschulden von $700 Milliarden im gleichen Zeitraum auf über $1,1 Billionen hochgeschnellt. Die Richtigkeit der 17,5 Millionen Autoverkäufe ist vielleicht fraglich, denn die Händler sitzen auf rekordverdächtig vollen Lagern. Wenn so eine Rekordzahl an Autos in den Händen der Konsumenten ist, wie können dann der Benzinverbrauch und die gefahrenen Kilometer einbrechen?

Weitere Fragen ergeben sich für jene, die kritisch denken können. Wenn die Arbeitslosenrate tatsächlich bei 4,8% liegt, wie kommt es dann, dass 40% der Bevölkerung (102 Millionen) im arbeitsfähigen Alter nicht arbeiten? Das erklärt die wenigen Autos auf meiner Arbeitsstrecke. Obama und seine Lakaien schwatzen von der gewaltigen Erholung auf dem Arbeitsmarkt während seiner Error-Herrschaft. 2007 gab es 122 Millionen Vollzeit-Arbeiter in einer Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter von 233 Millionen, das entspricht 52,3%. Nach acht Jahren wirtschaftlicher „Erholung“ unter Obama gibt es 125 Millionen Vollzeitarbeiter in einer Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter von 254 Millionen, das sind 49,2%.

 

Wir haben in den letzten neun Jahren 3 Millionen Vollzeitjobs hinzubekommen, und die gekaperten Massenmedien preisen das als eine Erfolgsgeschichte. Diese Falschheit – sie macht einen rasend. Wenn 125 Millionen Vollzeitarbeiter, von denen 22 Millionen Regierungsdrohnen sind, die nichts produzieren, 102 Millionen nicht arbeitende Amerikaner unterstützen müssen, die meisten davon auf Stütze, dann hat man ein finanziell unhaltbares Beispiel. Trumps Slogan sollte lauten: Macht Dass die Amerikaner Ihren Fetten Arsch Hochbekommen und Wieder Arbeiten.

 

Die Erklärung für das Absacken des Benzinverbrauchs und die gefahrenen Kilometer ist ganz einfach, wenn man nicht das Fanta der Massenmedien geschluckt hat, über die fantastische Ökonomie, die niedrige Arbeitslosigkeit und das wachsende Konsumvertrauen. Amerikaner fahren mit dem Auto in die Arbeit, zum Einkaufen und zum Essen. LKW-Fahrer sind das Rückgrat unserer Just in Time Supermarkt-Gesellschaft. Wenn die Amerikaner weniger fahren, dann gibt es weniger Menschen mit Arbeit, weniger Ausgaben in den Baumärkten und weniger Kundschaft in den Restaurants.

 

Wenn die Trucker weniger Meilen fahren, dann bestellen die Einzelhändler weniger fürs Lager, die Hersteller verkaufen weniger Kram und die Wirtschaft schrumpft. Die ganze Geschichte über eine wirtschaftliche Erholung basiert auf weichen Gefühlsdaten wie Umfragen zum Verbrauchervertrauen und Dutzenden anderer, leicht zu manipulierender Umfragen. Propagandisten sind Experten darin, ahnungslose Dumpfbacken davon zu überzeugen es würde regnen, während in Wahrheit die Regierung gerade auf ihren Kopf pinkelt.

 

Trotz der Regierungsberichte über steigende Einzelhandelsumsätze und starker Feiertagsumsätze erzählen die echten Informationen von echten Einzelhändlern die wahre Geschichte. Die großen Einzelhändler haben in den ersten zwei Monaten dieses Jahres angekündigt, dass 1.500 Geschäfte schließen werden, darunter:

 

JC Penney – 140 Läden

 

Sears –150 Läden

 

Macy's – 68 Läden

 

HHGregg – 88 Läden

 

The Limited – 250 Läden

 

Abercrombie & Fitch – 60 Läden

 

Wie üblich wird mit der Propaganda der Regierung oder den Industrieorganisationen ein positiver Index über die Entwicklung der Restaurants präsentiert, der auf falschen Hoffnungen und illusorischen Erwartungen basiert. Restaurantketten wie Applebees, Outback, Ruby Tuesday, Chilis, Buffalo Wild Wings und viele andere große Ketten haben in den entsprechenden Restaurants sinkende Umsätze gemeldet. Vergleichbare Restaurant-Umsätze in dieser Industrie liegen niedriger als vor zwei Jahren.

 

Der Mutterkonzern von Outback hat angekündigt, dass er mehr als vier Dutzend Läden von Outback Steakhouse, Bonefish Grill, Carrabba's Italian Grill und Fleming's Prime Steakhouse schließen wird. Ruby Tuesday schließt 100 Geschäfte. Trotz der Regierungsberichte, die über die letzten acht Jahre starke Umsätze in Restaurants berichten, ist der jährliche Besuch in US-Restaurants gleich geblieben oder seit 2009 nur um 1% gestiegen, als er in Folge der von der Fed geschaffenen Finanzkrise um 2% fiel.

 

Der „Anstieg“ bei den Umsätzen entstand durch eine Preiserhöhung von 2% bis 3% pro Jahr. Jetzt bezahlen diese Ketten den Preis für die hohen Preise, für das beschissene Essen und den schlechten Service ihres Millenial-Personals aus Studenten mit Abschluss. Durch die höheren Steuern, explodierende Obamacare-Kosten, Studienkredite und Schulden über beide Ohren durch PKW-Kredite, und durch die schlecht bezahlten Dienstleistung-Jobs als Karriere haben es sogar die ahnungslosen Millenials kapiert – sie haben nicht das Geld um vier mal in der Woche zum Essen zu gehen.

 

Jeder mit einem Funken gesunden Menschenverstand weiß, dass die Mehrheit der Amerikaner seit 2009 weiter zurückgefallen ist. Nur das Establishment und jene an der Titte des Establishments profitieren vom Leiden älterer Bürger und der ehemaligen Mittelschicht. Wenn das persönliche Ausgabeverhalten mit der höchsten Rate seit 2009 fällt, dann ist man wahrscheinlich mitten in einer Rezession.

Während die Umfragen zum Verbrauchervertrauen, wie Umfragen von ISM und der Fed, falsche Nachrichten über eine glorreiche Zukunft des Konsumenten- und Konzernvertrauens liefern, so zeigen die nackten Zahlen die Wahrheit. Wie können sich die Haushalte zuversichtlich zeigen, wenn das mittlere Haushaltseinkommen im Dezember um $558 gefallen ist und im Jahresvergleich um $529? Wie können Obama und seine Schoßhündchen von den Massenmedien über eine rekordverdächtige Wirtschaftserholung dozieren, wenn das mittlere Einkommen um 2% niedriger liegt als vor neun Jahren?

 

Wie kann einer abstreiten, dass der amerikanische Durchschnittshaushalt seit dem Jahr 2000 eine Depression durchlebt, wenn das reale mittlere Einkommen heute niedriger ist als zur Jahrhundertwende? Glauben Sie, dass der fehlende Einkommenszuwachs über 17 Jahre eine Rolle dabei gespielt hat, dass die Erbärmlichen im November Trump gewählt haben?

Die Fake News Medien der Konzerne werden weiterhin die falsche Sichtweise produzieren, so wie es ihnen von ihren Auftraggebern im Tiefen Staat vorgegeben wird. Die Glaubwürdigkeit der Journalisten kann man in zwei markigen Sätzen von Hunter S. Thompson zusammenfassen:

 

Die Presse ist eine Bande grausamer Tunten. Journalismus ist kein Beruf oder ein Fach. Es ist ein billiges 'nimm was du kriegen kannst' für Arschlöcher und schräge Typen – ein falscher Eingang zum Arsch des Lebens, ein versifftes, vollgepisstes kleines Loch, zugenagelt von der Bauaufsicht, aber noch breit genug für einen Penner um sich vom Gehweg dorthin zu verkriechen und wie ein Schimpanse in einem Zookäfig zu masturbieren.“ – Hunter S. Thompson – Fear and Loathing in Las Vegas

 

 

Anm.d.Ü.: Hunter S. Thompson-Zugabe: Die besten Zitate:

https://kurier.at/buzz/hunter-s-thompson-seine-besten-zitate/870.822/slideshow

https://www.interview.de/literatur/hunter-s-thompson/


http://www.paulcraigroberts.org/2017/03/07/washingtons-benevolent-mask-disintegrating-paul-craig-roberts/

 

Die gütige Maske Washingtons zerfällt

 

von Paul Craig Roberts, 07.03.2017

 

 

Die paar Wochen von Donald Trumps Präsidentschaft haben ausgereicht um klarzumachen, dass es auch diesmal keine Änderung geben wird. Normale Beziehungen zu Russland sind zurückgestellt, wenn nicht sogar abgestellt. Die materiellen Bedürfnisse des Militär/Sicherheitskomplexes nach einem Feind, um das Haushaltsbudget und die Polizeistaatsbefugnisse zu rechtfertigen, und die ideologischen Bedürfnisse der Neokonservativen nach einer US-Weltherrschaft werden für wichtiger gehalten als ein Vertrauen zwischen thermonuklearen Mächten. Und die liberal-progessive Linke hält die Anstrengungen zum Schutz des Lebens auf der Erde bloß für einen Ausrede, man wäre zu weich gegenüber Russen und jenen, die durch ihren Einsatz für freundliche Beziehungen mit Russland Verrat begehen.

