Archiv Januar 2017

Index:

1.  Soros steckt in der Klemme,    von Wane Madsen, 29.01.2017

2. Die Medien sind jetzt die politische Opposition,     von PCR, 27.01.2017

3. Idiotischer Brief von McCain an Präsident Trump: „Schicken Sie Waffen in die Ukraine“,  Mike "Mish" Shedlock, 02.01.2017

4. In den USA läuft eine "Farbrevolution", vom Saker,  28.01.2017

5. Der Krieg gegen die einfachen Amerikaner, von PCR, 01.02.2017

 

6. Die EU erklärt die USA zum neuen Feind von Martin Armstrong, 31.01.2017

7. Die Linke zerstört sich selbstvon Paul Craig Roberts, 30.01.2017

8. Karl Roves Prophezeiung,  von Karel van Wolferen,

9. Interview mit einem flämischen Pater in Syrien, von Wierd Duk, 24.01.2017

10. Madonnas Revolution der Liebe,  von Rob Slane, 25.01.2017

11. Drei Tage im Amt und Trump hat bereits ein Verspreche eingelöst, von PCR, 24.01.2017

12. Der Kollaps der Linken,  von Charles Hugh Smith, 22.01.2017

13. Es hat begonnen: Der Maidan erhebt sein Haupt,  von Ruslan Ostachko,, 23.01.2017

14. Es geht nicht um Trump, es geht um uns,  von John Pilger, 17.01.2017

15. Soros und der Marsch der Frauen,  von Tyler Durden/Asra Nomani, 22.01.2017

16. Trumps Antrittsrede komplett auf Deutsch, von Donald J. Trump, 20.01.2017

17. Russland schnauzt und beschuldigt Britannien, Deutschland und Frankreich "grober Einmischung" in die US-Wahl, von Tyler          Durden, 18.01.2017

 

18.Syrien: Schmeißt die "Fassbomben" auf den Propaganda-Friedhof!,  von Vanessa Beeley, 17.01.2017

19. Wie die Massenmedien die Nachrichte4n waschen, von Rob Slane, 12.01.2017

20. Als sich Ken Roth von Human Rights Watch in vier Tagen zweimal selbst widersprach, von Brandon Turbeville, 13.01.2017

21. Die Kriegserklärung der Neokons an Trump,  vom Saker, 11.01.2017

22. Der US-Geheimdienstbericht ist eine Serie hysterischer Anschuldigungen, von Rob Slane,09.01.2017

23. ISIS, Al Qaeda und die US-Luftwaffe führen einen Krieg gegen die öffentlichen Einrichtungen Syriens, von b, 09.01.2017  MoA

 

24. Der Krieg gegen die Wahrheit -- wenn die Wahrheit zur Lüge wird, von Michel Chossudovsky, 07.01.2017

25. Zwei Artikel von Paul Craig Roberts, von PCR, 09.01.2017

26. McCain hat Blut an seinen Händen, von Mike "Mish" Shedlock, 07.01.2017

27. Fallstudie: Die Herstellung falscher Nachrichten,  von PCR, 06.01.2017

28. Der Putsch gegen die Wahrheit,  von PCR, 05.01.2017

29. Die ganze Welt ist "Fake News",  von Andre Vltchek, 06.01.2017

30. Kann Trump 2017 die Wirtschaft reparieren?, von PCR, 03.01.2017

31. 2016: Das russische Erfolgsjahr, vom Saker, 28.12.2016

 


http://www.strategic-culture.org/news/2017/01/29/soros-on-ropes.html

 

1. Soros steckt in der Klemme

 

von Wayne Madsen, 29.01.2017

 

Der Multimilliardär, Hedgefonds-Magnat und internationale politische Giftmischer George Soros hat schon mit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten und dem Sieg des Brexit-Votums der Briten ganz schön verloren. Aber er wird weiter an Boden verlieren, politisch und finanziell, denn die Winde des politischen Wandels wehen über den ganzen Globus.

 

Soros, der sich selbst als Meister im Platzieren von Verkaufsoptionen an der Börse gibt und beim Verfall von Aktienwerten oft Milliarden machte, hat ein paar finanzielle Rückschläge einstecken müssen. Kürzlich hat die Sicherheitsbehörde des holländischen Marktregulierers AFM „versehentlich“ im Internet alle Verkaufsoptionen von Soros seit 2012 veröffentlicht. Soros' Geschäfte wurden auf der Webseite von AFM veröffentlicht und entfernt, nachdem der Regulierer seinen „Fehler“ bemerkt hatte. Die Soros-Daten wurden jedoch bereits von automatischen Datenaufzeichnungsprogrammen aufgegriffen, die von Geheimdiensten und Maklerfirmen betrieben werden. Sie durchsuchen das Internet routinemäßig nach solchen „Fehlern“.

 

Unter den von Soros aufs Korn genommenen Bankaktien war die ING Groep N.V., eine große Institution und ein wichtiges Element der holländischen Wirtschaft. Nachdem er gegen den Brexit Stimmung gemacht hat, wettete Soros gegen die Aktien der Deutschen Bank. Er glaubte, sie würden im Wert fallen, wenn Britannien sich für den Ausstieg aus der EU entscheidet. Die Deutsche Bank knickte um 14 Prozent ein und Soros machte den Reibach. Aber Soros konnte nur kurze Zeit jubeln. Mit der Wahl Trumps verlor Soros eine satte Milliarde Dollar mit der Aktienspekulation. Soros erklärte seine jüngsten Verluste beim Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz, umgeben von seinen Kollegen der finanziellen Manipulation.

 

Soros' megareiche Kumpane setzten ihre Wetten gegen kleinere holländische Firmen. Zu diesen Firmen zählten Ordina, eine Firma aus dem IT-Bereich; Advanced Metallurgical Group, und die Immobiliengruppe Wereldhave N.V.

 

 

Hüte dich vor den Iden des März

 

Das Datenleck von Soros kommt in der holländischen Politik zu einem besonders heiklen Zeitpunkt. Die Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Mark Rutte hat politisch schwer damit zu kämpfen, in einer für den 15. März angesetzten Wahl die ernsthafte Herausforderung der rechtsnationalen Partei für Freiheit (PVV) des Einwanderergegners und Anti-EU-Führers Geert Wilders abzuwehren. Als Verbündeter von Trump wird Wilders wohl aus der Tatsache politisches Kapital schlagen, dass Soros, der Champion für offene europäische Grenzen und Masseneinwanderung, gegen holländische Banken gewettet hat. Die Iden des März sehen günstig für einen Wilders-Sieg aus, ein Ereignis das einen weiteren Nagel in den Sarg der Europäischen Union und in die Träume von Soros für Masseneinwanderung und offene Grenzen treiben wird.

 

Die Niederlande waren gegenüber Soros und seinen Zielen nicht besonders wohlgesonnen. Im November 2016 haben Soros' Open Society Foundations und zwei weitere von Soros finanzierte Gruppen – das „European Network Against Racism“ und „Gender Concerns International“ - Jobanzeigen für holländische Jugendliche geschaltet, die moslemische Einwanderer und Kinder oder Enkelkinder moslemischer Einwanderer sind. Um Wahlkampf gegen Parteien wie von Wilders und Rutte zu führen.

 

Premierminister Rutte hat vor kurzem Einwanderer davor gewarnt, sich einer Assimilierung in die holländische Gesellschaft zu verweigern. Natürlich bezog sich Rutte nicht auf die Tausende Einwanderer aus den früheren holländischen Kolonien in Asien und der Karibik, sie hatten keine Probleme, die holländische Kultur, Religion und sozialen Sitten zu übernehmen. Rutte, der mit neun Punkten hinter Wilders PVV liegt, wandte sich mit scharfen Worten an die moslemischen Einwanderer in den Niederlanden. In einem Interview mit dem „Algemeen Dagblad“ sagte Rutte (es hätte auch aus einer Wilders-Rede stammen können):

 

Ich sage es jedem. Wenn es euch in diesem Land nicht gefällt, dann geht, geht! Das ist eure Entscheidung. Wenn man in einem Land lebt, dessen Umgang miteinander einem nicht zusagt, dann hat man die Möglichkeit zu gehen. Man muss nicht hier bleiben.“ Rutte zeigte besondere Verachtung für jene, die „sich nicht anpassen wollen … die Schwule angreifen, Frauen in kurzen Röcken beschimpfen oder normale Holländer als Rassisten beschimpfen.“ Rutte ließ kaum Zweifel daran, wen er damit meinte: Die kürzlich angekommenen moslemischen Einwanderer. „Es hat immer Menschen gegeben die ein abweichendes Verhalten zur Schau stellen. Aber im letzten Jahr ist etwas passiert, worauf wir als Gesellschaft eine Antwort finden müssen. Mit der Ankunft großer Gruppen von Flüchtlingen stellt sich die Frage: Werden die Niederlande weiter die Niederlande bleiben?“

 

Und das aus dem Munde eines einst glühenden Euroatlantikers, Unterstützers der NATO, der EU und der Weltbank. Ruttes Worte über Einwanderer müssen für Soros und seine Kumpane ein totaler Schock gewesen sein.

 

Die Enthüllungen von Soros' finanziellen Manipulationen der holländischen Wirtschaft wird die Holländer, die bereits von den Einwanderern und den Diktaten der Europäischen Union genug haben, sicher erzürnen. Im April 2016 haben die niederländischen Bürger mit großer Mehrheit den EU-Ukraine-Vertrag abgelehnt, der engere Beziehungen zwischen der EU und dem Regime in Kiew vorsah. Das Ergebnis machte Soros wütend, er ist einer der großen Puppenspieler des Regimes in Kiew.

 

 

Die NGO „Weihnachtsmann“ steht jetzt vor vielen verschlossenen Türen

 

Europa hat Soros einst als wohltätigen Weihnachtsmann gelobt, der Millionen für „gute Zwecke“ an die Befürworter einer Eine Welt-Regierung und andere utopische Weltverbesserer verteilt hat. Aber der Lack bei Soros ist langsam ab.

 

Russland war das erste Land, das Soros für seine Einmischung in die russische Politik gepackt hat. Der Soros-Plan zur Destabilisierung Russlands, vom Soros Open Society Institute and Foundation „Projekt Russland“ genannt, sah den Ausbruch von Aufständen in Städten in ganz Russland vor, wie beim „Maidan“ in der Ukraine. Im November 2015 kündigte der russische Generalstaatsanwalt die Verbannung aller Aktivitäten des Open Society Institute und der Open Society Institute Assistance Foundation an, weil sie die Verfassungsordnung und die nationale Sicherheit Russlands gefährden.

 

Ungarns Premier Viktor Orban für jetzt die Anti-Soros-Bewegung in Europa an. Der Anblick Orbans, der als erster europäischer Führer dem ungarisch-stämmigen Soros und seinen Destabilisierungsaktionen die Stirn bietet, das ist den anderen EU-Führern nicht entgangen, einschließlich denen in Polen und der Tschechischen Republik. Orban hat Soros beschuldigt, er würde die Einwanderer-Invasion nach Europa steuern. Als Gegenreaktion darauf und auf andere Schritte von Soros hat Orban gewarnt, dass den verschiedenen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die von Soros unterstützt werden, eine Verbannung aus ganz Europa drohe.

 

Neben Orban machte der ehemalige mazedonische Premier Nikola Gruevski seinem Ärger über Soros Luft. Gruevski wurde nach einer vorgezogenen Neuwahl aus dem Amt gejagt, nachdem in seinem Land von Soros inspirierte Demonstrationen stattfanden, während eines massiven Stroms moslemischer Einwanderer aus Griechenland.

 

Kürzlich sagte der ehemalige mazedonische Premierminister in einem Interview, und er bezog sich auf die globalen politischen Aktionen von Soros: „Er macht das nicht nur in Mazedonien, sondern auch auf dem Balkan, in ganz Osteuropa und jetzt erst kürzlich in den Vereinigten Staaten. Und zweitens macht er das, nachdem was ich über ihn gelesen habe, aus materiellen und finanziellen Gründen, um viel Geld zu verdienen, und in anderen Ländern macht er es aus ideologischen Gründen.“

 

In Polen, wo Soros sehr einflussreich war, hat eine Parlamentsabgeordnete der regierenden Partei für Gesetz und Gerechtigkeit (PiS), Krystyna Pawlowicz, vor kurzem gefordert, dass man Soros den höchsten polnischen Orden für Ausländer aberkennen sollte: Commander with Star of the Order of Merit of the Republic of Poland. Pawlowicz hält die Aktionen von Soros in Polen für illegal. Sie glaubt auch, dass die Organisationen von Soros „anti-demokratische und anti-polnische Elemente finanzieren, die die polnische Unabhängigkeit und die einheimische christliche Kultur bekämpfen wollen.“

 

Der tschechische Präsident Milos Zeman sagte 2016 in einem Interview. „Einige seiner (Soros) Aktivitäten sind zumindest verdächtig und sie erinnern stark an eine Einmischung in innere Angelegenheiten (von Ländern). Das Organisieren von dem was wir als Farbrevolutionen in verschiedenen Ländern kennen ist ein interessantes Hobby. Aber den betroffenen Ländern schadet es mehr als es nützt .“ Zeman behauptete, Soros würde in der Tschechischen Republik eine Farbrevolution planen.

 

Aivars Lembergs, der Bürgermeister von Ventspils in Lettland und ein Anführer der „Union der Grünen und der Bauern“ will, dass Soros und seine NGOs aus Lettland verbannt werden. Lembergs behauptet, dass zwei Soros-Publikationen in Lettland - „Delna“ und „Providus“ - für einen moslemische Einwanderung nach Lettland werben. Lembergs betrachtet die Einwanderer und ihre Unterstützung durch Soros als eine Gefahr für die Sicherheit des lettischen Staats. Der Bürgermeister glaubt, dass „George Soros aus Lettland verbannt werden muss. Ihm muss die Einreise ins Land verboten werden.“

 

Im benachbarten Litauen hat die Arbeiter-Partei (Labor Party) die Aktivitäten von Soros im Land ebenfalls in Frage gestellt. Die Partei und ihre parlamentarischen Verbündeten haben den litauischen Sicherheitsdienst aufgefordert, „die finanziellen Mechanismen und Netzwerke“ von Soros zu untersuchen, denn sie seien eine Gefahr für die nationale Sicherheit. Die litauischen Parteien behaupten, Soros' Gruppen würden sich „nicht auf die Konsolidierung, sondern auf die Spaltung der Gesellschaft“ spezialisieren.

 

Es ist nicht mehr so leicht ein aufdringlicher Multimilliardär zu sein, der mit einem Fingerschnippen Regierungen stürzt. Soros hat es sich nicht nur mit dem Präsidenten Russlands und der Premierministerin Großbritanniens verscherzt, sondern nun auch mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Soros ist auch bei der chinesischen Führung Staatsfeind Nummer Eins. Mit so einer Palette an Feinden ist es zweifelhaft, ob Soros weitere Erfolge wie die Ukraine oder Georgien feiern wird. Herr Soros befehligt jetzt, mit all seinen Milliarden, nur noch eine „Armee aus Schmusepuppen“.


http://www.paulcraigroberts.org/2017/01/27/media-now-political-opposition/

 

2. Die Medien sind jetzt die politische Opposition

 

von Paul Craig Roberts, 27.01.2017 (leicht gekürzt)

 

Steve Bannon hat 100% Recht. Die US-Medien – ja die gesamten westlichen Print- und TV-Medien – sind nichts anderes als eine Propagandamaschine für die herrschende Elite. Den Presstituierten fehlt es an Integrität, moralischem Gewissen und Respekt vor der Wahrheit. https://www.rt.com/usa/375271-bannon-trump-media-cnn/

 

Sie müssen die Twitterkommentare lesen, in denen diese Irren die Freiheit der Presse als eine Freiheit interpretieren um die Öffentlichkeit zu belügen.

 

Wer sonst außer den verachtenswerten westlichen Medien hat die enormen Kriegsverbrechen gerechtfertigt, die von Clinton, Bush und Obama gegen Millionen von Menschen in neuen Ländern begangen wurden – Afghanistan, Irak, Libyen, Jemen, Syrien, Somalia, Palästina und die russischen Gebiete der Ukraine?

 

Wer sonst außer den verachtenswerten westlichen Medien hat die Polizeistaaten gerechtfertigt, die in der westlichen Welt im Namen des „Kriegs gegen den Terror“ errichtet wurden?

 

Zusammen mit den Kriegsverbrechern, aus denen die Regime von Clinton, Bush und Obama bestanden, sollten die westlichen Medien für ihre Komplizenschaft bei diesen massiven Verbrechen gegen die Menschheit angeklagt werden.

 

Die Anstrengungen der westlichen Medien, die Spannungen zwischen dem Westen und Russland hoch zu halten, sind eine Gefahr für die ganze Menschheit, eine direkte Bedrohung für das Leben auf Erden. Gorbatschows Warnungen sind korrekt. Und die Presstituierten sagen, wenn Trump die Sanktionen aufhebt, dann beweise das, dass er ein russischer Agent ist. Es ist paradox: Die Demokraten und die liberal-progressive Linke mobilisieren die Anti-Kriegs-Bewegung um gegen Trumps Anti-Kriegs-Politik zu demonstrieren!

 

Indem sie ihre Lügen, schönfärberisch „Fake News“ genannt, nicht zugeben und sich entschuldigen, damit zeigen die westlichen Medien, dass sie die Menschheit in mehrfacher Hinsicht verlassen haben. … Amerikas „Rechts“-System verhält sich zum Recht wie Völkermord zu Barmherzigkeit. Wenn die Medien über das Weltgeschehen lügen dürfen, dann dürfen Polizei und Staatsanwälte auch über Verbrechen lügen.

 

Indem sie die Rolle der politischen Opposition zu Trump einnehmen, haben sich die Medien selbst als ehrliche Kritiker diskreditiert wenn Trump Kritik braucht, so wie bei Umweltfragen und seine Toleranz unterdrückerischer Methoden der Polizei. Die Presstituierten haben jede Chance verspielt, die Leistungen Trumps durch Berichterstattung und Kritik zu verbessern.

 

Trump braucht eine Mäßigung bei Umweltfragen, zur Polizei und beim Krieg gegen den Terror. Trump muss verstehen, dass „die moslemische Bedrohung“ ein Schwindel ist, der von den Neokonservativen und dem Militär/Sicherheitskomplex in Zusammenarbeit mit den Presstituierten erschaffen wurde. Um den Weltherrschaftsplänen, dem Budget und der Macht der CIA, des Pentagons und der Militärindustrie zu dienen. Wenn die USA aufhören würden, Moslems zu bombardieren und abzuschlachten und jene Kräfte nicht mehr auszurüsten, nicht gefügige moslemische Regierungen wie in Syrien, Irak und Libyen stürzen sollen, dann wird die „moslemische Bedrohung“ verschwinden.

 

Vielleicht setzt Trump noch die Zerschlagung der sechs Mega-Medienkonzerne in Hunderte Stücke, die 90% aller US-Medien besitzen, auf die Tagesordnung. Und den Verkauf der Stücke an verschiedene unabhängige Besitzer, die keine Verbindungen zur herrschenden Elite haben. Dann hätte Amerika wieder Medien, die die Regierung mit der Wahrheit kontrollieren könnte, anstatt dieser Lügen, die für oder gegen die Regierung benutzt werden.


https://mishtalk.com/2017/02/02/asininity-from-mccain-send-weapons-to-ukraine/

 

3. Idiotischer Brief von McCain an Präsident Trump: „Schicken Sie Waffen in die Ukraine“

 

von Mike „Mish“ Shedlock, 02.01.2017

 

McCain liefert ein weiteres Stück Idiotie: „Schicken Sie Waffen in die Ukraine“:

 

http://thehill.com/policy/defense/317592-mccain-to-trump-send-weapons-to-ukraine

 

Doppelte Dummheit von McCain:

 

  1. Schicken Sie Waffen in die Ukraine“

  2. McCain wiederholt die falsche Geschichte über „russische Einmischung in die US-Wahl“

 

Senator John McCain (R-Ariz.) fordert Präsident Trump auf, tödliche Hilfe (sprich Kriegswaffen) in die Ukraine zu senden, nach Angriffen in dieser Woche, für die von Russland unterstützte Rebellen beschuldigt werden.

 

McCain wandte sich in einem Brief, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, an Trump: „Dies ist die erste Prüfung von vielen für Ihre neue Regierung. Russland und seine Stellvertreterkräfte haben diese Woche Angriffe gegen die ukrainischen Streitkräfte begonnen, dabei wurden mindestens sieben ukrainische Soldaten getötet und viele weitere verletzt.“

 

Dass diese Angriffswelle einen Tag nach Ihrem Telefonat begann, ist ein klares Anzeichen dafür, dass (der russische Präsident) Wladimir Putin sofort damit beginnt, Sie als Oberkommandierenden zu testen. Amerikas Antwort wird andauernde Folgen haben.“

 

Wladimir Putins gewalttätiges Eingreifen zur Destabilisierung und Zerschlagung der eigenständigen Nation Ukraine wird nicht aufhören bis er eine starke und entschiedene Antwort erhält,“ schrieb McCain, der Vorsitzende des Streitkräfteausschusses im Senat.

 

McCain wiederholte auch seine Aufforderung an Trump, die Sanktionen gegen Russland beizubehalten und neue zu beschließen, für Russlands Einmischung in die US-Wahl.

 

McCain sagte, wenn die nicht weitere Hilfe für die Ukraine beschlossen wird, so riskiere das die Souveränität des Landes und Amerikas Glaubwürdigkeit.

 

Die Ukrainer bitten nicht darum, dass die Amerikaner für sie kämpfen,“ sagte McCain. „Nahezu 10.000 Ukrainer sind bei der Verteidigung ihrer Heimat gestorben und viele weitere dienen und opfern sich für die Freiheit und Einheit der Ukraine. Aber Amerika hat eine stolze Geschichte bei der Hilfe für freie Menschen um sich selbst zu verteidigen.“

 

Kurz nach meinem Artikel „Preposterous Rumors From Pelosi on Russia, Trump, Sanctions“ („Absurde Gerüchte von Pelosi über Russland, Trump und Sanktionen“) fängt McCain mit dem Gekläffe an.

 

Mein Artikel endete mit den Worten: „Es könnte schlimmer sein. Die Kriegshetzer, angeführt von Senator John McCain und Hillary Clinton, lechzen nach einer großen Auseinandersetzung mit Russland. Idioten wie Pelosi gießen Fett ins Feuer.“

 

Wenn McCain wissen will was die Ursache für die Schlamassel in der Ukraine, in Libyen, Syrien und Irak ist, dann muss er nur in den Spiegel schauen.

 

McCain und seine kriegshetzende Ansammlung aus Neokons sind das Problem. Je eher Mcain den Senat verlässt, umso besser wird das für die USA sein und umso sicherer wird die Welt sein.


http://thesaker.is/a-color-revolution-is-under-way-in-the-united-states/

 

4. In den USA läuft eine „Farbrevolution“

 

vom Saker, für Unz Review, 28.01.2017 (zahlreiche links im Original!)

 

Ein russischer Witz geht so: „Frage: Warum kann es in den Vereinigten Staaten keine Farbrevolution geben? Antwort: Weil es in den Vereinigten Staaten keine US-Botschaft gibt.“

 

Nun ja, witzig, aber im Grund falsch. Ich glaube dass in den USA bereits eine Farbrevolution versucht wird.

 

Politico scheint dasselbe zu denken. Hier sein neuester Aufmacher:

Während ich schon letzten Oktober vorausgesagt habe, dass „die USA vor der schwersten Krise ihrer Geschichte stehen“, einen Monat vor den Wahlen, so muss ich doch zugeben, dass ich über das Ausmaß des Kampfes, der sich vor unseren Augen abspielt, überrascht und erstaunt bin. Es stellt sich heraus, dass die Neokons Trump den Krieg erklärt haben und einige, wie Paul Craig Roberts, glauben, dass ihnen Trump ebenso antwortet. Ich hoffe stark dass er Recht hat.

 

Sehen wir uns ein treffendes Beispiel an:

 

US-Geheimdienste ermitteln jetzt gegen ihren eigenen Boss! Ja, nach jüngsten Berichten ermitteln jetzt das FBI, die CIA, die NSA und das Finanzministerium zu den Telefonaten zwischen General Flynn und dem russischen Botschafter Sergey Kislyk. Gemäß Wikipedia ist General Flynn der frühere

 

  • Direktor der Defense Intelligence Agency (DIA)

  • gemeinsamer Oberbefehlshaber der Streitkräfte für Geheimdienste, Überwachung und Aufklärung

  • Stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Geheimdienstausschusses

  • Oberster Geheimdienstoffizier fü das Joint Special Operations Command (JSOC)

 

Und er ist Trumps Nationaler Sicherheitsberater. Mit anderen Worten: Seine Geheimdienststufe ist in höheren Atmosphären und er wird bald Chef aller US-Geheimdienste sein. Und trotzdem ermitteln diese Geheimdienste gegen ihn wegen seiner Kontakte mit dem russischen Botschafter. Das ist absolut faszinierend. Sogar in der bösen alten Sowjetunion hatte der angeblich allmächtige KGB nicht das Recht, gegen Mitglieder des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei zu ermitteln, es sei denn mit einer Sondergenehmigung des Politbüros (meiner Meinung nach ein großer Fehler, aber egal). Das bedeutet, dass die oberen 500 Mitglieder des sowjetischen Staats vom KGB überhaupt nicht untersucht werden konnten. Darüber hinaus war die Unterordnung des KGB unter die Partei in strafrechtlichen Fragen so groß, dass das KGB nicht gegen die Mitglieder der gesamten sowjetischen Nomenklatur ermitteln konnte, etwa 3 Millionen Personen (ein noch größerer Fehler!)

 

Aber im Falle von Flynn können die US Sicherheitsdienste entscheiden, dass sie gegen einen Mann ermitteln können, der nach allen Regeln zu den fünf ranghöchsten Beamten gehört und der eindeutig das Vertrauen des neuen Präsidenten besitzt. Aber das löst offenbar keinen Aufstand aus.

 

Nach der gleichen Logik könnten die Behörden mit den drei Buchstaben genauso gut gegen Trump ermitteln, weil er ein Telefonat mit Putin geführt hat.

 

Wenn ich so darüber nachdenke, dann könnte das aber bald geschehen...

 

Das ist total irre, denn es ist der Beweis, dass die US-Geheimdienste durchdrehen und jetzt ihre Befehle von den Neokons und dem Tiefen Staat und nicht vom Präsidenten erhalten, und dass diese Behörden jetzt gegen die Interessen des neuen Präsidenten handeln.

 

In der Zwischenzeit hat sich die Soros-Gemeinde für eine Farbe entschieden: Rosa. Wir erleben jetzt die „Pussyhat-Revolution“, wie sie auf dieser Webseite erklärt wurde. Und wenn Sie glauben dass das nur eine kleine Gruppe von durchgeknallten Feministinnen ist, dann liegen Sie falsch. Für die wahrhaft durchgeknallten Feministinnen ist der „subtile“ Hinweis über ihre „Pussyhat-Revolution“ so feinsinnig, dass sie ihr Anliegen auch weniger zweideutig formulieren, wie dieses Foto zeigt:

Das wäre alles ganz amüsant, ich halte es für widerwärtig, wenn nicht die Medien, der Kongress und Hollywood zu Hundert Prozent hinter diesen „100 Tagen Widerstand gegen Trump“ stehen würden. Es begann mit einer, ich zitiere „schwulen Tanzparty“ beim Haus von Mike Pence (Anm.d.Ü.: der Vizepräsident)

 

Das wäre alles ziemlich lächerlich, wenn nicht die Konzernmedien mit aller Ernsthaftigkeit über diese ansonsten ziemlich kranken „Proteste“ berichten würden.

 

Hier ein Clip, wie glücklich MSNBC über diese Ereignisse berichtet:

 

https://www.youtube.com/watch?v=1jDG-62stp4

 

Michael Moore: Die „100 Tage des Widerstands“ gegen Trump beginnen jetzt

 

Hören Sie genau hin, was Moore bei Minute 2:00 sagt. Er sagt, dass er „die Tatsache feiern wird, dass Obama immer noch der Präsident der Vereinigten Staaten ist“ und der Presstituierte antwortet ihm: „Ja, das ist er“. Nicht einmal, sondern zweimal.

 

Was plappern die da? Die „Tatsache dass Obama immer noch der Präsident“ ist?!

 

Wir kommt es, dass die Homeland Security und das FBI nicht gegen MSNBC wegen Rebellion und Volksverhetzung ermitteln?

 

Bis jetzt waren die Proteste nicht so groß, aber es gab sie in verschiedenen US-Städten und die Medien haben darüber sehr viel berichtet:

 

https://www.youtube.com/watch?v=8YZ0ueubbVk

 

Täuschen Sie sich nicht, diese Proteste sind genauso spontan wie die in der Ukraine. Jemand bezahlt für das Ganze, jemand organisiert das Ganze. Und sie packen ihre ganze Trickkiste aus. Noch ein Beispiel:

Sie müssen etwas für die Kinder in Aleppo tun“, schreibt ein für seine Tweets bekanntes Mädchen aus Aleppo.

 

Sie wollen weitere Beweise?

 

Im folgenden link des ausgezeichneten Colonel Cassad sehen Sie eine Auswahl von Trump-Karikaturen und Cartoons.

 

http://colonelcassad.livejournal.com/3203072.html

 

Einige sind bemerkenswert. Aus der widerwärtigen Sammlung zeige ich hier nur zwei:

Das erste Bild beschuldigt eindeutig Trump, er wäre in der Hand von Putin. Das zweite macht Trump zum Erben von Adolf Hitler und unterstellt stark, dass Trump wieder ein Auschwitz anfangen könnte. Ins Englische übersetzt senden sie eine doppelte Botschaft: Trump ist nicht der legitime Präsident der USA und Trump ist das vollendete Böse.

 

Das geht weit über die Art Satire hinaus, die frühere Präsidenten ertragen mussten.

 

Mit den obigen Beispielen will ich folgendes ausdrücken: Die Neokons und der Tiefe Staat haben ihre Niederlage nicht akzeptiert. Sie haben sich entschieden, wie immer, noch eins draufzulegen und sie starten jetzt eine ausgiebige „Farbrevolution“, die nur mit der Amtsenthebung, dem Sturz oder dem Tod von Donald Trump enden wird.

 

Eines der erstaunlichsten Merkmale dieser Farbrevolution ist die Tatsache, dass jene dahinter sich einen Dreck darum scheren, welchen Schaden ihr Krieg gegen Trump für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten und im Grunde für die Vereinigten Staaten als Ganzes anrichtet. Der Schaden ist fürwahr gewaltig und das Ergebnis ist folgendes: Präsident Trump ist in akuter Gefahr gestürzt zu werden und seine einzige Hoffnung fürs Überleben ist, schnell und hart zurückzuschlagen.

 

Eine weitere erstaunliche Tatsache ist die hässliche Rolle, die Britannien bei der Sache spielt: Der größte Schmutz gegen Trump lässt sich immer nach Britannien zurückverfolgen. Wie das? Ganz einfach. Man erinnert sich, dass die CIA und die NSA zumindest formal nicht gegen US-Bürger und das britische GCHQ und MI6 nicht gegen britische Bürger spionieren durften. Beide Seiten haben eine einfache Lösung gefunden: Sie haben einfach die Dienste getauscht. Die CIA und die NSA spionierten die Briten aus und MI6 und GCHQ spionierten die Amerikaner aus. Und dann tauschten sie einfach ihre Daten zwischen „Partnern“ aus (es scheint dass seit Obama an die Macht kam, diese ganzen Maßnahmen mittlerweile veraltet sind und jeder jeden ausspionieren darf wie er will, einschließlich der eigenen Landsleute). Die US-Neokons und der Tiefe Staat der USA benutzen jetzt die britischen Spezialdienste, um eine Schmutzwelle gegen Trump zu produzieren, was sie dann als „nachrichtendienstlich“ berichten und was vom Kongress als Grundlage für eine Untersuchung benutzt werden kann. Hübsch, einfach und effektiv. (Anm.d.Ü.: Es geht um das „Piss-Dossier“)

 

Im Grunde geht es darum: Präsident Trump ist in gewaltiger Gefahr gestürzt zu werden und seine einzige Überlebenshoffnung ist, hart und schnell zurückzuschlagen.

 

Wird er das schaffen?

 

Bisher habe ich mehrmals vorgeschlagen, dass Trump mit den US-Neokons so umspringen sollte wie Putin das mit den Oligarchen in Russland getan hat: Pack sie mit Anklagen wegen Steuerhinterziehung, Korruption, Verschwörung, Behinderung der Justiz etc. All die guten Sachen die der Tiefe Staat der USA seit Jahren praktiziert. Das Pentagon und die Behörden mit den drei Buchstaben sind vermutlich die korruptesten Einheiten auf dem Planeten und da sie bisher nie herausgefordert wurden, geschweige denn für ihre Korruption bestraft wurden, sind sie in den Dingen, die sie getan haben, fantastisch selbstgefällig geworden. Im Grunde verlassen sie sich darauf, dass sie vom Weißen Haus herausgepaukt werden wenn etwas schief läuft. Die Hauptwaffe in diesen Kreisen sind die zahlreichen Geheimgesetze, die sie vor der Öffentlichkeit und einer Aufsicht des Kongresses schützen. Aber da kann Trump seine Trumpfkarte ausspielen: General Flynn, der als ehemaliger DIA-Direktor und gegenwärtiger Sicherheitsberater des Präsidenten freien Zugang haben wird. Und wenn er ihn nicht bekommt, dann wird er ihn sich schaffen: Notfalls mit der Entsendung von Spezialkräften, um eine „Zusammenarbeit“ sicherzustellen.

 

Mittlerweile denke ich jedoch, dass das nicht reichen wird. Trump hat eine viel mächtigere Waffe, die er gegen die Neokons einsetzen kann: 9/11.

 

Ob Trump es vorher wusste oder nicht, er wird jetzt von Leuten beraten, die seit Jahren wissen müssen, dass 9/11 ein Insider-Job war. Auch wenn die tatsächliche Anzahl der Leute, die direkt mit der 9/11-Aktion betraut war, relativ gering war, so ist die Anzahl der Leute, die ihre gesamte moralische und politische Glaubwürdigkeit hinter die offizielle 9/11-Story stellten, immens. Lassen Sie es mich so formulieren: Während 9/11 eine Aktion des Tiefen Staats der USA war (vermutlich wurde die Ausführung an die Israelis ausgelagert), so war der gesamte Washingtoner „Sumpf“ nach den Geschehnissen von 9/11 im Nachhinein zum „Komplizen“, um die Vertuschung aufrecht zu erhalten. Wenn das ans Licht kommt, dann werden Tausende von Karrieren in diesem Skandal zerstört und verbrannt.

 

9/11 war ein kollektives Verbrechen sondergleichen. Eigentlich nur von ein paar Männern ausgeführt, wurde es von Tausenden, womöglich Zehntausenden durch ihre Position vertuscht und eine echte Untersuchung verhindert. Sie sind ALLE wegen Behinderung der Justiz schuldig. Mit der Eröffnung einer neuen Untersuchung zu 9/11, aber einer durch das Justizministerium und NICHT durch den Kongress, könnte Trump einem jeden Politiker eine Knarre an den Kopf halten und mit dem Abrücken drohen, wenn sie nicht sofort mit ihren Umsturzversuchen gegen Trump aufhören. Was Trump dazu benötigt ist ein FBI-Direktor, dem er zu 100% vertrauen kann und der zu 100% treu ist, ein Mann mit „sauberen Händen, einem kühlen Kopf und mit Leidenschaft“ (um einen Ausspruch des Gründers der Sowjetischen Geheimpolizei, Felix Dzherzinsky, zu benutzen). Dieser Mann wird sich sofort in akuter Lebensgefahr befinden, er muss also ein Mann mit großem persönlichen Mut und Hingabe sein. Und natürlich kann dieser „Mann“ auch eine Frau sein (ein US-Pendant zu der russischen Staatsanwältin Natalia Poklonskaia).

 

Ich verstehe die Gefahr meiner Vorschläge voll und ganz, denn ein Gebrauch der „9/11-Waffe“ wird natürlich einen riesigen Gegenangriff der Neokons und des Tiefen Staats auslösen. Aber hier ist das Angebot: Letztere sind sowieso schon komplett auf eine Amtsenthebung, den Umsturz oder die Ermordung von Donald Trump aus. Und wie Putin einmal in einem Interview sagte: „Wenn ein Kampf unvermeidlich ist, dann schlage als Erster zu!“

 

Sie halten das Ganze für übertrieben? Bedenken sie was auf dem Spiel steht.

 

Zunächst einmal die Präsidentschaft Trumps an sich: Die Neokons und der Tiefe Staat werden nicht zulassen, dass Trump seine Wahlversprechen und sein Programm durchzieht. Stattdessen werden sie alles was er tut sabotieren, lächerlich machen und falsch darstellen, selbst wenn es ein großer Erfolg ist.

 

Zweitens scheint es, als hätte der Kongress einen Vorwand, um mehrere verschiedene Kongressuntersuchungen gegen Trump zu eröffnen. Wenn das zutrifft, dann wird es dem Kongress ein Leichtes sein, Trump zu erpressen und ihm ständig mit politischen Repressalien zu drohen, sollte er nicht „mit ihrem Programm weitermachen“

 

 Drittens schwächt die wilde Verfolgung Trumps durch die Neokons und den Tiefen Staat die Institution des Präsidenten. Zum Beispiel der neueste verrückte Gedanke, der von einigen Politikern verbreitet wird, „dem Präsidenten der USA zu verbieten, Nuklearwaffen ohne die Genehmigung des Kongresses zu benutzen, außer bei einem Nuklearangriff auf die Vereinigten Staaten“.Von einem technischen Standpunkt aus ist das Unsinn, aber es sendet dem Rest der Welt die Botschaft, dass „wir im Kongress glauben, dass man unserem Oberbefehlshaber bei den Nuklearwaffen nicht trauen kann.“ Egal dass sie Hillary bei den selben Nuklearwaffen trauen würden und egal dass Trump auch mit konventionellen Waffen einen globalen Nuklearkrieg auslösen könnte (z.B. mit einem konventionellen Angriff auf den Kreml). Was sie sagen: Der US-Präsident ist ein Irrer dem man nicht vertrauen kann. Wie soll man ihn dann zu jedem anderen Thema ernst nehmen?

 

Viertens: Können Sie sich vorstellen was passiert, wenn die Anti-Trump-Kräfte Erfolg haben? Nicht nur wird innerhalb der USA die Demokratie vollständig und endgültig zerstört, aber das Risiko eines Krieges, inklusive eines atomaren, wird durch die Decke schießen.

 

Es steht wesentlich mehr auf dem Spiel als die kleinkarierte US-Politik.

 

Jedes Mal wenn ich über Trump nachdenke und jedes Mal wenn ich die Nachrichten sehe, dann kommen mir dieselben sorgenvollen Gedanken: Wird Trump klug genug sein um die Tatsache zu erkennen dass er angegriffen wird und wird er den Mut haben, hart genug zurückzuschlagen?

 

Ich weiß es nicht.

 

Ich setze große Hoffnungen in General Flynn. Ich bin zuversichtlich dass er das Gesamtbild voll versteht und genau weiß was läuft. Aber ich bin mir nicht sicher ob er beim Rest der Streitkräfte genug Unterstützung hat, um sie im Falle einer Krise auf der richtigen Seite zu halten. Im Allgemeinen mögen die „normalen“ Militärs die Leute von den Geheimdiensten nicht. Meine Hoffnung ist, dass Flynn beim SOCOM (Special Operations Command) und JSOC (Joint Special Operations Command) loyale Verbündete hat, denn am Ende sind sie es, die darüber entscheiden wer im Weißen Haus sitzt. Die gute Nachricht ist, dass im Gegensatz zum normalen Militärpersonal die Spezialkräfte und die Nachrichtendienste für gewöhnlich eng verbunden und an eine Zusammenarbeit gewöhnt sind (normales Militär mag auch die Spezialkräfte nicht). SOCOM und JSOC werden auch sicherstellen, dass die CIA nicht außer Kontrolle gerät.

 

Und zu guter Letzt ist meine größte Hoffnung, dass Trump die gleiche Waffe benutzt, die auch Putin gegen die russischen Eliten benutzte: Die Unterstützung des Volks. Aber für diese Aufgabe reicht Twitter einfach nicht aus. Trump muss den „RT-Weg“ einschlagen und seinen eigenen TV-Kanal aufmachen. Das wird natürlich sehr schwierig und zeitaufwändig und am Anfang steht vielleicht nur ein Internet-basierter TV-Kanal. Aber solange dafür genug Geld da ist kann er das umsetzen. Und das muss wie bei RT multinational sein, politisch vielfältig (darunter Personen gegen das Imperium, die nicht für Trump sind) und auch Berühmtheiten.

 

Einer der vielen Fehler, die Janukowitsch in der Ukraine machte, war, dass er es nicht wagte, die legalen Instrumente der Macht zu nutzen um die Neo-Nazis aufzuhalten. Und wo er sie benutzt hat, da endete es im Desaster (als z.B. die Bereitschaftspolizei demonstrierende Studenten verprügelte). Nach dem Hören einiger Interviews Janukowitschs und Stimmen von ihm Nahestehenden während dieser entscheidenden Stunden scheint es, als fühlte Janukowitsch nicht, dass er das moralische Recht habe, zur Unterdrückung der Straße Gewalt einzusetzen. Wir werden nie wissen was ihn zurückhielt, die moralischen Prinzipien oder einfach Feigheit, aber eins ist sicher: Er hat sein Volk und sein Land verraten als er sich weigerte, echte Demokratie zu verteidigen und der „Straße“ erlaubt hat, die Demokratie durch eine Ochlokratie (Pöbelherrschaft) zu ersetzen. Natürlich gibt es keine echte Ochlokratie, denn jeder Mob wird durch Kräfte hinter dem Vorhang kontrolliert. Sie lassen sie genau so lange von der Leine bis sie ihre Ziele erreicht haben.

 

Jene Kräfte, die gegenwärtig versuchen, den Präsidenten Trump des Amtes zu entheben, zu stürzen oder zu ermorden, sind eine eindeutige und präsente Gefahr für die Vereinigten Staaten als Land und für die Bundesrepublik der USA. Sie sind, um einen russischen Ausdruck zu verwenden, eine Art „Nicht-System“-Opposition, die das Ergebnis der Wahl nicht akzeptieren will und mit ihrer Ablehnung des Ergebnisses im Grunde das gesamte politische System ablehnt.

