http://www.unz.com/pgiraldi/israel-has-the-most-moral-army-in-the-world/

 

 

 

Israel hat die „moralischste Armee der ganzen Welt“?

 

 

 

Der unheimliche französische „Intellektuelle“ Bernard-Henri Levy liegt falsch

 

 

 

von Philip Giraldi, 30.07.2019

 

 

 

Vor acht Tagen wurden elf palästinensische Gebäude mit siebzig Familienwohnungen im illegal besetzten Ost-Jerusalemer Dorf Wadi al-Hummus in einer vom Militär geführten Operation mit mehr als 1.000 israelischen Soldaten, Polizisten und Kommunalarbeitern mit Bulldozern, Baggern und Sprengstoff abgerissen.

 

 

 

https://mondoweiss.net/2019/07/devastation-outrage-palestinian/

 

 

 

Bewohner, die sich wehrten, wurden von den Soldaten geschlagen, Treppen hinunter getreten und sogar mit Gummigeschossen schmutzige Arbeit erledigten. Auch Besatzer, die sich nicht wehrten und die ihre Hände als Zeichen der Kapitulation hochhielten, entkamen den Knüppeln nicht, ebenso wie ausländische Beobachter, die anwesend waren, um ihre Stimme zu denen zu leihen, die gegen die Gewalttat protestierten. Die Verletzungen einiger der Opfer wurden fotografiert und sind online verfügbar.

 

https://mondoweiss.net/2019/07/palestinians-nationals-hospitalized/

Zwölf Palästinenser und vier britische Beobachter wurden so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Die Briten berichteten, dass sie "getreten wurden, an den Haaren gezogen, mit einem Schal gewürgt und von der israelischen Grenzpolizei mit Pfefferspray besprüht" wurden. Einer, der ins Krankenhaus eingeliefert wurde, beschrieb, wie israelische Soldaten ihn an den Füßen zerrten, ihn hochhoben und in den Bauch traten, während ein Soldat viermal "mit voller Kraft" auf seinen Kopf trat, bevor er auf seinen Kopf stieg und an den Haaren zog. Ein anderer erlitt eine Rippenfraktur, nachdem "(der Polizist) dann auf meine Kehle trat und andere gegen meinen Brustkorb traten. Es war eine sadistische Zurschaustellung von Gewalt...."

Noch eine weitere ausländische Beobachterin wurde aus dem Haus geschleppt, "...ihre Hände wurden so stark zerquetscht, dass sie einen Knöchelbruch an ihrer linken Hand erlitt, und ihre rechte Hand erlitt schwere Prellungen, "die dauerhaft unförmig bleiben werden, wenn sie sich nicht einer kosmetischen Operation unterzieht.""

Edmond Sichrovsky, ein österreichischer Aktivist jüdischer Herkunft, der in einem der Häuser war, beschrieb, wie israelische Streitkräfte die Tür aufbrachen, zuerst die Palästinenser herauszogen, "den Großvater vor seinen weinenden und schreienden Enkeln auf den Boden schlugen". Mobiltelefone wurden gewaltsam entfernt, um jegliches Fotografieren oder Filmen zu verhindern, bevor Soldaten anfingen, ihn und vier andere Aktivisten anzugreifen. "Ich wurde wiederholt getreten, was eine blutige Nase und mehrere Schnittwunden hinterließ, sowie meine Brille von einem Knie im Gesicht zerbrochen wurde. Als sie draußen waren, schlugen sie mich gegen ein Auto, während sie verbale Beleidigungen über mich und Aktivistinnen schrien und sie Huren nannten."

Die Gebäude wurden zerstört, weil behauptet wurde, dass sie sich zu nahe an der illegalen Trennmauer Israels befänden, wobei die Regierung Benjamin Netanyahu "Sicherheitsbedenken" anführte. Die Familien, die in den Gebäuden leben, die weder die Zeit noch die Fähigkeit hatten, ihre Möbel und andere persönliche Gegenstände zu entfernen, müssen sich nun durch die Trümmer wühlen um zu sehen, was sie bergen können, wenn die israelischen Soldaten ihnen diese Gnade überhaupt erlauben. Sie werden auch neue Lebensräume finden müssen, da die Israelis keine Unterkunft vorgesehen haben.

Die Häuser wurden legal auf einem Grundstück errichtet, das nominell von der Palästinensischen Behörde (PA) kontrolliert wird, ein guter Punkt, den die israelischen Behörden für irrelevant hielten. Wenn die Palästinenser gegen ein solches willkürliches Verhalten vorgehen, werden sie zu israelischen Militärgerichten geschickt, die stets die Regierungsentscheidungen unterstützen. Und das Netanyahu-Regime der Kleptokraten hat deutlich gemacht, dass es das Völkerrecht über die Behandlung von Menschen, die unter Besatzung stehen, nicht anerkennt.

Die Gebäude wurden einige Tage nach einer Randale israelischer Siedler im Westjordanland zerstört, als sie ihre Kampagne zur Zerstörung der Lebensgrundlagen ihrer palästinensischen Nachbarn fortsetzten. Am 10. Juli wurden im Westjordanland Hunderte von Olivenbäumen verbrannt, ein bewusster Versuch, die Araber aus ihrem Land zu vertreiben, indem sie die Landwirtschaft unmöglich machen und die lokale Wirtschaft ersticken.

 

https://www.haaretz.com/israel-news/.premium-palestinians-report-hundreds-of-olive-trees-destroyed-in-west-bank-overnight-1.7490991

 

 

 

Olivenbäume sind besonders geeignet, da sie eine Einkommensquelle sind und die Bäume viele Jahre brauchen, um zu reifen und zu produzieren. Die israelischen Siedler sind auch dafür bekannt, Vieh zu töten, Wasser zu vergiften, Pflanzen zu zerstören, Gebäude niederzubrennen und die palästinensischen Bauern und ihre Familien zu schlagen und sogar zu töten. Und in Hebron haben die Siedler die Altstadt umzingelt, Exkremente und andere Abfälle auf die darunter liegenden palästinensischen Geschäfte geworfen, die immer noch versuchen, Geschäfte zu machen. Es sollte niemanden überraschen, dass die jüdischen Siedler, die sich an der Gewalt beteiligen, selten gefangen, noch seltener vor Gericht gestellt und fast nie bestraft werden. Die Regierung des schrecklichen Benjamin Netanyahu hat erklärt, dass das, was einst Palästina war, heute ein Land namens Israel ist und nur noch für Juden da ist. Das Töten eines Palästinensers durch einen jüdischen Israeli gilt de facto nur als Fehlverhalten.

Und unterdessen geht das Blutbad in Gaza weiter, der Blutzoll unbewaffneter demonstrierender Palästinenser liegt jetzt bei mehr als 200, plus mehreren tausend Verwundeten, darunter viele Kinder und Mediziner. Vor kurzem wurden die Scharfschützen der israelischen Armee angewiesen, Demonstranten in die Knöchel zu schießen, damit sie auf Lebenszeit verkrüppelt werden. Das ist es, was es braucht, um die "moralischste Armee" der Welt zu sein, wie sie vom französischen Dandy-Pseudointellektuellen Bernard-Henri Levy definiert wird, und zeigt nur einmal mehr, dass der Stamm weiß, wie man zusammenhält. Aber die von Israel begangenen Kriegsverbrechen bedürfen auch der uneingeschränkten Unterstützung durch die Vereinigten Staaten, sowohl in Form von Geld als auch durch politische Absicherung, damit all dies geschehen kann. Israel würde die Palästinenser nicht ungestraft töten, wenn Donald Trump und sein Siedler-liebender, Pseudo-Botschafter David Friedman nicht grünes Licht gäben, unterstützt von einem Kongress, der Israelis mehr zu schätzen scheint als Amerikaner.

 

 

 

Wie kommt es, dass die schreckliche Behandlung der Palästinenser durch die Israelis, die von der weltweiten jüdischen Diaspora unterstützt und gefördert wird, nicht in den Schlagzeilen auf der ganzen Welt zu finden ist? Warum sagt meine Regierung nicht etwas über die Palästinenser? Meine Regierung, mit ihrer höchst verdächtigen, aber dennoch erklärten Agenda, allen Demokratie und Freiheit zu bringen? Oder das israelische Verhalten so zu verurteilen wie einst in Bezug auf Südafrika?

 

 

 

Kann man sich überhaupt vorstellen, was die New York Times und die Washington Post als Schlagzeile titeln würden, wenn amerikanische Soldaten und Polizisten die Bewohner eines Wohnprojekts in einer US-Stadt vertreiben und schlagen würden? Aber irgendwie kommt Israel immer damit durch, egal was es tut. Und Politiker beider Parteien beschreiben gerne, wie das "besondere Verhältnis" zum jüdischen Staat in Stein gemeißelt ist.

 

 

 

Nach den Zerstörungen der Häuser schützte Washington Israel erneut vor einer Missbilligung der Vereinten Nationen für sein Verhalten, indem es beim Sicherheitsrates ein Veto einlegte. Der jüdische Staat wird daher nie für sein schlechtes Verhalten zur Rechenschaft gezogen, und lassen Sie uns ganz ehrlich sein, Israel ist das ultimative Schurkenregime, das sich mit Hilfe der USA dafür einsetzt, seine Nachbarn in rauchende Ruinen zu verwandeln. Es ist offenkundig böse, und es liegt nicht im eigenen Interesse Amerikas, diesen Weg weiter mitzugehen.

 

 

 

*

 

 

 

 

Dr. Philip M. Giraldi ist geschäftsführender Direktor des Council for the National Interest, einer 501(c)3 steuerlich absetzbaren Bildungsstiftung (Federal ID Number #52-1739023), die eine stärker auf Interessen ausgerichtete US-Außenpolitik im Nahen Osten anstrebt. Die Website ist councilforthenationalinterest.org, die Adresse ist P.O. Box 2157, Purcellville VA 20134 und die E-Mail ist inform@cnionline.org


 

https://www.theblogmire.com/the-great-pineapple-pizza-controversy-and-the-battle-for-our-minds/

 

 

 

Die große Ananas-Pizza-Debatte und der Kampf um unsere Köpfe

 

 

 

von Rob Slane, 27.07.2019

 

In meiner Kirche haben vor Kurzem ein paar junge Leute eine hitzige Diskussion über eine der umstrittensten Lebensfragen geführt: Ist die Ananas eine passende Zutat für eine Pizza? Natürlich – und das sollte überhaupt klein Thema sein --- lautet die Antwort Ja. Aber es gibt einige Menschen, die zu diesem Thema auf ihrer eindeutig irrigen Ansicht beharren.

