https://www.nationalreview.com/2020/06/joe-biden-campaign-strategy-hide-biden-stoke-chaos-obstruct-recovery/

 

Die Strategien der Demenz-Politik

 

von Victor Davis Hanson, 30.06.2020

 

Erzeuge Chaos, behindere die wirtschaftliche Erholung und verstecke Biden bis zum Wahltag in seinem Keller...

Joe Biden erleidet auf tragische Weise eine geistige Finsternis und gleitet in geometrischem Tempo davon. Verständlicherweise haben ihn seine Betreuer aus den Blickfeld genommen. Unter dem Vorwand des Virus und seiner altersbedingten Anfälligkeit für die COVID-19-Morbidität bleibt er dem Wahlkampf fern.

 

Ich sage "Vorwand" ohne Entschuldigung. Die Quarantäne hätte Biden in den vergangenen drei Monaten nicht davon abhalten dürfen, täglich Interviews, Reden und Treffen abzuhalten. Aber jede Gelegenheit, wie gut auch immer sie geplant, geprobt und aufgezeichnet wurde, hätte nur einen weiteren täglichen Beweis dafür geliefert, dass Biden kognitiv nicht in der Lage ist, Präsident zu sein oder gar irgendein Amt zu bekleiden.

 

Oft kann Biden einen Satz nicht beenden. Namen sind vage Strudel in seinem Fluss des Vergessens. Er befindet sich in einem weitaus schlimmeren psychischen Zustand als ein physisch versagender FDR in seiner Kampagne von 1944 für eine vierte Amtszeit.

 

Die frühere Karriere eines gesunden Biden zeigt, dass er nicht besonders scharfsinnig war, selbst wenn er die meisten seiner Fähigkeiten unter Kontrolle hatte. Wir erinnern uns an den früheren zurechnungsfähig/verrückten Biden als Neal-Kinnock-Plagiat, sein Demagogie des "Wir legen euch alle in Ketten", den einstudierten Rassismus von Bidens Geplapper über einen "sauberen" und eloquenten Obama und die zurechnungsfähig/verrückten Corn-Pop-Geschichten.

 

Sie alle sind das Markenzeichen des einst närrischen Joe Biden, der im Vergleich zu seiner gegenwärtigen neurologischen Störung zumindest wachsam war. Wenn Donald Trump ungrammatisch sein kann, dann ist Biden agrammatisch – er schustert einfach halbe Gedanken ohne Syntax zusammen und bricht den Satz dann ganz ab.

 

Während Trump Vokabeln wiederholt, so sucht Biden zunehmend nach Wörtern, irgendein Substantiv, unabhängig davon, welche Relevanz es für den von ihm angesprochenen Punkt hat. Biden scheint an dyskognitiven Anfällen zu leiden, bei denen er für Momente keine Ahnung hat, was er tut oder sagt oder wo er sich befindet – ein tragischer, fast epileptischer Zustand. In beängstigenden Episoden erscheint das blasse, schuppige und eingefrorene Gesicht Bidens fast reptilienhaft, wie eine Eidechse, die einfriert und starr bleibt, während sie sich abmüht, Signale wahrgenommener Gefahr zu verarbeiten.

 

Das Einfügen auswendig gelernter Antworten in einstudierte Fragen, als ob der ganze Schwindel spontan wäre, enthüllt nur, wie seine einmal episodische Demenz chronisch geworden ist, wenn er seine Stichworte und seine Orientierung verliert. Es war verständlich, dass seine Betreuer eine Chance darin sahen, Biden während Trumps Getwittere abzuschotten, neben der Infektion, der Abriegelung, der Rezession und den Ausschreitungen, die in den Köpfen der Wähler die Furcht vor Chaos mit der Schuld des derzeitigen Oberbefehlshabers gleichgesetzt haben.

 

Aber es gab immer Probleme damit, Biden in seinem Keller in einen Scheintod zu versetzen, selbst als er in den Umfragen im Frühsommer scheinbar vor Trump lag.

 

Zum einen verstärken Abgeschiedenheit, Ruhe und das Fehlen intellektueller Stimuli oft nur die Demenz, während Reisen, Gespräche und neue Bilder und Erfahrungen dazu neigen, die verstopften Neuronenbahnen ein wenig zu entlasten. Je mehr sich Biden "ausruht", desto mehr scheint er in seinen selten inszenierten Interviews unzurechnungsfähig zu sein. Sein Gehirn ist wie ein schlaffer Muskel, und erholsames Nichtstun macht es nicht straffer.

 

Zweitens: Theoretisch sollte ein virtueller Präsidentschaftskandidat ein Haltbarkeitsdatum haben. Es stimmt, Biden ist in den Umfragen gestiegen, da die Öffentlichkeit ihn nie sieht oder hört – in der Art und Weise, wie die unbeliebte lahme Ente Obama 2016 auf den Golfplätzen verschwand und sich zurückzog und das Rampenlicht der Medien dem Hunde- und Katzenkampf zwischen Trump und Clinton überließ. Obama entdeckte dann, dass je mehr er sich aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zurückzog, desto mehr gefiel der Öffentlichkeit die alte Idee von ihm und nicht die aktuelle Realität.

 

So sollte auch das Geistermodell für Biden funktionieren.

 

Er ist ein Kandidat aus Pappe, aber zumindest steht er nicht an vorderster Front, wenn es darum geht, Statuen-Stürze und die Infektion zu kommentieren, und so kann man ihm weder das eine noch das andere anlasten.

 

Aber indem er den Wahlkampf vermeidet, verschiebt Biden nur das Unvermeidliche. Er komprimiert den Wahlkampf in einen immer kürzeren Spätsommer- und Herbstzyklus. Wenn er wirklich drei Debatten zustimmt (vielleicht stimmt er überhaupt keiner zu), und wenn er sich so verhält, wie er es jetzt üblicherweise tut und spricht, dann wird er das amerikanische Volk in der elften Stunde des Wahlkampfes vielleicht am Ende daran erinnern, dass es die Wahl zwischen einem umstrittenen Präsidenten und einem Präsidentschaftskandidaten hat, der das Amt des Präsidenten einfach nicht ausüben kann. Und wenn Biden nicht erscheint, wird Trump wahrscheinlich mit einem leeren, stummen Stuhl á la Clint Eastwood debattieren.

 

Warum ist Biden dann überhaupt der Kandidat – abgesehen davon, dass er die Delegiertenzahl anführt und an die Spitze schoss, nachdem die Hinterzimmer der Demokraten in Panik gerieten, als Bloomberg implodierte und Bernie führte? Infolgedessen zwangen oder verlockten die Politicos alle anderen Hauptkandidaten, sich um jemanden zu versammeln, der nominell kein Sozialist ist.

 

Ist es ein Trost, dass Bidens Demenz eine glaubwürdige Verteidigung dafür bietet, dass er "keine Erinnerung" daran hat, dass er an Obamas Bemühungen beteiligt war, einen oppositionellen Wahlkampf auszuspionieren und einen Präsidentschaftswechsel zu torpedieren?

 

Während alle Demokraten wissen, dass die Katze aus dem Sack gelassen werden muss, möchte niemand voranschreiten, um dies zu tun und Biden zu entfernen – und in der Tat weiß niemand, wie man einem geschwächten Gewinner eine Nominierung stiehlt und sie an eine unverdiente, aber überzeugende Alternative übergibt. Nimmt man Biden im August aus dem Amt, und wer weiß, welche Art von Kandidatengerangel in der heutigen wahnsinnigen Landschaft folgen könnte?

 

Was sind also diese Strategien der Demenz, außer Biden auf Eis zu legen und gleichzeitig die Wahl neu zu definieren, als Trump gegen die Medien-Version des Virus, der Abriegelung und der wirtschaftlichen Stagnation?

 

Mitleid ist nur ein Vorwand. Die progressiven Medien haben Bidens leere Blicke und Wortsuche zum Tabu erklärt. Wir sollen uns nicht daran erinnern, dass Trump von progressiven Ärzten gejagt wurde, bis zu dem Punkt, dass er den Montreal Cognitive Assessment Test machte – und mit Bravour bestand – eine Untersuchung, die niemand, der bei klarem Verstand ist, Biden jetzt vorschlagen würde, da die Ergebnisse keine Überraschung wären.

 

Demenz ist auch so ziemlich der einzige gültige Grund, warum man legitimerweise sagen kann: "Ich erinnere mich nicht". Fragen Sie also Joe Biden nach jenen Strategiesitzungen Anfang Januar 2017, in denen Obama, Biden und ihre Handlanger die Überwachung der Trump-Kampagne und die Vernichtung von Michael Flynn geplant haben – und er kann ehrlich sagen: "Welche Regierung?“ Fragen Sie Biden nach seinen illiberalen Äußerungen in der Vergangenheit, seinen Verbindungen zu neo-konföderierten Senatoren oder seinen Plagiaten, und er kann ohne Arglist erwidern: "Was? Welches Plagiat? Welche Senatoren?" Burisma? Hunter Bidens chinesischer Mammutgewinn? Er wird verblüfft aussehen und sich an einen Helfer wenden, um zu fragen: "Was ist Burisma und wer ist Hunter?

 

Die Demokraten wussten auch, dass sie mit einer Elizabeth Warren, Kamala Harris oder Bernie Sanders als Gallionsfigur verlieren würden. Die Vorwahlen, die selbst für die linke Basis schwer beladen waren, lehrten sie das gut genug. Die hart linke Agenda des Winters 2020 ging nirgendwohin, und sie wird im Herbst, nach Monaten der im Fernsehen übertragenen Brandstiftung, Plünderung und grundlosen Gewalttätigkeiten, weniger als nirgendwohin gehen.

 

Im Gegensatz dazu bietet ihnen selbst eine aus Pappe ausgeschnittene Version von Biden das Furnier der "Mäßigung". Ein Biden-Phantom im Stil von Bill Clinton kann, wenn es gewählt wird, eine Passage für einen linken Stellvertreter zur Präsidentschaft ermöglichen, so wie Harry Truman, ein Zentrist, 1944 auf das Ticket gesetzt wurde, um das Land vor dem Kommunismus von Vizepräsident Henry Wallace zu retten.

 

Übersetzt bedeutet das, dass die demokratische Spenderklasse akzeptiert, dass sie nicht gewinnen kann, wenn sie sich auf die Seite des Mobs auf der Straße und deren Beschwichtiger und Apologeten stellt – und doch braucht es die letzteren Linken, um die fehlenden 5 bis 7 Punkte für den Sieg zu erringen. Mit einem Augenzwinkern und Nicken wird der Vize-Präsidentschaftskandidat die Präsidentschaft übernehmen und der Linken das geben, was sie durch eine Präsidentschaftswahl nicht erreichen konnte – während der alte Joe Biden aus Scranton etwas länger auf den Fernsehbildschirm starrt, um zu beweisen, dass er kein tobender Sozialist ist.

 

Man darf auch erwarten, dass die Demokraten die folgenden Strategien immer härter vorantreiben, da sie die Quadratur des Kreises mit einem verrückten Kandidaten bilden, der sich dennoch als enorm nützlich erweisen könnte – wenn er nur gewählt werden kann.

 

- Erwartet mehr Aufrufe zur Absage der Debatten als korrupte, aufgeblähte Reality-TV-Extravaganz und völlig unnötig. Rechnet damit, dass der Viren-Lockdown fast bis zum Wahltag verlängert wird und die Demokraten de facto dazu veranlassen wird, eine Zoom-Kampagne zu fordern: Biden spricht mit einem Teleprompter-Skript in die Kamera.

 

- Die Abstimmung am Wahltag ist, wie man uns sagen wird, lediglich ein verknöchertes Konstrukt. Der Schlüssel zu unserem neuen Wahlprozess liegt nicht darin, dass Neandertaler zu einer mit COVID verseuchte Wahlkabine fahren, sondern darin, dass die Wähler die Stimmzettel per Post erhalten.

 

- Erwartet, dass die Abstimmung im November im Voraus für verfälscht, gestohlen und ungültig erklärt wird – und dann für gültig und fair erklärt wird, falls Biden gewinnt.

 

- Erwartet, dass die blauen Staaten (Anm.d.Ü.: der Demokraten) wirtschaftlich in Quarantäne bleiben, in der Hoffnung, eine Erholung abzuwürgen. Die demokratischen Führer werden nie wirklich hart gegen das vorgehen, was bisher die Unruhen und Plünderungen der blauen Staaten waren; das chronische Chaos und die Rezession werden am Leben erhalten und auf die Wahlen im November ausgerichtet bleiben.

 

Gibt es Probleme mit solchen Biden-Kellerstrategien? Sehr viele.

 

Eine linksgerichtete Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten wird die Wahlkampfbotschaften als öffentliche Unterstützung von und im Einklang mit Joe Biden machen müssen. Sie wird ihrer Basis privat versichern, dass das alles ein gemäßigter Schwindel ist, vorausgesetzt, dass die linken Wähler klug und zynisch genug sind, um bereit zu sein, sich jetzt belügen zu lassen, um in Kürze an die Macht zu kommen.

 

Es wird auch problematisch sein, dem Land zu versichern, dass Joe Biden zu 110 Prozent fit ist, um im November Präsident zu werden, dann aber bis Februar 2021 an die Öffentlichkeit durchsickern zu lassen, dass er verrückt ist und es für seinen radikalen Vizepräsidenten bedauerlicherweise an der Zeit ist, ihn abzusetzen.

 

Biden als leeres Gefäß zu benutzen, setzt auch voraus, dass er zumindest ein Gefäß ist. Was aber, wenn Biden, sagen wir, am 25. Oktober 2020 einen seiner Aussetzer hat? Oder was, wenn er es noch einmal ankündigt, aber diesmal auf seiner letzten seltenen Pressekonferenz: "Ich werde Joe Biden schlagen!" Was dann? Ruft man Christopher Steele aus dem Ruhestand, um ein überstürztes Dossier über Joe Biden anzulegen, den wahnhaften Irren? Und Yahoo oder Mother Jones erneut zu benutzen, um den Dreck durchsickern zu lassen, um die Rangfolge der Demokraten zu ändern?

 

Wie bringen die Handlanger der Demokraten angesichts der gegenwärtigen Rassenhysterie den nicht immer latent bigotten Biden zum Schweigen? Oft ist Demenz ein grausamer Weg zur Wahrheit, befreit von normaler Selbstzensur, Höflichkeit und sozialem Bewusstsein. Die Bedeutung: Was ist, wenn Biden mehr "Du bist nicht schwarz"-Momente hat, oder Corn-Pop-Geschichten erzählt, oder wenn er einen schwarzen Akzent nachahmt, um über Ketten, "saubere" Schwarze und so weiter zu lästern? Und werden die Menschen im gegenwärtigen Klima nachsichtig sein, wenn er damit prahlt, dass sein Heimatstaat Delaware einst ein "Sklavenstaat" war? Ein oder zwei solcher Ausbrüche könnten seinen Anteil an der schwarzen Wählerschaft auf 80 Prozent schrumpfen lassen, was zu Niederlagen in Pennsylvania, Michigan und Florida führen würde.

 

Im Chaos des Juli wurden Bidens Handlanger als Genies gefeiert, weil sie ihn ruhig gestellt haben. Aber in der anderen Jahreszeit im Oktober könnte er endlich aus seiner Quarantäne herausgeholt werden, auf jene wilde Art und Weise, wie die Plünderer und Brandstifter im Juni endlich aus der Quarantäne kamen – angestaut, wütend, zusammenhanglos und selbstzerstörerisch.


 

https://www.theburningplatform.com/2020/06/28/boiling-point/

 

Siedepunkt

 

von Jim Quinn, 29.06.2020

 

 

Jeder normale Mensch muss manchmal in Versuchung geraten, in die Hände zu spucken,

die schwarze Flagge zu hissen und anfangen, Kehlen aufzuschlitzen.“ – H.L. Mencken

 

 

Wenn ich einen besonders deprimierenden Artikel geschrieben habe, in dem ich zu einem logischen Schluss komme, basierend auf den faktischen Beweisen aller vorangegangenen Vierten Wenden (Fourth Turnings), dann frage ich mich immer, ob ich zu pessimistisch war und Untergangsstimmung verbreite, wie so viele der Clickbait-Webseiten. Die Schlussfolgerungen meiner beiden letzten Artikel waren besonders düster und brachten mich zu der Frage, ob ich zu weit gegangen bin. Ich dachte, vielleicht war ich zu pessimistisch und meine Vorhersagen über ziviles Chaos und globale Unordnung waren übertrieben.

 

Wenn wir den vor uns liegenden Herausforderungen nicht mit Tapferkeit, Mut, gutem Urteilsvermögen und der Einhaltung unserer Verfassungsgrundsätze und einer gehörigen Portion Glück begegnen, könnte das zu einer Niederlage führen, von der wir uns nie mehr erholen werden. Niemand weiß, wie und wann der Höhepunkt dieser Krise aussehen wird, aber die Beschleunigung in Richtung unseres Rendezvous mit dem Schicksal nimmt an Fahrt auf.“ – Fourth Turning Accelerating Towards Climax – 10. Mai

https://www.theburningplatform.com/2020/05/10/fourth-turning-accelerating-towards-climax/

 

Und dann habe ich am 24. Mai meinen letzten Artikel veröffentlicht, in dem ich einen Zweiten Bürgerkrieg vorhersagte. Ich dachte mir, dass wir vielleicht ein paar Jahre Zeit haben, um uns vorzubereiten, da es wahrscheinlich noch fünf bis zehn Jahre dauert, bis diese Vierte Wende ihren Höhepunkt erreicht. Wie konnte ich ahnen, dass ein schwarzer Mann mit einem langen kriminellen Hintergrund, der high von Fentanyl war und sich der Verhaftung in Minneapolis widersetzte, am Tag nach der Veröffentlichung meines Artikels von einem weißen Polizeigangster namens Derek Chauvin, gegen den siebzehn Beschwerden im Laufe seiner glanzvollen Karriere vorgebracht wurden, getötet werden würde. Seltsamerweise scheint dieser Mord unser Fort Sumter/Pearl Harbor dieser Vierten Wende zu sein.

 

Ich weiß, dass der Tiefe Staat (Die Partei) nicht die Absicht hat, die Macht abzugeben, und kein Interesse an unserem Wohlergehen hat oder daran, was für künftige Generationen das Beste ist. Sie werden von Gier und einem unstillbaren Durst nach Macht verzehrt. Sie werden nicht mit der Wimper zucken, Millionen zum Tode zu verurteilen. Es wird List, Mut und Gewehre erfordern, um diesen tief verwurzelten bösartigen Feind zu besiegen. Die Abstimmung für eine andere Fraktion der Partei wird unseren Weg oder unser Schicksal nicht ändern. Nur entschlossener Widerstand mit allen erforderlichen Mitteln und die Bereitschaft, unser Leben für unsere Kinder und Enkel zu opfern, zusammen mit einer guten Portion Glück, können uns die Chance geben, „Die Partei“ zu besiegen.

 

Unsere Wahl ist, weiterhin Prügel vom Hauptmann zu akzeptieren und ihrer Zukunftsvision zuzustimmen – ein ewiges Stiefelstampfen auf unseren Gesichtern – oder ein Zweiten Bürgerkrieg. Ich habe nicht gesagt, dass die Wahlmöglichkeiten gut sind. Aber das ist die unangenehme Wahrheit.“ – What Would Cool Hand Luke or Virgil Hilts Do? - 24. Mai

https://www.theburningplatform.com/2020/05/24/what-would-cool-hand-luke-virgil-hilts-do/

 

Der Tod von George Floyd wäre, wenn er nicht auf Video festgehalten worden wäre, eine Zwei-Absätze-Story auf Seite 14 der Minneapolis Star Tribune gewesen. Stattdessen wurde sein Tod von zahlreichen politischen Gruppierungen dazu benutzt, einen weltweiten Feuersturm aus Protesten, Unruhen, Plünderungen, Morden und der völligen Zerstörung von Geschäften und Stadtvierteln zu entfachen. Seine Erhebung zu einem Heiligen durch die linken Medien, linke Politiker und rassenhetzerische Hausierer wie Al Sharpton war nichts anderes als ein koordinierter Versuch, das Land weiter zu destabilisieren und Trump zu Fall zu bringen.

 

Das Moralgetue der Unternehmenschefs, die um Gewinne besorgt sind, linke Hollywood-Egoisten, Sportler, die ihre Meinung für wichtig halten, und die Social-Media-Titanen aus dem Silicon Valley, die für die zulässige Rede zuständig sind, waren eine erbärmliche Zurschaustellung von Gefälligkeiten und Kniebeugen vor BLM-Schlägern und ANTIFA-Terroristen.

 

Der letzte Monat war ein surreales Gebräu aus Gesetzlosigkeit, Straßenkämpfen, politischer Feigheit, Fehlverhalten der Mainstream-Medien und einem fast unverständlichen Abstieg in den Wahnsinn. Während die Normalen die Ereignisse auf ihren Fernsehern mit Abscheu und Verwirrung verfolgten, da sie immer noch von Politikern eingesperrt wurden, die fröhlich die Demonstranten (alias Randalierer) zur Verbreitung des Coronavirus ermutigten, gingen drei Beerdigungen für George Floyd (JFK bekam eine) irgendwie in die terroristischen Aktivitäten von BLM und ANTIFA auf der ganzen Welt über.

 

Dann schaltete die Propagandamaschine einen Gang höher, indem sie mit einem falschen Narrativ über systematischen Rassismus, der das Land zerstört, hausieren ging. Als schwachköpfige weiße Führer begannen, Sharpton und seinen rassenhetzerischen Loyalisten die Füße zu küssen. Die völlige Falschheit von allem, was wir sehen, hören und von "Experten", "Journalisten" und Politikern erzählt bekommen, ist in ihrer Kühnheit atemberaubend. Aber zumindest ist der Aktienmarkt im Aufwind.

 

Unser Zweiter Bürgerkrieg ist im Gange, außer dass nur eine Seite kämpft. Zuerst schien es, als seien die ersten Proteste gegen die Brutalität der Polizei spontan gewesen, aber es wurde sofort klar, dass die politischen Akteure diesen Vorfall als Gelegenheit nutzten, der Nation ihre marxistische Ideologie aufzuzwingen, mit Unterstützung der linken Medien und opportunistischer Politiker der Demokraten, die dies als eine weitere Gelegenheit sahen, die Trump-Präsidentschaft zu untergraben.

 

Jeder, der das Narrativ in Frage stellt, wird sofort als Rassist verurteilt, wobei der linke Mob auf Blutrache aus ist, bildlich gesprochen, indem er versucht, sie feuern zu lassen, oder buchstäblich, indem er sie und ihre Geschäfte physisch angreift. Als identische Proteste/Unruhen in den von den Demokraten kontrollierten städtischen Paradiesen in den USA und dann in ausländischen Hauptstädten in Europa aufblühten, war klar, dass diese Bemühungen zur Untergrabung der traditionellen Gesellschaft und zur Zerstörung unserer seit zweihundertunddreißig Jahren bestehenden Kultur der Freiheit mit viel Geld finanziert wurden.

 

Diese mysteriösen Paletten mit Ziegelsteinen, die in jeder von den Demokraten kontrollierten Stadt in Amerika in der Aufruhrzentrale auftauchten, haben sich nicht selbst ausgeliefert. Welche friedlichen Absichten einige Demonstranten auch immer gehabt haben mögen, sie wurden von zentral koordinierten Organisationen gekapert, die wild entschlossen sind, die moralischen und ethischen Grundlagen unseres Landes zu zerstören.

 

Ich habe seit über einem Monat nichts mehr geschrieben, weil ich versucht habe, die Wahrheit über diese koordinierte Anstrengung zur Zerstörung der Grundlagen unserer zivilisierten Gesellschaft zu entschlüsseln. Gerade als der Amtsenthebungsbetrug zu Ende ging und die russische Verschwörung als Putschversuch aufgedeckt werden sollte, der von Obama, Biden, Comey und ihren Deep-State-Günstlingen inszeniert worden war, versetzte die Covid-19-Pandemie die Welt in Angst und Schrecken, und medizinische "Experten" erklärten, dass Millionen Menschen mit Sicherheit sterben würden, wenn wir die Weltwirtschaft nicht schließen und in unseren Kellern Unterschlupf suchen würden.

 

Diese "Experten" überzeugten Trump, die Wirtschaft zu zerstören. 46 Millionen Amerikaner mussten Arbeitslosigkeit anmelden, und die tatsächliche Arbeitslosenquote stieg auf über 20% (nicht die Lügen der Arbeitsmarktstatistik von13,3%). All dies für einen Virus, der 99,97% der US-Bevölkerung nicht töten und nur 0,5% der Infizierten töten wird. Hätten die demokratischen Gouverneure die Pflegeheime ordnungsgemäß abgeriegelt, hätten sich die Todesfälle halbiert.

 

 

Als es so aussah, als ob die Covid-Hysterie nachzulassen schien, mit einem Rückgang der Fälle, der Krankenhauseinweisungen und der Todesfälle, wurden wir plötzlich zu einer rassistischen Gesellschaft, die von jedem Weißen in Amerika verlangte, den unterdrückten Schwarzen die Füße zu küssen (die Arbeitslosigkeit der Schwarzen war vor der Covid-Plandemie auf einem historischen Tiefstand). Weiße, die nie Sklaven besaßen, mussten sich vor Schwarzen, die nie Sklaven waren, verbeugen und sich bei ihnen entschuldigen.

 

Martin Luther Kings Traum, in einer Nation zu leben, in der die Menschen nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach dem Inhalt ihres Charakters beurteilt würden, hatte sich plötzlich in eine Nation verwandelt, in der Weiße bei selbsternannten schwarzen Schuldeneintreibern um Vergebung betteln mussten, weil ein böser Polizist einen schwarzen Straftäter getötet hatte, der mit Fentanyl high war.

 

Die Forderungen von BLM und ANTIFA sind inkohärent, lächerlich und dazu bestimmt, niemals erfüllt zu werden. Billionen an Reparationen an Menschen zu zahlen, die nie Sklaven waren, und die Polizei in den städtischen Ghettos loszuwerden, in denen Schwarze mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit Schwarze ermorden, könnten zwei der dümmsten Ideen in der Geschichte aller Ideen sein. Aber diese vorgetäuschte Rassismuskrise ist nur ein weiterer Vorwand, um die Macht in den Händen der herrschenden Klasse zu konsolidieren.

 

Nichts von dem, was in diesem Land geschieht, ist eine von unten nach oben gerichtete Basisanstrengung, sondern ein von oben nach unten koordinierter Versuch der Machtergreifung durch nicht gewählte wohlhabende Männer, die im Schatten agieren. Leider ist sich die Öffentlichkeit nicht bewusst, wie sie von den Machthabern manipuliert wird. Edward Bernays hat es 1928 klar und deutlich erklärt, und mit dem Aufkommen der sozialen Medienkonzerne, die ihre Plattformen für das Böse nutzen, ist es nie einfacher gewesen, die Massen zu kontrollieren und sie in die von den Kontrolleuren gewählte Richtung zu treiben.

 

"Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element einer demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre herrschende Macht unseres Landes ist. ...Wir werden regiert, unser Verstand wird geformt, unser Geschmack geformt, unsere Ideen vorgeschlagen, größtenteils von Menschen, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Dies ist eine logische Folge der Art und Weise, in der unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist.

 

Unzählige Menschen müssen auf diese Weise zusammenarbeiten, wenn sie als eine reibungslos funktionierende Gesellschaft zusammenleben wollen. ...In fast jeder Handlung unseres täglichen Lebens, sei es im Bereich der Politik oder der Wirtschaft, in unserem sozialen Verhalten oder in unserem ethischen Denken, werden wir von der relativ kleinen Zahl von Personen beherrscht..., die die geistigen Prozesse und sozialen Muster der Massen verstehen. Sie sind es, die an den Drähten ziehen, die die öffentliche Meinung kontrollieren". - E. Bernays, Propaganda

 

Ich war noch nie ein großer Fan der heutigen Polizeiarbeit mit ihren aufgeblähten Dienstgraden, Razzien ohne Anzuklopfen, Militarisierung auf Geheiß des militärisch-industriellen Komplexes, Ausplünderung der Öffentlichkeit, um Staatseinnahmen zu erpressen, und dem Einsatz ihrer Gewerkschaften zum Schutz böser Polizisten. In zivilisierten Regionen des Landes ist die Polizei praktisch überflüssig. Aber in den von den Demokraten betriebenen städtischen Dreckslöchern, in denen die Agitatoren nach der Definanzierung der Polizei schreien, sind Polizisten das Einzige, was diese Städte davor bewahrt, zu einer lebendigen Hölle zu werden.

 

Das Plündern und Töten würde zur Norm werden. Wir haben bereits Beispiele aus der realen Welt in Baltimore und Chicago. Als ein paar böse Cops auf Tonband erwischt wurden, wie sie Schwarze töteten, war die Reaktion, sich aus den schlimmsten Vierteln zurückzuziehen. Das sind jetzt gesetzlose Tötungszonen. Schwarze, die Schwarze zu Dutzenden ermorden, sie werden von BLM völlig ignoriert, weil es nicht zu ihrer Erzählung passt, vom weißen Mann unterdrückt zu werden.

 

Der Versuch, die Geschichte auszulöschen, indem Statuen historischer Persönlichkeiten niedergerissen und Gebäude, Militärbasen und Schulen umbenannt werden, unter dem Deckmantel, den Rassismus zu besiegen, ist in seinem Infantilismus einmal mehr lächerlich. Die mit überwältigender Mehrheit weißen inländischen Terroristen, die öffentliches Eigentum zerstören, mit der stillschweigenden Zustimmung der demokratischen Bürgermeister im ganzen Land, konnten zehn grundlegende Fragen zur Geschichte der USA nicht beantworten, aber sie sind der Richter und die Jury darüber, was rassistische Denkmäler ausmacht?

 

Auch hier muss man einen Schritt zurücktreten und sich fragen, warum diese Denkmäler nicht in den 1960er Jahren während der Bürgerrechtsproteste oder während der acht Jahre der Obama-Präsidentschaft abgerissen wurden. Weil diejenigen an der Spitze glauben, dass es in ihrem besten Interesse liegt, in dieser Zeit zivilen Unfrieden und Verwüstung zu stiften. Sie wissen, dass emotionale Themen wie Rassismus und Angst vor unsichtbaren Viren der Weg sind, um die Massen abzulenken und sich gegenseitig an die Kehle zu gehen.

 

Nachdem ich letzte Woche eine Woche lang aus meinem Kellerbüro an der Jersey-Küste geflohen war, schlich sich ein Schein von Normalität und Realität in mein Leben zurück. Die Realität ist nicht das, was man in der Glotze und auf Twitter sieht. Wir sind ein Land mit 330 Millionen Einwohnern mit etwa 127.000 Todesfällen "mit Covid-19", und 43% davon kamen aus Pflegeheimen. Über 30% kamen aus dem Großraum NYC. Abgesehen von einigen wenigen anderen von den Demokraten kontrollierten städtischen Zufluchtsorten wie Chicago, Detroit, Boston und Philadelphia wurde der Rest des Landes nur leicht von diesem Virus befallen. Die Hysterie ist ungerechtfertigt.

 

Die Unternehmensmedien haben absichtlich den Eindruck erweckt, das ganze Land sei von Unruhen und Plünderungen heimgesucht worden. Wieder einmal durften ein paar tausend bezahlte Agitatoren für die neue Reality-TV-Show "Pretend to Destroy America" vor der Kamera auftreten, um Donald Trump zu besiegen. Trump, der eine gute Reality-Show liebt, hat seine Rolle mit dem Bibel haltenden Gang durch die Randalierer gespielt. Nachdem die Einschaltquoten für diese Show zu sinken begannen, ging es zurück zu „Covid wird dich bestimmt töten“.

 

In der Zwischenzeit war die Jersey-Küste voll von Leuten, die an den Strand gingen, joggten, Fahrrad fuhren, fischten, auswärts aßen, Live-Bands genossen und auf der Promenade spazieren gingen. Es gab einige Maskenträger, aber die Mehrheit war unmaskiert. Die Menschen waren freundlich und nicht ängstlich. Schwarze, Hispanoamerikaner, Asiaten und Weiße fanden sich an den Stränden und an der Strandpromenade ohne Gewalt, Feindseligkeit oder Rassenkonflikte zusammen. Das liegt daran, dass es unter den normalen Menschen keinen Rassenkonflikt gibt, weil sie keine Agenda durchsetzen oder versuchen, aus Profitgründen Unzufriedenheit zu erzeugen.

 

Die überwiegende Mehrheit der Amerikaner möchte einfach nur ihr Leben in Frieden leben, ihren Lebensunterhalt verdienen und ihre Freizeit mit Freunden und Familie genießen. Aber die konkurrierenden Fraktionen innerhalb des größeren Deep State-Schirms haben sich dafür entschieden, durchschnittliche Amerikaner als Schachfiguren in ihrem Spiel um Macht und Rendite zu benutzen. Die Demographie der Demonstranten, die überwiegend weiß, 25 bis 50 Jahre alt und demokratisch sind, zeigt, dass sie entweder nur das Ziel haben, Trump zu Fall zu bringen, oder dass sie aufgrund ihrer Abschlüsse in Geschlechterforschung keine kritischen Denkfähigkeiten besitzen.

 

 

Zu sehen, wie sich Linke gegeneinander wenden, ihre eigenen Städte zerstören, gegen die Polizeipolitik in den von Demokraten in den letzten fünf Jahrzehnten regierten Städten wettern, von Demokraten errichtete Statuen niederreißen und ihren Widerstand gegen jene Partei erklären, die tatsächlich die Sklaven befreit hat, hält mich mit Vorfreude auf ihre nächste ironische Wahl gefesselt. Zu sehen, wie Hollywood-Elitisten wegen alter Tweets oder schwarzer Sketche ruiniert werden, ist herrlich.

 

Einen der schlimmsten Präsidenten (Demokraten) der US-Geschichte, Woodrow Wilson, zu sehen, wie sein Name als Rassist durch den Schlamm gezogen wird, ist ebenfalls erfreulich, aber zu seinen weitaus schlimmeren Vergehen gehörten die Einführung der Einkommenssteuer, die Beteiligung des Landes am Ersten Weltkrieg, nachdem er sich dagegen gewehrt hatte, und der ultimative Akt des Verrats, die Federal Reserve zu schaffen.

 

Jerome Powell und seine fröhliche Bande von digitalen Gelddruckern sind die wahre Story. Das Finanzsystem kenterte bereits zu Beginn des Jahres 2020, und die Fed befand sich bereits im Notfall-Modus und hielt den Patienten am Leben, indem QE4 in die Adern von Wall Street-Banken und Hedge-Fonds gepumpt wurde. Die Pandemie und die anschließende wirtschaftliche Abschaltung waren die perfekte Tarnung für die Fed, zehn Billionen Dollar aus dem Nichts zu erwirtschaften, um ihre Eigentümer und die Unternehmensinteressen zu retten, die als erste in der Schlange für das neu gedruckte Fiat-Geld von ihrer Großzügigkeit profitierten.

 

Der Plebs wurden mit 1.200 Dollar beworfen, während Kleinunternehmer um Kredite betteln und stehlen mussten, um zu überleben. Die Mega-Konzerne haben entweder floriert oder wurden von der Fed wiederbelebt. Die Unterstützung von Zombie-Unternehmen und die Beseitigung der kreativen Zerstörung des Kapitalismus haben das Konzept der freien Märkte zerstört. Die Großen werden größer, die Reichen werden reicher und die Armen werden ärmer.

 

Die Fed hat das größte Wohlstandsgefälle in der Geschichte der USA geschaffen und trägt die Verantwortung für den herannahenden Bürgerkrieg und den endgültigen finanziellen Zusammenbruch unseres schuldengesättigten Systems. Die Geldschöpfung (Verschuldung) kommt eigentlich nicht den 1% zugute, sondern den 0,1% – die direkt auf ihre ständig wachsenden Bankkonten geleitet werden.

 

Die gesamte Aktienmarktrallye wurde allein durch die Erhöhung der Bilanzsumme der Fed um 3 Billionen Dollar angetrieben. Die Bilanz der Fed ist von 7,2 Billionen Dollar am 4. Juni auf heute 7,1 Billionen Dollar "gefallen". Ist es nur ein Zufall, dass der Dow am 8. Juni sein Rallye-Hoch von 27.572 erreichte und bis Freitag auf 25.015 gefallen ist? Natürlich nicht. Die US-Notenbank wurde von angesehenen Investment-Ikonen für die Schaffung der größten Blase der Geschichte lächerlich gemacht und stoppte ihre Expansion.

 

Jetzt ist die Kacke am Dampfen. Die Fed braucht einen neuen Covid-19-Lockdown als Vorwand, um die Druckerpressen wieder anzuwerfen. Die Demokraten brauchen einen weiteren Lockdown, um die Wirtschaft bis zum 4. November in der Depression zu halten. Mindestens die Hälfte der Nation wird kein weiteres Lockdown-Narrativ kaufen, da die Todesfälle durch Pandemien immer wieder neue Tiefstände erreichen. Die Entlastung von General Flynn und die Durham-Untersuchung zum Putschversuch haben das Potenzial, ein neues Feuerwerk zu entfachen.

 

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist ein Jahrzehnt Geschichte geschrieben worden. Die nächsten vier Monate werden wahrscheinlich noch ereignisreicher sein. Eine Wahl, die während eines Bürgerkrieges stattfand, hat es in der Geschichte nur einmal gegeben - 1864. Die Rechte hat den Köder bisher nicht geschluckt. Ob dies eine kluge Entscheidung ist, wird sich zeigen. Wenn die Linke weiterhin absichtlich Städte zerstört und die Wirtschaft ruiniert, während sie sich des Wahlbetrugs bei den Briefwahlen bedient, um die Präsidentschaft und den Senat im November zu gewinnen, wird die Rechte wütend sein, dass sie dies zugelassen hat.

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine der beiden Seiten das Ergebnis am 4. November akzeptieren wird. Die wirkliche Gewalt wird noch vor der Amtseinführung im Januar einsetzen. Kriegsrecht und Blutvergießen in großen Mengen ist jetzt wahrscheinlicher als nicht. Mit einer Wiederaufnahme des Börsencrashs wird sich diese Vierte Wende wirklich verstärken. Wir haben den Siedepunkt erreicht, und diejenigen, die die Temperatur kontrollieren, drehen sie immer noch hoch.

 

Die Lösung ist ungewiss, aber sie sieht nicht positiv aus. Die Mächte der Finsternis zu besiegen, wird Mut, Kraft, Härte, Freiheitsliebe und eine gewisse Portion Glück erfordern. Wenn ihr auf das Kommende nicht vorbereitet seid, dann beginnt jetzt mit den Vorbereitungen.

 

Es braucht keine Mehrheit um zu obsiegen... nur eine zornige, unermüdliche Minderheit, die Buschfeuer der Freiheit in die Köpfe der Menschen pflanzen will.“ – Samuel Adams


 

https://www.strategic-culture.org/news/2020/06/28/2022-vaccination-passport-eu-keeps-quiet-over-suspicious-documents/

 

2022: Ein Impf-Reisepass.

Die EU hält sich zu den verdächtigen Dokumenten bedeckt

 

von Daniele Pozzati, 28.06.2020  via strategic-culture.org

 

 

Überraschung! Die Europäische Kommission hatte – Monate bevor die Covid-19 Pandemie ausbrach – eine fertige „Roadmap für Impfungen“.

 

Diese Roadmap sollte zu einem „Vorschlag der Kommission bis 2022 für einen Impfausweis/Reisepass für EU-Bürger“ führen.

https://www.maurizioblondet.it/wp-content/uploads/2020/05/2019-2022_roadmap_en-1.pdf

 

Zuletzt wurde das 10-seitige Dokument im dritten Quartal 2019 erneuert, und es folgte am 12. September ein „globaler Impf-Gipfel“, gemeinsam veranstaltet von der EU-Kommission und der Weltgesundheitsorganisation WHO.

https://www.who.int/news-room/detail/12-09-2019-vaccination-european-commission-and-world-health-organization-join-forces-to-promote-the-benefits-of-vaccines

 

Unter der Überschrift „Zehn Aktionen zu einer Impfung für alle – Jeder sollte von der Wirksamkeit einer Impfung profitieren“ beklagt das Manifest des Gipfels:

 

Trotz der Verfügbarkeit sicherer und wirksamer Impfstoffe werden durch einen Mangel an Zugang, durch Impfstoff-Engpässe, Fehlinformationen, Gleichgültigkeit gegenüber Krankheitsrisiken, durch ein abnehmendes öffentliches Vertrauen in den Wert von Impfstoffen und Desinvestitionen die Impfraten weltweit gefährdet.“

         https://www.maurizioblondet.it/wp-content/uploads/2020/05/10actions_en.pdf

 

Und damit vermutlich auch die Profite der Pharmafirmen.

 

Im Juli 2017 hat beispielsweise Italien 12 Pflichtimpfungen für Kinder eingeführt. Danach stiegen die Preise für diese Impfungen um 62%: von durchschnittlich €14,02 auf €22,74.

 

Der globale Impfmarkt ist derzeit $27 Milliarden wert. Gemäß WHO wird er bis zum Jahr 2025 $100 Milliarden erreichen.