 

Ich bin kein US-Bürger (ich könnte es sein, aber ich weigere mich diese Staatsbürgerschaft anzunehmen, denn ich weigere mich, den nötigen Fahneneid zu leisten) und meine einzige Loyalität gegenüber den USA ist die gegenüber einem Gastgeber: Ihm nie absichtlich in irgendeiner Weise zu schaden und seine Gesetze zu achten. Und dennoch dreht sich mir der Magen um wenn ich sehe, wie leicht es war, Millionen Amerikaner gegen das eigene Land zu richten. In meinem Blog schreibe ich viel über Russlandfeindlichkeit, aber ich sehe auch eine tiefe „Amerikafeindlichkeit“ oder „US-Phobie“ in den heutigen Worten und Taten. Die sagen dass Trump nicht ihr Präsident sei. Für sie bedeutet ihre Mikro-Identität als „Liberale“, als „Schwule“ oder als „Afro-Amerikaner“ mehr als die sehr grundlegenden fundamentalen Prinzipien, auf denen sich dieses Land gründet. Wenn ich diese Ansammlung von Trump-Hassern sehe, dann sehe ich keinen reinen, brodelnden Hass gegen das AngloZionistische Imperium, oder gegen eine Plutokratie die sich als Demokratie maskiert. Ich sehe einen Hass gegen das was ich als das „einfache Amerika“ oder das „alltägliche Amerika“ bezeichnen würde – die einfachen Menschen, unter denen ich seit vielen Jahren lebe und die ich zu respektieren und schätzen gelernt habe und die von den Clinton-Zombies nur als „die Erbärmlichen“ wahrgenommen werden.

 

Es erstaunt mich zu sehen, dass die US-Pseudo-Eliten genauso viel Hass, Verachtung und Angst vor den amerikanischen Massen haben wie die russischen Pseudo-Eliten Hass, Verachtung und Angst vor den russischen Massen haben (das russische Äquivalent zu Hillarys „deplorables“ wäre das für Englischsprachige schwierige Wort „bydlo“, etwa „Vieh“, „Lumpen“ oder „Gesindel“). Es erstaunt mich zu sehen, dass die gleichen Leute, die jahrelang Putin dämonisiert haben, jetzt Trump mit den selben Methoden dämonisieren. Und wenn ihr eigenes Land in ihrem Kampf gegen das einfache Volk vor die Hunde geht – so sei es! Diese selbsternannten Eliten werden keinerlei Gewissensbisse haben, die Nation zu zerstören, die sie für ihre eigenen Klasseninteressen ausgesaugt und ausgebeutet haben. Sie haben das vor genau 100 Jahren Russland angetan, 1917. Ich hoffe stark, dass sie damit 2017 nicht auch davonkommen.

 


http://www.paulcraigroberts.org/2017/02/01/war-ordinary-americans-paul-craig-roberts/

 

5. Der Krieg gegen die einfachen Amerikaner

 

von Paul Craig Roberts, 01.02.2017

 

Der Saker ist ein vernünftiger Mensch. Ich nehme es mir zu Herzen, wenn er die Bedrohung für Trumps Präsidentschaft schildert, die durch die schräge Allianz der herrschenden Oligarchen mit der, wie er es nennt, „liberal-progressiven Linken“ beschreibt. Es ist erstaunlich, dass sich die „liberal-progressive Linke“ dem Krieg anschließt und nicht dem Frieden. Und dem Einen Prozent anstatt der Arbeiterklasse, die sie als „Trumps Erbärmliche“ verachten.

 

Der Saker glaubt, dass Trump unter der ernsten Bedrohung steht gestürzt zu werden und dass er zuerst zuschlagen muss oder untergehen wird. (Anm.d.Ü.: Siehe meine Übersetzung Saker 28.01.2017: „In den USA läuft eine Farbrevolution“)

 

Da meine Leser einiges im Kopf haben überrascht es mich nicht, dass einige von ihnen zu der selben Schlussfolgerung wie der Saker kommen. Hier ein Kommentar zum Saker:

 

Ich bin total verblüfft über den Irrsinn – sogar auf einst vernünftigen links-liberalen Webseiten. Alternet ist eine einzige große Hysterie-Fabrik. Auch wenn Counterpunch (CP) gute Artikel von Mike Whitney hatte, von Ihnen (nehme ich an, denn ich lese Ihre Artikel auf deren Webseite), Diana Johnstone und ein paar anderen, ich kann's nicht glauben wie die jetzt auch abgehen. Ich lese Counterpunch seit den 90ern. Bis zu diesem Jahr war das meine bevorzugte Webseite (nach Ihrer) wenn ich den Computer einschaltete.Ich kann es nicht fassen, dass sie jetzt einen Beitrag bieten mit dem Titel „Jenseits des Widerstands – Wie man Trumps aufkeimende Diktatur besiegt“. Und ein weiterer: „Demokratie im Exil und der Fluch des Totalitarismus“. Und noch einer: „Das Moslem-Verbot, weiße Vorherrschaft und der heutige Faschismus“. Patrick Cockburn hat einen Beitrag mit dem Titel „Das Moslem-Verbot von Trump wird nur noch mehr terroristische Angriffe erzeugen“. Sogar die „World Socialist Website“ dreht durch.

 

Fast alle linken deutschen Mainstreamseiten sind dem Irrsinn verfallen. Auf der einen Seite sieht es so aus, als wäre fast jede Protestgruppe letztendlich mit Geld von Soros finanziert. Und auf der anderen Seite sieht es aus, als hätten 40% der Bevölkerung ein MK-Ultra-Programm durchlaufen. Wie kann man sonst so eine Massenhysterie produzieren?

 

Das ist das Niveau auf dem die Demonstranten gegen die Präsidentschaft Trumps protestieren:

 

(Demonstrantin fordert die Menge auf „endlich Menschen zu töten“ – Wollen Sie wissen womit sie ihren Lebensunterhalt verdient?)

 

http://ijr.com/2017/01/790842-protester-calls-on-crowd-to-start-killing-people-wait-till-you-find-out-what-she-does-for-a-living/?utm_source=email&utm_campaign=morning-newsletter&utm_medium=owned

 

Leser teilen mit mir die Verwunderung darüber, dass so viele Menschen so dumm sind und glauben, dass ein Verbot für Moslems so viel schlimmer sei als die Ermordung von Moslems in sieben Ländern, und das seit 15 Jahren. Bush und Obama haben gegen Moslems in vier Präsidentschaftszeiten einen Völkermord durchgeführt, und kein Demonstrant hat ihre Amtsenthebung gefordert für das was mit ziemlicher Sicherheit Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind. Aber Trumps völlig legale Maßnahme zur Einwanderung ist angeblich ein Grund für ein Amtsenthebungsverfahren!

 

Die Demonstranten widersprechen sich so sehr dass es eine Inszenierung sein muss. Die protestierenden Webseiten, und vielleicht auch alle Demonstranten, akzeptieren die 9/11-Story und den „Krieg gegen den Terror“-Beschiss, die die Geschichte am Laufen halten. Die logische Schlussfolgerung ist, dass Moslems, schon der Definition nach „Terroristen“ (fragen Sie nur die Neokonservativen und Israel), die vor dem Tod und der Zerstörung durch Washingtons fliehen, vielleicht böse Absichten gegenüber Amerikanern haben. Wenn man die herrschende Geschichte betrachtet, so wäre es unverantwortlich sie ins Land zu lassen.

 

Aber nicht für die Demonstranten. Nicht die Tötung ihrer Familien und die Zerstörung ihrer Heimat macht die Moslems eventuell zu Terroristen. Dass man sie an der Einreise als Flüchtlinge hindert, das macht sie zu Terroristen!

 

Versuchen Sie, sich die Absurdität der politischen Führung in den USA und Europa im 21. Jahrhundert vorzustellen. Die westlichen Regierungen haben so viel Tod und Zerstörung angerichtet, dass sie Millionen von Flüchtlingen erzeugt haben um sie danach als Einwanderer zu akzeptieren, die vielleicht Rachegedanken hegen.

 

Sollen wir daraus schließen, dass es in den USA und Europa so etwas wie eine liberal-progressive Linke gar nicht gibt? Sondern nur Demonstranten die von Soros angeheuert werden? So wie bei den inszenierten Maidan-Demonstrationen in Kiew und heute in Mazedonien und Ungarn?

 

Ob es stimmt oder nicht, das ist für viele die Schlussfolgerung.

 

Ungerechtfertigte Proteste bringen alle Proteste in Verruf. Kann es sein dass wir erleben, wie die herrschende Oligarchie ihre Bauern benutzt um von vornherein berechtigte Proteste in Verruf zu bringen? Während sie Schritte unternehmen um ihre Kontrolle wiederzuerlangen?

 

Eine scharfsinnige Bürgerin aus Ungarn sieht Ähnlichkeiten zwischen den Protesten gegen Trump in den USA und den von Soros inszenierten Protesten gegen die Regierung Ungarns:

 

Sehr geehrter Herr Roberts,

 

als Bürgerin Ungarns, einem Land das schwer durch Soros-finanzierte NGOs verseucht ist, und mit einer Regierung, die offen gegen Soros ist, bricht mir das Herz wenn ich sehe, wie die USA in einer Situation sind, die sehr an das erinnert was wir seit 2010 erleben. Als Viktor Orban eine zwei Drittel-Mehrheit erreichte und das 2014 wiederholte. Wir haben etwas daraus gelernt, etwas das für uns Ungarn sehr wichtig ist, und das wir mit den USA teilen: In ihrem Kampf um die Macht ist Soros, seinen NGOs und Verbündeten nichts heilig oder zu teuer. Viele von uns Ungarn wollten das einfach nicht glauben. Sie (Soros &Co.) opfern das Land, die Zukunft, die Menschen, sie opfern alles nur um ihre Macht zu erlangen (wiederzuerlangen). Ich verfolge die Nachrichten aus den USA, ich sehe die Fotos der Menschenmengen, die anscheinend voller Hass sind. Sie sehen aus wie die Mengen (zum Glück immer weniger), die von den ungarischen Oppositionsparteien aufgestellt werden, die sich selbst gern „demokratisch“ nennen, im Gegensatz zu der von den Menschen ins Amt gewählten Regierung, die von ihnen als „faschistisch, Nazi, anti-demokratisch, antisemitisch“ usw. bezeichnet wird. Diese Mengen sind die Verkörperung der Scheinheiligkeit. Sie rufen ihre Slogans über „Liebe“, sie handeln aus purem Hass, für Macht, und sie weigern sich zu debattieren. Sie weigern sich Tatsachen anzuerkennen. Sie bezeichnen sich selbst als liberal, aber sie handeln gegen die Freiheit indem sie völlige Intoleranz ausüben. Ich vermute dass jene Leute, die für Trump gestimmt haben, patriotisch sind. Wenn meine Vermutung stimmt dann bedeutet es auch, dass es einige Zeit braucht bis sie erkennen, dass Soros, seine NGOs und Verbündeten die Nation und das Imperium, das sie ohne Widerspruch beherrschen wollen, ohne zu zögern zertrampeln werden. Denn sie herrschen nicht für die Menschen. Sie brauchen die Macht, um die Nation und das Imperium ausbeuten zu können, für ihren eigenen Profit. Für einen Patrioten ist das nicht so leicht zu verstehen. Je eher das Wahlvolk der USA das versteht, desto mehr Widerstand kann es gegen die Propagandakampagne und gegen die von den Massenmedien so gern und sichtbar zur Schau gestellten Demonstrationen geben. Es ist wichtig zu verstehen, dass der Spielraum den Präsident Trump hat, direkt von der Unterstützung seines Volks abhängt, immer. Dr. Roberts, vielen Dank für all Ihre wertvolle Arbeit für eine bessere und eine sicherere Welt. Zum Wohle der gesamten Menschheit. Mit besten Grüßen, Anita.


https://www.armstrongeconomics.com/international-news/europes-current-economy/eu-declares-usa-is-new-enemy/

 

6. Die EU erklärt die USA zum neuen Feind

 

von Martin Armstrong, 31.01.2017

 

Der Brexit Chefunterhändler der EU, Guy Verhofstadt sagte laut Reuters, dass Donald Trump Teil eines dreigleisigen Versuchs zur Schwächung der EU sei. Seine Kommentare zeigen, wie abgehoben die EU-Politiker tatsächlich sind. Denn niemals würden sie ihrer eigenen Politik, von Haus aus diktatorisch, für irgend etwas die Schuld geben. Und von Anfang an strebten sie ein Bundeskommando für Europa an und sie verleugnen, dass das von Anfang an ihr Ziel war.

 

Verhofstadt nannte Reuters auch die beiden anderen Gefahren: Der radikale Islam, dem sie die Grenzen geöffnet und ihn mit offenen Armen empfangen haben. Und der russische Präsident Wladimir Putin, der gerade gesagt hat, Europa solle zusammenbleiben. Putin hat sogar davor gewarnt, dass die EU kein so großer „global player“ mehr sein würde.

 

Verhofstadt hat tatsächlich behauptet, dass alle drei Parteien gegen den Fortschritt des europäischen Projekts arbeiten würden. Die EU ist dem Untergang geweiht und ihre Weigerung, die autokratische und anti-demokratische Politik anzusprechen, hat ihr Schicksal besiegelt. Es waren die USA, die 1985 mit dem „Plaza Accord“ die Entstehung eines Euro förderten – NICHT die Übergabe der politischen Unabhängigkeit aller Mitglieder an Brüssel.

 

Das ist das Problem. Die EU gibt für ihr Versagen jedem die Schuld – nur nicht sich selbst. Das bedeutet dass sie einen Kollaps nicht verhindern können, denn sie wollen nicht sehen dass es ein Problem gibt. Mit Absicht haben sie ein System geschaffen, in dem das europäische Volk NICHT einen Politiker abwählen kann, denn sie stehen nicht zur Wahl. Draghi (der Chef der EZB) betreibt seit 2008 QE (= Quantitative Easing = Gelddrucken). Und acht Jahre lang hat es nicht funktioniert. Aber kein Europäer kann ihn bei einer Wahl abwählen. Das bedeutet dass der EINZIGE Weg für einen Wandel ein Austritt aus der EU ist. Verhofstadt schafft es nicht, sich im Spiegel zu betrachten. Wir haben 1996 davor gewarnt, dass dies das Ergebnis des EU-Projekts sein wird. Denn es wurde in dem Bewusstsein geschaffen, Europa zu föderalisieren und gleichzeitig das Motiv abzustreiten.

 

Wir haben 2011 über den Aufstieg und den Fall des Euro gewarnt. Wir haben davor gewarnt dass der Euro scheitern wird, und das „Hamilton Modell“ als Antwort zur Rettung Europas präsentiert. Das Komitee zur Einführung des Euro war bei unserer Weltwirtschaftskonferenz in London vertreten. Wir hatten direkten Kontakt, aber es ging beim einen Ohr hinein und beim anderen hinaus. Es ist leichter die Schuld bei anderen zu suchen als seine eigenen riesigen Fehler einzugestehen. Mittlerweile sind europäische Politiker so abgehoben dass sie glauben, sie könnten aufgrund ihrer starken Wirtschaft einen Handelskrieg gegen die USA gewinnen.Ich bin mir nicht sicher in welcher Welt diese Menschen leben, aber mit der Erde hat es wohl nichts zu tun.

 


http://www.paulcraigroberts.org/2017/01/30/left-self-destructing-paul-craig-roberts/

 

7. Die Linke zerstört sich selbst

 

von Paul Craig Roberts, 30.01.2017

 

 

Die Hirnlosigkeit ist unerträglich. Amnesty International sagt uns, wir müssten „das Verbot für Moslems bekämpfen“, denn Trumps Fanatismus zerstöre Leben. Anthony Dimaggio sagt in "Counterpunch", Trump sollte des Amtes enthoben werden, denn seine Islamfeindlichkeit sei eine Gefahr für die Verfassung. Nicht dass ich diese zwei hervorheben möchte, denn die Hirnlosigkeit ist bei denen, deren Sicht auf die Welt von Identitätspolitik bestimmt wird, überall.

 

Man möchte meinen, dass Amnesty International die Kriege des Bush/Cheney/Obama-Regimes bekämpfen würde, die durch die Tötung und Vertreibung von Millionen von Moslems die Flüchtlinge produziert haben. Zum Beispiel verursacht der andauernde Krieg, den Obama über den Jemen gebracht hat, alle 10 Minuten den Tod eines jemenitischen Kindes, so sagt UNICEF. Wo ist Amnesty International?

 

Eindeutig zerstören Amerikas Kriege gegen Moslems weitaus mehr Leben als Trumps Bann gegen Einwanderer. Warum konzentriert man sich auf das Einwanderer-Verbot und nicht auf die Kriege die die Flüchtlinge produzieren? Ist es weil Obama für Krieg verantwortlich ist und Trump für das Verbot? Projiziert die liberal-progressive Linke die monströsen Verbrechen von Obama auf Trump? Ist es weil wir Trump hassen sollen und Obama nicht?

 

Einwanderung ist kein durch die US-Verfassung garantiertes Recht. Wo war Dimaggio, als in seinem Namen der „Krieg gegen den Terror“ die von der US-Verfassung garantierten Bürgerrechte zerstört hat? Wenn Dimaggio amerikanischer Staatsangehöriger ist, dann sollte er einmal versuchen, nach Großbritannien, Deutschland oder Frankreich einzuwandern und schauen wie weit er kommt. (Anm.d.Ü.: Desertierter US-Soldat bekommt kein Asyl in Deutschland):

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse-desertierter-us-soldat-bekommt-kein-asyl-indeutschland-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-161116-99-207689

 

Der leichteste und sicherste Weg für die Trump-Regierung das Flüchtlingsproblem zu lösen (nicht nur für die USA sondern auch für Europa und den Westen allgemein),  wäre eine Beendigung der Kriege gegen muslimische Länder, die seine Vorgänger angefangen haben. Die enormen Summen an Geld, die für die grundlosen Krieg verschleudert wurden, könnten stattdessen an jene Länder gegeben werden, die die USA und die NATO zerstört haben. Der einfachste Weg zur Beendigung des Flüchtlingsproblems ist ein Ende der Produktion von Flüchtlingen. Darauf sollten sich Trump, Amnesty und Dimaggio konzentrieren.

 

 

Sind alle zu sehr mit Hass beschäftigt anstatt etwas Vernünftiges anzustellen?

 

Es ist sehr verstörend, dass die liberal-progressive Linke sich lieber gegen Trump als gegen den Krieg wendet. Ja, sie wollen einen Krieg gegen Trump. Wie unterscheidet sich das vom Bush/Obama-Krieg gegen Moslems?

 

Die liberal-progressive Linke zeigt einen hirnlosen Hass gegen das amerikanische Volk und den Präsidenten, den das Volk gewählt hat. Dieser hirnlose Hass erreicht nichts weiter als die Diskreditierung alternativer Stimmen und eine mögliche Zukunft für die am wenigsten attraktiven Elemente des rechten Flügels.

 

Die liberal-progressive Linke schafft es am Ende, jede Kritik in Misskredit zu bringen und stärkt damit jene, die die liberal-progressiven Linken am meisten ablehnen.

 

(Anm.d.Ü.: Ist es denn "bei uns" anders?)


http://www.unz.com/article/karl-roves-prophecy/

 

8. Karl Roves Prophezeiung

 

von Karel van Wolferen, 23.01.2017

 

(Wir freuen uns sehr, diesen provokativen neuen Artikel von Karel van Wolferen veröffentlichen zu können. Er ist seit Jahrzehnten einer der geachtetsten internationalen holländischen Journalisten.)

 

In einem berühmten Wortwechsel zwischen einem hochrangigen Beamten am Hofe von George W. Bush und dem Journalisten Ron Suskind knöpfte sich der Beamte – später wurde bekannt dass es Karl Rove war – den Journalisten vor, er würde in der „Realitäts-basierten Gemeinde“ arbeiten. Rove betrachtet das als den Glauben, man könne „Lösungen durch das aufmerksame Studium wahrnehmbarer Realität finden.“ Rove stellte dann klar, dass die Welt so nicht mehr funktioniert:

 

Wir sind jetzt ein Imperium. Und wenn wir handeln, dann erschaffen wir unsere eigene Realität. Und während ihr diese Realität studiert – so akribisch ihr wollt – dann handeln wir erneut und erschaffen eine neue Realität, die ihr auch wieder studieren könnt. Und so funktioniert es. Wir sind die Handelnden der Geschichte...und euch, euch allen, bleibt nur das Studium dessen was wir tun.“ (Ron Suskind, NYTimes Magazine, 17.Oktober 2004)

 

Diese Ankündigung wurde als Illustration der Überheblichkeit der Bush-Cheney-Regierung populär. Man kann es aber auch als Erfüllung einer Prophezeiung sehen. Eine Erfüllung in einer Art, die damalige Journalisten nicht für möglich hielten. Ja, die Neokonservativen haben sich durch das Desaster im Irak selbst in Misskredit gebracht. Ganz klar, der Widerstand gegen jene Realität, die Rove in dem zerstörten Land mit verursachte, wurde zur ersten Sprosse auf der Leiter zur Präsidentschaft (Trumps?), so wie für Barack Obama. Aber die Neokons blieben im Außenministerium und in anderen Positionen, die eng mit dem Weißen Haus verbunden sind. Dort wurden sie mit ihrer „Verbreitung der Demokratie“ mittels Regierungsumstürzen zu Verbündeten der liberalen Falken. Die Nachrichten der amerikanischen Massenmedien und die Meinungslieferanten haben sich ohne Zögern den Architekten der Realitätsproduktion angeschlossen, die von Dick Cheney beaufsichtigt wurde.

 

Das hat nicht aufgehört als Obama Präsident wurde. In Wahrheit wurde mit immer größerem Eifer die von CIA/Neokon-Neolibs erschaffene Realität nach und nach in den Köpfen der meisten Zeitungsleser und TV-Seher im atlantischen Becken unerschütterlich zementiert. Das wurde am offensichtlichsten, als sich die Aufmerksamkeit auf eine eingebildete existentielle Bedrohung durch Russland richtete, das angeblich die politischen und „aufklärerischen“ Errungenschaften des Westens gefährdet. Die Neokonservativen und die liberalen Falken haben die amerikanische Außenpolitik vollständig zu ihrem ultimativen Ziel hin gebogen, nämlich der Ausschaltung Wladimir Putins, der sich entschieden hatte, nicht nach der Pfeife Washingtons zu tanzen und so den russischen Staat zu retten, der unter seinem Vorgänger und den Raubrittern der Wall Street Auflösungserscheinungen zeigte.

 

Präsident Obama war nur ein Zuschauer, als die Neokon/Neolibs – ohne sich lächerlich zu machen – den von ihnen in der Ukraine angezettelten Staatsstreich als eine populäre Revolution hinstellen konnten. Und aufgrund der unumstrittenen Treue der Atlantiker, die davon ausgehen, dass ohne die Politik der Vereinigten Staaten die Welt für die Menschen im atlantischen Becken nicht sicher sei, haben die europäischen Eliten, die die europäische Politik bestimmen oder sie kommentieren, sich auf die Seite ihrer amerikanischen Kollegen gestellt und diese Realität für gut befunden.

 

Die Europäer haben als blinde Vasallen die Feinde Washingtons zu ihren eigenen Feinden erklärt. Das erklärt, mit welcher Leichtigkeit die Mitgliedsstaaten der EU in ein System grundloser Wirtschaftssanktionen gegen Russland getrieben werden konnten, sehr zum Nachteil ihrer eigenen wirtschaftlichen Interessen. Schicht für Schicht wurde anti-russische Propaganda angehäuft, um eine großteils ahnungslose Öffentlichkeit auf beiden Seiten des Ozeans an der Nase herumzuführen.

 

In den Niederlanden, von wo aus ich all das beobachtet habe, wurde Putin in den meisten Medien persönlich für den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs über der Ukraine verantwortlich gemacht, wobei 298 Menschen getötet wurden. Es gab keine ernsthaft Untersuchung. Die Präsentation der „nahezu definitiven“ Ergebnisse durch die gemeinsame Untersuchungskommission JIT unter holländischer Leitung enthält keine Hinweise auf die runden Einschusslöcher im Wrack durch Kampfflugzeuge und auch keine Aussagen von Augenzeugen. Denn das würde die Regierung in Kiew zum Hauptverdächtigen machen. Moskaus Zweifel an der Integrität der Untersuchung, deren Regeln besagen, dass Ergebnisse nur veröffentlicht werden wenn Kiew zustimmt, wurden vom holländischen Außen- und Premierminister beleidigt zurückgewiesen.

 

Als die Kämpfe in Syrien eine neue Phase erreichten und die Widersprüche in der offiziellen Story von Washington/NATO eine neue Betrachtung der Dinge nötig machten, da mussten die Redakteure Verrenkungen machen, damit die Bösen die Bösen bleiben. Und die Dschihadisten-Gruppen, die für den Sturz der säkularen Assad-Regierung kämpfen, werden durchgehend als moderate Dissidenten bezeichnet, die eine westliche Unterstützung verdienen, egal wie grausam und mörderisch sie bei ihren Besetzungen in Aleppo und anderswo vorgegangen sind. Und die Russen sind natürlich die Vergewaltiger der westlichen Werte.

 

Die Architekten einer offiziellen Realität, die weit von jenen Fakten abweicht, von denen man dachte dass man sie kennt, müssen sich auf vollendete Tatsachen (faits accompli) stützen, die sie mit Militär oder Polizeigewalt und Einschüchterung erreichen, in Kombination mit einer durch die Massenmedien verordneten passenden Interpretation oder einem Blackout.

 

Im atlantischen Becken wurden diese Zustände dadurch erreicht, dass in den hohen Rängen eine politische Strafmündigkeit nach und nach verloren gegangen ist. Und durch Regierungsbehörden, denen gestattet wird ein Eigenleben zu führen, von der verehrten Geheimhaltung geschützt. Das Ergebnis: Die Menschen in Amerika und Europa wurden in eine Fantasiewelt versetzt, in der es eine ständige Bedrohung durch Terroristen und einen üblen Diktator in Moskau gibt. Für Amerikaner ist es der endlose Krieg, den ihre eigene Regierung führt, d.h. es bleibt ihnen keine andere Wahl als Massenmord zu billigen, denn er ist ja angeblich nötig für die Sicherheit. Für Europäer, zumindest jene im Nordteil, sind die zahlreichen NATO-Panzer, die an die Grenzen zur russischen Föderation rollen und der Truppenaufmarsch in jenen Gebieten eine Extra-Garantie, zusätzlich zu den Raketen die schon da waren, damit Wladimir Putin seinen Zwang beherrscht, sich ein oder zwei europäische Länder zu schnappen.

 

In kleinerem Maßstab gilt das auch für die Niederlande, die immer am 4. Mai der Kriegstoten von 1940-45 gedenken. Jetzt müssen wir auch die Gefallenen in Afghanistan hinzuzählen, als wären die dort geopfert worden um uns vor der Bedrohung der Taliban hinterm Hindukusch zu verteidigen.

 

Seit dem Beginn dieses Jahrtausends gab es eine Kette von Realitäten, so wie es von Karl Rove vorausgesagt wurde, verstärkt durch Terrorattacken (ausgeführt von echten Terroristen oder auch nicht). Aber eine solche Realität zweifelt man nur an, wenn man seine eigene Reputation riskieren will. Das geopolitische Bild, das sie mit erschaffen haben, ist in den Köpfen der meisten ziemlich schlüssig – wenn man seine Neugier zügeln kann und das Gefühl für Widersprüche ausreichend stumpf ist. Schließlich werden die Details der offiziellen Realität ständig aufgefüllt und geglättet, durch ausgefuchste Kampagnen aus der PR-Welt, mit Beihilfe von Denkpanzern und Lehrstühlen.

 

Aber eine Frage fällt einem immer wieder ein: Glauben die politische Prominenz und die gut situierten Redakteure, insbesondere jene, von denen man weiß dass sie einmal einen skeptischen Kopf hatten, wirklich das Alles? Nehmen jene Kabinetts- oder Parlamentsmitglieder, die über die letzten Enthüllungen des einen oder anderen Putinskandals so hitzig werden können, wirklich ernst was sie da sagen? Nicht alle glauben daran, ich weiß das aus vertraulichen Gesprächen. Aber es scheint zwischen der Elite in der Regierung, in den Medien, in gehobenen sozialen Positionen und den einfachen Leuten, die in den qualvollen Zeiten des Populismus manchmal als ungebildet bezeichnet werden, einen markanten Unterschied zu geben. Viele unter den Letzteren scheinen zu denken dass hier etwas stinkt. Könnte sein, denn nach meiner Erfahrung haben sich die Wachen selbst weitergebildet, etwas das die Kommentatoren nicht ganz verstehen, die es durch die Bürokratie der höheren Erziehung zu etwas gebracht haben.

 

Ein Nachteil für die Elite ist, dass sie sich an die akzeptierte Geschichte halten muss. Wenn man davon abweicht, wenn man seine Gedanken zu sehr schweifen lässt (was unvermeidlich ist wenn man abweicht), dann ist man in den Augen der Anderen nicht mehr vertrauenswürdig. Ist man Journalist und das Einkommen hängt von einer Zeitung der Massenmedien oder einem Fernsehsender ab, dann riskiert man seinen Job zu verlieren wenn man sich keine Selbstzensur auferlegt.

 

Folgerichtig haben sich Publikationen, die einst zu Recht als Qualitätszeitungen bekannt waren, in unlesbare Schundblätter verwandelt. Die Zeitung, bei der ich Jahrzehnte lang angestellt war, redigierte unter der Prämisse, dass man bei Aussagen den Korrespondenten und nicht den Behörden den Vorzug gab. Heute kann man sich keine größere Loyalität für die in Washington und Langley geschaffene Realität vorstellen. Für den Großteil Nordeuropas wird die offizielle Story, die aus den USA stammt, durch die BBC und andere ehemals zuverlässige Lieferanten von Nachrichten und Meinungen wie dem Guardian, der Financial Times und dem (schon immer unzuverlässigerem) Economist.

 

Die Wiederholung verleiht dem Unsinn, der ständig auf den Seiten einst ernsthafter Publikationen wiederholt wird, eine noch stärkere Aura der Wahrheit. Die detaillierten Analysen der Entwicklungen, die sich aus der Verbindung falscher Indizien ergeben, verleihen den Märchen in den Köpfen der Gelehrten und in Parlamentsdebatten noch mehr Gewicht. Während ich hier schreibe verbreitet sich in den Meinungsspalten auf meiner Seite des Atlantiks die große Sorge, wie man bei den anstehenden Wahlen in Europa eine Einmischung Putins verhindern soll.

 

Die von Rove vorhergesagten Realitäten haben die Parlamentsdebatten bevormundet, die Diskussionen und Vorlesungen zu den laufenden Angelegenheiten und alles was im Fernsehen angeblich ernsthafter Natur sein soll. Es gleicht jetzt der Simplizität eines Comics, mit Bösewicht, Held und Schurken. Sie haben eine Vielzahl von Beiträgen produziert in denen die Tatsachen auf dem Kopf stehen. Selbst jene, die gegen eine Provokation Moskaus sind, werden gezwungen, die eine oder andere Bemerkung einzustreuen, Putin sei ein Mörder oder Tyrann. Sonst könnte man sie noch für Verräter an den Werten der Aufklärung oder gar für russische Marionetten halten, so wie es mir erging. Die Schichten der Nicht-Realität haben gebildete und ernsthafte Menschen daran gehindert, über die Welt klar nachzudenken und wie es so weit kommen konnte.

 

Wie war es möglich, dass die Voraussagen von Rove so komplett eintreffen konnten? Die Antwort ist einfach: „Sie“ sind gleich zu Beginn mit monumentalen Lügen davongekommen. Je mehr die Behörden erfolgreich lügen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie in großem Stil weiter lügen, um den Zwecken der früheren Lügen zu dienen. Dieses „Sie“ steht für Personen und Gruppen im Machtsystem, die außerhalb der legalen Grenzen als eine Hydra-köpfige Einheit arbeiten, deren Koordinierung vom jeweiligen Projekt, Feldzug, Auftrag oder der anstehenden Aktion abhängt. Diejenigen mit viel Macht sind seit dem Anfang des Jahrhunderts mit dem übertriebenen und außergesetzlichen Gebrauch der Macht davongekommen, weil die Systeme, die die Mächtigen zur Verantwortung ziehen sollten, auf beiden Seiten des Atlantiks zerbröselt sind. Darum ist auch eine mögliche Opposition gegen die Taten der Realitätsarchitekten auf nahezu Null geschrumpft. Und gleichzeitig hat man es geschafft, dass Menschen, deren Job oder persönliche Neigung sie dazu leitet der Wahrheit nachzuspüren, sich für diese Suche schuldig fühlen.

 

Um diesen Mechanismus zu verstehen, studiert man das am Besten unter dem Blickwinkel der Einschüchterung. Sich an die offizielle Story zu halten weil man muss, ist vielleicht nicht so schlimm wie ein unter vorgehaltener Waffe erzwungener Glaubenswechsel. Aber es gehört in die gleiche Kategorie. Es beginnt damit dass seltsame Schuldgefühle ausgelöst werden. So erinnere ich mich wenigstens daran. Ich lebte in Tokio und hatte gerade Mark Lanes Buch Rush to Judgement gelesen, das erste große Buch, das den Warren-Report zum Mord an JFK zerstörte. Da bemerkte ich, dass ich langsam zu einer unerwünschten Kategorie von Menschen gehörte, die die Existenz von Verschwörungen ernst nahm. Wir alle schulden den Autoren der Internet-basierten Samizdat-Literatur Dank, die uns jüngst daran erinnerten, dass der herabsetzende Gebrauch des Verschwörungslabels aus einem der größten Erfolge von Falschinformation stammt, den die CIA 1967 begonnen hat.

 

Dass sich Journalisten wegen ihrer peinlichen Fragen schuldig fühlten, diese Kampagne datiert vor Dick Cheney, Rove und Bush. Aber die Hochleistungsphase wurde erst in dem Moment erreicht, den ich als den Auslöser des Triumphs der politischen Unwahrheit sehe.

 

Seit 9/11 haben wir eine massive systematische Einschüchterung erlebt. Das breitere Publikum kennt die Absurditäten der Flughafensicherheit – der Beweis dafür sind die Berge an Nagelklipsern – jeder wird an die launenhaften Zwangsmittel der Behörden erinnert. Jedes Mal wenn Menschen dazu gebracht werden ihre Gürtel und Schuhe auszuziehen – und das sind nur die am wenigsten irren Beispiele – werden sie daran erinnert: Ja, wir können euch das antun! Halb Boston und ganz Frankreich konnten unter nicht erklärtes Kriegsrecht gestellt werden und sagt den Menschen: Ja, wir haben euch voll unter Kontrolle! Für Journalisten haben unerforschte Schuldgefühle eine große Bedeutung. Die Ernsthaften darunter fühlen sich schuldig, weil sie verstörende Fragen stellen wollen. Und so vergewissern sie sich, dass sie noch zur „zurechnungsfähigen“ Menschheit gehören und nicht zu jenem Segment, zu dessen Glaubenssystem Außerirdische in fliegenden Untertassen gehören. Aber es gibt da eine verwirrende Beziehung zu einem anderen Schuldgefühl, nämlich dass man den unbeantworteten Fragen nicht nachgegangen ist. Das Heilmittel scheint zu sein, dass man auf die offizielle Story noch eins drauf setzt. Warum bringen sie die Floskel „Ich habe keine Zeit für Wahrsager (Truther)“, wenn sie das Gefühl haben dass genau da der Schuh drückt?

 

Sie kennen sicher die ziemlich allgemeine Antwort, wenn das 9/11-Massaker zur Diskussion steht. Kluge Leute sagen dann „da wage ich mich nicht ran“. Was einen an die Warnung auf mittelalterlichen Seekarten mit dem Hinweis „hier gibt es Drachen“ erinnert. Keine dumme Antwort. Es zeugt von dem Verständnis dass es kein Zurück gibt, wenn man sich erst einmal dorthin begeben hat. Wenn man die grundsätzlichen Schlussfolgerungen des offiziellen 9/11-Berichts akzeptiert, dann kann einer nicht mehr abstreiten, dass an jenem Tag die Naturgesetze aufgehört haben zu funktionieren. Und, das stimmt, wenn man sich dorthin wagt und öffentlich Zeugnis ablegt was man gesehen hat, dann wird man verschlungen; deine Karriere in einer Regierungsbehörde, in den Medien und sogar im Lehrbetrieb ist dann wahrscheinlich zu Ende.

 

Wir befinden uns daher zur Zeit in einem beträchtlichen Gebiet nicht kartografierten Geländes, was anerkanntes politisches Wissen betrifft. Und das ist ein unverzichtbares Wissen, wenn man das gegenwärtige Weltgeschehen und die amerikanische Rolle darin in eine richtige Perspektive rücken will.

 

Die Motive jener aufzuzeichnen, die sich „nicht dahin wagen“ wollen, könnte ein Weg sein um diese schreckliche Verklemmung zu lösen. Dass man sich an seinen Job klammert ist ein ehrenwertes Motiv, wenn man eine Familie zu ernähren hat. Auch das Karriere-Motiv ist nicht zu verachten. Es ist auch eine ganz normale Erwartung, dass, hat man sich erst einmal dorthin begeben, man sein Stimme verliert um bedeutende soziale Missstände und politische Missetaten anzusprechen. Ich glaube dass auf den Samizdat-Seiten des Internets leicht Autoren zu entdecken sind, die vor allem das im Hinterkopf haben. Ein weiterer möglicher Grund, dass man sich nicht dorthin begeben will, ist ein bekannterer, ähnlich dem Abstreiten man habe eine schreckliche Krankheit. Auch vorstellbar ist die ehrenwerte Haltung, man wolle die soziale Ordnung aufrecht erhalten, angesichts der Aussicht auf dramatische politische Aufstände, sollte ein Verbrechen aufgedeckt werden, das so groß ist dass es sich kaum mit etwas anderem in der amerikanischen Geschichte vergleichen lässt. Wo könnte das enden – im Bürgerkrieg? Im Ausnahmezustand?

 

Was ich nicht ertragen kann ist die Haltung einer Person, die von dem verehrt wird was man die Linke nannte. Und der diese Klasse der politisch interessierten Amerikaner so geführt hat, damit sie weiß wo sie hin darf und wohin nicht. Noam Chomsky schweigt nicht einfach nur dazu, er macht sich über Studenten lustig, die aufgrund ihrer Neugier logische Fragen stellen. Damit entmutigt er eine ganze Generation die an den Universitäten studiert und in Fragen des Bürgerrechts aktiv ist. Man kann nur hoffen, dass dieser überschätzte Analyst des Establishments, der dabei mithilft, die unangenehmsten Fragen aus der öffentlichen Sphäre herauszuhalten, über die Widersprüche und Lächerlichkeit seiner eigenen Urteile stolpert und vor seinem Publikum zusammensackt.

 

Der Siegeszug der politischen Unwahrheit hat ein weitverzweigtes System politischer Einschüchterung hervorgebracht. Es sei daran erinnert dass es dem Einschüchterer egal ist was einer glaubt und was nicht, er will mit der Tatsache beeindrucken dass du keine Wahl hast. Das ist der Kern der Ausübung brachialer Macht. Bei False Flag Ereignissen erscheinen die Indizien manchmal ziemlich offensichtlich falsch und ja, man könnte das als Absicht interpretieren. Man denke nur an das Auffinden von Pässen und Identitätspapieren, die von Terroristen versehentlich zurückgelassen wurden. Oder dass sie fast immer Polizeibekannt und verdächtig waren? Wie sieht es damit aus, dass sie von der Polizei erschossen werden bevor man sie befragen kann? Könnten das drohende Signale der ultimativen Macht an ein zweifelndes Publikum sein: Hallo Sie! Wagen Sie nicht uns zu widersprechen! Sind die Personen, die von der Polizei getötet wurden, die selben die das Verbrechen begangen haben? Nachfragen, die einst von Nachrichtenredakteuren für ganz normal und notwendig gehalten wurden, glänzen durch ihre Abwesenheit.

 

Wie kann man sich mit Roves Prophezeiung anlegen? Er sagte zu Suskind, dass dieser ständig vor neu geschaffenen Realitäten stehen werde. Und das ist es was die Massenmedien weiterhin tun. Seine Worte haben sehr deutlich gemacht: Ihr habt keine Wahl!

 

Eine Frage die vielleicht in vielen Köpfen umgeht, wenn sie den neu vereidigten Präsidenten der Vereinigten Staaten betrachten, der anscheinend wie John F. Kennedy verstanden hat, dass die Geheimdienste („Intelligence“) ein gefährliches Eigenleben führen: Wann wird er den Mächten einer unsichtbaren Regierung nachgeben? Wenn man ihm zu verstehen gibt, dass auch er keine Wahl hat?


"Leider gibt es unter den Journalisten zu viele Mitläufer und Feiglinge.“

 

https://www.sott.net/article/340726-Interview-with-Flemish-priest-in-Syria-Putin-and-Assad-saved-my-life

 

9. Interview mit einem flämischen Pater in Syrien:

Putin und Assad haben mein Leben gerettet.“

 

von Wierd Duk, AD, 24.01.2017, englische Übersetzung von Sott.net

 

Das holländische Original:

http://www.ad.nl/nieuws/poetin-en-assad-hebben-mijn-leven-gered~add21ab7/

 

Der flämische Pater Daniel Maes (78) lebt in Syrien in dem Kloster Mar Yakub aus dem 6.Jahrhundert in der Stadt Qara, 90km nördlich der Hauptstadt Damaskus. Pater Daniel ist ein Augenzeuge des „Bürgerkriegs“ und nach seinen Angaben sind die westlichen Berichte über den Konflikt sehr irreführend. Kurzum: „Die Amerikaner und ihre Alliierten wollen das Land zugrunde richten.“

 

Interviewer: Sie sind sehr kritisch über die Medien-Berichterstattung zu Syrien. Was stört Sie daran?

 

Pater Daniel: „Die Vorstellung, dass gegen den Präsidenten Assad ein Volksaufstand stattgefunden hat, ist komplett falsch. Ich bin seit 2010 in Qara und habe mit meinen eigenen Augen gesehen, wie Agitatoren von außerhalb Syriens Proteste gegen die Regierung organisiert und Jugendliche angeworben haben. Das wurde von Al Jazeera gefilmt und gesendet, um den Eindruck zu erwecken, es fände eine Rebellion statt. Ausländische Terroristen haben Morde begangen, gegen Sunniten und christliche Gemeinden, um unter dem syrischen Volk religiöse und ethnische Zwietracht zu säen. Aber nach meiner Erfahrung ist das syrische Volk eigentlich sehr einig.

 

Vor dem Krieg war dies eine harmonische Stadt: Ein säkularer Staat in dem verschiedene religiöse Gemeinden friedlich nebeneinander lebten. Es gab kaum Armut, Bildung kostete nichts und die Gesundheitsversorgung war gut. Nur seine politischen Ansichten konnten man nicht frei ausdrücken. Aber den meisten Menschen war das egal.“

 

(Kommentar von Sott.net:

 

Beachten Sie, dass Al Jazeera genau dasselbe in Libyen angestellt hat:

 https://www.sott.net/article/298448-Behind-the-Headlines-NATO-Slaughter-James-and-Joanne-Moriarty-expose-the-truth-about-what-happened-in-Libya#

 

Hinter den Schlagzeilen: Das NATO-Gemetzel – James und Joanne Moriarty decken die Wahrheit über das Geschehen in Libyen auf

 

...während dieser Zeit war man als Journalist in Libyen relativ sicher. Nicht weil diese Tiere die Journalisten als neutrale Beobachter respektiert hätten, sondern weil die Journalisten auf ihrer Seite waren. Die Moriartys haben Beweise über eingebettete Journalisten, vor allem von der Katar-gesteuerten Al Jazeera, deren Mitarbeiter vom ersten Tag an unter den Terroristen waren, die persönlich Luftschläge anforderten und eng mit den Terroristen zusammenarbeiteten.“)

 

 

Interviewer: Mutter Agnes Mariam aus ihrem Kloster Mar Yakub (Hlg. Jakob) wird beschuldigt, sich auf die Seite des Regimes zu schlagen. Sie hat Freunde in den obersten Rängen.