 

Während diese Debatte als ziemlich harmlos und unbeschwert erscheinen mag, so könnte unter der Oberfläche jedoch leider etwas weitaus Teuflischeres lauern. Es könnte sein, dass diese jungen Menschen (und eigentlich jeder, der sich an dieser Großen Ananas-Pizza-Debatte beteiligt), ohne es zu wissen, von bösartigen ausländischen Akteuren manipuliert werden, die „unsere Werte hassen, unsere Freiheiten und vermutlich unsere ansonsten gemäßigten Ansichten über Ananas auf einer Pizza“.

 

Nicht dass ihr meint, ich sei verrückt geworden: Lasst mich auf ein Dokument hinweisen, das vom US Heimatschutzministerium herausgegeben wurde, in welchem die Amerikaner vor dem Einfluss ausländischer Nationen gewarnt werden (und ihr könnt sicher erraten, wer auf der Liste ganz oben steht):

 

https://www.dhs.gov/sites/default/files/publications/19_0717_cisa_the-war-on-pineapple-understanding-foreign-interference-in-5-steps.pdf

 

Und sie illustrieren das am Beispiel der Ananas-Pizza:

 

 

Natürlich behaupten sie nicht wirklich, dass Russland oder irgendein anderes Land versucht habe, die Einstellung der Amerikaner über Pizzas zu beeinflussen. Ja, ihr Dokument – Der Krieg gegen die Ananas: Wie man in 5 Schritten ausländische Einmischung begreift – trägt am Anfang folgenden Warnhinweis:

 

 

 

Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keinen Beweis, dass Russland (oder eine andere Nation) aktiv einen Informations-Feldzug gegen Pizzabeläge unternimmt. Diese Infografik ist eine ILLUSTRATION darüber, wie in der Vergangenheit Informations-Feldzüge durchgeführt wurden, um in den Vereinigten Staaten aus einer Spaltung Kapital zu schlagen.“

 

 

 

Bisher gibt es also noch nichts über Pizzas, wenngleich natürlich die Möglichkeit offen bleibt, dass morgen eine Pizza-Debatte ansteht. Wir wissen es einfach nicht. Ist überhaupt noch jemand sicher?

 

 

 

Das Dokument zeigt im weiteren Verlauf, wie vor allem die Russen, aber möglicherweise auch andere Länder, in der amerikanischen Gesellschaft Zwietracht säen:

 

 

 

1. Kontroverse Themen aufs Korn nehmen

 

 

 

2. Das Erstellen von Social Media Accounts

 

 

 

3. Die Verstärkung und Verzerrung der Diskussion

 

 

 

4. Genügend Kontroversen schaffen, damit das Thema es in den Mainstream schafft

 

 

 

5. Die Diskussion in die reale Welt transportieren, etwa durch die Organisation von Veranstaltungen zu dem Thema

 

 

 

Und das Ganze wird natürlich anhand einer Pizza illustriert.

 

 

 

Meine Lieblingsstelle ist diese hier:

 

 

 

Amerikaner beteiligen sich oft an gesunden Debatten zu einer Vielzahl von Themen. Ausländische Influencer versuchen, diese Debatten durch schlechte Informationen zu verschmutzen und unsere Positionen zu verschärfen, indem sie Kämpfe austragen oder Menschen online „trollen“...

 

 

 

Was im Cyberspace begann, kann sehr real werden, wenn Amerikaner andere Amerikaner niederbrüllen, aufgrund ausländischer Einmischung.“

 

 

 

Könnt Ihr es sehen? Wenn man erlebt, wie sich Amerika spaltet und fragmentiert, wie Menschen zunehmend unfähig sind, sich mit ihren Gegnern zivilisiert zu unterhalten, und sich stattdessen nur noch beschimpfen, gegenseitig niederbrüllen und Gift und Galle spucken, wie ich es erlebt habe, dann müsst ihr Folgendes wissen: Es ist im Grunde nicht wirklich ihre Schuld. Man kann ihnen nicht die Schuld geben für die Beschimpfungen, das Geschrei und die Hetze. Sie sind die völlig unschuldigen Opfer einer bösartigen ausländischen Beeinflussung, die sie nicht nur gespalten hat, sondern sie hat die zweifellos erste vollständig verwirklichte Utopie der Welt in einen Ort verwandelt, an dem bald ein weiterer Bürgerkrieg auf dem Spiel steht, mehr als der Frieden auf Erden.

 

 

 

Das schiere Ausmaß der atemberaubenden Torheit, die mit diesem Dokument verbunden ist, ist natürlich schwer zu ergründen. Und es ist verlockend zu sagen, dass, wenn es sich um ein echtes Dokument handelt, das von der Regierung der Vereinigten Staaten erstellt wurde – was es auch ist – dann können wir die Satire wahrscheinlich in ein Altersheim für alte und überflüssige Konzepte schicken, da sie einfach nicht mit der Tatsache konkurrieren kann, dass die Realität jetzt viel besser Satire macht als die Satire es je könnte. Armes Ding.

Aber obwohl ich versucht bin, über diesen reinen Wahnsinn nur zu lachen, möchte ich einen sehr ernsten Punkt ansprechen. Was im Moment vor sich geht: Die politischen Eliten versuchen, etwas zu erzeugen, was sie die "Mitte" nennen. Im Großen und Ganzen kann diese so genannte Mitte als eine Ideologie definiert werden, die sich dem Folgenden verpflichtet hat:

 

 

 

der Globalisierung;

 

 

 

der sexuelle Revolution;

 

 

 

der Zerstörung der familiären Ehe;

 

 

 

der Dämonisierung der Männer;

 

 

 

der Vorstellung, dass die Weißen von Natur aus rassistisch sind;

 

 

 

der Erosion jeglicher Unterschiede zwischen Mann und Frau;

 

 

 

dem Ende der nationalen Souveränität und der Grenzen;

 

 

 

dem Recht, aus angeblichen humanitären Gründen einzugreifen und Krieg gegen andere Nationen zu führen;

 

 

 

dem Recht, Menschen im Mutterleib zu töten;

 

 

 

und Kriminalität eher auf soziale Ungerechtigkeiten zurückzuführen als auf Schuld und Strafwürdigkeit.

 

 

 

Oder anders ausgedrückt: So ziemlich alles, woran George Soros, Hillary Clinton und Tony Blair glauben.

Was sie gleichzeitig auch versuchen: Die Debatte zu ersticken und sogar zu beenden. Nur greifen sie nicht auf den Springerstiefel oder den Gulag zurück, um dies zu erreichen. Nein, sie greifen auf die Dämonisierung und Verleumdung ihrer Gegner zurück, die in der Regel durch die Einfügung des Wortes "Phobie" am Ende eines Wortes erreicht wird, aber auch zunehmend durch den Vorschlag, dass jeder, der eine entgegengesetzte Position zur offiziell verabschiedeten Meinung der „Mitte“ einnimmt, dies tut, weil er von ausländischen Akteuren angesprochen, verschaukelt und propagiert wird, die – und jetzt alle zusammen: unsere Werte hassen, unsere Lebensweise hassen und uns zerstören wollen usw. etc. etc. ad infinitum, bis zum Überdruss.

Das ist es, worum es bei dem absurden Stück „Great Pineapple Pizza“ des US Department of Homeland Security wirklich geht. Tatsächlich schlägt es zwei Fliegen mit einer Klappe. Auf der einen Seite propagieren sie den Fortbestand des zweiminütigen Hasses gegen Feinde, die so gerissen, bösartig und klug sind, dass sie buchstäblich mit dem Verstand unschuldiger Amerikaner spielen, eine milliardenschwere Wahl durch Platzieren einiger lächerlicher Anzeigen auf Facebook beeinflussen und gutnachbarliche Amerikaner gegeneinander aufbringen können, so dass ihr Land schließlich in einem Haufen zusammenbricht. Aber gleichzeitig bewegen sie sich auch in eine Zeit, in der jeder, der sich nicht an die Ideologie des progressiven Globalismus der sogenannten "Mitte" hält, im Grunde als Volksfeind (oder genauer gesagt als Staatsfeind) bezeichnet werden kann, da seine Meinungen offenbar von eben jenen fremden Feinden geprägt wurden, die auf Spaltung und Eroberung aus sind.

 

 

Und ja, dieses Ananas-Pizza-Zeug ist verrückt. Aber es steckt eine Methode hinter dem Wahnsinn. Diejenigen, die diese Art von Quatsch produzieren, wollen, dass wir uns all diese großen bösen Feinde da draußen ansehen und glauben, dass sie entschlossen seien, unseren Verstand zu manipulieren. Auf diese Weise können sie alle Positionen und Meinungen, die außerhalb der sogenannten "Mitte" liegen, mit diesen Feinden in Verbindung bringen und so die Vorstellung erwecken, dass Menschen diese Haltung einnehmen, weil sie propagiert wurden. Wenn sie damit Erfolg haben, wer will dann schon solche Positionen einnehmen und sich als Feind bezeichnen lassen?

Das Ziel ist also, unsere Überzeugungen so zu beschämen, dass wir sie aufgeben. Und uns zu den einzigen Haltungen bringen, die als akzeptabel erachtet werden, und so Debatten, Diskurse und Meinungsverschiedenheiten ausschließen. Indem wir in jene neuen Realitäten versetzt werden, die der Genosse Napoleon und seine Freunde für uns gewählt haben. Fallt nicht darauf rein. Leistet Widerstand!


https://www.paulcraigroberts.org/2019/07/26/americans-are-consigning-themselves-to-the-trash-bin-of-history/

 

Die Amerikaner entsorgen sich selbst auf dem Müllhaufen der Geschichte

 

von Paul Craig Roberts, 26.07.2019

 

 

Die Demokraten sind noch irrer als ich dachte. Der Trump-Hasser Nadler trat auf einer Pressekonferenz zusammen mit anderen Trump-hassenden Demokraten auf und behauptete – trotz der Abwesenheit irgendwelcher Beweise von Mueller – dass Trump ein Krimineller sei. Bekräftigt in ihrer Gewissheit, werden die Demokraten mit ihren Untersuchungen für eine Amtsenthebung weitermachen, sagte Nadler.