 

Da der globale Impfgipfel der EU-Kommission und der WHO auch über einen erneuten Immunisierungsplan für 2030 diskutierten, müssen sich die Aktieninhaber von Big Pharma keine Sorgen über die langfristige Entwicklung ihrer Aktien machen.

 

Man sollte „die Impfraten weltweit“ wirklich nicht „gefährden“.

 

Das Manifest des globalen Impfgipfels listet 10 „Lektionen (…) und Aktionen“ auf, die „für eine Impfung von allen nötig sind“.

 

Jede „Lektion“ ist eine Perle dessen, was der italienische neo-marxistische Philosoph Diego Fusaro den „therapeutischen Kapitalismus“ nennt.

 

Die Formulierung ist zwingend und lässt keinen Raum für Nuancen und Debatten. Adjektive wie "alle", "jeder", "unbestreitbar" gibt es im Überfluss. Aussagen in der bedingten Stimmung fehlen.

 

Mehr als vorsichtig, wissenschaftlich inspiriert und ein für Zweifel offener Aktionsplan ist der Tonfall – "alle überall zu schützen", "niemanden zurückzulassen" – unpassend messianisch.

 

Was ist mit denen, die nicht auf diese Weise "geschützt" werden wollen? Allein in Deutschland sind etwa 10% der Gesamtbevölkerung, also 8 Millionen Menschen, stark gegen eine Corona-Impfung.

https://www.fr.de/wissen/corona-virus-impfstoff-curevac-deutschland-forschung-hopp-zr-13752083.html

 

Aber schauen wir uns an, was wir sozusagen aus diesen "Lektionen" lernen können.

 

Lektion 1 beginnt mit: "Förderung der globalen politischen Führung und des Engagements für Impfungen" - das scheinen wir jetzt zu erleben, da Regierungen weltweit vorschlagen, dass Masken und soziale Distanzierung so lange aufrechterhalten werden, bis ein Impfstoff für Corona-Sars2 gefunden ist.

 

Und was ist mit den Politikern, die gegen Impfungen sind?

 

Wird man ihren Wählern sagen, wie es der EU-Haushaltskommissar Gunther Oettinger 2018 mit den Wählern der italienischen Lega berühmt/berüchtigt gemacht hat, dass "die Märkte sie lehren werden, für das Richtige zu stimmen"?

 

Wird eine neue Pandemie ausbrechen, um die Menschen zu lehren, für das Richtige zu stimmen?

 

Lektion 4, "Die Ursachen der zögerlichen Impfung an der Wurzel packen und das Vertrauen in die Impfung stärken", sieht aus wie die Blaupause für eine große Propagandakampagne, die – so steht es in der EU-Roadmap für Impfungen – "die Entwicklung von E-Learning-Schulungsmodulen für Allgemeinmediziner und Primärversorger vorsieht, die sich auf die Verbesserung der Fähigkeiten konzentrieren, zögerliche Bevölkerungsgruppen anzusprechen und Verhaltensänderungen zu fördern".

 

Lektion 5, "Die Macht der digitalen Technologien nutzen, um die Überwachung des Erfolgs von Impfprogrammen zu verstärken", wirft in Zeiten der Rückverfolgung von Apps und elektronischen Armbändern berechtigte Bedenken über das weitere Vordringen der Technologie in unser Leben – und in unseren Körper – auf.

 

Über welche digitalen Technologien sprechen wir? Vielleicht von einem subkutanen Chip, wie er kürzlich von der Bill and Melinda Gates Foundation mit der satanisch klingenden Nummer 060606 patentiert wurde?

https://patentscope.wipo.int/search/en/detail.jsf?docId=WO2020060606

 

Lektion 9 ist für den Nicht-Mainstream-Journalisten und für die Redefreiheit im Allgemeinen die bedrohlichste [das Fettgedruckte stammt von Pozzati ]:

 

"Befähigen Sie die Angehörigen der Gesundheitsberufe auf allen Ebenen sowie die Medien, die Öffentlichkeit wirksam, transparent und objektiv zu informieren und falsche und irreführende Informationen zu bekämpfen, auch durch die Zusammenarbeit mit sozialen Medienplattformen und Technologieunternehmen.“

 

Da haben wir es: Der Kampf gegen die so genannten Fake News ist zurück. Mehr Arbeit für die selbsternannten "Faktenprüfer" von Facebook.

 

Fake News ist natürlich Orwellsches Neusprech für alle nicht-gebundenen Informationen, unabhängig von deren Inhalt, Herkunft und Überprüfbarkeit.

 

Tatsächlich bietet das globale Impfmanifest keine Definition für "objektive Informationen" oder für "falsche und irreführende Informationen".

 

Wenn Impfstoffe so sicher sind, wie die EU und die WHO behaupten, ohne irgendwelche Beweise zu liefern, warum hat dann die US-Regierung bereits in den 1980er Jahren ein Gremium mit der Bezeichnung National Vaccine Injury Compensation Program (VICP) geschaffen?

 

Auf der offiziellen Website des VICP ist zu lesen, dass es eine "fehlerfreie Alternative zum traditionellen Rechtssystem zur Lösung von Anträgen auf Entschädigung für Impfschäden darstellt".

 

Ziemlich erfolgreich, wie es scheint.

 

In der Zeit zwischen dem 10.01.1988 (als das VICP begann, Schadenersatz zu gewähren) und dem 06.01.2020 (letzte verfügbare Daten) hat das VICP insgesamt USD 4.385.672.580,43 als Entschädigung zugesprochen.

 

Diese Zahl schließt jene Entschädigungen aus, die sich aus tatsächlichen Gerichtsverfahren, insbesondere Sammelklagen, gegen Big Pharma ergeben.

 

Aber, wie der italienische Dokumentarfilmer Massimo Mazzucco erklärt, machten die US-Behörden hier nicht Halt, um Big Pharma vor gerichtlichen Schritten zu schützen.

 

Im Jahr 2010 zitierte ein bahnbrechendes Urteil des Obersten US-Gerichtshofs den U.S. Code Title 42 so:

 

"Das Gesetz beseitigt die Herstellerhaftung für einen Impfstoff, der unvermeidbare, unerwünschte Nebenwirkungen hat".

 

Im selben Urteil wird dies weiter ausgeführt:

 

"Kein Impfstoffhersteller haftet in einer Zivilklage für Schäden aufgrund von impfstoffbedingten Verletzungen oder Todesfällen im Zusammenhang mit der Verabreichung eines Impfstoffs nach dem 1. Oktober 1988..

 

...wenn die Verletzung oder der Tod auf Nebenwirkungen zurückzuführen ist, die unvermeidbar waren, obwohl der Impfstoff ordnungsgemäß zubereitet und mit den entsprechenden Anweisungen und Warnungen versehen war".

 

1988 war natürlich das Jahr, in dem das National Vaccine Injury Compensation Program (Nationales Programm zur Entschädigung für Impfschäden) damit begann, den Opfern von Impfschäden Entschädigungen zu gewähren – was Big Pharma im Nachgang rechtliche Kopfschmerzen ersparte.

 

Wie der Systembiologe Dr. Shiva Ayyadurai hervorhebt, machte die Unmöglichkeit, Pharmaunternehmen wegen Impfstoffen zu verklagen, in Verbindung mit sinkenden Gewinnen aus Medikamentenverkäufen die Impfstoffe zum neuen Geschäftsmodell von Big Pharma.

 

Und jetzt machen die EU und die von Bill Gates finanzierte WHO mit.

 

"Die Regierung des modernen Staates", schrieb Karl Marx in seinem berühmten Kommunistischen Manifest, "ist nur ein Komitee zur Verwaltung der gemeinsamen Angelegenheiten der gesamten Bourgeoisie".

 

Wäre Marx heute noch am Leben, hätte er vielleicht zu dem Schluss kommen können, dass die Regierung durch eine internationale Organisation nur ein Komitee zur Verwaltung der gemeinsamen Angelegenheiten der globalen Eliten ist.


https://consentfactory.org/2020/06/29/the-new-pathologized-totalitarianism/

 

Der neue (pathologisierte) Totalitarismus

 

von C.J. Hopkins, 29.06.2020 (zahlreiche weitere Links im Original!)

 

 

Es musste ja soweit kommen ... Massen von hysterischen, hasserfüllten Braunhemden, die Menschen ohne Masken jagen und versuchen, sie von ihren Jobs zu feuern, "Keine Maske, kein Service"-Schilder vor Geschäften, Sicherheitspersonal, das die Maskenlosen am Betreten hindert, paranoide außerirdische Kohlköpfe, die auf maskenlose Käufer in ihrer Mitte zeigen und schreien, Schlägertrupps, die einen bösartig angreifen und verhaften …

 

 

Willkommen in der Schönen Neuen Normalität.

Und es ist nicht nur die Maskenpflicht-Sturmabteilung. Das neue offizielle Narrativ ist allgegenwärtig. Die Konzernmedien überschütten einen mit Hysterie über "Covid-19-Krankenhauseinweisungen" (d.h. jeden, der wegen eines positiven Coronavirus-Tests in ein Krankenhaus eingeliefert wurde) und "größere Vorfälle" (d.h. Menschen am Strand). Die Polizei bemannt behelfsmäßig errichtete sozialdistanzierende Wachtürme in London.

 

Überall gibt es Propagandaplakate und Werbung, die dieselben neogoebbelschen Slogans wiederholen und die fabrizierte Massenhysterie noch verstärken. Dissens und Nichtkonformität werden pathologisiert, als Psychopathie und Paranoia "diagnostiziert". Obligatorische Impfungen sind im Kommen.

https://www.law.com/newyorklawjournal/2020/05/28/state-bar-calls-for-mandatory-covid-19-vaccinations-regardless-of-objections/?slreturn=20200529084905

Ihr dachtet doch nicht, dass sie scherzen, oder, als sie im März mit der Einführung des offiziellen Narrativs Schöne Neue Normalität begannen? Sie haben uns klar gesagt, was auf uns zukommt. Sie sagten uns, das Leben würde sich verändern ... für immer. Sie sperrten uns in unseren Häusern ein. Sie befahlen, Kirchen und Synagogen zu schließen. Sie befahlen der Polizei, uns zu misshandeln und zu verhaften, wenn wir gegen ihre willkürlichen Befehle verstießen. Sie schlossen die Schulen, Parks, Strände, Restaurants, Cafés, Theater, Clubs – überall, wo Menschen zusammenkommen. Sie rissen Kinder aus den Armen ihrer Mütter, schlugen und verhafteten andere Mütter wegen des Verbrechens, "ihre Masken unsachgemäß zu tragen", schleppten maskenlose Fahrgäste aus öffentlichen Bussen, schlugen und verhafteten Menschen grundlos, weil sie auf dem Bürgersteig nicht "sozial-distanziert" waren, fesselten Menschen mit Fußfessel-Monitoren und schüchterten alle mit Robotern und Drohnen ein. Sie ächteten Proteste, jagten dann die Anwesenden und schikanierten sie in ihren Häusern. Sie begannen, die Kontakte und Bewegungen aller zu verfolgen. Sie entwarfen neue "Notstandsgesetze", die es ihnen erlaubten, Menschen unter Quarantäne zu stellen. Sie taten dies in aller Offenheit. Sie machten es publik. Es ist nicht so, dass sie etwas verheimlicht hätten.

 

Nein, sie sagten uns genau, was auf uns zukommt, und rieten uns, den Mund zu halten und die Befehle zu befolgen. Tragischerweise haben die meisten Menschen genau das getan. Innerhalb von vier Monaten hat GloboCap erfolgreich den Totalitarismus – den pathologisierten Totalitarismus – in Gesellschaften auf der ganzen Welt durchgesetzt. Es ist kein traditioneller Totalitarismus, mit einem Diktator und einem Einparteiensystem und so weiter. Er ist subtiler und heimtückischer als das. Aber es ist nichtsdestotrotz Totalitarismus.

 

GloboCap hätte dies nicht ohne die Zustimmung (oder zumindest die Duldung) der großen Mehrheit der Massen erreichen können. Die Coronavirus-Massenhysterie war ein Meisterstück der Propaganda, aber Propaganda ist nicht alles. Niemand lässt sich von der Propaganda wirklich oder jedenfalls nicht lange täuschen. Wie Gilles Deleuze und Félix Guattari in ihre Einleitung von Anti-Ödipus anmerkten:

 

"Die Massen waren keine unschuldigen Dummköpfe. Zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter bestimmten Bedingungen wollten sie den Faschismus, und diese Perversion des Wunsches der Massen ist es, die es zu erklären gilt.“

          (Aus Anti-Ödipus, Kapitalismus und Schizophrenie, von Gilles Deleuze und Félix Guattari)

 

Ich werde hier in diesem Aufsatz nicht versuchen, die "Perversion des Wunsches der Massen" zu erklären, aber ich möchte ein wenig in den Neuen Pathologisierten Totalitarismus eintauchen.

 

Also, ich gehe davon aus, dass ihr versteht, dass das offizielle "apokalyptische Pandemie"-Narrativ auf Propaganda, wilden Spekulationen und Massenhysterie beruht und dass ihr inzwischen wisst, dass wir es mit einem Virus zu tun haben, der bei 95% der Infizierten leichte bis mäßige Symptome (oder überhaupt keine Symptome) verursacht, und dass über 99,5% überleben ... also eindeutig kein Grund für eine weit verbreitete Panik oder eine Rechtfertigung für die verhängten totalitären "Notmaßnahmen". Ich gehe auch davon aus, dass ihr zugesehen habt, wie GloboCap die "tödliche Pandemie" ausschaltete, um den BLM-Protesten entgegenzukommen, und sie dann wieder einschaltete, sobald sie nachließ, und dass ihr bemerkt habt, wie sich ihre Propaganda auf "Fälle/Infektionen" verlagerte, als die Zahl der Todesopfer schließlich etwas zu peinlich wurde, um weiterhin diesen Hype zu betreiben.

 

Ich werde also eure Zeit nicht damit verschwenden, die Hysterie zu entlarven. Lasst uns über den pathologisierten Totalitarismus sprechen.

 

Das Genie des pathologisierten Totalitarismus ist wie der alte Witz über den Teufel ... sein größter Trick war, uns davon zu überzeugen, dass er nicht existiert. Der pathologisierte Totalitarismus scheint aus dem Nichts zu kommen, und zwar überall und gleichzeitig; technisch gesehen existiert er also nicht. Er kann nicht existieren, weil niemand dafür verantwortlich ist, weil alle dafür verantwortlich sind. Die Massenhysterie ist sein Lebenselixier. Er nährt sich von existentieller Angst. Die "Wissenschaft" ist ihr Schlachtruf. Nicht wirkliche Wissenschaft, nicht beweisbare Fakten, sondern "Wissenschaft" als eine Art Gottheit, deren Name beschworen wird, um Ketzer zum Schweigen zu bringen oder um das Unbehagen der kognitiven Dissonanz zu lindern, die aus dem verzweifelten Versuch resultiert, den Absurditäten des offiziellen Narrativs Glauben zu schenken.

 

Das andere Geniale (aus der Sicht von GloboCap) daran ist, dass es unerschöpflich und endlos wiederverwertbar ist. Im Gegensatz zu anderen offiziellen Feinden könnte das "tödliche Virus" jedes Virus sein, jeder Krankheitserreger, was auch immer. Alles, was sie von nun an tun müssen, ist, einen "neuartigen" Mikroorganismus zu "entdecken", der hoch ansteckend ist (oder der einen anderen Mikroorganismus nachahmt, den wir bereits haben), und damit vor den Augen der Menschen herumzufuchteln. Dann können sie die "Angst-Maschine" anwerfen und damit beginnen, Hunderte von Millionen von Toten zu prognostizieren, wenn nicht jeder genau das tut, was man ihm sagt. Sie können diesen Trick ... nun, so ziemlich für immer, immer dann anwenden, wenn die Arbeiterklasse unruhig wird oder ein nicht autorisierter Präsident gewählt wird, oder einfach nur aus purer sadistischer Freude.

 

Schaut, ich will euch nicht deprimieren, aber ernsthaft, verbringt eine Stunde im Internet, oder sprecht mit einem eurer hysterischen Freunde, der das Tragen von Masken für immer zur Pflicht machen will. Das ist die Mentalität der Schönen Neuen Normalität ... irrational paranoid und autoritär. Also, nein, die Zukunft sieht nicht sehr rosig aus für jemanden, der nicht bereit ist, sich so zu verhalten, als ob die Welt eine einzige große Station für Infektionskrankheiten wäre.

 

Ich habe in letzter Zeit mit einer Reihe extrem paranoider Corona-Totalitarier interagiert (einfach als eine Art soziales Experiment). Sie verhalten sich genau wie Mitglieder einer Sekte. Wenn sie mit Fakten und grundlegender Logik herausgefordert werden, überfluten sie einen zunächst mit Medienpropaganda und hysterischen Spekulationen von "medizinischen Experten". Dann, nachdem man diesen Unsinn entlarvt hat, versuchen sie, dich emotional zu manipulieren, indem sie einem ihre herzzerreißenden persönlichen Berichte über die Menschen mitteilen, wenn der Arzt des Schwager ihrer Therapeuten hilflos zusehen musste, wie sie "unter Qualen starben", als ihre Lungen und Herzen auf mysteriöse Weise explodierten. Dann, nachdem man darauf nicht angebissen hat, fangen sie an, mit hysterischer Paranoia auf dich einzuschreien ("WARTE NUR, BIS SIE DICH INTUBIEREN!" ... "BLEIB MIR MIT DEINER SPUCKE VOM LEIB!") und Befehle und Slogans zu brüllen ("TRAG EINFACH DEINE GOTTVERDAMMTE MASKE, DU BABY!" ... "KEINE SCHUHE, KEIN SHIRT, KEINE MASKE, KEIN SERVICE!")

 

Was ... OK, was irgendwie lustig (oder schrecklich traurig) wäre, wenn diese paranoiden Leute nicht nur Papageien wären, die die Stimme der offiziellen Macht (d.h. GloboCap) nachplappern, die das, was von der Gesellschaft übrig geblieben ist, in einen paranoiden, pathologisierten, totalitären Alptraum direkt vor unseren Augen verwandeln. Sie sind so etwas wie die "Frau in Rot" in The Matrix. Wenn man mit ihnen spricht, spricht man nicht mit ihnen. Du sprichst mit den Agenten. Du sprichst mit den Maschinen. Versucht es mal. Ihr werdet sehen was ich meine. Es ist, als ob man mit einem einzigen Algorithmus spricht, der in den Gehirnen von Millionen von Menschen läuft.

 

Ich kann euch nicht anlügen. Ich bin nicht sehr hoffnungsvoll. Niemand, der die Anziehungskraft (d.h. die Verführung) des Totalitarismus versteht, hat Hoffnung. So ungern wir es auch zugeben mögen, es ist berauschend und befreiend, Teil des Mobs zu sein, die Last der persönlichen Autonomie und individuellen Verantwortung abzugeben, mit einer fanatischen "Bewegung" zu verschmelzen, die eine neue "Realität" einführt, die von der schieren rohen Gewalt des Staates ... oder des transnationalen globalen kapitalistischen Imperiums unterstützt wird.

 

Sie ist unwiderstehlich, diese Anziehungskraft, für die meisten von uns. Die Chance, Teil von so etwas zu sein und seinen Hass auf diejenigen zu entfesseln, die sich weigern, mit der neuen Religion mitzugehen ... sie öffentlich lächerlich zu machen, sie zu erniedrigen, sie von der normalen Gesellschaft abzusondern, sie zu jagen und sie von ihrer Arbeit zu entlassen, die Polizei zu bejubeln wenn sie missbraucht und verhaftet werden, sie als "abnormal" und "minderwertig" zu diagnostizieren, diese sozialen Abweichler, diese untermenschlichen "Anderen", die es wagen, die Autorität der Partei oder der Kirche oder des Staates oder des Reiches oder der Wissenschaft in Frage zu stellen.

 

Und diese Nicht-Masken-Tragenden Abweichler sind in den Augen des GloboCap (und dessen fanatischer, Slogans plappernder Anhänger) gefährlich. Sie sind wie eine Krankheit... wie eine Plage. Eine Krankheit im sozialen Körper. Wenn sie sich weigern mitzumachen, dann wird man sich ihrer annehmen müssen, sie unter Quarantäne stellen, oder etwas in der Art.

 

Oder sie können sich der Schönen Neuen Normalität unterwerfen und aufhören, sich wie Babys zu benehmen und eine gottverdammte Maske tragen.

 

Schließlich ist es nur ein harmloses Stück Stoff.

 

 

(Anm.d.Ü.: Natürlich hat C.J. wegen dieses Fotos in einem seiner Tweets sofort eine Beschwerde erhalten. Diese wurde von Twitter abgelehnt):


 

https://www.zerohedge.com/markets/germany-plans-hand-more-power-regulator-botched-wirecard-disaster

 

 

 

Deutschland will dem Regulierer, der das Wirecard-Desaster vermasselt hat, mehr Macht verleihen

 

 

 

von Tyler Durden, 29.06.2020 Zerohedge

 

 

 

 

 

Während sich Valdis Dombrovskis bei der ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) über das gigantische Versagen des in Bonn ansässigen Finanzregulierers BaFin beschwert, kämpft die deutsche Regierung darum, ihr Gesicht zu wahren. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Olaf Scholz sind über die Untersuchung in Brüssel besorgt, und ein Team versierter Prozessanwälte führt eine große Sammelklage gegen die deutsche Regierung an, wegen mangelndem Anlegerschutz, was zu einem peinlich großen Gerichtsvergleich führen könnte, der die Finanzen der deutschen Regierung weiter untergraben könnte. Die deutsche Regierung ist noch damit beschäftigt, ihren Bruch mit den „Sparsamen Vier“ zu rechtfertigen. (Anm.d.Ü.: die „Frugal Four“ sind Österreich, Dänemark, Niederlande und Schweden)

 

https://www.zerohedge.com/geopolitical/frugal-four-block-deal-coronavirus-rescue-package-over-grants-worst-hit-countries

 

 

 

 

Wie sieht also der Plan Berlins aus, nach dem größten Bilanzskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte die Aufsicht über öffentliche Unternehmen zu verbessern? Nun, es sieht so aus, als ob der Plan darin besteht, der BaFin mehr Macht zu übertragen, jener Aufsichtsbehörde, die zu einem großen Teil dafür verantwortlich ist, die Sache überhaupt vermasselt zu haben. Als die FT (Financial Times) die Behauptungen von Whistleblowern veröffentlichte, die Buchhaltungsbetrug im Asien-Geschäft des Unternehmens behaupteten, reagierte die BaFin mit einem Verbot von Leerverkäufen von Wirecard-Aktien und leitete Ermittlungen gegen einen der FT-Reporter ein, der gegen Wirecard ermittelte.

Anstatt zu einem ernsthaften Überdenken des regulatorischen Rahmens aufzurufen, versucht Berlin, die Schuld für diese Versäumnisse vollständig auf einen Industriekonzern abzuwälzen, der mit der deutschen Regierung einen Vertrag abgeschlossen hatte, der im Wesentlichen den großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die die größten deutschen Unternehmen prüfen, erlaubt, sich selbst zu regulieren.

 


Die Regierung wird ihren Vertrag mit der Prüfstelle für Rechnungslegung, der Financial Reporting Enforcement Panel (FREP), bereits am Montag kündigen, so die in der Angelegenheit informierten Beamten. Die Befugnis, Untersuchungen über die Finanzberichterstattung von Unternehmen einzuleiten, werde dann der BaFin, der deutschen Finanzaufsichtsbehörde, übertragen, sagten die Beamten.

[…]

 

 

 

Die FREP, ein privatwirtschaftliches Gremium mit quasi-offizieller Macht, überwacht im Auftrag der Regierung die Finanzberichterstattung börsennotierter Unternehmen. "Was die Wirecard-Affäre gezeigt hat, ist, dass ... die Selbstregulierung der Wirtschaftsprüfer nicht richtig funktioniert", sagte Jörg Kukies, Deutschlands stellvertretender Finanzminister gegenüber der Financial Times. "Daher werden wir uns unweigerlich fragen müssen, ob die Gremien, die die Branche derzeit regulieren, dies in ihrer jetzigen Form auch weiterhin tun sollten.

 

 

 

Das wirft die Frage auf: Wenn Deutschland so besorgt um den Ruf seiner Finanzdienstleistungsindustrie ist (was es nach einem Zusammenbruch vergleichbar mit mit Enron sicherlich sein sollte), warum denkt es dann einfach, dass die Übergabe von noch mehr Macht an die BaFin das Problem lösen wird? Nicht nur, dass die Spitzenbeamten der Aufsichtsbehörde immer noch die Kontrolle haben, sie reagierten auf den Skandal mit den üblichen Entschuldigungen und Plattitüden, aber sie sagten wenig über die tatsächliche Reform, abgesehen von der Übernahme von mehr Macht, um Unternehmen aggressiv zu untersuchen, nachdem sie auf potenzielles Fehlverhalten aufmerksam gemacht wurden.

 

 

 

Die Wirecard-Affäre erwies sich als äußerst peinlich für die deutsche Regierung, die befürchtet, dass sie dem Ruf der Finanzdienstleistungsbranche des Landes schaden könnte. Über ihren Sprecher bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel den Fall am Freitag als "alarmierend", während Finanzminister Olaf Scholz ihn als "einen Skandal, der in der Finanzwelt nahezu beispiellos ist" bezeichnete.

"Wir sollten die Wirecard-Geschichte als ein Signal sehen, diese Probleme, die schon lange bestehen, anzugehen und radikale Lösungen zu finden", sagte Kukies. "Nur dann können wir die Auswirkungen dieser Affäre eindämmen. Herr Kukies, ein ehemaliger Bankier von Goldman Sachs, der 2018 ins Finanzministerium eintrat, sagte, dass die BaFin "derzeit nur sehr begrenzte Befugnisse" habe, um Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Deutschland zu beaufsichtigen. "Wir müssen darüber nachdenken, wie das Regulierungssystem geändert werden sollte", fügte er hinzu.

 

 

 

Stattdessen hat Scholz die BaFin verteidigt und behauptet, ihre Entscheidung, Leerverkäufe von Wirecard-Aktien zu verbieten, sei gerechtfertigt, und trotz einer "vernichtenden Kritik" an seinem eigenen Handeln (per Bloomberg) bleibt BaFin-Präsident Felix Hufeld an der Spitze und hat nicht vor, zurückzutreten. Er hat die Versäumnisse weitgehend den Wirtschaftsprüfern angelastet, obwohl die BaFin sehr realistisch gehandelt hat, um de facto als Schoßhund für Markus Braun und das Wirecard-Management zu fungieren.

 

 
Deutschlands galaktischer Hirnplan zur Reform der Buchhaltungsaufsicht nach dem Wirecard-Fiasko: Geben Sie der BaFin mehr Macht. https://t.co/wMrGV63v6G
- Robert Smith (@BondHack) 28. Juni 2020

Wie ein Twitter-Witz witzelte, könnte die deutsche Regierung genauso gut "Audits komplett absagen, Leerverkäufe komplett verbieten und negative Meinungen über deutsche Unternehmen illegal machen. Die BaFin kann die Anwendung der Regeln ohne Aufsicht überwachen. Machen Sie Braun zum Chef der Bafin. Problem gelöst".
😂
- Robert Smith (@BondHack) 28. Juni 2020

Der berühmte Leerverkäufer Muddy Waters scherzte, dass die Entscheidung gleichbedeutend damit sei, OJ Simpson die Leitung des Familiengerichts zu übertragen.

Das macht Sinn. Während Deutschland mit solch vernünftigen Reformen beschäftigt ist, warum ernennt man OJ Simpson nicht zum Leiter des Familiengerichtssystems?
- MuddyWatersResearch (@muddywatersre) 28. Juni 2020

Für diejenigen, die den Skandal nicht verfolgt haben, ist Folgendes passiert: Durch ein komplexes Hütchenspiel, an dem die Muttergesellschaft von Wirecard in Deutschland und ihre regionalen Tochtergesellschaften beteiligt waren, gelang es dem Unternehmen, die fehlenden ~2 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro, technisch gesehen) drei Jahre lang vor seinem Wirtschaftsprüfer Ernst & Young zu verstecken, wie wir vor einigen Tagen erklärt haben. Es ist natürlich nicht so, dass EY sehr genau hingesehen hätte; in der Tat hat es sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Gelder zu überprüfen, die laut Wirecard auf einem Sonderkonto in Singapur versteckt waren.

https://www.zerohedge.com/markets/arthur-anderson-20-ernst-young-could-have-uncovered-wirecard-fraud-years-ago-ft

Jetzt ist Wirecard-CEO Markus Braun auf Kaution frei, und dem DAX 30 fehlt ein Unternehmen. Vor allem aber hat der Skandal gezeigt, dass der Zahlungsverkehr nur ein weiterer Bereich des europäischen Finanzsystems ist, der schlecht reguliert ist und leicht ausgenutzt werden kann, nicht unähnlich den AML-Kontrollen (Anm.d.Ü.: Kontrollen gegen Geldwäsche).


 

http://thesaker.is/us-ambassador-posts-a-message-to-the-russian-people/

 

Der US-Botschafter überbringt eine Botschaft

an das russische Volk

vom Saker, 26.06.2020

 

 

Gerade ist etwas ziemlich Lustiges passiert: Die US-Botschaft in Moskau hat sich entschlossen, eine große „LGBT+“-Fahne neben den Stars and Stripes aufzuhängen: Schaut es euch an:

 

Kurz darauf haben die Russen, so sind sie nun mal, sich einen Scherz daraus gemacht und gesagt, die „LGBT-Botschaft“ in Moskau habe sich dazu entschieden, die amerikanische Flagge aufzuziehen :-)

 

Aber damit nicht genug. Der ahnungslose US-Botschafter in Russland, John Sullivan, entschied sich dazu, persönlich dem russischen Volk zu erklären, warum die USA just an dem Tag, an dem das russische Volk über eine Reihe von Verfassungsänderungen abstimmte (darunter eine, die eine Heirat als die Einheit eines Mannes mit einer Frau definiert, und eine weitere, die Russlands Vertrauen in Gott erwähnt), diese Flagge aufgezogen haben. Hört euch den armen Mann an und stellt euch vor, wie Russland darauf reagiert hat:

 

Wenn es das Ziel war, die USA lächerlich zu machen und als verweichlicht, ahnungslos und zutiefst feindlich gegenüber allem, wofür Russland steht, darzustellen, dann wäre das ein großartiger Erfolg gewesen.

 

Aber vermutlich was das nicht das Ziel.

 

Ich persönlich unterstütze aus vollem Herzen und ganz diese Initiative: Russland muss regelmäßig daran erinnert werden, für was die USA und das AngloZionistische Imperium wirklich stehen und was „westliche Werte“ Russland antun würden, wenn sie adoptiert würden.

 

Ja, wenn man sieht, wie der US-Botschafter in Deutschland bei mehreren Gelegenheiten das deutsche Volk erfolgreich beleidigt hat, dann hoffe ich, dass bald eine Mehrheit der US-Botschafter aus der sogenannten „LGBT-Gemeinde“ ausgewählt wird.

 

In Europa gibt es jetzt diese Marotte, Frauen als Verteidigungsministerinnen zu ernennen. Das ist gut, ich stimme dem zu. Aber die USA können das besser.

 

Ich will einen homosexuellen US-Verteidigungsminister. Das wird das russische Volk wirklich glücklich machen.

 

Mich auch.

 

 

Der Saker


https://kunstler.com/clusterfuck-nation/storm-warning/

 

Sturmwarnung

 

von James Howard Kunstler, 22.06.2020

 

 

Zwischen dem von der DNC gesponserten jakobinischen Dschihad und den Überresten eines Meinungskonsens über echte amerikanische Werte steht momentan vielleicht nur noch der Widerstand Trumps gegen die Resistance – bei all seiner offensichtlichen Clownerei und Grobheit. Geschichte ist ein Schelm, schon klar, und der Witz ist, dass Trump diese Übereinstimmung so unzusammenhängend verteidigt, so wie neulich in Tulsa. Leider geht der Witz auf unsere Kosten, aber zu den vielen verloren gegangenen Lektionen öffentlicher Bildung unserer Zeit gehört das Verständnis, dass das Leben tragisch ist. Die Dinge entwickeln sich auf rätselhafte Weise und sie funktionieren nicht immer.

 

Überall gibt es Unfug, und Amerika wird von diesem Unfug überwältigt, und die nächsten zwei Wochen werden wahrscheinlich ein schrecklicher Test sein, um herauszufinden, ob wir noch etwas haben, das als irgendein nationales Ziel definiert werden kann. Ist es nicht offensichtlich, dass in dieser Zeit der Gefahr niemand außer dem belagerten Präsidenten überhaupt noch führen will? Die feige und unehrliche Linke ist zu sehr damit beschäftigt, vor einem Mob niederzuknien. Niemand verwechselt Chuck Schumer, Frau Pelosi, Jerrold Nadler und Adam Schiff mit Führern, und Joe Biden in seinem Keller hat weniger Einfluss auf die Ereignisse als der Geist von Norman Bates' Mutter.

 

 

Die einzige andere Figur, die irgendeine legitime Autorität ausübt, ist der Generalstaatsanwalt, Herr Barr – funktionell eine Erweiterung des Präsidenten – der dies mit äußerster Finesse tun muss, da das Wesen der jakobinischen DNC-Dschihadisten eine rücksichtslose Missachtung des Rechts ist, während sie das Recht gleichzeitig unter dem Banner von Rechtsstreitereien in eine Waffe verwandeln. Die unerbittliche Sturheit von Mr. Barr treibt sie in den Wahnsinn, wie zum Beispiel gestern, als er zu Maria Bartiromo leise sagte:

 

...Ich glaube, dass es zum Ende der Obama-Regierung zwei Standards der Gerechtigkeit gab.... Und alles, was ich dagegen tun kann, ist, einen Maßstab der Gerechtigkeit anzuwenden, den richtigen Maßstab der Gerechtigkeit, und sicherzustellen, dass wir ihn auf alle gleichermaßen anwenden. Und das ist es, was ich versuche zu tun... Es ist verblüffend, dass alles, was wir angesichts des vollständigen Zusammenbruchs des so genannten Russiagate-Skandals, den die Mainstream-Medien mit allen Mitteln boulevardisiert und vorangetrieben haben, von den Mainstream-Medien nur eine Art stumpfsinniges Schweigen bekommen haben. Und es kommt nicht einmal ein Hoppla. Sie gehen einfach zum nächsten falschen Skandal über... Ich denke, wir sind einer organisierten Anstrengung, einen Präsidenten aus dem Amt zu drängen, noch nie so nahe gekommen.“

 

Barr weiß eindeutig, welches Spiel gespielt wird. Es ist wahrscheinlich kaum zu überschätzen, wie groß die Angst ist, die dies bei den Überbleibseln von Robert Muellers jakobinischen Kernkadern und den Puppenspielern entfesselt hat, einschließlich des ehemaligen Präsidenten Obama und seines inneren Kreises. Die Sensibilität der Angelegenheit kann auch nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn die offensichtliche Implikation in Herrn Barrs sorgfältig gewählten Sätzen ist, dass es sich um einen Fall von Volksverhetzung handelt, der einige von ihnen für lange Zeit ins Gefängnis bringen und einige heilige Narrative des Widerstands in die Luft sprengen könnte. Und er geht dem angesichts einer bevorstehenden Wahl nach – die zusätzliche neue Gelegenheiten für jakobinische Bosheiten bei der Manipulation des Wahlprozesses bietet.

 

All dies geschieht vor dem Hintergrund der implodierenden Wirtschaft. Die Plünderungen und Brandstiftungen der letzten Tage haben ein zentrales Merkmal massiv verschärft: die Zerstörung von Kleinunternehmen. Allein in Minneapolis beläuft sich der Schaden auf 100 Millionen Dollar. Die Dinge waren unter den Beschränkungen von Covid-19 schwierig genug, aber das garantiert, dass viele Städte die Rückkehr des Handels nicht erleben werden – und es gibt nur wenige andere Gründe, warum Städte überhaupt existieren. Nicht nur, dass die Demokratische Partei keinen Einspruch gegen das Chaos erhoben hat, die von ihr kontrollierten Stadtregierungen haben die Anarchie unterstützt, angestiftet und sie applaudieren.

 

Am Samstag in Tulsa machte Herr Trump den Kardinalfehler und prahlte mit den jüngsten Höchstständen an den Aktienmärkten. Hat er inzwischen nicht gelernt, was für eine fadenscheinige Darstellung der Realität das ist? Offensichtlich nicht. Die Luft könnte in den nächsten Wochen aus diesem Rettungsring strömen, und damit sinken auch seine Wahlaussichten. Dies wird geschehen, wenn sich die Nation dem dunklen Moment nähert, in dem der Aufschub der Schuldentilgung endet. Stellt euch vor, wie viele Ausfälle bei Hypotheken-, Auto- und Kleinkrediten im ganzen Land knistern werden, und wie das durch das Bankensystem donnern wird. Jeder mit etwas Hirn weiß, dass nur die mühsamen Manipulationen der Federal Reserve die Aktien in der Schwebe gehalten haben, indem sie den einzigen Trick angewandt haben, den sie beherrschen: Geld per digitalem Tastendruck zu erzeugen.

 

Diese Pfuscherei hat so viele Dimensionen, dass er noch vor dem 3. November zu einem vollständigen wirtschaftlichen, zivilen und sozialen Zusammenbruch führen könnte. Wenn die Märkte auf magische Weise auf einem hohen Niveau verharren würden, würden all jene Amerikaner, die Häuser, Autos und Unternehmen verloren haben, sich dann nicht mehr denn je über die Betrügereien der Eliten ärgern? Und könnten sie in einem aufkeimenden Bürgerkrieg gegen die erwachte Linke und die von Trump geführte Regierung eine dritte Fraktion bilden? Und was, wenn der dumme Trick der Federal Reserve, Geld zu drucken, den Wert des Dollars an sich zerstört? Das ist wohl kaum ein weit hergeholtes Szenario.

 

In der Zwischenzeit gibt es in den nächsten Wochen einen finsteren Joker im Spiel. Man nennt ihn den 4.Juli. Man kann sich kaum ein fetteres Ziel für diejenigen vorstellen, die wirklich die Absicht haben, die Dinge so schlimm wie möglich zu machen, als diesen besonderen Feiertag. Hey, sie haben bereits Statuen von George Washington abgerissen. Was kann man noch alles zerstören?


https://www.shtfplan.com/headline-news/manipulating-the-masses-edward-bernays-why-the-system-needs-your-compliance_06142020

 

Edward Bernays und die Manipulation der Massen

Warum das System deine Zustimmung braucht

 

von Mac Slavo, 14.06.2020

 

 

Du wirst kontrolliert. Du wirst manipuliert. Dir wird das Gehirn gewaschen. Wenn du immer noch glaubst, dass deine Stimme zählt und die Wahl einer Seite in einem System „moralisch“ sei, das von Anfang an gegen dich aufgestellt war, dann hat die Propaganda funktioniert.

 

In diesem Video schauen wir auf die Ideen von Edward Bernays, Neffe von Sigmund Freud und Pionier auf dem Gebiet der Public Relations und der modernen Propaganda – vor allem auf seine Ideen, wie man Gruppenpsychologie, und die Illusion einer Wahl, zur Manipulation der Massen benutzen kann.

 

Es geht nur ums Teilen und Herrschen. Während wir darüber streiten, welche politische Marionette das geringere Übel ist, verursachen sie große Schäden und zerstören auf ihrem Weg zu Macht, Ruhm und Reichtum alles was ihnen im Weg steht.

 

Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre Regierungsmacht unseres Landes ist.“ – Edward Bernays

 

Wenn du wirklich Wandel willst, dann lehne das System ab, das gesamte System und weigere dich zu wählen. Denn es ist die Aufgabe jedes Kontrollsystems, die Fassade einer politischen Wahl aufrecht zu halten und im Mittelpunkt steht „das Wahlrecht der Menschen“, schreibt Ben O'Hanlon für Medium.

https://medium.com/@benohanlon/the-illusion-of-choice-reposting-because-the-original-article-has-been-deleted-17472425dfff

 

Am leichtesten spaltet man die Menschen mit politischem Theater. Das ist für die Menschen eine bittere rote Pille...

 

Es spielt echt keine Rolle wen du wählst. Wenn deine Stimme eine Rolle spielen würde, dann wären Wahlen längst verboten.

 

Wenn wir das Geld einer Nation kontrollieren, dann kümmert uns nicht wer die Gesetze macht“ – Eine „Maxime“ des Haus Rothschild.

 

Das ist keine erstaunliche oder erschütternde Aussage. Tief in uns verstehen wir das alle. Warum ist es dann so einfach, die Menschen in politische Lager zu spalten, damit eine kleine Handvoll anderer Menschen über sie herrschen kann? Im Grunde ist es Propaganda – die Illusion einer Wahl lässt Menschen an dem Glauben festhalten, sie könnten frei entscheiden, während es eigentlich keine Rolle spielt. Du wählst nicht die Menschen hinter den Kulissen, die alle Entscheidungen treffen, sondern nur die Marionetten, deren Gesichter auf diesen Entscheidungen kleben.