 

Pater Daniel: „Mutter Agnes Mariam hilft der Bevölkerung. Sie hat vor Kurzem eine Suppenküche in Aleppo eröffnet, wo fünf Mal in der Woche 25.000 Mahlzeiten zubereitet werden. Schauen Sie, es ist ein Wunder dass wir noch am Leben sind. Wir verdanken das der Regierung Assads und Wladimir Putin, denn er entschied sich einzugreifen als die Rebellen vor der Machtübernahme standen.

 

Als Tausende von Terroristen sich in Qara niederließen, da fürchteten wir um unser Leben. Sie kamen aus den Golfstaaten, Saudi Arabien, Europa, der Türkei, Libyen, viele von ihnen waren Tschetschenen. Sie bildeten eine fremde Besatzungsmacht, alle mit Al Qaeda und anderen Terroristen verbündet. Vom Westen und den Alliierten bis auf die Zähne bewaffnet und sie beabsichtigten gegen uns vorzugehen. Sie sagten buchstäblich: 'Dieses Land gehört jetzt uns.' Sie standen oft unter Drogen, bekämpften einander und schossen Abends wild um sich. Wir mussten uns lange Zeit in den Gruften des Klosters verstecken. Jeder war glücklich als sie von der syrischen Armee endlich vertrieben wurden. Die Einwohner Syriens, weil sie die ausländischen Rebellen hassen, und wir weil der Friede wieder eingekehrt war.“

 

Interviewer: Sie sagen also dass die syrische Armee die Zivilisten beschützt. Aber es gibt jede Menge Berichte über Kriegsverbrechen der Streitkräfte Assads, wie zum Beispiel das Bombardement mit Fassbomben.

 

Pater Daniel: „Wissen Sie denn nicht, dass die Berichterstattung der Medien über Syrien die größte Medienlüge unserer Zeit ist? Sie verbreiten blanken Unsinn über Assad. In Wahrheit waren es die Rebellen, die plünderten und töteten. Glauben Sie, dass das syrische Volk so blöd ist? Glauben Sie, dass man die Menschen dazu gezwungen hat Assad und Putin zuzujubeln? Es sind die Amerikaner, die ihre Hand im Spiel haben, wegen der Pipelines und den Ressourcen in der Region, und um Putin zu ärgern.

 

Saudi Arabien und Katar wollen in Syrien einen sunnitischen Staat gründen, ohne religiöse Freiheiten. Aus diesem Grund muss Assad weg. Wissen Sie, als sich die syrische Armee auf den Angriff auf Aleppo vorbereitete, da kamen moslemische Soldaten zu mir um einen Segen. Zwischen gewöhnlichen Moslems und Christen gibt es kein Problem. Es sind die radikalen Islamisten, die vom Westen unterstützten Rebellen, die uns massakrieren wollen. Sie sind alle Al Qaeda und IS. Es gibt keine gemäßigten Rebellen mehr.“

 

Interviewer: Sie haben einmal Hillary Clinton als „Teufel in Heiligem Wasser“ bezeichnet, da sie als Außenministerin den Konflikt absichtlich verschlimmert habe.

 

Pater Daniel: „Ich bin glücklich mit Trump. Er sieht was jede normale Person versteht: Dass die USA damit aufhören sollten, Länder mit natürlichen Ressourcen zu schwächen. Dass die Amerikaner versuchen, eine unipolare Welt durchzusetzen, das ist das größte Problem. Trump versteht, dass der radikale Islam eine größere Bedrohung als Russland ist.

 

Warum sollte ich m ich aufregen wenn er gelegentlich seine Hosen herunterlässt? Wenn Trump die Geopolitik so angeht wie er angekündigt hat, dann sieht die Zukunft hell aus. Dann gleicht sie sich dem Ansatz Putins an. Und hoffentlich gibt es dann eine Lösung für Syrien und der Friede kehrt zurück.“

 

Interviewer: Sie wissen dass ihre Analyse kontrovers ist und viel Kritik ernten wird?

 

Pater Daniel: „Ich spreche aus meiner persönlichen Beobachtung. Und niemand muss mir glauben, richtig? Aber eins weiß ich: Die Medien können mit ihrer Berichterstattung entweder zum Massaker am syrischen Volk beitragen oder dem syrischen Volk helfen. Leider gibt es unter den Journalisten zu viele Mitläufer und Feiglinge.“


http://www.theblogmire.com/warning-madonnas-revolution-of-love-has-broken-out-and-its-very-very-angry/

 

10. Madonnas Revolution der Liebe hat begonnen und sie ist sehr, sehr wütend

 

von Rob Slane, 25.01.2017

 

Es ist eine interessante Erscheinung, dass trotz der Menge an Popsongs in den letzten Jahrzehnten, die uns zu mehr Liebe zueinander ermutigten, es so scheint als gäbe es nach der Liebeslieder-Bewegung eher weniger Liebe in der Gesellschaft. Vielleicht liegt das Problem darin, dass der Rest von uns ihre Worte nicht ernst genug genommen hat. Und folglich befinden wir uns in einer zunehmend gespaltenen, zerbrochenen Gesellschaft.

 

Warum auch immer, aber man möchte doch meinen, dass das Ergebnis die Sternchen (Starlets) abgeschreckt hätte, aber nein. Trotz des entmutigenden Ergebnisses ihrer Bemühungen ziehen viele von ihnen weiterhin eine einsame Furche über die Welt, ermahnen uns mit ihren Liedern und Reden, die Liebe dem Hass vorzuziehen, so wie sie.

 

Eine von denen, die sich besonders rastlos dafür eingesetzt hat um den Leuten zu sagen, wie sehr sie sich gegenseitig lieben sollen, ist die Großmutter der Popsternchen, Madonna Louise Ciccone. Ihr jüngster Versuch, die Welt in einen besseren Ort zu verwandeln, kam als sie beim „Marsch der Frauen auf Washington“ die Bühne betrat und uns mit einer stürmischen Predigt noch einmal daran erinnerte, den Weg der Liebe und nicht den des Hasses einzuschlagen. Ja sie ging sogar noch weiter und kündigte das Morgengrauen einer „Revolution der Liebe“ an, vor einer Menge Frauen mit rosa Genitalienmützen, die sagen sie würden Frauen so sehr lieben dass es ihr fundamentales Recht sei, zukünftige Frauen (und natürlich Männer) zu töten wenn sie es so wollen:

 

Seid ihr bereit, die Welt durchzuschütteln? Willkommen bei der Revolution der Liebe. Bei der Rebellion. Bei unserer Weigerung als Frauen, dieses neue Zeitalter der Tyrannei zu akzeptieren. Wo nicht nur Frauen in Gefahr sind sondern alle Randgruppen. Wo Menschen, die einzigartig unterschiedlich sind, vielleicht als Straftäter betrachtet werden. Wir brauchten diese Finsternis um endlich verdammt nochmal aufzuwachen.“

 

Ein interessanter Ansatz zur Liebe, ich geb's zu. Nicht ganz wie das hier:

 

Liebe ist geduldig und freundlich; Liebe beneidet nicht oder prahlt; sie ist nicht arrogant oder unhöflich. Sie besteht nicht auf ihrem eigenen Weg; Sie ist nicht reizbar oder nachtragend; Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich mit der Wahrheit. Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles und duldet alles.“ (1 Korinther 13:4-7)

 

In der Tat stellt sich heraus, dass die Liebe in der Revolution der Liebe nicht sonderlich geduldig ist. Ganz zu schweigen davon dass sie ganz schön grob ist. Ach ja, und es wird geflucht. Ist ja klar. Eines der Markenzeichen der Liebe, aber das wisst ihr ja vielleicht schon. Und trotz ihrer Unhöflichkeit und Derbheit ist die Revolution der Liebe sowohl gerecht und gut:

 

Es scheint als wären wir in ein falsches Gefühl der Bequemlichkeit verfallen. Dass die Gerechtigkeit siegen und das Gute am Ende gewinnen würde. Nun, das Gute hat in dieser Wahl nicht gewonnen, aber das Gute wird am Ende siegen.“

 

Madonna steht auf der Seite der Gerechtigkeit und des Guten, sagen Sie? Ich gebe zu dass ich diese Möglichkeit noch nicht so betrachtet habe. Besonders nach ihrer Rolle bei der Herabsetzung und Herabwürdigung von Frauen, die ganzen Jahre hat sie sich vor Millionen von anhimmelnden Mädchen auf der Suche nach einem Vorbild wie eine glorifizierte Prostituierte gekleidet und benommen. Aber ich als glücklich verheirateter, ziemlich blasser weißer Mann erkenne, dass meine Beobachtungen zu solchen Dingen grundverkehrt sein müssen. Man sollte sie außer Acht lassen, weil sie wahrscheinlich unter eine bestimmte Kategorie von Hassrede fallen.

 

Danach wendet sich Madge wieder ihrer charmanten und unverwechselbaren Botschaft der reinen Liebe zu:

 

Und an alle unsere Lästerer, die meinen dass dieser Marsch zu nichts führen wird: Fickt euch! Fickt euch. Ja, ich bin wütend. Ja, ich bin außer mir. Ja, ich habe oft darüber nachgedacht, das Weiße Haus in die Luft zu jagen, aber ich weiß dass das nichts ändern würde.“

 

Können Sie das Echo aus dem Korintherbrief hören, hören Sie's? Liebe verflucht andere. Liebe ist wütend. Liebe ist außer sich. Liebe will Gebäude in die Luft jagen – vermutlich mitsamt dem Staatsoberhaupt. Da denkt man an den armen alten Guy Fawkes. Jetzt wissen wir, dass wir ihn die ganze Zeit missverstanden haben. Jahr für Jahr verbrennen die Menschen seine Bilder. Und erst jetzt finden wir heraus, dass er vermutlich aus reiner Liebe den König zu töten versuchte.

 

Und schließlich, falls die Damen mit den Genitalmützen, die verlangen dass man ihnen erlaubt, jede Menge zukünftiger Frauen zu töten, vergessen haben warum sie da waren, erinnert sie Madge nochmal daran, worum es bei der Revolution geht:

 

Ich wähle die Liebe. Seid ihr bei mir? Sagt es mit mir: Wir wählen die Liebe. Wir wählen die Liebe. Wir wählen die Liebe.“

 

Und natürlich hat sich die Menge auch für die Liebe entschieden.

 

Jetzt habe ich gehört dass man sagt, Ironie wäre nicht so das Ding der Amerikaner, und ich glaub's fast. Kommt schon, Jungs. Das müsst ihr doch kapieren, oder? Wir haben es mit einer Frau zu tun, die Galle spuckt und es Liebe nennt.Wir haben es hier mit einer Frau zu tun, die ihre Karriere damit gemacht hat, indem sie sich so kleidet, dass bestimmte Männer gerne nach bestimmten Dingen grapschen möchten. Sie predigt vor einer Frauenmenge, die ein Abbild dieser bestimmten Dinge auf dem Kopf tragen, und sie protestieren gegen den Mann, der einst sagte, er würde gern nach diesen bestimmten Dingen grapschen. Wenn das nicht Ironie auf Stelzen und Steroiden ist, direkt vor den eigenen Augen, dann weiß ich auch nicht mehr!

 

Das einzige was noch gefehlt hat war Victoria Nuland – die mit der berühmten Revolution der Würde – wenn sie ihre kleinen rosafarbenen Kekse verteilt und damit zu verstehen gibt, dass ein weiterer gewählter Führer gestürzt und ein Land in eine unnötige Krise und in einen Bürgerkriegszustand gestürzt werden soll. Aber nachdem Herr Soros anscheinend mit mehr als 50 der Marschgruppen verknüpft ist, und nachdem alles in Kürze kaputt ist, was er sich mit seinen schmuddeligen Pfoten schnappt, befürchte ich, dass die Kekse, das Chaos und Amerikas eigener Maidan nicht mehr so weit entfernt sind.

 

Aber lassen sie mich mit einer Aufmunterung schließen. Madonna kommt in Wahrheit etwas spät zu der Party. Es ist bereits eine Revolution der Liebe unterwegs. Sie kommt wenn die Menschen ihre Selbstverehrung ablegen und und stattdessen dem dreifaltigen Gott die Ehre geben. Und wenn sie das tun, dann geschieht etwas Eigenartiges. Plötzlich wird die Art der Liebe aus dem Korintherbrief zur Wirklichkeit. Ich habe das oft in vielen Kirchen erlebt. Es ist nicht ganz die Art Liebe wie wir sie im Evangelium von Madonna hörten. Liebe ist tatsächlich geduldig und tatsächlich freundlich. Sie ist nicht wirklich reizbar oder nachtragend oder selbstverliebt. Aber die gute Nachricht ist, dass auch sie willkommen ist. Sogar Madonna. Alles was sie braucht ist echte Reue und dann kann auch sie kommen und herausfinden, dass Liebe alles erträgt, alles glaubt, alles hofft und alles duldet.


 

 

http://www.paulcraigroberts.org/2017/01/24/three-days-trump-already-kept-one-pledge/

 

11. Drei Tage im Amt und Trump hat bereits ein Versprechen eingelöst

 

von Paul Craig Roberts, 24.01.2017

 

Am dritten Trump-Tag liegt Trump gegen das Establishment bereits 1:0 in Führung. Bleibt das so?

 

Ich bin kein Trump-Verherrlicher. Ich bin ein Punktezähler.

 

Am dritten Tag seiner Präsidentschaft hat Donald Trump eine präsidiale Anordnung unterzeichnet, dass sich die Vereinigten Staaten aus der Trans-Pazifischen Partnerschaft (TPP) zurückziehen. Darauf basierend müssen wir auch annehmen, dass er auch die Transatlantische Partnerschaft (TTIP) begräbt.

 

Trump und seine Berater betrachten die Pazifische und die Atlantische Partnerschaft wie das Handelsabkommen NAFTA, das Nordamerikanische Freihandelsabkommen, das amerikanische Jobs auf Kosten der Amerikaner nach Mexiko verlagert hat.

 

Jedoch ist der strategischste Teil dieser Abkommen, dass es globale Konzerne immun macht gegen die Gesetze jener Länder, in denen sie Geschäfte betreiben, wenn diese Gesetze sich auf die Profite der globalen Konzerne negativ auswirken.

 

Wer entscheidet das? Nicht die Gerichte dieser Länder oder ein Weltgericht. Die Frage wird in einem Konzerntribunal entschieden, das nur mit Leuten der Konzerne besetzt ist.

 

Mit anderen Worten: Die souveränen Gesetze souveräner Länder, wie Frankreichs Gesetze gegen GMOs, werden mit Schadensersatzklagen konfrontiert, die von Konzerntribunalen entschieden werden. Das bedeutet das Ende der gesetzlichen Eigenständigkeit von Ländern.

 

Die sogenannten Handelspartnerschaften sind Waffen des amerikanischen Wirtschaftsimperialismus.

 

Ob sich Trump und seine Berater darüber bewusst sind oder nicht: Trump hat an seinem dritten Tag jener Macht, nach denen die globalen Konzerne der USA lechzen, einen tödlichen Stoß versetzt.

 

Wie werden diese eindrucksvollen Kräfte auf diesen Stoß reagieren, den ihnen Trump versetzt hat?

 

Es bleibt abzuwarten, ob die von Trump versprochenen Schläge gegen die Interessen der Elite weitergehen.

 

Die globalen Konzerne sind die Fünfte Kolonne (Anm.d.Ü.: Hier klingelt Trumps Rede vor der CIA in meinen Ohren, und das ist ein angenehmes Klingeln) in jenen Ländern in denen sie eingetragen sind und auch in den Ländern in denen sie Geschäfte betreiben. Sie haben keine Loyalität gegenüber irgendeinem Land, unterm Strich zählen nur die Gewinne. Alles was diese Profite erhöht ist ihnen Recht. Alles, was diese Gewinne schmälert, betrachten sie als ungesetzlich.

 

Der moderne Kapitalismus ist eine Welt aus Gewinnstreben, in der die Loyalität der Kapitalisten zu ihrem Geburtsland nichts mehr gilt, Adam Smith und David Ricardo gingen noch davon aus. Globale Konzerne der USA haben ihre Untreue gegenüber den USA dadurch bewiesen dass sie US-Jobs nach Asien verlagert haben. Man denke an Apple, Nike, Levi und der ganze Rest. Die Arbeitsplatzverlagerungen schneiden die Konsumenten von dem Einkommen ab, das man eigentlich mit der Produktion dieser Verbrauchsgüter in Verbindung bringt. Das führt zu Armut.

 

Die Belohnung für das Offshoring (die Arbeitsplatzverlagerung) der globalen Konzerne waren fette Gewinne, durch die geringeren Lohn- und Regulierungskosten. Das Ergebnis sind „Leistungsboni“ für die Vorstände und Aktiengewinne für die Anleger und die Vorstände, mit ihren Aktienoptionen oder anderen Einkommensanreizen.

 

Die Kosten bestehen im Abbau der Aufstiegsleiter, die die USA zu einer „Gesellschaft mit Chancen“ machte. Hohe Produktivität, Produktion mit Wertschöpfung und Facharbeiterjobs, wie solche im Software-Engineering, wurden ins Ausland verlagert. Im Falle der Software-Jobs greifen auch die Arbeitsvisa für Ausländer. Die Folge ist ein Zusammenbruch der Steuereinnahmen, auf allen örtlichen und Bundesebenen, und die daraus folgenden Anschläge auf die Sozialhilfe, Krankenwesen und staatliche und örtliche Pensionen.

 

Ein Land wie die USA, das sein Bruttonationaleinkommen an andere Länder verschenkt, muss sich von der Ersten Welt in die Dritte Welt verabschieden. Und Trump hat gesagt dass er das umkehren will.

 

Wie kann er das schaffen? Kann er das durch das Absenken der Körperschaftssteuer und die Einführung einer Einfuhrsteuer erreichen?

 

Die USA sind Mitglied eines Welthandelsabkommens, das Tarife oder „Einfuhrabgaben“ untersagt. Wenn das stimmt, dann müsste Trump zuerst die USA aus der WTO zurückziehen, das könnte schwierig werden.

 

Trump könnte jedoch den Lohnkostenvorteil der Konzerngewinne durch die Verlagerung ihrer Produktion für den US-Markt dadurch ausgleichen indem er die Besteuerungsgrundlagen für Konzerne verändert.

 

Geschieht die Wertschöpfung der Konzerne für ihre Produkte in den USA, d.h. wenn sie ihre Produkte für den amerikanischen Markt in den USA mit amerikanischen Arbeitern herstellen, dann würden sie geringer besteuert als wenn sie ihre Produkte im Ausland mit ausländischer Arbeitskraft herstellen. Der Unterschied in der Besteuerung kann so bemessen werden, dass er die Vorteile bei den Lohn- und Regulierungskosten ausgleicht (oder mehr). Dies ist eine innere Steuerangelegenheit und keine Sache von Tarifen auf im Ausland produzierte Güter. Und somit unterliegt es auch nicht den Regeln der WTO.

 

Aufgrund der globalistischen Propaganda haben die Amerikaner vergessen, dass ihre Wirtschaftsstärke im Inland gegründet wurde. Die Entwicklung der US-Wirtschaft basierte nie auf dem Außenhandel. Sie basierte stark auf dem Anstieg der Kaufkraft, den Hauptteil des Produktivitätszuwachses erhielt die amerikanische Arbeiterschaft.

 

Was die Arbeitsplatzverlagerungen erreicht haben: Die Einkommenszuwächse durch die Produktivität wurden durch die unterbezahlten Löhne in Asien in Konzerngewinne verwandelt.

 

Der asiatischen Arbeiterschaft weniger als ihren Anteil am Gewinn zu zahlen war leicht, denn in China, Indien, Indonesien und anderswo gibt es einen enormen Überschuss an Arbeiterschaft. Wo die Arbeiterschaft zahlreich und die Arbeit rar ist, da geht die Arbeiterschaft betteln.

 

Sogar heute noch ist die chinesische und indische Arbeiterschaft unterbeschäftigt. Die amerikanische Arbeiterschaft kann nur auf eine Art konkurrieren: Akzeptiere einen Lohn unterhalb des US-Lebensstandards.

 

Trump versteht das, ebenso wie Ross Perot und Pat Buchanan.

 

Ross Perot war ein Milliardär; dennoch hat er sich für die einfachen amerikanischen Arbeiter eingesetzt. Aber die Linke sagt, alle Milliardäre seien böse.

 

Pat Buchanan war ein hochrangiges Mitglied des Republikanischen Establishments; dennoch hat er sie verlassen und sich für die einfachen amerikanischen Arbeiter eingesetzt. Und die Linke sagt, er sei ein „Nixon-Reagan-Faschist“.

 

Ganz eindeutig, der kranke Überrest der amerikanischen Linken hat mehr Hass für jene, die sich für die Arbeiterklasse einsetzen, als für jene, die die Arbeiterklasse unterdrücken und Kriege anzetteln. Warum waren die Frauen nicht so schnell gegen Clinton und Bush/Cheney auf den Straßen? Oder gegen das Obama-Regime? Für ihr Töten, Verstümmeln, zu Waisen machen und die Vertreibung von Millionen Menschen in Afghanistan, Irak, Somalia, Pakistan, Jemen, Libyen und Syrien.

 

Dass wir die Linke mit der herrschenden Elite im Gleichmarsch gegen Trump erleben, das zeigt, dass die Linke sich von der Arbeiterklasse abgewendet hat.

 

Chris Hedges weiß nicht, wie überaus dringend die USA eine Revolution brauchen. Wenn eine Revolution kommt, dann wird sie eher von Donald Trump angeführt werden als von der Linken.

 

 

 


 

https://charleshughsmith.blogspot.de/2017/01/the-collapse-of-left.html

 

12. Der Kollaps der Linken

 

von Charles Hugh Smith, 22.01.2017

 

Die Linke ist nicht nur in Auflösung begriffen – es handelt sich um einen kompletten Zusammenbruch. Denn die Arbeiterklasse hat den Betrug und die Preisgabe der Arbeiterklasse durch die Linke durchschaut, die nur auf ihren persönlichen Wohlstand und Macht aus ist.

 

Nicht Präsident Trump ist die Quelle der wütenden Angst im progressiven Lager der Demokratischen Partei – es ist der komplette Zusammenbruch der Linken global. Um diesen Kollaps zu verstehen, müssen wir uns (wieder einmal) dem tiefsinnigen Verständnis von Marx über den Staat und den Kapitalismus zuwenden.

 

Wir reden hier nicht über den kulturellen Marxismus, den kennen die Amerikaner zur genüge; wir reden von Marx grundlegender Analyse der Wirtschaft, von der Sartre sagte, sie würde nur gelehrt um sie in Misskredit zu bringen.

 

Der kulturelle Marxismus bezieht sich sowohl auf Engels als auch Marx. Im heutigen Gebrauch beschreibt der kulturelle Marxismus die offenen Erosion traditioneller Werte – wie Familie, Gemeinschaft, religiöser Glaube, Eigentumsrechte und eine begrenzte Zentralregierung – zugunsten einer wurzellosen Kosmopolitik und eines ausufernden und allmächtigen Zentralstaats, der die Gemeinschaft, den Glauben und die Eigentumsrechte ersetzt. Und zwar mit staatlichen Kontrollmechanismen, die die Abhängigkeit vom Staat durchsetzen und mit einer Mentalität, in der das Individuum so lange eines anti-staatlichen Denkens schuldig ist, bis ihn des Staates eigene Regeln für unschuldig erklären.

 

Die Kritik von Marx am Kapitalismus ist ökonomisch: Kapital und Arbeit sind in ewigem Konflikt. In der Analyse von Marx hat das Kapital die Oberhand, bis die inneren Widersprüche des Kapitalismus die Kontrolle über das Kapital von innen heraus zerstören.

 

Das Kapital hat nicht nur über die Arbeiterschaft die Oberhand, es dominiert auch den Staat.

 

Es ist daher kein Zufall oder Ausreißer, dass die Staatskartell-Version des Kapitalismus global dominiert – es ist das einzig mögliche Resultat eines Systems, in dem das Kapital die herrschende Kraft ist.

 

Um dieser Dominanz des Kapitals zu begegnen, sind sozialdemokratische politische Bewegungen entstanden, um den Händen des Kapitals zugunsten der Arbeiterschaft einige Kontrollmaßnahmen abzuringen. Die sozialdemokratischen Bewegungen erhielten große Hilfe durch den Beinahe-Zusammenbruch der ersten Version des Kartell-Kapitalismus, die Große Depression. Das Abschreiben der faulen Schulden hätte das gesamte Bankensystem zum Einsturz gebracht und die Kernfunktion des Kapitalismus lahmgelegt: Die Kapitalvermehrung durch die Ausweitung der Schulden.

 

Die geschrumpften Eigentümer des Kapitals erkannten, dass sie vor einer düsteren Entscheidung standen: Entweder Widerstand leisten und durch Anarchismus oder Kommunismus gestürzt werden – oder den sozialdemokratischen Parteien etwas von ihrem Reichtum und Macht abzugeben, im Austausch für soziale, politische und ökonomische Stabilität.

 

Ganz allgemein gesprochen: die Linke war für die Arbeiterschaft (deren Rechte durch den Staat geschützt wurden) und die Rechte war für das Kapital (ebenfalls vom Staat geschützt).

 

Aber nach mehr als 25 Jahren globalem Neoliberalismus haben die sozialdemokratischen Bewegungen die Arbeiterschaft verlassen, um den eigenen Reichtum und die Macht zu umklammern, die ihnen vom Kapital angeboten wurden. Die Essenz der Globalisierung: Arbeit wird zu einem Allerweltsprodukt gemacht, das bewegliche Kapital kann rund um den Globus schwirren, auf der Suche nach den niedrigsten Arbeitskosten. Im Gegensatz dazu ist die Arbeiterschaft weit weniger mobil und kann nicht so flüssig und reibungslos wie das Kapital wandern um Mängel und Gelegenheiten auszunützen.

 

Der Neoliberalismus – das Öffnen der Märkte und Grenzen – ermöglicht es dem Kapital, die Arbeiterschaft mühelos unten zu halten. Die Sozialdemokraten, die für offene Grenzen sind, haben eine offene Einwanderung institutionalisiert, die den schon geringen Wert einheimischer Arbeit zugunsten billigerer Einwanderer-Arbeit weiter verkleinert, was dem Streben des Kapitals nach niedrigeren Kosten dient.

 

Die Globalisierung und die neoliberale Finanz- und Einwanderungspolitik stehen für den Kollaps der Linken und den Sieg des Kapitals. Jetzt beherrscht das Kapital den Staat und seine korrupten Strukturen zur Gänze – die politischen Parteien, der Lobbyismus, die Wahlkampfspender, gemeinnützige Stiftungen die als „Erst zahlen, dann mitmachen“ Geldstaubsauger funktionieren, und all die anderen Bestandteile des Kartellstaats-Kapitalismus.

 

Um den Kollaps der Linken bei der ökonomischen Verteidigung der Arbeiterschaft zu übertünchen, haben die Fürsprecher und die PR-Maschinen der Linken die Bewegungen zur sozialen Gerechtigkeit durch ihr wirtschaftliches Wohlergehen zur Anhäufung von ökonomischer Sicherheit und von Kapital ersetzt. Das war ein voller Erfolg, denn zig Millionen, nach ihrer eigenen Beschreibung „Progressive“, haben den großen Schwindel der Linken voll abgekauft. Dass Kampagnen für „soziale Gerechtigkeit“ zugunsten sozialer Minderheitsgruppen das Definitionsmerkmal einer progressiven, sozialdemokratischen Bewegung seien.

 

Dieser ablenkende Taschenspielertrick mit den wirtschaftlich neutralisierten Kampagnen für „soziale Gerechtigkeit“ maskieren die Tatsache, dass sozialdemokratische Parteien auf der ganzen Welt die Arbeiterschaft in die wirbelnden Propeller der Globalisierung, der freien Immigration und der neoliberalen Finanzpolitik geworfen haben – das alles nützt dem mobilen Kapital, das sich vollgefressen hat als die Linke die Arbeiterschaft verlassen hat.

 

In der Zwischenzeit haben sich die Bonzen der Linken sich selbst an der Großzügigkeit des Kapitals vollgefressen, für ihren Verrat. Man denkt dabei an die $200 Mio., die Bill und Hillary Clinton „verdient“ haben, und an unzählige andere Beispiele persönlicher Selbstbereicherung durch selbsternannte „Verteidiger“ der Arbeiterschaft.

 

Schauen Sie sich diese Grafik an, sie zeigt die Entwicklung des Anteils der Löhne am BIP (der Wirtschaftsleistung). Und dann sagen Sie mir, ob die Linke nicht für persönlichen Reichtum und Macht die Arbeiterschaft im Stich gelassen hat.

 

Die Linke ist nicht nur in Auflösung begriffen – es handelt sich um einen kompletten Zusammenbruch. Denn die Arbeiterklasse hat den Betrug und die Preisgabe der Arbeiterklasse durch die Linke durchschaut, die nur auf ihren persönlichen Wohlstand und Macht aus ist. Jeder der das abstreitet ist noch immer fest im Griff des Großen Linken Schwindels.

 

 

 


 

 

http://www.fort-russ.com/2017/01/its-begun-americas-maidan-rears-its.html

 

13. Es hat begonnen: Der Maidan erhebt sein Haupt in Amerika

 

von Ruslan Ostashko, 23.01.2017 Übersetzung ins Englische von J. Arnoldski

 

Als ich in der russischen Infosphäre die These verbreite, dass sich die USA in eine größere Ukraine verwandeln, dann haben das viele am Anfang für einen Scherz gehalten. Aber was sich dieser Tage in Washington und anderen amerikanischen – und einigen europäischen – Städten abspielt zeigt, dass es kein Scherz ist, sondern die raue Wirklichkeit in der wir leben. Wenn wir aufmerksam und unparteiisch hinsehen, wie geschickt Donald Trumps Regierung durchgeschüttelt wird, dann erkennt man leicht , dass gegen ihn die gleichen Methoden angewendet werden wie auf den Plätzen in Kiew, Kairo, Hong Kong und Moskau. Wenn wir uns die Details genauer anschauen, dann können wir mit Bestimmtheit sagen, dass ein amerikanischer Maidan in Vorbereitung ist, nicht nur mit den gleichen Mustern wie bei den blutigen Farbrevolutionen in anderen Ländern, sondern auch mit den selben Geldgebern. Sehen wir uns das genauer an.

 

Eine Protestwelle gegen den neu gewählten Präsidenten Donald Trump schwappt über amerikanische Städte. Die Demonstrationen werden angeblich zur Unterstützung der Frauenrechte abgehalten, aber die amerikanischen Massenmedien und die Demonstranten selbst haben deutlich gesagt, dass sie gegen die neue Regierung protestieren. Nach verschiedenen Schätzungen liegt die Gesamtzahl der Demonstranten bei diesen „Frauenaktionen“ in Washington bei etwa 200.000 Menschen, aber die Organisatoren sagten, es sei der „Marsch einer Million Frauen auf Washington“. Stop. „Marsch einer Million“...erinnert das einen nicht an etwas? Unter dem gleichen Motto haben die russischen Liberalen ihre Märsche organisiert. Und das ist nicht die einzige Ähnlichkeit.

 

Die Rolle der Aufwieglerin dieser demonstrierenden kreativen Klasse übernahm bei dieser Versammlung Madonna, die nebenbei bemerkt nie ihr Versprechen eingelöst hat, jeden oral zu befriedigen der Clinton wählt. In Russland und der Ukraine wurde die Rolle des „Demo-Rädelsführers“ auch von Rockstars übernommen: Shevcuk und Vakharchuk. Demonstrationen zur Unterstützung des amerikanischen „Marsch der Millionen“ haben in mehreren europäischen Städten stattgefunden, was wiederum sehr an die Demonstrationen zur Unterstützung des Maidan und an Bolotnaya erinnert. Die ersten kaputten Fensterscheiben und verletzten Polizisten haben wir bereits, und auch einige Dutzend Verhaftete, die die Anti-Trump-Presse sofort als politische Gefangene bezeichnete, als friedliche Demonstranten und unschuldige Kinder. Wie die amerikanische Polizei berichtete, wurden auch Baseballschläger und angespitzte Holzpfähle konfisziert, die diese „unschuldigen Kinder“ mitgebracht haben. Erinnert das einen nicht an etwas? Buchstäblich jedes Detail – von der Verteidigung der „unschuldigen Demonstranten“ durch die Medien bis zu den Baseballschlägern – ist ein Element dessen, was wir bei allen drei Maidans gesehen haben.

 

Und jetzt ein paar Worte zum wichtigsten Aspekt, dem Geld. Eine Ex-Reporterin des Wall Street Journal führte eine Untersuchung durch über die NGOs, die sich selbst als Organisatoren und „Schlüsselpartner“ des „Marsch der Millionen“ identifizieren. (Anm.d.Ü.: Siehe meine Übersetzung „Soros und der Marsch der Frauen“) Unter diesen Organisationen fand sie 56 Organisationen, die offiziell Geldmittel von Soros-Agenturen erhalten. Das ist eine öffentliche Information. Und jetzt stelle man sich vor, was hinter der Bühne abläuft.

 

Bis jetzt schlägt sich die neue Regierung ganz gut. Ja, es gab Pläne, die Amtseinführung zu stören, aber Unterstützer Trumps haben eine versteckte Aktion organisiert und die „Workshops der Aktivisten“ gefilmt, die massive Randale in Washington vorbereitet haben. Diese Informationen wurden dann wenige Tage vor der Vereidigung ins Internet geleakt. Für die zuständigen Behörden ist das durchaus von Interesse. Die Pläne der sogenannten „Anti-Faschisten“ beinhalteten eine Blockade der Metro der Hauptstadt und das Auslösen von Verkehrsstaus. In einem der Videobeispiele in einem „Workshop“ der Demonstranten kann man hören wie ein Organisator sagt: „Ein Schlag auf den Kehlkopf wirkt.“

 

Wie Pro-Trump-Journalisten berichteten, haben diese Informationslecks und die Aufdeckung der Pläne die Clintonistischen Söldner dazu gezwungen, ihre Pläne zur Randale stark einzuschränken. Die Proteste stellten sich dann auch als ziemlich lethargisch heraus. Aber muss wissen, dass das beim nächsten Mal anders laufen kann.

 

Jetzt wird deutlich, dass die Organisatoren des amerikanischen Maidans dazu bereit sind, Trump buchstäblich zu belagern und seine Regierung so lange zu beschießen bis sie vollständig zerstört ist. Sie suchen nach jenem Auslöser, der die Proteste in etwas Massives verwandeln kann, eine große Anschuldigung, mit der man die maximale Anzahl der Menschen auf die Straße bringen kann. Bis jetzt drehen sie an dem Rad, Trump „hasst Frauen“. Das hat nicht so gut funktioniert. Ich bin mir sicher dass weitere Versuche mit Protesten von Afroamerikanern und mexikanische Einwanderern organisiert werden, und dann die Versuche, sie alle zu vereinen. Das unvermeidliche Endspiel wäre eine Anklage Trumps wegen Verrats und Arbeit für den Kreml, so wie sie es gemacht haben um Janukowitsch zu Fall zu bringen.

 

Keine Frage: Das ist ein guter Plan. Aber es gibt ein „Aber“: Trump ist nicht Janukowitsch und im Notfall könnte er seine Unterstützer nach Washington rufen. Da gibt es mehr als genug, die ihm gerne ihre bewaffnete Unterstützung geben würden. Für den Fall dass sich irgendwelche Sicherheitskräfte plötzlich weigern sollten, die Befehle zur Auflösung des amerikanischen Maidans zu befolgen. In dem Fall würde Blut – viel Blut – durch die amerikanischen Straßen fließen und die Folgen wären unabsehbar. Das ist schlecht für die gesamte Welt, denn ein Maidan in einem Land mit Atomwaffen stellt eine Bedrohung für den ganzen Planeten dar.

 

Die einzige Möglichkeit zur Vermeidung einer „Maidanisierung“ der USA ist, wenn Trump und seine Regierung rasch und gründlich damit beginnen, den Haupt-Organisatoren der amerikanischen Farbrevolution ihre finanziellen Ressourcen zu entziehen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die neue Regierung die Stärke und den Mut hat, einen solchen Schritt zu unternehmen.

 

  


http://www.opednews.com/articles/1/The-issue-is-not-Trump-It-by-John-Pilger-Capitalism_Fascism_Issues_Politics-170117-543.html

 

14. Es geht nicht um Trump. Es geht um uns.

 

Von John Pilger, 17.01.2017

 

An dem Tag an dem Präsident Trump ins Amt eingeführt wird, da werden Tausende von Autoren in den Vereinigten Staaten ihrer Empörung Ausdruck verleihen. Der Verband Writers Resist sagt: „Um zu heilen und weiterzumachen würden wir gerne den direkten politischen Diskurs umgehen, zugunsten eines konzentrierten Blicks in die Zukunft und wie wir als Schriftsteller eine verbindende Kraft zum Schutz der Demokratie werden können.“

 

Und weiter: „Wir bitten die örtlichen Veranstalter und Redner, auf Namen von Politikern oder auf den Gebrauch von „Anti“-Sprache bei der Arbeit für ihre Writers Resist-Veranstaltung zu verzichten. Es ist wichtig sicherzustellen, dass Non-Profit-Organisationen, denen ein politischer Wahlkampf untersagt ist, sich bei der Teilnahme und Unterstützung dieser Veranstaltungen wohl fühlen.“

 

Soll heißen: Echter Protest soll vermieden werden, denn er ist steuerlich nicht absetzbar.

 

Vergleichen Sie dieses Gelaber mit der Erklärung des Congress of American Writers in der Carnegie Hall in New York 1935 und noch einmal zwei Jahre später. Das waren elektrisierende Veranstaltungen, als Schriftsteller über die seltsamen Ereignisse in Abessinien, China und Spanien diskutierten. Telegramme von Thomas Mann, C Day Lewis, Upton Sinclair und Albert Einstein wurden verlesen, in denen die Furcht vor einer um sich greifenden großen Macht thematisiert wurde. Und dass es unmöglich geworden sei, über Kunst und Literatur ohne Politik, ja ohne direkte politische Aktion zu reden.

 

Die Journalistin Martha Gellhorn sagte beim zweiten Kongress: „Ein Schriftsteller muss heute ein Mann der Tat sein … Ein Mann, der ein Jahr seines Lebens für Stahlarbeiterstreiks gegeben hat, oder für die Arbeitslosen, oder für die Probleme rassistischer Vorurteile, der hat seine Zeit nicht verschwendet oder vergeudet. Er ist ein Mann der weiß wo er hingehört. Wer eine solche Tat überlebt, der kann danach etwas Wahres darüber berichten, etwas Notwendiges und Echtes, und das wird Bestand haben.“

 

Ihre Worte hallen über die Salbung und Gewalt der Obama-Zeit und über die Stille jener, die bei seinen Täuschungen mitgemacht haben.

 

Dass die Bedrohung durch räuberische Gewalt – sein war schon lange vor dem Aufstieg Trumps aus dem Ruder – von den Schriftstellern akzeptiert wurde, viele von ihnen privilegiert und gefeiert, und von jenen die die Pforten der Literaturkritik, der Kultur inklusive der populären Kultur bewachen, das steht außer Frage. Ihnen wäre es nicht unmöglich, Literatur zu schreiben und zu bewerben, die der Politik beraubt ist. Ihnen steht nicht die Verantwortung zu, sich zu äußern, egal wer im Weißen Haus sitzt.

 

Heute geht es nur noch um falschen Symbolismus. „Identität“ ist alles. 2016 brandmarkte Hillary Clinton Millionen von Wählern als „einen Haufen Beklagenswerter, Rassisten, Sexisten, Schwulenfeindlicher, Fremdenfeindlicher, Islamfeindlicher – was auch immer.“ Ihre Beschimpfung machte sie auf einer LGBT-Veranstaltung, als Teil ihrer zynischen Kampagne, um die Minderheiten auf ihre Seite zu ziehen, durch die Beschimpfung einer zumeist weißen Mehrheit der Arbeiterschicht. Das nennt sich „Teile und Herrsche“; oder Identitätspolitik, in der Rasse und Geschlecht die Klasse verhüllen und einen Klassenkampf ermöglichen. Trump hat das verstanden.

 

Wenn die Wahrheit durch Schweigen ersetzt wird,“ so der sowjetische Dissidenten-Poet Yevtushenko, „dann wird Schweigen zu einer Lüge.“

 

Das ist kein amerikanisches Phänomen. Vor einigen Jahren hat Terry Eagleton, damals Professor für englische Literatur an der Universität Manchester erkannt, dass „es zum ersten Mal in zwei Jahrhunderten keinen herausragenden britischen Poeten, Dramatiker oder Romanautor gibt, der bereit sei, die Grundzüge des westlichen Lebensstils zu hinterfragen.“

 

Kein Shelley spricht für die Armen, kein Blake über utopische Träume, kein Byron verurteilt die Korruption der herrschenden Klasse, kein Thomas Carlyle und John Ruskin decken die moralische Katastrophe des Kapitalismus auf. William Morris, Oscar Wilde, HG Wells und George Bernard Shaw haben heute nicht Gleichwertiges. Harold Pinter war der Letzte der seine Stimme erhob. (Anm.d.Ü.: Ich empfehle seine Rede anlässlich seines Literaturnobelpreises!) Heute ist unter den aufdringlichen Stimmen des Konsum-Feminismus keine Virginia Woolf, die „die Kunst der Beherrschung anderer Menschen“ beschrieben hat, „...des Herrschens und Tötens, der Aneignung von Land und Kapital.“

 

Da ist etwas sowohl Bestechliches als auch etwas durch und durch Dummes mit diesen berühmten Schriftstellern, wenn sie sich außerhalb ihrer behüteten Welt bewegen und sich einer „Sache“ annehmen. Über der Kritik-Seite des Guardian prangte am 10. Dezember ein verträumtes Bild von Barack Obama wie er in den Himmel schaut, und dazu die Worte „Amazing Grace“ und „letzter Salut für den Präsidenten“.

 

Die Speichelleckerei floss wie ein verschmutzter und blubbernder Bach von Seite zu Seite. „Auf vielerlei Art war er eine verwundbare Person...aber diese Anmut. Diese alles umfassende Anmut; in seinem Betragen und seiner Art, im Argumentieren und seinem Verstand, mit Humor und cool … (er) ist ein leuchtendes Vermächtnis für das was war, und was wieder sein kann … Er scheint bereit zum Weiterkämpfen und bleibt ein formidabler Champion für unsere Seite … Die Anmut … dieses nahezu surreale Ausmaß an Anmut...“

 

Ich habe die Zitate zusammengefasst. Da gibt es noch ganz andere Heiligenverehrung ohne jede Abschwächung. Der Chef-Fürsprecher für Obama beim Guardian, Gary Younge, hat sich immer um eine Abschwächung bemüht und sagte, sein Held „hätte mehr tun können“: Ach, aber da sind diese „ruhigen, ausgeglichenen und einvernehmlichen Lösungen...“

 

Aber keiner von ihnen übertrifft den amerikanischen Autor Ta-Nehisi Coates, den Empfänger einer Zuwendung für „Genies“ von einer liberalen Stiftung, Wert $625.000. In einem ellenlangen Aufsatz für The Atlantic mit dem Titel „Mein Präsident war schwarz“ gibt Coates dem Begriff Kriecherei eine neue Bedeutung. Das letzte Kapitel trägt die Überschrift „Als du gingst, hast du alles von mir mitgenommen“, es ist eine Zeile aus einem Lied von Marvin Gaye. Darin beschreibt er den Anblick der Obamas, wie sie „aus den Limousinen steigen, sich über die Angst erheben, lächeln, winken, der Verzweiflung trotzen, der Geschichte trotzen, der Schwerkraft trotzen.“

 

Eine Himmelfahrt, nichts weniger.