 

Bei den irrsten Elementen der Demokraten ist Mueller kein Held mehr. Mueller habe sich an Trump verkauft, um sich selbst zu schützen, denn Trump hätte Mueller ermorden lassen, wenn Mueller ihn nicht entlastet hätte. Diese Verschwörungstheorie kommt von jenen, die sich über Skeptiker der offiziellen 9/11-Story und verschiedener Schulschießereien lustig machen. Der heimtückische Mueller, der sich mehr um seinen eigenen Schutz sorgt als um die Beseitigung des bösen Trump aus der Regierung, habe Beweise für Trumps Schuld unterdrückt, um seinen eigenen Arsch zu retten.

 

Mit anderen Worten: Die Demokraten, von ihrem Helden verlassen, können nicht mit der Inszenierung dessen aufhören, was wir „Russiagate“ nennen. (Anm.d.Ü.: Und was man eigentlich „FBI-Gate“ nennen sollte.)

 

Es kann einen zur Verzweiflung bringen, dass – neben den überwältigenden Beweisen für amerikanische Wahleinmischung – sich bei den Demokraten niemand um die Einmischung der Israel-Lobby kümmert, die Beeinflussung durch die Pharma-Lobby, die Öl-Lobby, die Wall Street-Lobby oder die Lobby des Militär/Sicherheitskomplexes. Sheldon Adelson, ein einzelner Mensch mit einem Vermögen von $33 Milliarden durch Glücksspiel-Casinos, hat mit $300 Millionen mehr Einfluss auf die US-Präsidentschaftswahlen als Putin. Diese oben erwähnten Lobbys haben zusammen mehr Ressourcen als das gesamte BIP Russlands. Es ist für Russland völlig unmöglich, sie zu überbieten.

 

Angenommen Russland – dessen Bruttoinlandsprodukt von den Vermögen des Forbes 400 in den Schatten gestellt wird – würde z.B. versuchen, bei der Gestaltung der US-Außenpolitik mit der Israel-Lobby zu konkurrieren. Falls Russland bei der Kontrolle der Ergebnisse der amerikanischen Außenpolitik mit der Israel-Lobby mithalten könnte – wäre dann der Nahe Osten von Washington zerstört worden, mit Millionen Vertriebener und mittelloser Flüchtlinge, die sämtliche westliche Länder überrennen? Mit Sicherheit nicht. Ist Russland froh darüber, dass die Destabilisierung des Nahen Ostens durch Dschihadisten die muslimischen Provinzen der Russischen Föderation bedroht? Natürlich nicht. Nichtsdestotrotz hat die Instabilität, die Washington in die westliche Welt gebracht hat, dem Aufstieg Chinas und Russlands gedient, und nicht Amerika und seinem Imperium.

 

Man muss sich fragen, wie es dem Image und der Macht der Vereinigten Staaten dienen soll, als Kämpfer für Israels Kriege um die Dominanz im Nahen Osten dargestellt zu werden, so wie sie mittlerweile porträtiert werden. Wie kann die Welt die USA nicht als einen miesen Vasall des zionistischen Israel sehen? Machen das Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton und Trumps jüdischer Schwiegersohn nicht jeden Tag deutlich? Der Präsident der Vereinigten Staaten ist nichts weiter als der miese Vasall des Zionismus.

 

Das US-Außenministerium war früher in den Händen von „Arabisten“. Heute ist es in den Händen von Zionisten. Washington hat sich in seiner völligen Inkompetenz mit einem winzigen Prozentsatz der Bevölkerung gegen die Mehrheit des Nahen Ostens verbündet. Das wird zu keinem guten Ergebnis führen.

 


http://thesaker.is/italys-worst-enemies-domestic-as-always/

 

Italiens schlimmste Feinde? Im Innern, wie üblich.

 

von postfataresurgo, 24.07.2019 für den Saker Blog

 

 

Jeder, der in diesem Sommer von außerhalb Italiens die Entwicklung der Nachrichten über die italienische Regierung verfolgt, könnte ein wenig verwirrt sein. Auf der einen Seite haben wir die italienische Regierung – nämlich das Innenministerium unter der Leitung von Salvini – die zaghaft die Rechtsstaatlichkeit durchsetzt und wie ein souveränes Land handelt und daher versucht, ausländische Schiffe, die von ausländischen NGOs betrieben werden, daran zu hindern, Ausländer auf italienischem Boden anzulanden. Dann gibt es noch eine andere Seite Italiens, die gegen die eigene Regierung vorgeht: ein guter Teil der Regierung selbst (die andere Seite der Koalition), die meisten Medien, die oppositionellen politischen Parteien und Organisationen, die neu reformierte bergosorosianische Kirche, kurz gesagt, die Anti-Salvinische Armada. (Anm.d.Ü.: „bergosorosianisch“ ist eine Wortschöpfung aus Bergoglio (Papst Franziskus) und Soros)

Und als die ganze Sea Watch-Affäre zusammen mit ihrer jungen deutschen Pseudo-Heldin verblasste, musste ein neues Shakespeare-Theater á la Viel Lärm um Nichts geschaffen werden. Und am nächsten Tag kam BuzzFeed mit mysteriösen Begegnungen zwischen russischen Gesandten mit Aktentaschen voller Rubel (oder anderer Währungen) daher, die Salvinis Partei finanzieren, mit Spionage-ähnlichen Treffen mit Salvinis Männern im Hotel Metropol in Moskau (wo sonst?). Mit dem Ergebnis, dass die politischen Oppositionsparteien in der Regierung in einen heuchlerischen Wutanfall verfielen, der kein 8-jähriges Kind überzeugen würde. Wie Professor Giulio Sapelli in einem kürzlich erschienenen Interview offen anmerkt: "Was wir hier haben, ist ein national/internationaler Plan, Salvini loszuwerden, so wie es mit Craxi gemacht wurde. Und die Franzosen stehen dabei an vorderster Front" (1)

Sapelli bezieht sich auf die Tangentopoli-Affäre von 1992, die zur Vernichtung einer ganzen Generation von Politikern auf allen Ebenen und zum Ende der Ersten Republik führte, die von der italienischen Justiz ausgeführt wurde. Was im Februar 1992 mit einer scheinbar minderen Korruptionsuntersuchung gegen einen Mailänder Gemeindebeamten begann, dehnte sich bald auf die höchsten Ebenen der italienischen Regierung aus, darunter auf zahlreiche Mitglieder der Sozialistischen Partei von Craxi. Das Ergebnis war, dass man das ganze Land davon überzeugt hatte, dass das Mailänder Ermittlungsteam ein heldenhafter Haufen furchtloser Helden war, die sich für die Beseitigung der allgegenwärtigen Korruption in Italien eingesetzt hätten. Es ist egal, dass derjenige, der zum beliebtesten Staatsanwalt Italiens werden sollte, Antonio Di Pietro, regelmäßiger Gast im US-Konsulat in Mailand und in der US-Botschaft in Rom gewesen war. Es ist egal, dass er häufige Reisen in die USA unternahm, auch in gnädiger Begleitung des – in italienischen Angelegenheiten – allgegenwärtigen Michael Ledeen. Das sind natürlich alles nur Zufälle. (2)

 

Michael Ledeen ist übrigens ein interessanter Charakter und würde definitiv eine ausführliche Beschreibung verdienen.

(Anm.d.Ü.: Was für ein Früchtchen! Man lese seinen Wikipedia-Eintrag: https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Ledeen )

 

Höchstwahrscheinlich ein Agent für den Mossad, ein guter Freund von Matteo Renzi und seine Eminenz Marco Carrai, der enge Beziehungen zu Israel hat, er war irgendwie immer und immer wieder in italienischen Angelegenheiten präsent. Es genügt zu sagen, dass er an der Affäre um Aldo Moro beteiligt war, dem Attentatsversuch auf Johannes Paul II., der gefälschten (Anm.d.Ü.: Yellow Cake) Geschichte des Uranhandelsabkommens zwischen Niger und dem Irak (was zum Irakkrieg 2003 führte, um nur einige zu nennen.

 

(Anm.d.Ü.: Hier ein Video, in dem diese Gestalten vorkommen. „Marco Carrai: Der Mann, der Renzi zuflüstert“):

 

Fast drei Jahrzehnte später scheint es, dass Italien 1992 unter einer gut koordinierten Strategie stand, die aus dem Ausland kam. Und in Italien können sich ausländische Akteure mehr als anderswo immer auf viel inländische Hilfe verlassen. Schließlich kämpfen die Italiener seit dem Fall des Römischen Reiches ständig gegeneinander, es ist schwer zu erkennen, wie sich das heute ändern soll.

 

Wie der Historiker und Verleger Nicola Bizzi in einem seiner Essays erklärt: "Die tiefen politischen Spaltungen Italiens haben ihre Wurzeln darin, dass die Erbsünde, d.h. der Mangel an Schöpfung und Pflege eines nationalen Bewusstseins, nie erfolgreich war, und 150 Jahre nach der Geburt Italiens als vereinte Nation sind die Italiener immer noch von einem chronischen Mangel an nationaler Identität geplagt". (3)

 

Nochmals, Sapelli erklärt in wenigen einfachen Worten, was wirklich hinter der ganzen Tangentopoli-Affäre steckt: " In den Jahren 1992 -1994 hatten wir einen internationalen Masterplan mit Sitz in London". Dieser Masterplan bestand darin, zum Verkaufspreis die staatlichen Industrieanlagen Italiens in Besitz zu nehmen, so wie es mit Jelzin im postsowjetischen Russland oder mit Menem in Argentinien geschehen ist.

 

Der Sommer 1992 war für Italien entscheidend, und die Dinge sollten nie wieder so sein wie zuvor. Neben dem gerichtlichen Spektakel, das täglich Schlagzeilen machte, wurde der bekannte Richter Antonio Falcone Ende Mai von der Mafia bei einem spektakulären Anschlag á la Kolumbien ermordet, der einen ganzen Abschnitt der Autobahn auf Sizilien in die Luft jagte, wo er mit seiner persönlichen Eskorte und seiner Frau unterwegs war. Die Italiener waren erschüttert, desorientiert, verwirrt. Das erinnert uns an ein altes italienisches Sprichwort: "In trüben Gewässern ist oft die beste Fischerei".