 

Die amerikanische Arbeiterschicht hat herausgefunden, dass sie unter Trumps Regierung genauso wenig Fürsprecher hat wie die Russen. Die Konzerne, die Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe ausgeben, haben ihnen gesagt, sie wären zu arm um US-Löhne zu zahlen. Und Trump hat herausgefunden, dass der Weg zu wirtschaftlicher Sicherheit für die Arbeiterschaft in einer Steuersenkung für Konzerne liegt. Die Identitätspolitik marschiert für offene Grenzen für Moslems und Hispanier und für Transgender-Toiletten. Nicht für Brot und Frieden, und sie wollen, dass Trump des Amtes enthoben wird, weil er noch keinen Krieg mit Russland begonnen hat.

 

Trumps russlandfeindliche Ernennungen wie McMaster, Mattis und Fiona Hill sind genau genommen schlimmer als Obamas Victoria Nuland, Samantha Power und Susan Rice. So wie Hillary und Nuland einen Regime-Wechsel in die Ukraine gebracht haben, so hat Tillerson vom Außenministerium einen Regime-Wechsel der demokratisch gewählten Regierung in Venezuela signalisiert. Ecuador und Bolivien werden bald folgen.

 

Washington hat niemals Regierungen unterstützt, die das Interesse ihrer Völker über die Interessen derer stellen, die die USA regieren. Von Afrika bis Südamerika, von Indonesien bis Kuba und von Vietnam bis nach Iran und Ägypten, hat Washington die Kräfte für einen Wandel immer falsch als kommunistisch interpretiert. Washington hat die erste demokratisch gewählte Regierung im Iran gestürzt, die erste im Kongo, die erste in Ägypten und eine ganze Reihe anderer. Lesen Sie Stephen Kinzers „The Brothers“. Lesen Sie General Smedley Butler, der sagte, dass er und die Marines Südamerika für die United Fruit Company und die Investitionen der New Yorker Banken gesichert haben. Lesen Sie John Perkins „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“.

 

Washington begegnet demokratischem Wandel mit eiserner Faust. Jetzt ist Marine Le Pen an der Reihe, die aussichtsreiche Kandidatin für die französische Präsidentschaft bei der anstehenden Wahl, von Washington zerstört zu werden.

 

Marine ist nicht auf der genehmigten Liste Washingtons. Die Gründe sind: (1) sie spricht über französische Interessen, nicht über die von Washington oder der EU, (2) sie ist gegen die Transatlantische Partnerschaft TTIP, die den globalen Konzernen der USA Immunität über französische Gesetz gewährt, wie zu GMOs und französischen Standards zu Arbeit, Sicherheit und Umwelt, (3) sie unterstützt die französische Haltung, dass die Franzosen französisch sind und nicht „europäisch“ und sie will raus aus der Europäischen Union, und (4) sie will Frankreich raus aus der NATO, die Frankreich als Werkzeug für amerikanische Aggression benutzt.

 

Als Erstes hat Washington Marine über ihre Stellvertreter in der französischen Presse und Regierung angegriffen, die es geschafft haben, dass ihre parlamentarische Immunität aufgehoben wurde. Und nachdem sie das erreicht haben, wird ihr jetzt „Missbrauch von EU-Geldern“ vorgeworfen.

 

Der Vorwurf ist natürlich ein Schwindel, ein abgekartetes Spiel. Der Vorwurf wird sich, wenn er effektiv sein soll, auf das Bild der französischen presstituierten Medien zu Marine als „faschistisch“ konzentrieren, weil sie französischen Nationalismus repräsentiert. Wenn heute eine europäische Person loyal zu seinem Land ist, und nicht zur EU, dann wird diese Person als „nationalistisch“ eingestuft, ein Begriff, der in einen Topf mit „faschistisch“ geworfen wurde. Die Folge ist, dass jeder in Frankreich, der die Franzosen repräsentieren will, ein „Faschist“ ist.

 

Marine Le Pen hat ihre parlamentarische Immunität verloren weil sie Fotos von ISIS-Opfern auf Twitter postete. Die von ihr geposteten Fotos sind akkurat und korrekt, einfach die Wahrheit. Aber der Vorwurf lautet: Sagt man die Wahrheit über ISIS, dann bedeutet das, man sei gegen die Moslems, was heute gleich anti-jüdisch ist, anti-schwarz, anti-homosexuell und anti-Transgender. Der Schutz der Identitätspolitik erstreckt sich jetzt nicht nur auf die moslemischen Flüchtlinge aus Amerikas Kriegen, die die westliche Welt überrennen, sondern auch auf ISIS. Die akkuraten und wahrhaften Fotos haben die Identitätspolitik verletzt.

 

Es herrscht Konsens bei den Wenigen in Europa, die außerhalb der Matrix leben, welche für sie von Washington und den amerikanischen Presstituierten konstruiert wurde, dass die CIA nicht erlauben wird, dass Le Pen die Präsidentin Frankreichs wird. Sie ist eine Gefahr für dass Imperiums Washingtons. Wenn man sie nicht mit Skandalen und falschen Vorwürfen zerstören kann, wie Dominique Strauss-Kahn, dann wird man sie ermorden.

 

Demokratie kann ohne ehrliche Medien nicht funktionieren. Nirgendwo in der westlichen Welt gibt es ehrliche Medien. Es gibt relativ wenige Seiten bei den Internet-Medien, wie diese hier, eure Seite, die von der herrschenden Elite unabhängig sind und die Wahrheit aussprechen, soweit man sie herausfinden kann. Aber die sehr dubiose Webseite ProPornOt, wahrscheinlich ein Produkt der CIA oder von George Soros, hat erklärt, dass jene, die verstehen, dass gute Beziehungen zwischen thermonuklearen Mächten wichtig sind, „russische Agenten“ seien.

 

Ein Dutzend russischer Satan 2 Interkontinentalraketen reicht aus um die Vereinigten Staaten zu zerstören. Eine reicht um Frankreich, Großbritannien oder Texas zu zerstören.

 

http://www.telegraph.co.uk/news/2016/10/25/russia-unveils-satan-2-missile-powerful-enough-to-wipe-out-uk-fr/

 

Warum wollen Washington und Washingtons Marionetten in Europa, Kanada und Australien mit ihren fortwährenden falschen Anschuldigungen gegen Russland (und China) ein solches Ergebnis? Kein Mensch mit Verstand kann doch den dreimal gewählten russischen Präsidenten tatsächlich als den „neuen Hitler“, einen „Mafia-Boss“ oder „einen Schurken“ betrachten.

 

Mit der Inszenierung des Russland-Hasses im Westen setzt Washington die gesamte Menschheit aufs Spiel. Die Russen haben die falschen Anschuldigungen Washingtons gegen Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen, Jemen, Pakistan, Iran und gegen Russland selbst beobachtet – „die Invasion in die Ukraine“. Im 21. Jahrhundert waren falsche Anschuldigungen Washingtons immer die Vorbereitung von Ländern für eine Invasion oder Bombardierung.

 

Diese Provokationen, die täglich von der idiotischen westlichen Presse, den idiotischen westlichen Regierungen und den idiotischen Kommentatoren verbreitet werden, haben den Grundstock für ein Missverständnis gelegt, das zu einem thermonuklearen Krieg und dem Ende des Lebens auf Erden führen kann.

 

Liest man die New York Times oder die Washington Post, oder hört man CNN, NPR oder MSNBC, oder die britischen, kanadischen, deutschen, französischen und australischen Medien, dann wird man für einen Krieg mit Russland (und China) indoktriniert. Und damit wird man auch für seine eigenen Beerdigung vorbereitet.

 

Amerikaner sind daran gewöhnt, dass sie die Hoffnung innerhalb ihres eigenen Landes suchen, und daher werden sie depressiv wenn man sie mit diesen Fakten konfrontiert. Die amerikanische Oligarchie ist zu stark für einen Wandel, aber in Europa ist die Lage hoffnungsvoller. Die EU ist eine Ansammlung von Ländern die wenig gemeinsam haben. Die Briten haben entschieden, dass ein Eintauchen ihrer Identität in etwas, das sich „Europa“ nennt, nicht in ihrem Interesse ist. Andere Länder – Ungarn, die Tschechische Republik, Griechenland und Portugal – erkennen, dass die Kapitalisten räuberischer sind als die Kommissare und suchen vielleicht ihr Heil in der Rückeroberung ihrer Souveränität. Der Exit aus der Europäischen Union, einer CIA-gesponserten Organisation, könnte an Fahrt gewinnen.