 

Einer der dauerhaftesten Grundzüge im politischen Leben Amerikas ist der kultige Extremismus, der an Faschismus grenzt. Das fand in den zwei Amtsperioden Obamas seinen Ausdruck und eine Verstärkung. „Ich glaube mit jeder Faser meines Körpers an an die amerikanische Außergewöhnlichkeit,“ sagte Obama, der Amerikas liebsten militärischen Zeitvertreib, das Bomben und den Einsatz von Todesschwadronen („Special Operations“) so ausgeweitet hat wie kein anderer Präsident seit dem Kalten Krieg.

 

Eine Auswertung des Council on Foreign Realtions besagt, dass Obama allein im Jahr 2016 26.171 Bomben abwerfen ließ. Das sind 72 Bomben täglich. Er hat die ärmsten Menschen der Erde zerbombt, in Afghanistan, Libyen, Somalia, Jemen, Syrien, Irak und Pakistan.

 

Jeden Dienstag – so berichtete die New York Times – hat er persönlich jene ausgewählt, die zumeist durch Hellfire-Raketen von Drohnen ermordet werden sollten.Es wurden Hochzeiten, Begräbnisse und Hirten angegriffen, zusammen mit jenen, die die Leichenteile aufsammelten, die das „terroristische Ziel“ schmückten. Lindsey Graham, ein führender republikanischer Senator, schätzte die Zahl der durch Obamas Drohnen Getöteten beiläufig auf 4.700 Menschen. „Manchmal trifft man unschuldige Menschen und ich hasse das,“ sagte er, „aber wir haben einige hochrangige Mitglieder von Al Qaeda beseitigt.“

 

Wie im Faschismus der 1930er werden große Lügen mit der Präzision eines Metronoms geliefert: Dank allgegenwärtiger Medien, deren Beschreibung heute genau zu den Aussagen des Chefanklägers von Nürnberg passt: „Vor jeder großen Aggression, mit wenigen Ausnahmen aufgrund von Zweckmäßigkeit, haben sie eine Pressekampagne losgetreten, die ihre Opfer schwächen und das deutsche Volk psychologisch vorbereiten sollte … In diesem Propagandasystem...waren die Tagespresse und das Radio die wichtigsten Waffen.“

 

Nehmen Sie die Katastrophe in Libyen. 2011 sagte Obama, der libysche Präsident Muammar Gaddafi plane gegen sein eigenes Volk einen „Völkermord“. „Wir wussten...würden wir noch einen Tag warten, dann könnte Benghazi, eine Stadt von der Größe Charlottes, ein Massaker erleben das Auswirkungen über die gesamte Region haben und das Gewissen der Welt beflecken könnte.“

 

Das war die bekannte Lüge der islamistischen Milizen, die vor einer Niederlage gegen die libyschen Regierungskräfte standen. Sie wurde die Mediengeschichte. Und die NATO - angeführt von Obama und Hillary Clinton – starteten 9.700 Luftschläge gegen Libyen, wobei sich mehr als ein Drittel gegen zivile Ziele richtete und Uransprenkköpfe benutzt wurden; die Städte Misurata und Sirte erlebten ein Flächenbombardement. Das Rote Kreuz entdeckte Massengräber und UNICEF berichtete, dass „die meisten (der getöteten Kinder) unter zehn Jahre alt waren.“

 

Unter Obama haben die USA den Einsatz ihrer geheimen „Special Forces“ auf 138 Länder ausgedehnt, oder auf 70% der Weltbevölkerung. Der afroamerikanische Präsident hat in Afrika praktisch komplette Invasion gestartet. Es erinnert an den Kampf um Afrika im 19. Jahrhundert: Das US African Command (Africom) hat unter den kollaborierenden afrikanischen Regimen, die scharf auf amerikanische Bestechungsgelder und Waffen sind, ein Netzwerk aus Bittstellern aufgebaut. Mit Africoms Doktrin von „Soldat neben Soldat“ sind US-Offiziere in jeder Hierarchie-Ebene eingebettet, von den Generälen bis zu den Stabsfeldwebeln. Fehl nur noch die Pickelhaube.

 

Es scheint als sei Afrikas stolze Geschichte der Befreiung, von Patrice Lumumba bis Nelson Mandela, dem Untergang geweiht. Durch die schwarze koloniale Elite eines neuen Meisters, dessen „historischer Auftrag“, so warnte Frantz Fanon vor einem halben Jahrhundert, die Förderung „eines durch Tarnung ungezügelten Kapitalismus“ ist.

 

Es war Obama der 2011 ankündigte, was als „pivot to Asia“ (Schwerpunkt Asien) bekannt wurde, wonach zwei Drittel der US-Marine in den asiatisch-pazifischen Raum verlegt werden sollen um „China zu konfrontieren“, so die Worte seines Verteidigungsministers. Es gab von China keine Bedrohung; die ganze Unternehmung war unnötig. Es war eine extreme Provokation, um das Pentagon und seine wahnsinnigen Militärs glücklich zu halten.

 

2014 beaufsichtigte und finanzierte Obamas Regierung in der Ukraine gegen die demokratisch gewählte Regierung einen von Faschisten angeführten Staatsstreich und bedrohte Russland in seinem westlichen Grenzgebiet, über das Hitler die Sowjetunion überfiel und die Sowjetunion 27 Millionen Menschenleben kostete. Es war Obama, der in Osteuropa Raketen gegen Russland richtete und es war der Friedensnobelpreisträger, der die Ausgaben für nukleare Sprengköpfe höher schraubte als jede andere Regierung seit dem Kalten Krieg – in einer emotionalen Rede in Prag hat er noch versprochen „mitzuhelfen, die Welt von Nuklearwaffen zu befreien“.

 

Obama der Verfassungsrechtler hat mehr Whistleblower verfolgt als jeder andere Präsident in der Geschichte, obwohl die US-Verfassung sie schützt. Er nannte Chelsea Manning schuldig, noch bevor das Verfahren, das ein Hohn war, zu Ende war. Er hatte sich geweigert, Manning zu begnadigen, der jahrelang unter einer unmenschlichen Behandlung litt die die UN als Folter einstufte. Gegen Julian Assange konstruierte er einen vollkommen getürkten Fall. Er hat versprochen das Konzentrationslager Guantanamo zu schließen und es nicht getan.

 

Nach dem katastrophalen Werbefeldzug von George W. Bush wurde Obama, dieses Schlitzohr aus Chicago und Harvard eingesetzt, um die von ihm sogenannte „Führung“ über die Welt zu erneuern. Die Entscheidung des Nobel-Komitees war Teil davon: Diese Art süßlicher umgekehrter Rassismus, die den Mann nur aus dem Grund selig sprach weil er für die liberalen Gefühle – und natürlich für die amerikanische Macht - attraktiv war. Weniger für die Kinder, die er in verarmten, zumeist moslemischen Ländern tötete.

 

Das ist der Ruf von Obama. Einer Hundepfeife nicht unähnlich: Die Meisten können es nicht hören, aber für die Liebestrunkenen und Saudummen ist es unwiderstehlich, besonders für die „liberalen Gehirne, die in das Formaldehyd der Identitätspolitik eingelegt sind“, so formulierte es Lucian Bohne. „Wenn Obama einen Raum betritt“, so strömte es aus George Clooney, „dann will man ihm folgen, egal wohin.“

 

William I. Robinson, Professor an der Universität von Kalifornien und einer aus der Gruppe der nicht verseuchten amerikanischen strategischen Denker, die während der Jahre des intellektuellen Versteckspiels seit 9/11 ihre Unabhängigkeit bewahrt haben, er schrieb letzte Woche:

 

Präsident Barack Obama...hat womöglich mehr als jeder andere zum Sieg von (Donald) Trump beigetragen. Während die Wahl Trumps eine rasante Ausweitung faschistischer Strömungen in der US-Gesellschaft ausgelöst hat, so ist ein faschistisches Ergebnis für das politische System bei weitem nicht unvermeidlich...Aber diese Verteidigung verlangt Klarheit darüber, wie wir an diesen gefährliche Abgrund kommen konnten. Die Saat für den Faschismus des 21. Jahrhunderts wurde durch die Obama-Regierung und die politisch korrupte liberale Elite eingepflanzt, gedüngt und gewässert.“

 

Robinson weist darauf hin, dass „egal ob in der Form des 20. oder des kommenden 21. Jahrhunderts, der Faschismus ist vor allem eine Antwort auf eine tiefe strukturelle Krise des Kapitalismus, so wie jene in den 1930ern und jene die den finanziellen Kollaps 2008 ausgelöst hat... Es gibt hier eine nahezu gerade Linie von Obama zu Trump... Die Weigerung der liberalen Elite, sich der Zügellosigkeit des transnationalen Kapitals und dessen Art von Identitätspolitik anzunehmen, diente der Stummschaltung der Stimme der der arbeitenden und einfachen Klassen... das trieb die weißen Arbeiter in eine „Identität“ aus weißem Nationalismus und half den Neofaschisten bei deren Organisation...“

 

Dieses Saatbeet ist Obamas Weimarer Republik, eine Landschaft aus um sich greifender Armut, militarisierter Polizei und barbarischen Gefängnissen: Die Folgen eines „Markt“-Extremismus, der unter seiner Präsidentschaft die Verschiebung von öffentlichen Geldern in Höhe von $14 Billionen an kriminelle Unternehmen der Wall Street ermöglicht hat.

 

Vielleicht ist sein größtes „Vermächtnis“ die Vereinnahmung und Spaltung einer jeder echten Opposition. Bernie Sanders trügerische „Revolution“ zählt hier nicht. Die Propaganda ist sein Triumph.

 

Die Lügen über Russland – in dessen Wahlen sich die USA offen eingemischt haben – haben die aufgeblasensten Journalisten der Welt zu einer Lachnummer werden lassen. In dem Land mit der verfassungsmäßig freiesten Presse der Welt existiert freier Journalismus nur noch bei ehrenwerten Ausnahmen.

 

Für viele derjenigen, die sich selbst „links/liberal“ nennen, ist die Besessenheit mit Trump ein Deckmantel, als wollten sie ihre politische Anständigkeit behaupten. Sie sind nicht „links“, und sie sind auch nicht besonders „liberal“. Ein Großteil der amerikanischen Aggression gegen den Rest der Menschheit stammt aus den sogenannten liberalen demokratischen Regierungen – wie der von Obama. Amerikas politisches Spektrum reicht von der mythischen Mitte bis zur irren Rechten. Die „Linken“ sind heimatlose Abtrünnige, die Martha Gellhorn „eine seltene und sehr bewundernswerte Bruderschaft“ nannte. Und sie redet nicht von denen, die Politik mit ihrer eigenen Nabelschau verwechseln.

 

Während sie „heilen“ und „weitermachen“, werden die Aktivisten von Writers Resist und andere Anti-Trumpisten darüber nachdenken? Genauer gesagt: Wann wird eine echte Oppositionsbewegung entstehen? Zornig, wortgewandt, Alle für Einen und Einer für Alle. Bis eine echte Politik zum Leben der Menschen zurückkehrt ist der Feind nicht Trump, sondern wir selbst.


15. Soros und der Marsch der Frauen

http://www.zerohedge.com/news/2017-01-22/ex-wsj-reporter-finds-soros-has-ties-more-50-partners-women%E2%80%99s-march-washington

 

George Soros hat mehr als 50 „Partner“ beim Marsch der Frauen. Das hat eine frühere Reporterin des Wall Street Journals (WSJ) herausgefunden

 

von Tyler Durden/Asra Nomani, 22.01.2017

 

Die ehemalige WSJ-Reporterin Asra Nomani stellt in der NYT-Rubrik „Frauen der Welt“ die Frage: Wie ist die Verbindung zwischen einem der größten Geldgeber Hillary Clintons und dem Marsch der Frauen? Ihre Antwort: „Wie sich herausstellt, ziemlich bedeutsam.“

Hier was sie noch herausgefunden hat:

 

Der Milliardär George Soros hat Verbindungen zu mehr als 50 „Partnern“ des Frauenmarschs auf Washington.

 

In den dunklen Stunden vor dem Tag der Vereidigung des Präsidenten stand ich, eine lebenslange liberale Feministin die Trump gewählt hat, vor der Entscheidung: Zieh ich mir meine rosa Nike-Sneaker an und mach ich mich mit der DC-Metro auf den Weg zur Vereidigung von Amerikas neuem Präsidenten, oder warte ich ab und gehen morgen auf die Party nach der Party, genannt „Frauenmarsch auf Washington“?

 

Der Guardian nennt den „Frauenmarsch auf Washington“ eine „spontane“ Aktion für Frauenrechte. Ein anderes liberales Medienfabrikat, „Vox“, sagt, hinter dem Marsch stehe eine „riesige spontane öffentliche Strömung“. Auf ihrer Webseite preisen die Organisatoren des Marschs ihre Arbeit als „eine Graswurzel-Einsatz“ mit „unabhängigen“ Organisatoren. Sogar in meinem Yoga-Studio – geliebtes Yoga! - mieten sie einen Bus und bieten für $35 eine Mitfahrgelegenheit. Das Manifest des Marschs lautet großspurig: „Der Aufstieg der Frauen = der Aufstieg der Nation“.

 

Ein Gedanke, den ich als liberale Feministin sofort unterstütze. Aber ich weiß – so wie der Großteil Amerikas – was die Organisatoren des Marschs nicht in ihr Manifest geschrieben haben: Dieser Marsch ist eigentlich kein „Frauenmarsch“. Es ist ein Marsch von Frauen die gegen Trump sind.

 

Als jemand der Trump gewählt hat fühle ich mich da nicht willkommen. So wie viele andere Frauen, die diese liberale Identitätspolitik ablehnen, die hinter dem Marsch steht. Bisher bringen sie weiße Frauen dazu, sich nicht willkommen zu fühlen. Sei lehnen Frauen ab die gegen die Abtreibung sind und sie missbrauchen den Auftrag.

 

Um den Marsch besser zu verstehen, bin ich diese Woche lange aufgeblieben und habe die Finanzierung, die Politik und die Themen der etwa 403 Gruppen studiert, die bei dem Marsch als „Partner“ dabei sind. Ist dieser „Frauenmarsch“ unparteiisch?

 

Roy Speckhardt, der Vorsitzende von American Humanist Association, einem Marsch-“Partner“, sagte mir, seine Organisation sei unparteiisch, aber sie habe „zahlreiche Bedenken über die kommende Trump-Regierung, dazu gehört, dass wir sie gegenüber Frauen für frauenfeindlich halten“ Nick Fish, Programmdirektor der American Atheists, einem weiteren Marsch-“Partner“, sagte mir: „Dies ist keine Parteiveranstaltung.“ Dennis Wiley, Pastor der Covenant Baptist United Church of Christ, auch ein Marsch-“Partner“, erwiderte meinen Anruf und sagte: „Dies ist kein Parteimarsch“.

 

Echt?

 

UnitedWomen.org, noch ein Partner, zeigt Videos mit den Hashtags #I'mWithHer, #DemsInPhily unbd #ThanksObama. Auf der Suche nach dem Geld wühlte ich mich durch Dokumente der des Milliardärs George Soros und seine Open Society-Philantropie, denn ich habe m ich gefragt: Was ist die Verbindung zwischen einem der größten Geldgeber Hillary Clintons und dem „Marsch der Frauen“?

 

Das Ergebnis: Einiges

 

Der Entwurf meiner Nachforschungen, die ich auf GoogleDocs für Crowd-Sourcing öffne, zeigt, dass Soros mindestens 56 Marsch-“Partner“ finanziert oder enge Beziehungen zu ihnen hat. Darunter „Schlüsselpartner“ wie Planned Parenthood, die gegen die Anti-Abtreibungspolitik von Trump sind, und das National Resource Defense Council, die Trumps Umweltpolitik ablehnen. Weitere Soros-Verbindungen zu Organisationen des „Marschs der Frauen“ enthalten das parteiische MoveOn.org (das glühend Pro-Clinton war), das National Action Network (ein früherer Vorstandsvorsitzender, der von der Obama-Beraterin Valerie Jarrett als „Führer von morgen“ gepriesen wurde, ist Co-Vorsitzender des Marschs und ein weiterer Offizieller ist „Chef der Logistik“). Weitere Empfänger von Soros sind „Partner“ des Marschs wie American Civil Liberties Union, das Center for Constitutional Rights, Amnesty International und Human Rights Watch. Organisatoren des Marschs oder identifizierte Organisationen haben auf Anfragen zu einem Kommentar bisher nicht geantwortet.

 

Zu den Themen, die mich als Muslima interessieren, hat der „Marsch der Frauen“ leider eine parteiische Haltung eingenommen, die das Thema islamischer Extremismus während der acht Obama-Regierungsjahre vernebelt hat. Partner des „Frauenmarschs“ sind der Council on American-Islamic Relations (CAIR), der nicht nur vom Thema islamischer Extremismus seit 9/11 ablenkt, sondern auch moslemische Reformen ablehnt, die es Frauen erlauben würden Gebetsführer zu werden und in der Moschee zu predigen, ohne ein Kopftuch als Symbol der Keuschheit tragen zu müssen. Weitere Partner sind das Southern Poverty Law Center (SPLC), das fälschlicherweise Maajid Nawaz, einen moslemischen Reformer, in einem einseitigen Bericht kurz vor der Wahl als „anti-muslimischen Extremisten“ bezeichnete. SPLC hat mit bestätigt, dass Soros den gegen Nawaz gerichteten Artikel über „anti-muslimische Extremisten“ finanziert hat. (Witzigerweise lehnt auch CAIR Abtreibung ab, ihr Anführer wird aber trotzdem eine wichtige Rede halten.)

 

Ein weiterer Soros Zuwendungsempfänger und Marsch-“Partner“ ist die Arab-American Association of New York, deren Vorsitzende Linda Sarsour Co-Vorsitzende beim Marsch ist. Als ich einen Aufsatz mitverfasste, in dem wir argumentierten dass Frauen das Kopftuch nicht als Symbol für „Bescheidenheit“ tragen müssten, da hat sie die Co-Autorin und mich als „randständig“ angegriffen.

 

Schon vorher haben mindestens 33 der 100 „farbigen Frauen“, die schon auf der Straße gegen die Wahl Trumps protestiert haben, bei Organisationen gearbeitet, die Geldmittel von Soros erhalten haben, zum Teil für „schwarz-braunen“ Aktivismus. Natürlich ist Soros ein „ideologischer Menschenfreund“, dessen Interessen mit vielen dieser Gruppen übereinstimmen, er ist aber auch ein bedeutender politischer Geldgeber. In Davos sagte er zu Reportern, Trump sei ein „Möchtegern-Diktator“.

 

Eine Sprecherin von Soros' Open Society Foundations sagte in einer Stellungnahme: „Es hat über George Soros und die Open Society Foundations viel falsche Berichte gegeben, bezüglich der Finanzierung der Proteste in Folge der US-Präsidentschaftswahl. Diese Berichte entsprechen nicht der Wahrheit.“ Sie fügte hinzu: „Wir unterstützen eine große Bandbreite an Organisationen – einschließlich solcher die Frauen und Minderheiten unterstützen, denen seit jeher gleiche Rechte verwehrt werden. Viele von ihnen sind besorgt über die politischen Veränderungen die vor uns liegen könnten. Wir sind stolz auf ihre Arbeit. Wir unterstützen natürlich das Recht aller Amerikaner, sich friedlich zu versammeln und sich an ihre Regierung wenden – eine bedeutende und von der Verfassung geschützte Säule einer funktionierenden Demokratie.“

 

Wie so viele Proteste nach der Wahl, wie das Schild mit der Aufschrift „Tötet Trump“, die auch nicht „spontan“ waren, so ist der „Marsch der Frauen“ eine Fortsetzung einer strategischen Identitätspolitik, die Amerika heute derart spaltet, von den Schulen bis zu den Gemeinden. Ob von links oder rechts – es ist falsch. Aber seit der Amtsübernahme kennen wir die Politik. Mit dem Marsch lassen sich die „Frauen“ für eine eindeutige Anti-Trump-Kampagne einspannen. Als ich der Besitzerin meines Yoga-Studios meine Gedanken mitteilte, sagte sie, es sei „traurig“ dass die Organisatoren des Marschs ihre Politik maskieren. „Ich will dass jeder geliebt wird,“ sagte sie.

 

Die wütende Identitätspolitik der Linken und ihr Scheitern am islamischen Extremismus hat sie bei der letzten Wahl meine Stimme gekostet, und während es draußen schon wieder hell wird wie ich das hier schreibe und eine Entscheidung getroffen habe: Ich werde meine rosa Nike anziehen und zur Vereidigung marschieren, und den „Marsch der Frauen“ auslassen, denn für Frauen wie mich gibt es dort keinen Platz.

 

Asra Q. Nomani war früher Reporterin beim Wall Street Journal. Man kann sie erreichen unter asra@asranomani.com oder Twitter.


16. Trumps Antrittsrede komplett auf Deutsch

 

Donald J. Trump, 20.01.2017, Washington D.C., Inaugural Speech:

 

Oberster Staatsrichter Roberts, Präsident Carter, Präsident Clinton, Präsident Bush, Präsident Obama, amerikanische Mitbürger und Menschen der Welt: Danke.

 

Wir, die Bürger Amerikas, sind jetzt in der großen nationalen Aufgabe vereint, unser Land wieder aufzubauen und sein Versprechen für unser gesamtes Volk wieder herzustellen.

 

Miteinander werden wir für viele viele Jahre den Kurs Amerikas und der Welt bestimmen. Wir werden vor Herausforderungen stehen, wir werden mit Schwierigkeiten konfrontiert sein, aber wir werden die Arbeit erledigen.

 

Alle vier Jahre versammeln wir uns auf diesen Stufen um die ordentliche und friedliche Übergabe der Macht durchzuführen, und wir sind Präsident Obama und First Lady Michelle dankbar für ihre freundliche Hilfe während dieser Übergabe. Sie waren umwerfend. Danke.

 

Die heutige Zeremonie hat jedoch eine besondere Bedeutung, denn heute übergeben wir nicht einfach die Macht von einer Regierung an die nächste, oder von einer Partei an die andere, heute übergeben wir die Macht von Washington D.C. zurück an euch, das Volk.

 

Zu lange hat eine kleine Gruppe in der Hauptstadt der Nation die Belohnungen eingestrichen, während das Volk die Kosten schultern musste. Washington blühte auf, aber das Volk hatte keinen Anteil am Reichtum. Politiker wurden erfolgreich, aber die Arbeitsplätze wanderten ab und die Fabriken schlossen. Das Establishment hat sich selbst geschützt, aber nicht die Bürger unseres Landes. Ihre Siege waren nicht eure Siege. Ihre Triumphe waren nicht eure Triumphe. Und während sie in unserer Hauptstadt feierten, da gab es für die sich abmühenden Familien im ganzen Land wenig zu feiern.

 

Ab hier und heute ändert sich das, denn dieser Moment ist euer Moment, und er gehört euch.

 

Er gehört jedem der heute hier versammelt ist und jedem der in ganz Amerika zusieht. Dies ist euer Tag. Dies ist eure Feier. Und diese Vereinigten Staaten von Amerika, sie sind eurer Land.

 

Worauf es wirklich ankommt, ist nicht welche Partei die Regierung kontrolliert, sondern ob unsere Regierung durch das Volk kontrolliert wird.

 

Der 20. Januar 2017 wird als der Tag in Erinnerung bleiben, an dem das Volk zum Herrscher über diese Nation wurde.

 

Die vergessenen Männer und Frauen unseres Landes werden nicht länger vergessen sein.

 

Jeder hört euch jetzt zu. Ihr habt euch zu zig Millionen einer historischen Bewegung angeschlossen, etwas was die Welt zuvor noch nie gesehen hat.

 

Im Zentrum dieser Bewegung liegt die grundlegende Überzeugung, dass eine Nation dazu da ist, seinen Bürgern zu dienen. Amerikaner wollen für ihre Kinder gute Schulen, für ihre Familien eine sichere Nachbarschaft und für sich selbst gute Arbeitsplätze. Das sind gerechtfertigte und begründete Forderungen rechtschaffener Menschen und einer rechtschaffenen Öffentlichkeit.

 

Aber für zu viele unserer Bürger gibt es eine andere Realität: Mütter und Kinder in unseren Innenstädten, gefangen in Armut; vor sich hin rostende Fabriken, die wie Grabsteine über das Land unserer Nation verstreut sind; ein Bildungssystem mit Geld im Überfluss, das aber unseren jungen und wunderbaren Schülern jedes Wissen vorenthält; und die Verbrechen, die Gangs und die Drogen, die zu viele Menschenleben gefordert haben und unserem Land so viel uneingelöstes Potential gestohlen haben.

 

Dieses amerikanische Gemetzel hört hier und heute auf.

 

Wir sind eine Nation und ihr Schmerz ist unser Schmerz. Ihre Träume sind unsere Träume. Und ihr Erfolg wird unser Erfolg sein. Wir teilen ein Herz, eine Heimat und ein glorreiches Schicksal. Der Amtseid den ich heute leiste ist ein Treueschwur für alle Amerikaner.

 

Jahrzehntelang haben wir ausländische Industrien auf Kosten amerikanischer Industrie bereichert; die Armeen anderer Länder subventioniert, während unser Militär traurig ausgedünnt wurde. Wir haben die Grenzen anderer Länder verteidigt, aber gleichzeitig unsere eigenen nicht verteidigen wollen.

 

Und wir haben im Ausland Aber-Billionen Dollar ausgegeben, während Amerikas Infrastruktur verfällt und verrottet. Wir haben andere Länder reich gemacht, während sich der Wohlstand, die Stärke und das Vertrauen unseres Landes am Horizont aufgelöst hat.

 

Eine Fabrik nach der anderen machte dicht und ging ins Ausland, ohne einen Gedanken an die Aber-Millionen amerikanischer Arbeiter die zurückgelassen wurden. Der Reichtum der Mittelschicht wurde ihrer Heimat entrissen und über die ganze Welt verstreut.

 

Aber das ist Vergangenheit. Und jetzt schauen wir nur in die Zukunft.

 

Wir haben uns heute hier versammelt und geben einen neuen Erlass heraus, der in jeder Stadt gehört werden wird, in jeder ausländischen Hauptstadt und in jedem Zentrum der Macht. Ab heute wird eine neue Vision unser Land regieren. Ab heute heißt es nur noch Amerika zuerst, Amerika zuerst.

 

Jede Entscheidung über Handel, Steuern, Einwanderung und auswärtige Angelegenheiten wird so getroffen werden, dass amerikanische Arbeiter und amerikanische Familien davon profitieren. Wir müssen unsere Grenzen vor den Verwüstungen schützen, die andere Länder mit der Herstellung unserer Produkte verursachen, indem sie unsere Firmen stehlen und unsere Arbeitsplätze zerstören.

 

Eine Protektion (Dieser Schutz) wird zu großem Reichtum und Stärke führen. Ich werde für euch mit jedem Atemzug kämpfen und ich werde euch nie im Stich lassen.

 

Amerika wird wieder gewinnen, so wie niemals zuvor.

 

Wir werden die Arbeitsplätze wieder zurückbringen. Wir werden unsere Grenzen wieder zurückbringen. Wir werden unseren Reichtum wieder zurückbringen. Und wir werden unsere Träume wieder zurückbringen.

 

Wir werden neue Straßen und Autobahnen bauen, neue Brücken und Flughäfen und Tunnels und Eisenbahnen, in unserem ganzen großartigen Land. Wir werden unsere Menschen vor der Sozialhilfe retten und wieder in Arbeit bringen und unser Land mit amerikanischen Händen und amerikanischer Arbeit wieder aufbauen.

 

Wir werden zwei einfache Regeln befolgen: Kauft amerikanisch und stellt Amerikaner ein.

 

Wir werden mit den Ländern der Welt Freundschaft und guten Willen anstreben, und wir tun das aus dem Verständnis, dass es das Recht anderer Nationen ist, ihre eigenen Interessen an die erste Stelle zu setzen. Wir wollen Anderen nicht unseren Lebensstil aufzwingen, wir wollen ihn als ein Beispiel leuchten lassen. Wir werden für jeden eine Erleuchtung sein uns zu folgen.

 

Wir werden alte Allianzen verstärken und neue bilden und die zivilisierte Welt gegen den radikalen islamistischen Terrorismus vereinen, wir werden ihn vom Angesicht der Erde tilgen.

 

Das Fundament unserer Politik wird die vollständige Treue zu den Vereinigten Staaten von Amerika sein und mit der Loyalität zu unserem Land werden wir auch unsere Loyalität zu einander wiederentdecken. Wenn man sein Herz dem Patriotismus öffnet, dann gibt es keinen Platz für Vorurteile.

 

Die Bibel sagt uns wie gut und angenehm es ist, wenn die Menschen Gottes in Einheit zusammenleben. Wir müssen unsere Gedanken frei aussprechen, unsere Zwistigkeiten ehrlich diskutieren, aber immer Solidarität anstreben. Wenn sich Amerika einig ist, dann ist Amerika unaufhaltsam.

 

Es sollte keine Angst geben. Wir sind geschützt und wir werden immer geschützt sein. Wir werden von den großartigen Männern und Frauen unseres Militärs und der Polizei geschützt werden. Und am wichtigsten: Wir werden unter dem Schutz Gottes stehen.

 

Und zuletzt müssen wir groß denken und noch größer träumen. Wir in Amerika verstehen, dass eine Nation nur solange lebt wie sie strebt. Wir werden keine Politiker mehr akzeptieren, die nur reden und nicht handeln, die sich ständig beschweren, aber nie etwas dagegen tun.

 

Die Zeit des leeren Geredes ist vorbei. Jetzt kommt die Stunde der Tat.

 

Lassen Sie sich von Niemandem erzählen dass etwas nicht ginge. Keine Herausforderung kommt dem Herz, dem Kampf und dem Geist Amerikas gleich. Wir werden nicht versagen. Unser Land wird wieder blühen und gedeihen.

 

Wir stehen am Anfang eines neuen Jahrtausends, bereit um die Rätsel des Universums zu entschlüsseln, die Erde vom Elend der Krankheiten zu befreien und die Energien, die Industrien und die Technologien von morgen nutzbar zu machen. Ein neuer Nationalstolz wird uns antreiben, unseren Horizont erweitern und unsere Spaltung heilen.

 

Es ist an der Zeit, an die alte Weisheit zu erinnern, die unsere Soldaten nie vergessen werden, dass wir alle das gleiche rote Blut der Patrioten bluten, egal ob wir schwarz, braun oder weiß sind.

 

Wir genießen alle die selben herrlichen Freiheiten und wir salutieren alle der selben großen amerikanischen Flagge.

 

Und ob ein Kind im Ballungsraum von Detroit geboren wird oder in den Wind gepeitschten Ebenen Nebraskas – sie schauen alle in den gleichen Nachthimmel, sie füllen ihr Herz mit den gleichen Träumen und ihnen wurde der Hauch des Lebens vom gleichen allmächtigen Schöpfer eingehaucht.

 

Somit an alle Amerikaner in jeder Stadt, nah und fern, klein und groß, von Gebirge zu Gebirge, von Ozean zu Ozean, hört diese Worte: Ihr werdet nie wieder ignoriert werden.

 

Eure Stimme, eure Hoffnungen und eure Träume werden das Schicksal Amerikas bestimmen. Und euer Mut, eure Güte und Liebe werden uns für immer leiten.

 

Zusammen werden wir Amerika wieder stark machen. Wir werden Amerika wieder reich machen. Wir werden Amerika wieder stolz machen. Wir werden Amerika wieder sicher machen. Und ja, zusammen werden wir Amerika wieder großartig machen.

 

Danke. Und Gott schütze Sie. Und Gott schütze Amerika.“


 

 

http://www.zerohedge.com/news/2017-01-18/russia-snaps-accuses-uk-germany-and-france-grossly-interfering-us-election

 

17. Russland schnauzt und beschuldigt Britannien, Deutschland und Frankreich „grober Einmischung“ in die US-Wahl

 

von Tyler Durden, 18.01.2017

 

Zwei Monate lang hat er sich geduldig die Beschuldigungen angehört, Moskau hätte „die US-Wahl gehackt“ und Hillarys Niederlage wäre indirekt das Resultat von Putins Einmischung gewesen, was zu Obamas Ausweisung von 35 russischen Diplomaten geführt hat. Am Mittwoch hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow genug und zog über das andauernde Sündenbock-Fiasko zu den US-Wahlen her. Er sagte dass die Führer und Spitzenbeamten aus Britannien, Deutschland und Frankreich sich „grob“ in die inneren Angelegenheiten der USA „eingemischt“ hätten. Sie hätten für Hillary Clinton Wahlwerbung“ betrieben und Donald Trump öffentlich „dämonisiert“.

 

Im Gegensatz zu den US-Anschuldigungen über russische Einmischung lässt sich Lawrows Vorwurf wenigsten mit einer einfachen Google-Suche zu den Nachrichten im zweiten Halbjahr 2016 untermauern.

 

Während einer Pressekonferenz mit seinem österreichischen Amtskollegen Sebastian Kurz sagte Lawrow, sein Ausbruch käme daher, dass Moskau „genug hat“ von den Anschuldigungen über eine Einmischung in die US-Wahl. In Wahrheit sei es an der Zeit, so Lawrow, „die Tatsache anzuerkennen“ dass es genau andersrum war.

 

US-Verbündete haben sich grob in die inneren Angelegenheiten Amerikas und in die US-Wahl eingemischt, “ sagte Lawrow laut RT.

 

Wir haben bemerkt, dass das Angela Merkel, Francois Hollande, Theresa May und andere europäische Führer getan haben. Er fügte hinzu, dass offizielle Repräsentanten einiger europäischer Länder mit ihren Worten nicht hinter dem Berg hielten und im Grunde Donald Trump während des Wahlkampfs „dämonisiert“ hätten.

 

Zu den lebendigsten Beispielen gehört der deutsche Außenminister Frank Walther Steinmeier, der im letzten August Trump einen „Hassprediger“ nannte. Auf Donald Trumps Bemerkung, Teile Londons wären „No-Go Areas“, sagte im Dezember der britische Außenminister Boris Johnson, dass Trump als US-Präsident „ungeeignet“ sei. Später sagte Johnson jedoch, dass Trumps Präsidentschaft womögliche „eine günstige Gelegenheit“ sein könnte.

 

Auf der anderen Seite brachte die russische Regierung ihre Bereitschaft zum Ausdruck, mit den USA unter Donald Trump zusammenzuarbeiten, sagte Lawrow. „Trump hat gesagt, falls die Förderung nationaler US-Interessen zur Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit Russland führen sollte, so wäre es dumm, das nicht zu tun.“

 

Unser Ansatz ist der Selbe: wo unsere Interessen übereinstimmen, da sollten und sind wir bereit zu einer Zusammenarbeit mit den USA, aber auch mit der EU und der NATO“, betonte der Minister.

 

 

Im vergangenen Jahr wurde Russland wiederholt von Washington beschuldigt, sich in die US-Wahl eingemischt zu haben. Im Januar veröffentlichte der US-Direktor der Nationalen Geheimdienste (ODNI) einen Bericht, der angeblich beweisen würde, dass Moskau seine Finger im US-Wahlkampf im Spiel hatte.Die Öffentlichkeit bekam jedoch nur den deklassifizierten Teil des Papiers, worin kein fester Beweis enthalten ist. Trumps außenpolitischer Wahlkampfberater Carter Page sagte, das Papier sei „spekulativ“ und diene „gewissen politischen Theorien“.Die US-Medien zitieren CIA-Quellen und unbestätigte Berichte und deuten sogar an, Moskau hätte versucht, Trump direkt zu seinem Sieg zu verhelfen. Trump hat die Anschuldigungen zurückgewiesen und sagte, das sei nur eine weitere „Ausrede“ der Demokraten, um die Niederlage von Hillary Clinton zu rechtfertigen.

 

Der Dämonisierungs-Feldzug erreichte letzte Woche seinen Höhepunkt mit der Veröffentlichung eines Dossiers, wonach Russland über Trump „kompromittierendes“ Material besäße, was andeuten soll, der gewählte Präsident sei eine Marionette des Kreml.

 

Als Antwort warnte Putin gestern, er sehe in den Vereinigten Staaten Versuche, Trump zu delegitimieren, mit Methoden wie zuvor beim Maidan in der Ukraine. Nebenbei verurteilte er die Schöpfer des Trump-Berichts und sagte: „Menschen, die Fälschungen jener Art verbreiten wie sie jetzt gegen den gewählten US-Präsidenten zirkulieren, die sie sich zusammenbrauen und in einer politischen Schlacht verwenden, diese Menschen sind schlimmer als Prostituierte, denn sie haben überhaupt keine moralischen Grenzen.“

 

 

 


http://21stcenturywire.com/2017/01/17/syria-consign-barrel-bombs-to-the-propaganda-graveyard/

 

18. Syrien: Schmeißt die „Fassbomben“ auf den Propaganda-Friedhof!

 

von Vanessa Beeley, 17.01.2017  (Viele links im Original!) (Leicht gekürzt)

 

Jedes mal wenn eines dieser Fässer explodiert, bebt die Erde mit einem seismischen Wert von 7,6. (Anm.d.Ü.: Richterskala) Und das passiert etwa 50 mal am Tag. (In Syrien) kann man keinen Notruf erreichen. Man kann keine Feuerwehr anrufen. Man kann keine Polizeistation vor Ort anrufen. Es gibt sie nicht.“ - James Le Mesurier, britischer Ex-Militär-Ausbilder der White Helmets, dieser von NATO-Staaten mit vielen Millionen Dollar finanzierten Organisation, stationiert in Gaziantep, Türkei.

 

Diese Aussage machte der britische Söldner-Trainer der White Helmets gegenüber Dr. Sanjay Gupta in einem CNN-Interview im Mai 2015. Im Juni 2015 machte Le Mesurier eine ähnliche Behauptung während einer Rede im Performance Theatre in Lissabon, großspurig angekündigt mit: „Akt1: Angehende Zeitzeugen“.

 

Auf der Hauptseite der fälschlicherweise Syria Civil Defence, auch bekannt als die NATO-gesponserten White Helmets, gibt es die gleiche Behauptung des ausgiebig entlarvten Ammar Al Salmo, dem „Führer“ der Syria Civil Defence in Aleppo:

 

(Bild Syria 1, Untertitel:

 

Um die Schäden und Gefahren und die Zerstörung der Katastrophe in Syrien zu verstehen, wir haben hier 50 mal am Tag ein Erdbeben der Stärke 7,6.“ - Ammar Al-Salmo

 

Al Salmos „Beweis“ war entscheidend für die Behauptungen der US-Allianz, dass am 21.September 2016 russische Jets einen Hilfskonvoi westliche von Aleppo angegriffen hätten – in Urum al Kubra, was einen internationalen Aufschrei und fast zu einer schrecklichen Konfrontation zwischen Russland und den USA auf syrischem Boden geführt hätte. Behauptungen die rund um den Globus entlarvt wurden, wie so viele schon zuvor. Syricide hat auf Twitter ein Video eingestellt, welches die schwerwiegenden Ungereimtheiten des Al Salmo-Berichts aufzeigt. Sein Bericht wurde zur Aufstachelung der internationalen Wut gegen Russland und Syrien benutzt.

 

https://twitter.com/Syricide/status/789170868844847104?ref_src=twsrc%5Etfw

 

Twitter von Syricide @Syricide

 

Ich bin ein Erwachsener, wenn du denkst dass eine russische Rakete ein feines Loch hinterlässt und sich dann unter Kartonschachteln versteckt, dann müsstest du schon lange im Bett sein.“

 

Meine Interpretation des Berichts des #WhiteHelmets „Managers“ #AmmarAlSalmo über den Angriff auf den #UNConvoy in #UrumAlKubra“ 8:26 PM – 20 Oct 2016

 

Im November 2016 gab der Präsident der White Helmets und „humanitärer“ Posterboy der internationalen Gemeinschaft, Raed Saleh, eine Dankesrede für den Right Livelihood Award. In seiner Rede hat Saleh das Bild von Fassbomben/Richterskala ausgebaut und die Stärke des Bebens auf satte 8,0 erhöht.

 

Und hier der Ausschnitt der Saleh-Rede mit den Fassbomben:

 

https://www.youtube.com/watch?v=6Sy3PVS7gGc

 

Kurz nach der Befreiung Ost-Aleppos durch die Syrisch Arabische Armee und die Alliierten interviewte BBC Radio 4 James Le Mesurier, der die üblichen Plattitüden von sich gab, über seinen Verein aus „selbstlosen Menschenrechtlern“, die allgemein bei den befreiten Zivilisten als „Nusra Front Civil Defence“ bekannt sind. Die nach fast fünf Jahren in Gefangenschaft der von der Nusra Front geführten Terroristen befreit worden sind. Die Terroristen werden von der interventionistischen Allianz aus USA, UK, EU, Golfstaaten, Türkei, Israel, Kanada, Jordanien und Australien & Co unterstützt.

 

Jetzt kündigt sogar BBC selbst das Fassbomben-Äquivalent mit 8,0 auf der Richterskala an und plappert somit die Sichtweise der White Helmets und der auf NATO-Linie liegenden NGOs ohne zu zögern nach.

 

Wir haben die Aussagen von James Le Mesurier in einem kurzen Video zusammengestellt. Es beginnt mit der glatten Lüge an CNN, dass es in Syrien keine Notrufnummer für die Feuerwehr gäbe. Das ist der Versuch eines Geheimdienstmitarbeiters des britischen Regimes (und OBE Verdienstordenträger), die ECHTE Syria Civil Defence, gegr. 1953, zum Verschwinden zu bringen. Schaut her:

 

https://www.youtube.com/watch?v=3EcQrxFy4-M

 

Schlägt das dem Fass den Boden aus?

 

Schon ein flüchtiger Blick auf wissenschaftliche Daten zur Richterskala in Bezug auf Sprengstoffexplosionen zeigt, das alles über einer Skala über 7 ein TNT-Gewicht von 20 Milliarden Kilogramm benötigt, auf anderen Diagrammen sind es bis zu 10 Megatonnen, etwas was die Zerstörungskraft einer Atombombe besitzt, größer als diejenige auf Hiroshima durch die USA.