 

Diese "beste Fischerei" auf die staatlichen Vermögenswerte Italiens wurde an einem besonderen Ort beschlossen, nämlich am 3. Juni 1992 an Bord der königlichen Yacht Britannia Ihrer Majestät. Die Britannia hatte sich nach einem Staatsbesuch in Malta vor der Küste Roms von der unnötigen Neugierde abgekoppelt, wobei die Königin selbst als Gastgeberin an Bord war. Die ausgewählte Passagierliste umfasste eine Who's Who der internationalen Finanzwelt, die zu dieser Zeit als British Invisibles bekannt waren und eine weitere ausgewählte Liste von Italiens Top-Managern der wichtigsten staatlichen Unternehmen des Landes. Aber interessanterweise gab es damals in der Menge der Top-Manager und Finanziers weniger bekannte Persönlichkeiten wie Beppe Grillo, der zum Gründer der M5S werden sollte, und Emma Bonino, die derzeit als mehr oder weniger offizielle Sprecherin von George Soros in Italien fungiert. Zufälle gibt's...

 

Und dann kommt Mario Draghi. Damals Generaldirektor im italienischen Finanzministerium, war er als derjenige ausgewählt worden, der das Wort für die Einführungsrede an Bord der Britannia ergriff. Ihm wird zugeschrieben, dass er den ominösen Satz ausgesprochen hat: " Wir sind dabei, von Worten zu Taten überzugehen". Er verwies darauf, dass die italienische Regierung im Begriff sei, in Richtung des Verkaufs ihres staatlichen Vermögens (das von Generationen von Steuerzahlern bezahlt wurde) an ein Konsortium internationaler Geldgeber voranzuschreiten, und das alles, um die Staatswirtschaft "flexibler" und "offen für die Märkte" zu gestalten. Die Liste dieser Vermögenswerte wäre einfach zu lang.

 

Diese (nur scheinbar) durchschnittliche Figur sollte hoch belohnt werden. Draghi war vor 1992, von 1984 bis 1990, ein hochrangiger Mitarbeiter der Weltbank gewesen. In diesem Jahr kehrt er nach Italien zurück, um kurz darauf zum Generaldirektor des Finanzministeriums ernannt zu werden, eine Position, die er für 10 Jahre innehaben wird, als Leiter des treffend benannten Comitato per le Privatizzazioni (Ausschuss für die Privatisierung). Nachdem seine Tätigkeit als Hauptverkäufer des italienischen Staatsvermögens (zum Schleuderpreis) abgeschlossen war, wird er 2002 zum stellvertretenden Vorsitzenden und Geschäftsführer von Goldman Sachs ernannt. Im Jahr 2006 ist er wieder in Italien, um Gouverneur der Bank of Italy zu werden, eine Position, die er fünf Jahre lang innehat, bevor er in seinem jetzigen Amt als Präsident der EZB tätig ist. Soviel zum dem Thema, dass die Türen immer für einen offen stehen.

 

Wir müssen uns fragen, ob jemand in der Regierung Italiens oder seiner Justiz etwas zu beanstanden oder zu hinterfragen hatte. Michele Rallo, zwischen 1994 und 2001 Mitglied des italienischen Parlaments als Vertreter der Partei Alleanza Nazionale, wollte mehr darüber erfahren, was an diesem schicksalhaften Tag im Juni 1992 auf der Britannia geschah, und stellte daher zahlreiche parlamentarische Anfragen, die nie beantwortet wurden. Er erinnert sich an die ganze Geschichte in seinem Buch "La crociera del Britannia", in dem er darauf hinweisen möchte, dass die einzige Antwort auf seine Anfragen tatsächlich vom Botschafter Ihrer Majestät in Rom, Patrick Fairweather, mit einem Brief an ein Senats-Mitglied derselben Partei von Rallo kam. In diesem Schreiben weist der Botschafter die ganze Angelegenheit natürlich als nichts anderes ab, als ein "Seminar über Privatisierung " an Bord der königlichen Yacht. Wie merkwürdig, dass Ihre Majestät ihre private Yacht für ein Seminar verpachtet hat. Aber andererseits ist es kostspielig, ein so riesiges Boot zu betreiben, warum also nicht auch ein paar Ausgaben wieder hereinholen.

 

Tatsächlich ist die Präsenz Großbritanniens in italienischen Angelegenheiten nichts Neues, und sie reicht weit zurück, seit praktisch der Gründung Italiens selbst als unabhängiger Staat. Jüngste ernsthafte Archivstudien haben gezeigt, dass Großbritannien auf konstanter Basis seinen Samt- oder Eisenhandschuh in Italien hatte, je nach den Umständen, von der Erfindung Garibaldis bis zur Unterstützung eines möglichen blutigen Staatsstreichs 1976, um den Eintritt der italienischen Kommunistischen Partei in die Regierung zu verhindern. Aber das würde mehr als nur ein paar Seiten erfordern.

 

Die ganze Britannia-Geschichte kann uns in Erstaunen versetzen. Auf was könnte sich der unersättliche Appetit der "Märkte" in Italien als nächstes stürzen? Nachdem sie – zum Schleuderpreis – ihre besten Industrien, Banken, Versicherungsgesellschaften, Energie- und Ölgesellschaften und was sonst noch verkauft haben – was sollten sie sonst noch in die Finger bekommen? Die Antwort könnte aus Griechenland kommen.

 

Genau wie Griechenland kann Italien mit den richtigen Methoden in nicht allzu ferner Zukunft gezwungen werden, sein künstlerisches Erbe zu verkaufen, das mit 55 Stätten, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden, weltweit führend ist. Es ist vielleicht nicht nur eine dystopische Phantasie zu denken, dass eines Tages ein Teil oder das gesamte Ticket, das man bezahlt, um Michelangelos David, Roms Kolosseum oder den Schiefen Turm von Pisa zu sehen, an eine ausländische Firma geht. 1992 war ein richterlicher Sturm nötig, um die Erste Republik in die Knie zu zwingen und mit ihr das ganze Vermögen. Es war kein Geheimnis, dass die italienischen Politiker – zu einem großen Teil – nicht die ehrlichsten Politiker in der Nachbarschaft waren. Aber über ihre Neigung zur Korruption hinaus führten sie irgendwie das Land so weit, dass Italien in den 80er Jahren zur fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt aufstieg. Heute ist davon nichts mehr übrig.

 

Heutzutage gibt es täglich Gerüchte darüber, was passieren könnte, wenn diese seltsame Koalitionsregierung in Italien fällt. Neuwahlen? Oder, noch besser für die Märkte, eine Monti-ähnliche "technokratische Regierung", die 2011 in einem weiteren Staatsstreich die Regierung Berlusconi stürzte? Diesmal wäre eine solide Ausrede erforderlich, um eine ähnliche, nicht gewählte Regierung zu schaffen, deren einzige Aufgabe es wäre, das, was nicht nur von den Vermögenswerten Italiens, sondern auch von den Überresten des Sozialetats übrig bleibt, auf griechische Weise zu zertrümmern. Nochmals unter Berufung auf Professor Sapelli: "Wenn du das Land regieren willst, musst du dir jederzeit bewusst sein, dass sie da draußen sind und versuchen, dich zu eliminieren." Salvini ist gewarnt.

 

 

 

1. (Russiagate/Sapelli: „Salvini ist der Bauer bei einem Angriff auf ENI“)

https://www.ilsussidiario.net/news/russiagate-sapelli-salvini-e-la-pedina-di-un-attacco-alleni/1906048/

 

2. („Saubere Hände? Beginnen wir mit den US-Puppenspielern, nicht nur bei den Magistraten“)

https://www.iltempo.it/cronache/2016/01/20/gallery/mani-pulite-partiamo-dagli-usa-i-burattinai-non-solo-i-magistrati-999315/

 

3. Nicola Bizzi, La crisi della Repubblica dei partiti, edizioni Aurora Boreale, Florence, Italy 2017

 

4. Michele Rallo, La crociera del Britannia, Grammatico edizioni, Palermo 2019


 

http://charleshughsmith.blogspot.com/2019/07/its-not-just-news-thats-fake.html

 

Nicht nur die Nachrichten sind eine Fälschung – alles ist eine Fälschung

 

von Charles Hugh Smith, 24.07.2019

 

 

Es ist verständlich, dass wir auf die Fälschungen und Betrügereien hereinfallen, denn wir haben im öffentlichen Raum nichts anderes mehr.

 

Was meinen wir damit, wenn wir sagen, dass die Konzernmedien eine Fälschung sind? Wir meinen damit, dass es eine sorgfältig hergestellte Betrügerei ist, ein Muster aus Narrativen, handverlesenen Daten und heftig manipulierten Statistiken (die Arbeitslosenstatistik usw.), hergestellt, um dem Leser Vertrauen in ein Narrativ einzuflößen, welches nicht den Interessen der Bürger dient, sondern einigen Auserwählten, die die Bürger ausplündern.

 

Es gab mal eine Zeit in Amerika, da konnte kein Erwachsener ohne einen fein abgestimmten Bullshit-Detektor überleben. Herman Melville hat in seinem Klassiker „The Confidence-Man“ (Auf Deutsch: „Maskeraden oder Vertrauen gegen Vertrauen“) von 1857 meisterhaft die amerikanische Kultur der Betrügereien und Betrüger eingefangen.

 

Ein wesentlicher Bestandteil des amerikanischen Ethos ist: Sei kein Trottel. Fall nicht auf den Schwindel rein. Und wenn du reinfällst, ist es deine eigene Schuld. Amerika 1857 war ein brodelnder Eintopf aus Betrügern, Gauklern und Schwindlern, die die Naiven, Vertrauensseligen und Leichtgläubigen ausnutzten, und das bleibt auch 2019 so.

 

Wir leben heute in einer Welt, in der praktisch alles ein Schwindel ist. Dieses „biologische“ Produkt aus irgendeinem anderen Land – hat irgend jemand den Boden getestet, auf dem es angebaut wurde? Er könnte mit Schwermetallen verseucht sein und trotzdem das Zertifikat „biologisch“ bekommen, weil während des Anbaus keine Pestizide verwendet wurden. Sind in dem Boden überhaupt noch Nährstoffe übrig oder ist er erschöpft? Was ist in dem Wasser, mit dem die Pflanzen bewässert wurden?

 

Der Punkt beim Schwindel mit den „biologischen“ Produkten aus dem Ausland: es können höhere Preise erzielt werden. Deshalb sollte man sich bei jedem Narrativ, jeder Geschichte, jedem Produkt und Datensatz die Frage stellen: Cui bono? Wem nützt es?