 

Auch die NATO verliert an Zugkraft, da europäische Völker erkennen, dass nicht Russland die Gefahr ist. Die Gefahr ist, dass Washington Europa in einen Konflikt mit Russland zwingt, in einen Konflikt bei dem Europa nichts zu gewinnen hat. Für Europa bedeutet ein Konflikt mit Russland den Tod Europas. Einige Europäer haben ausreichend Bewusstsein erlangt und beginnen zu fragen: „Warum sollen wir für die Hegemonie Washingtons sterben?“

 

Das ist Marine Le Pens Frage und sie wird jetzt auch von einigen in Deutschland gestellt. Da sich die Europäer über Washingtons Irrsinn bewusst werden, wird diese Frage zunehmen. Die Millionen moslemischer Flüchtlinge aus Washingtons Kriegen, die ein Europa mit Problemen fluten, bringen den sorglosen Europäern nahe, welchen Preis sie mit der Akzeptanz einer Oberherrschaft Washingtons bezahlen.

 

Die Privatisierungen, die die Aussichten Lettlands, der Ukraine und Griechenlands ruiniert haben, und die die Kosten in die Höhe getrieben und den Lebensstandard in Britannien und Frankreich nach unten gedrückt haben, während sich das Einkommen und der Reichtum an der Einkommensspitze konzentrieren, sind eine europäische Lektion, dass die teilweise Sozialisierung der Sozialdemokratie lebenswerter ist als das jetzt herrschende räuberische System.

 

Washingtons gütige Maske fällt ab und enthüllt das Gesicht der Gier und des Bösen, sein wahres Gesicht. Dieses Gesicht ist weitaus erschreckender als die orchestrierte „russische Gefahr“. Wenn mehr Europäer dieses Bewusstsein erlangen, dann wird die Gefahr eines thermonuklearen Kriegs zusammen mit Washingtons Imperium zerbröseln. 


https://www.theburningplatform.com/2017/03/05/the-ruler-of-the-world/#more-144609

 

Der Herrscher über die Welt

von Robert Gore, 06.03.2017

 

 

Der Imperator wird die Zukunft zum Gespött machen

 

 

Es gibt einen höchsten Herrscher über die Welt. In den frühen Jahren seiner Herrschaft hat er Beifall und Verehrung eingeheimst und seine Subjekte mit Waren und Dienstleistungen überschüttet (die sich das gar nicht leisten konnten). Als er seine Herrschaft gefestigt hatte, da haben ein paar Unzufriedene gewarnt, dass in seinem Füllhorn mehr stecke als man sehen kann. Jedoch hat er seinen Zugriff auf die Macht verstärkt und sie wurden gemieden. Sobald er einen eisernen Würgegriff besaß, wurden deren Warnungen vergessen oder ignoriert.

 

Darf ich vorstellen – der Schulden-Imperator. Der erste wahrhaftige globale Herrscher, sein Reich umfasst den ganzen Planeten. Ein Kosmopolit und Multikultureller, er herrscht gleichermaßen über alle Rassen, Nationalitäten, Ethnien, Geschlechter, Glaubensbekenntnisse und politischen Überzeugungen. Die kleinen Figuren, die angeblich das Sagen haben, sie glauben er sei ihr Diener; in Wahrheit sind sie seine Marionetten. Sie versprechen etwas und machen Vorschläge; er lehnt ab und ordnet an. Erst kürzlich hat eine Marionette eine lange Rede voller Versprechen und Vorschläge gehalten. Der Imperator lächelte über die Rede und das Gelächter der Besitzenden bestimmte den nächsten Tag. „Wir werden sehen“, sagte er zu sich.

 

Einer der Unterlinge des Schulden-Imperators sagte einmal: „Auf lange Sicht sind wir alle tot.“ Vierundneunzig Jahre später stecken wir alle in Schulden, und es wäre eine optimistische Falschdarstellung wenn wir sagen würden: bis über beide Ohren. Wir sind zugeschüttet. Die Schulden der Welt sind so unfassbar groß, dass man sie nur schätzen kann. Die nominalen Schulden betragen etwa $250 Billionen Dollar, oder etwa das Dreifache dessen was die Welt jedes Jahr produziert. Nicht fundierte Versprechen für alte Rentenzahlungen und Krankenkosten betragen weitere $500 Billionen oder so. Dazu kommen die Finanzderivate mit weiteren $1,5 Billiarden. Bekannte Schulden, nicht fundierte Verbindlichkeiten und Derivate summieren sich auf $2,25 Billiarden, oder etwa $300.000 pro Person. Rechnet man die Derivate und die Pro-Kopf-Verschuldung heraus, so betragen die nicht fundierten Verbindlichkeiten immer noch $100.000 (pro Kopf). (Die Zahlen stammen aus „März 2017: Das Ende eines 100-jährigen globalen Schulden-Super-Zyklus ist längst überfällig“ von Michael Snyder)

 

https://straightlinelogic.com/2017/03/02/march-2017-the-end-of-a-100-year-global-debt-super-cycle-is-way-overdue-by-michael-snyder/

 

(Anm.d.Ü.: Ich empfehle auch dieses Interview mit Dave Stockman):

https://www.youtube.com/watch?v=7xgNncFHAng

 

Die US-Statistiken sind ebenfalls beunruhigend. Die nominelle Verschuldung der Haushalte, Geschäfte und der Regierung beträgt $67 Billionen (mehr als das 3,5-fache des BIP), nicht fundierte Staatspensionen und Verbindlichkeiten im Gesundheitswesen werden auf $105 Billionen geschätzt (manche Schätzungen sind bis zu zwei mal höher) und die von US-Institutionen gehaltenen Derivate liegen bei $612 Billionen (alle Zahlen von „US Debt Clock.org). Das sind $2,412 Millionen pro Person. Rechnet man die Derivate heraus, so sind es „nur“ $529.000 pro Person. Die Schuldenuhr sagt, wir haben pro Person $395.000 an Vermögen, somit beträgt die Nettoschuld etwa $134.000. Jedoch sind die Vermögenswerte der Taschenspielertrick des Imperators. Seine Schulden blasen die Vermögenswerte auf, aber manchmal sticht der Imperator in die Blase und die Vermögenswerte schrumpfen. Die Verpflichtungen zur Zins- und Schuldenrückzahlung schrumpfen andererseits ohne Umschuldung oder Bankrott nicht.

 

Wir kennen das Gerede über Schulden von den Kassandras, den Pessimisten und kleinen Hosenscheißern seit Jahren; nichts ist passiert!“ schreit der Chor und der Imperator grinst. Der Chor irrt sich gewaltig; es ist viel passiert, und nichts zum Guten. Je mehr man sich aus der Zukunft leiht, desto weniger Zukunft wird man haben. Die Schulden steigen schneller als das Wachstum. Die Zukunft ist da und die Wachstumsraten fallen. Japan steckt seit 27 Jahren in einer Rezession, unterbrochen von kurzzeitigem, blutleerem Wachstum und kann sich keinen Weg zum Reichtum borgen. Wachstum ist in Europa seit der Jahrhundertwende praktisch nicht vorhanden und in Griechenland und Italien lauern Schuldenkrisen. In den USA hat Barack Obama als erster Präsident das Amt verlassen ohne ein einziges Jahr mit einem realen Wachstum von drei Prozent. Seine Regierung musste sich über $9 Billionen leihen, nur um eine schwindsüchtige Erholung zu kaufen. Das chinesische „Wunder“ stottert, da China mit einer zunehmend schweren Schuldenlast kämpft.

 

In den USA ist das reale Einkommen jetzt niedriger als zur Jahrhundertwende. Die Jungen blicken in eine zunehmend trostlose Zukunft – mehr Schulden, weniger Möglichkeiten – und verzichten auf Heirat und Fortpflanzung. Die Geburtenraten fallen im gesamten Reich des Imperators, weit unter die Erhaltungsraten. Die Bevölkerungen altern und es gibt weniger Arbeiter um die Alten zu unterstützen, die all die nicht finanzierten Verbindlichkeiten einsammeln wollen. Eines Tages werden die Jungen gegen die Schuldensklaverei an die Alten rebellieren, und der Imperator wird grinsen: teile und herrsche.

 

Die Zentralbanker sind die Untertanen des Imperators. Sie werben für billige Schulden, was auf „wundersame“ Weise die Verbindung zwischen Schulden und der zur Rückzahlung nötigen Produktion oder Anlagen aufhebt. Die Propaganda-Minister des Imperators preisen den „Wohlstand“, der aus den Zentralbanken fließt, wo ihre Schulden durch Regierungsschulden ersetzt werden. Beide Arten der Schulden sind durch nichts gedeckt und sind Ansprüche auf gar nichts; sie können nur durch weitere Zentralbank- oder Regierungsschulden „eingelöst“ werden. Aber diese Schulden können endlos oder ohne Schranken produziert werden – einschließlich der Verpflichtung, sie mit echten Gütern und Dienstleistungen zurückzuzahlen – und die Untertanen des Imperators glauben, das sei Geld oder Reichtum. Ständig steigende Schulden und ein illusorischer Reichtum fördern eine Fata Morgana-Ökonomie.