 

Wahlen verleihen einem korrupten System Legitimität, egal wen man wählt. Es beinhaltet deine Zustimmung zum Ergebnis, denn du hast teilgenommen, auch wenn du wolltest, dass der andere gewinnt. Das Aufspalten der Menschen in politische Parteien ist nicht neu, aber der Wunsch, sich dem und der herrschenden Klasse zu entziehen, im Allgemeinen schon.

 

In den finsteren Gängen der Macht wird etwas zusammengebraut, jenseits der Augen der Öffentlichkeit, und es verheißt für die Zukunft dieses Landes nichts Gutes.

 

Immer wenn eine ganze Nation so vom politischen Theater und dem öffentlichen Spektakel elektrisiert ist, dass sie alles andere vergisst, dann sollte man besser aufpassen.

– John W. Whitehead

 

Wählen gehen ist nichts anderes als die Illusion einer Wahl. Es ist vergleichbar mit einem Sklaven, der ein Stück Papier in eine Wahlurne steckt, auf dem er den Herren um Freiheit bittet. So funktioniert das nicht. Finde den Unterschied zwischen richtig und falsch heraus und dann wirst du dich weigern, für das Geringere von zwei Übeln zu stimmen... das Geringere ist übrigens immer noch ein Übel. Denn jeder Herr, der denkt er besitze jemanden, ist übel. Und alle Politiker denken, sie würden dich in einem gewissen Ausmaß besitzen.

 

Ich gehe nicht wählen. Nicht weil es „sinnlos“ ist oder das System manipuliert,

oder weil es „mir egal“ ist. Sondern weil es im Grunde der Versuch ist, für meinen

Nachbarn einen Herren auszuwählen, und dazu habe ich kein Recht.

Keiner von uns hat dieses Recht.

 

Übrigens, woher weißt du wer gewonnen hat? Die Massenmedien sagen es dir, stimmt's? Und die sind so ehrlich, so gerecht und ach so vertrauenswürdig und würden NIEMALS das tun was man ihnen sagt... ääh. Ja, so verrückt ist es.

 

Amerikaner sind „zu verblödet um zu erkennen wie versklavt sie sind“ – selbst wenn sich die Pforten der Hölle öffnen.

 

https://www.shtfplan.com/headline-news/americans-are-too-idiotic-to-see-how-enslaved-they-are-even-as-the-gates-of-hell-open-up_04132017

 

Trump hat sich sofort dem Willen des Tiefen Staats unterworfen. Wie ein Ästchen im Wind.

 

Wir sollten uns darüber ehrlich machen. Die Menschen hatten nie ein Eisen im Feuer.

 

Hören wir auf damit, von „Demokratie“ oder einer „Wahl“ zu reden. Schon klar, das ist schwer zu akzeptieren und anzuerkennen, weil es den Wahn zerstört, der die Menschen tagtäglich zusammenhält.

 

Viele Menschen sind nicht einmal in der Lage den Gedanken zu fassen, dass sie dem nicht zustimmen oder es aufhalten könnten. Die meisten Amerikaner sind heute buchstäblich taub für die Handlungen ihrer eigenen Regierung, für das Leben, das sie zerstört und die Lügen, für die sie arbeitet.

 

Die Kandidaten und Kreaturen des Staats, die absichtlich die Menschen belogen und getäuscht haben, während sie ihnen in die Augen schauten (und so taten als hätten sie gute Gründe), gefährden rücksichtslos und mit Bedacht die Welt auf eine Art und Weise, wie man es seit dem Kalten Krieg nicht mehr gesehen hat.“ – SHTFPlan, 13. April 2017

 

Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.“Johann Wolfgang von Goethe

 

Wenn du ehrlich zu dir bist, dann wüsstest du inzwischen, dass du keinen Herrscher brauchst, keinen Herren oder eine Autorität, die für dich Entscheidungen trifft. Es wird Zeit dass wir uns selbst besitzen und den Wunsch machthungriger Politiker ablehnen, über uns zu herrschen. Die Menschen werden zunehmend wütender gegenüber jenen, die sie aufzuwecken versuchen und von den geistigen Ketten zu befreien, die sie sich selbst angelegt haben. Ich sehe das als ein Zeichen, dass die Propaganda des Systems funktioniert. Aber nur bei denen, die von Anfang an leicht zu kontrollieren waren.


http://thesaker.is/politicisation-of-great-lockdown-result-of-tina-economic-ignorance-censorship/

 

Die Politisierung des Großen Lockdowns ist das Ergebnis der wirtschaftlichen Ignoranz und Zensur (TINA)

(Anm.d.Ü.: „TINA“ – Das neoliberale Mantra „There Is No Alternative“ oder „alternativlos“, wie unsere Funzlerin es nannte)

 

von Ramin Mazaheri, 14.06.2020

 

 

In den Vereinigten Staaten wird das Anzweifeln liberaler Wirtschaftsideologie nicht toleriert, und wenn also der jüngste, unvermeidbare wirtschaftliche Zusammenbruch im Kapitalismus geschieht, ist es daher kein Wunder, dass ihre Gesellschaft über alles Mögliche redet, nur nicht über Wirtschaftsideologie. Sie verbringen ihre Zeit damit, nicht-wirtschaftliche Lösungen auf ökonomische Katastrophen zu erfinden und zu diskutieren. Und genau das ist der Grund, warum ihre fundamentalen Schwächen und Ungleichheiten immer schlimmer werden.

 

Jetzt reden wir über den Mord an George Floyd, über Polizeibrutalität und weiße Vorherrschaft – das sind alte, aber immer noch wichtige Themen, aber es sind ganz gewiss nicht die Themen, die dazu führen werden, dass auch nur ein Cent an die von der Regierung verlassenen afroamerikanischen Gemeinden geht.

https://thesaker.is/the-us-as-sals-pizzeria-when-to-do-the-right-thing-is-looting/

 

Der Niedergang der UdSSR und die triumphalen Paraden, angeführt von den TINA-Bannern – der Neoliberalismus und der Neo-Imperialismus sind alternativlos – haben die Amerikaner dazu ermutigt, ihre Ökonomie-Lehrbücher über diese „trostlose Wissenschaft“ auf den Müll zu werfen. „Ja“, haben sie gesagt, „Marx mag zu seiner Zeit interessant gewesen sein, aber das ist jetzt vorbei – geht mit der Zeit! Es ist die Wirtschaft, Dummkopf! (Geflüster) Aber im Ernst – stellt ja nicht die liberale Wirtschaftsideologie offen in Frage“.

 

Für jene von uns, die die Daten verfolgen, ist es ziemlich klar geworden: Die „Alles-Blase 2“ ist ein schönes Wort, um die westliche Wirtschaft von 2020 zu beschreiben. Aber es vermittelt den falschen Eindruck, dass dies nur eine Wiederholung von 2008 sei (als die „Alles-Blase 1“ platzte) – es ist in Wirklichkeit viel schlimmer. Niemand hat erwartet, dass die Alles-Blase 2 durch etwas so wirtschaftlich Selbstmörderisches wie einen Großen Lockdown zum Platzen gebracht würde, aber wir haben jetzt keine andere Wahl als diese beiden Effekte zu addieren, daher können wir nicht einfach sagen, das sei wie 2008 oder 2001 oder 1929, oder irgendeine andere Zeit.

 

Aber in den USA kann man natürlich nichts über die ideologische, wirtschaftliche Richtung sagen. Das führt uns zu zwei Erkenntnissen über ihre Gesellschaft, die jetzt für alle offensichtlich sind:

 

1) Durch die Preisgabe einer ökonomisch-ideologischen Debatte seit drei Jahrzehnten können die Amerikaner 2020 nur noch politisch selbst über sich herfallen, weil sie einfach nicht mehr intelligent über Ökonomie diskutieren können – sehr zur Freude des Einen Prozent.

 

2) Durch die Zensur der ideologischen Debatte sind die USA unfähig, neue Lösungen für den jüngsten kapitalistischen Niedergang zu entwickeln. Und um diesen sehr atypischen kapitalistischen Niedergang zu beenden, wenden sie vergeblich ihre zuvor verwendeten Lösungen an: gigantische Vetternwirtschaft, Militarismus und ökonomisch-ideologischen Totalitarismus.

 

Man kombiniere diese beiden Erkenntnisse und es wird klar, dass die amerikanische Lösung für ihre Wirtschaftskrise 2020 militaristischer Natur ist: militaristisch gegen jene, die nicht mit dem Mainstream übereinstimmen; militaristisch, um einen ökonomischen Ausweg zu finden, und auch militaristisch gegen den Covid-19 Erreger. Und als Resultat auf den Mord an George Floyd können wir sogar einen vierten Militarismus hinzufügen – auch wenn der nach der Präsidentschaftswahl sicher enden wird – ein Militarismus gegen anti-schwarzen Rassismus.

 

Warum sollte diese militaristische „Lösung“ irgendjemanden überraschen?

 

Das Abspalten der Ökonomie von der Politik erzeugt dumme Politik, aber auch eine Hyper-Parteilichkeit

 

Heute haben Amerikaner nur noch eine Lösung für ihr inneres oder internationales Versagen – dem Anderen den Krieg zu erklären, selbst wenn es ein Mitbürger ist.

 

Diese Wirtschaftskrise ist für den bereits geschwächten Westen so schlimm, dass man meinen möchte, dass die ökonomische Debatte für ihre Lösung niemals parteiisch werden würde. (Wenn man bedenkt, dass beide Parteien zu TINA übereinstimmen – was gab es da ökonomisch überhaupt zu debattieren?) Georgia, Florida und Texas haben Städte, die genauso dicht besiedelt sind wie in Illinois, Michigan, Kalifornien, New York und New Jersey, aber es kann kein Zufall sein, dass diese blauen Staaten (von Demokraten geführt) weiterhin mit einem Ernst und einer Ausdauer wirtschaftlich geschlossen bleiben, das auf der Welt ihres gleichen sucht.

 

Es ist, als ob die Zusammenarbeit mit der anderen Seite – selbst zum Wohle der Nation – das Risiko einer tödlichen (moralischen) Ansteckung mit sich bringen würde. Es ist, als ob einen, wenn man eine einzige Sache tut, die auch Trump tat, vorschlug oder unterstützte, dies zu einem hoffnungslos "Bedauernswerten" macht. Es ist, als ob der Verlust einer Wahl in diesem November in den Köpfen der politisch engagierten republikanischen und demokratischen Bürger eine größere Katastrophe ist als die beispiellose kapitalistische Katastrophe mit über 40 Millionen Arbeitslosen.

Alles, was ich sagen kann, ist: LOL, so kann man unmöglich eine Nation führen. Ich bin so politisch wie jeder andere auch, aber wenn die Arbeitslosigkeit bei 25% liegt, wäre meine Hauptmotivation nicht, an der Wahlkabine einen Kredit zu bekommen!

Es ist also ein erstaunlicher Beweis dafür, wie unerwünscht das amerikanische kulturell-politisch-ökonomische Modell wirklich ist, wenn wir beobachten, wie die Wiedereröffnung ihrer Wirtschaft zu einem so politisch polarisierten Thema geworden ist.

Das mag für viele ein alter Hut sein oder auch nicht. Aber hier ist etwas, das nie diskutiert wird: Diese scheinbare "Militarisierung der politischen Parteinahme" wird, wie vorhergesagt, nur genau auf diese politische Mainstream-Diskussion beschränkt – die angebliche Bedeutung der politischen Parteinahme. Die Proklamation von TINA durch die westliche Kultur, das Wegwerfen von Wirtschaftslehrbüchern und die Zensur "zeitverschwenderischer" Wirtschaftsdebatten hat somit der politischen Zweiparteienzugehörigkeit einen völlig überdimensionierten Platz in der US-Kultur verschafft.

Und TINA war immer besonders fatal für heterogene westliche Gesellschaften: In einem Land wie dem Iran, das zu 90% schiitisch ist, oder dem homogenen und selbst segregierten Japan ist es vielleicht nicht unbedingt die Wirtschaft, die den Titel "Verfechter der gesellschaftlichen Vereinigung" tragen kann. Aber in der sehr heterogenen Wirtschaftsklasse des Westens bietet es eindeutig die breiteste Basis für eine das Leben und die Nationen rettende Einheit. (Die weißen Rassisten des Westens werden stammeln: "So war es hier früher nicht!“ Wen interessiert das? Jetzt ist es halt so für eure Kinder, und es war nur immer nicht "so" wegen der massiven Segregation). Die nationale Vereinigung mag von Trotzkisten abgelehnt werden, aber nicht jeder will die Nation als Antwort auf jede ernste Krise untergehen sehen.

 

Aber indem der Westen die Diskussion über die wirtschaftliche Einheit (alias Klassenkampf gegen die 1%) ablehnte, konnte sich der Westen logischerweise nur dafür entscheiden, an seiner Stelle andere Faktoren zu betonen, d.h. politische, kulturelle, ethnische, sexuelle, geschlechtsspezifische und religiöse Faktoren, die alle (für ihre heterogenen Gesellschaften) von Natur aus weniger vereinheitlichend und sogar recht kontrovers sind. In einer Krise ist diese Uneinigkeit nicht nur leicht ersichtlich, sondern führt zu einer greifbaren Katastrophe – sicherlich brennt der Westen derzeit in einer Krise.

Das Problem geht tiefer als ihre leichtfertige Schuldzuweisung nur an die politische Klasse und die Medien: Es gibt viele amerikanische Alltagsbürger, die offensichtlich den Würgegriff dieser Wirtschaftskrise verstärken wollen, um Trump oder einfach nur ihren lokalen Amtsinhaber zu verdrängen. Im Jahr 2020, weil sie nicht an der Macht sind, ist es logisch, dass die Demokraten am verzweifeltesten und machthungrigsten handeln. Es ist jedoch nicht so, dass die Republikaner Konsens, Einheit und hohe Ideale fördern – natürlich benutzen sie die Wirtschaftskrise, um den neoliberalen Grundsatz zu erreichen, die Stellen der Regierung auf nur noch Polizisten und Feuerwehrleute zu lichten.

Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass die politische Kultur der USA durch die Herausnahme der Wirtschaft aus der Diskussion nicht "militant" geworden ist – was positiv mit ideologischer Reinheit konnotiert ist – sondern "militaristisch": Demokraten und Republikaner begeben sich auf den Kriegspfad, um Probleme zu schüren, anstatt sich inmitten dieser beispiellosen Krise auf die gesellschaftliche Einheit zu konzentrieren.

Man konnte mit einem Amerikaner im Jahr 2019 nicht ehrlich über Imperialismus reden, und es ist nicht so, dass sie jetzt davon hören wollen; ebenso wenig kann man mit einem Amerikaner trotz ihres derzeitigen epischen Scheiterns ehrlich über Kapitalismus reden; im Juni 2020 wollen sie nur darüber reden, wie ihre politische Partei überlegen ist und wie Corona die neue Schwarze Pest ist, und jetzt haben sie ein neues Problem hinzugefügt, das sie erst kürzlich entdeckt haben: Polizeibrutalität gegen Schwarze.

Das Problem dieser gefälschten Militanz, die eine so klaffende intellektuelle Leere (das Fehlen einer wirtschaftlichen Komponente) aufweist, ähnelt der jahrhundertealten Militarisierung der imperialistischen US-Kultur und ist eklatant offensichtlich: Krieg gegen die Indianer, Krieg für/gegen die Sklaverei, Krieg gegen den Sozialismus, Krieg gegen den sowjetisch geführten Kommunismus, Krieg gegen die Armut, Krieg gegen Drogen, Krieg gegen Muslime – die US-Lösung des "Kriegs gegen Corona" ist also für sie keineswegs einzigartig.

Der neue – und wahrscheinlich vorübergehende – "Krieg gegen Polizeibrutalität" ist sicherlich notwendig, kann aber unmöglich in die Hallen der Macht oder in die Ohren der amerikanischen Avantgardepartei der Bankiers gelangen.

Im Konzern-Faschismus der USA lautete die Lösung immer Krieg, aber der Sieg über Corona bringt keine Beute

 

Die wahre Wirtschaftsideologie der USA ist – natürlich – der korporative Faschismus, weshalb ihr militärisch-industrieller Komplex eine fertige Lösung für die Pleite von Y2K/dot.com im Jahr 2001 hatte, indem er der muslimischen Welt den Krieg erklärte. Das war in der Tat sehr profitabel und ermöglichte es ihrer Planwirtschaft im Pentagon (das Pentagon ist der größte Arbeitgeber der Welt), die sehr ungleiche wirtschaftliche Umverteilung in den USA weiterhin zu organisieren.

 

2008 gab es keinen neuen Krieg – Obama konnte (nachdem er seinen Friedensnobelpreis entgegengenommen hatte) nur die bestehenden Kriege verdoppeln und auch die Wirtschaftsideologie des Status quo verdoppeln: QE warf Hubschraubergeld auf das Problem ab und hoffte, dass das Problem gelöst würde. Es wurde in der Tat sehr zufriedenstellend gelöst, aber nur für das Eine Prozent und ihre Anlageklassen.

 

Im Jahr 2020 wurde die "Alles-Blase 2" durch den Großen Lockdown gesprengt und ein neuer Krieg erklärt: gegen Corona. Als hätten sich Rothäute mit Tomahawks direkt vor den Palisaden eines Forts angesammelt, stürzten sich die Amerikaner von ganzem Herzen in diesen Kampf um das eigene Überleben. Jetzt, da der Aktienmarkt durch das QE mit dem Geld der Steuerzahler wieder auf Vorkrisenniveau angekurbelt wurde, stürzen sich die Amerikaner (gewissermaßen) auch in einen Kampf gegen die Polizeibrutalität.

 

Krieg zu erklären ist das, was die amerikanische Kultur tut, Punkt.

 

Was bewirkt der Krieg? Er schart um die Fahne – für Länder, die sich nicht von 1917 inspirieren ließen, ist er wirklich der "Verfechter der gesellschaftlichen Vereinigung" – aber diesmal gibt es keine Beute: keine neuen Grenzen, um billiges Land zur Verfügung zu stellen; keine neuen Ressourcen, um westliche Hersteller billiger produzieren zu lassen; kein Öl; nicht einmal eine Möglichkeit, mit US-Steuergeldern Söldner zu bezahlen, um die Aktienkurse von Unternehmen mit Pentagon-Verbindungen anzukurbeln.

 

Die Amerikaner müssen begreifen, dass "keep-capitalism-alive-through-jingoism" („Den Kapitalismus durch Hurra-Patriotismus am Leben erhalten“) ein Grundpfeiler des Imperialismus ist, und dass wahrer Patriotismus im neoliberalen Kapitalismus niemals erlaubt ist – daher ihre heutige enorme Parteilichkeit. Krieg bietet auch eine nützliche Ablenkung von der inneren wirtschaftlichen Ungleichheit, weshalb diese List des "endlosen Krieges" im antisozialistischen Westen seit dem Ersten Weltkrieg andauert.

 

Der Westen hat sich in den Krieg gegen den Corona-Erreger gestürzt, aber die unteren Klassen schreien, dass dieser Krieg wirtschaftlicher Selbstmord sei. Wenn der Krieg gegen den Corona-Erreger vorbei ist – selbst wenn der Westen diese "Flutwelle" bis in den Herbst oder sogar bis ins Jahr 2021 hinein ausdehnt – wird die Wirtschaftsideologie endlich diskutiert werden müssen.

 

Aber der Westen muss das nie auf intelligente Weise tun – sie waren die Gewinner der Wirtschaftsideologie, nicht wahr?

 

 

*

 

Corona-Kontroversen? Wie wär's mit etwas gesundem Corona-Verstand? Hier ist eine Liste meiner Artikel bezüglich der Corona-Krise:

 

http://thesaker.is/capitalist-imperialist-west-stays-home-over-corona-they-grew-a-conscience/

 

http://thesaker.is/corona-meds-in-every-pot-a-peoples-qe-the-trumpian-populism-they-hoped-for/

 

http://thesaker.is/a-days-diary-from-a-us-ceo-during-the-corona-crisis/

 

http://thesaker.is/msnbc-chicago-price-gouging-up-9000-the-sports-journalization-of-us-media/

 

http://thesaker.is/tough-times-need-vanguard-parties-are-social-media-users-the-wests/

 

http://thesaker.is/if-germany-rejects-corona-bonds-they-must-quit-the-eurozone/

 

http://thesaker.is/landlord-class-waive-or-donate-rent-profits-now-or-fear-the-cultural-revolution/

 

http://thesaker.is/corona-repeating-9-11-y2k-hysterias-both-saw-huge-economic-overreactions/

 

http://thesaker.is/a-soviet-superman-red-son-the-new-socialist-film-to-watch-on-lockdown/

 

http://thesaker.is/corona-rewrites-capitalist-bust-chronology-proves-its-the-nation-state-stupid/

 

http://thesaker.is/condensing-the-data-leaves-no-doubt-fear-corona-economy-more-than-the-virus/

 

http://thesaker.is/were-going-wrong-the-wests-middling-middle-class-corona-response/

 

http://thesaker.is/why-does-the-uk-have-an-army-of-volunteers-but-the-us-has-a-shortage/

 

https://thesaker.is/no-buybacks-allowed-or-dared-then-wave-goodbye-to-stock-market-gains/

 

 

http://thesaker.is/pity-post-corona-millennials-if-they-dont-openly-push-socialism/

 

 

 

https://thesaker.is/no-the-dollar-will-only-strengthen-post-corona-as-usual-its-a-crisis-after-all/

 

 

 

http://thesaker.is/same-2008-qe-playbook-but-the-eurozone-will-kick-off-western-chaos-not-the-us/

 

 

 

http://thesaker.is/were-giving-up-our-civil-liberties-fine-but-to-which-type-of-state/

 

http://thesaker.is/coronavirus-macrons-savior-a-united-europe-frances-murderer/

 

 

 

https://www.presstv.com/Detail/2020/04/23/623680/Iran-coronavirus-economy-lockdown-West

 

 

 

http://thesaker.is/the-same-12-year-itch-will-banks-loan-down-qe-money-this-time/

 

 

 

https://www.presstv.com/Detail/2020/04/27/623997/Iran-resistance-economy-globalisation-West

 

 

 

http://thesaker.is/what-would-it-take-for-proponents-to-say-the-great-lockdown-was-wrong/

 

 

 

http://thesaker.is/zerohedge-a-response-to-mr-littlejohn-the-future-of-dollar-dominance/

 

 

 

http://thesaker.is/given-western-history-is-it-the-great-segregation-and-not-the-great-lockdown/

 

 

 

http://thesaker.is/the-western-1-colluded-to-start-wwi-is-the-great-lockdown-also-a-conspiracy/

 

 

 

http://thesaker.is/may-17-the-date-the-great-lockdown-must-end-or-everything-bubble-2-pops/

 

 

 

http://thesaker.is/reading-piketty-does-corona-delay-the-greens-fake-leftist-sure-to-fail-victory/

 

 

 

http://thesaker.is/picturing-the-media-campaign-needed-to-get-the-us-back-to-work/

 

 

 

http://thesaker.is/scarce-jobs-revenue-desperation-sure-western-stagflation-post-corona/

 

 

 

http://thesaker.is/frances-nurses-march-are-they-now-deplorable-michiganders-to-fake-leftists/

 

 

 

http://thesaker.is/why-havent-we-called-it-qe-5-yet-and-why-we-must-call-it-qe-2-1-instead/

 

 

 

http://thesaker.is/take-your-stinking-paws-off-me-you-damned-dirty-public-servant-thats-orwell/

 

 

 

http://thesaker.is/the-great-lockdown-the-political-apex-of-us-single-moms-western-matriarchy/

 

 

 

http://thesaker.is/i-was-wrong-on-corona-by-not-pushing-for-a-us-cultural-revolution-immediately/

 

 

 

http://thesaker.is/august-1-when-the-unemployment-runs-out-and-a-new-era-of-us-labor-battles-begin/

 

 

 

https://thesaker.is/corona-proving-the-loser-of-the-cold-war-was-both-the-ussr-the-usa/

 

 

 

https://thesaker.is/rebellions-across-the-us-why-worry-just-ask-dr-fauci-to-tell-us-what-to-do/

 

 

 

https://thesaker.is/protesting-corona-conscience-a-good-dole-the-us-is-doing-things-it-cant-its-chaos/

 

 

 

https://thesaker.is/why-do-westerners-assume-all-african-americans-are-leftists/

 

 

 

https://thesaker.is/the-us-as-sals-pizzeria-when-to-do-the-right-thing-is-looting/

 

 

 

https://thesaker.is/the-problem-with-the-various-fiat-is-all-the-problem-fiatp-crowds/

 

 

 

*

 

 

 

Ramin Mazaheri ist Chef-Korrespondent von Press TV in Paris und lebt seit 2009 in Frankreich. Er war Nachrichtenreporter in den USA und berichtete aus dem Iran, Kuba, Ägypten, Tunesien, Südkorea und anderen Ländern. Er ist Autor des Buchs „I'll Ruin Everything You Are: Ending Western Propaganda on Red China“ und das NEUE „Socialism's Ignored Success: Iranian Islamic Socialism“


https://northmantrader.com/2020/06/16/circling-the-drain/

 

 

 

Ab in den Gully“ – Die Zombifizierung Amerikas durch die Fed wird ernste Folgen haben

 

 

 

von Sven Henrich, 16.06.2020 (leicht gekürzt)

 

 

 

 

 

Nebenwerte (Anm.d.Ü.: die kleinen Börsenwerte) sind in vier Tagen um 15% gefallen, nur um innerhalb von 24 Stunden um 10% nach oben zu schießen. Nach so einem steilen und schnellen Fall war eine Rally keine Überraschung. Was wahrscheinlich keine Überraschung sein sollte, aber doch eine war: die Fed fühlte sich genötigt, die umgehende Einführung ihres Programms für Firmenanleihen anzukündigen (was vor einigen Monaten angekündigt wurde), aber nun haben sie es tatsächlich umgesetzt. Das Timing ist offensichtlich. Sie können und werden keine Abwärtsbewegung der Märkte tolerieren, so voll haben sie die Hosen vor einem Verlust der Kontrolle über die Vermögensblase, die sie geschaffen haben. Was die Frage aufwirft: Wie viel Schiss haben sie vor diesen Märkten, dass sie bei jeder Delle intervenieren müssen?

 

 

 

Die Menge an Geld, die auf dieses ganze Konstrukt geworfen wird, ist obszön. Was während der Finanzkrise Hunderte von Milliarden benötigte, braucht jetzt Tausende von Milliarden, allgemein bekannt als Billionen. Die Dauer und das Ausmaß ihrer indirekten Interventionen an den Aktienmärkten, indem sie direkt hoch verzinste Staatsanleihen und jetzt auch Firmenanleihen aufkaufen, das ist eine Perversion des Finanzsystems. Vor keiner roten Linie wird zurückgeschreckt. Neben der Monetarisierung der Staatsschulden ist die Fed jetzt im Grunde das Sparschweinchen der Nation.

 

 

 

Aber es ist nicht nur die Fed. Die Ankündigung von gestern war anscheinend nicht genug, denn die Trump-Administration schmeißt plötzlich noch zusätzlich ein Billionen schweres Infrastrukturprogramm auf das Liquiditätsfeuer. Und das nach der 10%-Korrektur. Wie praktisch. Ob sich dieser Plan am Ende verwirklicht oder nicht, das spielt keine Rolle. Die Futures haben reagiert und sind steil nach oben geschossen. Was für ein Zirkus. Das ist kein stabiler Markt. Und mein Mantra, dass die Extreme immer extremer werden, gilt weiterhin.

 

 

 

 

 

 

Die Rally von 2017, die im Januar 2018 ihren Höhepunkt erreichte, wurde durch kostenloses Geld in Form der Steuersenkungen angetrieben. Das Versprechen war ein BIP-Wachstum von 4-5%. Dieses Wachstum kam nie. Es gab ein Wachstum beim BIP in einem Quartal und das war's. Warum? Weil der Großteil des Geldes in Akteinrückkäufe und Finanzprodukte ging, und nicht in Kapitalinvestitionen mit der Erwartung auf ein kommendes Wachstum. Das hat 2018 die Börsenpreise angetrieben (bevor die Realität zuschlug).

 

 

 

Nein, die Wahrheit ist: Die Steuersenkungen für die Konzerne haben gar nichts für das Wirtschaftswachstum getan, null. Die Einnahmen bei den Gewerbesteuern sind gefallen und das reale BIP-Wachstum dümpelt vor sich hin:

 

Das BIP erreichte nicht einmal den Höchststand von 2015. Aber es wurden weitere $1,5 Billionen versenkt.

 

Die Fed versuchte im Rückenwind dieser Steuersenkungen ihre Bilanz zu normalisieren. Sie nannten das „Autopilot roll-off“. Es war ein Rohrkrepierer und die Märkte stürzten im 4. Quartal 2018 fast um 20% ab, bevor die Fed gezwungen war, wieder mal den Kurs zu wechseln.

 

Das BIP-Wachstum von 4-5% hat sich nicht materialisiert.

 

Dann kam das Versprechen von Gewinnzuwächsen 2019, weil die Steuersenkungen und Aktienrückkäufe zumindest die Illusion eines Wachstums lieferten. Es kam kein Gewinnwachstum. Nichts. Trotzdem stiegen die Märkte 2019 um 30%, ohne Gewinnwachstum. Warum? Weil die Fed im 4. Quartal 2019 ihr größtes Liquiditätsprogramm seit 2009 auflegte. Um über $400 Milliarden wurde die Bilanz erweitert, um mit der Repo-Krise umzugehen, die im September 2019 auftauchte.

(Anm.d.Ü.: kurz gesagt sind Repos kurzfristige Rückkaufvereinbarungen einer Zentralbank, um Banken Liquidität bereitzustellen)

 

Die Fed nannte es „Nicht QE“. Eine Lüge. Die Märkte betrachteten es als QE und trieben die Marktwerte auf einen Höchststand: Ein Börsenwert von 157% zum BIP. Kein Problem, sagten sie, 2020 wird es einen Gewinnzuwachs von 5-8% geben, und das würde die Bewertungen rechtfertigen.

(Anm.d.Ü.: QE steht für „quantitative Lockerung“, bei der EZB heißt es „Anleihenkaufprogramm“)

 

Diese Gewinnzuwächse haben sich nicht materialisiert, da Covid-19 die Weltwirtschaft in eine Rezession getrieben hat. Das sind drei Jahre in Folge gebrochene Versprechen über ein Wachstum der Wirtschaft und der Gewinne. Und jetzt diese Rally, die $3 Billionen an Interventionen der Zentralbank benötigte, und ein US-Defizit von $4 Billionen um das zu bewerkstelligen.

 

 

Viele pochen darauf, dass es eine V-förmige Erholung geben wird (Anm.d.Ü.: auch unser FinMin Scholz). Viele der selben Leute haben auch während der letzten drei Jahre die kühnen Vorhersagen über Gewinn- und Wirtschaftswachstum gemacht, was nie eingetreten ist. Tatsache ist, dass die Arbeitslosigkeit über Jahre hinweg hoch bleiben wird. Deshalb besteht die Fed darauf, die Zinsen bis 2022 bei Null zu belassen.

 

Nein, meine größere Sorge ist, dass wir den Bach hinunter gehen.

 

Sollen wir uns ein bisschen mit der Realität beschäftigen? Diese Wirtschaft war nicht in der Lage, über viele Jahre ein Wachstum über dem des BIP zu produzieren. Sie haben das mit 10 Jahren billigem Geld nicht geschafft, sie haben es mit einer Steuersenkung von $1,5 Billionen nicht geschafft, sie haben es mit drei Zinssenkungen und einer Ausweitung ihrer Bilanz von mehr als $400 Milliarden nicht geschafft und sie schaffen es jetzt mit einer gemeinsamen Intervention von $7 Billionen in diesem Jahr nicht.

 

Warum? Weil wir uns in einer strukturellen Depression befinden. Sämtliches Wachstum wird durch Schulden finanziert. Alles. Dieser Markt und die Wirtschaft wurden bis zum Anschlag mit künstlichen Anreizen und Liquidität vollgepumpt, und was hat das gebracht? Die USA werden vielleicht schon im nächsten Jahr $30 Billionen Schulden haben.

 

Wir befinden uns in einer Depression. Warum? Weil sich eine Wirtschaft, die $7 Billionen an Interventionen benötigt, in einer Depression befindet, macht euch nichts vor. Eine Wirtschaft, die mit einer Steuersenkung von $1,5 Billionen nicht wachsen kann, mit Zinsen von null Prozent und ständigen Interventionen, die befindet sich in einer Depression.

 

Jetzt ist die Frage, wie wir da rauskommen und welche Bedingungen wir für ein zukünftiges Wachstum haben.

 

In früherer Zeit entstand Wachstum, weil sich das System selbst reinigen konnte und neue Geschäftsmodelle aus den alten Trümmern entstanden. Unwirtschaftliche Geschäfte gingen Pleite, neue Geschäfte sind entstanden. Die Schulden der Firmen wurden reduziert. Das nannte sich Reinigung und neue Innovation.

 

Aber das geschieht heute nicht. Es geschieht das Gegenteil. Die Schulden explodieren und nächstes Jahr wird die Staatsschuld der USA im Vergleich zum BIP 135-140% betragen und die Schuld der Firmen jenseits von 50% des BIP liegen:

 

Eine zombifizierte Wirtschaft:

 

 

 

Um das klarzustellen: Billiges Geld, niedrige Zinsen und QE haben die langsamste Erholung in der Geschichte bewirkt. Die Märkte und die Wirtschaft können nicht die kleinste Störung ohne Intervention überstehen, beide sind völlig von Schulden abhängig und bis heute waren sie nicht imstande, ein organisches Wachstum zu erzeugen oder ohne künstliche Hilfe auf eigen Beinen zu stehen.

 

 

 

Und beachtet: Die Größe der benötigten Interventionen nimmt ständig zu. Es braucht immer mehr Geld, um die Dinge über Wasser zu halten. Und währenddessen hat sich jede große Rally in den letzten Jahren, die der Öffentlichkeit als Versprechen eines „guten Ausblicks“ und „Optimismus“ verkauft wurde (Zinssenkungen, Steuersenkungen, Trade Deals, bla, bla, bla), als falsch erwiesen.

 

 

 

Kein BIP-Wachstum von 4-5%, kein Gewinnwachstum 2019, kein Gewinnwachstum 2020. Aber die größte Vermögensblase jemals in einer Rezession, eine Rezession, aus der wir nicht gereinigt und verjüngt hervorgehen werden, sondern zombifiziert, noch mehr verschuldet, mit dem größten Unterschied beim Reichtum aller Zeiten. Und wenn vor diesem Hintergrund ein Börsenwert von 150% gegenüber dem BIP nicht gerechtfertigt ist, dann weiß ich nicht was sonst.

 

 

 

Die Fed hat ein echtes Spielcasino erschaffen und die Zocker sind da und ziehen ohne Unterlass an den Kauf-Hebeln. Die Fed rettet nicht die Wirtschaft, sie zombifiziert sie und indem sie sich immer tiefer in die Märkte wirft, wird die Fed selbst zu einem „Too Big to Fail“. Eine Fed, die die Kontrolle über die Vermögensblase verliert, ist jetzt der größte Risikofaktor für die Wirtschaft.

 

 

Ein Rettungsmodell, das sich allein auf immer höhere Aktienkurse stützt, die immer weiter von der zugrunde liegenden Wirtschaft abweichen und dabei ein immer größeres Wohlstandsgefälle schaffen. Es ist eine außer Kontrolle geratene Spirale, die verschleiert, was wirklich vor sich geht: Die strukturelle Wirtschaft wirbelt in den Abfluss, und die Zombifizierung der Wirtschaft wird den Gully nur mit schrecklichen Folgen verstopfen, die noch kommen werden. Konsequenzen, die für den Augenblick maskiert werden, da die Märkte immer noch damit beschäftigt sind, jeder Überschrift mit dem Wort Liquidität hinterherzujagen.


 

http://thesaker.is/what-kind-of-popular-revolution-is-this/

 

Was für eine „Volksrevolution“ ist das denn?!

 

vom Saker, 16.06.2020 (geschrieben für Unz Review)

 

 

Ich muss sagen dass ich erstaunt bin, dass so viele Leute auf der Linken anscheinend glauben, dass die gegenwärtigen Unruhen in den USA eine spontane Rebellion gegen Polizeigewalt seien, gegen alltäglichen Rassismus und die Geschichte der Verfolgung und Ausbeutung der Farbigen und der Indianer usw. Was die Gewalt, die Plünderungen und die Unruhen angeht – die werden entweder als Resultat einer Art von gerechtem Zorn angesehen oder auf „Infiltratoren“ geschoben. In meinem vorherigen Artikel versuchte ich zu zeigen, wie die Demokraten und die US-Medien versucht haben, diese Unruhen zu instrumentalisieren und sie gegen Trumps Wiederwahl einzusetzen.

https://www.unz.com/tsaker/the-empire-takes-a-knee-let-it-but-we-dont-have-to-2/

 

Ich habe dem Artikel dieses sorgfältige inszenierte Foto von US-Demokraten hinzugefügt, wo sie solidarisch „das Knie beugen“ (als ob sich die Demokratische Partei einen Scheiß um Schwarze oder arme US-Amerikaner scheren würde!)

 

Was ich nicht erwähnte: wie kräftig die US (und sogar die trans-nationale) Konzernwelt diese Unruhen unterstützt. Hier ein paar Beispiele:

 

Amazon, Bank of America & Sephora:

 

Und das nicht nur in den USA. Seht euch an, was sich Adidas aus Deutschland ausgedacht hat:

"Die Schuhmarke, die dafür bekannt wurde, Run-DMC mit ihren Sneakers auszurüsten,

setzt sich dafür ein, die afro-amerikanischen Gemeinden wirtschaftlich zu unterstützen.

Adidas North America sagte am Mittwoch, man werde über die nächsten vier Jahre

$120 Millionen in farbige Gemeinden investieren und 30% der gegenwärtigen Job-Angebote

mit Schwarzen oder Hispaniern besetzen.

 

In einer Reihe von Tweets sagte die Firma mit Stammsitz in Deutschland,

dass „es an der Zeit ist, unser Schweigen einzugestehen“, während Afro-Amerikaner

die Rassenungleichheit und die Polizeibrutalität nach den jüngsten Todesfällen

von Breonna Taylor, George Floyd und anderen farbigen Amerikanern beklagen.

„Black Lives Matter“ sagte die Firma.

 

Adidas befürwortet auch die Führungsrolle, die farbige Angestellte in den letzten Wochen

in ihrem US-Hauptquartier in Portland, Oregon übernommen haben, und stellte die

Bedeutung schwarzer Athleten heraus, wie James Harden von den Houston Rockets

und den Quarterback der Kansas City Chiefs, Patrick Mahomes,

beide haben Schuh-Verträge mit der Marke."

 

Und schließlich mein persönlicher Super-Favorit:

 

Jamie Dimon und die JP Morgan Chase Bank:

 

All jene von uns, die dachten, dass es der Konzernwelt nur ums Geld ginge, dass die Konzern-“Kultur“ alle Anzeichen einer schweren Psychopathie trage und dass Milliardäre sich einen Dreck um die Armen und Unterdrückten scheren würden, wir wissen es jetzt besser: Wir hielten sie für das böse Eine Prozent, aber es stellt sich heraus, dass es nette Menschen mit hohen Prinzipien sind, die sich um Ungerechtigkeit und Freiheit sorgen und die sich wirklich schlecht fühlen, sehr sehr schlecht, wegen all der Ungerechtigkeiten, die Farbigen angetan wurden!

 

Nehmt ihr ihnen das ab?

 

Ich ganz sicher nicht!

 

Das sind keine kleinen Mom-and-Pop-Läden, in denen es noch Ethik und Freundlichkeit gibt. Das sind genau die Konzerne, die am meisten von all den Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten, Gewalttaten und imperialen Angriffskriegen profitiert haben, und es wäre wahrhaft unverbesserlich optimistisch zu glauben, dass diese Konzerne und ihre Geschäftsführer plötzlich ein Gewissen bekommen haben (genau dasselbe gilt natürlich auch für die Führung der Demokratischen Partei!)

Kehren wir also zu den Grundlagen zurück: Bei Unternehmen geht es ums Geld, das ist eine Binsenweisheit. Ja, manchmal versuchen Unternehmen, ein "menschliches Gesicht" zu präsentieren, aber das ist nichts anderes als ein Marketing-Trick, der dazu bestimmt ist, die Loyalität der Verbraucher zu erzeugen. Nun glaube ich keine Sekunde lang, dass die oben genannten Megakonzerne erwarten, mit der Unterstützung der Unruhen viel Geld zu verdienen, zumindest nicht auf direktem Wege. Ich glaube auch nicht, dass diese Konzerne versuchen, ein Gewissen vorzuspielen, weil sie einen Boykott der Schwarzen befürchten (was in Tuskegee in den späten 1950er Jahren galt, trifft heute nicht mehr zu, schon allein wegen des völlig anderen Ausmaßes der Proteste).
https://nvdatabase.swarthmore.edu/content/black-citizens-boycott-white-merchants-us-voting-rights-tuskegee-alabama-1957-1961


Wenn also nicht das Geld – was steht dann auf dem Spiel?