 

Die Arbeits-/Arbeitslosenstatistiken sind offensichtlich eine Fälschung. 93 Millionen Menschen werden schon gar nicht mehr mitgezählt – sie sind statistische Zombies, nicht mehr unter den lebenden Arbeitskräften. Würde die Arbeitslosenstatistik nach den Zahlen der Vollzeitjobs und der wahren Erwerbsbevölkerung berechnet werden (jeder zwischen 18 und 70 Jahren, abzüglich derer in Heimen und Gefängnissen), dann wäre die Arbeitslosenrate nicht bei den wahnhaften 3,7%, wie von den bürokratischen Schwindlern behauptet.

 

Healthy Choice“- gesunde Snacks: eine Fälschung: mit den selben minderen Zutaten und dem gleichen hohen Salzgehalt wie Junk Food.

 

Die Privatsphäre der Sozialen Medien: eine Fälschung: wir beachten wirklich, wirklich, wirklich die Privatsphäre deiner Daten – außer dem, was wir für enorme Profite an Werbetreibende verkaufen, und das ist, nun ja, alles.

 

Die Demokratie: eine Fälschung: Die Live-Unterhaltung von Wahlen verkauft jede Menge Anzeigen und bereichert die Konzernmedien, aber eigentlich ändert sich nichts: Der Tiefe Staat leitet die Bundesregierung und die Tiefen Taschen leiten die Landes- und Kommunalverwaltungen.

 

Der Wohlstand: eine Fälschung: Billionen Dollar an neuem Geld und Krediten haben die Anlagevermögen auf absurde Höhen getrieben, alles um die Illusion zu erwecken, dass alles irgendwie jeden Tag besser wird. (Seht euch den Chart der „Everything-Bubble“ unten an: Verrottete Bungalows für $1 Million, die Börse auf einem Allzeit-Hoch usw.)

 

Melville hat verstanden, dass wir verarscht werden wollen: Wir wollen an das Elixier glauben, dass unsere Leiden und Schmerzen vertreibt, dass das neue Gesicht in der Politik den Saustall an Korruption ausräumt, dass steigende Preise für alles bedeuten, dass wir reicher werden, und so weiter und so fort.

 

Orson Welles' schräge und wunderbare Dokumentation „F wie Fälschung“ erinnert uns daran, dass eine erfolgreiche Fälschung im Grunde mit der wahren Sache identisch ist: Wenn der S&P 500 also 3.000 Punkte erreicht, so bedeutet das, dass wir alle wohlhabender werden, stimmt's?

 

Trotz all der Meisterschaft bleibt eine Fälschung jedoch eine Fälschung. Und heute ist praktisch alles eine Fälschung, ein Schwindel, der die Spuren des Raubes und der Plünderung jener verwischen soll, die diesen Schwindel zu ihrem eigenen Interesse betreiben.

 

 

Es ist verständlich, dass wir auf die Fälschungen und Betrügereien hereinfallen, denn wir haben im öffentlichen Raum nichts anderes mehr.

 

 

 *

 

 

Charles Hugh Smith schreibt regelmäßig auf seinem Blog oftwominds.com

 

Von ihm stammen die Bücher:

 

Pathfinding our Destiny: Preventing the Final Fall of Our Democratic Republic

https://www.amazon.com/gp/product/B07KMKWQWZ/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1789&creative=9325&creativeASIN=B07KMKWQWZ&linkCode=as2&tag=charleshughsm-20&linkId=c75aa078c89424fde33f09985292e73a

 

The Adventures of the Consulting Phuilosopher: The Disappearance of Drake

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Money and Work Unchained

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https://www.strategic-culture.org/news/2019/07/22/uks-may-takes-parting-shot-putin-desperate-diversion-from-failure/

 

 

 

Theresa May verabschiedet sich mit einem Angriff gegen Putin, ein verzweifeltes Ablenkungsmanöver von ihrem eigenen Scheitern.

 

 

 

Von Finian Cunningham, 22.07.2019

 

 

 

 

Es wurde als ihre letzte große Rede angekündigt, bevor sie ihr Amt als Premierministerin aufgab, und Theresa May konzentrierte ihre Bedenken gegen Russlands Präsident Wladimir Putin, dem sie „zynische Fälschungen“ vorwarf und ihren Nachfolger ermahnte, sich dem russischen Führer „entgegenzustellen“.

 

 

 

Wenn man ihr schmachvolles Scheitern als Premier beim Brexit-Fiasko bedenkt, so scheint es eine seltsame Themenwahl für ihre Rede letzte Woche bei der Londoner Denkfabrik Chatham House gewesen zu sein. Ihre Rede drehte sich um das breitere Thema der aufkeimenden „populistischen Politik“ in den USA und in Europa. Und sie hat versucht, Putin als archetypische finstere Figur zu porträtieren, der die populistische Gefahr gegen die „liberale“ demokratische Ordnung schürt.

 

https://www.express.co.uk/news/uk/1154573/theresa-may-vladimir-putin-russia-news-chatham-house-speech-video

 

 

 

An einer Stelle behauptete May: „Niemand, der die Lebensqualität oder den wirtschaftlichen Erfolg liberaler Demokratien zwischen Großbritannien, Frankreich, Deutschland mit der Russischen Föderation vergleicht, würde zu dem Schluss kommen, dass unser System obsolet sei.“

 

 

 

Dies sollte ein Gegenangriff auf ein Interview sein, das Putin während des G20-Gipfels in Japan der Financial Times gab. Bei einem längeren Interview zu einer Reihe von Themen wurde der russische Präsident so zitiert: „Die liberale Idee ist obsolet geworden. Sie ist mit den Interessen der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung in Konflikt geraten.“

 

 

 

Putin erläuterte darin offensichtlich eine ziemlich geradlinige, und für manche Beobachter gültige Einschätzung internationaler Politik. Nämlich, dass das westliche Establishment und sein Institutionen, einschließlich der Massenmedien, eine Autoritätskrise erleben. Diese Krise entstand über mehrere Jahre aufgrund der öffentlichen Wahrnehmung, dass das Regierungswesen der politischen Klasse den demokratischen Forderungen nach Rechenschaftspflicht und wirtschaftlichem Fortschritt nicht nachkommt. Das wiederum hat dazu geführt, dass die Menschen nach Alternativen zu den etablierten Parteien suchen. Eine Bewegung, die in den USA und Europa vom Establishment als „populistisch“ oder hetzerisch verspottet wird.

 

 

 

Putin hat keine bestimmte Politik oder politische Figuren beworben. Er hat nur auf die gültige Beobachtung hingewiesen, dass das sogenannte liberale politische Establishment obsolet geworden ist, oder funktionsuntüchtig.

 

 

 

In ihrer Rede diese Woche hat May versucht, den Bemerkungen Putins einen finsteren Dreh mitzugeben, so als würde er damit für Autoritarismus und anti-demokratische Politik werben.

 

 

 

Ein weiteres Beispiel für die Verzerrungen kam von Donald Tusk, dem Präsidenten des Europäischen Rates, der über Putins Interview sagte: Ich wehre mich stark gegen das Hauptargument, der Liberalismus sei obsolet. Wer behauptet, dass die liberale Demokratie obsolet sei, der behauptet auch, dass Freiheit obsolet ist, dass der Rechtsstaat obsolet ist und dass die Menschenrechte obsolet sind... Für uns in Europa sind dies essentielle und lebendige Werte, und werden es bleiben. Was ich für obsolet halte: Autoritarismus, Personenkult, die Herrschaft von Oligarchen.“

 

 

 

Tusks Darstellung von Putin als anti-demokratisch, Anti-Menschenrechte und gegen das Gesetz ist eine trügerische Irreführung, oder wie May sagen würde: „eine zynische Fälschung“.

 

 

 

Politische Führer wie May und Tusk wollen die Tatsachen nicht anerkennen. Sie scheinen unter der verhexten Illusion zu leiden, der Zustand der westlichen Demokratie sei rosig. Dass die westlichen Staaten irgendwie der Gipfel des liebevollen „Liberalismus“ sind.

 

 

 

Indem man die offensichtlich tief sitzenden Probleme von Armut und die Apathie gegen die Politik des Establishments auf „finstere“ Ziele des „Populismus“ und „autoritäre starke Männer“ ablenkt – das ist eine Form der Flucht vor der Realität.

 

 

 

In Mays Fall gibt es einen weiteren Grund für diese Flucht vor der Realität. Ihre politische Karriere endet in einem Desaster und in Schande, weil sie Britannien wegen des Brexit-Austritts aus der Europäischen Union ins Chaos geführt hat. Natürlich sucht sie eine Ablenkung von ihrer grottenschlechten Bilanz, und anscheinend hat sie die in ihrer Abschiedsrede gefunden, indem sie eine miese Schmährede gegen Putin abgefeuert hat.

 

 

 

Aber sehen wir uns ihre selbstbefriedigende Behauptung noch einmal genauer an. „Niemand, der die Lebensqualität oder den wirtschaftlichen Erfolg liberaler Demokratien zwischen Großbritannien, Frankreich, Deutschland mit der Russischen Föderation vergleicht, würde zu dem Schluss kommen, dass unser System obsolet sei.“

 

 

 

Das setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Erstens treibt May das übliche Establishment-Spiel mit der vermeintlichen Überlegenheit der westlichen „liberalen Demokratie“, im Gegensatz zur Politik und dem Regierungswesen Russlands.

 

 

 

In dieser Woche reicht May ihren Rücktritt als Premierministerin der Konservativen Partei beim nicht gewählten Staatsoberhaupt Queen Elizabeth ein. Die britische Monarchin und ihre Erben regieren als offizielles Staatsoberhaupt in einer vermeintlich "göttlichen Ordnung". Das ist eine Demokratie!

 

 

 

May's Nachfolger wird entweder Boris Johnson oder Jeremy Hunt sein. Der nächste britische Premierminister wird ausschließlich von Mitgliedern der britischen konservativen Partei gewählt. Wie die Washington Post diese Woche feststellte, vertritt die Tory-Partei weniger als ein Prozent der britischen Bevölkerung. So wird der neue Führer des Vereinigten Königreichs nicht durch ein demokratisches nationales Mandat entschieden, sondern durch eine winzige Minderheit von Parteimitgliedern, deren demografisches Profil typischerweise rechtsgerichtet ist, glühende Nationalisten, pro-militaristische, weiße und ältere Männer. Darüber hinaus fällt die "Auswahl" des neuen Führers auf die Wahl zwischen zwei Politikern von höchst zweifelhafter Qualität, deren außenpolitische Tendenz darin besteht, Washington in den Arsch zu kriechen. Die Art und Weise, wie Johnson und Hunt zum Beispiel Trumps rücksichtslose Aggression gegen den Iran unterstützt haben, ist ein Zeichen dafür, dass sie weiter katzbuckeln und sich der amerikanischen Kriegstreiberei beugen werden – typisch für Großbritanniens "besondere Beziehung".