 

Man kann über den Imperator sagen was man will, aber er hat Sinn für Humor. Amüsiert über die Ahnungslosigkeit seiner Untertanen, spielt er mit ihnen Katz und Maus. Wenn die Preise für finanzielle Anlagen fallen, dann kauft den schuldenfinanzierten Aufschwung. Der Wohlstand wird nicht enden solange die Kreditkonditionen fallen und mehr Kredite ausgegeben werden. Leih dir zwei Dollar für ein Dollar Wachstum. Kredit ist Einkommen. Forderungen der Kreditgeber sind Vermögen. Früher oder später werden der Imperator und die Katze (!) von dem Spiel genug haben. Bimsend werden sie die schönsten Pläne der Menschen und Mäuse zerschlagen. Der Imperator hat Armeen aufgehalten, Regierungen gestürzt, Revolutionen ausgelöst, Länder einer Invasion überlassen und in der Folge Armut, Verwüstung und Elend hinterlassen. Nur Narren bezweifeln, dass er sich nicht wieder einmal auf ein zerstörerisches Meisterstück vorbereitet, das die Wohlfahrts- und Kriegsstaaten dem Erdboden gleichmachen wird. Angesichts der Papiere und Versprechen, die den Globus zumüllen und jedes Vermögen und Einkommen belasten, wird das sein schrecklichstes (Meisterstück) sein.

 

Die Herrschaft des Imperators wächst und schwankt, aber solange Menschen Menschen bleiben, wird das nicht aufhören. Selbstüberschätzung, Habgier und Narretei werden gelegentlich gezügelt, aber nie besiegt. Es wird immer den Wunsch geben, etwas für umsonst zu bekommen, das Verlangen mehr auszugeben als zu produzieren, diese Hoffnung, dass der fortdauernde Leichtsinn nicht in den Ruin führt. Ereignisse, und nicht Überlegungen, beenden den Massenwahn. Es braucht keinen Hellseher um zu sehen was kommt, und wenig Weisheit um zu erkennen, dass das nicht mehr verhindert werden kann. Aber die Herde weigert sich zu sehen oder zu denken. Das wird die ultimative Pleite.

 


http://journal-neo.org/2017/03/05/saudi-arabias-southeast-asia-terror-tour/

 

Saudi Arabiens Terror-Tournee durch Südostasien

 

von Tony Cartalucci, 05.03.2017

 

 

Der saudi-arabische König Salman bin Abdulaziz Al Saud hat vor kurzem eine umfangreiche Tournee durch Südostasien unternommen. Die Medien und die Analysten behaupten, dass sei zur Festigung der wirtschaftlichen und politischen Verbindungen mit den Staaten mit moslemischer Mehrheit in der Region.

 

Sowohl die Medien als auch die Analysten schieben die Rolle Saudi Arabiens bei der Befeuerung des globalen Terrorismus beiseite oder unterschlagen das komplett. Und auch die außerstaatliche geopolitische Einmischung und die spalterischen und terroristischen Aktivitäten, die der berüchtigte Staatssponsor des Terrorismus auf dem ganzen Planeten verbreitet hat, einschließlich in Südostasien.

 

Der deutsche Sender Deutsche Welle (DW) titelt in einem Artikel: „Die Südostasien-Reise des saudischen Königs Salman bekräftigt die moslemische Freundschaft“:

 

Die seltene, einmonatige Reise des saudischen Monarchen führt ihn in strategisch wichtige Länder in der wirtschaftlich am stärksten wachsenden Region, mit der Riad seine kommerzielles Engagement und die sozio-politischen Verbindungen vertiefen will.“

 

Die DW weiter:
„Salmans Besuch in Südostasien unterstreicht auch die kooperativen und gegenseitig verstärkenden Beziehungen zwischen den moslemischen Ländern und bekräftigt sowohl das positive Bild des Islam als auch das Bild der Regierungen Malaysias und Indonesiens...“

 

(Anm.d.Ü.: Ich kotz gleich wenn ich weiter DW übersetzen muss :( Der ganze Schmodder hier: „Südostasien begeistert vom saudischen König“:

http://www.dw.com/de/südostasien-begeistert-vom-saudischen-könig/a-37766353

 

Jedoch repräsentiert Saudi Arabien unbestreitbar wahrscheinlich die größte Gefahr für den Islam auf Erden. Die Kernmarke einer politisierten Religion, wie sie von Saudi Arabien innerhalb und außerhalb seiner Grenzen propagiert wird, bekannt als Wahhabismus, wurde ursprünglich geschaffen und wird auch heute noch angewendet um den saudischen politischen Einfluss hinter dem zarten Schleier einer Religion umzusetzen, zu erhalten und zu erweitern.

 

Saudi Arabien exportiert mehr als Erdöl und für mehr als Petrodollar

 

Saudi Arabien als Protektorat der Vereinigten Staaten, des Königreichs Großbritannien und anderer Spezialinteressen quer durch Europa gewährt diesen Nationen mit dem Gebrauch des Wahhabismus ein Machtmittel und Einfluss, in jedem Land in dem er Wurzeln schlagen und gedeihen darf.

 

Besonders in Südostasien überziehen von Saudis finanzierte Medresen (Anm.d.Ü.: Koranschulen) Malaysia, Indonesien und in geringerem Ausmaß andere Länder. Sie befeuern den Extremismus, der sich oft politisch gegen Parteien und politische Führer zeigt, die der Westen unter Druck setzen oder ersetzen will.

 

In Myanmar versuchen von Saudis finanzierte Terroristen, das Land der Rohingya-Minderheit zu infiltrieren, was die Verfolgung der Gruppe in eine regionale Sicherheitskrise verwandelt und als Vorwand für ein größeres US-Engagement dient, einschließlich politischer und militärischer Expansion der USA.

 

In Wahrheit haben die Vereinigten Staaten und ihre saudischen Stellvertreter kein Interesse an den Rohingyas, außer die Krise zu benutzen – die USA glauben auch nicht ernsthaft daran, dass extremistische Eindringlinge ein ernstes Sicherheitsproblem darstellen. Die USA wollen jedoch einen weiteren Keil zwischen Myanmar und China treiben und US-Militärberater in Myanmar stationieren, um sich einem von Saudi Arabien angezettelten Sicherheitsrisiko zu widmen, das für ihre Zwecke gut ist.

 

Auf den Philippinen haben von Saudis finanzierte und indoktrinierte Terror-Organisationen dazu beigetragen, auf die philippinische Regierung einen permanenten Druck auszuüben. Und sie dienen dazu, Amerika einen ewigen Vorwand für die fortgesetzte Militärpräsenz auf den Philippinen zu liefern.

 

Die Vereinigten Staaten haben wiederholt versucht, die separatistische Gewalt in den südlichsten Provinzen Thailands in einen religiösen Konflikt zu verwandeln. Auch das soll zusätzlichen Druck auf Bangkok erzeugen und dazu dienen, den Einfluss des US-Militärs zu erhöhen.

 

So wie die US-saudische Einmischung zur Störung der Beziehungen zwischen Myanmar und China dient, so sollen die US-saudischen Versuche zur Anfeuerung des Terrorismus auf den Philippinen und in Thailand dazu dienen, diese beiden Nationen davon abzuhalten ihre Beziehungen zu China zu stärken, was auf Kosten der alten amerikanischen Vorherrschaft in der Region gehen würde.

 

Der US-saudische Terror dient einer Politik gegen China

 

Und auch in China dient der US-unterstützte Terrorismus in der westlichsten Provinz Xinjiang als einer von mehreren Druckpunkten, die Amerika aufrecht hält um den Einfluss Pekings in der Region und sogar innerhalb Chinas eigener Grenzen zu spalten und zu kippen.

 

Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung Xinjiangs – unabhängig von Religion und Ethnie – lieber Stabilität und sozioökonomischen Fortschritt hätte, haben die USA Oppositionsgruppen geschaffen, finanziert und dirigiert, um politische Unruhen zu schaffen und sie dienen als Deckmantel für einen organisierten Terrorismus, der sowohl gegen das Volk als auch gegen die Regierung der Provinz Xinjiang gerichtet ist.

 

Die extremistische Minderheit in Xinjiang dient auch als Rekrutierungsbasis für gemeinsamen US-saudischen Terror im Ausland, einschließlich Syrien, wo uigurische Terroristen aus China eingeschmuggelt wurden, über Südostasien und in die Türkei, wo sie bewaffnet und dann nach Syrien geschickt wurden.

 

Thailands Verhaftung und Ausweisung mehrerer Verdächtiger, die man als Teil dieser Terror-Pipeline ansah, führte zu einem ernsten politischen Schlagabtausch zwischen Bangkok und Washington. Höhepunkt war der tödliche Bombenanschlag in Zentrum Bangkoks, bei dem 20 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden – Alle Indizien deuten darauf hin, dass das ein Racheakt für Bangkoks Ungehorsam war.

 

Zusätzlich zu Thailands offener Ablehnung der Forderungen Washingtons hat das südostasiatische Land schrittweise seine Beziehungen zu den USA aus dem Kalten Krieg abgebrochen und verschiedene Verbindungen mit China, Russland und anderen bedeutenden Machtzentren in Eurasien aufgebaut. Es ist für Washington von essentieller Bedeutung, zusätzliche Druckhebel gegen Bangkok zu finden, und der Gebrauch des saudi-arabischen Talents zur Schaffung religiöser Brände ist eine wahrscheinliche Option.