Macht.

Insbesondere der Tiefe US-Staat – eine große Fraktion innerhalb des Tiefen Staats – ist eindeutig verzweifelt darum bemüht, Trump loszuwerden (und NICHT aus den richtigen Gründen, von denen es reichlich gibt).

 

Es gibt viele Anzeichen, die zeigen, dass Trump sogar die Kontrolle über die Exekutive verliert, z.B. dass Verteidigungsminister Esper Trump in einer Schlüsselfrage – der Wiederherstellung von Recht und Ordnung – widerspricht oder dass der US-Botschafter in Südkorea sich für BLM ausspricht (ich denke, dass diese Aktionen von Spitzenbeamten gegen ihren eigenen Oberbefehlshaber an Hochverrat grenzen). Unnötig zu sagen, dass die pro-demokratischen Neoliberalen bei Slate sofort begannen, von einer militärischen Revolte gegen Trump zu träumen und dazu aufzurufen.

 

 

Nicht zuletzt haben wir jetzt eine "freie Zone" in Seattle, die berüchtigte Autonome Zone Capitol Hill, "CHAZ" alias "CHOP", in der neben anderen "Kuriositäten" Weiße angewiesen werden, einem Schwarzen 10 Dollar zu geben. Das bedeutet, dass die Vereinigten Staaten bis zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung in der heutigen CHAZ ihre Souveränität über einen Teil einer ihrer Städte verloren haben. Das ist ein "blaues Auge" für jeden US-Präsidenten, der schließlich der Führer der Exekutive und Oberbefehlshaber eines Militärs ist, das (natürlich nur theoretisch) die Vereinigten Staaten gegen alle Feinde verteidigen soll.

Was haben all diese Entwicklungen gemeinsam?

Sie sollen zeigen, dass Trump die Kontrolle über das Land verloren hat und dass alle guten und anständigen Menschen nun vereint gegen ihn stehen.

Es gibt mehrere große Probleme mit diesem Plan.

Zum einen ist das alles völlig illegal. Was als typischer Rassenkrawall begann, wandelt sich nun offen in Aufruhr.

Das zweite große Problem dieses Plans besteht darin, dass er sich auf das stützt, was ich als "Koalition der Minderheiten" bezeichne, um ihr Ziel zu erreichen, sie ignoriert also den Willen der Mehrheit des Volkes. Dies kann nach hinten losgehen, insbesondere wenn sich das Chaos und die Gewalt weiter ausbreiten.

Als nächstes kommt das "Golem/Frankenstein"-Problem: Es ist viel einfacher, ein Lauffeuer zu legen, als es einzudämmen oder zu unterdrücken. Nancy Pelosi mag dumm genug sein, zu glauben, dass sie und ihre Bande Leute wie Raz Simone kontrollieren können, aber die Geschichte zeigt, dass Anarchie entsteht, wenn der Staat auf sein Gewaltmonopol verzichtet.

 

 

Übrigens ist es wichtig, an dieser Stelle festzuhalten, dass Trump, zumindest bis jetzt, nicht den Köder geschluckt und keine Bundestruppen eingesetzt hat, um Recht und Ordnung in Seattle, Atlanta oder anderswo wieder herzustellen.

 

Er muss erkennen, dass die Befreiung der so genannten CHAZ zu einem Blutbad führen könnte (in der CHAZ scheint es viele Waffen zu geben) und dass die Demokraten davon träumen, ihn für ein Blutbad verantwortlich zu machen. Trumps Strategie scheint, zumindest bis jetzt, die Gesetzlosigkeit weitergehen zu lassen und die Demokraten dafür verantwortlich zu machen.

 

Obwohl Trumps Strategie Sinn macht, so ist sie doch von Natur aus sehr gefährlich, denn wenn der Staat nicht in der Lage ist, Recht und Ordnung wiederherzustellen, dann könnten alle möglichen "Freiwilligen" beschließen, es (mit Gewalt) zu versuchen. Seht euch diese Schlagzeile an: "Biker für Trump organisieren sich, um Seattle am 4. Juli wieder einzunehmen".

 

https://welovetrump.com/2020/06/13/bikers-for-trump-planning-to-retake-seattle-on-july-4th/

 

Ob diese Biker tatsächlich versuchen werden, die CHAZ zu übernehmen oder nicht, schon die Tatsache, dass sie sich darauf vorbereiten, zeigt einmal mehr, dass der Staat sein Gewaltmonopol verloren hat.

 

Schließlich könnte diese Strategie, Trump durch Gesetzlosigkeit und Anarchie zu verdrängen, erheblich zum Zerfall der Vereinigten Staaten beitragen, wenn nicht de jure, so doch zumindest de facto. Wie?

 

Zum einen sind die Vereinigten Staaten ein großes Land, nicht nur im Hinblick auf die geografische Größe, sondern auch in sozioökonomischer und sogar kultureller Hinsicht. Einige US-Bundesstaaten haben eine große schwarze Bevölkerung, andere weit weniger. Aber sie alle schauen meist die gleichen Nachrichtenmedien. Das bedeutet, dass bei Rassenunruhen, beispielsweise in Los Angeles oder Baltimore, die Menschen, die in Staaten wie Montana oder Dakota leben, das Gefühl haben, dass ihr Land bedroht ist. Zufällig (oder auch nicht?) haben diese meist weißen Staaten zufällig einen großen Teil ihrer Bevölkerung als Hillarys berühmte "Bedauernswerte". Einige Liberale nennen diese Staaten "Überflugsstaaten". Es kommt auch vor, dass Zivilisten in diesen Staaten eine große Anzahl von Schusswaffen besitzen und wissen, wie man damit umgeht.

 

Dasselbe gilt für verschiedene Orte innerhalb eines Staates. Nehmen wir zum Beispiel Kalifornien, das von vielen als sehr liberal, fortschrittlich angesehen wird. Nun, das mag für viele Städte in Kalifornien zutreffen, aber sobald man das ländliche Kalifornien betritt, ändert sich die vorherrschende Kultur ziemlich dramatisch. Die gleiche Dichotomie zwischen Stadt und Land gibt es auch in vielen anderen Staaten, darunter Florida.

 

Hier besteht folgendes Risiko: Einige Teile der Vereinigten Staaten könnten zusammenbrechen und zu Zonen völliger Gesetzlosigkeit werden, während andere "die Wagenburg schließen" und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um sich selbst und ihre Lebensweise zu schützen.

 

Dies bedeutet nicht, dass die USA als Land in mehrere Nachfolgestaaten zerfallen werden. Das könnte erst viel später geschehen, aber es bedeutet, dass verschiedene Gebiete des Landes beginnen könnten, sich der Krise autonom und möglicherweise sogar unter direkter Verletzung der US-Gesetze zu stellen. Wenn dies geschieht, nehmen Armut und Gewalt in der Regel stark zu. Es gibt bereits Berichte über Nachbarschaftswachen in New Mexico (interessanterweise haben die Behörden in diesem Fall die Bullen geschickt).

 

In seinem bahnbrechenden Artikel "Race and Crime in America" (ein absolutes *MUSS* für jeden, der verstehen will, was heute vor sich geht!) macht Ron Unz eine sehr interessante Bemerkung:

https://www.unz.com/runz/race-and-crime-in-america/

 

Die empirische Tatsache ist, dass die An- oder Abwesenheit einer großen Zahl von Hispanoamerikanern oder Asiaten in einem bestimmten Staat praktisch keinen Einfluss auf die weißen Wahlmuster zu haben scheint. Unterdessen besteht eine starke Beziehung zwischen der Größe der schwarzen Bevölkerung eines Staates und der Wahrscheinlichkeit, dass ansässige Weiße die Republikaner bevorzugen werden.“

 

Mit anderen Worten, je größer die schwarze Minderheit ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Weißen die Republikaner wählen werden. Natürlich kann man dies abtun, indem man sagt, dass diese Weißen alle Rassisten sind, aber auch das hilft nicht weiter, denn es wirft die Frage auf, warum Weiße nicht zu Rassisten werden, wenn sie neben Hispanoamerikanern und Asiaten leben, sondern wenn sie in der Nähe von Schwarzen leben. Die Erklärung findet sich in Rons Artikel: "Die örtlichen städtischen Kriminalitätsraten in Amerika scheinen fast vollständig durch die lokale rassische Verteilung erklärt zu werden" (die Daten, die diese Schlussfolgerung untermauern, finden Sie in den Diagrammen in Rons Artikel).

 

Dies führt zu einer potenziell sehr explosiven Mischung, vor allem in einer Zeit, in der Polizeibeamte jetzt einen Verweis, eine Degradierung, eine Entlassung oder sogar eine strafrechtliche Anklage wegen "exzessiver Gewaltanwendung" gegen einen schwarzen Verdächtigen riskieren (ja, US-Cops wenden oft exzessive Gewalt an, aber die Lösung besteht hier nicht darin, die Polizeikräfte zu lähmen, damit die Zivilbevölkerung nicht das Gefühl hat, sich verteidigen zu müssen.

 

[Nebenbemerkung: Wie ich es schon oft gesagt habe, ich glaube nicht, dass der Begriff "Rasse" eine wissenschaftliche Grundlage hat, ebenso wenig wie Konzepte wie "schwarz" oder "weiß". Das bedeutet nicht, dass sie keine politische Bedeutung haben, insbesondere in einem Land, das von Rassenfragen besessen ist (ja, man kann von nicht existierenden Dingen besessen sein). In den USA identifizieren sich die meisten Menschen mit einer Farbe, daher ist dies für sie etwas sehr Reales. Beispielsweise basieren die im Artikel von Ron Unz verwendeten Zahlen auf diesen soziologisch, nicht biologisch verstandenen Konzepten, und dies ist der einzige Grund, warum ich sie ebenfalls verwende, wenn auch etwas widerwillig, wie ich zugeben muss].

 

Schlussfolgerung: Dies ist überhaupt keine Volksrevolution

 

Es ist unbestreitbar, dass ein großer Teil der herrschenden Klassen in den USA beschlossen hat, die BLM-Bewegung und die von ihr angezettelten Unruhen zu unterstützen. Darüber hinaus haben die herrschenden Klassen in den USA diese Unruhen in einem transparenten Versuch instrumentalisiert, eine Trump-Wiederwahl im November zu verhindern. Und so wie die Republikaner das AngloZionistische Imperium auf der internationalen Bühne zerstört haben, haben die Demokraten die Vereinigten Staaten von innen heraus zerstört. Weit davon entfernt, eine echte populäre Protestbewegung zu sein, ist die BLM-Bewegung ein Werkzeug in den Händen einer Fraktion des Tiefen US-Staates gegen eine andere Fraktion. Viele Trump-Nominierte/Ernannte sehen jetzt die Zeichen der Zeit und verraten ihren Chef, um die Seite zu wechseln und das ihrer Meinung nach sinkende Schiff zu verlassen.

 

Mein persönliches Gefühl ist, dass Trump zu schwach und zu feige ist, um seine politischen Feinde zu bekämpfen (wenn er Rückgrat hätte, hätte sich das zu der Zeit gezeigt, als Trump Flynn nur einen Monat nach Beginn seiner Präsidentschaft verraten hat). Die Geschichte zeigt jedoch, dass ein politisches Vakuum nicht sehr lange bestehen kann. In Russland dauerte das Chaos von Februar bis November 1917. Zu diesem Zeitpunkt ergriffen die Bolschewiki (die eine relativ kleine Partei waren) leicht die Macht und stellten nach einem blutigen Bürgerkrieg ihre Version von Recht und Ordnung wieder her. Ich sehe immer noch keinen Bürgerkrieg in den USA, aber eine Art Putsch ist meiner Meinung nach eine sehr reale Möglichkeit. Dies gilt insbesondere, wenn man bedenkt, dass die meisten Demokraten niemals eine Trump-Wiederwahl akzeptieren werden, während die meisten Republikaner niemals eine Biden-Präsidentschaft akzeptieren werden. Dies ist ein Fall, in dem "nicht mein Präsident" mächtig nach hinten losgeht.

 

Diejenigen von uns, die in den USA leben, sollten sich besser auf ein sehr gefährliches und schwieriges Jahr vorbereiten!

 

 

Der Saker


https://www.shtfplan.com/headline-news/it-all-comes-back-to-the-federal-reserve-the-nwo-is-being-shoved-down-our-throats_06162020

 

Und immer wieder die Federal Reserve:

Man schiebt euch die Neue Weltordnung in den Rachen

 

von Mac Slavo, 16.06.2020

 

 

Das Coronavirus war ein Super Deckmantel für das Versagen der Federal Reserve und die Unruhen bieten noch mehr Ausreden für das was noch kommt. Während sich die Massen auf das konzentrieren was an der Oberfläche passiert, lachen die wahren Kriminellen in ihren sprichwörtlichen Elfenbeintürmen über unsere Unwissenheit.

 

Während wir uns gegenseitig bekriegen und herauszufinden versuchen, welche Gewalt akzeptabler ist, das Plündern oder die Polizeibrutalität, da zieht die herrschende Klasse die Ketten unserer Versklavung enger an. Mit Hilfe der Massenmedien werden wir vom Kernproblem abgelenkt und wir spalten uns, während die Meister kommandieren.

https://www.shtfplan.com/headline-news/americans-are-too-idiotic-to-see-how-enslaved-they-are-even-as-the-gates-of-hell-open-up_04132017

 

Wir müssen unsere Aufmerksamkeit und unsere Wut auf die Federal Reserve lenken“, sagt Brian auf dem YT-Kanal High Impact Vlogs. Dieser Kanal wird von YouTube heftig zensiert, weil er die Wahrheit ausspricht. Aber Brian macht weiter Videos um die Menschen aufzuwecken. Seht euch dieses an bevor es entfernt wird. Das Video beginnt bei 6:30.

Dieses Konzernwesen, bekannt als die Mainstreammedien, ist buchstäblich der Propagandaarm für den militärisch-industriellen Komplex, daher werden sie keine Lügen aufdecken. Jene Lügen, die uns in verheerende Kriege führen. Verheerende und kostspielige Kriege, die wir uns nicht leisten können. Daher darf man CNN nicht trauen.“

 

Wenn wir etwas aus der Geschichte gelernt haben... dann, dass wir NICHTS aus der Geschichte lernen. CNN (diese sogenannte „zuverlässige“ Quelle für Nachrichten) hat uns regelmäßig belogen, da sie ihre Vorhaben vorangetrieben und die Kriege der Banker beworben haben“, schreibt Brian in dem angepinnten Kommentar zu seinem Video.

https://www.shtfplan.com/headline-news/an-in-depth-look-at-american-propaganda-operation-mockingbird-mind-control_05172020

 

Man kann CNN nicht vertrauen. Man kann den Lamestream, Fakestream-Medien nicht trauen. Wir wissen, dass sie eine Agenda haben. Wir wissen, dass sie bei den Fakten Rosinenpickerei betreiben. Und wir wissen, dass sie schwere Täuschung einsetzen. Sie sind da um abzulenken, zu täuschen und die Massen zu spalten und über das, was wirklich in unserem Land geschieht; denkt daran, macht euch nichts vor: die Federal Reserve breitet einen Deckmantel über ihre Operationen, um den Dollar loszuwerden und uns alle in eine digitale One-World Reservewährung zu treiben. Und wenn wir erst mal die physische Währung los sind, Leute, das ist der große Jackpot des Überwachungsstaats. Denn dann können sie jeden einzelnen Kauf einer jeden Person zu jedem Zeitpunkt aufspüren.“

 

Über die psychopathischen Kontrollfreaks:

 

Wir müssen uns gegen die Kontrolle wehren, die die Banker über uns haben wollen. Wenn ihr euch für ihre kommende Währung entscheidet, dann werdet ihr deren Sklaven sein. Darum haben wir wiederholt vorgeschlagen, das System zu verlassen und ihnen die Gefolgschaft aufzukündigen. Schichtet in Edelmetalle um und benutzt den Dollar nur wenn es sein muss. Und BENUTZT NICHT die neue digitale Eine Welt Währung. Werdet so unabhängig wie möglich. Öffnet eure Augen und erkennt was getan wird. Die Regierung wird die Neue Weltordnung nicht stoppen. Es läuft genau nach Plan. Der einzige Weg um das aufzuhalten ist, dass wir alle zusammenstehen und unsere eigene freie Gesellschaft erschaffen, indem wir ihre Forderungen ablehnen, sonst werden wir ihre Sklaven.


 

https://libertyblitzkrieg.com/2020/06/15/trust-no-one/#more-65311

 

Trau keinem

von Michael Krieger, 15.06.2020

 

Hallo

Ein seltsames Spiel.

Der einzige Gewinnzug ist, nicht zu spielen.

 

Der Titel des heutigen Beitrags sollte nicht wörtlich genommen werden. Ich vertraue einer Menge Leute. Ich vertraue Freunden, die über die Jahre ihre Vertrauenswürdigkeit bewiesen haben. Ich vertraue meiner Familie. Menschen in meinem Leben zu haben, die ich liebe und denen ich vertraue, das macht alles weitaus sinnvoller und angenehmer. Ich hoffe, dass auch die Menschen, die das hier lesen, über die Jahre einen Kreis aus Vertrauen aufgebaut haben.

 

Andererseits sollte man niemandem und nichts ohne guten Grund vertrauen, und wenn jemand oder etwas dir einen Grund liefert, ihm nicht zu trauen, dann sollte man das nie vergessen. Je mehr Macht eine Person oder Institution in der Gesellschaft besitzt, desto weniger vertrauenswürdig wird sie. Ich sage das nicht, weil es Spaß macht zynisch zu sein. Ich sage das, weil meine Lebenserfahrung das bestätigt hat.

 

Allein im 21. Jahrhundert hat man mir gute Gründe geliefert, allen möglichen Dingen um mich herum zu misstrauen, einschließlich der US-Regierung (eigentlich allen Regierungen), den Geheimdiensten, Politkern, den Massenmedien, Wall Street und Silicon Valley, um nur ein paar zu nennen. Diese Machtzentren bilden die „Gesellschaft“ wie wir sie im Jahr 2020 kennen. Es ist eigentlich eine massive Konzentration gesetzloser finanzieller und politischer Macht, die unter dem Deckmantel vordergründig ehrenwerter Institutionen eine ungezügelte Kriminalität verhüllen. Absolut bemerkenswert, wie viele Menschen immer noch diesen beweisbar nicht vertrauenswürdigen Organisationen und Industrien vertrauen, was sowohl die Macht der Propaganda beweist als auch den Trost der Verleugnung.

 

Allerdings beginnt sich die Lage an dieser Front eindeutig zu verschieben. Da immer mehr Menschen erkennen, dass das System darauf ausgelegt ist, gegen sie zu arbeiten, werden immer mehr Menschen die gängige Meinung ablehnen und nach einem alternativen Rahmen suchen. Leider kann dieser nächste Schritt ebenso tückisch sein, und es ist wichtig, nicht vom Regen in die Traufe zu kommen.

 

An dieser Stelle kommen die Sozialen Medien ins Spiel. Sie bieten eine endlose Reihe von Meinungen und Analysen, die man nicht in den Massenmedien findet, aber sie sind auch voll von schlechten Akteuren, professionellen Propagandisten und Betrügern. An diesem Punkt weiß jeder, dass die Sozialen Medien das neue Informationsschlachtfeld sind, so dass jeder Charakter oder jede Institution mit böswilligen Absichten aggressiv in dieser Arena mitspielt und das oft mit Koffern voller Geld. Die Scharlatane bei MSNBC werden euch glauben machen, dass es nur die Russen oder Chinesen sind, aber jede Regierung und jedes einzelne Sonderinteresse auf diesem Planeten ist jetzt daran beteiligt. Sie alle sind in der einen oder anderen Form in Sozialen Medien präsent und versuchen, euch in eine bestimmte Richtung zu drängen, die normalerweise nicht in eurem besten Interesse ist.

 

Es hat eine Weile gedauert, aber ich habe endlich erkannt, wie unbedacht und verräterisch die Soziale Medien sind, wenn ein großes Nachrichtenereignis eintrifft. Wichtige Argumente verlieren schnell alle Nuancen und verkommen zu binären Gesprächspunkten und Agenden. Die Menschen spalten sich in Teams auf in einer Weise, die dem traditionellen und jetzt weitgehend diskreditierten rot/blauen politischen Theater sehr ähnlich ist. (Anm.d.Ü.. In Deutschland würde man sagen: das schwarz-rote Theater) Bei Covid-19 hat es den Anschein, dass die eine Hälfte von Twitter denkt, es handele sich um ein Ereignis auf Extinction-Level, während die andere Hälfte davon überzeugt ist, dass das Ganze ein Schwindel sei. In der Zeit nach George Floyd hat man entweder die zivilen Unruhen angefeuert oder wollte das Militär einschalten. In zunehmendem Maße wird man, wenn man sich nicht in einem von zwei fabrizierten Lagern befindet, in irgendeiner Angelegenheit niedergebrüllt und geächtet. Das ist nicht die Art von Diskussion wegen der ich hier bin.

 

Als jemand, der Twitter über die Jahre sehr geschätzt hat, so bin ich doch im Gebrauch viel vorsichtiger geworden und wo ich meine Aufmerksamkeit und Energie hinlenke. Es erinnert mich an Mos Eisley in Star Wars, ein mieses Nest aus Abschaum und Niedertracht, aber gleichzeitig ein Ort, an dem man sich mit Han Solo treffen und ein Raumschiff bekommen konnte.

 

Wenn wir voranschreiten, wird es sich anfühlen, als würde die Welt untergehen, und in gewisser Weise wird es auch so sein. Nein, die Welt geht nicht buchstäblich zu Ende, aber eine bestimmte Art von Welt geht zu Ende, und es wird für viele Menschen äußerst schwierig sein, den Unterschied zu erkennen, während es geschieht. Dies wird wahrscheinlich zu vielen weiteren Episoden des Massenwahnsinns führen, da professionelle Manipulatoren Millionen und Abermillionen orientierungsloser Menschen ausnutzen. Priorität Nummer eins sollte sein, während dieser Zeit am Tor seines Verstandes Wache zu halten, um nicht zum Opfer zu werden.

 

Wir leben in einem Zeitalter der Massenkorruption, der massenhaften Ausplünderung durch Oligarchen und des massenhaften institutionellen und strukturellen Zusammenbruchs.

 

Wir leben auch in einem Zeitalter der Massenmanipulation, der Massenhysterie und der psychologischen Massenkriegsführung.

 

Die Navigation durch diese beiden Realitäten wird immer schwieriger werden.

 

Michael Krieger (@LibertyBlitz) 12. Juni 2020

 

Das Beste, was ihr von jetzt an tun könnt, ist, eure Zeit und Energie so produktiv wie möglich zu nutzen. Wir werden mehr als je zuvor Bauherren, Schöpfer und Erfinder brauchen, denn wir sind über den Punkt hinaus, an dem wir die Sache wieder in den Griff bekommen. Wir werden neu erschaffen, neu erfinden und neu aufbauen müssen, und all dies muss aus dem Bewusstsein heraus geschehen, etwas zu erschaffen, das sowohl besser als auch nachhaltig ist. Wir müssen schöner und widerstandsfähiger werden, wenn andere hässlich und verwirrt werden. Konzentriert euch auf das, was in eurer Fähigkeit zur Kontrolle liegt, und denkt immer daran, dem Irrsinn zu widerstehen.


https://www.globalresearch.ca/second-wave-another-coronavirus-hoax/5716083

 

Ist die „Zweite Welle“ ein weiterer Coronavirus-Schwindel?

 

Von Ron Paul, 16.06.2020

 

 

Erst vor einer Woche oder so haben uns die Massenmedien und Tausende Repräsentanten der „medizinischen Gemeinde“ erzählt, wir müssten die „Bleibt zuhause“-Anordnungen vergessen und auf die Straße gehen, um gegen den Tod von George Floyd durch die Hand der Polizei zu demonstrieren. Der Covid-19 Virus wird jene Menschen, die gegen diese Ungerechtigkeit protestieren, nicht behelligen, sagten sie. Das Virus greift nur Menschen an, die nach draußen gehen um gegen die Quarantäne-Anordnungen zu protestieren.

 

Jetzt, nachdem Tausende von Geschäften – viel von ihnen mit farbigen Besitzern – nur noch Ruinen sind und unschuldige Menschen in den Innenstädten nirgendwo mehr ihre Grundnahrungsmittel einkaufen können, haben die Massenmedien mit ihrer Nonstop-Berichterstattung über die Proteste aufgehört. Letzte Woche haben alle plötzlich gleichzeitig eine neue Angststory ausgepackt, um die Massen zu terrorisieren: eine „Zweite Welle“ des Coronavirus ist da. Sie betrifft jene Staaten, die es gewagt haben, ihre Geschäfte zu „öffnen“ und zu einem relativ normalen Leben zurückzukehren.

 

Texas, Florida und Kalifornien wurden ausgewählt, um dem Rest des Landes Angst einzujagen, in dem Glauben, wenn man es wagen würde, sein Haus zu verlassen, dann fängt man sich den Coronavirus ein und stirbt. Es gäbe einen „Anstieg“ bei den Corona-Fällen, haben sie behauptet. Lustig, noch vor einem Monat haben sie gefordert, dass wir die Tests massiv erhöhen, was genau diesen „Anstieg“ der Corona-Fälle produziert hat, was die verängstigten Behörden dazu bewegen soll, die unglaublich zerstörerischen Stay-at-Home Anordnungen wieder einzuführen.

 

Hier in Texas, in jenem Bezirk zu dem Houston gehört, warnt uns die junge Richterin, die irgendwie die Macht übernommen hat, um die drittgrößte Stadt der Vereinigten Staaten lahmzulegen, dass sie Harris County wieder lahmlegen könnte, um die „Zweite Welle“ zu bekämpfen. Sie drohte sogar damit, wieder Millionen Dollar in ein „Feldlazarett“ in einem Fußballstadion in Houston zu stecken, das in der „Ersten Welle“ nicht einen einzigen Corona-Patienten gesehen hat. Man kann sich leicht vorstellen, welche politisch verknüpften Firmen mit den Verträgen für offensichtlich unnötige Krankenhäuser Millionen einschieben. Tausende Krankenhausbetten in Houston sind frei, während Krebspatienten ihre Untersuchungen und dringend nötigen Behandlungen verweigert wurden.

 

Wie der ehemalige Kongressabgeordnete David Stockman hervorhebt: Die aktuellen Coronavirus-Zahlen unterstützen in keinster Weise die Annahme der Medien, dass eine „Zweite Welle“ über Texas hinwegziehen wird. Stockman informiert uns, dass in Texas die „gemeldete Infektionsrate von 256 pro 100.000 nur 10% der echten „Hot Spots“-Rate von 2.477 pro 100.000 in den fünf Bezirken von New York City beträgt; und dass die Sterblichkeitsrate von 6,2 pro 100.000 bei nur 3% der New Yorker Rate von 196 pro 100.00 beträgt.“

 

Es gibt keine „Hot Spots“ in Texas. Das ist nur ein weiterer Medien-Hype.

 

Witzig, dass sie es nicht wagen Georgia zu erwähnen. Dort haben die Geschäfte auch wieder geöffnet und es gibt überhaupt keinen „Anstieg“.

 

Die gleichen Leute, die mehr Tests forderten, schreien jetzt, wir müssten die Wirtschaft wieder lahmlegen, weil diese Tests – die notorisch unzuverlässig sind – mehr Corona-Fälle zeigen würden. Es handelt sich um eine Krankheit, die 99,9% der Infizierten überleben! Aber 40 Millionen Menschen sind arbeitslos und Tausende von Leben werden durch den Lockdown beendet – aber das wird nie erwähnt.

 

Hier läuft etwas anderes ab und es hat überhaupt nichts mit öffentlicher Gesundheit zu tun.


 

https://wallstreetonparade.com/2020/06/blackrock-authored-the-bailout-plan-before-there-was-a-crisis-now-its-been-hired-by-three-central-banks-to-implement-the-plan/

 

 

 

Wenn der BlackRock-Bock zum Gärtner wird

 

 

 

BlackRock hat den Bailout-Plan autorisiert, bevor es eine Krise gab – und jetzt wurde BlackRock von drei Zentralbanken angeheuert, um den Plan umzusetzen

 

 

 

von Pam Martens und Russ Martens, 05.06.2020

 

 

Die BlackRock-Autoren von „Going Direct“

 

(l.o. Stanley Fischer, r.o. Philipp Hildebrand,

 

l.u. Jean Boivin, r.u. Elga Bartsch)

 

 

 

Es nennt sich „Going Direct“. Das ist der finanzielle Bailout-Plan, der von ehemaligen Zentralbankern entworfen und formuliert wurde, die jetzt auf der Gehaltsliste von BlackRock stehen, einem Investment-Manager mit $7 Billionen an Aktienfonds und Anleihen. Der Plan wurde im August 2019 beim G7 Gipfel der Zentralbanker in Jackson Hole, Wyoming bereitgestellt – Monate bevor die Öffentlichkeit etwas von der Finanzkrise ahnte. Einen Monat später, am 17. September 2019, startete die Federal Reserve ein Repo-Notfall-Programm, mit Hunderten Milliarden Dollar pro Woche an Anleihen, die direkt (Going Direct“) in die Handelshäuser der Wall Street wanderten.

 

https://wallstreetonparade.com/2020/01/federal-reserve-admits-it-pumped-more-than-6-trillion-to-wall-street-in-recent-six-week-period/

 

(Die Federal Reserve gibt zu, dass sie in den vergangenen sechs Wochen mehr als $6 Billionen in die Wall Street gepumpt hat)

 

 

 

Der BlackRock-Plan fordert die Verwischung der Linien zwischen öffentlicher Finanzpolitik und der Geldpolitik der Zentralbanken – genau das, was das US-Finanzministerium und die Federal Reserve heute tun. BlackRock wurde jetzt von der Federal Reserve, der Bank of Canada und Schwedens Zentralbank, der Riksbank angeheuert, um Schlüsselpunkte des Plans umzusetzen. Drei der Autoren des Plans von BlackRock haben zuvor als Zentralbanker in den USA, Kanada und der Schweiz gearbeitet.

 

 

 

Die Autoren schrieben in dem Weißbuch, dass "in einem Abschwung die einzige Lösung in einer formelleren – und historisch ungewöhnlichen – Koordinierung der Geld- und Fiskalpolitik besteht, um wirksame Impulse zu geben".

Wir verstehen jetzt, warum der US-Kongress zum ersten Mal in der Geschichte der Fed Steuergelder in Höhe von 454 Milliarden Dollar übergab, ohne eine sinnvolle Debatte zu führen, um Verluste auf toxische Vermögenswerte der von ihr beaufsichtigten Wall-Street-Banken aufzufressen. Die Fed plant, die 454 Milliarden Dollar in einen Rettungsplan in Höhe von 4,54 Billionen Dollar zu investieren und mit Rettungsaktionen direkt („Going direct“) in den Markt für kommerzielle Papiere, Geldmarktfonds und eine Reihe anderer Märkte zu gehen.

 

(Anm.d.Ü.: Hier erkennt man schön die Wirkungsweise des “fractional banking“, des Mindestreservensystems, wenn sich eine Einlage in einen verzehnfachten Kredit verwandelt)

 


Der BlackRock-Plan erklärt auch, warum die Fed BlackRock zum ersten Mal in der Geschichte beauftragt hat, "direkt" zu gehen und 750 Milliarden Dollar sowohl in primären als auch in sekundären Unternehmensanleihen und Anleihe-ETFs (Exchange Traded Funds) aufzukaufen, ein Produkt, bei dem BlackRock einer der größten Anbieter der Welt ist. Was noch mehr Empörung hervorruft, ist die Tatsache, dass das von BlackRock durchgeführte Programm 75 Milliarden Dollar der 454 Milliarden Dollar an Steuergeldern erhält, um die Verluste aus den Käufen von Unternehmensanleihen aufzufangen, zu denen auch die eigenen ETFs gehören, die die Fed im Rahmen des Programms kaufen darf.

Hubschraubergelder sind auch im BlackRock-Plan aufgeführt, was erklärt, warum gleichzeitig mit den 454 Milliarden Dollar, die der Kongress im Rahmen des CARES-Gesetzes für die Fed bereitgestellt hat, auch "direkt" fiskalische Anreize gewährt wurden, und zwar in Form von 1200-Dollar-Schecks und direkten Einzahlungen an die kleinen Leute in Amerika sowie Darlehen und Zuschüsse im Rahmen des Paycheck Protection Program an kleine Unternehmen.

Eine Maßnahme des BlackRock-Plans, die in den USA mit Sicherheit einen breiten öffentlichen Widerstand erfahren wird, ist der Vorschlag, dass die Zentralbanken Aktien (Aktien) kaufen. So schreiben die Autoren

 

 

 

"Alle zusätzlichen Maßnahmen zur Stimulierung des Wirtschaftswachstums müssen über den Zinskanal hinausgehen und 'direkt' gehen – [mit] einer Zentralbank, die privaten oder öffentlichen Konten direkt Geld gutschreibt. Auf die eine oder andere Weise wird dies eine Subventionierung der Ausgaben bedeuten – und eine solche Maßnahme wäre von vornherein eher fiskalischer als monetärer Natur. Dies kann direkt durch die Fiskalpolitik geschehen oder durch die Erweiterung des geldpolitischen Instrumentariums um ein Instrument, das fiskalischer Natur sein wird, wie z.B. die Krediterleichterung durch den Kauf von Aktien. Dies impliziert, dass ein wirksamer Stimulus eine Koordinierung zwischen Geld- und Fiskalpolitik erfordern würde – sei es implizit oder explizit.“

 

 

 

In den Vereinigten Staaten befinden sich etwa 85 Prozent des Aktienmarktes im Besitz der reichsten 10 Prozent der Amerikaner. Der Kauf von Aktien würde die Vermögens- und Einkommensungleichheit, die bereits auf dem höchsten Stand seit den 1920er Jahren ist – einer Zeit, in der die Wall Street auch große Einlagenkreditinstitute besaß – nur noch vergrößern und beschleunigen.

Die Schweizerische Nationalbank, die Zentralbank der Schweiz, bei der einer der BlackRock-Autoren zuvor gearbeitet hat, verfügt bereits über massive Bestände an Einzelaktien, darunter 94 Milliarden Dollar an öffentlich gehandelten Aktien in den USA, wie aus ihrem Bericht vom 31. März 2020 hervorgeht, der bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht wurde.

Die BlackRock-Autoren des "Going Direct"-Plans sind:

Stanley Fischer: Fischer war von 2002 bis 2005 stellvertretender Vorsitzender der Citigroup. In der Finanzkrise von 2007 bis 2010 erhielt Citigroup die größte Rettungsaktion in der Geschichte des globalen Bankwesens, indem sie insgesamt 2,5 Billionen Dollar an revolvierenden Krediten von der Fed und weitere Milliarden von den Steuerzahlern erhielt. Fischer wechselte von der Citigroup, um von 2005 bis 2013 als Gouverneur der israelischen Zentralbank (Bank of Israel) zu dienen. (Er besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft in Israel und den USA.) Ein Jahr später wurde Fischer Gouverneur im US Federal Reserve Board und avancierte am 16. Juni 2014 zum Vizepräsidenten. Am 13. Oktober 2017 trat er von seinem Amt bei der US-Notenbank zurück und kam im Januar 2019 als Senior Advisor zu BlackRock.

Philipp Hildebrand: Hildebrand war von 2010 bis zu seinem abrupten Rücktritt Anfang 2012 Vorsitzender des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank. (Es gab einen Skandal, weil seine Frau, eine ehemalige Hedge-Fonds-Händlerin, mit Währungen handelte, während er Insider-Informationen über Zinssätze hatte). Hildebrand ist jetzt Vizepräsident von BlackRock und Mitglied des Global Executive Committee des Unternehmens.

 

https://www.reuters.com/article/us-switzerland-hildebrand/swiss-central-bank-chief-quits-over-wifes-currency-deal-idUSTRE8080RK20120109

Jean Boivin: Boivin ist der Leiter des BlackRock Investment Institute. Er kam 2014 zu BlackRock. Bevor er zu BlackRock kam, wurde Boivin im März 2010 zum stellvertretenden Gouverneur der Bank of Canada ernannt, wo er zwei Jahre lang tätig war. Boivin verließ die Bank of Canada im Oktober 2012, um stellvertretender Vizeminister im Finanzministerium zu werden und als stellvertretender Finanzminister Kanadas bei der G-7, der G-20 und dem Financial Stability Board zu dienen.

Elga Bartsch: Elga Bartsch leitet die Wirtschafts- und Marktforschung am Blackrock Investment Institute. Bevor sie zu BlackRock kam, war Bartsch Global Co-Head of Economics und Chief European Economist bei Morgan Stanley in London. Laut der Regierungsprüfung der Rettungsprogramme der Fed während der Finanzkrise 2007-2010 war Morgan Stanley nach der Citigroup der zweitgrößte Empfänger der Rettungsprogramme der Fed und erhielt insgesamt 2,04 Billionen Dollar in Form von revolvierenden, unter dem Marktzins liegenden Krediten.

Am 15. Mai kündigte die schwedische Zentralbank, die Riksbank, an, dass sie BlackRock beauftragen werde, um "eine Analyse des schwedischen Marktes für Unternehmensanleihen und eine Bewertung möglicher Gestaltungsoptionen für ein mögliches Programm zum Erwerb von Vermögenswerten aus Unternehmensanleihen" durchzuführen.

 

 

 

Die Bank of Canada gab im April bekannt, dass BlackRock als Berater für ihre Programme zum Kauf von Geldmarktpapieren, Provinzanleihen und Unternehmensanleihen eingestellt wurde.

 

https://www.bankofcanada.ca/2020/04/bank-canada-introduce-corporate-bond-purchase-program/

 

 

 

Die Federal Reserve hat BlackRock einen Vertrag ohne Gebot für die Verwaltung all ihrer Unternehmensanleihenprogramme erteilt.

 

 

 

Peter Ewart, ein in Prince George, Britisch-Kolumbien, ansässiger Schriftsteller, schrieb in der Prince George Daily News Folgendes über die Rolle von BlackRock bei der Durchführung von Zentralbankaktionen:

 

 

 

"Die Situation zeigt auch, dass das Wirtschaftssystem sowohl in Kanada als auch in den USA kein klassischer Kapitalismus ist, sondern ein Staatsmonopolkapitalismus, in dem Riesenunternehmen regelmäßig mit öffentlichen Geldern unterstützt werden und die Grenzen zwischen dem Staat und der Finanzoligarchie praktisch nicht vorhanden sind.“

 

 

 

In den USA schrieben 30 gemeinnützige Organisationen, darunter Friends of the Earth, U.S. Greenpeace, Public Citizen, Rainforest Action Network, der Sierra Club und Take On Wall Street, am 27. März einen Brief an den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell über die Rolle von BlackRock bei der Rettungsaktion. Die Gruppen riefen die Fed wie folgt auf:

 

 

 

"Indem die Fed BlackRock die volle Kontrolle über dieses Schuldenaufkaufprogramm überträgt, vermengt sie die Rollen von staatlichen und privaten Akteuren weiter. Dadurch macht sie BlackRock noch systemrelevanter für das Finanzsystem. Dennoch unterliegt BlackRock nicht der regulatorischen Kontrolle noch kleinerer, systemrelevanter Finanzinstitutionen".

 

 

 

Die Gruppen attackierten die Fed auch wegen ihrer "an keine Bedingungen geknüpften" Aufsicht darüber, wie BlackRock das Geld ausgibt, und schrieben:

 

 

 

"Soweit öffentlich bekannt ist, gibt es keine Bedingungen oder Einschränkungen dafür, welche Schulden gekauft werden oder was Unternehmen tun müssen, um sich für Schuldenkäufe außerhalb ihres Kreditratings zu qualifizieren. Dies könnte bedeuten, dass diese Unternehmen Aktienrückkäufe tätigen oder enorme CEO-Vergütungspakete bereitstellen könnten, obwohl diese Praktiken die Ungleichgewichte in den Unternehmensbilanzen verschärfen und ein wesentlicher Grund dafür sind, dass diese Unternehmen so anfällig für die gegenwärtige Krise sind. Das bedeutet auch, dass Industrien, die dem Klima – und damit auch dem Finanzsystem – aktiv schaden, bedingungslose Unterstützung erhalten könnten...".

 

 

 

BlackRock ist nicht nur ein bedeutender Vermarkter von Unternehmensanleihenprodukten. Seine Marke iShares umfasst eine riesige Liste aktienbasierter ETFs. Der Vorsitzende und CEO von BlackRock ist Laurence (Larry) Fink. Reuters berichtete im vergangenen Juli, dass Fink der Europäischen Zentralbank vorschlug, dass sie "Aktien kaufen müsse, um die europäische Wirtschaft anzukurbeln, und dass die Führungskräfte Wege finden sollten, um die Anleger dort zu einer 'Aktienkultur' zu bewegen".