 

21stcenturywire.com hat zuvor CNN-Behauptungen entkräftigt, dass im Oktober 2016 eine Zentrale der White Helmets in Damaskus durch eine Fassbombe angegriffen worden sein soll:

 

EINE NOBELPREISVERDÄCHTIGE LÜGE: CNN behauptet, das 'White Helmets Zentrum in Damaskus' wurde von einer Fassbombe getroffen“

 

http://21stcenturywire.com/2016/10/08/more-lies-cnn-claim-white-helmets-center-hit-by-barrel-bomb-in-damascus/

 

Im August 2015 hat Ken Roth, der Direktor von Human Rights Watch, einer von Saudis und Soros finanzierten NGO mit CIA-Verbindungen, getwittert, dass „Assads Fassbomben“ jener US-Bombe entsprächen die Hiroshima zerstört hat.

 

Tweet von Kenneth Roth @KenRoth:

 

Für die Planer der Hiroshima-Bombe (wie heute für Assad) war der Zweck das Töten von Zivilisten.“ 3:00 AM – 10 Aug 2015

 

Der Blog von YallaLaBarra kümmert sich um die krankhafte Besessenheit Ken Roths mit den Fassbomben:

 

Das war der erste Tweet von sage und schreibe 200 Syrien-Tweets mit dem Wort „Fassbomben“. Gar nicht mitgezählt ist die etwa gleiche Anzahl an anderen Anti-Regierungs-Tweets, von Assads „Chemiewaffengebrauch gegen das eigene Volk“ bis zum schwanzwedelnden Lob auf die Milizen in Syrien. Zwischen dem 12. November 2013 und Dezember 2014 hat Ken Roth insgesamt 65 mal über „Fassbomben“ getwittert. Kein geringe Anzahl, aber die verblasst im Vergleich zu seinen 135 Fassbomben-Tweets im Jahr 2015 – bisher. In den ersten 8 Monaten von 2015 war die Anzahl der Fassbomben-Tweets von Monat zu Monat unterschiedlich. Nach 25 Fassbomben-Tweets im Februar 2015 hat er seinen Zwang unter Kontrolle gehalten und es in den nächsten vier Monaten unter 15 gehalten (März bis Juni). Im Juli brach die Besessenheit voll durch und er beglückte uns mit 28 Fassbomben-Tweets. Im August wurde es noch schlimmer und es waren 40 Fassbomben-Tweets. Einer der Gründe, warum das Fassbomben-Getwitter in den letzten zwei Monaten so zunahm, ist, dass er jetzt krampfhaft die „Fassbomben“ in Tweets einbaut, die nichts mit dem Thema zu tun haben.“

 

Betrachten wir einmal die Behauptungen über die Erdbebenstärke und behalten wir im Auge, dass zu verschiedenen Zeiten die NATO-Gruppierung White Helmets, verwandte NGOs und die Konzernmedien verkündet haben, dass bis zu 50 dieser Erdbeben jeden Tag Syrien erschüttern, und das vielleicht seit sechs Jahren.

 

Hier eine Tabelle über das Erdbeben 2010 auf Haiti, das am 12. Januar 2010 zuschlug. Das Erdbeben erreichte „lediglich“ (nach White Helmet-Maßstäben) 7,0 auf der Richterskala:

 

Auswirkungen des Erdbebens vom 12 Januar

 

  • ein Erdbeben der Stärke 7,0 nahe Port au Prince

  • 3.500.000 Menschen durch das Erdbeben betroffen

  • geschätzte 220.000 Tote

  • mehr als 300.000 Verwundete

  • Über 188.383 Häuser wurden schwer beschädigt und 105.000 zerstört (insgesamt 293.383), 1,5 Millionen Menschen wurden obdachlos

  • Nach dem Erdbeben lagen in Port au Prince 19 Mio. Kubikmeter Schutt und Trümmer – genug um ein durchgehende Linie aus Containerschiffen von London bis Beirut zu füllen.

  • 4.000 Schulen wurde beschädigt oder zerstört

  • 25% aller Staatsdiener in Port au Prince starben

  • 60% aller Regierungs- und Verwaltungsgebäude, 80% aller Schulen in Port au Prince und 60% der Schulen in den südlichen und westlichen Bezirken wurden zerstört oder beschädigt. (Zahlen aus einem Bericht von Dec.org)

 

Die Konzernmedien spielen mit

 

Am 10. Januar 2017 titelte der britische Independent: „Assad 'warf 2016 über Syrien 13.000 Fassbomben ab' so behauptet watchdog“

 

Gemäß dieser Schlagzeile hat der syrische Präsident Bashar al Assad in 12 Monaten persönlich 13.000 (Atombomben-entsprechendes) auf seine eigenes Land und Volk abgeworfen. Selbst die kriegsgeile US-Regierung, der es danach dürstet ganze Länder plattzumachen, könnte kaum mit einer solchen Leistung mithalten!

 

Der „watchdog“ (Wachhund), den der Independent zitiert, ist kein geringerer als das Syrian Network For Human Rights (SNHR), ein langjähriger Lieferant des Fassbomben-Märchens und eine der zahlreichen NGOs von George Soros, dem Anti-Syrienkrieg-Propaganda-Impressario, zusammen mit der Ford Foundation und der Bill & Melinda Gates Foundation.

 

Hubschrauber transportieren zwei Bomben

 

https://www.youtube.com/watch?v=crZ-SIaVUgI

 

James Le Mesurier bestätigt, was mir unabhängige Kriegsanalysten zuvor schon sagten, nämlich dass ein Hubschrauber zwei Fassbomben transportiert.

 

Der Bericht von SNHR:

 

Dieser Bericht dokumentiert, dass die Hubschrauber des syrischen Regimes 2016 12.958 Fassbomben abgeworfen haben. Die meisten dieser Fassbomben wurden in den Vororten des Bezirks Damaskus abgeworfen, gefolgt von Aleppo und danach Hama, Idlib, Daraa und Homs. Im November 2016 wurden die meisten dieser Fassbomben abgeworfen, 1.946, gefolgt von Juni und danach Januar und August.“

 

Um diese Zahl zu erreichen müsste die syrische Luftwaffe jeden Tag eines ganzen Jahres 19 Einsätze fliegen. Dabei stehen ihnen nur begrenzt Flughäfen zur Verfügung, die Auswirkungen der Sanktionen, resultierend in Benzinknappheit und in Anbetracht von Tageslicht und den Entfernungen zu den angeblichen Zielen. Geschweige denn von Ruhezeiten, Wartung etc.

 

Und falls in diesem Zeitraum jeden Tag 19 Hubschraubereinsätze geschahen, ist es da nicht seltsam, dass wir keine Bilder dieser Hubschrauber zu sehen bekommen, außer den immer gleichen wiedergekäuten Bildern und Videos, mit denen man uns diese Angriffe verkaufen will? Die von den NATO-Staaten finanzierten und in der Türkei stationierten „Bürgerjournalisten“, die Kameramänner und Kamerafrauen, die „Aktivisten“ haben doch sicher die nötige Ausrüstung zur Aufnahme solcher Flüge, oder?

 

Das folgende Video, eine 9-minütige Zusammenstellung vermeintlicher Fassbombenangriffe, zeigt eigentlich etwas, das verdächtig nach einer Wiederverwertung von Aufnahmen von Fassbomben, oder einfachen mit Stabilisierungsflossen ausgestatteten Granaten aussieht, abgeworfen aus Hubschraubern. Der Großteil der Aufnahmen handelt im Grunde von Luftangriffen, Luft-Boden-Raketen auf verschiedene Stellungen der Terroristen und Extremisten in Syrien. Man deutlich die Geräusche der Kampfjets vor der Bombardierung hören.

 

James Longman von der BBC, der 2011 bei den „Aktivisten und Bürgerjournalisten“ in Homs und Damaskus eingebettet war, das war in den frühen Tagen der von den NATO-Staaten angezettelten Aufstände gegen den syrischen Staat, erzählte dem Frontline Club, dass sie beeindruckende Fähigkeiten in Technik und Medien besäßen. Also warum gibt es keine bessere Berichterstattung über die täglichen 19 Hubschraubereinsätze?

 

 

Die von der Nusra Front geführten Abteilungen, mit denen diese sogenannten „Aktivisten“ und „Bürgerjournalisten“ zusammenarbeiten, haben mit Sicherheit die „Ausrüstung“ zum Abschuss von Hubschraubern … so wie sie einen russischen Hubschrauber bei einem humanitären Einsatz im August 2016 abgeschossen haben.

 

Das Zahlenspiel

 

In ihrem Bericht behauptet SNHR:

 

Nach Angaben des Berichts verursachten die von Kriegsflugzeugen des syrischen Regimes abgeworfenen Fassbomben 2016 den Tod von 653 Zivilisten, darunter 166 Kinder und 86 Frauen.“

 

Wie verlässlich diese Zahlen sind, das ist schwer zu beurteilen. Der überwiegende Teil dieser veröffentlichten Statistiken, die von den aufgerüsteten NGOs berichtet werden, stammen vom SOHR (Syrian Observatory for Human Rights), das für seine Vermischung „ziviler“ Opfer und jener von den NATO-Staaten finanzierten Terroristen und Extremisten berüchtigt ist. In Wahrheit ist das SOHR Rami Abdulrahman, eine von der EU finanzierte Einmann-Kapelle in Coventry, UK, der via Skype mit den „Aktivisten“ kommuniziert.

 

Abdulrahman vom SOHR gestand 2012: „Ich habe Tausende von Rebellen auf meiner zivilen Liste. Alle nicht Abtrünnigen setze ich auf die zivile Liste … Es ist nicht leicht, die Rebellen zu zählen, denn keiner gibt vor Ort zu er wäre ein Rebell. Jeder verheimlicht es.“ In einem weiteren Interview bestätigt er die Ansicht, die „meisten der toten Syrer seien Kämpfer und keine Zivilisten.“

 

Hier was ein ehemaliger US-Diplomat sagt, der in Syrien diente:

 

Ich habe ein ernsthaftes Problem mit dem Gerede über eine militärische Intervention in Syrien. Alle, insbesondere die Medien, scheinen sich für ihre Informationen einzig und allein auf Anti-Regime-Aktivisten zu verlassen. Wie sollen wir überprüfen ob gestern in Homs durch das Regime 260 Menschen getötet wurden? Dies Zahl scheint einzig und allein auf Behauptungen von Anti-Regime-Figuren zu beruhen und ich bezweifle ernsthaft ihre Richtigkeit.“

  

Nach ihrem vorhergehenden Mem wurden von der syrischen Luftwaffe im Zeitraum zwischen März 2011 und März 2016 über 35.956 Fassbomben abgeworfen, wobei 14.652 Zivilisten ums Leben kamen. Das nennt man eine erstaunliche Analyse des SNHR, wo doch sogar der Sympathisant einer NATO-Intervention, Elliot Higgins aka Brown Moses von Bellingcat feststellt, dass der erste Fassbombenangriff in Syrien im August 2012 passiert sein soll. Eine Tatsache, die von Wikipedia in ihrer Liste der Fassbombenangriffe verbreitet wird.

 

Wenn wir uns auf das mit Soros verbündete SNHR verlassen, so begannen die Fassbombenangriffe 17 Monate vor ihrer ersten Aufzeichnung. Das verzerrt sofort die von ihnen präsentierten Zahlen.

 

Craig Murray sagt in „Das Fassbomben-Rätsel“:

 

Es handelt sich hier um ein faszinierendes Beispiel für ein Propaganda-Mem. Fassbomben werden von den syrischen Regierungskräften eingesetzt, jedoch in sehr geringer Zahl. Es handelt sich um eine improvisierte Waffe, wobei konventioneller Sprengstoff in ein Bierfass gesteckt wird. Es ist einfach die Amateurversion einer konventionellen Waffe, und sie ist wesentlich weniger effektiv – soll heißen zerstörerisch – als die professionelle Munition, die UK und USA über Syrien abwerfen, oder die sie den Saudis liefern um Zehntausende Zivilisten im Jemen zu töten, oder an Israel um sie auf Kinder im Gazastreifen abzuwerfen.“

 

Öffnet die Befreiung Ost-Aleppos die Büchse der Pandora?

 

Wenn irgendwo in Syrien ein Erdbeben geschah, dann ist es die tektonische Plattenverschiebung durch die Verdunkelung und Täuschung der Konzernmedien, ihr Auseinanderbrechen durch die Wahrheit, die aus den befreiten Bezirken in Ost-Aleppo zu uns dringt. Zivilisten, die der fast fünfjährigen Pein unter Nusra Front geführter Besatzung und brutaler Inhaftierung entkommen sind, haben die Wahrheit hinter den erfundenen Märchen der Konzernmedien enthüllt, die das Leid dieser Menschen verlängert und dabei die Stimmen ihrer Peiniger verstärkt haben. Die wurden von der Mehrzahl der räuberischen und mit der NATO verbandelten „Mockingbird“-Medien und NGOs schönfärberisch als „Rebellen“ beschrieben.

 

Hell Cannon der Nusra Front, erbeutet in Sheikh Saeed, Ost-Aleppo 12/12/2016 Photo: Vanessa Beeley)

 

 

Hell Cannon der Nusra Front, erbeutet in Sukare, Ost-Aleppo 24/12/2016 Photo. Vanessa Beeley)

 

In diesem Medien-Propaganda Moloch gibt es keine Erwähnung der 11.000 aufgezeichneten und dokumentierten toten Zivilisten, darunter tausende Kinder. Ermordet von den Granten der „Höllenkanonen“, durch Scharfschützenfeuer und explosive Geschosse der Nusra Front-Terroristen in Ost-Aleppo, die tief in das vom syrischen Staat geschützte West-Aleppo abgefeuert wurden. Diese Zahlen erhielt ich vom Chef der Gerichtsmedizin in Aleppo, Dr. Zahar Hajjo, und wurden von Eva Bartlett während ihrer Debatte mit Dilly Hussain auf RT bestätigt.

 

Es gibt auch keine Erwähnung der jüngsten Entdeckungen, die verdächtig nach Fassbomben aussehen, die von der Nusra Front und verwandten extremistischen Fraktionen in Munitionslagern im befreiten Teil Ost-Aleppos gelagert wurden:

 

Minenräumung in Aleppo: Fassbomben und Granaten in Milizenhauptquartier gefunden

 

https://www.youtube.com/watch?v=85HtB8g2--U

 

In dem befreiten Bezirk Kalaseh in Ost-Aleppo wurde vor kurzem auch eine beträchtliche Menge an Gaskanistern entdeckt.

 

Sehen wir uns die technischen Spezifikationen einer Fassbombe an. Gemäß einer Animation ist eine Fassbombe gefüllt mit „verbogenen Teilen aus Metall-Splittern. Bei der Explosion streut das Metall in alle Richtungen und verbreitet in der näheren Umgebung enormen Schaden.“

 

Vergleichen wir das mit der Schilderung eines Einwohners von Aleppo einer Hell Cannon Granate der Nusra Front:

 

Die Terroristen verwenden Granaten, Explosionsgeschosse, Propangas-Zylinderbomben und Warmwasser-Zylinderbomben in ihren wie sie es nennen „Höllenkanonen“, gefüllt mit Sprengstoff und Splittern und Nägeln. (Googelt nach diesen Waffen oder schaut ihre YouTube-Clips an. Die Kochgaszylinder sind aus Stahl und wiegen etwa 25kg. Könnt ihr euch vorstellen was passiert wenn so ein Geschoss Zivilisten trifft? Und stellt euch vor dass es mit Sprengstoff gefüllt ist! … Aber die Medien sind ja mit der legendären Waffe „Fassbombe“ beschäftigt! Sie kamen um den Syrern die „Freiheit“ zu bringen! Wie können sie es wagen, der syrischen Armee das Recht auf Verteidigung zu versagen?“

 

Erkennt ihr den Unterschied?

 

https://www.youtube.com/watch?v=mqd2InhOj90

 

Viel Zivilisten, die ich nach ihrer Flucht aus dem befreiten Ost-Aleppo interviewt habe, sagten mir, dass die Terroristen und Milizenbanden unter Nusra Front-Kommando oft Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser in den selben Gebieten angegriffen haben und es dann der nationalen syrischen Armee die Schuld gaben.

 

Ist es so weit hergeholt anzunehmen, dass das Fassbomben-Märchen genau das ist, ein Märchen das von denen verbreitet wird die behaupten, sie würden angegriffen, während sie Zivilisten in den von diesen terroristischen Fraktionen belagerten Gebieten angreifen?

 

 

Fazit

 

Wird es nicht Zeit, die Fassbombe schlafen zu legen? Sie ist ein veralteter, entlarvter und in Massen produzierter Mythos. 50 Erdbeben pro Tag mit der Stärke 8,0 hätten die gesamte Region in Schutt und Asche gelegt. Schluss mit diesem Theater, das zur Verdunklung des wahren Blutvergießens erfunden wurde, das in Syrien als Ergebnis eines schmutzigen Kriegs zu sehen ist, den die US-Neokons und die Kriegshetzer führen, um auf Teufel komm raus einen Regimewechsel und die Schwächung der souveränen Nation anzuzetteln, um ihre israelischen Alliierten in der Region zufrieden zu stellen.

 

Zum Schluss noch ein zeitloser Klassiker, der „Barrel Bomb Song“, featuring Ken Roth, ein passender Abgesang auf eine der übelsten Medienerfindungen und Verzerrungen in einem fast 6 Jahre dauernden Aggressionskrieg gegen Syrien, angeführt von einer Vielzahl Grausamkeiten begehender Extremisten, die von NATO- und Golfstaaten finanziert werden:

 

https://www.youtube.com/watch?v=o9kGFdsMlw8 

 


http://www.theblogmire.com/how-the-mainstream-media-launders-the-news/

 

19. Wie die Massenmedien die Nachrichten waschen

 

von Rob Slane, 12.01.2017

 

Bei der Geldwäsche identifiziert man allgemein drei Stufen. Die erste ist die Einschleusung des Geldes in einen Finanzkreislauf. Man spricht hier von der Einspeisung. Die zweite Stufe ist der Versuch, die ungesetzliche Natur der Gelder durch die Ausführung verschiedener Transaktionen zu verbergen. Dies nennt man die Verschleierung. Und drittens führt der Geldwäscher mit den Geldern, die er in den Kreislauf eingespeist und verschleiert hat, „legitime“ Käufe durch. Dies nennt man die Integration.

 

Anders gesagt: Die erste Stufe bringt das Geld in das System, die zweite Stufe dient zur Verschleierung und Verwirrung und die dritte Stufe dient dazu, es wie eine vollkommen normale Transaktion aussehen zu lassen, damit das schmutzige Geld am Ende sauber aussieht.

 

Was heute als Nachrichten durchgeht, insbesondere während und seit der US-Wahl am 8. November letzten Jahres, folgt auf unheimliche Weise einem ähnlichen Muster:

 

Die Einspeisung – Zu Beginn wird in einer oder mehrerer der großen Medienfirmen eine unbestätigte und nicht mit Quellen belegte Geschichte herausgebracht. Ich sage nicht mit Quellen belegt, aber das trifft es nicht. Oft sagen sie etwas in der Art: „nach Angaben einer Quelle, die ungenannt bleiben will“ oder „anonyme Regierungsvertreter sagen“. Also keine Quelle im eigentlichen Sinn, und bestimmt nicht glaubwürdig. Aber es erfüllt seinen Zweck und verleiht den Eindruck von Wahrheit.

 

Die Verschleierung – Als Zweites plappern andere Medien die Story nach, berichten über die ursprünglich unbestätigte, nicht mit Quellen belegte Story als ob sie wahr wäre und und verwirren und verstecken das Problem des ursprünglichen Stücks. Wenn man nicht die Zeit hat, diese Geschichten den ganzen Tag lang zu ihren Ursprüngen zurückzuverfolgen – und die meisten von uns haben nicht die Zeit – dann wird es nahezu unmöglich, herauszufinden wie die ursprüngliche Geschichte zustande kam, ganz zu schweigen davon ob sie irgendeine Glaubwürdigkeit besitzt.

 

Die Integration – Zum Schluss kommen die Medien bereits mit einer weiteren haarsträubenden Geschichte daher , während manche noch immer zu verstehen versuchen, wo die Original-Story herkam und wie man sie entlarven will. Und dabei verstecken die Medien darin die Vermutungen aus dem ursprünglichen und unbestätigten Material, als ob es sich um absolute Beweise handele. Mit anderen Worten: Unabhängig von der Unrechtmäßigkeit des ursprünglichen Stücks und der darin enthaltenen Behauptungen ist es jetzt „sauber“ geworden und wird in die allgemein akzeptierte Sichtweise aufgenommen. Selbst wenn das Ganze ein kompletter Haufen aus Lügen war.

 

Das jüngste 35-seitige „Trump-Dossier“ ist ein klassisches Beispiel. Das ursprüngliche Dokument wurde von einem früheren britischen Geheimdienstler ausgeheckt, der für eine private Organisation namens Orbis Business Intelligence Ltd. arbeitet. Die Tatsache dass es im Auftrag von „Anti-Trump-Republikanern und später von Demokraten“ erstellt wurde, sollte von Anfang an die Alarmglocken klingeln lassen. Das Dossier wurde in die Hände verschiedener Nachrichtenorganisationen weitergegeben, aber dort wollte das niemand zu Beginn abdrucken, weil die Behauptungen so hanebüchen waren, dass man lieber vorsichtig sein wollte. Irgendwann später fand es seinen Weg in die Hände des berüchtigten John McCain, der es an das FBI weiterreichte. Und dort hat man es die letzten Wochen aufbewahrt um es zum optimalen Zeitpunkt zu veröffentlichen.

 

Bestimmte US-Geheimdienstmitarbeiter haben dann CNN informiert, sie würden jetzt glauben dass das Dokument glaubwürdig sei, und CNN kündigte daraufhin diese Neuigkeit der Welt mit (auch wenn sie den Inhalt nicht veröffentlichten). Ihre Ankündigung war der Startschuss für BuzzFeed, das Dokument in Gänze zu veröffentlichen, aber selbst sie taten das unter dem Vorbehalt, es gäbe „ernste Gründe, die Anschuldigungen anzuzweifeln“. Von der Veröffentlichung dieses nicht bekräftigten und unbestätigten Dokuments voller Behauptungen der übelsten Sorte hat sie das jedoch nicht abgehalten!

 

Das Dossier selbst war offensichtlich eine Fälschung. Viele ausgezeichnete Analysten (z.B. Alexander Mercouris und Glenn Greenwald) haben es ordentlich zerpflückt. Genauso wie das gleichfalls törichte 25-seitige Papier der Intelligence Community, das am 6. Januar veröffentlicht wurde. Das kam mit dem Vorbehalt: „Die Beurteilungen haben nicht die Absicht zu implizieren, dass wir Beweise haben, die etwas als Tatsachen zeigen.“ (siehe den ex-CIA Analysten Philip Giraldi in „The American Conservative“).

 

Das hätte eigentlich das Ende der Story sein sollen, abgesehen von einem Schmerzensgeld für Herrn Trump und einer ehrlichen Entschuldigung von BuzzFeed. Aber nein, nachdem das unbestätigte, nicht mit Quellen belegte und ehrlich gesagt amateurhafte Stück in das Nachrichtensystem eingespeist war, beschäftigen sich die Massenmedien jetzt mit der Verschleierung. Seht euch das hier von BBC an:

 

Die Bedeutung dieser Anschuldigungen ist, sollten sie zutreffen, dass der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten für eine Erpressung durch die Russen verwundbar wäre...

 

Ich verstehe dass die CIA glaubt, dass der Kreml solches kompromat – oder kompromittierendes Material – über den nächsten US-Oberbefehlshaber hat. Zur gleichen Zeit hat eine gemeinsame Arbeitsgruppe, darunter die CIA und das FBI, Behauptungen untersucht, die Russen hätten vielleicht Geld an Mr. Trumps Organisation oder seine Wahlkampagne geschickt.“

 

Die erste Aussage ist natürlich Blödsinn. Wie soll man jemanden mit einer Information erpressen, von der gerade die ganze Welt erfahren hat? Aber seht ihr wie das läuft? Anstatt die wahre Geschichte zu verfolgen, nämlich wie diese grellen und verrückten Behauptungen in die Öffentlichkeit kamen, und warum jetzt und nicht vor Monaten, und anstatt einer ordentlichen journalistischen Anstrengung, die Glaubwürdigkeit eines früheren britischen Geheimdienstlers zu untersuchen, der angeblich dieses Dossier produziert hat, verleiht der Autor dieses BBC-Stücks, Paul Wood, ihm bereits Glaubwürdigkeit indem er uns erzählt, was passieren könnte wenn es wahr wäre.

 

Mit anderen Worten: Er – und so arbeiten heute anscheinend die Medien – verleiht einem unbestätigten und nicht mit Quellen belegten Bericht eines Mannes, über den wir nichts wissen, Glaubwürdigkeit. Und so wird die fadenscheinige Information, die in das System eingespeist wurde, jetzt erfolgreich verschleiert. Der gewöhnliche Leser ist jetzt so vollständig verwirrt, dass er nicht wissen kann was wahr ist und was nicht.

 

Ein weiteres Beispiel aus der New York Times, die über das Dossier schrieb:

„Die Folgen sind nicht absehbar und werden sich weit über den Tag der Amtseinführung hinausziehen.“

 

Einmal mehr verleihen sie der Glaubwürdigkeit des Dokuments und seinen Anschuldigungen klammheimlich Glaubwürdigkeit, anstatt ihn in Frage zu stellen und zu fragen, wie so ein unbestätigter und verleumderischer Bericht an die Öffentlichkeit kommen konnte.

 

Und so wird das Dossier, wie andere Vorwürfe zuvor, zweifellos in die Integrationsphase übergehen. Wenn der nächste Batzen an Anschuldigungen kommt, dann werden sie mit der stillschweigenden Annahme daher kommen, dass zumindest ein Teil der Vorwürfe aus dem „Trump-Dossier“ richtig war. Und die Untersuchung über die Ursprünge dieses ganzen zwielichtigen Dossiers und seiner schmutzigen Episoden wird jenen Analysten überlassen, die von wenigen Tausend Menschen gelesen werden und die von den Medien als „Verschwörungstheoretiker“ lächerlich gemacht werden.

 

Das ist im Grunde wie die Medien heutzutage zu funktionieren scheinen. Sie füttern erfundene oder unbestätigte Geschichten in das Nachrichtensystem ein (die Einspeisung), danach täuschen und verwirren sie uns, anstatt die wahre Geschichte zu untersuchen (die Verschleierung) und am Ende werden diese unbestätigten und nicht mit Quellen belegten Storys still und leise zu der akzeptierten Sichtweise des Tages (die Integration). Die Nachrichten sind jetzt sauber. Sie wurden gewaschen. Machen wir weiter und schauen wir mal, was für andere schmutzige Neuigkeiten wir noch in den Kreislauf einschleusen und „waschen“ können.


 

http://www.washingtonsblog.com/2017/01/64948.html

 

20. Als sich Ken Roth von Human Rights Watch in vier Tagen zweimal selbst widersprach

 

von Brandon Turbeville, 13.01.2017

 

Human Rights Watch (HRW) und sein Direktor Kenneth Roth haben es geschafft, eine Reihe von krassen Fehlern bei ihrem Versuch zu begehen, die vom Westen unterstützten Terroristen bei ihrem Ziel zur Durchsetzung des westlichen Imperialismus in Syrien zu fördern. Zuerst, indem sie Fotos von Städten benutzten, die die Vereinigten Staaten zerbombt haben und ihr Versuch, diese Zerstörung Bashar al-Assad in die Schuhe zu schieben. Und dann ihr Angriff auf syrische Nonnen, die die westliche Medienpropaganda über gekidnappte Zivilisten in Latakia richtigstellen wollten. HRW hat sich einen Namen gemacht als eine der lautesten Lockvogelorganisationen aus dem Soros-Land.

 

Es scheint jedoch als liefere sich Kenneth Roth mit seiner Organisation ein Rennen darum, wer sich am meisten blamieren und/oder erniedrigen kann. Offenbar verlässt er sich auf die kurze Aufmerksamkeitsspanne seines Publikums, denn das Twitter-Konto von Roth zeigt ein Ausmaß an Scheinheiligkeit, Propaganda und Widersprüchen, das zum Spott eines jeden einlädt der ihn besucht.

 

Geht man zum Beispiel ein Jahr zurück, so twitterte Roth die absurde Behauptung, „Assad ließ den Dschihadisten Zahran Alloush im Juni 2011 aus dem Gefängnis frei – um den Aufstand zu besudeln.“ (Tweet vom 30. Dez 2015) Roth vertritt damit die Verschwörungstheorie, Bashar al-Assad hätte den Jaish al-Islam-Terroristen Alloush freigelassen, damit Alloush die „Opposition“ (die bereits Zivilisten abschlachtete und die Einführung der Sharia wollte), radikalisieren solle, damit er dann die „Opposition“ niederschlagen könne (die er angeblich eh schon „niederschlug“) und das radikale Wesen der „Opposition“ als Ausrede für deren Niederschlagung zu benutzen. Roth behauptet, dass Assad aus Propagandazwecken eine „friedliche“ Revolution verstärken und militarisieren wolle, die er eh schon bekämpfte. Das ist schwer zu schlucken – außer man wohnt an einem Ort, der so weit von der Realität entfernt ist wie Roth selber.

 

Der obige Tweet kam nur Tage nach einer weiteren Twitter-Perle von Roth. Dieses Mal schrieb er: „Die Ermordung von Zahran Alloush ist Teil der Strategie Assads, die Wahl auf ihn oder ISIS zu reduzieren.“ (Tweet vom 26. Dez 2015) Damit vermischt und widerspricht sich Roth in seiner eigenen Verschwörungstheorie, denn er scheint zu behaupten, Alloush wäre ein „Moderater“ gewesen und damit Teil der „gemäßigten Opposition“. Und später behauptet er, Alloush wäre absichtlich freigelassen worden um die Sache zu „besudeln“. Dieser Mann war Anführer von Jaish al-Islam, einer für Vergewaltigung, Folter, Enthauptung und andere Grausamkeiten berüchtigten Organisation. Aber nur Tage zuvor behauptet Roth, Alloush sei eine Giftpille des Terrorismus, und er legte nahe, er wäre ein Moderater, der Moderate anführt.

 

Das stellt sich für Herrn Roth die Frage: „Welche Verschwörungstheorie soll man wirklich glauben? Die erste oder die zweite? Glauben sie eine davon?“ Wir sicherlich nicht.

 

Roths Widersprüchlichkeit ist für westliche, von Soros unterstützte „humanitäre“ Organisationen oder die Massenmedien nicht untypisch. Aber wie kann jemand Roth oder Human Rights Watch ernst nehmen, wenn er und seine Organisation sich so für offensichtliche Kriegspropaganda engagieren? Ja, wie kann jemand einen von ihnen ernst nehmen, wenn ihre Propaganda innerhalb von Tagen so ungereimt und widersprüchlich daherkommt?

 

Das war natürlich nicht das erste beschämende offene Versagen für Human Rights Watch oder für Ken Roth. Am 25. Februar 2015 postete HRW ein Foto eines zerstörten zivilen Gebiets in Syrien, mit der Überschrift „Syrien wirft trotz Verbots Fassbomben ab“. Das „Verbot“, auf das sich HRW bezieht, ist das Verbot einer Bombardierung von zivilen Gebieten, die für beide Seiten in Aleppo galt, nachdem sich die Vereinten Nationen einmischten, um die vom Westen unterstützten Terroristen vor der Vernichtung zu retten. Die Streitkräfte Assads hatten die Stadt eingekreist und eine wichtige Nachschublinie für die Todesschwadronen aus der Türkei abgeschnitten. Damit wurde die endgültige Eliminierung der dschihadistischen Kräfte praktisch unvermeidbar.

 

Es gibt da nur ein Problem mit dem Tweet von HRW – das Foto der Organisation zeigt nicht Aleppo.

 

Und ja, der Schaden, der dem zivilen Gebiet zugefügt wurde, stammt nicht vom syrischen Militär, sondern von den Vereinigten Staaten.

 

Das Foto zeigt die Stadt Kobane (Ayn al-Arab), die über Monate das Ziel von heftigen Luftangriffen der USA war, als die USA ihr Programm zur Einhegung der Todesschwadronen und zur geografischen Veränderung von souveränem syrischen und irakischen Gebiet betrieben.

 

Aber während HRW die Zerstörung der Stadt gerne als Grund zur Verdammung der Assad-Regierung verwendete und weiter für militärische Aktionen der USA in Syrien trommelte, hat sich die „Menschenrechtsorganisation“ anscheinend viel weniger für genau die selben Zerstörungen der US-Streitkräfte interessiert.

 

Mit anderen Worten: Wenn Assads Streitkräfte ein ziviles Gebiet ins Steinzeitalter bomben, dann ist das eine Grausamkeit, ein Kriegsverbrechen und eine Rechtfertigung für eine internationale militärische Einmischung. Wenn die Vereinigten Staaten ein ziviles Gebiet ins Steinzeitalter bomben, dann ist das keine große Sache.

 

Human Rights Watch, teil-finanziert von George Soros, hat wiederholt für die NATO und Amerikas imperialistische Ziele geworben, besonders in Syrien.

 

Beispielsweise hat HRW, als die westliche Medienpropaganda über die krasse Lüge, Assad hätte gegen sein eigenes Volk chemische Waffen eingesetzt, seinen Höhepunkt erreichte, da hat sich HRW ganz auf die Seite Barack Obamas und John Kerrys geschlagen um die Schuld Assads zu beweisen. HRW ging sogar so weit und wiederholte die Lüge, der UN-Bericht würde Assad als die schuldige Partei nennen. Das hat der Glaubwürdigkeit von HRW, wenn sie denn je eine hatte, den Rest gegeben.

 

Als durch Russland in letzter Minute der Chemiewaffen-Deal zustande kam, der eine weitere US/NATO-Invasion in Syrien verhinderte, da hat sich HRW nicht über die Gelegenheit zu einer friedlichen Zerstörung der Chemiewaffen und einer Vermeidung eines Krieges gefreut, man hat den Deal angegriffen, das sei „ein Scheitern zur Herstellung von Gerechtigkeit“. Natürlich hat der Deal nicht zur Herstellung von Gerechtigkeit geführt. Es gab nämlich keine Forderungen zur Bestrafung der Todesschwadronen, die die Waffen des US/NATO-Apparats benutzten, die von Anfang an die dschihadistische Invasion ermöglicht und kontrolliert haben.

 

Und als Mutter Agnes Mariam of the Cross ihren Bericht vorlegte, der die Behauptungen der USA/NATO zu den Chemiewaffen in Syrien widerlegte, da begann HRW einen Feldzug gegen sie und ihre Arbeit.

 

Jedoch hat HRW schon 2009 sein wahres Gesicht gezeigt, als man anscheinend die außerordentlichen Überstellungen in geheimen Gesprächen mit der Obama-Regierung absegnete und unterstützte – die Entführung von Personen ohne ordentliches Gerichtsverfahren und die „Überstellung“ in Gefängnisse anderer Länder, wo oft auch gefoltert wird.

 

Falls HRW jemals irgendeine Glaubwürdigkeit zu Fragen aktueller Menschenrechte besaß, dann ist diese Glaubwürdigkeit mit Sicherheit dahin. HRW ist nichts weiter als eine pro-US und pro-NATO NGO, die als Nebelkerze für die fortwährende Verletzung von Menschenrechten auf der ganzen Welt dient – das heißt wenn diese Verletzungen durch die Feinde Amerikas begangen werden. HRW und Kenneth Roth bleiben als genau das in Erinnerung was sie sind – ein falsches Unternehmen einer falschen humanitären Organisation zum Wohle westlicher Konzerne, Banken und des US-Außenministeriums.

 

Roth und HRW haben sichergestellt, dass in ihre mögliche Glaubwürdigkeit der letzte Sargnagel getrieben wurde. Wenn sich in Syrien der Staub gelegt hat, dann sollten Roth und HRW in der Presse öffentlich geteert und gefedert werden. Für ihre zynische Täuschung, echt gut meinende Menschen in die Unterstützung eines vom Westen unterstützten Stellvertreterkriegs getrieben zu haben, der so viele Menschenleben forderte und ein ganzes Land dezimiert hat. In der Zwischenzeit sollte man ihnen erlauben, sich weiter mit dem vergifteten Wein der westlichen Propaganda zu beschämen, zusammen mit dem Rest der westlichen Konzernmedien.

 

 

 


 

http://thesaker.is/the-neocons-declaration-of-war-against-trump/

 

21. Die Kriegserklärung der Neokons an Trump

 

vom Saker, 11.01.2017

 

Nach einigen ziemlichen Fehlstarts haben die Neokons jetzt einen Schritt unternommen, den man nur als Kriegserklärung an Donald Trump bezeichnen kann.

 

Es begann damit dass CNN einen Artikel veröffentlichte: „Geheimdienstchefs präsentierten Trump mit Vorwürfen, die Russen würden ihn kompromittieren wollen.“ Darin wird behauptet:

 

Geheime Dokumente, die letzte Woche Präsident Obama und dem gewählten Präsidenten Trump präsentiert wurden, beinhalten Anschuldigungen, russische Funktionäre würden behaupten, sie hätten kompromittierende persönliche und finanzielle Informationen über Herrn Trump. So sagten mehrere US-Beamte mit direkten Kenntnissen aus den Briefings zu CNN. Die Anschuldigungen wurden in einer zweiseitigen Zusammenfassung präsentiert, der als Anhang zum Bericht über russische Einmischung in die 2016er-Wahl angefügt wurde. Die Anschuldigungen kommen zum Teil von Memos eines frühere britischer Geheimdienstmitarbeiters, dessen frühere Arbeit US-Geheimdienstbeamte für glaubwürdig halten. … Die zweiseitige Übersicht enthält auch Anschuldigungen, es gäbe einen anhaltenden Informationsaustausch zwischen Trump-Unterhändlern und Zwischenleuten der russischen Regierung, so sagen zwei Beamte des Nationalen Sicherheitsdienstes.

 

(Anm.d.Ü.: Im Original folgt der komplette 35-Seiten Bericht von Buzzfeed)

 

Als isz das Dokument zum ersten mal las, da wollte ich es Satz für Satz zerlegen. Ich habe allerdings nicht die Zeit dafür und eigentlich braucht es das auch gar nicht. Ich werde euch hier nur mit den einfachen, direkten Beweisen versorgen, dass es sich um einen Fake handelt. Hier nur ein paar Beweise:

  1. Das Dokument hat keinen Briefkopf, keine Identifizierung, kein Datum, gar nichts. Aus guten technischen und juristischen Gründen werden heikle Dokumente mit ausgiebigen Informationen zu Herkunft und Identifikation versehen. Zum Beispiel würde ein solches Dokument einen Bezug auf jene Einheit haben die es produziert hat, oder eine Ziffern/Buchstabenkombination, die die Verlässlichkeit der Quelle und der enthaltenen Information anzeigt.

  2. Die Einstufung VERTRAULICH/SENSITIVE QUELLE ist ein Witz. Wäre das ein echtes Dokument, dann wäre die Einstufung wesentlich höher als „Vertraulich“. Und da die meisten Geheimdienstdokumente von sensitiven Quellen stammen erübrigt sich so ein Hinweis.

  3. Die Behauptung, dass „das Dossier von Kreml-Sprecher PESKOV kontrolliert wird, direkt auf Weisung von PUTIN“, ist mehr als lächerlich. Der Autor dieser Fälschung hat keine Ahnung wie die russischen Geheim- und Sicherheitsdienste arbeiten. (Hinweis: der Sprecher des Präsidenten hat damit überhaupt nichts zu tun.)

  4. Auf Seite 2 gibt es diesen aberwitzigen Satz: „TRUMPs persönliche Obsession und sexuelle Perversion auszubeuten, um geeignetes „kompromat“, kompromittierendes Material über ihn zu erhalten.“Niemand würde sich in einem Geheimdienstdokument die Mühe machen, die Bedeutung des Wortes „kompromat“ zu erklären, da sowohl im Russischen als auch im Englischen die Kombination aus den Wörtern „kompromittierend“ und „Material“ offensichtlich ist. Jeder westliche Geheimdienstoffizier, sogar ein Anfänger, würde das Wort kennen, und sei es aus den vielen Spionagethrillern des Kalten Kriegs, in denen es um die (Honig-)Fallen des KGB geht.

  5. Das Dokument spricht von „Quelle A“, „Quelle B“ und so weiter im Alphabet. Jetzt fragt euch mal was passiert, nachdem „Quelle Z“ benutzt wurde? Kann eine Geheimdienst-Agentur mit einem Fundus von 26 Quellen arbeiten? So klassifizieren Geheimdienste ihre Quellen ganz sicher nicht.

 

 

 

Damit lasse ich es bewenden und stelle fest, dass es reichlich Beweise gibt, dass dies eine grobe Fälschung von Amateuren ist, die keine Ahnung haben worüber sie reden.

 

Das macht dieses Dokument jedoch nicht weniger gefährlich.

 

Erstens, und das ist wirklich entscheidend, gibt es hier mehr als genug, um gegen Trump ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, aus zahlreichen und politischen Gründen. Ich sage es noch einmal – dies ist der Versuch um Donald Trump aus dem Weißen Haus zu entfernen. Dies ist ein politischer Staatsstreich.

 

Zweitens beschmutzt das Dokument jeden der darin verwickelt ist: Natürlich Trump selbst, aber auch die bösen Russen mit ihren hässlichen machiavellischen Methoden. Trump wird damit als sexuell Perverser „bestätigt“, der es mag wenn Prostituierte auf ihm urinieren. Und die Russen werden im Grunde beschuldigt, sie würden versuchen, den Präsidenten der Vereinigten Staaten als einen Agenten ihres Sicherheitsdienstes anzuwerben. Übrigens würde das Trump zu einem Verräter machen.

 

Drittens: In nur einer Woche sind wir jetzt von Behauptungen über „russisches Hacking“ zu „im Weißen Haus wird ein Verräter sitzen“ gelangt. Wir dürfen noch einen weiteren Tsunami aus solchen Anschuldigungen erwarten und es wird von Tag zu Tag schlimmer werden. Interessant, dass Buzzfeed die Anschuldigung dieser Schmieren- und Dämonisierungskampagne gegen Trump bereits vorweggenommen hat indem es schrieb: „BuzzFeed News veröffentlicht nun das ganze Dokument, damit sich die Amerikaner über die Anschuldigungen gegen ihren gewählten Präsidenten, die in den höchsten US-Regierungskreisen zirkulierten, selbst ein Urteil bilden können.“ Als ob die meisten Amerikaner das Wissen hätten, um sofort zu erkennen, dass dieses Dokument eine grobe Fälschung ist!

 

Viertens: Sollten nicht alle Beamten, die Trump unterrichtet haben, öffentlich dementieren, dass diese Fälschung Teil des Briefings mit Trump war, dann ergibt das den Anschein als hätte dieses Dokument das Siegel der höchsten Geheimdienststellen. Und das würde ihm einen juristischen Anfangsverdacht verleihen. Das bedeutet im Grunde, dass die „Experten“ das Dokument ausgewertet und es als „glaubwürdig“ bestätigt haben, noch vor etwaigen juristischen Verfahren vor Gericht oder, noch schlimmer, im Kongress. Ich hoffe stark dass Trump so klug war und das Treffen mit den Geheimdienstchefs aufgezeichnet hat und dass er damit in der Lage ist, ihnen mit juristischen Schritten zu drohen, sollten sie sich jetzt anders verhalten als ihm gegenüber.