Im zweiten Teil von Mays vermeintlich tugendhafter liberalen Demokratie lobt sie die „Qualität des wirtschaftlichen Erfolgs“ ihrer Nation, im Gegensatz zur russischen Gesellschaft.

 

 

Niemand, am wenigsten Putin, bestreitet, dass die Verringerung der Armut eine soziale Herausforderung für Russland ist. In einer kürzlich landesweit im Fernsehen übertragenen Frage und Antwort nannte der "gewählte" (bitte beachten Sie) russische Staatschef die Armutsbekämpfung eine Priorität für seine Regierung. Allerdings braucht Russland in dieser Frage sicherlich keinen Rat vom Vereinigten Königreich oder vielen anderen westlichen Staaten.

Eine kürzlich in Großbritannien durchgeführte große Studie ergab, dass etwa 21 Prozent der Bevölkerung (14 Millionen Menschen) in Armut leben. Obdachlosigkeit und verschärfte Kriminalitätszahlen liegen ebenfalls außerhalb der Norm, da die öffentlichen Dienste über ein Jahrzehnt wirtschaftlicher Sparpolitik als bewusste Regierungspolitik zusammengebrochen sind. Die Ungleichheitslücke zwischen Superreichen und Armut in der Masse der Menschen ist in Großbritannien, wie in den USA und anderen westlichen Staaten, zu einem Abgrund geworden.

Dies sind einige der drängenden Fragen, auf die sich Putin bezog, als er behauptete, die "liberale Idee sei obsolet". Kann jemand, der objektiv den bankrotten Zustand westlicher Gesellschaften beobachtet, das ehrlich bestreiten?

Westliche Staaten werden fundamental zerstört, weil "Liberalismus" ein hohler Begriff ist, der den raffgierigen Konzernkapitalismus und die oligarchische Herrschaft einer elitären politischen Klasse verbirgt. Die Befürworter des "Liberalismus" wie May, Johnson, Hunt oder Tusk sind diejenigen, die Anti-Demokratie, Anti-Menschenrechte und Anti-Gesetz sind. Ihre Leugnung der systemischen Ursache von Armut und Ungerechtigkeit in ihren eigenen Gesellschaften und ihre Mitschuld an der imperialistischen Kriegstreiberei der USA im Nahen Osten oder an der Kriegslust gegenüber Russland und China ist die wahre "Qualität" ihrer "demokratischen Prinzipien".

Wenn das nicht obsolet ist, was dann? Und deshalb machte May zum Abschied einen seltsamen Angriff gegen Putin.... in einer verzweifelten Ablenkung von der Realität.


https://www.paulcraigroberts.org/2019/07/18/the-lie-factory-cnn-is-collapsing-thank-god/

 

Die Lügenfabrik CNN bricht ein. Gott sei Dank.

 

Von Paul Craig Roberts, 18.07.2019

 

CNN hat den Journalismus aufgegeben und wurde zu einem Propaganda-Ministerium für die Parteizentrale der Demokraten und die korrupten Führungskräfte der CIA und des FBI. Nachdem sie drei Jahre lang die aberwitzigsten Lügen erzählt haben, die je von einer angeblichen Nachrichtenorganisation in einer angeblichen Demokratie kamen, sind die Zuschauerzahlen von CNN eingebrochen. Die zu einem Propaganda-Ministerium verkommene CNN muss erleben, wie die Primetime-Zahlen um 40% sanken. Sogar unbekümmerte Amerikaner können sehen, dass CNN nichts anderes als eine Lügenfabrik war. https://russia-insider.com/en/cnn-continues-implode-after-russiahoax-its-much-worse-people-realize/ri27465

 

Man möchte meinen, dass CNN etwas daraus gelernt habe. Aber anscheinend nicht. Der Abschaum oder die Narren, was auch immer, die CNN leiten, haben sich stattdessen dazu entschieden, noch mehr zu lügen. Das Propaganda-Ministerium hat sich eine noch unglaubwürdigere Story ausgedacht als diejenige, die bereits 40% der CNN-Zuschauer vertrieben haben. Die von Alex Marquardt „berichtete“ Story geht folgendermaßen:

 

Assange, dieser russische Spion, hat die ecuadorianische Botschaft in London, in der er Asyl genoss, in eine Kommandozentrale verwandelt, um das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl so zu arrangieren, dass es den Russen gefällt. Marquardt spinnt sich eine Fantasie zusammen, wie Assange aus seiner Botschaftszentrale heraus die amerikanische Präsidentschaftswahl sabotierte, ungehindert durch den ecuadorianischen Präsidenten Correa oder den ecuadorianischen Botschafter in London, und mit Hilfe von gehacktem Material und verdächtigen Treffen mit Russen und Weltklasse-Hackern.

https://edition.cnn.com/videos/politics/2019/07/15/julian-assange-embassy-documents-marquardt-dnt-tsr-vpx.cnn

 

Dieses Geschwafel von CNN kommt nach einer Entscheidung der Bundesrichterin Dabney Friedrich, wonach Muellers Behauptung in seinem Bericht über „umfangreiche und systematische“ russische Einmischung in die US-Wahl nichts als eine unbegründete Beschuldigung sei, die nicht anderes als eine beweisfreie Anklage darstellt, und somit eine ungültige Anklage ist. Die Richterin wies Mueller an, keine falschen Behauptungen mehr aufzustellen.

https://www.paulcraigroberts.org/2019/07/17/robert-mueller-should-be-arrested-for-conspiracy-to-overthrow-the-president-of-the-united-states/

(„Robert Mueller sollte wegen Verschwörung zum Umsturz des Präsidenten der USA verhaftet werden“)

 

Mit anderen Worten: Der Mueller-Bericht ist substanzlos. Irgendwie schaffte es CNN, seinen Zuschauern diese grundlegende Tatsache zu verschweigen.

 

Rafael Correa, der Präsident Ecuadors für die meiste Zeit von Assanges Asyl, bezeichnete die CNN-Story als „Müll“, deren Zweck es sei, dass das amerikanische Volk die offensichtliche Betrügerei gegen Assange glaubt, die Washington für ihn plant:

 

Was CNN und andere Medien erzählen ist Müll, aber daran sind wir gewohnt. Sie bereiten die Bühne für die Show (das Gerichtsverfahren) vor. Der Grund: Wenn sie Assange an die USA ausliefern und ihn zu lebenslänglich verurteilen, dann wollen sie die Unterstützung der Öffentlichkeit. Sie bereiten die Bühne vor.“

https://www.rt.com/news/464409-correa-cnn-assange-embassy/

 

Hier haben wir zwei weitere Gründe dafür, warum Amerika einzigartig ist. Die Nachrichten bestehen aus Lügen, und die Aufgabe des US-Justizministeriums ist es, Schauprozesse zu veranstalten und unschuldige Menschen hereinzulegen.


 

http://www.tomdispatch.com/post/176586/tomgram%3A_william_hartung%2C_eisenhower%27s_worst_nightmare/

 

Eisenhowers schlimmster Albtraum

 

Fusionsfieber - Der militärisch-industrielle Komplex ist abartig mächtig

 

von William Hartung, 17.07.2019 (zahlreiche Links im Original!)

 

 

Als Präsident Dwight D. Eisenhower 1961 in seiner Abschiedsrede vor „ungerechtfertigtem Einfluss“ durch den „militärisch-industriellen Komplex“ warnte, da konnte er sich eine Waffenschmiede von der Größe und mit dem politischen Einfluss von Lockheed Martin gar nicht vorstellen. Dieser Konzern erhält heute in einem guten Jahr bis zu $50 Milliarden an Regierungsaufträgen, eine Summe, die größer ist als das Budget des Außenministeriums.

(Anm.d.Ü.: zum Vergleich: der gesamte Verteidigungshaushalt 2019 beträgt für Deutschland 43,2 Milliarden Euro.)

 

Und jetzt bekommt Lockheed Gesellschaft.

 

Raytheon, bereits heute einer der fünf größten US-Rüstungskonzerne, plant eine Verschmelzung mit United Technologies. Diese Firma ist selbst schon ein großer Auftragnehmer und produziert unter anderem das Triebwerk für das Kampfflugzeug F-35, das teuerste Waffenprogramm des Pentagon aller Zeiten. Die neue Firma kommt dann beim Verbrauch der Steuerdollars gleich hinter Lockheed Martin – und wird vielleicht politisch noch einflussreicher, da Präsident Trump gerne Vorstände der Waffenindustrie anheuert, um den nationalen Sicherheitsstaat zu leiten.

 

So wie Boeing durch die Nominierung seines früheren Senior Vice President Patrick Shanahan als geschäftsführendem Verteidigungsminister profitiert hat, wird Raytheon wahrscheinlich von der Nominierung seines ehemaligen Top-Lobbyisten Mike Esper profitieren, der Shanahans Nachfolger werden soll. Espers Aufstieg kommt kurz nachdem ein weiterer ehemaliger Raytheon-Lobbyist, Charles Faulkner, das Außenministerium verlassen musste, weil es zu Klagen gegen ihn gekommen war, weil er Entscheidungen zum Verkauf von Lenkbomben von Raytheon an Saudi-Arabien für deren brutalen Luftkrieg gegen den Jemen unsauber beeinflusst haben soll. John Rood, der dritte Mann im Pentagon, arbeitete sowhl für Lockheed Martin als auch Raytheon, während Ryan McCarthy, der Nachfolger von Mike Esper als Minister für die Armee, für Lockheed an der F-35 mitgearbeitet hat. Das Project on Government Oversight (POGO) kam zu dem Schluss, dass die F-35 (Anm.d.Ü.: bei Gesamtkosten von nahezu $400 Mrd.) vermutlich nie voll einsatzbereit sein wird.

 

Und so läuft es. Einst war Donald Trump von „seinen“ Generälen entzückt – Verteidigungsminister James Mattis (ein ehemaliges Aufsichtsratsmitglied des Waffenherstellers General Dynamics), dem Nationalen Sicherheitsberater H.R. McMaster, und dem Stabschef im Weißen Haus, John Kelly. Mittlerweile scheint er ganz verrückt zu sein nach Personal von der industriellen Seite des militärisch-industriellen Komplexes.