 

Eine stärkere saudische Präsenz bedeutet einen stärkeren US-Einfluss

 

Die Vereinigten Staaten haben in ihrer Außenpolitik über Jahrzehnte Saudi Arabien als Mittel benutzt um politische Unterstützung, Waffen und Geldzahlungen reinzuwaschen, wenn es darum ging, Gruppen in Ländern mit moslemischer Mehrheit anzuwerben und zu benutzen.

 

Eine stärkere saudische Präsenz in Südostasien bedeutet für die USA mehr Möglichkeiten um in moslemische Gemeinschaften einzudringen, Extremismus zu kultivieren und Menschen anzuwerben, um sie für zerstörerische Stellvertreterkriege auf dem ganzen Planeten zu benutzen, aber auch in Südostasien selbst.

 

Versuche, innerhalb der kulturell unterschiedlichen und toleranten Bevölkerungen in Südostasien religiöse Spaltung zu schaffen, gibt es seit Jahren, aber mit wenig Erfolg. Ob eine größere saudische Präsenz in der Region das Blatt entscheidend zu Gunsten Washingtons ändern kann ist unsicher. Aber mit Sicherheit werden die Spannungen, das Chaos und die Spaltung zunehmen.

 

Manche werden behaupten, Saudi Arabien will mit dem Besuch Salmans einfach die ausländischen Beziehungen erweitern. Aber die offen religiöse Natur der Reiseplanung deutet auf etwas anderes hin. Wenn nicht regional und innerhalb Südostasiens betroffener Länder diese gefährliche geopolitische Waffe aufgedeckt und entwaffnet wird, die die USA und Saudi Arabien stationieren wollen, dann könnte der einmalige Ausflug von Salman später einmal als die Ruhe vor einer Welle des Chaos a la „Arabischer Frühling“ angesehen werden, die über die Region schwappt.


http://thesaker.is/the-donbass-is-breaking-away-from-an-agonizing-ukraine/

 

Good-bye, Ukraine“ (Der Donbass trennt sich von einer leidenden Ukraine)

 

vom Saker, 04.03.2017

 

 

In der politischen Landschaft der Ukraine zeichnen sich weitere tektonische Verschiebungen ab. Nach der Durchsetzung einer totalen Blockade der Ukronazis gegen Novorossia letzte Woche hat Russland erklärt, dass es von jetzt an die die offiziellen Dokumente der DNR und LNR Behörden anerkennen wird. Diese Woche haben novorussische Behörden alle wichtigen Fabriken im Donbass verstaatlicht. Darüber hinaus haben die Novorussen erklärt, dass sie von jetzt an ihre Kohle und das Anthrazit nach Russland exportieren werden, da die ukrainischen Behörden nicht bereit sind sie zu kaufen. Und um sich gründlich abzusichern haben die Novorussen auch erklärt, dass in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk ab jetzt der russische Rubel Zahlungsmittel ist.

 

Damit nicht genug. Auch die Ukronazis haben sehr bedeutsame Schritte unternommen: Der ukrainische Premierminister hat erklärt, dass er der Ansicht ist, dass die irregulären Streitkräfte, die gegenwärtig die Blockade durchsetzen, als offizielle Grenztruppen anerkannt werden sollten (und diese baldigen „Grenztruppen“ haben angekündigt, dass ihr Grenzhauptquartier „Nachtigall“ genannt werden soll, zur Ehre des Bataillons Nachtigall in der Nazi-Wehrmacht.)

 

Fassen wir zusammen:

  1. Die Ukronazis haben die inoffizielle Grenze mit Novorossia komplett geschlossen.

  2. Russland erkennt novorussische Dokumente an.

  3. DNR und LNR haben sämtliche ukrainische Industrie im Donbass verstaatlicht.

  4. Die Ukronazis haben die Kontaktlinie jetzt zu einer Grenze erklärt.

  5. Die Novorussen haben den russischen Rubel zur einzigen gesetzlichen Währung in Novorossia erklärt.

  6. Die Novorussen werden ihre gesamte Produktion von Kohle/Anthrazit ab jetzt nach Russland exportieren.

  7. Alle Fabriken in Novorossia zahlen an Kiew keine Steuern mehr.

 

Ich weiß nicht wie es euch geht – aber für mich sieht es so aus als trennten DNR und LNR gerade ihre letzten Verbindungen zur Ukraine und als würde die Junta in Kiew bei diesem Plan mitmachen.

 

In Wahrheit ist alles viel komplizierter. Es gibt zwischen den ukrainischen Oligarchen Rinat Akhmetov, Igor Kolomoiskii und Präsident Poroschenko einen heimlichen Krieg und zwischen der Opposition der Ukronazis und Poroschenko gibt es einen nicht ganz so heimlichen Krieg. Es bleiben auch viele ungeklärte Fragen, etwa wie und ob die Novorussen ihre Produktion an Kohle und Anthrazit entweder an Russland verkaufen (die Russland eigentlich nicht braucht) oder über Russland (indem man etwa die wahre Herkunft verschleiert.) Diese Situation wirft auch die Frage auf, wozu die russischen Banken bereit und in der Lage sind um den Novorussen zu helfen. Die fraglichen Geldsummen sind riesig und es gibt viele, sich oft gegenseitig ausschließende Interessen, die gegeneinander konkurrieren. Aber ich will jetzt nicht zu tief in diese Fragen eindringen – mir ist das größere Bild wichtiger und diese große Bild sagt: „Good-bye Ukraine“.

 

Man kann die Ernsthaftigkeit dieser Entwicklungen an den herkulischen Bemühungen der westlichen Konzernpresse ablesen, mit der sie das nicht zur Kenntnis nehmen. Sogar der britische Außenminister Boris Johnson, der gestern in Kiew weilte, hat sich ausschließlich mit dem anstehenden Eurovision Songcontest beschäftigt, und nicht mit den dramatischen Entwicklungen im Südosten.

 

Im Zusammenhang mit der Ukraine ist der Ausdruck „Sag niemals nie“ vielleicht wichtiger als normal, aber ich würde meinen, wenn das passiert was ich denke, sprich dass der Donbass de facto die letzten Verbindungen zur Ukraine trennt und sich politisch und wirtschaftlich in Russland integriert, und wenn die Junta in Kiew anscheinend nicht in der Lage ist, die Nazi-Freiwilligen, die diese Krise durch ihre Blockade ausgelöst haben, zu stoppen, dann bedeutet das womöglich zwei sehr wichtige Dinge:

  1. Die Ukronazis haben es aufgegeben Novorossia rückzuerobern.

  2. Das Auseinanderbrechen der Rumpf-Ukraine hat begonnen.

 

Die Blockade des Donbass wurde von einer relativ kleinen Gruppe nationalistischer Anführer entschieden, die nie um eine Genehmigung ihrer Aktionen durch die Junta in Kiew gebeten oder diese erhalten haben. Des weiteren hat die Junta in Kiew diesen Schritt nie offiziell ermutigt oder gar unterstützt. Das Erstaunlichste ist, dass die Junta nie irgendeine offizielle Polizei/Militär/Sicherheits-Truppe entsandt hat um diese Situation unter Kontrolle zu bringen. Es gab eine Gruppe Männer, die mit Stöcken und Baseballschlägern bewaffnet versucht haben, die irren Ukronazis von den Gleisen zu vertreiben, aber sie wurden schnell zurückgedrängt. Bedenkt, dass in unmittelbarer Nähe dieser Freiwilligeneinheiten zehntausende Soldaten und Polizisten stationiert sind, aber niemand, absolut niemand hat je einen Schritt zur Herstellung von Recht und Ordnung unternommen.

 

Natürlich ist der Gedanke an „Recht und Ordnung“ in einem Land weitestgehend bedeutungslos, das von einem Regime besetzt wird, das selbst total illegal ist. Darüber hinaus ist „Recht und Ordnung“ in einem Land ebenso bedeutungslos, wo – für gewöhnlich in Form von mit Kalaschnikows bewaffneten Gaunerbanden – Macht vor Recht geht. Vergesst „Zentraleuropa“ – denkt an „Somalia“, dann seid ihr näher an der Wahrheit.

 

Die Ukraine ist ein gescheiterter Staat, politisch wie wirtschaftlich. Und als gescheiterter Staat hat die Ukraine jede Menge bewaffneter Banden und sogar offizieller bewaffneter Kräfte. Aber nicht jenes moderne und zivilisierte Militär, das es mit den Novorussen aufnehmen könnte, die, weit von einem gescheiterten Staat entfernt, ein junger Staat sind, der gerade die Modernisierung seiner bewaffneten Streitkräfte abgeschlossen hat.Der Unterschied zwischen den ukrainischen und den novorussischen Streitkräften ist nicht nur das Resultat russischer Hilfe, auch wenn sie dabei klar eine große Rolle gespielt hat, aber dass die Novorussen eine fähige Streitmacht besitzen liegt daran, dass sie vom ersten Tag an um ihr Überleben kämpfen mussten. Während das für die Junta nie Priorität hatte, ganz einfach weil es nie eine militärische Gefahr für die Macht der Junta gegeben hat. Erbsenzähler werden wieder sagen, die ukrainischen Kräfte sind 2 bis 3 mal größer, was sicher stimmt. Aber es ist auch irrelevant. Was zählt ist die Fähigkeit, moderne, kombinierte Waffen und Operationen aufzustellen, und das ist etwas, wozu das ukrainische Militär anscheinend nicht in der Lage ist.