 

Fünftens: Die Tatsache dass CNN dabei mitspielt ist ein kritischer Faktor. Einige von uns, ich eingeschlossen, waren schockiert und angewidert, als die WaPo eine Liste mit 200 Webseiten veröffentlichte, die als „Fake News“ und „russische Propaganda“ beschimpft wurden. Aber was CNN mit der Veröffentlichung dieses Artikels getan hat ist weitaus schlimmer: Es handelt sich um eine direkte Verleumdung und einen politischen Angriff auf den gewählten Präsidenten, in einem weltweiten Maßstab (die BBC und andere verbreiten bereits die selbe Scheiße). (Anm.d.Ü.: Trump hat auf der Pressekonferenz vor der Frage eines BBC-Reporters gesagt: „BBC – another beauty“ - „noch so eine Schönheit“-:) Das bestätigt noch einmal, dass Schluss mit lustig ist und dass die Ziomedien im höchsten Kriegszustand mit Donald Trump sind.

 

Alles oben Gesagte bestätigt mir, was ich über die letzten Wochen geschrieben habe: Sollte es Trump ins Weiße Haus schaffen (ich schreibe „sollte“, denn ich denke dass die Neokons sehr wohl in der Lage sind, ihn zu ermorden), dann sollte seine höchste Priorität sein, so hart wie juristisch möglich gegen jene im US-“Deep State“ vorzugehen (dazu gehören insbesondere die Medien), die ihm den Krieg erklärt haben. Tut mir leid dass ich das so sagen muss, aber das Spiel lautet: Er oder sie – eine der Parteien wird zerschmettert werden.

 

(Nebenbemerkung: Was ich mit dem Begriff „hart vorgehen“ meine: Ich fasse zusammen was ich schon woanders geschrieben habe: Das Beste wäre, einen extrem loyalen und entschlossenen FBI-Direktor zu ernennen und ihn anzuweisen, gegen all die Feinde Trumps vorzugehen. Durch Ermittlungen gegen sie wegen Korruption, Machtmissbrauch, Behinderung der Justiz und all die anderen Verhaltensweisen, wie sie im Kongress, der Geheimdienstgemeinde, der Bankenwelt und den Medien seit ewigen Zeiten herrschen. Nehmt euch die Neokons vor wie es Putin mit den russischen Oligarchen tat, oder wie sich die USA Al Capone vorknöpften – packt sie mit der Steuerflucht. Es braucht keine Gulags oder Erschießungen, wenn man sie mit ihrem normalen Alltagsverhalten packen kann:-))

 

Ich hoffe stark dass ich falsch liege, und es könnte so sein. Aber ich habe so ein Bauchgefühl, dass Trump nicht das besitzt was es braucht, um hart genug gegen jene vorzugehen, die eine jede nur denkbare hässliche Methode benutzen um ihn am Einzug ins Weiße Haus zu hindern, oder gegen ihn ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten falls er seine Wahlversprechen umsetzen will. Ich will ihm dafür gar keine Schuld geben: Der Feind hat in der US-Politik alle Schichten der Macht infiltriert und es gibt starke Anzeichen dafür, dass sie sogar in Trumps engster Entourage vorhanden sind. Putin konnte tun was er tat, weil er einen eisernen Willen besitzt und ein hoch trainierter Geheimdienstoffizier war. Trump ist nur ein Geschäftsmann, dessen“Training“ im Umgang mit solchen Leuten vermutlich eine Auseinandersetzung mit der New Yorker Mafia war. Wird das ausreichen um sich gegen die Neokons durchzusetzen? Ich bezweifle es – aber ich hoffe es.

 

Wie ich bereits vor der Wahl vorausgesagt habe: Die USA betreten die schlimmste Krise ihrer Geschichte. Wir befinden uns in außergewöhnlich gefährlichen Zeiten. Wenn auch die Gefahr eines thermonuklearen Kriegs zwischen Russland und den USA durch die Wahl Trumps drastische reduziert wurde, so stellt der totale Krieg der Neokons gegen Trump die Vereinigten Staaten vor schwere Risiken, sogar Bürgerkrieg (sollte der Neokon-kontrollierte Kongress Trump des Amtes entheben, dann wird es, so denke ich, zu spontanen Aufständen kommen, vor allem im Süden und ganz besonders in Florida und Texas). Auch wenn sich das vielleicht übertrieben anhört, so muss ich sagen dass die Vorgänge sogar die Existenz der Vereinigten Staaten aufs Spiel setzen, nahezu unabhängig davon was Trump persönlich unternimmt.

 

 Was auch immer wir von Trump als Person und seinen Fähigkeiten als Präsident halten mögen: Sicher ist, dass Millionen amerikanischer Patrioten ihn gewählt haben um „den Sumpf trockenzulegen“, der in Washington stationierten Plutokratie in den Arsch zu treten und das wieder herzustellen was sie für die fundamentalen amerikanischen Werte halten. Wenn es die Neokons schaffen, gegen Trump einen Staatsstreich durchzuführen, dann sage ich voraus, dass diese Millionen Amerikaner zu Gewalt greifen werden um das zu verteidigen was sie als ihre Lebensart ansehen, ihre Werte und ihr Land. Im Gegensatz zu dem von Hollywood verbreiteten Bild sind die meisten Amerikaner friedliche und gewaltlose Menschen, aber wenn man sie zu sehr reizt, dann werden sie nicht zögern und zu ihrer Verteidigung zu den Waffen greifen, vor allem wenn sie ihre letzte Hoffnung in die Demokratie verlieren. Und ich rede hier nicht von den Waffen-verliebten Hinterwäldlern, ich rede von den örtlichen, staatlichen und Bezirksbehörden, die sich oft mehr um die Belange ihrer örtlichen Bewohner kümmern als um das was aus D.C. kommt. Falls ein Umsturz gegen Trump kommt und irgendein Möchtegern-Präsident wie Hillary oder McCain der Nationalgarde oder sogar dem US-Militär den Befehl gibt, örtliche Aufstände niederzuschlagen, dann könnten wir das erleben was 1991 in Russland geschah: Eine kategorische Befehlsverweigerung der Sicherheitsdienste, auf das eigene Volk zu schießen. Das ist die größte und ernsthafteste Gefahr für die Neokons: Das Risiko, dass ihre Befehle zur Niederschlagung der Bevölkerung von der Polizei, der Sicherheit und dem Militär ganz einfach nicht befolgt werden. Wenn das in einem von der KGB kontrollierten Land (ein Klischee des Kalten Kriegs) geschehen konnte, dann kann das auch in den USA geschehen.

 

Ich hoffe stark dass ich mich irre und dass die jüngsten Attacken auf Trump nur das letzte „Hurra!“ der Neokons sind, bevor sie endlich aufgeben und verschwinden. Ich hoffe dass hier nur meine Paranoia durchkommt. Aber wie heißt es so schön: „Nur weil du paranoid bist heißt das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind.“

 

Bitte sagt mir dass ich falsch liege!

 

 

 


 

"Von der außergewöhnlichen Großartigkeit zur Hanswurstiade“

 

http://www.theblogmire.com/us-intelligence-report-answers-the-big-question-about-russia/

 

22. Der US-Geheimdienstbericht ist eine Serie Hysterischer Anschuldigungen, Manipulativer Propaganda und Offizieller Obfuskation (SHAMPOO).

 

Aber er beantwortet die Frage, warum Russland so groß ist.

 

Von Rob Slane, 09.01.2017 „theblogmire.com“

 

Der Bericht (die Einschätzung) der Geheimdienst-Gemeinde:

 

Die Einschätzung der russischen Aktivitäten und Absichten in die jüngste US-Wahl“

 

 Der jüngste 25-Seiten-Bericht aus den US-Büro des Direktors der Nationalen Geheimdienste (DNI), die Einschätzung der russischen Aktivitäten und Absichten in die jüngste US-Wahl, wurde als der Beweis der US Geheimdienst-Gemeinde für russisches Hacking in die US-Wahl angekündigt. Am leichtesten kann man sich von dieser Vorstellung heilen wenn man den Bericht selber liest:

 

https://www.dni.gov/files/documents/ICA_2017_01.pdf

 

Und während Sie das tun denken Sie bitte daran, dass diese Dienste im Jahr nur $80 Mrd. vom amerikanischen Steuerzahler erhalten.

 

Aber täuschen Sie sich nicht: Das ist kein Geheimdienstbericht. Es ist eine Peinlichkeit. Es ist eine Serie Hysterischer Anschuldigungen, Manipulativer Propaganda und Offizieller Obfuskation (SHAMPOO). Mit dem versammelten Gewicht dieser „Intelligence Professionals“ würde man doch etwas erwarten was wenigstens den Anschein hat, dass es von „intelligenten“ Professionals geschrieben wurde. Stattdessen haben sie ein Pamphlet herausgegeben, das aussieht als wären die ganzen Spezialisten schon im Weihnachtsurlaub gewesen. Und als der Präsident nach dem Bericht verlangte, da mussten die Praktikanten, die den Laden über die Feiertage „am Laufen hielten“, Google und Twitter bemühen. Und nachdem sie hie und da etwas copy and paste machten und ordentlich aufgebläht hatten kam endlich der endgültige Bericht. Ob dabei auch Play-Doh (Kinderknetmasse) verwendet wurde ist etwas das wir wohl nie herausfinden werden.

 

Ehrlich, ich habe keine Lust, etwas so Idiotisches im Einzelnen zu zerlegen. Hätte ich ein paar Praktikanten, dann würde ich die machen lassen. Aber nachdem das Andere schon wunderbar gemacht haben ist es egal. Ich hätte da jedoch noch ein paar Anmerkungen:

 

  • Die Tatsache dass die US-Geheimdienste scheinbar nicht wissen, dass Russland zusammen mit Europa das Datierungssystem DD/MM/YYYY und nicht MM/DD/YYYY benutzt, lässt den Verdacht aufkommen dass die Praktikanten, die den SHAMPOO produziert haben, im Fernsehen die Muppets-Weihnachtsgeschichte nicht versäumen wollten.

  • Ein großer Teil des SHAMPOO beschäftigt sich mit der Suche nach einem Motiv. Und was fiel den Praktikanten ein? Offenbar waren einige hochrangige russische Politiker über die den Sieg von Trump überglücklich. Das ist doch ein Beweis, oder? Was sie jedoch nicht schreiben ist, dass im Gegensatz zu Trump, der bei mehr als einer Gelegenheit andeutete, dass er gerne die amerikanisch-russischen Beziehungen reparieren würde, die andere Kandidatin eine wahnhafte Psychopathin ist, die laut gackerte als sie von der brutalen Ermordung Muammar Gaddafis erfuhr. Und die gegen Russland in den Krieg ziehen wollte. Krieg oder Frieden? Offenbar wollten die Russen Frieden und haben daher Trump bevorzugt? Schau einer an!

  • Interessanterweise hat die NSA nur „gemäßigtes“ Vertrauen in die Ergebnisse des SHAMPOO. Haben sie gegen die Ergebnisse nur „gemäßigt“ rebelliert? Und wenn Ja, warum warum diese „moderaten“ Rebellen nur gemäßigt überzeugt? Bedenkt man dass dem alles sehende Auge der NSA keine empfangene und gesendete E-Mail entgeht, und die Tatsache dass sie nur „moderat“ überzeugt sind, so lässt es das Vertrauen von uns gewöhnlich Sterblichen in die Fähigkeiten des alles sehenden Auges nicht gerade steigen, oder?

  • Die Einschätzung „...der Kreml strebte weiter dem langgehegten Wunsch, die US-geführte liberal demokratische Ordnung zu unterminieren...“ ist echt ziemlich spaßig. Wenn Russland das wollte, dann hätte es am besten „gar nichts“ gemacht. Und der Grund dafür ist, dass die USA mehr als fähig sind, die „US-geführte liberal demokratische Ordnung“ zu unterminieren, ohne die Hilfe von jemand Anderem. Tatsächlich ist es das ein unvermeidliche Ergebnis, da sich Regierung, Medien und Geheimdienste selbst von ihrer eigenen Unbesiegbarkeit, Außergewöhnlichkeit und Unverzichtbarkeit überzeugen . Gott straft sie mit mit einer Art justizieller Blindheit, woraufhin sie wahnhaft und irrational werden und anstatt ihre außergewöhnliche Großartigkeit anzuerkennen werden sie zu einer Hanswurstiade. Hochmut kommt vor dem Fall, so heißt es. Und welchen Beweis für die Reise von der außergewöhnlichen Großartigkeit bis zum Kasperletheater braucht man außer dem SHAMPOO-Bericht?

  • Der Rest des Berichts widmet sich Anschuldigungen gegen RT. Weil sie die Sünde begehen und über Dinge berichten, über die das Global Pravda Network (aka CNN, MSNBC, Fox, NYT, WaPo u.a.) nicht so gerne berichtet. Die Antwort auf all jene die glauben, RT sollte so etwas nicht tun, ist einfach die: Hört auf, euren Zorn auf sie zu richten und wendet euch gegen die Horden aus Stenografen in euren eigenen Medien. Jene die denken, ihre Aufgabe wäre das Aufschreiben der Gedanken der Globalen Elite. Nun gut, wenn man eine freie Presse will. Und wenn sie erst einmal anfangen würden ihre Arbeit zu tun, dann würde das „Problem“ mit RT und all den mäkelnden Alternativseiten von alleine verschwinden.

 

Ich muss hier noch drei kurze Anmerkungen machen: Erstens die Tatsache, dass die US-Medien, die US-Regierung und die US-Geheimdienste einen ausgezeichneten Job gemacht haben in der Verschleierung und der Manipulation der Leute weg von der wahren Geschichte der Leaks/Hacks. Worum ging's nochmal? Wisst ihr es? Ach ja! War da nicht was mit Hillary Clinton, ihrem Wahlkampfteam und ihrer Partei, wo mit der E-Mail-Korrespondenz ihre monumentale Korruptheit aufgedeckt wurde? Klingelt das was? Da war die krasse Wahlmanipulation bei den Vorwahlen der Demokraten (was „die US-geführte liberal demokratische Ordnung“ natürlich nicht „unterminierte“). Ach ja, und da ist noch diese Nebensache mit den Wahlkampfspenden der saudischen Regierung, die Frau Clinton in einer E-Mail als die Geldgeber von ISIS bezeichnete. Schschsch...nicht so laut. Macht ja nicht das Maul auf. Die Leute sollen's nicht wissen.Schiebt es auf Putin.

 

Und Zweitens ist der Horror mit dem die US-Eliten darauf reagierten, dass sich – egal wer – jemand in ihre Wahlen einmischt, ein unvergessliches Wunder. Ich erinnere mich an den Kerl, der über den Atlantik kam um sich in die Wahl über eine EU-Mitgliedschaft einzumischen und uns Briten damit drohte, wir würden in eine Art Handels-Fegefeuer kommen wenn wir für einen Austritt stimmen würden. Ich erinnere mich an das Telefonat zwischen Victoria „Krümelmonster“ Nuland und Geoffrey Pyatt, wie sie bereits die neue Regierung der Ukraine zusammenstellten während noch die alte, gewählte regierte. Und die Zeit reicht nicht um all die anderen Vorfälle von Wahlmanipulation und Regimewechsel und Staatsstreichen rund um die Welt zu erwähnen, bei denen die CIA mitmachte. Darunter war, und das ist interessant, die Einmischung in die russischen Wahlen 1996. Das ist keine Verschwörungstheorie. Sie haben öffentlich darüber geprahlt. Hallo Herr Esel, hier ist Herr Langohr! Alles rächt sich irgendwann. Oder ganz fundamental: Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. (Galater 6:7)

 

Aber nach all dem beantwortet SHAMPOO doch eine große Frage, die seit Jahrhunderten ein Rätsel ist:

 

Frage: Warum hat Gott Russland so groß gemacht?

 

Antwort: Damit es die US-Geheimdienst-Gemeinde auf einer Landkarte findet!

 

 

 


 

http://www.moonofalabama.org/2017/01/isis-al-qaeda-and-the-us-airforce-wage-war-on-syrias-public-utilities-.html#comments

 

23. ISIS, Al-Qaeda und die US-Luftwaffe führen einen Krieg gegen die öffentlichen Einrichtungen Syriens

 

von b, 09.01.2017 - Moon of Alabama (zahlreiche links im Original!)

 

Die Idee des Islamischen Staats wurde in dem amerikanischen Militärgefängnis Camp Bucca im Irak „geboren“. Viele seiner zukünftigen Anführer waren hier interniert und hatten Zeit und Gelegenheit, ihre Philosophie zu entwickeln und ihre zukünftigen Operationen zu planen.

 

2012 warnte die Defense Intelligence Agency (DIA) vor dem Aufstieg eines Gebildes des Islamischen Staats in Syrien und Irak:

 

Es besteht die Möglichkeit der Errichtung eines anerkannten oder nicht anerkannten salafistischen Fürstentums (fundamentalistische Sunniten) im Osten Syriens (Hasaka und Deir Ezzor), und das ist genau das was die unterstützenden Mächte (USA, Saudi Arabien, Katar und die Türkei) der Opposition wollen, um das (pro-russische und pro-iranische) syrische Regime zu isolieren.“

 

In einem NYT-Interview mit Thomas Friedman sagte Präsident Obama, dass die USA über die Gefahren von ISIS wüssten, aber nichts gegen ihre Expansion im Irak unternahmen, denn man könnte zur Absetzung von Premierminister Maliki benutzen:

 

Der Grund sei, so fügte der Präsident hinzu, sei, „dass wir nicht einfach mit ein paar Luftschlägen irgendwo im Irak anfangen wollten sobald ISIL auftauchte, denn das hätte den Druck von (Premierminister Nouri Kamal) al-Maliki genommen.“

 

In einem kürzlichen Gespräch mit ein paar US-bezahlten syrischen Oppositionellen machte Außenminister Kerry eine ähnliche Anmerkung, dieses Mal in Bezug auf Syrien:

 

Und wir wussten dass das wächst, wir haben es beobachtet, wir sahen dass DAESH in seiner Stärke wuchs und wir dachten Assad sei bedroht“, sagte Kerry zu den Syrern. „(Wir) dachten jedoch,“ sagte er weiter, „wir könnten Assad damit zu Verhandlungen bringen. Aber statt zu verhandeln hat er Putin um Unterstützung gebeten.“

 

Es gibt Zweifel dass die USA nur aus der Entfernung zusahen. Der Anfang und das Wachstum von ISIS wurde durch die US-Golf-“Verbündeten“ finanziert, die sich den US-Wünschen fügen. Als die Obama-Regierung mit der Bombardierung von ISIS begann, nachdem die einen US-Journalisten getötet hatten, da trafen die paar Bomben eine „ISIS Kampfstellung“ oder einen „ISIS Bagger“. Das war kein ernstgemeinter Feldzug. In der Zwischenzeit warteten Tausende türkischer Tanklaster in der Wüste, um Öl aus den von ISIS kontrollierten Ölquellen in die Türkei zu schaffen. Erst nachdem der russische Präsident seinen Kollegen bei einem G20-Treffen Satellitenfotos von den riesigen LKW-Kolonnen zeigten, begannen die USA diese Haupteinnahmequelle für ISIS anzugreifen.

 

Ende letzten Jahres bombardierte das US-Militär eine Stellung der syrischen Regierung in Deir Ezzor, wo etwa 100.000 Syrer von ISIS belagert werden. Dabei wurden mehr als 100 syrische Soldaten getötet und ermöglichte ISIS, wichtige Hügelstellungen einzunehmen, die bei der Eroberung der Stadt helfen könnten. Das war ein absichtlicher Angriff.

 

 Gegenwärtig wird von den gegen die syrische Regierung gerichteten Takfiris und von den USA ein Feldzug unternommen, den Menschen unter dem Schutz der Regierung alle öffentlichen Einrichtungen zu entreißen – Wasser, Erdgas und Elektrizität. Nach dem Beginn der gegenwärtigen Blockade der Wasserversorgung für Damaskus und seiner fünf bis sechs Millionen Einwohner haben wir geschrieben:
 

„Dieses Stilllegen ist Teil einer breiteren, anscheinend koordinierten Strategie, alle von der Regierung gehaltenen Gebiete von Versorgungseinrichtungen abzuschneiden. Vor zwei Tagen hat der Islamische Staat eine wichtige Wasserversorgung aus dem Euphrat für Aleppo abgestellt. Starkstromleitungen nach Damaskus wurden zerstört und den Reparaturteams wird im Gegensatz zu früher der Zugang verweigert. Erdgasleitungen in Teilen Damaskus wurden ebenfalls abgestellt.“

 

 Dieser Feldzug gegen grundlegende Infrastruktur geht seither weiter. Von den USA unterstützte Rebellengruppen nehmen daran teil. Al-Qaeda in Syrien, bekannt als Jabhat al-Nusra, trägt in Wadi Barada seinen Teil dazu bei. Das US-Militär hat gerade erst ein weiteres syrisches Kraftwerk zerbombt. 2015 haben sie bereits einen Feldzug gegen solche Einrichtungen durchgeführt und riesigen materiellen Schaden angerichtet. Seit drei Tagen haben Deir Ezzor und die Umgebung überhaupt keinen Strom. Gestern hat sich ISIS zu dem Feldzug dazugesellt und eine große Erdgasanlage in Hayyan im Osten von Homs in die Luft gesprengt. Hayyan ist die größte Anlage dieser Art in Syrien und stellte Strom, Heizgas und Propan für den gesamten Süden Syriens und die Hauptstadt Damaskus zur Verfügung.

 

Dies ist ein systematischer und breit angelegter Feldzug gegen die syrische Infrastruktur, um den unter dem Schutz der syrischen Regierung lebenden Menschen die lebensnotwendigen Güter zu rauben.

 

Würde man die US-Regierung fragen, dann würde die natürlich sagen, dass es einen solchen Feldzug nicht gibt und dass es dazu keine Absprachen zwischen den USA und seinen Golf-Vasallen gibt. Es sei nur Zufall, dass von den USA unterstützte „Rebellen“, al-Qaeda, ISIS und die US-Luftwaffe alle die selbe Art von Zielen in Syrien treffen, bei ihrem gleichzeitigen Kampf gegen das syrische Volk.

 

Wenn man weiß wer die oben zitierten hochrangigen US-Quellen sind, dann neige ich dazu, solche Einschätzungen anzuzweifeln.

 

Der Feldzug ist das Vorspiel zur nächsten Stufe im diesem Krieg, auf den sich alle beteiligten Parteien derzeit vorbereiten. Da Obama immer noch das Sagen hat, dürfen wir erwarten, dass es noch grausamer und mit noch mehr Propaganda-Unterstützung abläuft als bei seiner gescheiterten „Verteidigung“ seiner Stellvertreter-Kräfte in Ost-Aleppo.

 

 


 

http://www.globalresearch.ca/the-war-against-the-truth-when-the-lie-becomes-the-truth-is-obama-preparing-war-against-russia/5567181

 

24. Der Krieg gegen die Wahrheit - wenn die Lüge zu Wahrheit wird.

 

Bereitet Obama einen Krieg gegen Russland vor?

 

Von Prof. Michel Chossudovsky, 07.01.2017

 

Am Ende von Obamas Präsidentschaft ist Fiktion zur Tatsache geworden.

 

Eine Welt aus Märchen durchzieht die Massenmedien.

 

Die Lüge ist zur Wahrheit geworden.

 

Fake News“ sind zu „Real News“ geworden.

 

Und die „Real News“ der unabhängigen Online-Medien werden nun als russische Propaganda bezeichnet.

 

Wir haben es mit einem Krieg gegen die Wahrheit zu tun.

 

Begriffe werden auf den Kopf gestellt.

 

Politischer Wahnsinn hat das Sagen. Wir befinden uns an einem gefährlichen Scheideweg unserer Geschichte. Die Gefahren globaler Kriegsführung werden regelmäßig durch Medien-Desinformation vernebelt.

 

Gemäß dem Direktor der Nationalen Geheimdienste, James Clapper, stellt das angebliche russische Hacking eine „Existentielle Bedrohung“ für Amerika dar.

 

Senator McCain hält es für einen „kriegerischen Akt“:

 

Wir müssen sicherstellen dass das Folgen hat“: John McCain nennt das russische Hacking einen „Kriegerischen Akt“ und verlangt schärfere Sanktionen – Daily Mail, 31. Dez. 2016

 

Währenddessen wurden US-Panzer und Truppen an die russische Grenze verlegt, gemäß Obamas „Operation Atlantic Resolve“ und der „European Reassurance Initiative“ (ERI) der NATO. Und die Medien schweigen. Das ist kein Aufmacher.

 

Die Realitäten werden auf den Kopf gestellt. Russland ist die Bedrohung. Das angebliche Hacking wird als Rechtfertigung für offene Kriegsvorbereitungen gegen Russland präsentiert: „Der Schritt kommt während die NATO-Beziehungen mit Moskau den tiefsten Punkt seit Jahren erreicht haben... Nationale Sicherheitsagenturen der USA haben Russland auch für eine vermeintliche Einmischung in die Präsidentschaftswahl beschuldigt...“ (Reuters, 6. Jan 2016)

 

Angedacht ist ein Szenario eines möglichen Bodenkriegs gegen Russland:

 

Schiffe begannen in Bremerhaven am Freitag mit der Entladung von US-Panzern, selbstfahrenden Haubitzen und Hunderten anderer Fahrzeugen, sie werden nach Osteuropa gebracht um die NATO-Abschreckung gegen eine mögliche russische Aggression zu untermauern.

 

Die USA planen auch die Verlegung einer Heeresfliegerbrigade … aus Fort Bliss, Texas. Ihr Hauptquartier wird in Deutschland sein und einige Flugzeuge werden in Lettland, Rumänien und Polen stationiert werden.

 

...Großbritannien entsendet Kampfjets in die Schwarzmeer-Region und in Estland wird im Frühjahr ein Bataillon aus Truppen, Panzern und leichter Bewaffnung stationiert, unterstützt von französischen und dänische Truppen. Deutschland plant ebenso die Entsendung von Truppen und Panzern nach Litauen.

 

Albanien, Belgien, Kanada, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Rumänien und Slowenien spielen ebenfalls eine Rolle bei der Enhanced Forward Group der NATO. Die USA planen als Teil dieser Gruppe die Verlegung einer Stryker-Einheit aus Deutschland nach Polen.“ (Associated Press, 6. Jan 2017)

 

Alle haben Angst vor Wladimir Putin

 

Sorgfältig lesen: „Die größte Verschiffung amerikanischer Panzer seit dem Kalten Krieg erreicht Deutschland (6. Januar), Haubitzen und Kampffahrzeuge gesellen sich zu Tausenden Infanteriesoldaten.“ Diese massive militärische Stationierung – die in der Medienberichterstattung kaum vorkommt – wird als „Friedenserhaltende Initiative“ dargestellt, als Antwort auf Wladimir Putins „Aggression“ und das angebliche Hacking des DNC.

 

Der stellvertretende kommandierende General der UA-Armee, Timothy McGuire, verantwortlich für die Stationierung von US-Bodentruppen in Osteuropa: „Die beste Art um den Frieden zu erhalten ist die Vorbereitung … das zeigt nur die Stärke und den Zusammenhalt der Allianz und das US-Bekenntnis zur Friedenssicherung auf dem Kontinent.“

 

Während das angebliche Hacking beiläufig als „kriegerischer Akt“ gegen das amerikanische Festland bezeichnet wird, da wird die „Operation Atlantic Resolve“ (mit der eine massive Stationierung von Truppen und militärischem Gerät an Russlands Grenzen verbunden ist) als ein „Akt der Selbstverteidigung“ kategorisiert.

 

Wenn Krieg zu Frieden wird, dann steht die Welt Kopf.

 

Eine Begrifflichkeit ist nicht mehr möglich. Es herrscht der Irrsinn. Die Institutionen der Regierung sind kriminell.

 

Die Medien und Politiker des Westens vernebeln gemeinsam die unausgesprochene Wahrheit: Der von der NATO/USA geführte Krieg zerstört die Menschheit.

 

Wenn die Lüge zur Wahrheit wird, dann gibt es kein zurück.

 

Wen Krieg als ein humanitäres Unterfangen hochgehalten wird, unterstützt von den Vereinten Nationen, dann wird Gerechtigkeit und das gesamte internationale Rechtsystem auf den Kopf gestellt: Pazifismus und die Anti-Kriegs-Bewegung wird kriminalisiert.

 

Gegen den Krieg zu sein wird ein Vergehen.

 

Obamas Vermächtnis ist Krieg und eine Große Lüge.

 

Die Große Lüge muss als das aufgedeckt werden was sie ist und was sie tut.

 

Sie duldet das unterschiedslose Töten von Männern, Frauen und Kindern.

 

Sie zerstört Familien und Völker. Sie zerstört die Hingabe der Menschen zu ihren Mitmenschen.

 

Sie verhindert, dass Menschen ihre Solidarität mit den ausdrücken die leiden. Sie steht für Krieg und den Polizeistaat als einzigen Weg.

 

Sie zerstört den Nationalismus und den Internationalismus.

 

Die Lüge zu zerbrechen bedeutet das Aufbrechen eines kriminellen Projekts zur globalen Zerstörung, in der das Streben nach Profit die herrschende Macht ist. 

 

 


 

 25. Zwei Artikel von Paul Craig Roberts

 

http://www.paulcraigroberts.org/2017/01/09/obama-regime-moves-to-federalize-elections-paul-craig-roberts/

 

Das Obama-Regime will Wahlen unter Bundeskommando stellen

 

von Paul Craig Roberts, 09.01.2017

 

 

Das herrschende Establishment hat auf die Wahl Donald Trumps reagiert und setzt das Fundament für eine Bundesaufsicht, und damit Kontrolle, über zukünftige Wahlen. Lesen Sie Tyler Durdens Bericht vom 6. Januar:

 

(Obama erklärt das Wahlsystem zu einer „kritischen Infrastruktur“)

 

http://www.zerohedge.com/news/2017-01-06/stunning-last-minute-power-grab-obama-designates-election-systems-critical-infrastru

 

Die Bundesregierung hat kein verfassungsmäßiges Recht zur Durchführung von Wahlen, sie kann nur das Datum festsetzen. Dass das Obama-Regime die Wahlen zu einer „kritischen Infrastruktur“ erklärt, hat keinen anderen Zweck als einen Weg vorzugeben, der die Wähler daran hindern soll, ein fest verwurzeltes Unternehmen zu stürzen (abzuwählen). Denn das Unternehmen (Anm.d.Ü.: das Establishment, oder Einrichtung oder Betrieb oder Geschäft) fürchtet die Wähler, seit die Trump zum Präsidenten gewählt haben.

 

Die beunruhigende Frage dazu: Warum geschieht das nach der Wahl Trumps? Könnte das Teil eines Plans sein, die Trump-Wahl für ungültig zu erklären, auf der Grundlage der andauernden Lügen, Trump wäre nicht von den Wählern gewählt worden sondern wegen der russischen Einmischung? Die Bundesaufsicht kann dazu benutzt werden, die Staaten auszuschalten und sie daran zu hindern, einen Umsturz des Establishments gegen die Wähler anzufechten.

 

Die US-Wahlen sind in den Hände der (Bundes-)Staaten dezentralisiert. Es gibt kein nationales Netzwerk, das Hacking ermöglichen würde. Das Departement of Homeland Security (der Heimatschutz) kann den Staaten Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit unterbreiten, dazu muss nicht eine Bundeshoheit über die Wahlen wegen „kritischer Infrastruktur“ ausgerufen werden.

 

Das ist eine beunruhigende Entwicklung, für die es keine Erklärung und keine Gründe gibt. Ist Trump einmal im Amt, dann kann er das rückgängig machen, oder er kann es zu seiner Wiederwahl nutzen. Darüber hinaus basiert diese Obama-Entscheidung in letzter Minute auf nichts als falschen Anschuldigungen über russische Einmischung. Obwohl jeglicher Beweis fehlt, besteht das Obama-Regime weiter darauf, dass die Wahl durch russische Einmischung beschmutzt ist. Und die Presstituierten wiederholen die Lüge als sei sie die Wahrheit. Für Medien, die sich über „Verschwörungstheorien“ lustig machen, ist es absolut scheinheilig, wenn die Presstituierten die russische Hacking-Verschwörung aufbauschen.

 

Was ist der Zweck dieser Lüge, an die sich das Obama-Regime und die presstituierten Medien klammern? Geht es nur um die Beschädigung Trumps? Oder soll damit der Grundstein für einen Umsturz gelegt werden?

 

Mike Pence, ein Bewunderer von Dick Cheney, ist eine seltsame Wahl als Trumps Vizepräsident.

 

http://www.cbsnews.com/news/mike-pence-looks-at-dick-cheney-as-a-role-model-for-vice-presidency/

 

Hat Trump mit dieser Entscheidung seine eigene Beseitigung ermöglicht?

 

---

 

http://www.paulcraigroberts.org/2017/01/09/is-trump-bending/

 

Knickt Trump ein?

 

Von PCR, 09.01.2017

 

Trump erkennt die Rolle Russlands beim Hacken der US-Wahlen an“

 

Wenn das keine Fake News Schlagzeile ist und der Reuters-Bericht stimmt, dann knickt Trump unter dem Druck ein.

 

http://www.reuters.com/article/us-usa-russia-cyber-idUSKBN14S0O6

 

Und das ohne Erfolg. Denn Geheimdienstbeamte und Senatsführer sagen, Trumps Eingeständnis sei nicht genug und er müsse Russland bestrafen und nicht normale Beziehungen aufbauen.

 

Trump wird mit allen Mitteln dazu gedrängt, die orchestrierte „russische Gefahr“ anzuerkennen, denn auf ihr beruht der Reichtum und die Macht des militärischen Sicherheitsapparats. Wenn dieser Bericht nicht eine weitere Fake News ist und Trump weiter einknickt, dann wird er bis zu seiner Amtseinführung in den Taschen des herrschenden Establishments stecken.

 


 

https://mishtalk.com/2017/01/07/mccain-has-blood-on-his-hands/

 

26. McCain hat Blut an seinen Händen

 

von Mike „Mish“ Shedlock, 07.01.2017 (via ZeroHedge, zahlreiche links im Original!)

 

Wenn es noch eine Erklärung braucht, wen der ewige Kriegshetzer Senator John McCain als US-Präsidenten wollte, diese Schlagzeile erklärt es:

 

Russische Cyber-Einmischung ist ein 'Akt des Krieges'

 

Heute wiederholt die CNN-Autorin Frida Ghitis die Behauptung von McCain über Putins 'kriegerischen Akt' gegen die amerikanische Demokratie:

 

'Moskaus Einfluss-Kampagne', wie es der Geheimdienstbericht nennt, setzte sich aus einer Reihe von Maßnahmen zusammen. Darunter die verdeckte Cyber-Aktivität durch russische Geheimdienstmitarbeiter, zusammen mit „offen Staats-finanzierten Medien, dritten Parteien und bezahlten Social Media Usern oder 'Trollen'“.“

 

Fortschreitende Hysterie

 

Es würde sich für Idioten wie Ghitis ziemen, wenn sie einhalten und nachdenken würden. Jeder der Anschuldigungen der CIA für bare Münze nimmt hat Grütze im Kopf.

 

Die Lügner, Folterer und Mörder in der CIA sind mehr als nutzlos.

 

Die Republikanischen Seantoren John McCain und Lindsey Graham wollen nach dem Hacking-Skandal schärfere Sanktionen gegen Russland.

 

Als Zeichen der Solidarität besuchte McCain an Silvester ukrainische Fronttruppen als Anti-Putin-Geste.

 

Wir stehen mit ihnen im Kampf gegen #Putin's aggression,“ twitterte McCain.

 

Die Ironie ist atemberaubend. Die Ukraine ist ein Schlamassel wegen der US-Einmischung. Nicht Russland hat damit angefangen, sie waren nicht für die Krim und den folgenden Krieg in der Ukraine verantwortlich – es waren die USA.

 

Am 30. April 2014 berichtete der Guardian: „Nicht Russland hat die Ukraine an den Rand eines Krieges geschoben.“

 

Ob man nun glaubt oder nicht, ob die CIA bei dem Umsturz eines demokratisch gewählten Präsidenten ihre Hand im Spiel hatte (ich tu's) – die USA haben Blut an ihren Händen.

 

Ein Rückblick zeigt, dass der Oberste Kriegshetzer, Senator John McCain, auch da persönlich beteiligt war:

 

Amerika ist bei euch,“ sagte Senator John McCain zu den Demonstranten, als er Schulter an Schulter mit dem Führer der rechtsextremen Swoboda-Partei stand, während der US-Botschafter mit dem Außenministerium aushandelte, aus wem die neue ukrainische Regierung bestehen sollte.

 

Als der ukrainische Präsident durch eine von den USA ausgewählte Regierung ersetzt worden war, eine vollständig verfassungswidrige Übernahme, haben Politiker wie William Hague das Parlament über die Rechtmäßigkeit des gerade Geschehenen ganz unverschämt getäuscht: Die Einsetzung einer pro-westlichen Regierung in Russlands empfindlichstem und politisch gespaltenem Nachbarn.

 

Putin hat zurück gebissen, er benutzte das US-Handbuch für Straßenproteste – wenngleich die Proteste, die sich von der Krim auf die Ostukraine ausbreiteten, wie in Kiew offensichtlich die Unterstützung der Massen hatte. Aber was in Kiew ein ruhmreicher Schrei nach Freiheit war, das wurde in Sewastopol und Lugansk zu Infiltration und unersättlicher Aggression.

 

Nachdem die Bewohner der Krim überwältigend für einen Beitritt zu Russland stimmten, hat der Großteil der westlichen Medien jeden Anschein ausgeglichener Berichterstattung aufgegeben. Und so wird Putin jetzt regelmäßig mit Hitler verglichen, und die Rolle der faschistischen Rechten auf den Straßen und im neuen ukrainischen Regime wurde in den meisten Berichten als Putin-Propaganda herausgefiltert.“

 

Kriegerische Akte

 

Sehr geehrter Senator McCain: Wenn die Einmischung in ausländische Regierungen ein kriegerischer Akt ist, dann sind Sie persönlich beteiligt, mit unerhört viel Blut an Ihren Händen.

 

Die Anzahl der Bomben

 

Abgeworfenen US-Bomben 2016 (alle Waffenplattformen)

 

Syrien 12.192

 

Irak 12.095

 

Afghanistan 1.337

 

Libyen 496

 

Jemen 34

 

Pakistan 3

 

Insgesamt 26.171 (Quelle: Council on Foreign Relations)

 

Tweet von Mike Mish Shedlock @MishGEA

 

@ggreenwald Wenn die Einmischung ein kriegerischer Akt ist, dann ist McCain persönlich beteiligt, mit unerhört viel Blut an Ihren Händen.“

 

Wie Reason berichtete, haben die USA letztes Jahr mehr als 26.000 Bomben in mindestens sieben Ländern abgeworfen.

 

Sowohl die Anzahl der Bomben als auch der gebombten Länder war 2016 höher als 2015

 

Da sind wir nun, und bomben die Scheiße aus Ländern in nicht erklärten Kriegen, töten und verletzen Massen von unschuldigen Männern, Frauen und Kindern, mischen uns in ihre Politik ein, begannen den Krieg in der Ukraine, haben Libyen und den Irak zerstört, und haben ISIS erschaffen. Und diese Knallköpfe jammern rum dass Russland Schuld am Krieg mit den USA sei, wo doch alles, was WikiLeaks veröffentlichte, die Wahrheit aufgedeckt hat.

 

Ganz klar: Die US-Medien und die US-Kriegshetzer können die Wahrheit nicht leiden.

 

  


Trump und die CIA

 

http://www.paulcraigroberts.org/2017/01/06/a-case-study-in-the-creation-of-false-news-paul-craig-roberts/

 

27. Fallstudie: Die Herstellung falscher Nachrichten

 

von Paul Craig Roberts, 06.01.2017

 

Seit einigen Wochen erleben wir die außerordentlichen Attacken der CIA und ihrer Handlanger im Kongress und in den Medien auf die Wahl Donald Trumps. In einem beispiellosen Versuch, die Wahl Trumps als ein Ergebnis russischer Einmischung in die Wahlen zu delegitimieren, haben die CIA, die Medien, Senatoren und Repräsentanten in einer Tour wilde Anschuldigungen gemacht, für die sie keine Beweise haben. Die Botschaft der CIA ist klar: Entweder du spurst, oder wir machen dich fertig.

 

Es ist eindeutig dass die CIA Trump bekriegt. Aber die Medien-Handlanger der CIA haben die Fakten auf den Kopf gestellt und beschuldigen jetzt Trump, er hätte eine negative Ansicht von der CIA.

 

Hier ein Artikel aus dem „Wall Street Journal“ vom 4. Januar, von Damian Paletta und Julian E. Barnes. Er beginnt so:

 

Der gewählte Präsident Donald Trump, ein harscher Kritiker der US-Geheimdienste...“

 

Die zwei Presstituierten basteln ihre Geschichte indem sie den Spieß umdrehen. Jetzt ist Trump der harsche Kritiker und nicht mehr das Opfer der harschen CIA-Anschuldigungen. Das setzt den Grundton und die Story geht weiter:

 

Beamte im Weißen Haus sind zunehmend über die Konfrontation von Herrn Trump mit Geheimdienst-Beamten frustriert. 'Es ist beängstigend,' sagte der Beamte. 'Kein Präsident hat sich je mit der CIA angelegt und dabei gut ausgesehen.'“

 

Jetzt wo die Geschichte so geht, dass Trump sich mit der CIA anlegt und nicht die CIA mit Trump, da kann man daraus etwas gegen Trump basteln: Analysten, die an mehr Nähe zum Weißen Haus gewöhnt sind, seien durch Trumps Skepsis gegenüber der Einschätzung der CIA, Putin hätte ihm zur Wahl verholfen, „durchgeschüttelt“. Man erwartet von Trump, dass er auf die Anschuldigung so antwortet: Ja, es war unrechtmäßig. Hier habt ihr die Präsidentschaft zurück.

 

WikiLeaks Assange hat unmissverständlich zu verstehen gegeben dass es kein Hack war. WikiLeaks bekam die Informationen durch eine undichte Stelle, ein Leak. Das deutet darauf hin dass es aus der DNC (Parteiführung der Demokraten) kam. Dass Trump die Sache so sieht, bedeutet nach einem ungenannten Beamten: „Es schreckt mich ganz schön, dass er sich gegen die Geheimdienste auf die Seite Assanges schlägt.“ Alles klar? Trump soll sich auf die Seite der CIA schlagen, die ihn zerstören will.

 

Hat die CIA gerade zwei Eigentore geschossen? Wie will die Agentur die Politik durch die Manipulation der Informationen an den Präsidenten kontrollieren, wenn der Präsident der Agentur nicht traut?

 

Nun gut, da gibt es die Medien, die kann man zur Kontrolle der Erklärungen und zum Eindämmen des Präsidenten benutzen. In seinem gerade veröffentlichten Buch „Die CIA als organisiertes Verbrechen“ berichtet Douglas Valentine, dass bereits Anfang der 1950er die CIA-Operation Mockingbird renommierte Mitglieder der New York Times, Newsweek, CBS und anderer Kommunikationsorganisationen plus Korrespondenten in die Taschen der CIA steckte. Das machte 400 bis 600 Medien-Handlanger. Aber das war's noch nicht.