 

Wie die Nachforschungen von POGO gezeigt haben, funktioniert die berüchtigte „Drehtür“, die Vorstände wie Esper auf hohen Posten der nationalen Sicherheit platziert, in beide Richtungen. Die Gruppe schätzt, dass allein im Jahr 2018 645 hochrangige Regierungsbeamte – zumeist aus dem Pentagon, der Truppe und aus dem Kongress – als Vorstände, Berater oder Aufsichtsratsmitglieder zu einer der 20 größten Waffenschmieden gewechselt haben.

 

Vor 50 Jahren hat William Proxmire, ein Senator aus Wisconsin, das Problem erkannt und sagte:

 

Der Wechsel von hochrangigen Militäroffizieren in Jobs bei Verteidigungsunternehmern und die umgekehrte Bewegung von Top-Managern bei großen Verteidigungsunternehmern in Jobs im hohen Pentagon ist ein solider Beweis für die Vorgänge im militärisch-industriellen Komplex . Es ist eine echte Bedrohung für das öffentliche Interesse, weil es die Chancen auf Missbrauch erhöht.... Wie hart werden Beamte, die an der Beschaffungsplanung oder -spezifikation beteiligt sind, verhandeln, wenn sie ein oder zwei Jahre vor dem Ruhestand stehen und als Beispiel sehen, wie über 2.000 Kollegen nach dem Ausscheiden gut abschneiden?"

Mit anderen Worten, diese Drehtür und die damit verbundenen Probleme sind alles andere als neu. Im Moment scheint sie sich jedoch schneller denn je zu drehen – und Fusionen wie die von Raytheon-United Technologies werden das Phänomen nur noch verstärken.

Das Letzte Abendmahl

 

Die Fusion von Raytheon und United Technologies sollte Erinnerungen an den Fusionsboom der 1990er wachrufen, als Lockheed mit Martin Marietta fusionierte um Lockheed Martin zu gründen, Northrop und Grumman zu Northrop Grumman wurde und Boeing den Militärflugzeug-Rivalen McDonnell Douglas übernahm. Und das war nicht nur eine Angelegenheit großer Firmen, die sich zusammentaten. Lockheed Martin selbst war das Produkt von Fusionen und Übernahmen von fast zwei Dutzend Firmen – ganz gewiss eine Geschichte von „große Fische fressen kleine Fische“. Diese Konsolidierung der Waffenindustrie jener Jahre wurde stark von Verteidigungsminister William Perry aus der Clinton-Administration gefördert. Der organisierte ein Abendessen mit Rüstungsvorständen, das als „Das Letzte Abendmahl“ bekannt wurde. Dort sagte er nach Angaben zu den versammelten Vorständen, dass innerhalb von fünf Jahren ein Drittel von ihnen nicht mehr im Geschäft sein würden, wenn sie sich nicht mit einem ihrer Nachbarn zusammen tun würden.

 

Die Ermutigung der Clinton-Administration zu Fusionen in der Verteidigungsindustrie war alles andere als rhetorisch. Man hat zum Beispiel Dutzende von Millionen Dollar an Fusionssubventionen bereitgestellt, um die Schließung von Werken, den Transport von Ausrüstungen und andere Notwendigkeiten zu finanzieren. Man hob sogar einen Teil der Rechnung für die goldenen Fallschirme auf, die Verteidigungsmanager und Vorstandsmitglieder von Unternehmen erhielten, die aus diesen Geschäften verdrängt wurden.

Der gravierendste Fall war sicherlich der von Norman Augustine. Als CEO von Martin Marietta würde er tatsächlich die Leitung der noch mächtigeren neu geschaffenen Lockheed Martin übernehmen. Dabei erhielt er 8,2 Millionen Dollar an Zahlungen, technisch gesehen für das Ausscheiden aus seinem Amt als Leiter von Martin Marietta. Die US-Steuerzahler würden mehr als ein Drittel seiner Profite abdecken. Dann begann ein Kongressabgeordneter, der erst in den letzten Jahren an Statur gewonnen hat, der Abgeordnete Bernie Sanders (I-VT), gegen diese Fusionssubventionen zu kämpfen. Er nannte sie „payoffs for layoffs“, "Auszahlungen für Entlassungen", weil Führungskräfte staatliche Rettungsaktionen erhielten, während schätzungsweise 19.000 Arbeiter allein bei der Lockheed Martin-Fusion ohne besondere Unterstützung des Steuerzahlers entlassen wurden. Sanders war tatsächlich in der Lage, durch Gesetze zu helfen, dass einige, aber nicht alle dieser Fusionssubventionen zurückgefordert wurden.

 

Ein Argument für diese Fusions-Sause war damals, dass durch die Schließung halb leerer Fabriken den Firmen weniger Geschäftskosten entstehen und die Steuerzahler profitieren würden. Schon gut, träumt weiter. Dazu ist es nie gekommen, denn die neu fusionierten Industrie-Giganten hatten am Ende mehr Verhandlungsmacht über das Pentagon und den Kongress als die nicht fusionierten Firmen zuvor.

Zieht eure eigenen Schlussfolgerungen darüber, was nach der nächsten Fusionsrunde vermutlich passieren wird, während Kostenexplosionen und lukrative Verträge unvermindert andauern. Trotz dieser lausigen Bilanz behauptet Raython CEO Thomas Kennedy, dass die neue Konzernhochzeit – ihr habt es erraten! – Geld der Steuerzahler einsparen wird. Das kann dauern!

 

Gigantischer Einfluss

 

Während Donald Trump kurz Vorbehalte über die Fusion Raytheon-United Technologies äußerte und ein paar Kongressabgeordnete Warnungen aussprachen, hat die Wall Street es begeistert aufgenommen. Als Gründe wurden angegeben: Die Tatsache, dass die beiden Firmen im Grunde unterschiedliche Produkte herstellen würden, und ihre Verbindung daher den Wettbewerb in den speziellen Gebieten der Verteidigungsindustrie nicht reduzieren würde. Es wurde ferner behauptet, dass die neue Kombo, die Raytheon Technologies heißen soll, mehr Mittel für Forschung und Entwicklung für die Waffen der Zukunft zur Verfügung haben würde.

 

Aber der Fokus auf solche Bedenken lässt das größere Bild außer Betracht. Raytheon Technologies wird wird mehr Geld für Wahlkampfspenden zur Verfügung haben, mehr Geld um Lobbyisten anzustellen, und mehr Produktionsstätten haben, die man als Druckmittel gegen Mitglieder des Kongresses, die gegen Produktionsstandorte für Waffen in ihren Staaten oder Bezirken sind. Das klassische Beispiel für dieses Phänomen: Das F-35 Programm, von dem Lockheed Martin behauptet, dass es 125.000 Jobs in 46 Staaten schafft.

 

Als ich mir die Schätzungen des Unternehmens genau ansah, stellte ich fest, dass sie von etwa doppelt so vielen Arbeitsplätzen ausgingen, wie dieses Waffensystem tatsächlich schuf. Tatsächlich war mehr als die Hälfte der mit F-35 verbundenen Beschäftigung in nur zwei Staaten, Kalifornien und Texas (obwohl viele andere Staaten eine bescheidene Anzahl von F-35-Arbeitsplätzen hatten). Selbst wenn Lockheed Martins Zahlen übertrieben sind, gibt es keine Frage, dass die Verbreitung von Jobs in der Verteidigung im ganzen Land Waffenherstellern einen beispiellosen Einfluss auf die wichtigsten Mitglieder des Kongresses verschafft, sehr zu ihrem Vorteil, wenn die Zeit für das Pentagon-Budget gekommen ist. Tatsächlich ist es normal für den Kongress, mehr F-35, F-18 und ähnliche Waffensysteme zu finanzieren, als das Pentagon überhaupt fordert. So viel zum Thema Kongressaufsicht.

Theoretisch müsste sich der neue Verteidigungsminister Mike Esper von wichtigen Entscheidungen im Zusammenhang mit seinem ehemaligen Unternehmen zurückziehen. Unter anderem, ob man weiterhin präzisionsgelenkte Bomben von Raytheon an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verkaufen will, für deren verheerenden Luftkrieg im Jemen, der eine beträchtliche Anzahl von Zivilisten getötet hat.

Macht euch keine Sorgen. Präsident Trump höchstpersönlich ist der größte Förderer von Waffengeschäften in der Geschichte, und Saudi-Arabien ist bei weitem sein liebster Kunde. Der Senat hat kürzlich gegen ein Paket aus „Emergency“ Waffenverkäufen an die Saudis und die VAE gestimmt, darunter Raytheons Paveway-Munition, die Waffe der Wahl im Luftkrieg gegen den Jemen.

 

                                                                           Paveway laser guided bomb

 

Jetzt muss noch die Abgeordnetenkammer dazu abstimmen, aber selbst wenn es auch dort abgelehnt wird, wird der Kongress ein praktisch garantiertes Veto von Trump überstimmen müssen. (Anm.d.Ü.: Dazu ist eine zwei Drittel Mehrheit nötig, und dazu wird es vermutlich nicht kommen)

 

Die Fusion von Raytheon und United Technologies wird das neue Unternehmen weiter in die jemenitischen Entwicklungen einbeziehen, denn die Pratt and Whitney Division von United Technologies fertigt das Triebwerk für das wichtigste saudi-arabische Kampfflugzeug F-15S, ein Grundpfeiler des Luftkriegs dort. Raytheon Technologies wird nicht nur von solchen Triebwerksverkäufen profitieren, sondern auch die Techniker dieses Unternehmens werden wahrscheinlich dazu beitragen, die saudische Luftwaffe aufrechtzuerhalten, so dass sie noch mehr Bombenmissionen und häufiger fliegen kann.

 

Wenn sie unter Druck geraten, argumentieren Raytheon-Vertreter, dass sie bei der Ermöglichung von Massenschlachtungen einfach der Politik der US-Regierung folgen. Dies ignoriert die Tatsache, dass Raytheon und andere Waffenlieferanten jährlich zig Millionen Dollar für Lobbyisten, politische Beiträge und andere Formen der Einflussnahme ausgeben, um zu versuchen, die US-Politik für Waffenexporte und Waffenbeschaffung zu gestalten. Sie sind also alles andere als passive Empfänger von Verordnungen, die in Washington beschlossen werden.