 

Was wir heute sehen ist nicht nur ein ukrainisches Militär, das scheinbar den Gedanken an eine Rückeroberung Novorossias aufgegeben hat, man scheint auch den Gedanken aufgegeben zu haben das Land zusammenzuhalten. Momentan betrifft das nur den Donbass, aber ziemlich bald werden andere Regionen folgen, insbesondere der Süden (Odessa, Nikolaev, Mariupol), der alleine reich und gedeihend sein könnte und der überhaupt keinen Bedarf für eine Herrschaft von Neonazis hat. Sogar im Westen der Ukraine gibt es Separatisten-Bewegungen, die den ganzen pseudo-ukrainischen „Ballast“ loswerden wollen und einen „reinen“ ukrainischen Staat aufbauen wollen, am einzigen Ort wo so ein Staat echte historische Wurzeln hat, an der Grenze zu Polen.

 

Da stellt sich die Frage nach der Zukunft von Poroschenko und da bin ich so ratlos wie ihr. Das einzige was ihn so lange an der Macht gehalten hat ist die Unterstützung der USA und der EU, aber mit den Krisen in der Trump-Regierung und der politischen Ungewissheit in Europa kann Poroschenko seine westlichen Gönnern nur begrenzt benutzen um seine Machtbasis aufrecht zu halten. Früher oder später wird jemand irgendwo in der Ukraine herausfinden (ich tippe auf Odessa), dass ihm/ihr das Machtgefüge weitaus wichtiger ist als das Wort westlicher Politiker. Auch hier ist Somalia das Beispiel: Dort hatten die westlichen Mächte auch eine Zeitlang großen Einfluss, aber nur bis diese Macht erfolgreich herausgefordert wird. Und dann haben alle den Sieg erklärt und sind geflüchtet.

 

Man muss es nicht betonen, das Minsker Abkommen ist so weit wie eh und je von der Umsetzung entfernt. Für die AngloZionisten reicht das als Rechtfertigung um weiterhin an allem Russland die Schuld zu geben. Das wird so weitergehen bis die Ukraine schließlich implodiert und ab dem Zeitpunkt lautet dann die Frage: „Wer bezahlt für den ganzen Mist?“ Dann wird wahrscheinlich Russland erklären, dass es in erster Linie für den Donbass verantwortlich ist und um den Rest kann sich Europa kümmern, das, anders als die Amerikaner, keine andere Wahl haben wird als zu zahlen. Aber das liegt noch weit in der Zukunft. Momentan lautet die Frage, wie lange kann die Agonie des ukrainischen Nazi-Regimes dauern?

 

Alexander Zakharchenko hat gestern vorausgesagt, dass der ukrainische Staat innerhalb von 60 Tagen zusammenbrechen wird. Kann sein. Mein eigenes Bauchgefühl sagt mir, dass das wohl etwas länger dauern wird, besonders in Anbetracht der Größe des Landes. Wir sollten auch nie die Möglichkeit eines groß angelegten Angriffs der Ukronazis auf Novorossia ausschließen, wenn auch nur als Ausdruck eines blinden und dummen Hasses. Sollte das passieren, dann wird das Ziel der Novorussen sein, jene Teile der Lugansker und Donezker Region zu befreien, die noch unter der Nazi-Besatzung stehen. Das könnte schwierig werden – die Ukrainer haben ihre Verteidigung jetzt seit Monaten befestigt – aber ich erwarte dass sie letztendlich Erfolg haben werden. Dann wird der Westen wieder einmal Russland die Schuld geben (das ist ja ganz was Neues).

 

Unabhängig wie lange diese Agonie dauern wird, nach meiner Meinung gibt es keinen Zweifel dass es begonnen hat und es ist unumkehrbar. Im Grunde ist es erstaunlich, dass das so lange gedauert hat bis diese letzte Phase beginnt. Seit vielen Monaten haben wir kleinere Anzeichen dafür dass die Dinge nicht gut laufen, aber mit der quasi Abtrennung des Donbass und dessen schrittweiser Integration in die russische Wirtschaft werden wir Zeuge einer qualitativ neuen Phase des ukrainischen Zerfallsprozesses.

 

Der Saker

 

PS: Heute hat Alexander Zakharchenko eine totale Blockade der Ukraine durch den Donbass verkündet. Das praktische Ergebnis ist, dass Novorossia komplett damit aufhört, der von Nazis besetzten Ukraine Steuern zu zahlen.


"Die Presstituierten sind verachtenswert, sie sind der Abschaum der Erde.“

 

http://www.paulcraigroberts.org/2017/03/03/done-paul-craig-roberts/

 

Was tun?

 

Von Paul Craig Roberts, 03.03.2017

 

 

Die Frage im Titel ist die Frage von W. I. Lenin. Seine Antwort darauf war die Schaffung einer revolutionären „Avantgarde“ zur Verbreitung der revolutionären Ideen unter den Arbeitern, jener ökonomischen Klasse, die Karl Marx als die Klasse benannte, die zur politischen Macht aufsteigen wird. Letztendlich würde die Demokratie, durch die Interessen der herrschenden Klasse in seinen früheren Ausprägungen korrumpiert, zur Realität werden. Die Arbeiter würden herrschen.

 

Angesichts der Gegenwart des Bösen und menschlicher Fehler ist es so nicht gekommen. Aber die Frage Lenins hat weiter ihre Berechtigung. Amerikaner, deren wirtschaftliches Leben und die Aussichten für ihre Kinder durch die Arbeitsplatzverlagerung amerikanischer Produktion und handelsfähiger, professioneller Jobs wie das Software-Engineering zerstört wurden, haben diese Frage mit ihrer Wahl beantwortet: Donald Trump.

 

Die Amerikaner, die durch die Arbeitsplatzverlagerung der Konzerne enteignet wurden, haben Trump gewählt, denn Trump war der einzige amerikanische Kandidat, der auf dieses Problem aufmerksam machte und seine Absicht erklärte, dieses Problem zu beheben.

 

Indem er sich für die Amerikaner einsetzt, hat sich Trump die globalen Konzerne, ihre Vorstände und Aktieninhaber zu Feinden gemacht, denn sie alle profitieren vom Diebstahl der wirtschaftlichen Grundlagen der Amerikaner und von der Produktion im Ausland, wo die Arbeitskosten niedriger sind. Die neoliberalen Drecks-Ökonomen beschreiben diesen Kursunterschied bei der Arbeit, der das reale Einkommen der amerikanischen Arbeiterschaft reduziert, als positive Auswirkungen des Freihandels.

 

Diese Arbeitsplatz-verlagernden Firmen haben nicht nur die wirtschaftlichen Aussichten von Millionen Amerikanern zerstört, sie haben auch die Steuergrundlage für die Sozialversicherung und die Krankenkassen zerstört. Und die Steuergrundlage der örtlichen und bundesstaatlichen Regierungen, mit der Folge dass zahlreiche Pensionskassen am Rande des Scheiterns sind. Eine New Yorker Pensionskasse (Teamsters Road Carrier Local 707 Pension Fund) ist gerade zusammengebrochen. Dieses Scheitern, so sagen Experten, sei der Beginn eines Tsunamis, der sich auf die örtlichen und bundesstaatlichen Pensionskassen auswirken wird.

 

Wenn man die externen Kosten der Arbeitsplatzverlagerung zusammenzählt, dann überschreiten diese Kosten bei weitem die Gewinne, die an das Eine Prozent fließen. Das ist eindeutig eine untragbare Situation.

 

Die enteigneten Amerikaner haben sich erhoben. Sie haben die presstituierten Medien ignoriert oder haben sich durch die Feindseligkeit der Medien für eine Unterstützung von Trump entschieden. Trump wurde vom enteigneten Amerika gewählt, durch die Arbeiterklasse.

 

Die Arbeiterschaft ist bei der elitären liberal-progressiven Linken unten durch, die die Arbeiterklasse als rassistische, frauenfeindliche und schwulenfeindliche Waffennarren verabscheuen, die gegen Toiletten für dritte Geschlechter sind. Aus diesem Grund werden die Arbeiterklasse und ihr erwählter Repräsentant Donald Trump von den Presstituierten voll attackiert. „Trump muss weg!“ lautet ihr Slogan.

 

Und dazu könnte es kommen. Trump hat in einem Anfall von Dummheit seinen Nationalen Sicherheitsberater General Flynn entlassen. Weil Flynn das getan hat was er tun sollte und sich mit dem russischen Botschafter unterhalten hat, um eine russische Antwort auf die Provokation Obamas durch die Ausweisung russischer Diplomaten an Weihnachten zu vermeiden.