 

 

"Aktienkultur" ist der Code für das, was Senator Bernie Sanders als "Sozialismus für die Reichen und einen rauen 'ihr seid auf euch allein gestellt'-Individualismus für alle anderen" bezeichnet.


https://kunstler.com/clusterfuck-nation/the-party-of-chaos-and-falsehood/

 

Die Partei des Chaos und der Falschheit

 

von James Howard Kunstler, 12.06.2020

 

 

Die USA sind in diesen Monaten des Affenzirkus um das Coronavirus dermaßen bekloppt geworden, dass eine Orgie aus Plünderung, Brandstiftung, zusätzlich zu dem gewaltigen Jobverlusten und Geschäftsaufgaben, die die Aktienmärkte immer weiter nach oben trieben, bis nahe an die Höchststände – bis sie gestern endlich in einem Moment von Selbstekel gekotzt haben wie ein Säufer, der Aftershave gesoffen hat. Die Nachrichten haben es jedoch kaum erwähnt, sie plagen sich schwer mit dem systemischen Rassismus ab, einem krankhaften Leiden, nicht unähnlich dem „Wahn“ aus Sigmund Freuds Zeit, dem erstaunlicherweise eine genaue Definition fehlt.

 

Da stellt sich die Frage: Wie viel von der Antwort auf die öffentliche Tötung eines George Floyd war eine künstliche Operation der Demokratischen Partei und deren Verbündeter in der Propagandaindustrie? Ich würde sagen ein sehr großer Teil, bedenkt man die Präsentation der Ereignisse in der New York Times und anderen Organen des ewigen Widerstands, die im existentiellen Kummer rund um die Anstößigkeit des Weiß-Seins schwelgen. Das gipfelte in dem falschen und widerlichen Ritual der Zerknirschtheit, das Pelosi und Schumer ablieferten, indem sie mit ihren Kente-Schals das Knie beugten. Innerhalb von ein paar weiteren Tagen wurden im Land mindestens vier Polizisten aus dem Hinterhalt durch Kopfschüsse getötet, aber für die gab es in der Öffentlichkeit keine Trauer.

 

 

Währenddessen sieht das Land unzählige, auf Handys aufgenommene Videoszenen junger Menschen in Flash Mobs, die einen Geschäftsbezirk nach dem anderen plündern, verwüsten und abfackeln – aber traut euren Augen nicht, denn das waren „zumeist friedliche Demonstrationen“ (Ali Velshi, MSNBC). Die Polizei stand meistens daneben und schaute zu, mit der Anweisung neue Märtyrer zu vermeiden, die die Flammen des Zorns anfachen könnten, die von den Moderatoren der Nachrichtensender entzündet wurden. Wie durch ein Wunder hat sich die Zurückhaltung der Polizei durchgesetzt, aber viele der verwüsteten und geplünderten Geschäfte werden nicht zurückkommen, und die Städte selbst werden auf ewig unter den erlittenen Verlusten leiden.

 

Der Widerstand der Demokratischen Partei glaubt anscheinend, dass dieses ganze Chaos und die falsche Scheinheiligkeit, die das entschuldigt, sich bei der kommenden Wahl zu ihrem Vorteil auswirkt. Vielleicht werden sie enttäuscht darüber sein wie das funktioniert, so wie sie in den drei Jahren vorheriger Schachzüge zum Sturz der Regierung und zur Machtergreifung mit allen erforderlichen Mitteln enttäuscht waren. Das Bild von ihnen löst sich auf in eine Partei der Arglist, des Verbrechens, der Nötigung und der Tyrannei. Selbst die Angst vor dem Coronavirus trägt den Beigeschmack der Manipulation durch den Widerstand in sich. In einem Moment wird die Bevölkerung in eine wirtschaftlich verheerende Abriegelung gedrängt, und dann plötzlich, an einem schönen Frühlingstag, werden sie dazu angestachelt, sich unter mürrische Massen von Straßenprotesten zu mischen, mit dem vorhersehbaren Ergebnis eines erneuten Anstiegs der Virusansteckung und der Möglichkeit einer zweiten Abriegelung. Wie bei vielen anderen Aktivitäten in unserem nationalen Leben in letzter Zeit handelt es sich um eine weitere gefakte Geiselnahme, und ihr, ratet mal, ihr seid die Geisel.

Ihr durchschaubarstes Kunststück ist die völlig falsche Erhebung von Joe Biden zu ihrem Präsidentschaftskandidaten. Jeder weiß, dass er nicht in der Lage ist, diese Aufgabe zu erfüllen und wahrscheinlich einen Wahlkampf nicht durchzustehen wird. Seine ausgefransten Äußerungen zu Ereignissen und Politik lassen Donald Trump wie Ralph Waldo Emerson klingen. Er hat eine Spur von Beweisen für Finanzverbrechen hinterlassen, die sich auf mindestens neunstellige Summen belaufen. Und natürlich, nach dem Motto „Believe all Women“, ist er ein sexueller Sittenstrolch. Alles an seinem öffentlichen Auftreten ist falsch, einschließlich seiner Haare, Zähne und seiner Seele.

In der vergangenen Woche stellten ihn seine Betreuer bei dem Staatsbegräbnis von George Floyd (per Video aus seinem Keller) als Chef-Trauerberater vor, begleitet von einem inspirierenden Musik-Soundtrack, um die Schein-Sentimentalität zu untermauern.

(Anm.d.Ü.: Ich konnte es nicht bis zum Ende ertragen)

 

Noch nie wurden so viele hohle Plattitüden in ein solches Gewand alternativer Realität für den öffentlichen Konsum verwoben. Am pathetischsten von allem war, dass das Publikum der Trauernden, bloße Requisiten, da das schwarze Amerika seit langem im Dienst der zynischen Partei steht, der Scharade folgte, dass George Floyd ein vorbildlicher Bürger und Vater war, der jetzt auf goldenen Flügeln zu dem hochgelegenen Ort schwebt, wo man kein Methedrin und Fentanyl braucht, um sich glücklich zu fühlen.

 

Ein paar Tage später sagte Terry McAuliffe, ein hohes Tier der Demokratischen Partei und Gefolgsmann von Clinton, bei einem Treffen der Getreuen, dass Joe Biden in seinem Keller eingesperrt bleiben sollte. In ein paar Wochen, da könnt ihr sicher sein, werden wir erfahren, dass die Partei gezwungen ist, Hillary Clinton als Ersatz für den armen Joe Biden zu berufen. Daran lasse sich nichts ändern. Man wird ihr die Wahl nicht verweigern, selbst wenn sie das Land zerstören muss, um es einzunehmen.


https://consentfactory.org/2020/06/10/the-worst-literal-hitler-ever/

 

 

 

Der schlimmste Hitler aller Zeiten

 

 

 

von C.J. Hopkins, 10.06.2020

 

 

 

 

Nun, der Minneapolis-Putsch des GloboCap-Widerstands scheint wohl nicht ganz nach Plan verlaufen zu sein. Wieder einmal hat Trump nicht den vollen Hitler gespielt, trotz all ihrer Versuche, ihn dazu zu bringen. Aber sie haben ihr Bestes gegeben. Es war mehr oder weniger eine Regimewechsel-Operation nach Drehbuch, oder eine „Farb-Revolution“, oder wie man es nennen will. Alles wichtigen Teile waren vorhanden. Alles was sie brauchten war, dass Trump sich selbst zum Diktator ernennt und das Kriegsrecht einführt, damit die Generäle einschreiten und ihn aus dem Amt entfernen konnten.

 

 

 

Zum Leidwesen der Resistance hat Trump das nicht getan. Stattdessen hat er das getan was er normalerweise so macht, nämlich sich selbst im internationalen TV zum Affen zu machen. Okay... das war zum Gruseln, aber es hat der GloboCap-Bande nicht ganz den Vorwand geliefert, den sie gebraucht hätten, um ihn mit Schimpf und Schande aus dem Oval Office zu verjagen. Unnötig zu sagen, aber das war unglaublich frustrierend. Nach vier Jahren eines Propaganda-Vorspiels haben wir da endlich den Moment der Wahrheit, und Adolf steht da und kriegt keinen hoch.

 

 

 

Dieser Kerl ist der buchstäblich schlimmste Hitler aller Zeiten.

 

 

 

Dennoch gebe ich, was Regimewechsel-Operationen angeht, und wenn man bedenkt, dass es eine inländische Operation war, also heikler als die üblichen ausländischen Versionen, dem Widerstand für ihre Bemühungen dafür eine 2+.

 

 

 

Also bevor meine „Verschwörungstheoretiker“-Leser zu aufgeregt werden, wohin ich mit dieser Kolumne steuere... Nein, dies war kein „Fake“ Aufstand. Im Zentrum des Ganzen stand ein authentischer Aufstand. Im Zentrum jedes Regimewechsel steht ein authentischer Aufstand, oder zumindest jene Sorte, die der GlobCap zuletzt ausgeführt oder versucht hat. Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien, die Ukraine, Bolivien, Venezuela; diese Dinge laufen ziemlich nach einem Schema ab.

 

 

 

Hier eine kurze Zusammenfassung wie das funktioniert.

 

 

 

Als Erstes braucht man einen zivilen Aufstand, Demonstrationen in großem Maßstab, Aufruhr, Plünderungen, willkürliche Gewalt und so weiter. Jedes „auslösende Ereignis“ reicht aus um das anzuschieben. Ist es einmal so weit, dann kann man es wachsen lassen und sich darauf konzentrieren. Ein großer Teil dieses Aufstands muss authentisch sein, also führt man am besten eine langjährige Propagandakampagne durch, um das Ziel zu delegitimieren und zu verteufeln, als eine Art verräterisches Hitler-Monster, das der für jedes größere Problem im Land verantwortlich ist. So wird es immer seine Schuld sein, egal welches auslösende Ereignis die Dinge ins Laufen bringt.

 

 

 

Man wird wollen, dass die örtlichen Regierungsbehörden diese zivilen Unruhen bis zu einem Punkt zulassen, an dem Randalierer und Plünderer durch die Stadtkerne ziehen und sowohl Luxusläden der Konzernketten und die örtlichen Kleingeschäfte verwüsten und ihre wehrlosen Besitzer brutal angreifen. Das muss nicht bedeuten, dass die örtlichen Behörden ihre Polizisten zurückpfeifen oder abziehen müssen. Im Gegenteil. Man will, dass sie ihre Cops loslassen, auf die Demonstranten, die Randalierer und auf Fernsehreporter (wenn möglich während einer Live-Übertragung), und ganz allgemein jeden verprügeln, der im Weg steht. Das Ziel ist, so viel Hass wie möglich gegen das Regime zu produzieren, das man beseitigen will. Und das erklärte Hitler-Ziel dazu zu zwingen, seine Geduld zu verlieren und überzureagieren. Man will also, dass die Dinge richtig hässlich werden.

 

 

 

Dann entfesselt man die Macht der Medien, um die Leute in hirnlose Rage gegen den auserwählten Hitler zu versetzen. Und ihre „renommierten“ Experten veröffentlichen Artikel, die fordern, ihn aus dem Amt zu jagen. Man bringt das Militär (und ehemaliges Militär) dazu, sich lautstark darüber zu äußern, dass dieser Hitler außer Rand und Band ist und kurz vor dem Faschismus steht. Dann wartete man darauf, dass dein Hitler überreagiert und versucht, das Militär zu rufen und eine Art von Kriegsrecht ausruft. Und an diesem Punkt kann man ihn beruhigt absetzen und so tun, als hätte die Demokratie an diesem Tag gesiegt.

 

 

 

Und an diesem Punkt sind die Medien, denn man muss die Mehrheit der Öffentlichkeit (d.h., nicht nur die Demonstranten und die Randalierer) davon überzeugen, dass die Dinge so außer Kontrolle sind und dein imaginierter Hitler so gefährlich geworden ist, dass ein Militärputsch die beste Lösung ist.

 

 

 

Und so sieht man Schlagzeilen wie diese:

 

 

 

Wir stehen am Rande einer Diktatur“ – CNN

 

 

 

Die Worte eines Diktators: Trumps Drohung, das Militär einzusetzen, erweckt den Eindruck von Faschismus“ – The Guardian

 

 

 

Donald Trump versucht, einen Rassenkrieg anzufangen“ – Rolling Stone

 

 

 

Setzt Trump jetzt ab“ – Slate

 

 

 

Die Trump-Präsidentschaft ist vorüber“ – The Guardian

 

 

 

Trump muss abgesetzt werden“ – The Washington Post

 

 

 

Und während die Medien ihr Spiel treiben, sollen ehemalige Mitglieder der Geheimdienstgemeinde (oder der Geheimpolizei) öffentliche Äußerungen wie diese abgeben:

 

 

 

Es sollte in der amerikanischen Gesellschaft – noch weniger in der Regierung – keinen Platz geben für jene Verkommenheit, wie sie täglich von Donald Trump zur Schau gestellt wird. Mitglieder des Kabinetts, die so etwas ermöglichen, verraten ihren Amtseid, indem sie einen zunehmend verzweifelten Despoten unterstützen.“ – John Brennan, ehemaliger CIA-Direktor

 

 

 

Dann bringt man die Politiker und das Militär ins Spiel. Worte wie diese sollten genügen:

 

 

 

Die faschistische Rede, die Donald Trump soeben abgeliefert hat, grenzt an eine Kriegserklärung gegen amerikanische Bürger. Heute Abend fürchte ich um unser Land und ich werde nicht aufhören, Amerika gegen Trumps Angriff zu verteidigen.“ – Senator Ron Wyden

 

 

 

Dies sind keine Worte eines Präsidenten. Das sind die Worte eines Diktators.“ – Senatorin Kamala Harris

 

 

 

'Es ist ein schmaler Grat zwischen der Toleranz des Militärs für fragwürdige parteiliche Schritte der letzten drei Jahre und dem Punkt, an dem das unerträglich wird', sagte ein pensionierter General.“ – The New York Times

 

 

 

Wir müssen jene im Amt zurückweisen und verantwortlich machen, die unsere Verfassung lächerlich machen... Wir können uns ohne [Trump] vereinen und die unserer Zivilgesellschaft innewohnende Stärke nutzen. Das wird nicht einfach, wie die letzten Tage gezeigt haben, aber wir schulden das unseren Mitbürgern; den vergangenen Generationen, die dafür geblutet haben, unser Versprechen zu verteidigen; und unseren Kindern.“ – General James „Mad Dog“ Mattis, ehemaliger Verteidigungsminister

 

 

 

Sobald die Generäle zu murren begannen, konnte man die Medien dazu bringen, das aufzubauschen, und zwar hart. Schlagzeilen wie diese bekommen die Aufmerksamkeit der Menschen:

 

 

 

Der Aufstand der Generäle“ – The Washington Pos

 

 

 

Der Aufstand der Offiziere“ – Slate

 

 

 

Präsident Trump steht vor einem unerhörtem Aufstand des Elite-Korps aus Ex-Militärführern und Präsidenten...“ – CNN

 

 

 

Der Wunsch des US-Präsidenten, den starken Mann zu spielen, wirft dringende Fragen auf, die amerikanische Generäle, die Wähler und die Verbündeten beantworten müssen.“ – Das Redaktionsteam des Guardian

 

 

 

Wenn möglich, dann ist es immer schön, wenn man... nun, sagen wir, 280 ehemalige Beamte der Nationalen Sicherheit zusammentrommeln kann, die sehr besorgt sind über den Zustand der Demokratie und „den Missbrauch des Militärs für politische Zwecke“, und sie spontan dazu bringt, sich gegenseitig anzurufen und gemeinsam einen Brief zu verfassen, in welchem euer Hitler beschuldigt wird, „die Amerikaner zu spalten“, was dann die Medien wiederum weit verbreiten können.

 

 

 

Und natürlich braucht man für die „gebildeten Klassen“ einen offiziellen Propagandisten wie Franklin Foer (der 2016 die Riesengeschichte über den nicht-existenten „Trump-Russland-Server“herausbrachte und für seinen Dienst am GloboCap mit einem lukrativen Autorenposten beim The Atlantic belohnt wurde), der jetzt daherkommt und erklärt, dass das, was passiert, eine lupenreine Regimechange-Operation ist (denn die „gebildeten Klassen“ muss man nicht übers Ohr hauen, die meisten sind eh schon auf deiner Seite). Etwas in der Art:

 

 

 

"Die Entscheidung von Twitter, die Beiträge von Trump als irreführend zu kennzeichnen, war ein entscheidender Moment ... sobald Twitter seine Regeln auf Trump anwendete – und für seine Entscheidung Anerkennung erhielt – setzte es versehentlich einen Präzedenzfall ... ein Kreislauf der Nicht-Kooperation wurde in Gang gesetzt. Lokale Regierungen waren die nächste Schicht der Elite, die sich Trumps Befehlen widersetzte. Nachdem der Präsident darauf bestanden hatte, dass die Gouverneure in seinem Namen die Straßen "dominieren", weigerten sie sich rundheraus, ihre Reaktion zu eskalieren. In der Tat lehnten New York und Virginia eine Bundesanfrage ab, Truppen der Nationalgarde nach Washington, D.C. zu entsenden. Sogar der Vorort Arlington, Virginia, zog seine Polizei ab, die zur Kontrolle der Menschenmenge am Lafayette Square ausgeliehen worden war. Als jede Elitegruppe Trump ablehnte, wurde es für die nächste schwieriger, sich guten Gewissens zu fügen. In der Taxonomie von Sharp hängt die Machtübernahme des Autokraten vollständig von der Loyalität der Streitkräfte ab. Wenn die Streitkräfte die Zusammenarbeit verweigern, ist der Diktator am Ende.“

 

 

Wie gesagt, es lief ziemlich genau nach Drehbuch.

Nach vier langen Jahren offizieller Propaganda, die darauf abzielte, die westlichen Massen davon zu überzeugen, dass Donald Trump buchstäblich Hitler ist, taten GloboCap, der liberale Widerstand und die Unternehmensmedien ihr Bestes, um die authentischen Proteste und Ausschreitungen, die routinemäßig nach der Ermordung eines unbewaffneten Schwarzen durch die Polizei auftreten, zu nutzen und ihn damit aus dem Amt zu entfernen. Es wäre eine spektakuläre Katharsis gewesen, ein passender Höhepunkt im Krieg gegen den Populismus, aber Trump weigerte sich, seine Rolle zu spielen ... also, OK, vielleicht ist er doch nicht so dumm, wie ich dachte, oder zumindest nicht völlig selbstmordgefährdet.

Wie dem auch sei, es ist immer noch ein großer Sieg für GloboCap. Trump gewaltsam aus dem Amt zu entfernen, ist und war schon immer ein Traum. Das Hauptziel des Krieges gegen den Populismus ist es, ihn und alle, die für ihn gestimmt haben, zu delegitimieren und zu dämonisieren (und Jeremy Corbyn und sogar Bernie Sanders und alle, die für sie gestimmt haben). Trump ist schließlich nur ein Symbol. Es ist die Unzufriedenheit mit dem globalen Kapitalismus (und seinen lächelnden, fröhlichen, wertlosen Werten und seiner post-ideologischen Ideologie), die der GloboCap mit aller Gewalt zerschlagen will, damit sie sich wieder der unerledigten Aufgabe zuwenden können, den gesamten Nahen Osten und alle anderen Länder, die nicht mitspielen, umzustrukturieren, das aufzulösen, was von der nationalen Souveränität übrig geblieben ist, und die Welt in einen großen Marktplatz zu verwandeln, wo es keine Faschisten geben wird, keine bösen Russen, keine religiösen Extremisten, keine rassistischen Statuen, keine anstößigen Filme oder Bücher oder Kunstwerke, keine unautorisierten Arsch-Clown-Präsidenten mehr, und jeder wird mit seinen digitalen Gesundheitszertifikats-Implantaten "kontaktverfolgt", und die Kinder werden in ihren kleinen "sozial distanzierenden" Boxen und Kreisen stehen und in der Schule durch ihre Anti-Virus-Masken das Coca-Cola-Titellied singen ...

Tut mir leid ... ich bin da etwas aus der Spur geraten. Ich habe vergessen, dass es hier ausschließlich um Rassismus und Polizeibrutalität geht, und um nichts anderes. Ich werde versuchen, mich von nun an an das Drehbuch zu halten, aber das könnte schwierig werden, angesichts meines "Privilegs". Vielleicht würde mir es helfen, wenn ich mich in ein Kente-Tuch wickeln und in der Öffentlichkeit auf die Knie gehen würde, meine Meinung zu korrigieren. Oder, ich weiß es nicht. Wie denkt ihr darüber?


https://stevenguinness2.wordpress.com/2020/06/14/an-insight-into-how-globalists-think-courtesy-of-the-trilateral-commission/

 

Dank der Trilateralen Kommission bekommen wir einen Einblick in das Denken der Globalisten

 

von Steven Guinness, 14.06.2020

 

 

Wenn von alternativen Analysten der Begriff „Globalisten“ benutzt wird, dann reagiert die Mainstream-Presse darauf für gewöhnlich mit dem Vorwurf, das sei ein antisemitischer Ausdruck, der sich auf den Glauben konzentriere, dass eine erwählte Gruppe mit jüdischem Glauben – die „Elite“ genannt – die Welt aus dem Hintergrund regiere. Wenn das nicht gelingt, dann ordnen es die Medien als einen abstrakten Ausdruck ein, der keine festgelegte Definition habe.

 

Der Grund dafür, warum die Medien sich nicht mit dem Konzept des Globalismus auseinandersetzen wollen, ist genau die Wahrheit, dass man sowohl die Institutionen als auch die Individuen definieren kann, die im Globalismus zuhause sind.

 

Um das zu illustrieren, lasst uns die Trilaterale Kommission als spezifisches Beispiel nehmen.

 

Ich schrieb zuletzt im Februar über die Trilaterale Kommission, als ich erörtert habe, wie die Organisation dabei war, sich selbst zu reformieren.

https://stevenguinness2.wordpress.com/2020/02/28/the-trilateral-commission-using-crisis-as-an-opportunity-to-reform/

 

Im Sommer 2019 veröffentlichten sie eine Broschüre mit dem Titel „Demokratien unter Stress: Die Erneuerung der Trilateralen Kommission zur Revitalisierung unserer Demokratien um die regelbasierte internationale Ordnung aufrecht zu erhalten“. In dieser Broschüre reden sie von einer „Neuentdeckung ihrer Wurzeln“, „Schärfung“ ihres Auftrags und dem Bedürfnis, ihre Mitgliedschaft zu „verjüngen“. Das Ganze basierte auf dem Ziel, die „regelbasierte globale Ordnung“ aufrecht zu halten und den „Herausforderungen“ des 21. Jahrhunderts zu begegnen.

 

Etwa zu jener Zeit Mitte Juni hielt die Trilaterale Kommission in Paris ihre Plenarsitzung 2019 ab. Während dieser Veranstaltung sprach die Nordamerika-Vorsitzende der Kommission, Meghan O'Sullivan (die auch im Vorstand des Council on Foreign Relations sitzt) ein paar Minuten über die Institution und die Rolle, die sie ab jetzt zu spielen gedenke.

 

Hier ein Zitat aus O'Sullivans Monolog, den man auf dem YT-Kanal der Trilateralen Kommission ansehen kann:

Wir sind eine Organisation von Menschen, die enge Verbindungen zu nationalen Regierungen haben, und oft bestimmen die Ideen, die wir im Privaten diskutieren, unsere eigene Sichtweise und fließen in unsere Diskussionen und Beratungen und Gespräche mit Menschen in Machtpositionen ein. Das wird immer noch so sein, aber heute müssen wir darüber nachdenken, wie wir Einfluss auf die breitere Debatte nehmen können. Wir leben nicht mehr in einer Welt, in der die Regierungen die einzigen sind, die die Zukunft beeinflussen können. In der Tat müssen wir in zunehmendem Maße über andere Einheiten als die eigentlichen Motoren des Wandels nachdenken, seien es Unternehmen oder Universitäten oder sogar Einzelpersonen. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir das Gespräch gestalten können, wie wir diese Gruppen einbeziehen können, in die wir investieren und uns für Lösungen einsetzen können.“

 

Und O'Sullivan schließt mit diesen Worten:

 

Und wir müssen vorankommen, unabhängig davon, ob wir unsere Regierungen dazu bringen können, unseren Rezepten und Empfehlungen zuzustimmen oder nicht.“

 

Das passt zu dem, was UN-Generalsekretär Antonio Guterres beim World Economic Forum im Januar 2020 sagte. Als er über seine Überzeugung redete, dass globale Probleme mit globalen Lösungen beantwortet werden müssen, sagte Guterres:

 

Manchmal erreichen wir etwas, manchmal scheitern wir, aber über eines können Sie absolut sicher sein – wir werden nicht ruhig dasitzen und auf einen Konsens der internationalen Gemeinschaft zur Lösung der Probleme warten, die wir diskutiert haben.“

 

Die Konsequenzen der Worte von O'Sullivan und Guterres lassen vor allem eines vermuten, nämlich dass die Organisationen, die sie vertreten, nicht ewig darauf warten werden, dass die nationalen Gesetzgeber Lösungen für globale Krisen umsetzen. Was sie zu sagen scheinen, ist, dass, wenn Regierungen nicht durch die Ratifizierung von Gesetzesinitiativen wie den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) (auch bekannt als "The Green New Deal") zum Handeln bewegt werden können, die einzige andere Möglichkeit darin besteht, es selbst in Angriff zu nehmen.

 

O'Sullivan meint, dass die Regierungen nicht mehr die einzigen Organe sind, die "die Zukunft beeinflussen" können, und dass jetzt der Moment gekommen ist, in dem "andere Instanzen als die wahren Motoren des Wandels" in Betracht gezogen werden müssen. Ihrer Meinung nach könnte dies eine Mischung aus Unternehmen, Universitäten und Einzelpersonen sein.

 

Zunächst einmal sind Unternehmen und Universitäten den Wählern gegenüber nicht rechenschaftspflichtig. Aber Institutionen wie die Trilaterale Kommission sind stark von Galionsfiguren der Konzernmultis und dem Bildungssektor bevölkert.

 

Hinter den Kulissen helfen sie bei der Formulierung der Politik mit dem Ziel, dass diese zur Umsetzung an die nationalen Verwaltungen weitergeleitet werden. Für einen Überblick über die Arbeitsweise der Kommission empfehle ich die Lektüre von "Trilaterals Over Washington", einem zweibändigen Buch, das Ende der 1970er Jahre von den Forschern Antony Sutton und Patrick Wood geschrieben wurde. Hier beschreiben die Autoren die Zusammensetzung der Kommission und gliedern die Machtstruktur in drei Teile: Die Operateure, die Propagandisten und Techniker, und die Machthaber. Ich habe jeden Prozess in einem bereits 2018 veröffentlichten Artikel kurz beschrieben (Order Out of Chaos: A Look at the Trilateral Commission).

https://stevenguinness2.wordpress.com/2018/06/12/order-out-of-chaos-a-look-at-the-trilateral-commission/

 

O'Sullivan stellt klar, dass die Trilaterale Kommission "enge Beziehungen" zu den nationalen Regierungen unterhält und dass die private Debatte innerhalb der Kommission sowohl deren eigene Sichtweise als auch "unsere Diskussionen und Beratungen und Gespräche mit Menschen in Machtpositionen" beeinflusst. Dies wird sich fortsetzen, aber es reicht nicht mehr aus. Jetzt wollen sie beginnen, einen größeren Einfluss auf die "breitere Debatte" auszuüben.

 

Mit „breiterer Debatte“ würde ich meinen, dass O'Sullivan damit dich und mich meint. Der nächste logische Schritt wäre für die Trilaterale Kommission, zu versuchen, eine mehrheitliche Zustimmung zu jenen Reformen zu erreichen, die sie in Kraft setzen will.

 

Wie können sie damit beginnen, dies zu tun? Lasst uns klarstellen, dass die Mitgliedschaft in der Kommission für Politiker, die in der Regierung sind, nicht erlaubt ist. Als der Mitbegründer der Institution, Zbigniew Brzezinski, 1977 in die Verwaltung von Jimmy Carter eintrat, verzichtete er auf seine direkte Zugehörigkeit zur Kommission. Das bedeutete jedoch nicht, dass Brzezinski mit den Zielen der Gruppe nicht mehr weitgehend einverstanden war. Tatsächlich kehrte Brzezinski nach seinem Ausscheiden aus dem offiziellen Amt in die Reihen der Kommission zurück.

 

Wie ich bereits erwähnt habe, ist der derzeitige Führer der oppositionellen Labour-Partei im Vereinigten Königreich, Keir Starmer, laut der Mitgliederliste vom Juni 2020 ein aktives Mitglied. Dies ist eine Tatsache, die weder auf Starmers eigener Website noch auf seiner offiziellen parlamentarischen Webseite oder in den nationalen Medien erwähnt wird.

 

Als er sich im Februar 2020 als Chef für die Labour-Partei bewarb, wurde Starters Verbindung zur Kommission weiterhin unterdrückt. Der Beweis dafür kam Mitte Februar, als sein Wahlkampfteam gezwungen war, zu leugnen, dass man illegal auf die Mitgliedsdaten der Labour-Partei zugegriffen hatte. Die Angelegenheit wurde in einer von Victoria Derbyshire moderierten Live-Debattensendung der BBC zur Sprache gebracht, in der ein Mitglied des Studiopublikums darauf hinwies, dass der Grund dafür, dass Starmer nicht mit einer offiziellen Untersuchung konfrontiert wurde, seine Mitgliedschaft in der Trilateralen Kommission war. Starmer wies die Behauptung sehr schnell zurück, und Derbyshire ging ebenso schnell zu einem anderen Mitglied des Publikums über.

 

Dies war eine ideale Gelegenheit, Starmer zu seiner Beteiligung an der Kommission zu befragen – zu fragen, worum es sich dabei handelt und wie dies seine politischen Überzeugungen und Motivationen beeinflussen könnte oder auch nicht. Stattdessen beschloss die BBC, das Thema zu ignorieren.

 

Starmer mag zwar in der Opposition sein, aber seine Mitgliedschaft ist relevant, weil die Kommission die Debatte durchdringt und versucht, die nationalen Verwaltungen dahingehend zu beeinflussen, dass sie global konzipierte Initiativen ergreifen. Starmer ist Teil dieses Prozesses.

 

Und es sollte noch einmal betont werden – von den 650 Parlamentsmitgliedern ist Starmer der einzige, der in die Kommission eingeladen wurde (die Mitgliedschaft erfolgt nur auf Einladung). Vielleicht liegt dies an seinen juristischen Fähigkeiten, denn von 2008 bis 2013 war er Direktor der Staatsanwaltschaft, der dritthöchste Staatsanwalt von England und Wales.

 

Sollte Starmer es jemals bis zum Premierminister schaffen, wird er seinen Posten in der Trilateralen Kommission aufgeben. Was er wahrscheinlich nicht aufgeben wird, ist seine Loyalität gegenüber der Trilateralen Sache.

 

An diesem Punkt stellt sich die berechtigte Frage, welche Autorität die Trilaterale Kommission besitzt, die es ihr erlaubt zu glauben, dass sie nationale Regierungen bei der Verfolgung globaler Ziele umgehen könnte. Schließlich handelt es sich um eine Kommission, die nicht gewählt wird, sondern in ihren Reihen Männer und Frauen hat, die auf nationaler Ebene gewählt werden. Es handelt sich um eine Kommission, die von Unternehmensinteressen dominiert und privat finanziert wird. Bei einer Sonderveranstaltung im Jahr 1998 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Trilateralen Kommission wurde eine Liste der finanziellen Unterstützer von 1973 bis 1998 veröffentlicht, auf der Namen wie Exxon Corporation, AT&T Foundation, The Coca-Cola Company, The First National Bank of Chicago, Morgan Stanley & Co und Goldman Sachs aufgeführt sind. Eine Liste für den heutigen Tag ist nicht ohne weiteres verfügbar.

 

Aus der Analyse der Mitteilungen der Kommission ergibt sich für mich die Sorge, dass sich die Sprache nun von der Konzentration auf die nationalen Administrationen zur Durchführung von Reformen hin zu den globalen Institutionen verlagert hat, die versuchen, dies selbst zu tun. Das ist praktisch Global Governance.

 

Mit dem Beginn von Covid-19 hat sich die Rhetorik über die Notwendigkeit, dass Regierungen sich hinter Initiativen wie den Zielen der nachhaltigen Entwicklung zusammenschließen und diese in nationales Recht umsetzen müssen, erheblich verstärkt. Und wenn sie das nicht tun? Nun, dann wir werden versuchen, es ohne euch zu tun, lautet die Botschaft. Wie Meghan O'Sullivan einräumt, "müssen wir vorankommen, unabhängig davon, ob es uns gelingt, unsere Regierungen dazu zu bewegen, unseren Rezepten und Empfehlungen zuzustimmen".


 

http://charleshughsmith.blogspot.com/2020/06/global-crisis-convergence-of-marx-kafka.html

 

Die globale Krise:

Die Verschmelzung von Marx, Kafka, Orwell und Huxley

 

von Charles Hugh Smith, 08.06.2020

 

 

Die globale Krise ist nicht bloß ökonomisch. Sie ist das Resultat grundlegender finanzieller, soziologischer und politischer Trends, wie sie von Marx, Kafka, Orwell und Huxley beschrieben wurden.

 

Die sich entfaltende globale Krise lässt sich am besten als die Konvergenz der von Marx, Kafka, Orwell und Huxley beschriebenen Dynamiken verstehen.

 

Beginnen wir mit Franz Kafka, dem Schriftsteller (1883-1924), der am eloquentesten die systemischen Ungerechtigkeiten allmächtiger bürokratischer Institutionen erfasst hat – die Entfremdung, die der unglückselige, in das bürokratische Geflecht verstrickte Bürger erfährt, die hirnlose Verfolgung Unschuldiger durch kleinliche Beamte und die dem zentralisierten Staat innewohnende Absurdität, die am besten in diesem Satz zum Ausdruck kommt: "Wir erwarten Fehler, nicht Gerechtigkeit"


Wenn dies nicht die aufschlussreichste Zusammenfassung des gegenwärtigen Augenblicks in der Geschichte ist, was dann? Als ausgebildeter und praktizierender Jurist verstand Kafka, dass der Kollateralschaden für Unschuldige umso größer und die Pervertierung der Justiz umso extremer ist, je mächtiger und stärker die Institution und ihre Bürokratie verwurzelt sind.


Wir leben in einem kafkaesken Alptraum, in dem allein der Verdacht rechtfertigt, dass die Regierung ihre Bürger bestiehlt, und ein nicht damit zusammenhängendes Verbrechen (Besitz von Drogenutensilien) zur Rechtfertigung von Diebstahl durch den Staat benutzt wird.

 
Wie in einem kafkaesken Alptraum steht der Staat über dem Gesetz, wenn er einen Vorwand braucht, um euer Auto oder Bargeld zu stehlen. Es gibt kein Verbrechen, keine Verhaftung, kein ordentliches Verfahren – der Staat droht nur damit, dass ihr den Mund halten und froh sein sollt, dass er euch nicht alles nimmt, was ihr besitzt.

 
All diese Formen der zivilen Beschlagnahmung sind gut dokumentiert. Einige würden zwar behaupten, die schlimmsten Missbräuche seien beseitigt worden, aber das ist alles andere als offensichtlich. Was offensichtlich ist, ist, wie lange diese Art von legalisierter Plünderung schon vor sich geht.
https://www.newyorker.com/magazine/2013/08/12/taken

 

Wenn der Staat unser Bargeld oder unser Auto auf bloßen Verdacht hin stiehlt, hat man keine andere Wahl, als entsetzlich kostspielige und zeitraubende rechtliche Schritte einzuleiten. Man hat also nicht mehr genug Geld, um seine Unschuld zu beweisen, nachdem wir dein Auto und dein Bargeld für schuldig erklärt haben?

 
Pech gehabt, Bursche... sei froh, dass du in einer falschen Demokratie lebst, mit einem falschen Rechtsstaat, einer falschen Justiz und einer Regierung mit dem offiziell sanktionierten Recht, dein Geld und deinen Besitz ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren zu stehlen – legalisierte Plünderung.

 
Sie müssen nicht ein Geständnis aus dir herausfoltern, wie es der NKWD/KGB in der ehemaligen Sowjetunion getan hat, weil dein Geld und dein Auto bereits schuldig sind.

 
Hier tritt Orwell in die Konvergenz ein, denn der Staat maskiert seine Ausbeutung und Machtergreifung mit köstlichen orwellschen Irreführungen wie "die Volkspartei", "demokratischer Sozialismus" und so weiter.

 
Orwell verstand, dass der ontologische Imperativ des Staates die Expansion ist, bis zu dem Punkt, an dem er jede Ebene der Gemeinschaft, der Märkte und der Gesellschaft kontrolliert. Sobald sich der Staat der Kontrolle der Bürger entzieht, steht es ihm frei, sie in einer parasitären Vorherrschaft auszubeuten, die das Spiegelbild des Monopolkapitals ist. Denn was ist der Staat anderes als ein Gewaltmonopol, Zwang, Datenmanipulation und die Regulierung privater Monopole?

 
Was ist die EU-Bürokratie in Brüssel anderes als die Perfektion eines staatenlosen Staates?

 
Wie Kafka prophezeite, hat die zentralisierte Bürokratie sowohl die Fähigkeit zur Orwellschen Verschleierung (hat jemand die 1.300 Seiten starken Kongressgesetze gelesen, außer denen, die das System zu ihrem privaten Vorteil ausnutzen?) als auch zu systemischer Habgier und Ungerechtigkeit.

 
Die Konvergenz läuft darauf hinaus: Es wäre unmöglich, so viel Reichtum zu plündern, wenn es den Staat nicht gäbe, um die "Regeln" der parasitären Raubzüge durchzusetzen.

 
Aldous Huxley sagte einen Zentralstaat voraus, der seine Bevölkerung durch Propaganda, Drogen, Unterhaltung und Informationsüberfluss dazu gebracht hat, "ihre Knechtschaft zu lieben". Seiner Ansicht nach überstieg die Energie, die erforderlich war, um die Einhaltung der Regeln zu erzwingen, die "Kosten" der Überzeugungsarbeit, und daher würden sich die Mächte der Finsternis für die Macht der Suggestion entscheiden.

 
Er umriss dies in einem Brief an George Orwell:

 

"Meine eigene Überzeugung ist, dass die herrschende Oligarchie weniger beschwerliche und verschwenderische Wege des Regierens und der Befriedigung ihrer Gier nach Macht finden wird, und diese Wege werden denen ähneln, die ich in Schöne Neue Welt beschrieben habe.“

 
Ich glaube, dass die Herrscher der Welt in der nächsten Generation entdecken werden, dass eine Konditionierung der Kinder und eine Narko-Hypnose als Regierungsinstrumente effizienter sind als Prügel und Gefängnisse, und dass die Lust auf Macht ebenso vollständig befriedigt werden kann, indem man Menschen dazu bringt, ihre Knechtschaft zu lieben, anstatt sie auszupeitschen und zum Gehorsam zu zwingen.

So weitsichtig er auch war, so konnte Huxley doch nicht die Macht der Mobiltelefonie, des Glücksspiels und der Hypnose/Sucht in sozialen Medien als konditionierenden Mechanismus für Passivität und Selbstabsorption vorhersehen. Wir fangen erst an, die immensen Sucht-/Konditionierungskräfte der 24/7-Mobiltelefonie und der Sozialen Medien zu verstehen.

 

Was würden wir über eine Droge sagen, die Menschen dazu veranlasst hat, auf Sex zu verzichten, um ihre Facebook-Seite zu checken? Was würden wir über eine Droge sagen, die junge Männer dazu veranlasst, mehr als 40 Stunden am Stück an einem Computer kleben zu bleiben, eine Besessenheit, die so akut ist, dass einige sogar sterben? Wir würden erklären, dass diese Droge viel zu stark und zu gefährlich ist, um allgemein verfügbar zu sein, jedoch sind Mobiltelefonie, Spiele und soziale Medien heute allgegenwärtig.

 

Knechtschaft gibt es in vielen Abstufungen und Formen. Sich darauf zu verlassen, dass die US-Notenbank unsere Renten- und Investmentfonds ständig stützt, damit sie in Wirklichkeit nicht zusammenbrechen, ist eine Form der Knechtschaft; am Ende verehren wir die Fed als unseren allmächtigen Finanzretter.

 

Dass die Fed nicht gewählt und unempfindlich gegenüber der Demokratie oder dem Willen des Volkes ist, wird vergessen; alles was zählt ist, dass wir unsere Knechtschaft ihr gegenüber lieben.

 

Der Zentralstaat hat die Macht, mit Helikoptern Bargeld auf Einzelpersonen zu werfen und mit Unternehmensrettungsaktionen Komplizenschaft zu kaufen. Da der menschliche Verstand gegen Heuchelei und Unaufrichtigkeit rebelliert – wir alle können einen Schwindel erkennen – überzeugen wir uns unbewusst von der Richtigkeit und Unvermeidbarkeit von Knechtschaft und Selbstbefangenheit.

 

Und auf diese Weise lernen wir unsere Knechtschaft zu lieben; wir überzeugen uns selbst davon, dass sie akzeptabel und normal ist und nicht gestört und zerstörerisch.

 

Ich habe diese Themen in meinen Büchern eingehend behandelt: „Widerstand, Revolution, Befreiung: Ein Modell für positiven Wandel“ und „Überleben+: Den Wohlstand für sich und die Nation strukturieren“.