 

Die CIA hat ein strategisches Geheimdienstnetz aus Magazinen und Verlagshäusern und auch aus Studenten- und Kulturorganisationen aufgebaut und als Frontorganisationen für verdeckte Operationen benutzt. Dazu gehören politische und psychologische Kriegsführung, die gegen amerikanische Bürger gerichtet ist. In anderen Ländern richtete sich das Programm gegen, wie es Cord Meyer nannte, die Kompatible Linke, was sich im amerikanischen mit Liberale und pseudointellektuelle Statusjäger übersetzen lässt. Die seien leicht zu beeinflussen.

 

Das Ganze dauert an , obwohl es Ende der 1960er aufgedeckt wurde. Verschiedene technologische Fortschritte, darunter das Internet, haben das Netz über die Welt verbreitet und viele Leute bekommen gar nicht mit dass sie Teil davon sind, und sie plappern die CIA-Verse nach: 'Assad ist ein Schlächter,' sagen sie, oder 'Putin tötet Journalisten,' oder 'China ist unterdrückerisch'. Sie haben keine Ahnung wovon sie da reden, aber sie geben diese ganze Propaganda von sich.“

 

Und es gibt Udo Ulfkotte, der aus seinen Erfahrungen als Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Buch verfasste, in dem er berichtet, dass die CIA jeden bedeutenden Journalisten in Europa in der Hand hat.

 

Einige, die sich für die Wahrheit einsetzen, hoffen, dass der schwindende Einfluss der CIA-kontrollierten Print- und TV-Medien die Fähigkeit des Tiefen Staats zur Kontrolle der Deutung beschädigt. Jedoch arbeiten die CIA, das Außenministerium und offensichtlich auch das Pentagon bereits im den Sozialen Medien, denn sie benutzen Trolle in den Kommentarforen, um Wahrheitsverbreiter zu diskreditieren.

 

 Die Redakteure der NYT haben sich als vollständige Werkzeuge der CIA entlarvt, sie werben für jede absurde Behauptung über russisches Hacking, obwohl nicht ein Beweis vorhanden ist, ja dass es überhaupt Hacking war. Und sie denunzieren Trump, weil er die haltlosen Beschuldigungen der US-Geheimdienste nicht glaubt. Angesichts dessen, dass John Brennan und James Clapper die Präsidentschaft von Donald Trump delegitimieren wollen, fragt die New York Times:

 

Welchen plausiblen Grund könnte Donald Trump haben dass er so hartnäckig versucht, die amerikanischen Geheimdienste und ihr Ergebnis, dass Russland sich in Präsidentenwahl einmischte, in Verruf zu bringen?“

 

Diese Frage schreit nach einer weiteren Frage: „Welchen plausiblen Grund könnte die NYTimes haben dass sie so hartnäckig versucht, die Präsidentschaft von Donald Trump auf der Grundlage haltloser Anschuldigungen in Verruf zu bringen?“

 

Die Fake News wuchern. Heute berichtet Reuters: „Die CIA hat russische Offizielle identifiziert, die gehacktes Material der Demokratischen Partei und von Parteiführern an Wikileaks übergeben haben, auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin über dritte Partner. So sagen in einem neuen US-Geheimdienstbericht (ungenannte) hochrangige US-Beamte am Donnerstag.“

 

Was Reuters vielleicht sagen wollte, aber was es nicht tat: „Beamte, die unter der Auflage der Anonymität redeten, behaupten, dass die CIA die russischen Offiziellen identifiziert habe, die die gehackten E-Mails an WikiLeaks weitergaben, aber der Beamte sagte Reuters nicht, wer die russischen Offiziellen sein sollen oder wie man sie identifiziert hat.“

 

Mit anderen Worten: Die Reuters-Geschichte ist nur eine weitere von der CIA platzierte Geschichte – ein Gefallen von einem Medien-Handlanger. Wie uns Udo Ulfkotte erzählt hat. So funktioniert das.

 

Als nächstes erzählt uns Reuters, der Bericht sei Streng Geheim, was natürlich bedeutet, dass wir nie einen Beweis für die CIA-Anschuldigungen sehen werden. Wir sollen glauben, dass die CIA die Informationen hat, aber sie dürfen es uns nicht sagen. Der Reuters-Bericht sieht darin nichts Ungewöhnliches. Noch ein Gefallen eines Handlangers.

 

In seiner liebedienerischen Nachricht erzählt uns Reuters, das gehackte Material hätte WikiLeaks vom russischen Militärgeheimdienst erhalten, über „Umwege“, so dass Assange den Ursprung des Materials nicht kennen konnte und er so behaupten kann, es wäre ihm nicht von einer staatlichen Agentur zugespielt worden.

 

Was geht hier vor sich? Mehrere Dinge fallen einem ein. Vielleicht ist es der Versuch, Assange dazu zu zwingen seine Quelle offenzulegen (es könnte der DNC-Mitarbeiter sein, der auf mysteriöse Weise auf offener Straße niedergeschossen wurde). Das wäre eine sichere Art um WikiLeaks loszuwerden. WikiLeaks hat nie eine Quelle offengelegt. Wenn sie das tun, dann werden an WikiLeaks keine Leaks mehr fließen.

 

Eine weitere Möglichkeit ist, dass mit den ständigen haltlosen Anschuldigungen, Trump wäre durch Putin gewählt worden, die CIA zu verstehen gibt, dass sie es ernst meint. Trump ist ein starker Mann, aber seien Sie nicht überrascht wenn er aus dem CIA-Briefing kommt und ihre Geschichte akzeptiert. Vielleicht hat man ihm zu der Erkenntnis verholfen, dass die Alternative zur Zusammenarbeit mit der CIA der Tod sein könnte.

 

(Anm.d.Ü.: Letztere Möglichkeit ist nicht eingetreten – noch nicht.) 

 

 


28. Der Putsch gegen die Wahrheit

 

http://www.paulcraigroberts.org/2017/01/05/the-coup-against-truth-paul-craig-roberts/

 

von Paul Craig Roberts, 05.01.2017

 

Jon Rappoports Verulkung der US-Presstituierten ist großartig:

 

Wladimir Putin ist der heimliche Präsident der Vereinigten Staaten.

 

Ja. So ist es. Die USA sind jetzt die UdSSR. Es ist vorbei. Trump ist ein Kommunist, der die Befehle von Putin annahm. Trump ist ein Roter. Das war von Anfang an sein Plan. Er ist ein milliardenschwerer Kommunist.“

 

Gespött ist wirksam, und niemand verdient das Gespött mehr als die Washington Post, die New York Times, CNN und der Rest der Presstituierten, die so tun als wären sie echte Journalisten. Aber wie ich und andere Journalisten wie Glenn Greenwald vom intercept betont haben: Die von den Presstituierten verbreiteten Fake News beinhalten die Gefahr eines thermonuklearen Krieges.

 

siehe:

WashPost wird für falsche Nachrichten über russische Bedrohung belohnt unhd die Öffentlichkeit wird getäuscht“

 

https://theintercept.com/2017/01/04/washpost-is-richly-rewarded-for-false-news-about-russia-threat-while-public-is-deceived/

 

und

Washington Post wirbt schändlich für eine McCarthy-artige Schwarze Liste einer neuen, heimlichen und sehr dubiosen Gruppe“

 

https://theintercept.com/2016/11/26/washington-post-disgracefully-promotes-a-mccarthyite-blacklist-from-a-new-hidden-and-very-shady-group/

 

Mehrere Jahre lang haben Russland und sein Präsident eine endlose Dämonisierung erlebt. Die Russen wissen, dass Georgiens Invasion nach Südossetien (während Putin bei den Olympischen Spielen in Peking war) eine Provokation Washingtons war. Die Russen wissen, dass Washingtons Umsturz in der Ukraine (während Putin bei den Sotschi-Olympics war) eine Provokation war, um den Schwarzmeer-Hafen auf der Krim zu übernehmen und Russland vom Mittelmeer abzuschneiden. Die Russen wissen, dass Washington weiß, dass die Vorwürfe, Russland habe Hillarys E-Mails und die US-Präsidentenwahlen gehackt, Lügen sind. Die Russen wissen, dass die von Washington erschaffene „russische Bedrohung“ eine Lüge ist, zusammen mit den Wiederholungen über eine bevorstehende russische Invasion Polens und des Baltikums. Die Russen haben verstanden, dass die amerikanischen ABM-Stellungen an Russlands Grenzen eine Provokation sind, so wie die NATO-Manöver an Russlands Grenzen und im Schwarzen Meer. Sie können diese Liste erweitern.

 

Die Lügen sind allgegenwärtig, werden immer absurder und sind jetzt in der US-Regierung institutionalisiert, in der CIA, in den Abteilungen der Exekutive und unter vielen US-Senatoren und Abgeordneten. Dass diese Lügen in der ganzen westlichen Welt durch die endlose Wiederholung in den Medien befördert werden, das wird von Russland als ein Zeichen wahrgenommen, dass der Westen sich auf einen militärischen Angriff auf Russland vorbereitet. Putin hat mehrmals öffentlich davor gewarnt, dass die westliche Propaganda eine gefährliche Destabilisierung ist. Dennoch, auch das hat er gesagt, hört niemand auf seine Warnungen.

 

Washington meint es mit seiner anti-russischen Propaganda so ernst, dass der Kongress ein Gesetz verabschiedet hat (und Obama hat es unterzeichnet), ein Geheimdienst-Gesetz mit einem Abschnitt, Titel V genannt, der aktive Maßnahmen zum Kampf gegen die Lieferanten von falschen Nachrichten genehmigt. Diese Lieferanten sind die alternativen Medien-Webseiten, so wie diese hier, die die offiziellen Lügen anfechten. Die wahrheitsgetreuen alternativen Medien werden beschuldigt, sie seien unter russischem Einfluss. Letzten Sommer wurde eine in Geheimniskrämerei vernebelte Webseite erschaffen, die eine Liste von 200 Webseiten veröffentlichte, die angeblich unter russischem Einfluss stehen, direkt oder indirekt. Die Washington Post hat leichtsinnig einen langen Artikel dazu veröffentlicht und für die Fake News über 200 Webseiten, die für die russische Regierung arbeiteten, Reklame gemacht.

 

Mit anderen Worten: Die Unterdrückung der Wahrheit ist die letzte Verteidigungslinie des korrupten, Amerika beherrschenden Establishments. In den letzten 24 Jahren haben drei Washingtoner Regime Millionen von Menschen in neun oder mehr Ländern ermordet, zusammen mit den Bürgerrechten der USA. Um diese ausgiebigen, in der Menschheitsgeschichte einmaligen Verbrechen zu verhüllen, haben die Presstituierten gelogen, verleumdet und beleidigt.

 

Und das kriminelle Washingtoner Regime gibt sich in der Welt als der unverzichtbare Schützer von Demokratie, Menschenrechten, Wahrheit und Gerechtigkeit aus. Wie sagte die Sprecherin des Russischen Außenministeriums vor kurzem? Was Amerika so außergewöhnlich macht ist der Einsatz von Macht im Dienste des Bösen.

 

Washington stempelt nicht nur seine Widersacher, sondern alle die die Wahrheit sagen, als „russische Agenten“ ab. Man hofft, dass die Dämonisierung Russlands die Bevölkerung so aufschreckt, dass sich die Amerikaner von jenen abwenden die die Wahrheit sagen.

 

Es müsste sogar den Ahnungslosen klar sein, dass ein Establishment, das sich so weit aus dem Fenster lehnt, dass der CIA-Direktor öffentlich die Wahl von Donald Trump als russische Einmischung bezeichnet und dabei nicht den geringsten Beweis dafür liefern kann – ja sogar angesichts völlig schlüssiger gegenteiliger Beweise – sich entschlossen an die Macht klammert, koste es was es wolle.

 

Diese offene, krasse und nie dagewesene Propagandaattacke gegen den gewählten Präsidenten hat Trump dazu veranlasst, dem CIA-Direktor John Brennan den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Es gibt Berichte, Trump plane eine Erneuerung und Umorganisation des Geheimdienstes. Der letzte Präsident der so etwas sagte, John F. Kennedy, wurde von der CIA ermordet bevor er sie angreifen konnte. Kennedy glaubte, er könne sich die CIA nicht vorknöpfen bevor er wiedergewählt war. Dieser Aufschub gab der CIA die Zeit, die Ermordung zu arrangieren.

 

Es scheint dass Trump diese Gefahr erkennt. Er hat angekündigt, er würde seinen Secret Service-Schutz (der gegen JFK benutzt wurde) durch einen Privatschutz ergänzen.

 

Ist das nicht verblüffend? Der russische Präsident sagt öffentlich, dass Washington die Welt in einen thermonuklearen Krieg treibt und dass seine Warnungen ignoriert würden. Der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten wird voll von der CIA angegriffen und weiß, dass er seiner offiziellen Sicherheitstruppe nicht trauen kann. Eigentlich möchte man meinen, dass man nur über diese außerordentlichen Themen reden würde. Aber eine solche Diskussion findet nur auf ein paar alternativen Webseiten wie dieser statt. Und wir werden von PropOrNot und der Washington Post als „unter russischem Einfluss“ abgestempelt.

 


29. Die ganze Welt ist "Fake News"

 

http://journal-neo.org/2017/01/06/the-entire-world-is-fake-news/

 

von Andre Vltchek, 06.01.2017

 

Von imperialistischen Demagogen weiß man, dass sie genauso wie religiöse Fanatiker, in ihrer eigenen grotesken Realität leben. Sie erbauen riesige Sandburgen, erfinden Maskottchen und bombardieren die Öffentlichkeit unaufhörlich mit ihnen selbst dienenden Botschaften.

 

Diejenigen, die nicht zuhören und glauben wollen, die es wagen zu zweifeln und zu widersprechen, sie werden zur Seite geschoben, ausgehungert, erniedrigt oder einfach umgelegt.

 

Westliche Religionen und die brutalen kolonialistischen Methoden Europas/Nordamerikas sind kulturell miteinander verwoben. Gemeinsam zerstören sie seit Jahrhunderten unseren Planeten, von einem Eck zum anderen, auf allen Kontinenten und sogar auf hoher See.

 

Sämtliche Eroberungen, alle Völkermorde und Plünderungen wurden auf ewig rationalisiert und sorgfältig gerechtfertigt. Riesige Betrugskonzepte aus „Wohltätigkeit“ undSelbstlosigkeit“ wurden errichtet. Unterworfene Nationen wurden schon immer im Namen eines höheren Prinzips ruiniert, um sie vor sich selbst zu retten. Jahrhundertelang hat sich der Westen selbst als Opferlamm dargestellt, handverlesen von einer göttlichen Macht. Als die größte Zivilisation, die kontinuierlich und selbstlos die Welt befreit.

 

Im Westen wurden Schreiberlinge und „Gelehrte“ dafür bezahlt, eine jede Grausamkeit der Herrscher, der Soldaten und sogar der gemeinen Bevölkerung abzumildern.

 

Es wurde ein Kult aus formalem Bildungswesen, aus Fakten und Informationen errichtet. Versteckt in unzähligen, offiziell anerkannten Institutionen haben die Professoren, die zertifizierten Demagogen, die Forscher und das Medienvolk einander studiert, wiedergekäut und zitiert. Millionen von Büchern wurden mit den gleichen Märchen gefüllt.

 

Neue“ und „revolutionäre“ akademische Entdeckungen führen meist zu den selben alten Schlussfolgerungen, zu fader intellektueller und moralischer Passivität, Feigheit und Rückgratlosigkeit.

 

Zahllose Bibliotheken wurden mit nutzlosen Bänden gefüllt, zuerst aus Papier und später in elektronischer Form. Zig Millionen junger und nicht mehr so junger Männer und Frauen verplempern eifrig ihr Leben, jagen nach Diplomen, diesen bunten Urkunden mit dem Genehmigungs- Stempel. Er zertifiziert die Menschen als bereit zum Dienst am Imperium und der siegreichen Zivilisation.

 

Ab einem gewissen Zeitpunkt wurden die großen philosophischen und existentiellen Themen nicht mehr diskutiert, weder im offiziellen Lehrbetrieb, noch in den Massenmedien, in den Filmtheatern, in den Bibliotheken oder den Bestsellern.

 

Niemand hat es bemerkt. Die Welt hat sich einfach „weiterbewegt“.


http://www.strategic-culture.org/news/2017/01/03/can-trump-fix-the-economy-in-2017.html

 

30. Kann Trump 2017 die Wirtschaft reparieren?

 

Von Paul Craig Roberts, 03.01.2017 (leicht gekürzt)

 

Im Westen herrschen beschissene Information und beschissenes Urteilsvermögen

 

Die westliche Welt und jener Teil der Welt, der sich an die westlichen Erklärungen hält, sie leben in einer erdichteten Welt. Wir sehen es wo wir hinschauen – in den angeblichen Machenschaften Russlands zur Wahl von Donald Trump als Präsident der USA, in den Behauptungen, Saddam Hussein und seine (nicht existenten) Massenvernichtungswaffen seien eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten (ein Atompilz über amerikanischen Städten), dass Assad in Syrien gegen sein eigenes Volk chemische Waffen eingesetzt habe, dass der Iran ein Atomwaffenprogramm besitze, dass ein paar Saudi Araber sämtliche Geheimdienste der USA, Britanniens und Israels überlistet haben und der „einzigen Supermacht der Welt“ die größte Erniedrigung der Menschheitsgeschichte zugefügt hätten, dass Russland in die Ukraine einmarschiert ist und jeden Moment auch ins Baltikum und nach Polen, dass die Arbeitslosenquote in den USA 4,6% beträgt, dass Chinas Handelsüberschuss mit den USA durch chinesische Währungsmanipulation zustande komme, und so weiter und so fort.

 

Angeblich leben wir in einem wissenschaftlichen Informationszeitalter, aber kann aus den falsch orchestrierten Informationen etwas Gutes entstehen? Solange die Fake News der Presstituierten den mächtigen Privat- und Regierungsinteressen dienen, wie können wir da die Wahrheit über irgendwas wissen?

 

Nehmen wir zum Beispiel die Behauptung, die überall in der US-Regierung und den US-Medien zu finden ist, dass das massive Handelsdefizit mit China das Ergebnis chinesischer Währungsmanipulation sei, die den Yuan relativ zum Dollar unterbewertet.

 

Diese falsche Behauptung ist allgemein akzeptiert. Chinas Währung ist an den US-Dollar gekoppelt. Sie bewegt sich mit dem Dollar. China hat seine Währung an den Dollar gekoppelt, um Vertrauen in die chinesische Währung zu erzeugen. Im letzten Jahrzehnt hat China die Koppelung seiner Währung an den Dollar angepasst und einen Anstieg der chinesischen Währung von 8,1 Yuan auf 6,9 Yuan je Dollar erlaubt. (Der Yuan erreichte eine Stärke von 6 je Dollar, aber ein steigender Dollar zog den Yuan mit, daher musste China die Bandbreite erweitern, um eine nicht gewollte Aufwertung zu verhindern, wegen des Dollar-Anstiegs gegenüber anderer asiatischen und europäischen Währungen.) Wie kann ein steigender Yuan eine „Währungsmanipulation“ sein? Von den presstituierten Finanzmedien oder den beschissenen Ökonomen, die alle der neoliberalen Wirtschaftszunft angehören, werden Sie keine Antworten bekommen.

 

Der Mythos einer chinesischen Währungsmanipulation dient dazu, die Tatsache zu verbergen, dass das gewaltige US-Handelsdefizit mit China daher kommt, dass US-Konzerne ihre Produktion für den US-Markt nach China auslagern. Wenn US-Konzerne ihre im Ausland produzierten Waren und Dienstleistungen zum Verkauf in die USA bringen, dann kommen sie als Importe, daher schwillt das Handelsdefizit an. Der Mythos über Währungsmanipulationen verlagert die Schuld von den US-Konzernen nach China. Dabei ist es tatsächlich die Einfuhr der ausgelagerten Produkte, die den Amerikanern verkauft werden, wie Apple-Computer, die das US-Handelsdefizit ansteigen lassen.

 

US-Konzerne produzieren im Ausland, weil die viel niedrigeren Lohnkosten zu höheren Gewinnen führen, zu höheren Aktienpreisen für die Aktienbesitzer und zu Leistungsboni für die Vorstände. Einer der Hauptgründe für den hohen Dow Jones-Index und die sich verschlechternde Reichtumsverteilung in den USA ist die Auslagerung von Arbeitsplätzen. 2016 haben die reichsten Menschen $237 Mrd. zu ihrem Reichtum hinzugefügt. Gleichzeitig hat der Anstieg der Studiengebühren, der Pkw-Kredite und der Kreditkartenschulden zusammen mit gleichbleibenden oder fallenden Gehältern dazu geführt, dass der normale Amerikaner ärmer wurde. Im 21. Jahrhundert ist die Verschuldung der Haushalte von etwa 70% des BIP auf etwa 80% gestiegen. Das persönliche Einkommen konnte mit dem Anstieg der persönlichen Schulden nicht Schritt halten.

 

Die Verlagerung der Arbeitsplätze (Offshoring) hat nur einen kleinen Anzahl an Aktienbesitzern und Vorständen genutzt, und es verursacht enorme externe Kosten für die amerikanische Gesellschaft. Früher blühende Industriestaaten befinden sich in einer Langzeitdepression. Das reale durchschnittliche Familieneinkommen ist gesunken. Die Immobilienwerte in den verlassenen Industriegegenden sind gesunken. Das Steueraufkommen ist zerrüttet. Staatliche und örtliche Rentensysteme können ihre Verpflichtungen nicht erfüllen. Das soziale Netz bricht zusammen.

 

Um zu verstehen, welche externen Kosten die Arbeitsplatzverlagerungen für die amerikanische Bevölkerung bringen, gehen Sie online und schauen Sie sich die Bilder des verrotteten Detroit an, früher ein Kraftzentrum der Industrie. Schulen und Bibliotheken sind verlassen. Öffentliche Gebäude sind verlassen. Fabriken sind verlassen. Kirchen sind verlassen. Hier ein 4-minütiges Video:

 

https://www.youtube.com/watch?v=pcTYqnL2Bgw

 

Und das ist nicht nur in Detroit so. In meinem Buch „The Failure of Laissez Faire Capitalism“ berichte ich die Daten der US-Statistik von 2010. Die Bevölkerung von Detroit, früher die viertgrößte Stadt der USA, ist im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts um 25% geschrumpft. Gary, Indiana, hat 22% seiner Bevölkerung verloren. Flint, Michigan, hat 18% verloren. Cleveland, Ohio, verlor 17%. Pittsburg, Pennsylvania hat 7% verloren. South Bend 6%. Rochester, New York, hat 4% verloren. St.Louis, Missouri, hat 20% verloren. Diese Städte waren einmal die Heimat der amerikanischen Produktion und von industrieller Stärke.

 

Anstatt die Wahrheit zu sagen, haben die presstituierten Finanzmedien und die korrupte Ökonomen-Zunft die massiven sozialen und externen Kosten des Offshorings hinter der total falschen Behauptung versteckt, das Offshoring sei gut für die Wirtschaft. In meinem Buch stelle ich Konzern-Lakaien wie Matthew Slaughter von der Uni Dartmouth und Michael Porter von Harvard zur Rede. Durch ihre Inkompetenz oder Komplizenschaft haben sie fehlerhafte Berichte produziert, über die großen Vorzüge für Amerikaner, wenn man ihre Jobs an die Chinesen vergibt und amerikanische Städte zu Ruinen macht.

 

Über die gesamte Geschichte haben die USA unter öffentlichen Lügen gelitten, aber erst unter Clinton, George W. Bush und Obama wurden die Lügen des Regimes so allgegenwärtig dass die Wahrheit verschwunden ist.

 

Schauen Sie sich den Arbeitsmarktbericht vom November an. Man erzählt uns, die Arbeitslosenquote wäre auf 4,6% gesunken und im November seien 178.000 neue US-Jobs entstanden. Die Erholung setzt sich fort usw. Aber was sind die wahren Fakten?

 

Die Arbeitslosenquote enthält nicht jene entmutigten Arbeiter, die keine Anstellung finden können und die Suche nach einem Arbeitsplatz aufgegeben haben, was teuer, erschöpfend und demoralisierend ist. In anderen Worten: Menschen ohne Beschäftigung werden schneller in die Kategorie der Entmutigten gesteckt als sie Arbeit finden können. Das ist die Erklärung für die niedrige offizielle Arbeitslosenquote. Darüber hinaus passt diese veröffentlichte niedrige Arbeitslosenquote nicht zu der abnehmenden Erwerbsquote. Wenn es Jobs gibt, dann nehmen die Menschen Arbeit an um von den Beschäftigungsmöglichkeiten zu profitieren, und dann würde die Erwerbsquote steigen.

 

Die Berichterstattung der Finanz-Presstituierten vergrößert die Täuschung. Man gíbt uns die Zahl von 178.000 neuen Jobs im November. Und das war's. Die veröffentlichten Daten der Arbeitsmarktstatistik zeigen jedoch viele problematische Aspekte zu den Daten. Beispielsweise sind nur 9.000 der behaupteten 178.000 Jobs Vollzeitstellen (definiert mit 35 Stunden pro Woche oder mehr). Im Oktober gab es 103.000 Vollzeitstellen weniger als im September und der September hatte 5.000 Vollzeitjobs weniger als der August. Niemand erklärt, wie eine Wirtschaft, die Vollzeitstellen verliert, sich in einer Erholung befinden kann.

 

Die Altersverteilung der neuen November-Jobs ist bedenklich. 77.000 der Jobs gingen an 55-Jährige und älter. Nur 4.000 Jobs gingen an die 25 bis 34-Jährigen, die einen Haushalt gründen wollen.

 

 

Was können die Amerikaner von der Wirtschaft 2017 erwarten? Erstens, etwas Perspektive. Die Niederschlagung der Stagflation durch Ronald Reagans angebotsorientierte Politik hat dem Clinton-Regime eine gute Wirtschaft beschert. Die verbesserte US-Wirtschaft war nicht zur Gänze eine gute Sache, denn sie maskierte die widrigen Folgen der Arbeitsplatzverlagerung, die so richtig nach dem sowjetischen Zusammenbruch 1991 begann.

 

Der sowjetische Kollaps ermutigte die indische und chinesische Regierung darin, ihre Haltung gegenüber ausländischen Kapital zu verändern. Die Wall Street und die großen Supermarktketten wie Walmart forcierten die Verlagerung eines großen Teils der US-Produktion nach China, nach dem Aufstieg des Hochgeschwindigkeits-Internets gefolgt von der Verlagerung hochprofessioneller Jobs im Software-Bereich nach Indien. Diese Verlagerung amerikanischer Wirtschaftsaktivitäten ins Ausland hat die US-Wirtschaft ausgehöhlt und die Job-Möglichkeiten für Amerikaner verringert.

 

Das Wachstum der mittleren Haushaltseinkommen hat aufgehört. Ohne einen Anstieg der Konsumausgaben zur Ankurbelung der Wirtschaft hat die Federal Reserve das fehlende Wachstum der mittleren Haushaltseinkommen mit einem Wachstum der Konsumentenkredite ersetzt. Aber das Wachstum der Konsumentenkredite ist durch das fehlende Wachstum der Löhne begrenzt. Daher ist eine Wirtschaft, die von einer Ausweitung der Schulden abhängig ist, in ihren Expansionsmöglichkeiten beschränkt. Im Gegensatz zur Bundesregierung kann das amerikanische Volk kein Geld drucken um damit ihre Rechnungen zu bezahlen.

 

Als einziger unter den politischen Kandidaten hat der gewählte Präsident Trump das Verlagern der Arbeitsplätze angesprochen und als einen Schlag für das amerikanische Volk und die US-Wirtschaft bezeichnet. Es bleibt abzuwarten ob er etwas unternehmen kann, da das Offshoring den Interessen der globalen Konzerne und ihren Aktienteilhabern dient.

 

Seit vielen Jahren zeigen die Arbeitsmarkt-Berichte, dass die USA zu einem Dritte Welt Land verkommen. Der größte Teil der angeblichen neuen Jobs entsteht im Niedriglohnsektor, in den nicht handelbaren inländischen Dienstleistungen. Die Prognosen des BLS (US-Amt für Arbeitsmarktstatistik) zeigen wenige neue Jobs, die einen Universitätsabschluss benötigen. Wenn die hochwertigen, hochproduktiven Arbeitsplätze der Mittelschicht nicht in die USA zurückgebracht werden können, dann wird die amerikanische Zukunft der Wirtschaft weiter auf Dritte Welt-Status abrutschen.

 

Betrachtet man die angespannte Lage der Verbraucher, dann sieht man dass ein Großteil der Konzerngewinne durch die Einsparungen aus der Arbeitsplatzverlagerung entstanden ist. Für Konzerne wie Apple, deren Produkte fast ausschließlich in chinesischen Fabriken hergestellt werden, können keine weiteren Gewinne durch Offshoring generiert werden. Um die Gewinne am laufen zu halten plant Apple die billigen chinesischen Arbeiter durch Roboter zu ersetzen. Denen muss man gar keinen Lohn bezahlen. Was zeigt besser das Missverhältnis zwischen Kapital und Arbeit als die Automatisierung der chinesischen Fabriken, angesichts eines Überhangs an Arbeitskraft?

Wenn ich lese, wie die Presstituierten aus Wirtschaft und Finanzen die Kosteneinsparungen durch Roboter glorifizieren, dann frage ich mich wo ihr Verstand geblieben ist oder ob sie überhaupt einen haben. Roboter kaufen keine Häuser, keine Möbel und Geräte, Autos, Nahrung, Kleidung, Urlaubsreisen, Unterhaltung. Wenn die Roboter die Arbeitsplätze haben, wo bekommen dann die Menschen ihr Einkommen her, mit dem sie die von den Robotern produzierten Produkte kaufen sollen?

 

Diese nicht untersuchte Frage hat enorme Auswirkungen auf die Eigentumsrechte und die soziale Organisation der Gesellschaft. Ralph Gomory hat mir vor ein paar Jahren erzählt, dass die Patentrechte auf Roboter in den Händen einiger weniger Leute liegen. Daher würde in einer automatisierten Welt die Verteilung des Einkommens und des Reichtums in den Händen einiger Dutzend Menschen liegen. Ja, gäbe es überhaupt irgend ein nennenswertes Einkommen oder Reichtum? Der einzige Weg für Menschen wäre, wieder selbstversorgende Bauern zu werden, ohne finanzielles Einkommen um die von Robotern produzierten Güter zu kaufen. Da nur wenige in der Lage wären, die von Robotern produzierten Güter zu kaufen, würde es auch für die Patentinhaber kein Einkommen und keinen Reichtum geben.

 

Sollten Roboter die menschliche Arbeitskraft ersetzen, so bin ich davon überzeugt dass die Patente sozialisiert werden müssten und das Einkommen relativ gleichmäßig auf die Gesellschaft verteilt werden müsste.

 

Kann Trump also die Wirtschaft 2017 reparieren?

 

Eine Reparatur kann nur gelingen, wenn die die Aufstiegsmöglichkeiten, die die USA zu einer Gesellschaft mit Chancen gemacht haben, wieder hergestellt werden. Dazu ist die Rückkehr der ausgelagerten Arbeitsplätze der Mittelschicht nötig oder, in der Annahme dass irgendwie neue hochwertige Jobs geschaffen werden könnten, zu verhindern, dass neue Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden.

 

Dafür gibt es eine Lösung: Orientiert die Körperschaftssteuer an dem geografischen Ort, an dem die Firmen ihre Produkte veredeln. Wenn Firmen ihre Produkte mit einheimischer US-Arbeitskraft veredeln, dann wäre der Steuersatz niedrig. Wenn sie im Ausland veredeln, dann wäre der Steuersatz hoch. Der Steuersatz kann so angeglichen werden, dass die Profite durch die niedrigeren ausländischen Kosten ausgeglichen werden.

 

Trotz der Propaganda über Globalisierung und Freihandel wurde die US-Wirtschaft mit Protektionismus aufgebaut, und seine Stärke war der einheimische Markt. Der US-Wohlstand war nie von Exporten abhängig. Und da der US-Dollar die Weltleitwährung ist, müssen die USA ihre Importe nicht mit Exporten bezahlen. Darum können die USA die durch die Arbeitsplatzverlagerung entstandenen Handelsdefizite ertragen.

 

Globalisierung ist ein Gebräu der neoliberalen Müll-Ökonomen in Zusammenarbeit mit den großen Banken, der Wall Street und den multinationalen Konzernen. Die Globalisierung ist der Deckmantel für die Ausbeutung der Vielen zugunsten von ein paar Wenigen. Die angeblichen Wohltaten der Globalisierung wurden zur Rechtfertigung des Offshorings von Arbeitsplätzen benutzt und um die Konzernvorstände und die Aktienbesitzer zu bereichern.

 

Es ist die einheimische Wirtschaft die wichtig ist und nicht die globale Wirtschaft. Die leidende Bevölkerung im amerikanischen Niemandsland (flyover country) hat schließlich ihre Lektion gelernt und Trump gewählt.

 

Kann Trump das Drehbuch für „Die Flucht aus dem Globalismus“ schreiben? Er könnte den Kampf verlieren. Der Globalismus wurde institutionalisiert. Die großen Konzerne, die ihre Produktion für den US-Markt ausgelagert haben, werden Schritte gegen ein Offshoring bekämpfen. Und das werden auch die Lakaien in der Wirtschaftswissenschaft und in den Finanzmedien tun. Ich weiß nicht, in wie weit sich der Globalismus in den Köpfen der Menschen in Asien, Afrika und Südamerika eingenistet hat. Aber in Europa – ja sogar in Putins Russland – hat man den Menschen das Gehirn gewaschen und sie davon überzeugt, dass man den Globalismus nicht verlassen kann ohne einen hohen wirtschaftlichen Preis dafür zu bezahlen.

 

Betrachten wir beispielsweise die Griechen: Zum Wohl der Bankbilanzen einer Handvoll nordeuropäischer (und vielleicht US) Banken wurden das griechische und das portugiesische Volk in eine extreme Austerität getrieben, was zu hoher Arbeitslosigkeit und sinkenden Lebensstandards führte. Frauen wurden in die Prostitution getrieben um zu überleben. Diese völlig unnötige Ergebnis kam zustande, weil das griechische und das portugiesische Volk so gehirngewaschen wurden dass sie glauben, sie könnten als unabhängige Länder ohne Globalismus und die Teilnahme am Globalismus durch eine EU-Mitgliedschaft nicht überleben. In Großbritannien leiden 45% der Bevölkerung unter dem selben Irrglauben.

 

Der Globalismus ist die jüngste Technik mit der der Kapitalismus plündert und zerstört. In der westlichen Welt sind es die Arbeiter- und die Mittelschicht, denen man ihre Arbeit und Karrieren plündert. In Asien, Afrika und Lateinamerika stiehlt man selbstversorgenden Bauerngemeinden ihr Land und zwingt sie als Arbeiter in die Monokulturen, die für den Export Getreide anbauen. Länder, die früher Nahrungs-Selbstversorger waren, werden von Nahrungsmittelimporten abhängig und ihre Währung, die diese Last tragen muss, ist endloser Spekulation und Manipulation ausgesetzt.

 

Ist es universelle Dummheit oder Bestechlichkeit, die die Regierungen überall dazu bewegt hat, ihre Bevölkerungen für den Globalismus zu verkaufen?

 

Journalisten an der Front, wie etwa Chris Hedges, die viel gesehen und berichtet haben, sind zu dem Schluss gekommen, dass das Schicksal der Welt in so wenigen Händen liegt, die nur an ihre eigenen Interessen denken, dass nur eine Revolution das Ungleichgewicht zwischen den Interessen der Handvoll Oligarchen und der Masse der Menschheit ins Lot bringen kann. Mit der Position Hedges lässt sich nicht leicht streiten.

 

Wenn Trump in die Schlangengrube Washington D.C. eintritt, dann sollte er daran denken was mit Präsident Jimmy Carter passierte. Ja, es wäre für seine Präsidentschaft am Besten, wenn Trump vor seinem Amtsantritt einige Zeit mit Carter verbringen würde.

 

Carter war ein Außenseiter, ein Mensch mit Prinzipien, und das Washingtoner Establishment wollte ihn nicht. Man hat seinen Gestaltungsspielraum eingeengt indem man seinen Haushaltsdirektor und seinen Stabschef in eine Falle lockte. Das gleich kann mit Trump passieren, vorausgesetzt er bringt seine Ernennungen durch den Senat, dessen Mitglieder mit der CIA gegen Trump verbündet sind.

 

Die Reagan-Leute hatten in der Reagan-Regierung eine ähnliche Erfahrung. Reagan hatte als Gouverneur von Kalifornien, dem größten Saat, politische Erfahrung. Aber er war für das Republikanische Establishment ein Außenseiter, ihr Kandidat für die Präsidentschaftsnominierung war George H.W. Bush.

 

Reagan hat Bush bei der Nominierung geschlagen. Aber die Republikaner, die sich an die Niederlage von Goldwater erinnerten, als die Kräfte um Rockefeller auf Goldwater losgingen, weil er nicht den unterlegenen Rockefeller zum Vize ernannte (was Goldwater die Wahl kostete), drängten ihn dazu, Bush als Vize zu ernennen. Ansonsten hätte Reagan, wie Goldwater, sowohl gegen das Demokratische wie auch das Republikanische Establishment kämpfen müssen.

 

Reagans erste Amtszeit fand mit George H.W. Bushs rechter Hand als Stabschef im Weißen Haus statt. Das bereitete mir als stellvertretendem Finanzminister für Wirtschaftspolitik Probleme. Ich war der von Reagan gedachte Mann für eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik.

 

Das Establishment beider politischen Parteien ist mehr an der Kontrolle der Partei interessiert als am Gedeihen des Landes. Während Carters vier Jahren kümmerte sich die Demokratische Partei vor allem darum, die Kontrolle der Partei jenen Kräften zu entreißen, die einen Außenseiter ins Weiße Haus befördert haben. Während Reagans acht Amtsjahren kümmerte sich das Republikanische Establishment vor allem darum, die Kontrolle über die Republikanische Partei den Reagan-Leuten zu entreißen.

 

Es ist wahrscheinlich, dass Trump jetzt in vollem Ausmaß das erfahren wird, was Carter und Reagan erfahren mussten. Man wird versuchen, ihn zu Kompromissen zu zwingen und sein Programm zu neutralisieren. Paradoxerweise wird dieser entschlossene Angriff auf Trump von der linken Seite unterstützt, der progressiven Seite, die von Trumps Einstehen für die Arbeiter- und Mittelschicht und für einen Frieden mit Russland profitieren würde. Viele der liberalen, progressiven, linkslastigen Webseiten rufen bereits zu Spenden auf um gegen Trump zu kämpfen.

 

Also: Selbst wenn wir einen Präsidenten bekommen, der vielleicht versuchen wird, die Interessen des amerikanischen Volks zu vertreten, selbst dann beteiligen sich jene die behaupten, sie würden für die Menschen sprechen, an den Attacken der Oligarchie auf Trump. Die linke Seite des Spektrums gibt immer, wie die extrem rechte Seite auch, ihrem Hass nach: Trump ist Milliardär = Hass. Trump hat einen Energie-Boss ernannt = Hass. Trump hat einen 3-Sterne-General ernannt = Kriegshetzer und noch mehr Hass.

 

Die liberale, progressive Linke kann nicht an ihren Buhmann vorbei. Natürlich, sie könnten recht haben. Ich habe jedoch bereits betont, dass Trump Querdenker ausgewählt hat, die sich gegen das Establishment gewandt haben. Darüber hinaus sind es starke Männer, wie Trump, denn das ist nötig, um Wandel von oben einzuleiten. Der Exxon-Chef will Energie-Verträge mit Russland, keinen Krieg. Gen. Flynn ist derjenige, der im Fernsehen Obamas Inanspruchnahme (was gegen die Empfehlung des Geheimdienstes DIA geschah) von ISIS zum Sturz von Syrien darlegte. Gen. Mattis ist derjenige, der die Wirksamkeit von Folter anzweifelte.

 

Trumps Haupternennungen sind Leute die das Establishment herausgefordert haben. Das übliche Sortiment aus Establishment-genehmen Ernennungen kann in Washington keinen Wandel bringen.

 

Der liberale, progressive, linke Flügel sollte glücklich über eine Regierung sein, die mit dem Establishment über Kreuz liegt. Stattdessen marschiert die Linke mit dem Establishment gegen Trump.

 

Jeden Tag bekomme ich ein halbes Dutzend Anfragen um Spenden „für den Kampf gegen Donald Trump“. Was denken diese Leute? Warum wollen sie jemanden bekämpfen, der das gesamte amerikanische Polit-Establishment gegen sich hat? Was sie zuerst versuchen sollten, ist das Vertrauen Trumps zu gewinnen und ihn für ihre seine Vorhaben zu gewinnen, so wie es General Mattis getan hat.

 

Ich kann nicht garantieren, dass Trump keine weitere Fälschung wie Obama ist. Aber es ist ein Fehler, mit dieser Einstellung zu beginnen. Warum sollte man von vornherein die einzige Person abschreiben, die den Mut besitzt, ihr Leben aufs Spiel zu setzen und gegen das korrupte und üble Washingtoner Establishment vorzugehen?

 

Warum sollte man dem Establishment helfen Trump zu besiegen? Wenn Trump die Amerikaner verrät, dann können wir uns gegen ihn wenden. Oder wir können entscheiden, dass Chris Hedges doch recht hat und nur eine Revolution die Situation ins Lot bringen kann.