 

Die Russen wurden verteufelt und ihnen wurden dämonische Kräfte zugeschrieben. Wenn man sich mit einem Russen unterhält, dann ist man verdächtig und wird zum Landesverräter. So geht die Geschichte laut CIA, Demokratischer Partei, dem militärischen Sicherheitskomplex und den presstituierten Medien.

 

Sobald Trump das Blut von Flynn ins Wasser gegossen hatte, da hat er die Bedingungen für die Opferung weiterer Ernennungen gelegt und schließlich seine eigene. Gegenwärtig liegt der Schwarze Fleck der „russischen Verbindung“ bei Trumps Justizminister Jeff Sessions. Wenn Sessions fällt, dann ist Trump der Nächste.

 

Lasst uns das klarstellen: Als Mitglied des Militärausschusses im Senat hat sich Sessions mit dem russischen Botschafter getroffen, so wie mit einer Anzahl anderer Botschafter anderer Länder. Es ist nichts Ungewöhnliches oder Überraschendes, dass sich ein US-Senator mit ausländischen diplomatischen Vertretern trifft.

 

Diejenigen, die Sessions der Lüge bezichtigen, repräsentieren die Fakten falsch. Sessions traf sich mit Botschaftern in seiner Eigenschaft als US-Senator, nicht in seiner Eigenschaft als Repräsentant von Trump. Als ehemaliges Mitglied im Senatsstab kann ich bezeugen, dass es völlig normal ist dass sich ein US-Senator mit Diplomaten trifft. John McCain und Lindsey Graham sind sogar in den Nahen Osten geflogen um sich mit Terroristen zu treffen.

 

Trotz der Tatsachen präsentieren die Washington Post, die New York Times, CNN und der Rest der CIA-Medienhuren bewusst und absichtlich die Fakten falsch. Die Amerikaner brauchen keinen weiteren Beweis dafür, dass die Gesamtheit der amerikanischen Medien jede Integrität und den Respekt vor der Wahrheit verloren haben. Die amerikanischen Medien sind eine Ansammlung von Huren, die ihren Lebensunterhalt mit Lügen verdienen. Die Presstituierten sind verachtenswert, sie sind der Abschaum der Erde.

 

Die Frage ist im Grunde, wie es dazu kommen konnte, dass ein Kontakt mit russischen Regierungsvertretern kriminalisiert wurde, zu einem Grund für die Entfernung eines Nationalen Sicherheitsberaters, eines Generalbundesanwalts und zu einer Amtsenthebung selbst des Präsidenten werden konnte. Präsident John F. Kennedy hatte laufend Kontakt mit Chruschtschow, dem Oberhaupt der sowjetischen Regierung, um die kubanisch/türkische Raketenkrise ohne einen Nuklearkrieg zu lösen. Präsident Nixon hatte laufend Kontakt mit den Russen, um SALT 1 und den anti-ballistischen Raketenvertrag zu erzielen. Präsident Carter hatte laufend Kontakt mit russischen Führern um SALT 2 zu erzielen. Präsident Reagan arbeitete mit der russischen Führung um den Kalten Krieg zu beenden. Ich weiß es. Ich war dabei.

 

Aber wenn Präsident Trump die extrem gefährlichen Spannungen entschärfen will, die von den Regimen Clintons, George W. Bushs und Obamas mit einem mächtigen thermo-nuklearen Staat, der nur Frieden mit den USA will, wiederbelebt haben, dann sind Präsident Trump und alle seine Ernennungen, die sich mit einem Russen unterhalten haben, nicht für das Amt geeignet! Dieser Irrsinn ist die Haltung der CIA, der Demokratischen Partei, der Idioten vom rechten Flügel der Republikanischen Partei wie Lindsey Graham und John McCain und der miesen Huren, aus denen sich die westlichen Medien zusammensetzen.

 

Geneigter Leser, fragen Sie sich selbst: Wie konnte eine Kommunikation mit Russen im Interesse von Frieden und einer Reduzierung der Spannungen zu einer kriminellen Handlung werden? Wurden Gesetze beschlossen, die eine Unterhaltung von US-Vertretern mit russischen Vertretern verbieten? Sind Sie so maßlos blöd, dass Sie presstituierte Medien, die Ihnen in Ihrem ganzen Leben nichts Wahres erzählt haben, davon überzeugen können, dass jene, die einen Konflikt zwischen thermo-nuklearen Mächten vermeiden wollen, „russische Agenten“ sind?

 

Ich habe keine Zweifel daran, dass der weitaus größte Teil der westlichen Bevölkerung ahnungslos ist. Aber wenn es in der Bevölkerung keinen Verstand und keine Aufmerksamkeit mehr gibt -- und in den Regierungen des Westens oder in den westlichen Medien oder in der Identitätspolitik der liberal-progressiven Linken gibt es mit ziemlicher Sicherheit nichts mehr davon – dann werden Sie nicht mehr lange am Leben sein.

 

 Die gesamte Welt steht durch die Gegenwart der Arroganz, der Dummheit und der Selbstüberschätzung des neokonservativen Strebens nach einer amerikanischen Weltherrschaft auf des Messers Schneide. Die neokonservative Ideologie ist die perfekte Tarnung für die Interessen des militärischen Tiefen Sicherheitsstaats, der die Welt in die Zerstörung treibt. 


http://www.washingtonsblog.com/2017/03/the-illusion-of-progress.html

 

Die Illusion des Fortschritts

 

von Charles Hugh Smith, 02.03.2017

 

 

Die Kernaussage von Politikern auf der ganzen Welt lautet Fortschritt, d.h. „voranschreiten“. Wenn es keinen Fortschritt gibt, dann versagen die Politik und das System.

 

In der Vergangenheit haben „fortschrittliche“ Bewegungen danach gestrebt, sowohl die sozialen als auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten für Randgruppen zu verbessern.

 

Aus verschiedenen Gründen wurde der soziale Fortschritt vom wirtschaftlichen Fortschritt abgekoppelt.

 

In sich weitgehend auflösenden Zeiten wie diesen wird der Stillstand der wirtschaftlichen Möglichkeiten durch eine Umbenennung des Fortschritts nach rein sozialen Gesichtspunkten maskiert: Fortschritt wird als die soziale Integration von an den Rand gedrängten Bevölkerungsgruppen definiert.

 

Wenn die Randgruppen aus vielen Millionen Individuen bestehen, dann entwickeln sozialer und wirtschaftlicher Fortschritt eine sich gegenseitig verstärkende Dynamik: Gelegenheiten für sozialen Aufstieg in die Mittelschicht erzeugten wirtschaftliche Gelegenheiten, und umgekehrt.

 

Jetzt wo der soziale/wirtschaftliche Fortschritt die großen Randgruppen im Grunde in die Mittelschicht befördert hat – ethnische und religiöse Minderheiten, Schwule – sind die verbliebenen Randgruppen in ihrer Größe sehr bescheiden. Schätzungen über die transgeschlechtliche Bevölkerung liegen beispielsweise bei unter 1% der Gesamtbevölkerung.

 

Die Fortschritte der Randgruppen, die ein Maßstab für den „Fortschrittsbeweis“ sind, haben sich von den wirtschaftlichen Fortschritten abgekoppelt. Wenige soziale Gerechtigkeitskämpfer, wenn überhaupt, behaupten, dass dieser soziale Fortschritt von ökonomischem Fortschritt begleitet werden wird.

 

Der Grund, warum der soziale Fortschritt praktisch vom wirtschaftlichen Fortschritt abgekoppelt ist, liegt darin, dass das bedauerliche Fehlen von wirtschaftlichem Fortschritt für die unteren 90% beweist, dass der finanzielle Fortschritt jetzt auf eine Elite begrenzt ist, die sich aus Oligarchen, der Nomenklatur, der Technokratenklasse und einer kleinen Zahl von Unternehmern zusammensetzt.

 

Alle anderen haben bei Gehältern, Gesundheit und Chancen an Boden verloren. Wenn wir Fortschritt in so breiten Begriffen wie Teilhabe und Besitz an den produktivsten Teilen der gegenwärtigen Produktionsweisen messen, dann zwingt uns die folgende Grafik zu dem Schluss, dass die Richtung für die große Mehrheit rückwärts läuft und nicht vorwärts.

 

(Anm.d.Ü.: Die Grafik zeigt den Anteil am Nationaleinkommen, einschl. der Kapitalgewinne. Die Abnahme beim Einkommen der unteren 90% der Verdiener und der vierfache Anstieg beim Einkommen des reichsten 0,1% ist kein Zufall – es ist die direkte Folge des Finanzkapitalismus.)

 

Um diese beunruhigende und politisch misstönende Realität zu maskieren, haben der Status Quo aus Konzernmedien, Lehrstühlen, Staatsfunktionären und Technokraten den „Fortschritt“ neu definiert, indem sie die harten finanziellen Daten auszuschließen, die eine weitverbreitete systemische Stagnation für die unteren 90% widerspiegeln, zugunsten eines „Wohlfühl“-Werteprogamms aus sozialer Gerechtigkeit.