 

https://www.amazon.com/gp/product/1468065084/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&tag=charleshughsm-20&linkCode=as2&camp=1789&creative=9325&creativeASIN=1468065084

 

https://www.amazon.com/gp/product/1449563449?ie=UTF8&tag=charleshughsm-20&linkCode=as2&camp=1789&creative=9325&creativeASIN=1449563449

 

Zu guter Letzt kommen wir zu Marx. Wie Marx erklärte, führt die Dynamik des Staatsmonopol-Kapitalismus zur vollständigen Dominanz des Kapitals über die Arbeit, sowohl auf den finanziellen als auch auf den politischen "Märkten", da Reichtum politischen Einfluss erkauft, der dann die Dominanz des Kapitals schützt und durchsetzt.

 

Marx erkannte auch, dass das Finanzkapital unweigerlich Anreize für Überkapazitäten schaffen und dem Industriekapital die Macht über Preise und Gewinne entziehen würde. Sobald es mehr Waren und Dienstleistungen gibt, als sich die Arbeitskräfte mit ihren Gewinnen leisten können, entsteht eine Finanzialisierung, die den Arbeitskräften Kredite gewährt, um die überschüssige Produktion des Kapitals zu kaufen und finanzielle Gewinne mit fremdfinanzierter Spekulation und Vermögensblasen zu erzielen.

 

Aber da die Arbeitseinkommen stagnieren oder zurückgehen, gibt es ein Endspiel der Finanzialisierung. Das Kapital kann überhaupt keine Gewinne mehr erzielen, es sei denn, die Zentralbanken stimmen zu, die absurd überbewerteten Vermögenswerte des Kapitals zu kaufen. Obwohl die Spieler sich einreden, dass dieses Arrangement nur vorübergehend ist, ist die von Marx beschriebene Dynamik fundamental und unaufhaltsam: Der Wahnsinn der Zentralbanken, die aus dem Nichts Währungen schaffen, um wahnsinnig überteuerte Vermögenswerte aufzukaufen, ist die letzte Krise des Spätkapitalismus, weil es keinen anderen Ausweg aus dem Zusammenbruch gibt.

 

Nachdem der Arbeit die Einkünfte und die politische Macht entzogen und der Überkapazität (d.h. der Globalisierung) und der Finanzialisierung jeden noch so kleinen Teil des Profits entzogen wurde, ist das Kapital nun vollständig davon abhängig, dass die geldverschlingenden Zentralbanken ihr Phantomkapital mit neu gedruckter Währung kaufen, eine Dynamik, die schließlich einen Zusammenbruch der Kaufkraft des Phantomkapitals der Zentralbanken (d.h. der Fiat-Währungen) auslösen wird.

 

Wenn es keinen Anreiz gibt, in reale Produktionsmittel zu investieren und nur noch den Anreiz, Gewinne abzuschöpfen, indem man die Federal Reserve vorwegnimmt, ist der Kapitalismus tot. Um Wallerstein zu paraphrasieren: "Der Kapitalismus ist für Kapitalisten nicht mehr attraktiv".

 

Wir können dies in der realen Welt selbst sehen: Wenn "erneuerbare Energien" so profitabel wären, wie einige behaupten, hätte sich das Privatkapital beeilt, jedes Projekt zu finanzieren, um ihre Gewinne aus dieser neuen Quelle immenser Profite zu maximieren. Doch wie Art Berman in "Warum der Start der Rakete für erneuerbare Energien fehlgeschlagen ist" erklärte, ist dies nicht der Fall gewesen. Vielmehr bleibt die "grüne Energie" in der einen oder anderen Form von staatlichen Subventionen abhängig. Wenn die Wasserkraft aus den "erneuerbaren Energien" herausgenommen wird, machen alle anderen erneuerbaren Energien (Sonne, Wind usw.) nur 4% des gesamten globalen Energieverbrauchs aus.

 

Die Stagnation Japans ist ein Beispiel für die Analyse von Marx: Japans Zentralbank hat 30 Jahre lang Billionen von Yen aus dem Nichts geschaffen und dieses Phantomkapital genutzt, um die überbewerteten Vermögenswerte der politisch dominanten staatskapitalistischen Klasse Japans aufzukaufen. Eine Politik, die zu langanhaltender Stagnation und sozialem Niedergang geführt hat. Ohne Chinas einmalige Expansion wäre Japans Wirtschaft vor Jahrzehnten in die Vergessenheit des Phantomkapitals gerutscht.

 

Kafka, Orwell, Huxley und Marx haben es vorausgesehen, und wir leben in der letzten Phase des grausamen und unhaltbaren Systems, das sie beschrieben haben. Es tut mir sehr leid, aber die Investition eures Phantomkapitals in FANG-Aktien, Tik-Tok und Virtual-Reality-Spiele werden das Phantomkapital nicht vor der wohlverdienten Auslöschung bewahren.


 

https://libertyblitzkrieg.com/2020/06/08/resist-the-crazy/#more-65133

 

Wehrt euch gegen den Irrsinn

 

von Michael Krieger, 08.06.2020

 

Es ist nicht Ziel des Lebens, auf der Seite der Mehrheit zu stehen,

sondern die Flucht davor, sich bei den Irren wiederzufinden.“ - (Mark Aurel)

 

 

Wo ist das Böse? Es ist jener große Teil in jedem Menschen, der grenzenlos hassen will, der mit Gott auf seiner Seite hassen will. Es ist jener Teil in jedem Menschen, der alles mögliche Hässliche so attraktiv findet – jener Teil in einem Schwachkopf, der so gerne bestraft und verteufelt und Krieg führen will.“ – Kurt Vonnegut, Mother Night

 

 

Als es sich letzte Woche so anfühlte, als würden die Dinge außer Kontrolle geraten, als die Amerikaner und Menschen auf der ganzen Welt mit endlosen Videos von Straßengewalt überschwemmt wurden, zusätzlich zu den reaktionären Rufen nach US-Militär in den Städten, da war die Versuchung groß, seinen Verstand und elementare Menschlichkeit zu verlieren.

 

Rund um mich herum sah ich dafür Beweise. Es lag eine finstere und bösartige Energie in der Luft, die alle möglichen Menschen erfasste, die sich normalerweise nicht in so etwas hineinziehen lassen.

 

Ich spüre da eine sehr finstere und bösartige Energie, die alle möglichen Menschen erfasst, Menschen, die sich normalerweise nicht in so etwas hineinziehen lassen.

 

Ich muss mich bewusst darum bemühen, mich und meine Gedanken nicht beeinflussen zu lassen. Wenn es euch auch so geht, versucht eure Vernunft zu bewahren.

 – Michael Krieger @LibertyBlitz 04.06.2020

 

Die Antworten auf diesen Tweet waren ermutigend und zeigten, dass viele andere das selbe verspürt haben und davon genauso verstört waren. Die allgemeine Verrücktheit der letzten Woche erinnerte mich an die Monate nach der Wahl von Donald Trump. In beiden Fällen wurde bei einer großen Anzahl von Menschen ihre Sicht auf die Welt bis ins Mark erschüttert. Ich denke, die Hauptursache dieser Erschütterung war in beiden Fällen, dass das Modell vieler Menschen über „das Normale“ plötzlich erschüttert wurde.

 

Beispielsweise war der Gedanke, dass Donald Trump zum Präsidenten gewählt wird, für viele derart undenkbar und besorgniserregend, dass sie nach seinem Sieg völlig den Verstand verloren haben. Bei einer anderen Gruppe wiederum haben die Bilder brennender amerikanischer Städte mit ausgiebigen Plünderungen einen Sprung in der Schüssel verursacht. Keine dieser Gruppen hat völlig verstanden, wie kaputt und korrupt die Wirtschaft und die Gesellschaft der USA geworden ist, und dass solche Dinge geschehen, wenn ein Staat zu kippen droht.

 

Die Reaktion auf die Wahl Trumps war bei den vielen dadurch Traumatisierten, ihn um jeden Preis aus dem Amt zu jagen, selbst wenn das die Verbreitung einer abartigen Russia-Gate-Theorie bedeutete, drei ununterbrochene Jahre lang. Vergleichbar mit der unbedachten Reaktion vieler auf die Unruhen, das Militär hineinzuschicken um das zu unterbinden. In beiden Fällen haben jene, deren Komfortzonen erschüttert waren, damit geantwortet, indem sie versuchten, die unangenehme Situation so schnell wie möglich verschwinden zu lassen. Niemand fragte warum.

 

Warum wurde Trump gewählt? Die Menschen sind wütend. Warum brach in den Städten ziviler Ungehorsam aus? Die Menschen sind wütend. Viele wütende Menschen, aber warum? Wir sollten versuchen, diese Frage sobald wie möglich ehrlich zu beantworten. Es gibt jede Menge gute Gründe, wütend zu sein.

 

Außer dein Leben ist in unmittelbarer Gefahr, so gilt: Die beste Antwort auf ein Ereignis, das dich bis ins Mark erschüttert, ist, einen Schritt zurückzutreten und tief durchzuatmen. Man muss das nicht mögen was geschieht, aber man sollte überlegen, wie eine produktive oder kreative Antwort auf die Situation aussehen könnte, anstatt sich sofort auf eine umgehend befriedigende, emotional aufgeladene, Reptilien-artige Antwort zu verlegen. Die Antwort auf eine Krise ist oft schlimmer als die Krise selbst.

 

Jemand hat mir gegenüber erwähnt, dass er seinen Freunden sagt: „Ihr müsst selbst der Torwächter eures Verstandes sein.“ Schon allgemein ein guter Rat, aber in Zeiten wie diesen besonders wichtig. Das ist zum Teil auch die Bedeutung von „bewusster“, ein Thema, über das ich in den letzten Jahren ausführlich geschrieben habe.

 

Für jene, die irgendwie bewusst leben, war es nie wichtiger, dies beizubehalten, denn so wie Bewusstsein sich entwickeln kann, so kann es sich auch zurückentwickeln. Ein Charakteristikum eines entwickelten Bewusstseins ist die Fähigkeit, seine eigenen Fehler und Verwundbarkeiten anzuerkennen. Es bedeutet, sich seiner Urinstinkte als Mensch bewusst zu sein, was bedeutet, zuzugeben, dass man das Vermögen für Liebe, Mitgefühl und Großzügigkeit besitzt, aber auch das Vermögen für Hass, Apathie und Selbstsucht.

 

Sich darüber ehrlich zu sein und es anzugehen, das ist der Schlüssel zur Entwicklung seine Bewusstseins, aber oft steht das Ego im Weg. Das Ego hat ein Bild, das es erhalten und schützen will, und handelt am Ende wie eine Straßensperre auf dem Weg zu einer nachhaltigen Selbst-Verbesserung. Das betrifft jeden und hält jeden in verschiedenem Ausmaß zurück.

 

Ein alter Cherokee unterrichtet seinen Enkel über das Leben. „In mir tobt ein Kampf“, sagt er zu dem Jungen.

 

Es ist ein schrecklicher Kampf und es kämpfen da zwei Wölfe. Der eine ist böse – er ist der Zorn, der Neid, der Jammer, das Bedauern, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, das Nachtragen, die Minderwertigkeit, Lügen, falscher Stolz, Überlegenheit und das Ego.“ Er sagt weiter: „Der andere ist der Gute – er ist die Freude, der Friede, die Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit, Freundlichkeit, Güte, Wohlwollen, Einfühlungsvermögen. Großzügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und Glaube. Der selbe Kampf findet auch in dir statt – und in jedem anderen Menschen auch.“

 

Der Enkel überlegt eine Minute und fragt dann seinen Großvater: „Welcher von den Wölfen wird gewinnen?“

 

Der alte Cherokee sagt nur: „Der, den du fütterst.“

 

Es ist wichtig zu verstehen, dass sich praktisch jeder als eine gute Person betrachtet. Diese Person am anderen Ende des politischen Spektrums, die du verachtest, hält sich selbst für einen gerechten Kämpfer für das Gute und Gerechte. Jeder betrachtet sich selbst in gewisser Weise so, mehr oder weniger, aber nicht jeder kann Recht haben. Also spalten wir uns selbst in Lager (Stämme), die unsere Ansicht darüber verstärken, wie Recht wir haben und wie großartig wir sind, und wie schlecht alle anderen sind. Das hindert uns daran zu sehen, wo andere Menschen herkommen, und es hindert uns daran, uns zu den wirklich großen Themen zu vereinigen, die uns alle betreffen.

 

Noch dazu gibt es Menschen, die diese menschliche Natur verstehen und es absichtlich gegen uns benutzen. Eine perfekte Zusammenfassung dessen, was sich jeden Tag über die Sozialen Medien abspielt, findet man in diesem Ausschnitt eines Kommentars, der vor kurzem bei The Prepared veröffentlicht wurde.

https://theprepared.com/blog/what-is-the-split-screen-effect/?utm_source=twitterjon&utm_campaign=blog&utm_medium=social

 

Man sollte auch daran denken, dass der Split-Screen-Effekt bedeutet, dass Medien-Leute jede Story erzählen können die sie erzählen wollen. So wie in dem Venezuela Clip oben gibt es bestimmte Medien, die sich auf die friedlichen und freudigen Teile der gegenwärtigen Proteste konzentrieren, und andere konzentrieren sich nur auf die Gewalt und das Chaos.

 

Diese ganze Zeug – das Schöne und das Hässliche – passiert wirklich und hat Bedeutung, aber man muss beim Gebrauch von Nachrichten extrem vorsichtig sein, um ein Gefühl für das zu bekommen, was wo passiert.

 

 

Oh, Ihr müsst sie nicht bekämpfen...

Ihr müsst nur die Leute mit den Mistgabeln davon überzeugen, dass die Leute mit den Fackeln

ihnen die Mistgabeln wegnehmen wollen.“

 

 

Ihr müsst der Hüter eures Geistes sein, und ihr müsst erkennen, dass Menschen ständig versuchen, euer Bewusstsein in einen Kampf- oder Fluchtzustand zu versetzen, in dem ihr formbar und leicht manipulierbar seid. Es gibt Zeiten im Leben, in denen Kampf oder Flucht angebracht ist, um zu überleben. Aber es ist kein gesunder Geisteszustand, in dem man einen ganzen durchschnittlichen Tag zubringt.

Man kann zum Verrückten beitragen oder man kann auf andere Weise beitragen. Eine neue Welt zeichnet sich am Horizont ab, aber wir müssen vorsichtig sein, wie wir sie aufbauen. Was die Welt jetzt dringend braucht, sind bewusstere Menschen. Aus dieser Quelle kann eine bessere Zukunft geboren werden.

 

*

 


Liberty Blitzkrieg ist eine werbefreie Website. Wenn Ihnen dieser Beitrag und meine Arbeit im Allgemeinen gefallen hat, besuchen Sie die Support-Seite, auf der Sie spenden und zu meinen Bemühungen beitragen können.
https://libertyblitzkrieg.com/support-liberty-blitzkrieg/


https://gilad.online/writings/2020/6/8/weimar-2020

 

Weimar 2020

 

von Gilad Atzmon, 08.06.2020

 

 

Habt ihr die merkwürdige Tatsache bemerkt, dass sich die Wall Street trotz des Lockdown, der Wirtschaftskrise, zig Millionen Arbeitsloser und zahlreicher bankrotter Unternehmen in Feierlaune befindet? Jim Cramer von CNBC untersuchte diese Anomalie vor einigen Tagen, sein Urteil: "Wir haben es hier mit einer V-förmigen Erholung des Aktienmarktes zu tun, und das hat fast gar nichts mit einer V-förmigen Erholung der Wirtschaft zu tun. Was hier geschieht, ist einer der größten Vermögenstransfers der Geschichte".

 

 

Wie kann sich der Markt erholen, wenn die Wirtschaft das nicht getan hat? Cramers Antwort ist so einfach. "Weil der Markt nicht die Wirtschaft repräsentiert; er repräsentiert die Zukunft des Großkapitals".

 

Cramer weist darauf hin, dass, während die kleinen Unternehmen wie die Fliegen umfallen, die großen Unternehmen – natürlich mit größerem Wohlstand – die Krise praktisch unbeschadet überstehen.

 

Cramer geht davon aus, dass der Transfer einen "schrecklichen Effekt" auf die USA haben wird. Wir erleben bereits einen Tsunami von Konkursen. Die wirtschaftlichen Folgen sind unvermeidlich. Bundesdaten zeigen, dass die Nation mit einer Arbeitslosenquote von 13,3 Prozent konfrontiert ist. Das Vermögen der US-Milliardäre stieg zwischen dem 18. März und dem 4. Juni um 565 Milliarden Dollar, während im gleichen Zeitraum von 11 Wochen 42,6 Millionen Amerikaner Arbeitslosenanträge stellten. Die Ergebnisse sind verheerend, wenn auch kaum eine Nachricht wert: Während das amerikanische Volk immer ärmer wird, werden die Reichen immer reicher.

 

Man sollte meinen, dass die amerikanische Linke und die progressiven politischen Institutionen als erste wegen dieser Entwicklungen alarmiert sein würden. Wir neigen dazu zu glauben, dass die Mäßigung der Reichen und ihrer Gier, die Sorge um die arbeitenden Menschen und der Kampf für Chancengleichheit und Gerechtigkeit im Allgemeinen die Hauptanliegen der Linken sind.

 

Die amerikanische Realität legt jedoch das Gegenteil nahe. Anstatt uns in einem erbitterten Kampf gegen die Wall Street und ihren Raubüberfall am helllichten Tag auf das, was vom amerikanischen Reichtum übrig geblieben ist, zu vereinen, investiert die amerikanische Linke ihre letzten Tropfen politischer Energie in einen "Rassenkrieg". Anstatt sich zu den ideologischen Grundwerten der Linken zu bekennen, nämlich: Klassenkampf, der uns zu einer wütenden Faust des Widerstandes gegen diesen Diebstahl und die Diskriminierung vereint, und ohne Rücksicht auf unsere Rasse, unser Geschlecht oder unsere sexuelle Orientierung, bringt uns die amerikanische Linke dazu, uns gegenseitig zu bekämpfen.

 

Das Schweigen der Linken zu den aktuellen "Vermögenstransfers" an der Wall Street ist kein Zufall. Die amerikanische Linke und die progressiven Institutionen werden finanziell von der Wall Street und von globalen Finanziers unterstützt. Diese Finanzierung bedeutet, dass die amerikanische Linke in der Praxis als eine kontrollierte Opposition agiert. Sie behält ihre Relevanz, indem sie soziale und rassische Spannungen aufrechterhält, die die Aufmerksamkeit von der Wall Street und ihren Verbrechen ablenken. Die so genannte "Linke" zögert auch, auf die Wall Street und ihren gegenwärtigen Diebstahl hinzuweisen, da eine solche Kritik, so legitim sie auch sein mag, von den jüdischen Institutionen, die sich selbst zur Polizei der öffentlichen Debatte im Westen ernannt haben, sofort als "antisemitisch" getadelt werden würde.

 

Es gibt reichlich Geschichte zu dieser spalterischen Politik der Linken und der Art und Weise, wie es oft damit endet, die Arbeiterklasse zu verraten. Der Zusammenbruch der deutschen Linken in den frühen 1930er Jahren ist wahrscheinlich die interessanteste Fallstudie dazu.

 

Vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch von 1929 war die faschistische Bewegung in Deutschland ein relativ marginales Phänomen, das aus verschiedenen konkurrierenden Fraktionen bestand. Bei den Wahlen von 1928 erhielt die Nazi-Partei 2,8 Prozent (810.000 Stimmen) der abgegebenen Stimmen. Doch dann führte der Zusammenbruch von 1929 zu einem raschen und starken Anstieg der Arbeitslosigkeit; von 1,2 Millionen im Juni 1929 auf 6 Millionen im Januar 1932. Inmitten der Krise ging die Produktion von 1929 bis Ende 1931 um 41,4 Prozent zurück, was zu einer sprunghaften Zunahme der Armut führte. Wie Millionen Amerikaner im Moment verbrachten Anfang der 1930er Jahre Millionen Deutsche viele Tage und Nächte in Lebensmittelschlangen.

 

Man sollte annehmen, dass der Zusammenbruch des Kapitalismus von den deutschen Kommunisten und Marxisten politisch gefeiert worden wäre, da die Deutschen sowohl die Hoffnung auf die "bürgerliche Demokratie" als auch auf den Kapitalismus verloren hatten. Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) hat, wie die Nazi-Partei, nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch ihre Macht exponentiell ausgebaut. Doch die deutsche Linke verpasste ihre goldene Chance. Trotz der Armut und der Sparmaßnahmen war es Hitler, der schließlich die Herzen und Seelen der deutschen Arbeiterklasse gewann. Bis zu den Wahlen im September 1930 hatte Hitler 18,3 Prozent und dann im Juli 1932 37,4 Prozent gewonnen. In nur vier Jahren erhöhten die Nazis ihre Unterstützung um 13 Millionen Stimmen.

 

Es ist viel über das Versagen der deutschen Linken, sowohl der Marxisten als auch der Kommunisten, geschrieben worden, Hitler und den Faschismus zu bekämpfen. Einige Marxisten sind ehrlich genug zuzugeben, dass es eigentlich die KPD war, ihre autoritäre und spalterische Politik, die den Weg für Hitler und den Nazismus geebnet hat.

 

Wie Stalin war auch die deutsche KPD schnell zur Hand, den Begriff "faschistisch" für alle politischen Gegner zu verwenden. In einem Akt der allmählichen Selbstmarginalisierung reduzierte sich die deutsche Linke in irrationalen politischen Lärm, der schließlich den Bezug zur Realität verlor. Die KPD war so weit davon entfernt, den politischen Umschwung in Deutschland zu verstehen, dass die KPD am 30. Januar 1933, dem Tag, an dem Hitler zum Kanzler Deutschlands ernannt wurde, törichterweise erklärte: "Nach Hitler werden wir die Macht übernehmen!"

 

Wie die amerikanische radikale Linke heute kämpfte die KPD von 1929 bis 1933 in Straßenschlachten gegen die Nazis. Diese Kämpfe kosteten Hunderten von Nazis und KPD-Mitgliedern das Leben. Aber 1933 zahlte keine politische Gruppe einen so hohen Blutpreis wie die KPD. Fast ein Drittel der KPD-Mitglieder landete im Gefängnis.

 

Es ist bemerkenswert, dass einer der beunruhigendsten Aspekte linker Politik die eigentümliche Tatsache ist, dass Agitatoren, die behaupten, von der "Dialektik" inspiriert zu sein, blind für ihre eigene ideologische Vergangenheit erscheinen. Infolgedessen sind sie von der Gegenwart losgelöst und völlig von einem Konzept der "Zukunft" entfernt.

 

Ich sage schon seit einiger Zeit, dass Trump oft die richtigen Entscheidungen trifft, wenn auch immer aus den falschen Gründen. Zum Beispiel erklärte er im Namen des 1. Verfassungszusatzes dem Autoritarismus der sozialen Medien den "Krieg". Obwohl dies eindeutig das richtige Ergebnis ist, ist Trump nicht durch irgendeine echte Sorge um "Redefreiheit" oder "Menschenrechte" motiviert. Er ist einfach verärgert, dass seine Tweets einer "Faktenprüfung" unterzogen werden. Die Linke neigt seltsamerweise dazu, falsche Entscheidungen zu treffen, wenn auch meist aus guten Gründen. Der Kampf gegen Rassismus ist zweifellos ein wichtiges Ziel; die Bekämpfung der amerikanischen Polizeibrutalität oder der Rassendiskriminierung ist ein großer und entscheidender Kampf, aber das Schüren eines Rassenkonflikts ist der schlechteste Weg zur Beseitigung von Rassismus und Diskriminierung. Eine solche Taktik wird die Kluft, die die amerikanische Arbeiterklasse bereits spaltet, nur noch vertiefen. Ich frage mich, ob diese Kluft genau das ist, was die amerikanische Linke zu erreichen versucht: Wird sie möglicherweise dafür bezahlt?

 

Heute, da sich die amerikanischen Progressiven und Linken auf einen langen unerbittlichen Kampf vorbereiten, habe ich einen kleinen Rat anzubieten. Die Geschichte lehrt uns, dass der Faschismus immer dann siegt, wenn die Bedingungen für eine marxistische Revolution perfekt sind. Wenn ihr auf einen Rassenkonflikt und eine weitere Zersplitterung der amerikanischen Gesellschaft drängt, so bedenkt, dass ihr am Ende vielleicht auf eine echte Trump-Figur (im Gegensatz zu Donald) stoßen werdet, die vielleicht in der Lage ist, Amerika zu vereinen und es wirklich großartig zu machen, aber ihr werdet euren Platz darin nicht finden.


 

https://www.zerohedge.com/political/establishment-only-dislikes-trump-because-he-puts-ugly-face-empire

 

Das Establishment mag Trump nur deshalb nicht,

weil er dem Imperium ein hässliches Gesicht verleiht

 

von Caitlin Johnstone, 06.06.2020

 

 

Barack Obama hat über die Black Lives Matter Demos, die heute in Amerika stattfinden, seine oberflächliche Rede gehalten. Und sie war genauso voller schöner Worte wie inhaltsleer...

Präsident Obama: „Ich möchte jene Leute in der Exekutive loben, die die Ziele zu einem neuen Denken im Polizeidienst mittragen.“

 

...wie man das von einem Präsidenten erwartet, der acht Jahre lang die progressive Bewegung gelähmt hat, mit dem Märchen aus leerer Hoffnung, während er die selben mörderischen und unterdrückerischen Pläne wie seine Vorgänger verfolgt hat.

 

Der frühere Präsident redete über nötige Veränderungen, so als wäre er nicht zwei ganze Amtszeiten der mächtigste Politiker Amerikas gewesen, und er lobte die Polizeibeamten des Landes indem er sagte, die „überwiegende Mehrheit“ von ihnen würden das Volk schützen und ihm dienen, und er ermutigte sie dazu, weiterhin leere Solidaritätsgesten gegenüber den Demonstranten zu machen, damit die sich beruhigen.

 

Ich möchte jene Leute in der Exekutive würdigen, die die Ziele zum Neudenken im Polizeidienst mittragen“, sagte Obama. „Denn es gibt da draußen Leute, die ihren Eid geschworen haben, euren Gemeinden zu dienen, euren Staaten [die] einen schweren Job haben, und ich weiß, dass ihr über die Tragödien der letzten Wochen genauso erzürnt seid wie viele der Demonstranten. Wir sind deshalb dankbar für die große Mehrheit von euch, die schützen und dienen. Es hat mich berührt, jene im Vollzugsdienst zu sehen, die anerkennen: 'Ich möchte mit diesen Demonstranten marschieren. Ich möchte Seite an Seite stehen und anerkennen, dass ich Teil der Lösung sein will', und die Zurückhaltung geübt haben und freiwillig und engagiert, und zugehört haben, denn ihr seid ein wichtiger Teil der Konversation, und Wandel braucht die Teilnahme von allen.“

 

Auch George W. Bush hat sich zu den Demonstrationen geäußert, als der „mitfühlende Konservative“, der eine Million Iraker ermordete und Liberale im ganzen Twitteruniversum in Verzückung versetzte, mit seiner emotionalen Bitte um „Empathie, gemeinsames Engagement, und kühne Aktion, und einen Frieden, der in der Justiz wurzelt“.

 

Narrativ-Manager des Establishments auf beiden Seiten von Amerikas imaginärer politischer Trennlinie haben die Massenmedien mit überschwänglichem Lob für die beiden ehemaligen Präsidenten überschwemmt, und für ihre wunderbaren Worte von Heilung und Einigkeit, und ja, die Worte waren ganz nett. Sie werden zwar überhaupt nichts ändern, aber sie klangen nett.

 

Und genau das ist der wahre Job eines US-Präsidenten.

 

Nicht die Polizeibrutalität und den systemischen Rassismus zu beenden, keine Änderungen zu vollziehen, von denen das amerikanische Volk profitiert, und ganz gewiss nicht die Welt zu einem weniger gewalttätigen und mörderischen Ort zu machen, sondern schöne Worte vorzutragen, die die Öffentlichkeit in ein angenehmes Propaganda-Koma versetzen, während die soziopathischen Oligarchen, die wirklich das Sagen haben, die Öffentlichkeit bis aufs Hemd ausziehen.

 

Das erreicht man nicht, indem man widerliche Dinge über das Erschießen von „Schurken“ twittert und dann von Twitter zensiert wird. Das erreicht man nicht, indem man gegen den Willen der Bundesstaaten mit dem Kriegsrecht droht. Das erreicht man nicht, indem man das Militär einsetzt um Demonstranten zu misshandeln, nur um vor einer ausgebrannten Kirche mit einer auf dem Kopf stehenden Bibel posieren zu können. Das erreicht man nicht, indem man den Bruder von George Floyd anruft und kurz angebunden, uninteressiert und ablehnend ist. Das erreicht man nicht, indem man zuerst eine Pandemie schlecht managt, dann die Antwort auf einen erzürnenden Polizeimord schlecht managt, dann nichts Beruhigendes oder Mitfühlendes zu sagen hat, das Menschen das Gefühl gäbe, dass man zuhört und sich sorgt. Das erreicht man nicht, indem man ein Umfeld schafft, das zur Verbreitung von Fotos einer brennenden Hauptstadt führt.

 

Und das, genau das ist der einzige Grund, warum gewisse Elemente des Establishments Präsident Trump nicht mögen.

 

Wann immer ich auf die vielen, vielen bösen Pläne des Establishments hinweise, die vom gegenwärtigen US-Präsidenten vorangetrieben werden, kommen stets die Fragen der Trump-Anhänger: „Nun, wenn er dem Establishment dient, wie kommt es, dass die Establishment-Medien und die Politiker ihn so hysterisch attackieren?“

 

Darum. Auf den ersten Blick mag es seltsam erscheinen, Demokraten und ihre verbündeten Medien zu sehen, wie sie mit so einem unerhörtem Ausmaß von Gift und Galle kreischen, aber sie tun das nicht weil Trump in bedeutender Weise dem Establishment widersetzt, weder innen- noch außenpolitisch; den giftigen Plänen des Establishments liefert er überhaupt keinen nennenswerten Widerstand. Der Grund, warum es über den Präsidenten so eine schrille, hysterische Rhetorik durch die Narrativ-Manager des Establishments gibt: Im Gegensatz zu seinen Vorgängern verleiht Trump dem Imperium ein hässliches Gesicht.

 

 

Menschen, die ihr Leben dem Vorantreiben der Interessen des oligarchischen Imperiums gewidmet haben, sehen Trump als inkompetenten Manager, dessen einfältige und plumpe Interpretation seiner Rolle das Risiko birgt, Aufmerksamkeit auf die bösen Dinge zu lenken, die das Imperium tut. Die US-Polizei ist zum Beispiel nicht brutaler oder rassistischer geworden seit Trump im Amt ist, er war nur nicht in der Lage, die Ereignisse und Narrative so kompetent zu managen, dass die Bauern nicht aufwachen und revoltieren.

 

Die Narrativ-Manager des Establishments verstehen es geschickt, die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren, ohne zu offensichtlich zu sein, und sie wissen, wie leicht ein inkompetenter Verwalter eines Imperiums die Menschen aus ihrer Propaganda-Trance aufwecken kann. Deshalb verachten sie Trump aus den gleichen Gründen wie eine Mutter mit Baby sich über laute Nachbarn ärgert: Sie wecken das Baby auf. Sie verachten Trump nicht weil er gute Dinge tut, und sie verachten Trump gewiss nicht weil er schlechte Dinge tut. Sie verachten Trump, weil er schlechte Dinge so tut, dass die Menschen aus ihrem Schlaf aufschrecken.

 

Das ist der wahre Grund, warum sich die politisch/mediale Klasse die letzten vier Jahre so seltsam benommen hat. Nicht weil Trump kein loyaler Lakai fürs Imperium ist (das ist er), nicht weil ein russischer Geheimagent ist (das ist er nicht), und auch nicht weil er ein einzigartig verkommener Präsident ist (ist er nicht). Es ist, weil er zulässt, dass die Menschen die perversen Mechanismen eines den Globus umfassenden, mörderischen Imperiums sehen, als dieses kranke und böse Ding, das es tatsächlich ist. Das und nichts anderes.


http://edwardcurtin.com/the-shallow-deep-state-goes-deeper-as-it-moves-toward-martial-law/

 

Der seichte Tiefe Staat sinkt tiefer,

während er sich auf das Kriegsrecht zubewegt

 

von Edward Curtin, 04.06.2020

 

 

Ich will hier nicht klug daherreden und Wortspiele machen. Der Titel soll das rüber bringen was er sagt, also lasst es mich erklären.

 

Jene Menschen, die die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten rund um die Welt besitzen, haben einen Plan. Der ist so einfach, dass er extrem hinterhältig ist.

 

Ihr Plan ist seit vielen Jahren in der Umsetzung.

 

Die meisten Menschen sind davon verwirrt, denn es ist ein Janus-Kopf, offen am einen Tag, verhüllt am nächsten, aber beide Seiten arbeiten unter einem kontrollierenden Kopf. Manche nennen diesen Kopf den Tiefen Staat. Sogar der Tiefe Staat nennt sich in einer doppelten Täuschung Tiefer Staat. Das soll die Menschen schizophren machen, und das wurde erreicht.

 

Der sogenannte Tiefe Staat hat im Lauf der Jahre viele Namen bekommen. Ich will euch nicht damit langweilen, nur so viel: früher wurde er die „Machtelite“ genannt. Das ist die Oberklasse, die Superreichen, die die Finanzinstitutionen kontrollieren, die Wall Street, die Geheimdienste, die Konzernmedien, das Internet, das Militär und die Politiker. Sie sind multinational.

 

Sie sind die reichen Nihilisten, die sich nicht ein Jota um den Rest der Welt scheren. Sie operieren im Geheimen, unterhalten aber an der Oberfläche Organisationen wie die Weltbank (WB), die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die US Agency for International Development (USAID) usw. Ihr Blutkreislauf wird mit Krieg, mit den Vorbereitungen für Krieg, und mit der wirtschaftlichen Ausbeutung der Welt angetrieben.

 

 

 

Nicht alle reichen Menschen sind Teil ihrer Machenschaften, aber sie sind fast immer Komplizen beim Profit ihrer Verbrechen, außer sie sind sehr dumm. Oder stellen sich dumm. Da ich von einem großen Spiel rede, das sich um Vertrauen dreht, ist das ziemlich verbreitet.

 

Andere Menschen, alle anderen Klassen, die Armen, die Mittelschicht, sogar ein Teil der oberen Mittelschicht, sie bedeuten den Machteliten gar nichts, außer sie können ihren Interessen dienen. Sie betreiben ständig Klassenkrieg, um ihre Dominanz und Kontrolle aufrecht zu erhalten.

 

In den Vereinigten Saaten und vielen anderen Ländern läuft derzeit ihre jüngste Version dieses Klassenkriegs. Momentan benutzen sie die Rassenangst, um Chaos und Wut zu erzeugen, um ihren Klassenkrieg zu verhüllen, der zur Einführung des Kriegsrechts führen wird. Bald werden sie sich wieder dem Corona-Schwindel zuwenden. Hin und her, rein und raus, jetzt könnt ihr es sehen, dann wieder nicht.

 

Durch das Abschalten der Weltwirtschaft haben sie das Leben hunderter Millionen Menschen zerstört und erzeugen damit Armut in riesigem Ausmaß. Es wird viel Hunger und Tod folgen. Allein in den Vereinigten Staaten haben 40 bis 45 Millionen Menschen Arbeitslosengeld beantragt und es gibt Arbeitsplatzverluste wie in der Großen Depression (Weltwirtschaftskrise). Der Grund: eine massive Propagandakampagne, die rund um den Angstporno Covid-19 erzeugt wurde.

 

Dieser Klassenkrieg ist nicht neu, aber er wird mit Warpgeschwindigkeit durchgeführt, da diese Menschen jene Technologie kontrollieren, die ihnen eine gigantische Ausweitung der Macht ermöglicht.

 

In den USA geschieht das wie üblich unter dem Deckmantel Republikaner gegen Demokraten, die beiden repräsentativen politischen Parteien, die die Gesichter der kontrollierten „Opposition“ sind. Die in Wahrheit Verbündete im größeren Spiel des Vertrauens sind. Die „Hoffnung“ am Leben zu halten, das steht im Mittelpunkt ihrer Strategie. Sie üben Gedankenkontrolle aus. Geschwindigkeit ist ihr größter Verbündeter. Das Rennen steht im Mittelpunkt ihres Spielplans. Sie sagen immer, sie würden uns schützen.

 

Das ist alles eine Lüge. Eine Show. Nichts als ein Spektakel für das Stimmvieh. Ein Schattenspiel.

 

Der gegenwärtige Präsident, Donald Trump, ist die Wahl der einen Fraktion der Psychopathen. Dieses Jahr ist Joseph Biden der wacklige Kandidat der anderen Partei. Beide sind geistesgestörte Marionetten. Die gewöhnlichen Menschen streiten darüber, wer besser oder schlechter ist, denn sie leben in dem, was Jim Garrison, der frühere Bezirksstaatsanwalt von New Orleans – die einzige Person, die je ein Gerichtsverfahren wegen der Ermordung von Präsident Kennedy zustande brachte – vor langer Zeit als „dieses Puppenhaus“ bezeichnete.

 

Es ist ein Ort, an dem Illusionen und Täuschungen die Realität ersetzen. Es ist 24/7 Propaganda. Es hält die Menschen beschäftigt. Es gibt ihnen etwas, über das sie streiten können, ein Team, für das sie mitfiebern können. Es ist ein Sport. Ähnlich dem von Platos Höhle. Das Feuer wurde durch elektronische Beleuchtung und Bildschirme ersetzt, aber es hat sich wenig verändert.

 

Das kranke System der Ausbeutung läuft wie geschmiert und die verlockende Karotte der Hoffnung baumelt vor den Massen. Beschissene Slogans wie „Wir alle zusammen“.

 

Aber für dieses System gibt es keine Hoffnung.

 

Wenn die Propaganda so raffiniert ist, dass sie eine Zwickmühle erzeugt, dann klammern sich die Menschen aus Frustration an jede neurotische „Lösung“. Während ich hier schreibe, sind riesige und wütenden Mengen auf den Straßen und protestieren gegen die abartige Ermordung eines Farbigen, George Floyd, durch einen weißen Cop. Infiltratoren der Polizei haben gewaltsame Plünderungen ausgelöst. Es herrscht Chaos, wie geplant.

 

Solche Tötungen sind an der Tagesordnung, aber jemand hat hier den Schalter umgelegt, wo sich doch erst gestern noch wegen Operation Corona Lockdown mit ihrer Furcht und den falschen Statistiken jeder zuhause mit einer Maske verbarrikadierte und das wirtschaftliche Leben einer riesigen Menge in einem Augenblick zerstört wurde.

 

Und heute findet die Maskerade auf den Straßen statt. Viele gute Menschen haben sich einwickeln lassen. In ein paar Tagen wird sich die Szenerie verändern und wir können mit einer anderen „Eilmeldung“ rechnen.

 

Diese Überraschungen werden in absehbarer Zukunft regelmäßig kommen. Shock and Awe für das heimische Publikum. Der Krieg kommt nach Hause. Die Kontroller wissen, dass man nicht gegen den Rest der Welt Krieg führen kann, wenn man zuhause nicht das selbe macht.

 

Als eine Gruppe innerhalb des Tiefen Staats 2016 die interne Schlacht gewonnen und das Land mit der Wahl des Komikers Trump „schockiert“ hatte, da hat die andere Gruppe des Tiefen Staats, Demokraten genannt, umgehend einen Plan angestoßen, um ihn aus dem Amt zu befördern, oder es so aussehen zu lassen als würden sie das versuchen. Die Naiven dachten vielleicht, das würde passieren, und ihr wahnhafter Drang erstreckt sich bis ins Wahljahr 2020, manche denken gar, Trump könnte vorher abtreten. Wird er nicht.

 

Weil sie diesen Betrug nicht durchschauen, haben viele Menschen ihren Geist und ihre Beziehungen zerstört.

 

Anfang 2017 hat Barack Obama, als scheidender Vorturner für den CIA/Kriegsführung/Wall Street-Staat, seine Zeitbomben für die Zukunft hinterlassen. Die rosa Pussy-Mützen wurde hinausgeschickt um die Show zu eröffnen. Russia-Gate wurde gestartet. Schließlich hat man ein Impeachment versucht. Die Demokraten, mit ihren Medien-Verbündeten, haben einen Nonstop-Angriff ausgeführt.

 

Es war alles so offensichtlich, so seicht in der Absicht, so wie es gedacht war. Aber Millionen, die in ihren Puppenhäusern waren, sie waren erzürnt, besessen, rot vor Zorn. Sie haben das Betrugsspiel geschluckt. Sowohl jene, die Trump hassen, als auch jene, die ihn lieben, haben nahezu vier Jahre mit Schaum vor dem Mund gelebt, atemlos.

 

Trump wurde als die Personifizierung des Bösen gecastet. Es begann ein unablässiger Angriff auf Trump und er dauert bis heute an. Es ist reines Theater. Trump bleibt auf der Festungsmauer, wie geplant, und hält die Bibel hoch, es erinnert an den Bibeltreuen Klansman aus „Geburt einer Nation“. Nur die Unwissenden dachten, es könnte anders sein.