 


http://www.unz.com/tsaker/2016-the-year-of-russias-triumph/

 

31: 2016: Das russische Erfolgsjahr

 vom Saker, 28.12.2016

 

So wie europäische Landkarten Europa in das Zentrum des Planeten rücken, so blicken die meisten europäischen Kommentatoren aus einer US/europäisch zentrierten Perspektive auf das vergangene Jahr. Das dürfen sie. Darüber hinaus hat das AngloZionistische Imperium jedoch gerade zwei große Niederlagen einstecken müssen, den Brexit und die Wahl von Trump. Es gibt also echt einiges worauf man blicken sollte. Heute will ich jedoch auf das zu Ende gehende Jahr aus einer russischen Perspektive blicken. Hier sind die großen Herausforderungen, vor denen Russland 2016 stand:

  1. Das Nazi-Regime in Kiew

  2. Der Bürgerkrieg im Donbass

  3. Ukrainische Versuche zur Blockade der Krim

  4. Die wütende Feindseligkeit der US-Regierung

  5. Die NATO-Politik der militärischen Konfrontation in Europa

  6. Die vereinte europäische Front gegen Russland

  7. Die Sanktionen des Westens, der anschließende Niedergang an Investitionen und Krediten und die niedrigen Ölpreise

  8. Die wachsende Unzufriedenheit der russischen Bevölkerung mit der Wirtschaftspolitik der Regierungen

  9. Der Kampf gegen die „liberale“ Fünfte Kolonne innerhalb Russlands

  10. Die internationale Aggression gegen Syrien

  11. Die Dämonisierung Russlands allgemein und von Wladimir Putin im besonderen

  12. Terroristische Angriffe gegen Russland

 Die Ukraine 5/5

 Die von Nazis besetzte Ukraine befindet sich im freien Fall. Eigentlich ist sie schon geraume Zeit im freien Fall, aber so wie jemand, der aus dem 40. Stock eines Gebäudes springt und beim Vorbeifallen am 20. Stock noch „okay“ ist, so kann die Ukraine immer noch sagen: „so weit, so gut“, und die oberflächlich Informierten glauben das auch noch. Es wird aber jetzt ziemlich offensichtlich, dass die sogenannte „Revolution der Würde“ (so nannten die Neonazis ihren Staatsstreich gegen Janukowitsch) ein totales Versagen ist und dass die „Unabhängige Ukraine“ nicht mehr zu retten ist. Die herrschende Klasse, die an die Macht kam, sie zerfällt jetzt. Einer bekämpft den Anderen und es ist keine richtige Politik mehr zu erkennen, außer persönlicher Bereicherung und dem Überleben. Und die „Jeanne d'Arc der Ukraine“, die „Hoffnung der Ukraine“ - Nadezhda Sawtschenko – sie wird jetzt als Verräterin und FSB-Agentin verleumdet. Forbes brachte einen Artikel mit dem Titel „Die Korruption tötet die ukrainische Wirtschaft“, während ein früherer ukrainischer Abgeordneter Unterlagen über Poroschenkos Bestechlichkeit an das FBI übergeben hat. Und was das ukrainische Militär anbelangt, welches Poroschenko kürzlich als eines der fünf Besten auf der Welt lobte: Es konnte gerade genug Streitkräfte aus einer Infanterie in Kompaniestärke mit zwei Panzerzügen aufstellen, um die novorussischen Stellungen bei Debaltsewo anzugreifen, wobei alle getötet wurden. Die Situation des ukrainischen Militärs ist so schlecht, dass sie jetzt Privatautos benutzen müssen um an die Front zu gelangen und die Verletzten abzutransportieren.Ja, auf dem Papier ist das ukrainische Militär riesig, aber in Wirklichkeit ist es eine Streitmacht, die bereits ums Überleben kämpft bevor sie in die Schlacht zieht. Zu guter Letzt hat die gesamte herrschende Nazi-Elite ihr ganzes politisches Gewicht hinter Hillary geworfen und Trump mit Gespött und Zorn überzogen. Es ist eine Untertreibung wenn man sagt, dass sie jetzt im Arsch sind. Daher herrscht in Kiew jetzt ein Gefühl nackter Panik.

 

Der Donbass 3/5

 

Die russische Politik im Donbass (keine Besitzergreifung, aber offene und verdeckte Unterstützung) war eindeutig die richtige: DNR und LNR (Anm.d.Ü.: die Donetzker und die Lugansker Volksrepublik) werden stärker, während die von Nazis besetzte Ukraine den Bach hinunter geht, vide supra (siehe oben), wie man sagt. Es gab jedoch auch eindeutiges Versagen, und die zwei großen waren die russische Unfähigkeit, den andauernden Beschuss und die Angriffe auf die Zivilbevölkerung durch die Nazis zu unterbinden und das russische Versagen, innerhalb der beiden Republiken für Sicherheit zu sorgen. Während man das erste Versagen entschuldigen kann (es gibt kein Wundermittel dafür), so ist das zweite unentschuldbar, wie man an den Morden an mehreren novorussischen Schlüsselpersonen sehen kann. Darüber hinaus bleibt die Lage im Donbass sehr schwierig und potentiell gefährlich. Im Großen und Ganzen hat es Russland sehr gut gemacht, aber sobald man sich die Dinge genauer ansieht, zeigen sich viele Fehler und Versagen. Trotzdem ist es für jede halbwegs informierte Person offensichtlich, dass jetzt (und eigentlich schon immer) die Zeit auf Seiten der Novorussen ist, denn mit jedem Tag werden sie stärker und die Ukronazis schwächer.

 

Die Krim 5/5

 

Die Ukronazis haben alles versucht, von einer Blockade der Halbinsel über das Abschalten der Wasser- und Stromversorgung bis zur Entsendung terroristischer Eindringlinge. Das hat Russland die Gelegenheit verschafft, die Krim immer und immer wieder vor der Ukraine zu „retten“. Es ist völlig klar, dass die Ukronazis es schon lange aufgegeben haben, die Krim jemals wieder zurückzugewinnen. Und alles was ihnen bleibt sind die meist untauglichen Versuche, das Leben der Krimbewohner zu vermiesen, womit sie natürlich nur deren Entschlossenheit stärken. Es gab zu Anfang einige Menschen auf der Krim, die nicht ganz davon überzeugt waren, dass der Albtraum wirklich vorüber war und dass Russland nur ans Geschäft denken würde (Besonders die Gerüchte über „einen Ausverkauf Putins“). Aber jetzt wo die Russen große Anstrengungen unternehmen um die Krim vor den Blockadeversuchen der Ukronazis zu bewahren, da sind diese Zweifel verschwunden. Die Zukunft der Krim sieht glänzend aus: Der russische Staat pumpt nicht nur Milliarden Rubel in riesige Infrastruktur-Verbesserungen und die Aufstellung einer sehr großen und fortschrittlichen Streitmacht, auch die Aussichten für Tourismus und Handel sind ganz ausgezeichnet.

 

Die Vereinigten Staaten 5/5

 

Die Wahl von Donald Trump ist in erster Linie dem amerikanischen Volk zu verdanken, dem der gesamte Planet, so denke ich, ein herzliches und lautes „Dankeschön!!!!!“ schuldet. Ich werde es nie beweisen können und Gott sei Dank werden wir nie erfahren ob ich recht hatte, aber ich war bis zur letzten Minute davon überzeugt, dass eine Hillary im Weißen Haus einen Krieg, womöglich atomar, mit Russland bedeutet hätte. Ich bin mir immer noch unschlüssig über Trump, aber ich sehe seine kommende Amtszeit mit vorsichtigem Optimismus. Und ich würde niemals nie sagen, aber ich habe das starke Gefühl, dass mit Trump im Weißen Haus das Risiko eines Kriegs mit Russland auf ein extrem niedriges Niveau gefallen ist. Wenn es nicht irgendwelche erstaunlichen Provokationen oder Katastrophen gibt, dann ist ein Krieg zwischen den USA und Russland jetzt äußerst unwahrscheinlich. Dank sei Gott dem Herrn für seine Gnade!

 

Daneben werde ich aber darüber spekulieren, dass Russland sehr wohl eine Rolle in der Wahl Trumps gespielt hat. Nein, nicht das Hacken von E-Mails oder das Anwerben von Ron Paul (!!!) als Agenten für russische Propaganda. Aber durch die offene und feste Konfrontation der USA an allen Fronten und der Demonstration, dass Russland vor dem AngloZionistischen Imperium nicht einknicken würde. Wie ich bereits oft geschrieben habe: Russland hat sich bereits seit Jahren auf Krieg vorbereitet und die Russen hatten (und haben) zwar Angst vor einem Krieg, aber sie sind auch bereit und willens zu kämpfen, wenn sie dazu gezwungen werden. In seiner jüngsten Pressekonferenz hat sich Putin speziell zum Willen des russischen Volks geäußert, das sei ein Hauptelement in der russischen Fähigkeit, jeden Aggressor zu schlagen. Er sagte:
 

„Wir sind stärker als jeder potentielle Aggressor. Ich habe kein Problem damit, es zu wiederholen. Ich habe auch gesagt warum wir stärker sind. Es hat mit den Anstrengungen zur Modernisierung der russischen Streitkräfte zu tun, genauso wie mit der Geschichte und der Geografie unseres Landes und mit dem gegenwärtigen Zustand der russischen Gesellschaft.“

 

Und da hat er absolut recht. Sicher, Hillary wäre vielleicht blöd genug gewesen, eine Flugverbotszone über Syrien zu versuchen, aber die etwa 200 Generäle und Admiräle, die ihre Unterstützung für Trump ausdrückten, haben wahrscheinlich verstanden was diese Narretei für Folgen hätte. Darüber hinaus erscheint es, als hätten doch etliche Amerikaner eine Sympathie für Russland und für Putin. Auch dazu hat sich Putin auf seiner jüngsten Pressekonferenz geäußert und einige interessante Kommentare gemacht:
 

„Ich sehe die Unterstützung für den russischen Präsidenten bei einem großen Teil der Republikanischen Wähler nicht als Unterstützung für mich persönlich, sondern sehe es in diesem Fall als einen Hinweis, dass ein wesentlicher Teil des amerikanischen Volkes ähnliche Ansichten über die Organisation der Welt hat wie wir. Was wir tun sollten und zu den gemeinsamen Gefahren und Herausforderungen vor denen wir stehen. Es ist schön dass es Leute gibt, die mit unseren Ansichten über traditionelle Werte sympathisieren, denn das bildet eine gute Grundlage, auf der sich Beziehungen zwischen zwei so mächtigen Ländern wie Russland und den Vereinigten Staaten aufbauen lassen, erbaut auf dem Fundament der gegenseitigen Sympathie unserer Völker. (…) Ich denke Reagan wäre glücklich zu sehen, dass die Leute seiner Partei überall gewinnen, und er würde den Sieg des neu gewählten Präsidenten begrüßen, der so geschickt war, die öffentliche Stimmung zu erfassen und der genau diese Richtung einschlug und der bis zum Ende dazu drängte, selbst als keiner außer uns daran glaubte, er könne gewinnen.“

 

Putin bricht es auf die Werte herunter, auf die gemeinsamen Werte zwischen dem russischen und dem amerikanischen Volk.

 

(Persönliche Nebenbemerkung: Was immer es bedeuten mag, ich habe regelmäßig Kontakt mit Amerikanern die Putin unterstützen, mit der Begründung „er steht für amerikanische Werte, im Gegensatz zu dem SOB (Hurensohn) in Washington.“)

 

Aber wie wurde den Amerikanern bewusst, für welche Werte Putin und Russland stehen, wenn nicht durch die unaufhörlichen Bemühungen von Putin und den alternativen Medien, um diese Werte der allgemeinen Öffentlichkeit zu vermitteln? Ich denke dass mit der OFFENEN Ablehnung der kompletten Scheinheiligkeit des AngloZionistischen Imperiums und dem OFFENEN Angebot eines anderen Zivilisationsmodells Putin und Russland eine Wirkung auf die öffentliche Meinung im Westen hatten. Um es einfach zu sagen: Russland hat einen ideologischen Sieg über die AngloZionistischen Imperialisten errungen. Mit anderen Worten: Die russische Politik, sich fest gegen das Imperium zu stemmen und gleichzeitig offen dessen ideologisches Fundament herauszufordern, war die richtige Politik und das hatte womöglich Auswirkungen auf das Wahlergebnis in den USA.

 

NATO 4/5

 

Russland hat die NATO auf zwei Ebenen geschlagen: Einmal rein militärisch und einmal politisch. Auf militärischer Ebene hat Russland alle versprochenen asymmetrischen Maßnahmen ergriffen, das zunichte machen des amerikanischen Raketenabwehrschirms in Europa und die Stationierung einer bedrohlichen Militärmacht in Osteuropa; Russland hat Iskander-Raketen stationiert, die Größe der Luftstreitkräfte verdoppelt und die Aufstellung einer Panzerarmee in die westliche strategische Richtung angestoßen (mehr dazu wie sich Russland auf den Kampf und den Sieg über die NATO vorbereitete, siehe „Wie sich Russland auf den 3. WK vorbereitet“ und „Der Selbstmord der EU durch Realitätsverweigerung“)

 

Auf politischer Ebene kann es kaum einen Zweifel daran geben, dass all die europäischen Führer, die die Konfrontation mit Russland befürwortet haben, jetzt unpopulär sind und in einer politischen Krise stecken, mit Ausnahme vielleicht von Merkel, aber Deutschland kann alleine nicht ausrichten (wenigsten ein „positiver“ Effekt der EU-Integration, sozusagen). Was die Wahl von Trump anbelangt, so hat dies zu einer NATO-weiten Panik geführt, besonders in jenen Ländern die sich mit besonderem Enthusiasmus und Eifer vor dem Imperium prostituiert haben (Polen, die drei baltischen Staaten, Schweden, Dänemark, Holland und unsere „orthodoxen Brüder“ in Rumänien und Bulgarien). Ich sehe nicht dass Trump die NATO fallen lässt, dagegen würde es zu viel Widerstand geben, aber mit Trump im Weißen Haus wird der ganze Blödsinn über „der russische Bär steht davor, Lettland oder Polen zu überfallen“ zu einem krachenden Ende kommen und die armen Kerle in Osteuropa werden erkennen müssen, dass sich weder Russland noch die USA einen Scheiß um sie kümmern. Trump wird bei der NATO wohl die finanziellen Daumenschrauben anziehen und die Mitgliedsländer dazu zwingen, noch mehr US-Ausrüstung zu kaufen, aber das ist eine rein finanzielle Operation und kein Versuch, Russland mit militärischen Streitkräften einzukreisen. Russlands endgültiges Ziel, die NATO durch ein europaweites Verteidigungsabkommen von Portugal bis zum Ural zu ersetzen, ist nicht geschehen, aber die Wahl Trumps ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung.

 

Die EU 5/5

 

Arme „EUler“ (mein eigenes Wort für die europäischen Zombies, die an die Europäische Union der Bilderberger geglaubt haben): Sie sind jetzt, wie soll ich es vornehm ausdrücken, total „gefickt“. Nicht nur haben die Briten dem Imperium getrotzt und für einen Brexit gestimmt, jetzt hat auch noch das Imperiale Heimatland seinen „Dolchstoß“ gegen sie geführt und einen Patrioten gewählt, der kein Interesse daran hat, das globale Imperium aufrechtzuerhalten (so sagt er wenigstens im Moment). Gleichzeitig bringt die sogenannte „Flüchtlingskrise“ mehrere wichtige EU-Länder an den Rand eines Bürgerkriegs (z.B. Frankreich), während alle Versuche der Eliten, Russland für alles die Schuld zu geben, elendig scheitern. Seht euch nur diesen aberwitzigen Artikel in der britischen Sun an, in dem Russland für das „Organisieren von Sex-Attacken in Deutschland“ beschuldigt wird, ich mache keine Witze!! Stimmt, wir hatten schon die „serbischen Tschetniks, die Vergewaltigung als Waffe zur ethnischen Säuberung benutzen“ und „Gaddafi, der an seine Soldaten Viagra verteilte, damit sie die Unterstützer der Opposition vergewaltigen“. Aber dass Putin anordnet, dass Flüchtlinge Frauen in Deutschland vergewaltigen, das ist das Beste, sozusagen. Und falls in Deutschland das Unmögliche passiert, so haben die Deutschen bereits davor gewarnt, dass russische Hacker die Wahlen in Deutschland verschaukeln könnten. Wenn es nicht so überaus widerlich wäre, dann müsste man lachen. Dahinter steckt eines: Das gesamte EU-Projekt ist moralisch völlig bankrott, jeder EU-Mitgliedsstaat steckt in einer tiefen politischen Krise und die sogenannten „Eliten“ suchen verzweifelt nach einer Antwort auf den anscheinend unausweichlichen Zusammenbruch der EU-Ordnung in Europa. Die europäischen Militärs sind ein Witz, alle zusammen, und wenn etwa die Schweden auf „russische U-Boot-Jagd“ gehen, dann machen sie sich am Ende zum Kasper. Sollten uns irgendwelche Außerirdischen aus dem All beobachten, dann wäre die EU zweifelsohne ihr Gegenstand des Gelächters. Was die Russen angeht, die überhaupt keine Angst vor den Europäern haben: Sie nehmen sie nicht einmal besonders ernst und blicken auf sie mit Mitleid oder Spott, weil die Europäer anscheinend überhaupt kein Rückgrat und keine Würde besitzen.

 

Sicher, sobald geistig gesunde Führer in den verschiedenen EU-Ländern an die Macht kommen, wir Russland mehr als glücklich sein, mit der EU Handel zu treiben, Touristen auszutauschen und allgemein freundliche Beziehungen zu haben. Aber nach über drei Jahrhunderten, in denen sie schüchtern versuchten, die Europäer zu imitieren und selbst als Europäer akzeptiert zu werden, haben die Russen endgültig jedes Interesse an einer Imitation Europas verloren, zumindest auf kulturelle und politische Art. Klar, die Russen werden immer noch deutsche Autos lieben, französischen Wein oder italienische Musik. Aber der Mythos einer europäischen kulturellen Überlegenheit ist echt tot. Gott sei Dank!

 

Die russische Wirtschaft 3/5

 

Die äußeren Haupteinflussfaktoren für die russische Wirtschaft waren die Sanktionen des Westens, der folgende Absturz von Investitionen und Krediten und insbesondere der niedrige Ölpreis. Fast genau wie Putin es vorausgesagt hat, brauchte Russland zwei Jahre, um die kombinierten Auswirkungen dieser Faktoren zu überwinden. Das sage nicht ich oder ein Kreml-Sprecher, sondern der IWF.

 

http://thesaker.is/the-imf-admits-that-russia-has-survived-both-the-drop-in-oil-prices-and-the-sanctions-and-is-on-the-path-of-recovery/

 

Nicht diese oder jene Zahlen über das BIP oder die Inflation sind wichtig, sondern die Tatsache, dass alle Hauptindikatoren für die russische Wirtschaft auf eine stetige Erholung und gutes Wachstum hindeuten. Ich persönlich glaube, dass die Politik des „Wirtschaftsblocks“ in der Medwedew-Regierung die Auswirkungen der Krise sogar schlimmer als nötig gemacht hat. Aber ich muss zugeben, dass sich trotz der riesigen Fehler der russischen Regierung die russische Wirtschaft erholt. Hätte ich die Leistung der russischen Regierung bewerten müssen, so bekäme sie von mir höchsten 2 von 5 Punkten, aber da ich auf den Zustand der Wirtschaft blicke, so ergibt das objektiv ein 3/5. Ich meine nur dass auch 5/5 möglich gewesen wäre. Eine kleine Anmerkung hier: Einige haben einen Mords Lärm gemacht wegen der geplanten Reduzierung der russischen Verteidigungsausgaben, aber was viele nicht mitbekommen haben: Die Reduzierung wurde durch die erhöhten Ausgaben in den vergangenen Jahren ermöglicht und dass das russische Verteidigungsprogramm bis 2020 nicht verändert wurde, geschweige denn reduziert. Mit anderen Worten: Das russische Militär kann es sich leisten, für einige Jahre auf Geld zu verzichten und es wird keine Einschnitte in das Verteidigungsprogramm geben, so wie bis 2020 geplant ist.

 

Die öffentliche Meinung in Russland 4/5

 

Es gibt in Russland ein paar Anzeichen dafür dass die Dinge besser laufen und dass die russische Öffentlichkeit ein paar Köpfe bekommt, die sie rollen lassen will, trotz des starken Zugriffs, den die „IWF-Typen“ in der russischen Regierung auf die wichtigen ökonomischen Entscheidungen haben. Ich rede hier natürlich von dem russischen Föderationsminister für Wirtschaftliche Entwicklung, Alexei Uliukaev. Natürlich ist die Liste der Kandidaten für Rausschmiss und Verhaftung viel länger, aber Uliukaev war definitiv eines der einflussreichsten und schädlichsten Mitglieder der Transatlantiker, und die hysterische Reaktion in der russischen liberalen Presse zeigt deutlich, wie schmerzhaft diese Festnahme für die russische Fünfte Kolonne war. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist auf die Festnahme Uliukaevs kein weiterer Rauswurf oder eine Verhaftung gefolgt, aber es ist gut möglich, dass Putin mit Uliukaev das getan hat, was er schon mit Berezovsky machte: Schlage auf einen der „großen Kerle“ ein und zwinge den Rest der Bande dazu mitzuspielen und eine weitere Konfrontation besser zu vermeiden. Nur die Zeit wird zeigen, ob die Entlassung und Verhaftung Uliukaevs reichen wird um Russland endlich wieder seine Souveränität zu geben. Aber es ist mit Sicherheit ein guter Anfang.

 

Russische Russland-Hasser 4/5

 

Hört sich schräg an, oder? „Russische Russland-Hasser“. Erinnert mich an die Kategorie „Jüdischer Selbsthass“. Und dennoch gibt es sie, zumindest dem Namen nach. Ich sage dem Namen nach, weil es beim Russisch sein nie um die russische Sprache ging, oder darum, in Russland zu leben, oder gar um etwas hypothetisches wie „russische Ethnizität“ (die eigentlich gar nicht existiert). Eine Definition, um was es beim Russisch sein geht, lieferte der Philosoph Vasilii Rozanov, der 1913 folgende prophetischen Worte schrieb:

 

Ein glückliches und großes Vaterland (Motherland) zu lieben ist keine wirklich große Sache. Wir müssen es lieben wenn es schwach ist, klein, erniedrigt, am Ende, dumm und am Ende, ja wenn es mit Fehlern angefüllt ist. Wenn unsere „Mutter“ betrunken ist, am Boden liegt und ganz ihren Sünden frönt, dann dürfen wir sie nicht verlassen. Aber auch das ist nicht genug: Wenn sie schließlich stirbt, aufgezehrt von Juden, und wenn nur noch ihre Knochen übrig bleiben – der ist wahrhaft „russisch“, der über ihrem nutzlosen, von allen verlassenem Skelett weint. Er soll fürwahr...“

 

Man muss nicht dazusagen, dass Rozanov von den russischen „Liberalen“ gehasst wird. Im Gegensatz zu Rozanov freuen sich diese Russland hassenden „Liberalen“ über jedes russische Versagen und sie können kaum ihre Freude verbergen, wenn über das russische Volk eine Tragödie hereinbricht. Sie hassen und verachten das russische Volk, weil es einen „Tyrannen“ wie Putin unterstützt und nicht sie, die selbsternannte „intellektuelle Elite“ Russlands.

 

Als Putin an die Macht kam, da waren diese Russland-Hasser der Fünften Kolonne praktisch überall, denn ihre Familien waren für gewöhnlich Mitglieder der sowjetischen Elite und während der berüchtigten 1990er haben sie buchstäblich jeden einzelnen Schalthebel der Macht in Russland übernommen, von den Massenmedien bis in den Kreml. Als erstes hat sich Putin der Oligarchen entledigt, insbesondere der „Sieben Banker“. Als nächstes hat er sie nach und nach aus den Massenmedien vertrieben (ab da haben ihre Kollegen und Fürsprecher im Westen damit begonnen, über mangelnde Pressefreiheit in Russland zu reden). Und danach fing er mit dem langsamen und sehr gefährlichen Unternehmen an, sie loszuwerden, einen nach dem anderen, innerhalb der russischen Regierung und auch im Kreml. Aber Putins größte Leistung in diesem Jahr war seine extrem erfolgreiche Kampagne zur Bloßstellung der Fünften Kolonne. Er tat das nicht mit ihrer „Vernichtung“, auch hat er keine Journalisten oder Oppositionelle ermordet, und er hat auch nicht die „neuen russischen Gulags“ mit Tausenden liberaler Dissidenten gefüllt. Er (und mit „er“ meine ich nicht nur Putin, sondern auch seine Unterstützer) tat das genaue Gegenteil: Er gab ihnen eine Bühne und hat sichergestellt, dass ihre Ansichten auf fast täglicher Basis verbreitet wurden. Wer sich dafür interessiert, der kann meine Analyse „Gegenpropaganda auf die russische Art“ lesen. (Anm.d.Ü.: Kommt in Kürze im „Blog-Blick nach Osten“)

 

Das war einfach genial: Anstatt die Russland-Hasser zum Schweigen zu bringen, hat ihnen Putin eine völlig überproportionale Sendezeit eingeräumt (bedenken Sie, dass weniger als 5% der russischen Bevölkerung diese Freaks unterstützen) und hat sie sich selbst zerlegen lassen, da sie so ziemlich mit allem falsch lagen: Sie haben bei der Krim falsch gelegen, bei der Ukraine falsch gelegen, bei der Wirtschaft falsch gelegen, bei den sozialen und den Bürgerrechten falsch gelegen, bei den sogenannten „Schwulenrechten“ falsch gelegen, bei der NATO falsch gelegen, bei der EU falsch gelegen, bei Clinton falsch gelegen (sie haben sie geliebt), bei Trump falsch gelegen (sie hassten ihn), beim Terrorismus falsch gelegen und über Syrien falsch gelegen. Das Ergebnis ist, dass diese „Liberalen“ (in der russischen Bedeutung des Worts) jetzt allgemein als Verräter, als Russland-Hasser, als Wichtigtuer, als Rassisten, als Fünfte Kolonne, als CIA-Marionetten usw. angesehen werden. Sie werden jetzt total gehasst und verachtet. Das Ergebnis war der verblüffende Anblick, wie russische „Liberale“, einschließlich von Juden, sich während der letzten Wahlen mit Nazis verbündet haben und gemeinsame Proteste gegen Putin organisiert haben. Da versteht es sich von selbst, dass sie das nur weiter in Misskredit brachte.

 

Es gibt immer noch viele Mitglieder der Fünften Kolonne in Russland, aber sie halten sich weitgehend zurück, warten auf bessere Zeiten und versuchen, so gut es geht, das öffentliche Auge zu meiden. Ihr größtes verbliebenes Machtzentrum sind die Russische Zentralbank und der „Wirtschaftsblock“ in der Medwedew-Regierung. Aber seit Kudrin und Uliukaev rausgeworfen wurden, ist der Rest von ihnen sehr vorsichtig mit ihren Handlungen und Äußerungen.

 

Alles in Allem war 2016 für die Russland hassende Fünfte Kolonne ein absolut schwarzes Jahr. Sie sind in totaler Verzweiflung und scheinen überhaupt keine Zukunft zu haben.

 

Syrien 5/5

 

Russlands Erfolg in Syrien ist nichts weniger als erstaunlich. Nicht nur hat es eine relativ kleine Einheit des russischen Militärs geschafft, die Richtung des Krieges zu verändern, sie haben auch eine eigentlich unhaltbare Position lange genug gehalten, um die Türkei, Saudi Arabien, die Golfstaaten und die USA davon abzuhalten, die syrischen Streitkräfte oder die Regierung offen anzugreifen. Die Russen hatten damit Erfolg, trotz zahlreicher hässlicher und blutiger Provokationen und obwohl sie in einem extrem feindlichen Umfeld operierten (die Region „gehört“ NATO und CENTCOM).

 

Einer der erstaunlichsten Erfolge war, wie die Russen es geschafft haben, Erdogan in Bedrängnis vor einem US-gestützten Umsturz zu retten und ihn zu überzeugen, mit Russland und dem Iran bei der Lösung der Syrienkrise zusammenzuarbeiten. Die Befreiung Aleppos wäre nicht geglückt, wenn die Türkei weiter um jeden Preis al-Nusra und Konsorten unterstützt hätte. Zumindest hätte es wesentlich länger gedauert. Am Ende von 2016 gehört den Russen das Schwarze Meer, sie kontrollieren, zumindest zur Zeit, das östliche Mittelmeer und sie arbeiten mit den drei größten Mächten vor Ort zusammen: den Syrern natürlich, aber auch mit dem Iran und der Türkei. Was die USA anbelangt, so scheinen die die gesamte Region verloren zu haben und ihre einzige „Leistung“, sozusagen, war eine Entfremdung sowohl mit den Israelis als auch den Saudis. Was den gewählten Präsidenten Trump anbelangt: Er hat deutlich gemacht, dass seine erste Priorität die Vernichtung von Daesh & Co sein wird, was zufällig genau das ist was Russland, der Iran und Syrien wollen. Wenn es Trump wirklich schafft, die verrückten Neokons in den Kakerlaken-Keller zu verfrachten, da wo sie hingehören, dann könnten wir etwas ziemlich Wunderbares erleben: Eine gemeinsame russisch-amerikanische Bemühung zur Zerstörung von Daesh. Das große Problem hierbei wird die völlig kontraproduktive und gewiss idiotische anti-iranische Rhetorik des Trump-Wahlkampfs sein. Es muss jedoch um Trump herum genug kluge Köpfe geben, um ihm zu verstehen zu geben, dass in der Region nichts ohne das Einverständnis des Iran geschieht und dass sich die USA und der Iran nicht lieben müssen, um sich auf ein gemeinsames Ziel zu einigen. Trump kommt mir mehr als ein Realist vor denn als ein Ideologe. Hoffentlich lernt er, die AIPAC schmeichelnde Rhetorik von seriöser Außenpolitik zu trennen (das Scheitern der Obama-Regierung sollte ihm eine Lektion sein).

 

Eins ist gewiss: Russland zieht jetzt die Fäden in Syrien und das ohne amerikanische oder türkische Unterstützung, Daesh steht vor einer existentiellen Krise. Natürlich bleibt die Lage unsicher, komplex und gefährlich. Und ich traue es den USA oder der Türkei zu, dass sie noch eine Kehrtwende hinlegen und die Unterstützung von Daesh wieder aufnehmen. Die kurdische Angelegenheit, Israels Politik und Erdogans angeborene Unberechenbarkeit tragen sicher dazu bei, dass die Syrienkrise 2017 weitergehen wird. Aber ich denke dass das irre Wüten der Neokons seinen Höhepunkt überschritten hat und dass sich die Dinge von jetzt an verbessern werden. Russland allein kann Syrien nicht retten, und dennoch sieht es so aus als hätten sie genau das geschafft.

 

Die russlandfeindliche Hysterie im Westen 3/5

 

Es war schlicht unmöglich, dass die AngloZionisten an allen Fronten geschlagen werden ohne dass sie laut „oy veh!“ schreien und sie haben geschrien. Das ganze Jahr lang. Ihre Anschuldigungen reichten von „Russland will in Lettland einmarschieren“ bis „russische Hacker haben die US-Wahl gestohlen“. Und um absolut sicherzustellen dass es keine Zweifel zur Identität dieser Hacker gibt, haben uns die AngloZionisten darüber informiert, dass sich diese Hacker selbst „fancy bear“ und „cozy bear“ nannten, dass sie den Decknamen „Felix Edmundovich“ benutzten (der Vorname und der Vatersname von Felix Derzhinskii, dem Gründer des sowjetischen Geheimdienstes) und dass sie während der Moskauer Bürozeiten arbeiteten und ihre Pausen während der russischen Ferien machten.

Und falls sie glauben, dieser Schwachsinn wäre in einer Irrenanstalt oder in einem Kindergarten entstanden, ist hier der link zu dem Artikel in der New York Times, er zitiert „Sicherheitsexperten“:

 

http://www.nytimes.com/2016/07/27/world/europe/russia-dnc-hack-emails.html?_r=0

 

Erstaunlich, nicht wahr? Aber wenn ich sehe wie die Neokons allen Ernstes Ron Paul einen russischen Agenten nennen, komme ich zu der Erkenntnis, dass es nichts gibt was sich diese Typen nicht zu sagen trauen, egal wie dämlich. Chuzpe in Reinkultur, würde ich sagen. Und während die linke Seite der Glockenkurve anscheinend die Botschaft voll verinnerlicht hat, gibt es einen wachsenden Anteil in der Bevölkerung, der erkennt, wie albern dies ganzen Anschuldigungen sind.

 

(Persönliche Nebenbemerkung: Während ich mir sicher bin, dass es einige Amerikaner gibt, die glauben dass die Russkies ein gefährlicher Feind der USA sind, habe ich noch nie so einen Amerikaner getroffen. Bei meinen tagtäglichen Begegnungen beobachte ich keine Feindseligkeit gegen Russen, selbst wenn ich mit meiner Familie in Geschäften oder Restaurants laut russisch rede oder wenn ich sage dass ich Russe bin. Vielleicht deswegen weil ich in Florida und nicht in New York bin, aber ich warte noch auf den Menschen mit anti-russischer Feindseligkeit.)

 

Die Behandlung der Russen durch die vom Westen kontrollierte WADA während der Olympischen Spiele in Rio war ein einziger Skandal, eine Farce und ein Verbrechen, alles in einem. Und Russland hat eine große Mitschuld, indem es den wichtigen Weltorganisationen erlaubt hat, so vom Westen kontrolliert zu werden. Man muss jedoch auch sehen, dass es die USA nicht geschafft haben, Russland komplett aus Rio zu verbannen und dass es russische Hacker (ja, die gibt es) geschafft haben, überzeugende Beweise aufzudecken, die die WADA und das ganze dahinter steckende System diskreditieren. Ich würde es als „wachsende Schmerzen“ für den post-sowjetischen Sport bezeichnen: Russland muss jetzt bei den echten Fällen von Doping „aufräumen“ und gleichzeitig dem Westen die Kontrolle über die großen internationalen Organisationen entreißen. Eine schwierige Aufgabe, sicher. Aber Russland hat dabei einen immens mächtigen Partner in diesem Kampf (und vielen anderen Fällen): China. Dennoch ist im Großen und Ganzen die Teilverbannung und das anschließende Draufhauen auf Russland ein blaues Auge für Russland.

 

Im Falle Europas war die Russophobie immer eine nordeuropäische Angelegenheit. Die Mittelmeerländer wurden nur unter starkem Druck aus dem Norden in die Sanktionen mit hineingezogen. Jetzt sieht es so aus, als würde Frankreich bald von dem einen oder anderen pro-russischen Kandidaten regiert werden, die um die Präsidentschaft kämpfen. Der Brexit hat wohl das anti-russischste Land aus der EU entfernt und Deutschland und Polen sind mehr oder weniger auf sich allein gestellt, um die anti-russische Front am Leben zu halten. Ihr Problem ist, dass sie beide gehorsame US-Kolonien sind und obwohl sie sich vorstellen können, dass sie als nächste an der Reihe sind, um die westliche Zivilisation vor den revanchistischen Mongolenhorden aus dem Osten zu verteidigen, so ist doch die Wahrheit, dass sie auf Teufel komm raus genau das tun was ihnen Uncle Sam befiehlt.

 

Ab jetzt ist die einzige Bastion für wahrlich tollwütige Russophobie das am gründlichsten „zionifizierte“ Segment der Gesellschaft: Die Medien, die sogenannten „Intellektuellen“, die „liberalen Interventionisten“ und die ganzen „Minderheitenstämme“, die von Russland angenervt sind, weil es ein anderes Zivilisationsmodell repräsentiert (Eltern verschiedenen Geschlechts, Religion, Patriotismus (aber nicht Nationalismus!) usw.) Damit wird ein ständiger Strom aus Schmutz auf Russland allgemein und auf Putin im Besonderen gegossen. Putin wird jedoch nicht ihr einziges Ziel sein, und Donald Trump wird der Empfänger für jeden Hass sein, der nach Putin noch übrig ist. Ganz ehrlich, sich gleichzeitig mit Putin UND Trump anzulegen ist ein zweckloses und womöglich riskantes Unterfangen, ganz egal wer man im AngloZionistischen „Jet Set“ auch ist, besonders wenn man wenig Rückhalt in der allgemeinen Öffentlichkeit hat, die man regelmäßig beleidigt, erniedrigt und abgewiesen hat.

 

Es könnte sein, dass das Pendel vor unseren Augen gigantisch gegen jene zurückschwingt, die den Löwenanteil der Hasspropaganda im Westen produziert haben: Diese Typen könnten am Ende das ernten was sie selbst gesät haben. Sie könnten selbst zu einem Hassobjekt werden.

 

Der Terrorismus 4/5

 

Es war ein schweres Jahr für Russland. Ein kürzlicher anonymer Kommentar auf diesem Blog hat eine gute Liste der tragischen Morde an Russen in diesem Jahr zusammengestellt, darunter die Bombe in dem russische Passagierflugzeug über Ägypten, der SU-24 Abschuss unter Beteiligung von amerikanischen AWACS, der Mord an den russischen Ärzten durch einen Präzisionsbeschuss, der Mord an dem russischen Botschafter und womöglich der Mord am Rote Armee Chor. Ich würde zu dieser Liste die novorussischen Kommandeure hinzuzählen, die im Donbass ermordet wurden. Das ist eine Menge unschuldiger russischer Opfer. Aber im Vergleich zur Anzahl der unschuldigen Syrer oder Türken ist die Zahl relativ klein. Und sie ist wahrlich winzig, wenn man es mit dem Massen-Horror vergleicht, den die Wahhabis in Tschetschenien angerichtet haben. Man sollte daran denken dass Russland ein Land ist, das sich mit staatlich gesponsertem Terrorismus im Krieg befindet, und dass viele Millionen Dollar als „Hilfe“ an die verschiedenen Nazi- und Wahhabi-Organisationen fließen, deren Hauptziel die Ermordung von Russen ist. Ich würde sagen „so weit, so gut“, aber ich kann das nicht sagen, denn ich glaube, dass Russland noch nicht für die Art Terrorismus bereit ist, mit dem es wahrscheinlich im nächsten Jahr konfrontiert wird. Es gibt ein ganz bestimmtes Ziel, das momentan völlig ungeschützt ist und das die Terroristen quasi straflos angreifen können: Russisch-Orthodoxe Kirchen im Ausland.

 

Die Russen müssen sich noch einmal die Art der Terrorkampagnen der Palästinenser ansehen, die sie in den 1970ern gegen Israelis geführt haben. Als sie nicht nur israelische Kulturzentren angegriffen haben, sondern auch jüdische Kitas, Schulen und Synagogen. Russisch-Orthodoxe Kirchen stehen jetzt vor der gleichen Bedrohung durch Bomben und Geiselnahme. Ich habe mein ganzes Leben lang auf der ganzen Welt Russisch-Orthodoxe Kirchen besucht und weiß dass die Anzahl der möglichen Ziele in die Hunderte geht und dass sie alle völlig ungeschützt sind.

 

Das israelische Beispiel ist hier wichtig, denn die Israelis haben schnell erkannt, dass sie sich beim Schutz nicht einfach auf die örtlichen Polizeikräfte verlassen konnten. Daher haben sie verschiedene örtliche Organisationen organisiert, die direkt an eine Synagoge oder eine Schule angebunden wurden, bestückt mit Freiwilligen, die noch viele weitere nützliche und völlig legale Dinge tun konnten, um israelisch/jüdische Ziele zu schützen. Beispielsweise 48 Stunden vor einem religiösen Feiertag die Parkplätze rund um eine Synagoge zu besetzen, um sicherzustellen dass keine Autobombe in der Nähe einer Synagoge platziert wird. Eine gut geschulte Freiwilligentruppe kann ganz legal ein gefährdetes ziviles Ziel schützen. Wenn sie mit der örtlichen Polizei und den Sicherheitsspezialisten der Botschaft zusammenarbeiten, dann funktioniert es noch besser. Die Russen müssen dringend die israelischen Erfahrungen studieren, wie man mit einer solchen Bedrohung umgeht. Sie werden es bald erleben. Denkt daran, die Palästinenser haben auch mit Angriffen auf Diplomaten, Offizielle und Flugzeuge angefangen. Aber sobald diese Ziele „befestigt“ waren, gingen sie auf Kinderkrippen, Schulen und Synagogen los.

 

Ich glaube dass innerhalb Russlands der FSB die Lage gut unter Kontrolle hat. Aber außerhalb Russlands ist die Anzahl der Spezialisten, die ganz auf Sicherheit konzentriert sind, erbärmlich unangemessen und muss dringend erweitert werden. Während der Sowjetzeit wagten es wenige Regierungen, sowjetische Ziele offen anzugreifen, die furchterregende (und sehr übertriebene) Reputation des KGB half wohl dabei. Und während der Jelzin-Jahre machte ein Angriff auf Russland wenig Sinn, denn es brach von innen heraus zusammen. Aber da Russland jetzt im Inneren sehr stark ist und an das russische Militärpersonal schwer heranzukommen ist, werden wahrscheinlich Diplomaten, Kinder und Geistliche die nächsten Ziele der Wahhabis sein.

 

Die eine gute Nachricht an der Sache ist, dass die Sowjets/Russen seit den 1970ern die Wahhabis bekämpfen und dass sie ganz genau wissen dass es so etwas wie einen nicht-staatlich gesponserten Terrorismus nicht gibt. Die Russen wissen wo das Geld, die Ausbildung und die Waffen herkommen und sie wissen, dass Terrorismus nur durch eine starke Gegenaufklärung und Geheimdienst-Operationen besiegt werden kann, besonders durch menschliche Spionage. Der Auslandsgeheimdienst des KGB, das PGU oder First Chief Directorate, hatte den (sehr verdienten) Ruf, praktisch überall Agenten platzieren zu können, auch in den obersten Rängen der CIA und der NSA und wir können darauf vertrauen, dass der SVR heute langsam seine weltweiten Kapazitäten wieder aufbaut, insbesondere in jenen Ländern die den Wahhabi-Terrorismus sponsern. So wie die russischen Spezialdienste Erdogan gerettet haben und damit die Türkei „umgedreht“ haben – einen der absolut übelsten Sponsoren des Wahhabi-Terrorismus – das ist bereits ein riesiger Erfolg. So Gott will sind die Saudis als nächste an der Reihe.

 

Fazit

 

Kurz gesagt – 2016 war für Russland ein phantastisches Jahr. Putins Politik aus langsamen, bedächtigen und wohlüberlegten Schritten und Gegenzügen hat sich als extrem wirkungsvoll erwiesen. Während manche „Hurra-Patrioten“ den Eindruck hatten, Putin wäre passiv und unternehme nichts, so war das Ergebnis dieses Jahres ein Putin mit Siegen an allen Fronten, einschließlich der gefährlichsten und schwierigsten. Man erinnere sich an den Unsinn, den die Putin-Hasser geschrieben haben, über „Putin verramscht den Donbass“, „Putin schafft es nicht, auf den türkischen Abschuss der SU-24 zu antworten“, „Putin entwaffnet Syrien“ oder „Putin verrät Assad“. Diese „Hurra-Patrioten“ sagen jetzt seit Jahren Finsternis und Untergang voraus und sie haben noch jedes Mal falsch gelegen. Bringt sie das zum Schweigen? Ein bisschen. Ich habe festgestellt, dass die meisten der „Putin verramscht den Donbass“-Blogs sehr wenig posten und wenn, dann ist es meistens Zeug, das nichts mit ihren früheren Kampagnen zum Putin-Bashing zu tun hat. Das gleiche gilt für die Kommentatoren der Ukronazis auf den Seiten, die sie noch posten lassen: Es scheint als hätten sie das Handtuch geworfen und es aufgegeben, die Welt davon zu überzeugen wie demokratisch die Junta in Kiew ist, wie viele Hunderte Panzer in Donezk sind und wie die Ukraine der EU beitritt und über Nacht wie Deutschland wird. Die Einzigen die mit der Kampagne des Putin-Bashings weitermachen sind die westlichen Presstituierten, aber die tun das gegen Bezahlung und um ihren Job zu behalten. Nebenbei, das ist eh alles was sie können. Aber im Ganzen ist der generelle Mangel an Energie und Enthusiasmus im Lager der Russland-Hasser für mich ein wahrer Grund zur Freude.

 

2017 könnte für die Welt ein erstaunliches Jahr werden, oder es könnte ein große Enttäuschung werden. Im Moment hängt es davon ab, was Trump tun wird wenn er seine offizielle Amtsmacht besitzt. Für mich bleibt die eine wichtige Tatsache, dass mit Hillary im Weißen Haus unser Planet einen großen thermonuklearen Krieg riskiert hätte. Es gibt keinen Grund mehr zu glauben, dass das passieren wird. Was eine Liste zu all den Dingen angeht, die 2017 passieren könnten wenn Trump für sein Land die richtigen Dinge tut, das wird das Thema für eine zukünftige Analyse sein.