 

Das ist genau das was man von einer sich selbst-bedienenden Elite erwarten würde, die verzweifelt diese möglicherweise explosive Realität verbergen will. Nämlich dass ein relativ kleiner Haufen auf Kosten der Vielen enorm profitiert. Also nehmen Sie bitte diesen sozialen Gerechtigkeits-“Fortschritt“ mit einer Prise Salz von der Größe des Eisbergs, der die Titanic versenkt hat: Wenn wir Fortschritt nur mit der Teilhabe und und dem Besitz an den produktivsten Teilen der gegenwärtigen Produktionsweise messen, dann entsteht ein anderes Bild: Wirtschaftliche Stagnation ist kein Fortschritt.

 


http://thesaker.is/letter-from-tehran-trump-the-bazaari/

 

Brief aus Teheran: Trump „der Bazaari“

 

Das iranische Parlament hat gerade seine jährliche Palästinakonferenz abgehalten und unter den Würdenträgern – darunter der oberste iranische Führer Ayatollah Khamenei und Präsident Hassan Rouhani – und den 700 ausländischen Gästen aus mehr als 50 Ländern war der Asia Times-Kolumnist Pepe Escobar.

 

Von Pepe Escobar, 01.03.2017 für die Asia Times

 

 

Die Kunst des Feilschens, wenn sie 2500 Jahre praktiziert wurde, führt in den Palast der Weisheit. Ich war kaum in Teheran angekommen, da verkündete ein Diplomat die Neuigkeit: „Trump? Da machen wir uns keine Sorgen. Er ist ein Bazaari.“ Das ist ein persisches Wort und bedeutet, dass er aus der Händlerklasse kommt, oder noch wörtlicher, ein Arbeiter im Basar ist. Und die Verwendung des Wortes beinhaltet, dass man letztendlich eine Einigung erzielen wird.

 

Die Antwort der iranischen Regierung auf die Trump-Regierung lässt sich auf eine Sun Tsu-Variante reduzieren: Schweigen. Besonders nach dem Fall von Flynn, der den Iran „verwarnt hat“ (put on notice), nachdem der Iran einen ballistischen Raketentest durchgeführt hatte. Und er hat die Idee einer anti-iranischen Militär-Allianz gefördert, darunter Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE), Ägypten und Jordanien. Teheran sagt, der Raketentest hätte die Vorgaben des iranischen Nukleardeals nicht verletzt und dass die Marinemanöver von der Straße von Hormus bis in den Indischen Ozean, die am Sonntag begannen, schon vor langer Zeit geplant wurden.

 

Ich war als einer von mehreren Hunderten ausländischen Gästen, darunter eine kleine Gruppe ausländischer Journalisten, Gast im Madschlis (Parlament) für eine jährliche Konferenz zur Palästina-Frage.

 

Wenig überraschend, dass keiner aus dem Trump-Zirkel unter den versammelten Parlamentariern aus über 50 Ländern dabei war. Es war eine beeindruckende Eröffnungszeremonie in dem überfüllten, runden Versammlungssaal, in dem sich das Machtzentrum des Iran präsentierte: Der oberste Führer Ayatollah Khamenei, Präsident Rouhani und der Madschlis-Sprecher Ali Larijani.

 

Khamenei verkündete, dass „die gegenwärtigen Krisen in allen Teilen der Region und in der islamischen Ummah (Anm.d.Ü.: Gemeinschaft) Aufmerksamkeit benötigen“. Aber er pochte darauf, dass die Hauptfrage immer noch Palästina ist. Die Konferenz, so sagte er, könnte „ein Modell für alle Moslems und regionalen Staaten werden, nach und nach ihre Differenzen in den Griff zu bekommen, indem man sich auf die Gemeinsamkeiten verlässt.“

 

Das war ein wichtiger Aufruf von Khamenei zur moslemischen Einheit. Im Westen wissen nur Wenige, dass während der raschen Dekolonialisierung in den 1940ern und 1950ern die Moslems nicht durch einen bösartigen Hass zwischen Sunniten und Schiiten zerrissen waren – der wurde später durch die wahhabitisch/salafistische Achse angeheizt. Das wahhabitische Haus Saud war übrigens auf der Konferenz auch nicht zu sehen.

 

Die heftigen Diskussionen mit iranischen Analysten und Diplomaten drehten sich um die Wirksamkeit multilateraler Diskussionen, verglichen mit den neuesten Fakten vor Ort. Das reichte von der Konstruktion neuer Siedlungen im Westjordanland bis zu dem jetzt mausetoten Mythos von Oslo mit der Zwei-Staaten-Lösung.

 

Zu Palästina befragte ich Naim Quassem, den stellvertretenden Generalsekretär der Hisbollah, bezüglich des Hinweises der Trump-Regierung zu einer Ein-Staaten-Lösung. Seine Antwort, auf Französisch: „Ein Staat bedeutet Krieg. Zwei Staaten bedeutet Frieden nach ihren Bedingungen, was uns in den Krieg führen wird.“

 

Wie bei den meisten Konferenzen sind die Randgespräche das Wichtige. Leonid Savin, ein russischer geopolitischer Analyst, behauptete, der russische Luftraum sei jetzt durch die vielfache Stationierung von S-500 Raketenabwehrsystemen gegen alles, was die USA vielleicht losschicken, komplett versiegelt. Der albanische Historiker Olsi Jazexhi zerlegte das neue Pulverfass auf dem Balkan. Muhammad Gul, der Sohn des verstorbenen, überlebensgroßen Generals Hamid Gul, detaillierte die feinen Einzelheiten der pakistanischen Außenpolitik und das Bestreben zum Aufbau eines chinesisch-pakistanischen Handelskorridors (CPEC).

 

Sogar Pjöngjang war vertreten. Der nordkoreanische Vertreter lieferte einen erstaunliche Ansprache. Im Grunde argumentierte er, Palästina sollte ihrem Beispiel folgen, einschließlich einer „glaubwürdigen nuklearen Abschreckung“. Später habe ich auf dem Gang die Delegation gegrüßt und sie haben zurück gegrüßt. Jedoch gab es kein Randgespräch über die ungeklärten Fragen zur Ermordung von Kim Jong-nam.

 

Blake Archer Williams, alias Arash Darya-Bandari, dessen Pseudonym den Englischen Meister (William Blake) ehrt („Tyger Tyger, burning bright“), hat mir eine Kopie des Buches „Creedal Foundation of Waliyic Islam“ gegeben (Lion of Najaf Publishers) – eine Analyse darüber, wie die schiitische Ideologie zur Theorie des „velayat-e-faqih“ geführt hat (der Herrschaft der Rechtswissenschaft). Sie befindet sich im Herzen der Islamischen Republik Iran.

 

Jedes mal wenn ich in den Iran zurückkehre bin ich von der erstaunlichen Anzahl offener Veranstaltungen mit ernsthaften intellektuellen Diskussionen beeindruckt. Ich musste ständig an Jalal Al-e Ahmad denken, den Sohn eines Mullahs aus dem ärmlichen Süden Teherans, der später Sartre und Camus übersetzte und das zukunftsträchtige Buch „Westoxification“ schrieb (1962).

 

1965 verbrachte er den Sommer in Seminaren der Harvard-Universität, organisiert von Henry Kissinger und „mit Unterstützung“ der CIA. Erst gegen Ende seines Lebens hat er sich auf die Seite des Schiitentums geschlagen. Es waren seine Analysen, die den Weg für den Soziologen Ali Shariati geebnet haben, die Verbindung des Anti-Kolonialismus mit dem schiitischen Konzept des Widerstands gegen Ungerechtigkeit. Und das hat eine revolutionäre Ideologie geschaffen, die in der Lage war die iranische Mittelschicht zu politisieren, was zur Islamischen Revolution geführt hat.

 

Das war der Hintergrund für ernsthafte Diskussionen darüber, wie der Iran (der Widerstand gegen die Ungerechtigkeit), China (ein neu gemischter Konfuzianismus) und Russland (Eurasianismus) post-aufklärerische Alternativen anbieten, die die liberalen Demokratien des Westens übertreffen.

 

Aber am Ende war er unvermeidlich, der allgegenwärtige, anti-intellektuelle Geist im Raum: Donald Trump (und das war bevor der einen Brief von Ahmadinejad erhalten hatte).

 

Und so tat ich, was ich immer mache bevor ich Teheran verlasse: Ich ging in den Basar, durch eine angrenzende, fantastische Moschee – um mich wieder mit der Kunst des Feilschens vertraut zu machen, auf die persische Art.

 

Dass führte mich zu Mahmoud Asgari, in der Sameyi Passage des Tajrish-Basars, und zu einer ernsten Diskussion über die Feinheiten von Teppichen von Stämmen aus Sistan-Belutschistan von vor dem Ersten Weltkrieg. Das Ergebnis war – was sonst – ein Win-Win-Kauf, ohne Dollars. Und zum Abschluss der Hammer: „Wenn du deinen Freund Trump anrufst, sag ihm er soll herkommen und ich mache ihm den besten Deal.“