 

Er weiß wie er seine Rolle spielen muss. Er ist ein feiner Schauspieler. Er erzürnt, spuckt Idiotien aus, so wie er es tun soll. Diese Mussolini-Haltung, die absurde Frisur, der Schmollmund. Geradezu perfekt für einen Erz-Schurken. Es ist so offensichtlich, offensichtlicher geht’s gar nicht. Das ist der Trick.

 

Und wer profitiert von seiner Politik? Die Superreichen natürlich, die Macht-Elite.

 

Wer hat gerade 6 bis 10 Billionen Dollar an öffentlichen Geldern gestohlen, unter dem aberwitzigen Namen „Cares Act“? Die Superreichen natürlich, der Tiefe Staat. Es war ein überparteilicher Bankraub an der Öffentlichkeit, ausgeführt im Schatten von Covid-19, dessen gefälschte, gehypte Zahlen benutzt wurden, um die Öffentlichkeit in einen Lockdown-Modus zu treiben, während die republikanischen und die demokratischen Bankräuber zusammen grinsten und mit Bestimmtheit ankündigten: „We care!“ (Wir kümmern uns!) Wir sind hier, um euch zu schützen.

 

Ihr erinnert euch, als uns Barack Obama Anfang 2009 mit den Rettungsschirmen für die Wall Street und die großen Banken im Ausmaß von Billionen „gerettet“ hat? Danach hat er endlos Krieg geführt. Und die farbigen Amerikaner ausgeraubt zurückgelassen. Auch er hat sich gekümmert, nicht wahr? Unsere Anführer kümmern sich immer.

 

Obama war der schwarze Typ mit dem weißen Hut. Trump ist der weiße Typ mit dem schwarzen Hut. Hollywood am Potomac, so nannte es Gary Wills, als Ronald Reagan Präsident war. Jetzt wird Obamas kriegsliebender Handlanger, der blasse, verquer labernde Biden, ernsthaft als Alternative für den Elvis-Darsteller im Weißen Haus angeboten. Das ist dieser falsche links/rechts-Gegensatz, der die Einwohner des Puppenhauses im Griff hat.

 

Wenn ihr nicht erkennen könnt, was auf uns zukommt, verlasst das Haus, nehmt die Maske ab, macht einen Spaziergang und schnauft tief durch. Denn die Mauern schließen sich.

 

Auf jedem Genick werden in den kommenden Monaten Knie ruhen.


http://thesaker.is/the-systemic-collapse-of-the-us-society-has-begun/

 

Der systemische Kollaps der USA hat begonnen

 

vom Saker, 04.06.2020 geschrieben für Unz Review

 

 

Insgesamt 24 Jahre habe ich in den Vereinigten Staaten gelebt und in dieser langen Zeit viele Krisen erlebt. Aber was heute vor sich geht ist wahrlich einzigartig und viel ernster als jede andere Krise an die ich mich erinnere. Und um meinen Standpunkt zu erläutern, möchte ich zuerst sagen, was ich glaube, worum es sich bei diesen Unruhen, die wir in Hunderten US-Städten sehen, nicht dreht. Es geht nicht um:

 

1. Rassismus oder „weiße Privilegien“

 

2. Polizeigewalt

 

3. Soziale Entfremdung und Verzweiflung

 

4. Armut

 

5. Trump

 

6. Liberale, die Öl ins soziale Feuer gießen

 

7. Streitereien innerhalb der US-Eliten/des Tiefen Staats

 

Es geht nicht um irgendeines davon, denn es umfasst alle diese Themen, und noch mehr.

 

Es ist wichtig, immer an den Unterschied der Begriffe „Ursache“ und „Scheingrund/Vorwand“ zu denken. Es stimmt zwar, dass all diese oben genannten Faktoren real sind (zumindest in bestimmtem Ausmaß, und ohne die Unterscheidung zwischen Ursache und Wirkung zu betrachten), aber nichts davon ist die wahre Ursache dessen was wir erleben. Das Obige sind höchstens Scheingründe, Auslöser wenn man so will, aber die wahre Ursache dessen, was sich heute abspielt, ist der systemische Zusammenbruch der US-Gesellschaft.

 

Als nächstes müssen wir daran denken, dass das Vorhandensein eines Zusammenhangs kein Beweis der Ursächlichkeit ist. Nehmen wir zum Beispiel diesen Artikel von CNN mit der Überschrift „Die schwarz-weiße Ungleichheit der USA in 6 deutlichen Diagrammen“. Darin werden die beiden Begriffe völlig durcheinandergebracht und es kommt dieser Satz darin vor: „Diese Ungleichheit existiert wegen einer langen Politikgeschichte, die farbige Amerikaner ausgeschlossen und ausgebeutet hat, sagte Valerie Wilson, Direktorin des Programms über Rasse, Ethnizität und Wirtschaft beim Economic Policy Institute, einer linkslastigen Gruppe.“ Das Wort „wegen“ weist deutlich auf eine Kausalität hin, dennoch gibt es in dem Artikel oder den Daten absolut nichts, was das unterstützen würde. Die US-Medien sind randvoll mit solchen Vermengungen von Korrelation und Ursache, aber das wird selten kritisiert.

 

Damit eine Gesellschaft, jede Gesellschaft, funktioniert, müssen eine Reihe von Faktoren vorhanden sein, die den Sozialvertrag herstellen. Die genaue Liste, die diese Faktoren beinhalten, hängt vom jeweiligen Land ab, aber typischerweise beinhalten sie eine Art von politischem Konsens, die Akzeptanz der Regierung und ihrer Institutionen durch den Großteil der Bevölkerung, oft auch eine vereinigende Ideologie oder zumindest gemeinsame Werte, das Vorhandensein einer stabilen Mittelschicht, die begründete Hoffnung auf ein funktionierendes „Sozialleben“, Bildungseinrichtungen etc. Schließlich – und das ist zynisch – ist es immer gut, wenn die herrschenden Eliten genug Zirkus (TV) und Brot (Essen) für die meisten Bürger liefern können. Diese gilt ebenso für die sogenannten autoritären/totalitären Gesellschaften, die – im Gegensatz zum liberalen Mythos – normalerweise die Unterstützung eines großen Teils der Bevölkerung genießen (und sei es auch nur, weil diese Regime oft eher in der Lage sind, die Grundbedürfnisse einer Gesellschaft liefern können).

 

Ich möchte behaupten, dass die US-Regierung derzeit nahezu völlig die Fähigkeit verloren hat, eines dieser Dinge zu liefern oder den zerbrochenen Sozialvertrag zu reparieren. Tatsächlich können wir das genaue Gegenteil beobachten: Die US-Gesellschaft ist extrem gespalten, genauso wie die herrschende Klasse der USA (was noch wichtiger ist). Nicht nur das, aber seit der Wahl von Trump haben die glühenden Trump-Hasser nicht nur die Legitimität von Trump selbst, sondern des politischen Systems untergraben, das seine Wahl ermöglicht hat. Ich sage das schon seit Jahren: Indem sie „Nicht mein Präsident“ sagen, haben die Trump-Hasser nicht nur Trump persönlich delegitimiert, sondern auch die Exekutive als solches delegitimiert.

 

[Nebenbemerkung: Das ist ein absolut faszinierendes Phänomen: Während Trump seit nahezu vier Jahren das US-Imperium im Ausland zerstört, haben die Trump-Hasser die selben vier Jahre damit verbracht, die USA von innen heraus zu zerstören! Wenn wir über die (größtenteils fiktiven) Unterschiede zwischen den Republikraten und den Demolikanern hinausblicken, so können wir sehen, dass sie wie eine Art gemeinsames Abrissunternehmen arbeiten. Und während sie sich gegenseitig leidenschaftlich hassen, tragen sie beide dazu bei, das Imperium und die Vereinigten Staaten zu Fall zu bringen. Für jeden, der sich mit Dialektik beschäftigt, wäre dies sehr vorhersehbar gewesen, aber leider wird Dialektik nicht mehr unterrichtet, daher dieser erstaunte, vor Angst gelähmte Blick auf den Gesichtern der meisten Menschen heutzutage.]

 

Und schließlich ist ziemlich klar, dass trotz all der Dementi über eine Unterstützung der „friedlichen Demonstranten“ und ihrer Verurteilung als „auswärtige Plünderer“ die meisten US-Medien (sowie die alternativen Medien) völlig unfähig sind, eine moralisch/ethische Auswertung des Geschehens abzuliefern. Damit meine ich Folgendes:

 

Indem sie das Mantra „Schwarzer Zorn ist legitim“ wiederholen, geben die liberalen US-Medien im Grunde der Gewalt und dem Plündern ihren Segen. Schließlich ist schwarzer „Zorn“ legitim, und wenn „weiße Privilegien“ real sind, dann ist es ganz „verständlich“, dass dieser „Zorn“ „manchmal“ „überkocht“ und zu „bedauerlichen“ „Exzessen“ führt. Schaut euch nur dieses Bild mit Biden an, wie er vor einem farbigen Demonstranten kniet:

 

Natürlich werden Biden und seine Unterstützer behaupten, dass Biden nur vor einem süßen kleinen Mädchen und ihrem friedlich protestierenden Vater kniet. Aber wenn man es mit den Angriffen gegen Trumps „Law and Order“-Rhetorik durch Biden und seine Unterstützer (darunter vier ehemalige US-Präsidenten!) kombiniert, so glaube ich, dass diese Art von Photo-Op eine sehr andere Botschaft sendet: „Demonstriert“ ruhig weiter, wir sind auf eurer Seite, was, wenn es von einem Typen wie Biden kommt, der das Paradesymbol der Ein-Prozent-Elite und ein perfektes Beispiel „weißer Privilegien“ ist, nur beweist, dass die Heuchelei der US-Politiker wirklich grenzenlos ist.

 

[Nebenbemerkung: Ich muss hier anmerken, dass diese Unruhen auch eine potentielle Gefahr für beide Fraktionen der Einheitspartei darstellen: Für die Demolikaner bieten die Unruhen vielleicht die letzte Gelegenheit, eine Wiederwahl von Trump zu verhindern. Aber wenn die Demolikaner in ihrer Unterstützung für die Unruhen zu offensichtlich sind, dann könnte das Folgen haben, wenn sich die verängstigten „Law and Order“-Typen gegen sie wenden. Aber wenn sie die Unruhen nicht unterstützen, dann vergraulen die Demolikaner ihre Kernwählerschaft (ein Mischmasch aus verschiedenen „Minderheiten“, die ihre engstirnige Agenda aus Identitätspolitik vorantreiben). Gleichzeitig ist es für Trump eine Gelegenheit, seine „Law and Order“-Fähigkeiten zu zeigen und den Weißen und den relativ wenigen Farbigen in seiner Basis zu versprechen, dass er sie schützen wird. Wenn er jedoch dabei zu direkt vorgeht und wenn Trump das anordnet, was von vielen als unfaire oder übermäßige Gewalt gesehen werden könnte (wovon es nahezu überall eine Menge gab), dann riskiert er, dass viele moderate Republikraten abspringen und zu den Demolikanern wechseln (oder zumindest mit ihrer Stimme). Mit anderen Worten: Beide Gruppen der Einheitspartei spüren, dass die Unruhen sowohl eine Gelegenheit als auch eine Gefahr sind, und daher prescht keine Fraktion vor und spricht wahrheitsgemäß über die wahren Ursachen der Unruhen.]

 

Die genau gleiche Botschaft von Schwäche und sogar unterwürfiger Ohnmacht wird, so glaube ich, gesendet, wenn ein Polizist niederkniet, wenn er mit friedlichen Demonstranten konfrontiert ist, so wie in diesem Foto:

 

Es mag vielleicht als Botschaft von Mitgefühl gedacht sein, ja gar als eine Entschuldigung, aber die Randalierer sehen darin nur ein machtvolles Zeichen der Kapitulation der örtlichen Behörden und ich finde das extrem gefährlich.

 

Ja, es gibt zahlreiche rassistische, gewalttätige und anderweitig inkompetente Cops in den USA. Und ja, viele meiner schwarzen Freunde berichten über ihr Gefühl, dass sie von den Cops herausgepickt und rüde behandelt werden. Aber da ich viel in der Welt herumgekommen bin, möchte ich versichern, dass die USA mit ziemlicher Sicherheit nicht die schlimmsten Cops haben. Tatsächlich glaube ich, dass die meisten US-Cops anständige Menschen sind. Noch viel wichtiger ist, dass diese Polizisten die „dünne blaue Linie“ sind, die die Gesellschaft gegen Kriminelle schützt. Und während ich glaube, dass US-Polizisten besser gebildet, besser geschult, besser angeführt und besser beaufsichtigt werden sollten, so erkenne ich auch, dass es für sie keine kurzfristige Alternative gibt. Es ist schön und gut, von gebildeten, friedlichen und nicht rassistischen Polizisten zu träumen, aber wenn man die existierende Polizeistreitmacht aus der Gleichung entfernt, dann bleiben keine Alternativen übrig (die Nationalgarde und die regulären Streitkräfte sind nicht qualifiziert und haben eh nicht das richtige Training um mit Zivilisten umzugehen), das gilt vor allem für jene Bundesstaaten, die den 2. Verfassungszusatz (Anm.d.Ü.: Das Waffenrecht) erfolgreich zerstört haben, mit dem, was ich den „Tod durch Tausende behördliche Auflagen“ nenne (darunter NY und NJ).

 

 

 

Dann gibt es das, was Solschenizyn den „Verfall von Mut“ im Westen nannte: Die große Mehrheit der US-Politiker hat im Grunde die Fähigkeit verloren, Farbige zu kritisieren, selbst wenn es ziemlich offensichtlich ist, dass viele der gegenwärtigen Probleme der schwarzen Bevölkerung in den USA durch die Schwarzen selbst verursacht werden: Ich denke an die echt vulgäre, obszöne und allgemein widerliche „Rap-Kultur“, mit der der Großteil der farbigen Jugend heute seit frühester Kindheit „erzogen“ wird, oder wie vielen schwarzen Jugendliche das Gehirn gewaschen wurde, um Gang-Mitglieder und Straßenprostituierte als das Maß für „Coolheit“ zu betrachten, wenn es um Kleidung, Sprache und das allgemeine Verhalten geht. Ich glaube, dass jedem Menschen, der in den USA lebt, ziemlich offensichtlich ist, dass Farbige sehr oft (meistens?) die Ursache ihrer eigenen Misere sind: Ich kann euch sagen, dass meine jamaikanischen und zentralafrikanischen Freunde (die in den USA leben) mir oft erzählt haben, dass a) sie denken, dass US-Farbige Möglichkeiten haben, die sie in Afrika oder Jamaika nie gehabt hätten und dass b) ansässige Farbige den afrikanischen und jamaikanischen Farbigen oft übelnehmen, dass letztere so viel besser in der US-Gesellschaft zurechtkommen. Ich kann auch die Tatsache bezeugen, dass ich bei US-Farbigen eine Menge Anti-Latino-Ressentiments erlebt habe. Was Farbige oft von Asiaten halten, da muss man nur an die Unruhen in LA 1992 denken. Schließlich glaube ich, dass viele (die meisten?) Menschen in den USA wissen, dass die stärkste und häufigste Form des Rassismus in den USA sich gegen Weiße richtet, vor allem bei den politisch engagierten Schwarzen.

 

Ich kann persönlich bezeugen, dass es in den USA jede Menge anti-weißen Rassismus gibt. Ich habe das nicht nur selbst erlebt (ich habe von 1986 bis 1991 in Washington DC gelebt), sondern das wurde umfassend von Leuten wie Colin Flaherty dokumentiert, seine Bücher „White Girl Bleed A Lot: The Return of acial Violence to America and How Media Ignore It“ und „Knockout Game a Lie?: Awww, Hell No!“ sind exzellente Lehrbücher über schwarze Gewalt und Rassismus gegen Weiße. Aber wer anzudeuten wagt, dass US-Farbige selbst mindestens zum Teil für ihr eigenes Leid verantwortlich sind, der wird sofort als „Rassist“ gebrandmarkt.

 

Für jene unter euch, die nicht in den USA leben, möchte ich dieses einfache Gedankenexperiment vorschlagen: Nehmt euch 20-30 Minuten Zeit und schaut euch die Bilder SOWOHL der „friedlichen Proteste“ UND der „gewalttätigen Unruhen“ an und achtet sorgfältig nicht nur darauf, was diese Menschen in den Bildern für Kleidung tragen, sondern wie sie agieren, was sie sagen und wie sie es sagen und stellt euch eine einfache Frage: Würdet ihr einen dieser Typen anstellen und ihm ein ordentliches Gehalt zahlen? Ich bezweifle sehr, dass jemand das tun würde. Offen gesagt, die meisten dieser Randalierer sind nicht vermittelbar, und „Rassismus“ hat damit nichts zu tun.

 

Tatsache ist, dass das, was manchmal „MTV-Kultur“ genannt wird, in Wahrheit nichts anderes als eine systematische Verherrlichung von kriminellem Chaos ist. Vergesst den Rap mit seinen berühmten Hits „Fuck da Police“ oder „Kill d'White People“, ich möchte behaupten, dass 99% des Rap eine Verherrlichung all der schlimmsten Probleme der schwarzen Gemeinden in den USA ist (Drogen, Gewalt, häufig wechselnder Sex, Frauen als Objekte, Alkoholismus, Verherrlichung von kriminellem Verhalten auf der Straße und in Gefängnissen usw.). Dennoch scheinen die meisten US-Politiker wie gelähmt und verspüren die Notwendigkeit so zu tun als wären sie von dieser sogenannten „Black Culture“ absolut verzaubert. Aber es ist noch schlimmer.

 

Man verbinde diese saft- und kraftlos regierende Politik, die es nicht wagt, die Dinge beim Namen zu nennen und die eine (angebliche) „Kultur“ fördert, die Gewalt und Hass gegen Nicht-Kriminelle verherrlicht, einschließlich gesetzestreuer Farbiger, die „Toms“ genannt und aufs Korn genommen werden, wie in diesem „schönen“ Rap, der unter anderem folgenden „Vers“ enthält: „Then you got niggas that's blacker then the night, Running around town saying their best friends are white, Niggas like that are gonna hang up from a tree, And burn them up alive and let everybody see“ (Schaut euch diesen „schönen“ Rap hier an und den kompletten Text, eine wahrlich faszinierende Lektüre):

 

https://genius.com/Mc-ren-do-you-believe-lyrics

 

Dann mischt man einen völlig dysfunktionalen Staat hinzu, im Besitz und regiert von einer winzigen Bande obszön reicher und selbstverliebter Bastarde (aller Rassen, ja auch Schwarzer), man füge die totale Abwesenheit von echten sozialen Aufstiegschancen hinzu, dann noch die COVID-Pandemie und die schlimmste Rezession in der Geschichte der USA, mit Rekordständen in der Arbeitslosigkeit sogar unter jenen, die vermittelbar wären (Leute mit heruntergelassenen Hosen, exzessiven Tattoos, vergangenen Verurteilungen und einer umfassend unprofessionellen Einstellung würden keinen Job bekommen selbst wenn die Wirtschaft boomen würde). Dann kommt ein relativ örtlicher „Funke“ (wie der Mord an George Floyd durch eine Bande arroganter Schwachköpfe in Uniform), der ein Feuer auslöst, das sich sofort im ganzen Land ausbreitet, noch dazu wo es neben den Schwarzen so viele andere Gruppen gibt, die „Huckepack“ ihre eigenen Pläne verfolgen, neben Black Lives Matter oder Antifa (ich beziehe mich hier natürlich auf das wahre Füllhorn aus Trump-Hassern, die seine Wahl nie akzeptiert haben).

 

Schlussfolgerung 1: Dies ist keine US-Version der Gelbwesten!

 

Mancher ist vielleicht versucht zu sagen, das was wir in den USA sehen, sei eine US-Version der französischen Gelbwesten. Ich kann euch versichern, dem ist nicht so. Zum einen hatten die Gelbwesten ein ziemlich klares politisches Programm. Die US-Randalierer nicht. Dann waren die Gelbwesten zumeist friedlich und ein großer Teil der Gewalt wurde von der französischen Polizei verursacht (einschließlich dem Einsatz gefälschter Randalierer). Sicher gibt es in den USA auch friedliche Demonstranten, aber weder BLM noch Antifa haben die Randale wirklich verurteilt (und warum sollten sie, wenn die US-Medien und Politiker nicht den Mut haben, das zu sagen?) Und schließlich haben die herrschende Klasse und die Medien in Frankreich nicht jene Art von „Verständnis“ für die Unruhen gezeigt, auch wenn Macron sich mit zwei „Gangstas“ ablichten ließ, um „cool“ auszusehen (was nicht funktioniert hat):

 

Schlussfolgerung 2: Diese ist keine Revolution oder ein Bürgerkrieg.

 

Einige träumen jetzt davon, dass das, was wir heute erleben, eine Revolution oder ein Bürgerkrieg sei. Ich glaube, dass es nichts davon ist.

 

Damit es ein Revolution ist, braucht es ein Macht, die in der Lage ist, nicht nur die Personen an der Macht auszutauschen, sondern einen fundamentalen Regimewandel, der Politik selbst und sie durch etwas anderes zu ersetzen. Die Erklärung „Black Lives Matter“ oder das Plündern von Geschäften oder gar die Forderung, der Polizei die Finanzmittel zu entziehen, dass hat nicht annähernd das Potential dazu.

 

Für einen Bürgerkrieg braucht es mindestens zwei Seiten, jede mit einer klar definierten politischen Agenda. Da in den USA die wahre Macht vor der öffentlichen Aufmerksamkeit verborgen ist, gibt es kein Potential für einen „das Volk gegen die Herrschenden“-Bürgerkrieg. Ein „Rechts/Konservativ gegen Links/Liberal“ ist ebenfalls nicht möglich, weil sowohl die US-Rechte als auch die US-Linke in Wirklichkeit vom Tiefen Staat kontrolliert werden, der weder liberal noch konservativ ist. Schließlich ist eine Neuauflage Norden gegen Süden auch nicht möglich, weil die modernen USA nicht mehr entlang Nord/Süd gespalten sind. Aus geografischer Sicht gibt es so etwas wie ein „Große Städte gegen die ländlichen USA“, aber das findet sowohl im Norden als auch im Süden des Landes statt. Was wir stattdessen beobachten ist ein sozialer Bruch der USA in „Zonen“, wo es einigen besser geht als anderen (große Städte mit einem hohen schwarzen Bevölkerungsanteil schneiden am schlechtesten ab, zumeist weiße Kleinstädte am besten; das gilt sogar innerhalb eines Bundesstaats). In einigen dieser Zonen werden wir vermehrt solche Art von Selbstschutz sehen:

 

Diese Art der Konfrontationen, selbst wenn sie nicht gewalttätig sind, sind nur eine weitere Illustration eines Staates, der einfach nicht in der Lage ist zu handeln und die Menschen zu schützen.

 

Schlussfolgerung 3: Dies ist ein Aufstand, der den systemischen Kollaps der US-Gesellschaft eingeleitet hat

 

Das was heute passiert, nenne ich eine Aufstand. Einen gewalttätigen Aufruhr oder eine Rebellion gegen die Autoritäten als solches. Wenn man ein Polizeirevier anzündet, dann protestiert man nicht gegen ein paar Cops, nein, man vertreibt die Cops aus seiner Nachbarschaft (Ich kenne das persönlich. Ich lebte in Argentinien in einem Vorort von Buenos Aires, in dem die Polizeistation so oft angegriffen wurde, dass sie geschlossen und nie wieder aufgebaut wurde). Und da in einer zivilisierten Gesellschaft der Staat das Monopol auf den (legalen) Einsatz von Gewalt haben sollte, lehnt man im Grunde die Autorität und Legitimität des Staates ab, der die Polizei unterhält. Dieser Aufstand wird sehr wahrscheinlich Trump nicht aus dem Amt jagen (daher ist es auch kein Umsturz oder eine Revolution), aber die Anti-Trump-Fraktion der herrschende Eliten haben jetzt eindeutig die Strategie eines „schlechter ist besser“ adoptiert, einfach weil sie erkennen, dass diese Unruhen womöglich ihre letzte Chance sind, alles auf Trump zu schieben (oder auf Russland, warum nicht?) und ihn so vielleicht, nur vielleicht, im November zu besiegen.

 

Momentan sehen wir etwas, das man nur eine Herrschaft des Pöbels nennen kann (der technische Begriff dafür ist „Ochlokratie“). Aber der Pöbel, egal wie gewalttätig, ist selten erfolgreich darin, greifbare politische Resultate zu erzielen, da er „gegen etwas“ und nicht „für etwas“ handelt. Daher muss die wahre (hinter den Kulissen) herrschende Klasse diesen vom Mob inszenierten Aufstand zu seinem politischen Vorteil instrumentalisieren. Ich möchte meinen, dass bisher weder die Demolikaner noch die Republikraten damit erfolgreich waren. Aber vor uns liegt ein sehr langer und möglicherweise extrem gefährlicher Sommer und das könnte sich ändern.

 

Unabhängig davon, ob eine der Fraktionen mit der Instrumentalisierung der Unruhen Erfolg hat: Was wir heute sehen, ist ein systemischer Zusammenbruch der US-Gesellschaft. Das muss nicht heißen, dass die USA verschwinden werden, überhaupt nicht. Aber so wie die Sowjetunion ein Jahrzehnt oder länger brauchte bis sie völlig einstürzte (etwa von 1983 bis 1993), so werden auch die USA viele Jahre brauchen um komplett einzustürzen. Und so wie schließlich 1999 ein Neues Russland Gestalt annahm, wird aus dem gegenwärtigen Kollaps ein Neues USA entstehen. Komplette und endgültige Zusammenbrüche sind sehr selten, zumeist lösen sie nur einen langen und potentiell sehr gefährlichen Transformationsprozess aus, dessen Ergebnis nahezu unmöglich vorauszusagen ist.

 

Aber so wie das russische Volk damit aufhören musste, sich selbst mit dummen Träumen über „Demokratie“ zu veralbern und die wahren Probleme Russlands angehen musste, so wird das Volk der USA den Mut finden müssen, sich mit den wahren Problemen abzugeben, frontal und bewusst. Wenn es das nicht schafft, dann wird sich das Land wahrscheinlich weiter in zahlreiche und gegenseitig feindliche Einheiten zerlegen.

 

Die Zeit wird es zeigen.

 


https://off-guardian.org/2020/06/02/are-we-about-to-see-a-colour-revolution-in-the-united-states/

 

Werden wir in den USA eine Farbrevolution erleben?

 

Übliche Metaphern gibt es zur Genüge, und Trump könnte diesen Sturm nicht überleben

 

 

von Kit Knightly, 02.06.2020

 

 

Es begann mit friedlichen Protesten. So fängt es immer an. Unterdrückte, arme oder sonst wie verzweifelte Menschen gehen auf die Straße, denn sie wissen nicht was sie sonst tun sollten. Weil ihre Nachbarn es tun. Weil die Welt zu so vielen Menschen ungerecht ist. Weil sie gehört werden wollen.

 

Die Gründe spielen keine Rolle. Die Friedfertigkeit schon.

 

Niemand, der für Gerechtigkeit und Wandel demonstriert, will wirklich eine Bäckerei abfackeln oder Turnschuhe aus einem Nike-Laden klauen.

 

Aber dann geht es los.

 

Schaufenster werden eingeschlagen. Pflastersteine fliegen. Zivilisten werden mit Tränengas besprüht. Schaulustige sind in dem Gewühl gefangen. Menschen werden verletzt.

 

Es muss nicht passieren, aber es passiert.

 

Manchmal gerät die Polizei angesichts der einschüchternden Mengen in Panik. Manchmal kocht die Wut der Demonstranten über. Eine kleine Minderheit hat einfach Spaß an Gewalt und Chaos. Andere profitieren davon, sie stacheln den Konflikt an und weisen Schuld zu.

 

Dann fliegen Molotow-Cocktails und Scharfschützen schießen auf Menschen auf beiden Seiten. Es wird blutig und Barrikaden werden errichtet und die ganze Sache gewinnt an Eigendynamik.

 

Und währenddessen sondern die Medien unablässig ihren Lärm ab. Parteiisch und entmenschlichend. „Kriminelle“ auf der einen Seite, „Faschisten“ auf der anderen. Beide Seiten werden Rowdys genannt. Fox News und CNN erzählen die selbe Story, aber mit umgekehrten Vorzeichen, und sie spalten die Gesellschaft in der Mitte entzwei.

 

Und das Chaos nimmt zu. Der Präsident muss etwas unternehmen, also ruft er das Militär zu Hilfe.

 

Jetzt nennt die Presse ihn einen Faschisten und Diktator. Sie sagen, er habe sein Amt missbraucht und müsse zurücktreten oder gestürzt oder verhaftet werden.

 

Ich rede nicht von den Vereinigten Staaten.

 

Ich rede von der Ukraine im Jahr 2014. Oder Ägypten und Syrien im Jahr 2011. Oder Libyen 2010. Oder Bolivien im letzten Winter. Oder Venezuela in jedem Jahr seit Jahrzehnten.

 

Wenn jene Ereignisse, die sich in Städten quer durch die USA ereignen, in einem anderen Land auf der Welt geschehen wären, dann würden viele von uns bereits denken, dass der Tiefe Staat der USA dahinter steckt. Es sind alle Anzeichen dafür vorhanden.

 

Die konstruierten Narrative. Die geeigneten Hilfsmittel. Die Agents Provocateur. Die hysterischen Medien. Der Gestank einer Agenda.

https://twitter.com/MikeWhit718/status/1266773624888930304

 

Bedenkt einmal, dass das, was in Minneapolis und New York und Los Angeles passiert, nahezu zwei Jahre lang in Paris und einer Reihe anderer Städte in Frankreich passiert ist.

 

Der Guardian hat Macron nie als einen Faschisten bezeichnet. CNN hatte nie einen Livestream dazu.

 

Vergleicht die Berichterstattung über die Gelbwesten mit Black Lives Matter, und dann mit den Maidan-Protesten.

 

Die Gummigeschosse und das Tränengas sind das selbe. Die Schlagzeilen nicht.

 

CNN hatte eine Gast. Er nannte Trump einen „Schurken“, der sich „in seinem Bunker versteckt“, und ein anderer sagte: „Trump hat den Amerikanern den Krieg erklärt.“ Robert Reich schrieb im Guardian und sagte:

 

[Trump] ist nicht länger Präsident. Je eher wir damit aufhören, ihn wie einen zu behandeln, desto besser.“

 

Die Washington Post hatte einen Kommentar mit der Überschrift:

 

Trump muss abgesetzt werden, Und mit ihm seine Helfer im Kongress.“

 

Das Magazin Slate:

 

Setzt Trump jetzt ab“

 

Die Konzerne spielen alle mit. Sie alle haben Solidaritätsbekundungen herausgegeben und mitfühlend auf Instagram gepostet und Geld an die richtigen Stellen verschickt. Nike hatte seine berühmte Werbung.

 

Denn die selben Firmen, die in den riesigen Sweatshops 10-jährigen indonesischen Kindern Sklavenlöhne zahlen, hassen Rassismus und Ungleichheit, ehrlich.

 

Wir haben das schon mal gesehen, nicht wahr? Sieht das nicht nach einem Machtwechsel-Spiel aus? Wie eine kommende Farbrevolution?

 

Ich denke, wir sollten fragen: „Warum jetzt?“ Trump steht schließlich in fünf Monaten vor einer Wiederwahl. Biden hat nicht den Hauch einer Chance, aber sie könnten in wegen „schlechter Gesundheit“ zum Verzicht bringen, ihn mit Harris, Warren oder Michelle Obama ersetzen. Zur Hölle, sie könnten es einfach manipulieren. Sie haben es schon einmal gemacht.

 

Aber vielleicht geht es gar nicht um Trump an sich. Vielleicht geht es um den Wahlvorgang und das Amt des Präsidenten allgemein. Vielleicht geht es darum, das Kriegsrecht einzuführen, bevor die Auswirkungen von Covid19 einsetzen. Vielleicht ist da etwas anderes am Kochen, das es klarer machen wird.

 

Angenommen der Plan lautet, Trump loszuwerden. Was kommt als Nächstes?

 

Nun, vielleicht eines dieser Dinge.

 

Erstens ist es möglich, dass das Ganze abebbt. Aber wenn uns 2020 etwas gelehrt hat, dann, dass der Tiefe Staat ein schlechtes Blatt nicht wegwirft, sondern den Einsatz verdoppelt und versucht, weiter zu bluffen.

 

Zweitens besteht die Möglichkeit, dass Trump das Kriegsrecht einführt und zu einem Quasi-Diktator wird. Ich bin mit zwar sicher, dass er damit keine moralischen Skrupel hätte, aber es ist schwer zu erkennen, dass er dafür die (wichtige) Unterstützung des Pentagon und der Geheimdienste bekommen würde. Sie haben in den letzten vier Jahren gezeigt, für wen sie einstehen. So nützlich Trump auch war, er ist kein Insider und vollkommen austauschbar.

 

Und schließlich Drittens: Trump tritt zurück. Ob es ein Impeachment ist oder ein Verfahren oder eine vorgezogene Wahl oder ein Bürgerkrieg... ich weiß es nicht. Aber es ist schwer zu erkennen, wie Trump diesen Sturm überstehen soll.

 

Müsste ich raten, so würde ich sagen, dass die Proteste und der Druck so weit zunehmen werden, bis Trump eine Dummheit begeht. Wenn er Versuche eines Zugeständnisses á la Janukowitsch macht (das wird er vermutlich nicht tun), so wird das ignoriert oder heruntergespielt werden, oder man hält sich nicht an die Spielregeln (das haben wir bereits gesehen, als die Verhaftung von Derek Chauvin fast vollständig ohne Beachtung blieb).

 

Sollten Soldaten auf Zivilisten schießen – ob Trump es angeordnet hat oder nicht, oder ob Söldner die Armee hintergehen (wie in der Ukraine) – dann war's das. Das Militär wird massenhaft kündigen, sich gegen Trump wenden und er wird davongejagt.

 

Von da ab könnte es einen ernannten „Interims“-Präsidenten geben, ein Allerwelts-Typ mit der Unterstützung beider Parteien , dessen Aufgabe es ist, „das Land zu einen“ und „die Spaltungen zu heilen“.

 

Das Auftauchen eines völlig ungewählten Präsidenten wird natürlich im Guardian als „ein Triumph des demokratischen Geistes“ oder so bezeichnet werden.

 

Die Unruhen werden die Schuld an einer konstruierten „Zweite Welle“ von Covid19 bekommen. Gerade rechtzeitig für eine der ersten Ankündigungen des neuen POTUS, dass „Amerika jetzt Covid19 ernst nehmen wird“. Schärfere Lockdown-Regeln, eine Pflicht zu Track and Trace... das volle Programm.

 

Natürlich wird ihm/ihr das in den Massenmedien Pluspunkte verschaffen, mit dem (völlig zufälligen) Bonus, dass jeder, der es wagt zu protestieren, zu einem Gesetzesbrecher wird, zu einem Egoisten, der das Leben andere riskiert (und womöglich auch noch ein Rassist ist).

 

Das sind alles nur meine Vermutungen. Ich könnte falsch liegen, ich hoffe, dass ich falsch liege. Aber ich sehe, dass es in diese Richtung geht. Und diese Vorstellung sollte jedem Sorgen machen. Nicht wegen Bedenken um Donald Trump, schon klar. Sondern wegen der Stabilität der Welt. Umstürze oder Impeachments oder andere undemokratische Machtwechsel sind nichts Gutes. Sie enden nicht gut.

 

Sie enden nicht gut für jene Anführer, die geschasst werden, die nahezu überall im Exil landen oder aufgehängt oder vergiftet oder erschossen werden. Manchmal noch Schlimmeres.

https://en.wikipedia.org/wiki/Muammar_Gaddafi

 

Am Wichtigsten ist, dass es für die einfachen Menschen nicht gut endet, sie leiden immer, wenn der Tiefe Staat eine Gesellschaft auf den Kopf stellt.

 

Und in diesem Fall könnte es für die gesamte Welt nicht gut enden, die plötzlich eine atomar bewaffnete Supermacht in einem extrem instabilen Zustand hat, über die man sich Sorgen machen muss.

 

Wir sollten alle besorgt sein.

 

Es gibt diesen alten Witz:

 

Frage: Warum hat es in den USA noch nie einen Militärputsch gegeben?

 

Antwort: Weil es da keine US-Botschaft gibt.

 

Sieht so aus, als würde das nicht mehr gelten.


 

http://charleshughsmith.blogspot.com/2020/06/truth-is-what-we-hide-cover-stories-are.html

 

 

 

Die Wahrheit verstecken wir,

 

Verschleierungsgeschichten verkaufen wir

 

 

 

von Charles Hugh Smith, 01.06.2020

 

 

 

 

 

Die Tatsache, dass eigennützige Verschleierungsgeschichten jetzt die Norm sind, macht es schwierig unsere Knechtschaft mit jener sklavischen Hingabe zu lieben, die man von uns verlangt.

 

 

 

Die Notwendigkeit, Wahrheit und konkurrierende Narrative zu unterdrücken, entstand mit dem Aufkommen urbaner Eliten, deren Macht und Reichtum durch eine Aufdeckung der eigennützigen Natur ihrer Herrschaft bedroht wurde.

 

 

 

Wenngleich die Unterdrückung der Wahrheit eine lange Historie hat, so hat sich das im 20. Jahrhundert beschleunigt, als totalitäre Regime sich die Technologien der Massenkommunikation und die Marketingtechniken der Propaganda zunutze machten.

 

 

 

Mit dem Zerfall des Gesellschaftsvertrags und der Entstehung monopolistischer Such- und Social Media-Plattformen hat sich die Unterdrückung konkurrierender Narrative beschleunigt, denn die herrschenden Eliten ziehen als Antwort auf die Auflösung der sozialen Ordnung die Zügel an.

 

 

 

Und so kommt es, dass der Federal Reserve-Komiker Jay Powell behaupten kann, die Fed würde keine Ungleichheit beim Reichtum schaffen, wo es doch erbärmlich offensichtlich ist, dass die Fed der Hauptverursacher dieser Ungleichheit ist. (Gebt mir $10 Milliarden mit fast Nullzins, und ich kann auch reich werden.)

 

 

 

Wir können die gegenwärtige Zeit in einem Satz zusammenfassen: Die Wahrheit verstecken wir, Verschleierungsgeschichten verkaufen wir. Das berühmte Zitat von Jean-Claude Juncker erfasst das Wesen dieser Zeit: „Wenn es ernst wird muss man lügen.“

 

 

 

Und wann wird es ernst? Wenn die versteckten Fakten einer Sache der Öffentlichkeit bekannt werden könnten. Bedenkt man die regelmäßigen Veröffentlichungen riesiger Mengen gut versteckter Daten durch Whistleblower und gut meinende Hacker, dann ist es jetzt im Grunde andauernd ernst, und daher lautet die offizielle Devise überall: Die Wahrheit verstecken wir, eigennützige Verschleierungsgeschichten verkaufen wir.

 

 

 

Die eigennützigen Titelgeschichten werben immer für den Edelmut der Elite, die die PR herausgibt: Wir in der Federal Reserve haben die Zivilisation gerettet, indem wir die Too Big To Fail Banken gerettet haben (kotz); wir in den Konzernmedien berichten unvoreingenommen über Ermittlungen (kotz); wir in der Zentralregierung lügen nur, um euch vor unangenehmen Realitäten zu schützen – es ist zu eurem eigenen Wohl (kotz); wir in der NSA, CIA und FBI lügen nur, weil es unser Job ist zu lügen, und so weiter.

 


Drei Aufsätze, die lange vor der Pandemie veröffentlicht wurden, sprechen von der Herabwürdigung von Daten und Fakten zugunsten eigennütziger Verschleierungsgeschichten und totalitärer politischer Korrektheit.

Warum wir aufgehört haben, den Eliten zu vertrauen (The Guardian)

 


"Es geht nicht nur darum, dass isolierte Individuen als korrupt oder eigennützig entlarvt werden (etwas, das so alt ist wie die Politik), sondern dass das Establishment selbst anfängt, hinterlistig und zweifelhaft zu erscheinen. Die unverwechselbaren Skandale des 21. Jahrhunderts sind eine Kombination aus einigen sehr grundlegenden und zeitlosen moralischen Mängeln (Gier und Unehrlichkeit) mit Enthüllungsmethoden, die Fehlverhalten in einem noch nie dagewesenen Ausmaß und noch viel dramatischeren Ergebnissen aufdecken.

 


Das vielleicht wichtigste Merkmal all dieser Enthüllungen war, dass es sich definitiv um Skandale und nicht nur um Fehler handelte: Es handelte sich um bewusste Versuche, zu betrügen oder irrezuführen. Mehrere dieser Enthüllungen beinhalteten nachhaltige Vertuschungen und der Moment der Wahrheit wurde so lange wie möglich hinausgezögert.

 


(Diese selektive Berichterstattung) "erzeugte das Gefühl einer Medienklasse, die geschickt darin war, andere bloßzustellen, aber ebenso geschickt darin, die Wahrheit über ihr eigenes Verhalten zu verbergen.