 

Wie Raytheons Finanzvorstand Toby O'Brien es in einem Aufruf an Investoren formulierte, der nach der Ermordung des Kolumnisten der Washington Post Jamal Khashoggi kam: "Wir sind weiterhin auf die Politik der Regierung ausgerichtet, und wir beabsichtigen, unsere Verpflichtungen zu erfüllen". Lockheed Martin CEO Marillyn Hewson machte einen ähnlichen Punkt und behauptete, dass "die meisten dieser Vereinbarungen, die wir haben, Käufe von Regierung zu Regierung sind, so dass alles, was wir tun, strikt den Vorschriften der US-Regierung folgen muss.... Darüber hinaus werden wir einfach mit der US-Regierung zusammenarbeiten, während sie ihre Beziehung zu (den Saudis) fortsetzt".

 

Wie mächtig sind die militärisch-industriellen Kombinate?

 

Wenn es darum geht, das Pentagon und den Kongress zu beeinflussen, ist die Größe entscheidend. Großfirmen wie Lockheed Martin, Boeing und Raytheon können auf die Jobs verweisen, die sie und ihre Subunternehmen in Dutzenden von Staaten und Dutzenden von Kongressdistrikten anbieten, um die Mitglieder des Kongresses bei der Stange zu halten, die ansonsten die zig Milliarden von Dollar an staatlicher Finanzierung, die die Unternehmen jährlich erhalten, in Frage stellen oder sogar ablehnen könnten.

 

Raytheon – ihr Motto lautet: "Kundenerfolg ist unsere Mission" – ist in 16 Staaten präsent: Alabama, Arkansas, Arizona, Kalifornien, Colorado, Florida, Indiana, Kentucky, Massachusetts, Michigan, Minnesota, New Mexico, Pennsylvania, Rhode Island, Texas, Utah und Virginia. Das bedeutet eine Menge Einfluss auf die wichtigsten Mitglieder des Kongresses, und die Staaten, in denen das Unternehmen wichtige Subunternehmer hat, sind noch gar nicht mitgezählt. Die Aufnahme von United Technologies wird die Präsenz des neuen Unternehmens in einer Reihe dieser Staaten verstärken und gleichzeitig Connecticut, Iowa, New York und North Carolina (d.h. insgesamt mindestens 20 Staaten) hinzufügen.

 

Unterdessen wird, wenn die Fusion genehmigt wird, die zukünftige Raytheon Technologies die Räder ihrer nächsten Rüstungsverträge schmieren, indem sie sich auf fast vier Dutzend ehemalige Regierungsbeamte stützt, die die beiden separaten Unternehmen allein 2018 als Lobbyisten, Führungskräfte und Vorstandsmitglieder eingestellt haben. Hinzu kommen die 6,4 Millionen Dollar an Wahlkampfbeiträgen und 20 Millionen Dollar an Lobbying-Ausgaben, die Raytheon in den letzten beiden Wahlzyklen getätigt hat, und die Konturen seines wachsenden Einflusses werden immer klarer. Dann addiert man noch die 2,9 Millionen Dollar an Kampagnenbeiträgen und 40 Millionen Dollar an Lobbying-Ausgaben, die von seinem Fusionspartner United Technologies aufgebracht wurden, und man bekommt ein Lobbying-Kraftpaket, das nur von Lockheed Martin, dem weltweit größten Verteidigungskonzern, übertroffen wird.

 

Das vorgeschlagene Gegengewicht von Präsident Eisenhower zur Macht des militärisch-industriellen Komplexes sollte "eine aufmerksame und sachkundige Bürgerschaft" sein. Und es gibt Anzeichen dafür, dass eine beträchtliche Anzahl von Einzelpersonen und Organisationen beginnt, den Machenschaften der Waffenlobby mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Meine eigene Einrichtung, das Center for International Policy, hat eine Sustainable Defense Task Force ins Leben gerufen, die sich aus ehemaligen Militärs und Pentagon-Beamten, Haushaltsexperten des Weißen Hauses und des Kongresses sowie Forschungsmitarbeitern aus fortschrittlichen und good-government-Gruppen zusammensetzt. Es wurde bereits einen Plan ausgearbeitet, der in den nächsten zehn Jahren $1.2 Trillionen aus dem Haushalt des Pentagon kürzen würde, während er die US-Sicherheit verbessert, indem er unnötige Kriege vermeidet, Verschwendung beseitigt und eine Verringerung der Nuklearwaffen-Programms des Pentagons, das in den nächsten drei Jahrzehnten $1.5 Billionen oder mehr kosten soll.

 

Die Poor People's Campaign, unterstützt durch Forschungsarbeiten des National Priorities Project des Institute for Policy Studies, fordert eine einjährige Senkung der Pentagon-Ausgaben um 350 Milliarden Dollar. Und ein neues Netzwerk namens "Put People Over the Pentagon" hat mehr als 20 progressive Organisationen zusammengeführt, um Präsidentschaftskandidaten zu drängen, um jährlich 200 Milliarden Dollar aus dem aufgeblähten Budget des Verteidigungsministeriums einzusparen. Zu den Teilnehmern des Netzwerks gehören Public Citizen, Moveon.org, Indivisible, Win Without War, 350.org, Friends of the Earth und United We Dream, viele von ihnen Organisationen, die in den vergangenen Jahren die Reduzierung des Pentagon-Budgets nicht zur Priorität gemacht hatten.

 

Raytheon und seine Verbündeten in der Rüstungsindustrie werden angesichts solcher Vorschläge nicht stillstehen, aber zumindest die Tage der unbestrittenen und unangefochtenen Gier der Unternehmen in der sich ständig fusionierenden (aber auch immer weiter expandierenden) Rüstungsindustrie könnten zu Ende gehen. Die Vereinigten Staaten haben einen exorbitant hohen Preis an Blut und Vermögen bezahlt (ebenso wie Länder wie Afghanistan und Irak), weil sie zugelassen haben, dass der militärisch-industrielle Komplex das amerikanische Staatsschiff durch dieses Jahrhundert steuert. Es wird höchste Zeit für eine Abrechnung.

 

 

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William D. Hartung schreibt regelmäßig für TomDispatch. Er ist Direktor des Arms and Security Project beim Center for International Policy und Autor des Buchs „Prophets of War: Lockheed Martin and the Making of the Military-Industrial Complex“

 

https://www.amazon.com/Prophets-War-Lockheed-Military-Industrial-Complex/dp/1568586973

 


 

https://www.paulcraigroberts.org/2019/07/13/hurricane-barry-proves-terrorist-threat-is-a-hoax/

 

 

 

Hurrikan Barry beweist, dass die terroristische Gefahr ein Schwindel ist

 

von Paul Craig Roberts, 13.07.2019

 

 

 

 

Während Hurrikan Barry das bereits überschwemmte New Orleans überschwemmt, zeigt er uns, dass die „terroristische Gefahr“, unter der die USA angeblich leiden, ein Beschiss ist.

 

 

 

Was meine ich damit? Überlegt euch Folgendes: Terroristen – so es sie denn gibt – hatten ausreichend Vorwarnungen über New Orleans heikle Situation und über den rekordverdächtigen Hochwasserstand des Mississippi. Was würden Terroristen in so einem Moment tun? Sie würden an einem der Dämme eine Sprengladung anbringen und zusehen, wie der Mississippi New Orleans wegspült.

 

 

 

Das ist ein Kinderspiel für Terroristen, die, wenn man der US-Regierung glaubt, so schlau waren, dass sie am selben Morgen innerhalb einer Stunde viermal die Flughafen-Security überlistet, vier Passagierflugzeuge entführt haben und drei Wolkenkratzer des World Trade Center und einen Teil des Pentagon zum Einsturz brachten.

 

 

 

Tatsächlich gibt es eine Vielzahl von Dämmen und Deichen, die leicht mit katastrophalen Ergebnissen durchbrochen werden könnten. Gleiches gilt für Kraftwerke und Mobilfunkmasten. "Airport Security" ist eine sinnlose Übung, da Terroristen weitaus mehr Menschen töten könnten, wenn sie ihre Bomben in der Menge explodieren lassen, die vor den Sicherheitsschleusen warten, als sie es durch das Sprengen eines Flugzeugs könnten. Der einfachste Weg für Terroristen, Chaos zu verursachen, bestünde darin, Kisten mit Dachnägeln während der Stoßzeiten auf allen wichtigen Arterien in allen großen amerikanischen Städten zu leeren. Es würde Wochen dauern, um die Straßen von Hunderttausenden von Autos zu räumen. Das Leben in den Großstädten würde zum Stillstand kommen. Die Menschen könnten nicht zur Arbeit, zur Schule oder ins Krankenhaus gelangen. Lebensmittellieferungen könnten nicht durchgeführt werden. Diejenigen ohne Vorkehrungen würden viel Gewicht verlieren und einige würden verhungern.

 

 

 

All diese Taten wären viel leichter und unkomplizierter durchzuführen als der 9/11-Anschlag. Und dennoch ist nichts davon passiert. Außer dass das Flughafen-Sicherheitspersonal der TSA die Bürger terrorisiert – welche terroristischen Anschläge haben wir erlebt? Die Schießereien in Schulen, vorausgesetzt sie sind echt und keine inszenierten Shows, wurden nicht von muslimischen Terroristen durchgeführt.

 

 

Das Fehlen muslimischer Terroranschläge in Amerika ist angesichts der fast zwei Jahrzehnte andauernden Massentötung, Verstümmelung, Verwaisung und Vertreibung von Millionen von Muslimen durch die US-Regierung rätselhaft. Diese Abwesenheit von Vergeltung muss den Amerikanern, die an eine extreme Verteufelung der Muslime gewöhnt sind, seltsam erscheinen.

Der Krieg gegen den Terror ist ein Schwindel, der verwendet wird, um (1) die Zerstörung von 7 Ländern ganz oder teilweise in den ersten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts durch Washington zu rechtfertigen, (2) einen inländischen Polizeistaat zu schaffen und die Zustimmung der US-Bürger zum Verlust ihrer verfassungsmäßigen Schutzes zu erreichen, und (3) für bevorzugte Agenten des Polizeistaates Vermögen zu schaffen, so wie für Michael Chertoff ( https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Chertoff_Chertoff ), den (ehemaligen) Direktor der Homeland Security, der mit dem Verkauf von Scan-Maschinen an die TSA reich wurde.