 


Mehrere der entscheidenden Skandale des letzten Jahrzehnts hatten ein so großes Ausmaß, dass sie die Verantwortung jedes Einzelnen übersteigen. Die Enthüllungen von Edward Snowden im Jahr 2013, die undichte Stelle in den Panama-Papieren im Jahr 2015 und die HSBC-Akten (die die organisierte Steuerhinterziehung aufdeckten) hatten alle die Freigabe von Zehntausenden oder sogar Millionen von Dokumenten zur Folge. Bürokratien die noch mit Papier arbeiteten, sahen sich nie einer Bedrohung ihrer Legitimität in diesem Ausmaß gegenüber".

https://www.theguardian.com/news/2018/nov/29/why-we-stopped-trusting-elites-the-new-populism

 

 

 

Vom verstorbenen Gründer und Herausgeber Robert Parry von Consortium News:

 


„Als junger Reporter wurde mir beigebracht, dass es fast immer zwei Seiten einer Geschichte gibt und oft mehr. Man erwartete von mir, dass ich nach diesen alternativen Ansichten suchte und sie nicht abtat oder so tat, als ob es sie nicht gäbe. Mir wurde auch klar, dass ich zur Wahrheitsfindung oft unter der Oberfläche graben musste und nicht einfach die bequeme Erklärung aufgreifen durfte, die offen vor einem lag.

 

 
Aber die großen westlichen Nachrichtenagenturen begannen, den Journalismus anders zu sehen. Es wurde zu ihrer seltsamen Pflicht, das Infragestellen der Offiziellen Story einzustellen, selbst wenn die Offizielle Story große Löcher hatte und wenig Sinn machte, selbst wenn die Beweise in eine andere Richtung gingen und ernsthafte Analysten dieses Gruppendenken in Frage stellten.

 

 
Wenn ich auf die vergangenen zwei Jahrzehnte zurückblicke, wünschte ich, ich könnte sagen, dass sich der Medientrend, den wir Mitte der 1990er Jahre festgestellt hatten, umgekehrt hat. Aber wenn überhaupt, dann ist es schlimmer geworden. Die großen westlichen Nachrichtenagenturen vermischen nun die diskreten Schwierigkeiten von erfundenen "gefälschten Nachrichten" und haltlosen "Verschwörungstheorien" mit verantwortungsvollen abweichenden Analysen. Alle werden in den gleichen Topf geworfen und der Verachtung und dem Spott ausgesetzt.“

https://consortiumnews.com/about/

 

 

 

Im akademischen Bereich sind Zensur und Konformität zur Norm geworden (Globe and Mail)

 

 

 

In Wahrheit gelten Fakten heute als umstritten, wenn sie von den akzeptierten Narrativen abweichen, und Professoren müssen sich aus Angst vor Verurteilung und Verlust ihres Arbeitsplatzes selbst zensieren.

 

 

 

Aus Gesprächen, die ich mit Kollegen geführt habe, die noch im akademischen Bereich arbeiten, und aus dem, was ich über jüngste Fälle von Zensur berichten kann, geht hervor, dass der Antagonismus in erster Linie von linksgerichteten Kollegen ausgeht, die andere Liberale angreifen.

 

 

 

Diese Fälle deuten auf einen größeren, beunruhigenden Trend hin: Anstatt umstrittene Ideen zu diskutieren, werfen die Gegner mit Worten um sich, die mit "-phobisch" enden, und sie brechen das Gespräch ab und so tun, als gäbe es sie nicht.

 

 

 

Für diejenigen, die sagen, dass Ideen, die Mitglieder der Gesellschaft verunglimpfen, nicht beachtet werden sollten, bedeutet das Schweigen in der Debatte nicht, dass hasserfüllte Überzeugungen verschwinden. In vielen Fällen sind es nicht umstrittene Erkenntnisse, die eine Bedrohung darstellen; die Bedrohung kommt von der Möglichkeit, dass andere diese Tatsachen zur Rechtfertigung von Diskriminierung nutzen werden. Aber es ist wichtig, dass wir zwischen einer Idee und dem Forscher, der diese Idee vorbringt, und dem Potenzial für schlechtes Verhalten unterscheiden.

 

 

 

Dadurch, dass Akademiker ganze Forschungsbereiche meiden, ist das Wissen, das gegenwärtig produziert wird, eingeschränkt und durch Überzeugungen ersetzt, die zwar angenehm klingen, aber voreingenommen oder völlig unsinnig sind. Die jüngste Untersuchung über "Studien zu Kränkungen", die von den Akademikern Peter Boghossian, James Lindsay und Helen Pluckrose geleitet wurde, machte deutlich, wie schlimm das Problem geworden ist. Dem Trio gelang es, dass sieben gefälschte Papiere (aber ach so politisch korrekt und daher "good to go" - CHS) in hochrangigen geisteswissenschaftlichen Zeitschriften akzeptiert wurden“
https://www.theglobeandmail.com/opinion/article-in-academia-censorship-and-conformity-have-become-the-norm/

 

 

In einer Konsum-basierten Kultur, die daran gewöhnt ist, tagein tagaus eine eigennützige Story nach der anderen zu verkaufen, die Tatsache, dass eigennützige Cover Storys jetzt die Norm sind, da wird es schwierig, unsere Knechtschaft mit jener sklavischen Hingabe zu lieben, die man von uns verlangt. In dieser eigennützigen Propaganda habe ich einen neuen Dreh entdeckt: Eine alternative Meinung wird nicht mehr diskutiert, sie wird entzaubert. So als wäre das Anzweifeln der autorisierten Geschichte per Definition eine „Verschwörungstheorie“, die man „entzaubern“ kann, indem man die autorisierte Verschleierungs-Story oft genug wiederholt.


 

https://www.rutherford.org/publications_resources/john_whiteheads_commentary/this_is_not_a_revolution._its_a_blueprint_for_locking_down_the_nation

 

Dies ist keine Revolution.

Es ist eine Blaupause für den Lockdown einer Nation

 

von John Whitehead, 01.06.2020

 

 

Wenn es soweit kommt, dass man Gewalt anwenden muss, dann spielt man das Spiel des Systems. Das Establishment wird dich reizen – an deinem Bart zupfen, vor deinem Gesicht herumfuchteln – damit du kämpfst. Denn wenn sie dich dazu gebracht haben, Gewalt anzuwenden, dann wissen sie mit dir umzugehen.“ – John Lennon

 

Macht euch auf etwas gefasst.

 

In den Gängen der Macht wird etwas ausgebrütet, unsichtbar für das öffentliche Auge, und es verheißt für die Zukunft dieses Landes nichts Gutes.

 

Jedes Mal, wenn eine ganze Nation vom politischen Theater und dem öffentlichen Spektakel so fasziniert ist, dass sie alles andere übersieht, sollte man sich besser in Acht nehmen.

Wann immer man eine Regierung hat, die im Schatten operiert, mit einer Sprache der Gewalt spricht und mit Ermächtigungen regiert, sollten man sich besser in Acht nehmen.

Und wann immer man eine Regierung hat, die so weit von ihrem Volk entfernt ist, um sicherzustellen, dass jene, die sie gewählt haben, niemals gesehen, gehört oder beachtet werden, dann sollte man sich besser in Acht nehmen.

Was sich vor uns abspielt, ist keine Revolution.

Die Plünderungen, die Brände, die Ausschreitungen, die Gewalt: Es ist eine Anti-Revolution.

Die Demonstranten spielen der Regierung direkt in die Hände, weil die Machthaber dies wollen. Sie wollen einen Vorwand, um die Nation einzusperren und den Übergang zum uneingeschränkten Kriegsrecht zu erzwingen. Sie wollen einen Grund, den Polizeistaat stärker zu machen.

Das geschieht schneller als wir verstehen.

Das Justizministerium entsendet Aufruhrtruppen von Bundesgefängnissen in verschiedene Städte. Mehr als die Hälfte der Gouverneure der Nation fordert die Nationalgarde auf, die Unruhen zu unterdrücken. Eine wachsende Zahl von Städten, die gerade erst aus einem Coronavirus-Lockdown herausgekommen sind, werden erneut abgeriegelt, diesmal als Reaktion auf die wachsenden Unruhen.

Und so beginnt es.

Es ist wieder einmal dieses dystopische 2030 Trainingsvideo des Pentagons, das die Notwendigkeit vorwegnimmt, dass die Regierung das Kriegsrecht einführen muss (Einsatz von Streitkräften zur Lösung innenpolitischer und sozialer Probleme).

https://theintercept.com/2016/10/13/pentagon-video-warns-of-unavoidable-dystopian-future-for-worlds-biggest-cities/

 

Damit sie sich in einer Welt zurechtzufinden, die von "kriminellen Netzwerken" und einer "minderwertigen Infrastruktur", heimgesucht wird, mit "religiösen und ethnischen Spannungen", "Verarmung und Slums", "offenen Mülldeponien, überlasteten Abwasserkanäle", mit einer "wachsenden Masse von Arbeitslosen" und einer Stadtlandschaft, in der die wohlhabende wirtschaftliche Elite vor der Verarmung der Habenichtse geschützt werden muss.

Wir sind dem Zeitplan weit voraus.

 

Die Architekten des Polizeistaates haben uns genau da, wo sie uns haben wollen: unter ihrem Kampfstiefel, nach Luft schnappend, verzweifelt nach Freiheit, nach einem Anschein von Zukunft greifend, der nicht dem totalitären Gefängnis gleicht, das um uns herum errichtet wird.

Auf diesem Weg liegt die sichere Tyrannei.

Für einen flüchtigen Moment schienen "Wir, das Volk" vereint in unserer Empörung über diese jüngste Tötung eines unbewaffneten Mannes durch einen Polizisten, der sich auf seine eigene Autorität und die Macht seiner Uniform berief.

Diese Einheit war nicht von Dauer.

Tatsächlich dauerte es nicht lange – keine Überraschung – bis wir schnell wieder gespalten waren, polarisiert durch die fehlgeleitete Wut und die sinnlose Gewalt des Mobs, der auf die Straße geht und was nach Wahnsinn und Chaos stinkt.

Ob gewollt oder nicht, die Randalierer haben unsere Aufmerksamkeit weg gelenkt von den Verbrechen der Regierung, hin zu ihren eigenen.

Das ist eine Ablenkung.

Lasst nicht zu, dass man euch ablenkt.

Lasst uns nicht aus den Augen verlieren, wer das alles überhaupt erst ausgelöst hat: die US-Regierung.

Mehr als Terrorismus, mehr als innerstaatlicher Extremismus, mehr als Waffengewalt und organisierte Kriminalität, stellt die systemische Gewalt, die von Agenten der Regierung verübt wird, eine größere Bedrohung für Leben, Freiheit und Eigentum ihrer Bürger dar, mehr als jede der sogenannten Gefahren, vor denen die Regierung behauptet, uns zu schützen.

Ein typisches Beispiel: George Floyd starb durch die Hand des amerikanischen Polizeistaates.

Der gefühllose, kaltblütige Mord an dem unbewaffneten 46-jährigen Schwarzen durch die Polizei ist nichts Neues: 8 Minuten und 46 Sekunden lang kniete die Polizei auf Floyds Hals, während der Mann um sein Leben flehte, nach Luft rang, nach seiner toten Mutter schrie und schließlich ohnmächtig wurde und starb.

Floyd ist ein weiteres Opfer eines kaputten Polizeisystems, das "wir, das Volk", der Gnade militarisierter Polizisten ausgeliefert haben, die fast absolut frei entscheiden können, wer eine Bedrohung darstellt, was Widerstand bedeutet und wie hart sie mit den Bürgern umgehen können, zu deren "Dienst und Schutz" sie berufen wurden.

Täglich werden Amerikaner von der Polizei erschossen, entkleidet, durchsucht, gewürgt, geschlagen und mit Elektroschocks betäubt, nur weil sie es gewagt haben, die Stirn zu runzeln, zu lächeln, Fragen zu stellen, einen Befehl herauszufordern oder einfach nur zu existieren.

 

Ich spreche von der wachsenden Zahl unbewaffneter Menschen, die erschossen und getötet werden, nur weil sie eine bestimmten Haltung einnehmen, sich in eine bestimmte Richtung bewegen oder etwas in der Hand halten, das die Polizei fälschlicherweise als Waffe interpretieren könnte, oder weil sie im Kopf eines Polizeibeamten eine schießwütige Angst auslösen, die nichts mit einer tatsächlichen Bedrohung ihrer Sicherheit zu tun hat.

Von der Polizei getötet, weil er eine "Schießhaltung" einnahm. Getötet, weil er ein Mobiltelefon in der Hand hielt. Getötet, weil er einen Baseballschläger in der Hand hielt. Getötet, weil er die Haustür geöffnet hat. Getötet, weil das Kind in einem von der Polizei verfolgten Auto saß. Getötet, weil er sich der Polizei näherte, während er einen Metalllöffel in der Hand hielt. Getötet, weil er auf aggressive Art und Weise rannte, während er einen Ast eines Baumes hielt. Getötet, weil er nackt herumgekrochen ist. Getötet, weil er sich in einer defensiven Haltung gebückt hat. Getötet, weil ein Polizeibeamter versehentlich seine Waffe anstelle seines Elektroschockers abgefeuert hat. Getötet, weil er dunkle Hosen und ein Basketballtrikot trug. Getötet, weil er während einer Verkehrskontrolle nach seinem Führerschein und seiner Zulassung griff. Getötet, weil er taub am Steuer saß. Getötet, weil er obdachlos war. Getötet, weil er einen Schuhlöffel geschwungen hat. Getötet, weil er im Freien gepinkelt hat. Getötet, weil sein Auto auf der Straße eine Panne hatte. Getötet, weil er einen Gartenschlauch gehalten hat.

(Anm.d.Ü.: Zu jedem der oben erwähnten Vorfälle gibt es im Original einen Link)

Nun kann man alle möglichen Ausreden erfinden, um diese Schießereien zu rechtfertigen, und in der Tat ist es genau das, was man von Politikern, Polizeigewerkschaften, Strafverfolgungsbeamten und Einzelpersonen hören wird, die mehr als glücklich sind, im Gleichschritt mit der Polizei zu marschieren. Wie diese Vorfälle jedoch deutlich machen, ist der einzige wirklich fügsame, unterwürfige und gehorsame Bürger in einem Polizeistaat ein toter Bürger.

Ist es nicht traurig, wie schnell wir uns von einer Nation der Gesetze – in der die Geringsten unter uns genauso viel Recht auf eine würdige und respektvolle Behandlung hatten wie der Nächste (zumindest im Prinzip) – zu einer Nation von Gesetzeshütern (Steuereintreiber mit Waffen) entwickelt haben, die uns alle wie Verdächtige und Kriminelle behandeln?

Das ist nicht die Art und Weise, wie man den Frieden bewahrt.

Das ist keine Gerechtigkeit. Es geht nicht einmal um Recht und Ordnung.

Das ist gewiss nicht Freiheit. Dies ist die Illusion von Freiheit.

Leider werden wir jetzt von einer Regierung von Psychopathen, Schurken, Spionen, Schlägern, Dieben, Gangstern, Raufbolden, Vergewaltigern, Erpressern, Kopfgeldjägern, kampfbereiten Kriegern und kaltblütigen Mördern regiert, die sich mit einer Sprache der Gewalt und Unterdrückung verständigen.

Die Fakten sprechen für sich selbst.

Wir werden von einer Regierung aus Raufbolden, Vergewaltigern und Mördern verwüstet. Es sind nicht nur die Erschießungen unbewaffneter Bürger durch die Polizei, die beunruhigend sind. Es sind die fehlgeschlagenen Razzien der SWAT-Teams, bei denen unschuldige Bürger verwundet, Kinder terrorisiert und Haustiere der Familie getötet werden. Es sind die Leibesvisitationen am Straßenrand – in einigen Fällen sind es Leibesvisitationen von Männern und Frauen, die vor den Augen der Öffentlichkeit durchgeführt werden – auf der Suche nach Drogen, die nie gefunden werden. Es ist der potenziell tödliche – und ungerechtfertigte – Einsatz so genannter "nicht-tödlicher" Waffen wie Tasern an Kindern, weil sie "Polizeibeamte angemault haben". Für den Versuch, aus dem Büro des Rektors wegzulaufen. Dafür, dass sie sich im Alter von 12 Jahren mit einem anderen Mädchen prügelte".

 

Wir werden von einer Regierung von Soldaten – einer stehenden Armee – mit vorgehaltener Waffe festgehalten. Während die Amerikaner immer mehr Kapriolen machen müssen, um ihr Recht auf den Besitz einer Waffe nach dem Zweiten Verfassungszusatz auszuüben, bewaffnet die Regierung ihre eigenen zivilen Angestellten bis zum Anschlag mit Gewehren, Munition und militärischer Ausrüstung, autorisiert sie zu Verhaftungen und schult sie in militärischen Taktiken. Zu jenen Behörden, die mit Nachtsichtgeräten, Schusswesten, Hohlspitzgeschossen, Schrotflinten, Drohnen, Sturmgewehren und LP-Gaskanonen beliefert werden, gehören das Smithsonian, U.S. Mint, Health and Human Services, IRS, FDA, Small Business Administration, Social Security Administration, National Oceanic and Atmospheric Administration, Education Department, Energy Department, Bureau of Engraving and Printing und eine Reihe von öffentlichen Universitäten. Berichten zufolge gibt es jetzt angeblich mehr bürokratische (nichtmilitärische) Regierungszivilisten, die mit hochtechnologischen, tödlichen Waffen bewaffnet sind, als US-Marines. Das berührt noch nicht einmal ansatzweise das Arsenal der Regierung, die Umwandlung der örtlichen Polizei in einen verlängerten Arm des Militärs und die Geschwindigkeit, mit der die Nation je nach den Umständen unter das Kriegsrecht gestellt werden könnte. Offensichtlich bereitet sich die Regierung auf einen Krieg vor – und zwar auf einen Bürgerkrieg – und "wir, das Volk", sind der vermeintliche Feind.

 

Wir werden von einer Regierung von Schurken, Idioten und Feiglingen ausgenutzt. Der amerikanische Satiriker H.L. Mencken hatte berechnet, dass "der Kongress zu einem Drittel aus mehr oder weniger Schurken, zu zwei Dritteln aus mehr oder weniger Idioten und zu drei Dritteln aus mehr oder weniger Feiglingen besteht". Im Großen und Ganzen scheinen die Amerikaner dem zuzustimmen.

https://news.gallup.com/poll/185918/majority-americans-congress-touch-corrupt.aspx

 

Wenn es Regierungsvertreter gibt, die einen großen Teil ihrer Arbeitszeit damit verbringen, Spenden zu sammeln, von Lobbyisten gefeiert zu werden, durch eine lukrative Drehtür zwischen öffentlichem Dienst und Lobbying zu schlurfen und sich jedem zur Verfügung zu stellen, der genug Geld hat, um sich den Zugang zu einem Kongressbüro zu sichern, dann ist man in den Fängen einer korrupten Oligarchie. Wohlgemerkt, dieselben gewählten Amtsträger lesen selten die Gesetze, die sie erlassen, und sie scheinen auch nicht in der Lage zu sein, viele Gesetze zu erlassen, die die Notlage des amerikanischen Bürgers eher unterstützen als behindern.

 

Wir werden von einer Regierung aus gierigen Kerkermeistern eingesperrt. Wir sind zu einem Gefängnisstaat geworden, der dreimal mehr für unsere Gefängnisse als für unsere Schulen ausgibt und fast ein Viertel der Gefangenen der Welt einsperrt, obwohl die Kriminalität auf einem historischen Tiefstand ist und die USA nur 5% der Weltbevölkerung ausmachen. Die zunehmende Überkriminalisierung und die auf Profit ausgerichteten Privatgefängnisse bieten noch größere Anreize, amerikanische Bürger für solche gewaltlosen "Verbrechen" wie einen zugewachsenen Rasen einzusperren. Die Boston Review weist darauf hin, dass "Amerikas zeitgenössisches System von Polizei, Gerichten, Haft und Bewährung ... Geld durch den Entzug von Vermögenswerten, lukrative öffentliche Aufträge von privaten Dienstleistungsanbietern und durch die direkte Gewinnung von Einnahmen und unbezahlter Arbeit von farbigen und armen Bevölkerungsgruppen verdient. In Bundesstaaten und Gemeinden im ganzen Land übernimmt das Strafrechtssystem die Kosten, indem es Gefangene und ihre Familien zwingt, die Strafe zu bezahlen. Es erlaubt auch privaten Dienstleistungsanbietern, unverschämte Gebühren für alltägliche Bedürfnisse wie Telefongespräche zu verlangen. Infolgedessen können Menschen, die selbst mit geringfügigen strafrechtlichen Anklagen konfrontiert werden, leicht in einen sich selbst aufrechterhaltenden Kreislauf aus Schulden, Kriminalisierung und Inhaftierung geraten".

 

Wir werden von einer Regierung aus Spannern ausspioniert. Die Regierung, unterstützt von ihren Verbündeten aus der Wirtschaft, beobachtet alles, was ihr tut, lest alles, was ihr schreibt, hört alles, was ihr sagt, und überwacht alles, was ihr ausgebt. Die allgegenwärtige Überwachung ebnet den Weg für Regierungsprogramme, die ein Profil der Bürger erstellen, ihr Verhalten dokumentieren und versuchen, vorherzusagen, was sie in Zukunft tun könnten, ob es nun darum geht, was sie kaufen könnten, welchen Politiker sie unterstützen oder welche Art von Verbrechen sie begehen könnten. Die Auswirkungen dieser weitreichenden Überwachung sind laut Psychology Today "vermindertes Vertrauen, erhöhte Konformität und sogar verminderte Bürgerbeteiligung". Die Technologieanalytikerin Jillian C. York kommt zu dem Schluss: "Eine Massenüberwachung ohne ordnungsgemäßes Verfahren – sei es durch die Regierung Bahrains, Russlands, der USA oder irgendwo dazwischen – droht, diesen Dissens zu ersticken und zu unterdrücken und hinterlässt in ihrem Gefolge eine von Angst eingeschüchterte Bevölkerung".

Wir werden gezwungen, unsere Freiheiten – und die unserer Kinder – an eine Regierung aus Erpressern, Geldwäschern und Berufspiraten abzutreten. Dem amerikanischen Volk wurde wiederholt vorgemacht, dass die Regierung mehr Geld, mehr expansive Befugnisse und mehr Geheimhaltung (geheime Gerichte, geheime Haushalte, geheime Militärkampagnen, geheime Überwachung) braucht, um uns zu schützen. Unter dem Deckmantel ihrer Kriege gegen Terror, Drogen, innerstaatlichen Extremismus, Pandemien und Bürgerunruhen, hat die Regierung Milliarden von Steuergeldern für endlose Kriege ausgegeben, die die Saat für Rückschläge gelegt haben, für Überwachungsprogramme, die alle Amerikaner einer Überwachungsgesellschaft unterworfen haben, und für eine militarisierte Polizei, die Gemeinden in Kriegsgebiete verwandelt hat.

 

Wir werden von einer Regierung aus Dieben nach Strich und Faden ausgeraubt. Die Amerikaner haben keinen wirklichen Schutz mehr vor Regierungsagenten, die befugt sind, Privateigentum nach Belieben zu beschlagnahmen. Zum Beispiel nehmen Polizeibehörden unter dem Deckmantel der Gesetze zur Beschlagnahme von Vermögenswerten Eigentum ein, das auf kaum mehr als dem Verdacht auf kriminelle Aktivitäten beruht.

 

Und wir sind gezwungen, in einem fortwährenden Ausnahmezustand zu leben. Vom 11. September 2001 bis zu den Lockdowns wegen COVID-19 und nun der Androhung des Kriegsrechts angesichts wachsender Unruhen waren wir Zeugen des Entstehens eines "Ausnahmezustands", der jede Art von staatlicher Tyrannei und Machtergreifung im so genannten Namen der nationalen Sicherheit rechtfertigt.

 

Was auch immer es sonst sein mag – eine Gefahr, eine Bedrohung, eine Drohung – die US-Regierung ist gewiss nicht auf unsere besten Interessen bedacht, noch ist sie in irgendeiner Weise ein Freund der Freiheit.

 

Wenn die Regierung sich selbst als der Bürgerschaft überlegen betrachtet, wenn sie nicht mehr zum Wohle des Volkes arbeitet, wenn das Volk nicht mehr in der Lage ist, seine Regierung friedlich zu reformieren, wenn Regierungsbeamte nicht mehr wie Beamte im öffentlichen Dienst handeln, wenn gewählte Beamte nicht mehr den Willen des Volkes vertreten, wenn die Regierung routinemäßig gegen die Rechte des Volkes verstößt und mehr Gewalt gegen die Bürger als gegen die kriminelle Klasse verübt, wenn die Staatsausgaben unerklärlich sind und keine Rechenschaft abgelegt wird, wenn die Justiz als Ordnungsrichter und nicht als Richter fungiert und wenn die Regierung nicht mehr an die Gesetze der Verfassung gebunden ist, dann haben Sie keine Regierung "des Volkes, durch das Volk und für das Volk" mehr. ”

 

Was wir haben, ist eine Regierung aus Wölfen.

 

 

Wir stehen mit dem Rücken zur sprichwörtlichen Wand.

Die Regierung und ihre Kohorten haben sich verschworen, um zu gewährleisten, dass das amerikanische Volk seinen Unmut über die Regierung nur durch Wahlen zum Ausdruck bringen kann, was überhaupt kein wirklicher Ausweg ist.

 

Die Strafen für zivilen Ungehorsam, Whistleblowing und Rebellion sind hart. Wenn man sich weigert, Steuern für Regierungsprogramme zu zahlen, die Sie für unmoralisch oder illegal halten, wird man im Gefängnis landen. Wenn man versucht, die Regierung – oder eine ihrer Behörden – zu stürzen, weil an glaubt, dass sie ihre Kompetenzen überschritten hat, muss man ins Gefängnis gehen. Wenn man versucht, das Fehlverhalten der Regierung auffliegen zu lassen, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass man ins Gefängnis kommt.

 

Viel zu lange hat das amerikanische Volk den Diktaten der Regierung gehorcht, egal wie extrem sie waren. Wir haben seine Steuern, Strafen und Bußgelder bezahlt, egal wie ungeheuerlich sie sind. Wir haben seine Demütigungen, Beleidigungen und Missbräuche toleriert, ganz gleich, wie ungeheuerlich sie sind. Wir haben die Augen vor seinen Indiskretionen und seiner Inkompetenz verschlossen, ganz gleich, wie leichtsinnig sie waren. Wir haben unser Schweigen angesichts ihrer Gesetzlosigkeit, Zügellosigkeit und Korruption bewahrt, ganz gleich, wie illegal sie sind.

 

Wir haben gelitten.

 

Wie lange wir weiter leiden werden, hängt davon ab, wie viel wir bereit sind, um der Freiheit willen aufzugeben.

 

Die Gründer Amerikas lieferten uns eine sehr konkrete Erklärung über den Zweck der Regierung und einen Fahrplan dafür, was zu tun ist, wenn die Regierung ihre Autorität missbraucht, unsere Einwände ignoriert und sich als Tyrann etabliert.

 

Wir müssen zwischen friedlicher Sklaverei (mit anderen Worten: Aufrechterhaltung des Status quo in der Knechtschaft des Polizeistaates) und gefährlicher Freiheit wählen. Das bedeutet, dass wir einen Weg finden müssen, auf dem wir anfangen, die Verantwortung für unsere Regierung zu übernehmen, angefangen auf lokaler Ebene, indem wir den Status quo in Frage stellen und gewaltlos einen Aufstand machen – wann immer ein Regierungsbeamter aus der Reihe tanzt.

 

Wir können die Illusion von Freiheit nicht länger aufrechterhalten.

 

Wie ich in meinem Buch Battlefield America: Der Krieg gegen das amerikanische Volk deutlich mache, sind wir im Augenblick am verwundbarsten.

 

'

 

Über John Whitehead:

 

Anwalt für Verfassungsrecht und Autor John W. Whitehead ist Gründer und Präsident des Rutherford Instituts. Sein neues Buch „Battlefield America: The War on the American People“ ist bei Amazon verfügbar (auch sein Buch „Government of Wolves“):

https://www.amazon.de/s?k=John+Whitehead&__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&ref=nb_sb_noss_2

 

John Whitehead ist hier zu erreichen: johnw@rutherford.org

 


https://consentfactory.org/2020/06/01/the-minneapolis-putsch/

 

Der Minneapolis Putsch

 

von C.J. Hopkins, 01.06.2020

 

 

Nun, es sieht so aus als hätte der von der Resistance lang erwartete „Zweite Bürgerkrieg“ endlich begonnen... mehr oder weniger genau aufs Stichwort. Quer durchs Land sind Unruhen ausgebrochen. Menschen plündern und zünden Geschäfte an und fallen auf den Straßen übereinander her. Robocops prügeln, verschießen Tränengas und schießen mit Gummigeschossen auf Menschen. Die Nationalgarde der Bundesstaaten wurde stationiert, Ausgangssperren verhängt und „Notstände“ ausgerufen. Der Secret Service hält zornige schwarze Horden zurück, die versuchen, das Weiße Haus zu stürmen. Trump twittert aus einem „Bunker im Keller“. Opportunistische Experten in den Sozialen Medien, von beiden Seiten des politischen Spektrums, peitschen die Menschen bis zur Weißglut auf. Amerikaner gehen sich gegenseitig an die Gurgel, gespalten durch Identitätspolitik, voll mit Wut, Hass und Angst.

 

Eigentlich haben sie das Drehbuch dazu selbst verfasst. Nicht den Mord an dem armen George Floyd, schon klar. Rassistische Polizisten haben Schwarze ermordet seit es rassistische Polizisten gibt. Nein, der Widerstand (die Resistance) hat nicht den Rassismus erzeugt. Sie haben nur die meiste Zeit der vergangenen vier Jahre damit verbracht, ein offizielles Narrativ zu erzeugen und anzuheizen, das die meisten Amerikaner als „weiße Rassisten“ hinstellt, die buchstäblich Hitler zum Präsidenten gewählt haben und die das Land in eine rassistische Diktatur verwandeln wollen.

 

Gemäß diesem offiziellen Narrativ, das von den Konzernmedien, der neoliberalen Intelligenzia, der Kulturindustrie und von Trump hassenden Knallköpfen erbarmungslos verbreitet wurde, haben die Russen Donald Trump ins Weiße Haus gehievt, mit diesen DNC Emails, die sie nie gehackt haben, und mit ein paar spalterischen Facebook-Anzeigen, die angeblich schwarze Amerikaner hypnotisiert haben sollen und die sich danach weigerten, wählen zu gehen und für Clinton zu stimmen. Putin hat das mutmaßlich persönlich angeordnet, als Teil seines Plans, die „Demokratie zu zerstören“.

 

Der Plan geht so: Präsident Hitler ermutigt seine weißen, rassistischen Anhänger, den „RaHoWa“ (den „Heiligen Rassenkrieg“) anzuzetteln, oder das „Boogaloo“ (in etwa „rechtsextreme Spinner, Waffennarren“). Daraufhin erklärt Trump das Kriegsrecht, löst den Kongress auf und ernennt sich selbst zum Führer. Danach fangen sie damit an, Juden, Schwarze, Mexikaner und andere Minderheiten einzusammeln und zu ermorden. Zumindest gemäß dieser verdrehten liberalen Fantasie.

 

Ich habe seit 2016 über den Startschuss und die Verbreitung dieses offiziellen Narrativs berichtet und viel davon in meinen Essays dokumentiert, drum werde ich das nicht alles wiederholen. Sagen wir mal so: Ich habe nicht allzu sehr übertrieben.

 

Nach vier Jahren mehr oder weniger permanenter Konditionierung glauben Millionen Amerikaner an dieses Märchen, trotz der Tatsache, dass es absolut keinen Beweis oder so gibt, der das unterstützen würde. Und das ist kein Wunder oder etwas ähnliches. Es wäre eher überraschend, wenn sie es nicht glauben würden. Wir sprechen von der beeindruckendsten offiziellen Propagandamaschine in der Geschichte der offiziellen Propagandamaschinen.

 

Und diese Propaganda macht sich jetzt bezahlt. Die Demonstrationen und Unruhen, die typischerweise auf die Ermordung einer unbewaffneten schwarzen Person durch die Bullen folgen, haben sich zu einem „internationalen Aufstand“ vervielfacht, bejubelt von den Konzernmedien, den Konzernen und dem liberalen Establishment, die normalerweise solche Aufstände nicht unterstützen. Aber ganz plötzlich hatten sie einen Sinneswandel, oder ein spirituelles oder politisches Erweckungserlebnis, und sie sind ganz dabei, wenn ordentlich Eigentum beschädigt und geplündert wird, und für präventive Selbstverteidigung, wenn es das braucht, damit Gerechtigkeit einkehrt und Amerika wieder zu dem friedlichen, wohlhabenden, nicht-weißen Paradies wird, das es war, bevor die Russen Donald Trump ins Amt gebracht haben.

 

Auf jeden Fall haben die Resistance-Medien jetzt ihre atemlose Berichterstattung über den nicht-existenten Corona-Holocaust fallengelassen, um atemlos über die „Revolution“ zu berichten. Die amerikanischen Polizisten, die letzte Woche noch nationale Helden waren, weil sie ihr Leben riskierten haben, um maskenlose „Lockdown-Verweigerer“ zu verprügeln, festzunehmen und allgemein einzuschüchtern, sie sind jetzt die faschistischen Fußsoldaten des Trumpschen Reichs. Der Nike-Konzern hat ein Werbevideo produziert, in welchem die Leute dazu aufgerufen werden, die Schaufenster ihrer Nike-Stores einzuschlagen und ihre Turnschuhe zu stehlen.

 

Liberale Journalisten gingen auf Twitter und forderten Randalierer auf: „Brennt den Scheiß nieder!“ … bis die Randalierer ihre bewachten Wohnviertel erreichten und damit anfingen, ihren örtlichen Starbucks abzufackeln.

 

Hollywood-Berühmtheiten maskieren sich und machen einen auf Schwarzer Block und geben Rechtsbeistand.

 

Chelsea Clinton unterrichtet Kinder über David und den rassistischen Goliath.

 

John Cusacks Fahrrad wurde angeblich von den Schweinen angegriffen. Bei Rob Reiner habe ich noch nicht nachgeschaut, aber ich nehme an, dass er in seinem Keller eines sicheren Resistance-Domizils irgendwo in den Hollywood Hills Molotow-Cocktails bastelt.

 

Schaut, ich sage nicht, dass der neoliberale Widerstand diese Unruhen orchestriert oder inszeniert hat. Ich leugne auch nicht „die Beteiligung“ der Leute auf der Straße. Was auch immer sonst da draußen geschieht, eine Menge sehr wütender Schwarzer lassen ihre Frustration an den Bullen aus, und an jedem und allem, das für sie Rassismus und Ungerechtigkeit darstellt.

 

In Amerika passiert das von Zeit zu Zeit. Amerika ist immer noch eine rassistische Gesellschaft. Die meisten Afro-Amerikaner sind Nachfahren von Sklaven. Legale Rassendiskriminierung wurde erst in den 1960ern abgeschafft, nach historischen Maßstäben ist das nicht lange her. Ich wurde in den Südstaaten mit ihrer Rassentrennung geboren, mit den getrennten Schulen und dem ganzen Zeug. Daran kann ich mich nicht erinnern – ich wurde 1961 geboren – aber ich erinnere mich an die Jahre danach. Der Süden hat sich nicht wie durch ein Wunder im Juli 1964 über Nacht verändert. Und auch nicht der Norden mit seinen Variationen von Rassismus, die zugegeben subtiler sind, aber nicht weniger rassistisch.

 

Ich mache mir daher keine Illusionen über Rassismus in Amerika. Aber eigentlich rede ich nicht vom Rassismus in Amerika. Ich rede darüber, wie der Rassismus in Amerika so zynisch instrumentalisiert wurde, nicht durch die Russen, sondern durch den sogenannten Widerstand, um Trump zu delegitimieren und, was noch wichtiger ist, jeden der ihn gewählt hat, als einen Haufen weißer Suprematen und Rassisten .

 

Es war von Anfang an die Strategie des Widerstands, Rassenspaltung zu schüren. Ein Joseph Goebbels zugeschriebenes Zitat lautet: „Beschuldige die Gegenseite dessen für das du schuldig bist“. Das ist in diesem Fall sehr treffend. Von dem Moment an, als Trump die Nominierung der Republikaner gewonnen hatte, erzählten uns die Konzernmedien und der Rest des Widerstands, dieser Mann sei buchstäblich Hitler, und sein Plan sei es, in seiner „weißen, rassistischen Basis“ den Rasenhass anzustacheln und am Ende irgendein „Reichstags“-Ereignis zu inszenieren, das Kriegsrecht auszurufen und sich selbst zum Diktator zu ernennen. Diese Geschichte haben sie uns immer wieder erzählt, im Fernsehen, in der liberalen Presse, in den Sozialen Medien, in Büchern, Filmen und überall wo man es sonst erzählen kann.

 

Bevor ihr also loszieht und euch dem „Aufstand“ anschließt, seht euch die Schlagzeilen von heute an, schaltet CNN oder MSNBC ein und denkt nur eine Minute lang nach. Ich will die Party nicht versauen, aber sie haben euch seit vier Jahren darauf vorbereitet.

 

Nicht euch farbige Kumpels. Ich rede nicht zu euch. Ich würde mir nicht anmaßen, euch zu sagen, was ihr tun sollt. Ich spreche zu Weißen wie mir, die die Ausschreitungen und Plünderungen bejubeln und nach draußen gehen, um euch dabei "zu helfen", die aber wieder zu Hause in ihren bewachten Wohnanlagen sein werden, wenn die Asche abgekühlt ist und die Konzernmedien verschwunden sind und die Bullen wieder in euren Vierteln „patrouillieren“.

OK, und an dieser Stelle muss ich (zum Wohle meiner parteiischen Leser) noch einmal betonen, dass ich kein Fan von Donald Trump bin und dass ich ihn für einen narzisstischen Arschclown und einen verherrlichten Hochstapler halte, und ... bla bla bla bla, weil so viele Menschen durch wahnsinnige Propaganda und Massenhysterie so polarisiert wurden, dass sie nicht einmal mehr lesen oder denken können. Und so scannen sie einfach jeden Artikel, auf den sie stoßen, um zu sehen, auf wessen "Seite" der Autor steht, und feiern ihn dann gedankenlos oder verhöhnen ihn.

Wenn ihr das tut, dann lasst mich euch helfen ... auf welcher Seite ihr auch steht, dort steh' ich nicht.

Mir ist klar, dass das heutzutage für viele Leute extrem schwer zu verstehen ist, was ein Teil dessen ist, auf das ich versucht habe, hinzuweisen. Ich werde es noch einmal versuchen, so deutlich wie möglich.

Amerika ist immer noch ein rassistisches Land, aber Amerika ist heute nicht rassistischer als zu der Zeit, als Barack Obama Präsident war. Viele amerikanische Polizisten sind brutal, aber nicht brutaler als zu Obamas Zeiten. Amerika hat sich an dem Tag, an dem Donald Trump vereidigt wurde, nicht radikal verändert. Das Einzige, was sich geändert hat, ist das offizielle Narrativ. Und es wird sich wieder ändern, sobald Trump weg ist und die herrschenden Klassen keine Verwendung mehr dafür haben.

Und das wird das Ende des Krieges gegen den Populismus sein, und wir werden wieder zum Krieg gegen den Terror zurückkehren.

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/der-krieg-gegen-den-populismus-10-01-2019/

 

Oder vielleicht zum Krieg gegen die Schöne Neue Pathologisierte Normalität
https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/schoene-neue-normalitaet-13-04-2020/

 

... oder was auch immer das offizielle Orwellsche Narrativ ist, das die Leute vom GloboCap für uns auf Lager haben.

 

 

*

 

Haftungsausschluss:

 

Dieser Aufsatz ist vollständig das Werk unseres Haus-Satirikers und selbsternannten Politologen CJ Hopkins und spiegelt nicht die Ansichten und Meinungen der Consent Factory, Inc., ihrer Mitarbeiter oder ihrer Vertreter, Tochtergesellschaften oder Beauftragten wider.

 

Wenn Sie, aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer, die Arbeit von Herrn Hopkins schätzen und sie unterstützen möchten, gehen Sie bitte auf seine Patreon-Seite (wo Sie schon ab 1 Dollar pro Monat spenden können):

https://www.patreon.com/cjhopkins

 

Oder senden Sie Ihren Beitrag an sein PayPal-Konto, damit er vielleicht nicht mehr in unseren Büros auftaucht und versucht, unsere Mitarbeiter um Geld zu bitten:

https://www.paypal.me/CJHopkins

 

Alternativ können Sie auch seinen satirischen dystopischen Roman Zone 23 oder Band Eins seiner Consent Factory Essays oder eines seiner subversiven Bühnenstücke kaufen, die in Großbritannien und Australien einige Preise gewonnen haben.

https://www.amazon.com/CJ-Hopkins/e/B00CH7L382

 

Wenn Sie die Arbeit von Herrn Hopkins nicht schätzen und ihm eine beleidigende E-Mail schreiben möchten, können Sie sich gerne direkt an ihn wenden.