Der EU hat die letzte Stunde geschlagen

http://www.unz.com/tsaker/the-writing-is-on-the-wall-for-the-european-union/

 

Das war der Ausgangsartikel des Saker.

 

Und hier der Folgeartikel:

http://www.unz.com/tsaker/saker-rant-about-a-stolen-europe/

 

Das gestohlene Europa

 

THE SAKER, 26.03.2016

 

 

Mein letzter Artikel über Europa hat viel Reaktion hervorgerufen, mehr als ich erwartet habe. Und ich habe das Bedürfnis, dass ich einige der Kommentare beantworten und weniger meine Gedanken als mehr meine Gefühle über die Misere Europas mit Euch teilen muss. Obacht, das wird ein erzürnte Schimpfkanonade, die ich mit Traurigkeit und Verzweiflung im Herzen schreibe. Und ich schere mich nicht um gute Manieren oder politische Korrektheit (oder um Rechtschreib- oder Grammatikfehler).

 

Wenn jemand schnell beleidigt ist, dann sollte er jetzt zu lesen aufhören. Ebenso der, welcher eine sorgfältige Analyse erwartet. Dies ist eine Wutrede.

 

Ich habe Euch gewarnt!

 

Wer es noch nicht weiß: Ich wurde 1963 in der Schweiz geboren und wie viele Schweizer bin auch ich jahrelang durch Europa gereist. Meine Lieblingsorte befinden sich hauptsächlich im Süden: Griechenland (Athen, Aegina, Aghia Marina), Spanien (Gran Canaria, Andalusien, Madrid), Italien (Ansedonia, Rom, Mailand, Aosta), Frankreich (Creuse, Correze, Vercours), aber auch das „echte“ „Zentraleuropa“ der Schweiz (Berner Oberland, Graubünden, Val Poschiavo), Deutschland (Bayern), Holland (Amsterdam, Den Haag) und Belgien (Brügge). Ich machte auch ein paar Ausflüge nach Irland (Dublin, Donegal, Connemara) und das hat mir alles gefallen. Mir gefielen die Sprachen (ich spreche Spanisch, Deutsch, Französisch und Italienisch). Mir gefiel die wunderbare Verschiedenheit der Menschen, der Musik, des Essens, der Landschaften, die Akzente und die hübschen Gebäude, Zeugnisse einer Vergangenheit, die weit in die Antike zurückreichen. All das war mir eine große innere Freude und Futter für meine Seele. Ich bin ein riesengroßer Fan von Europa, nicht nur weil ich von meiner Abstammung ein halber Europäer bin (mein Vater, der mich nicht aufgezogen hat, ist Holländer), sondern weil ich den größten Teil meines Lebens hier verbracht habe. Egal was passiert, Europa wird für mich immer Heimat bedeuten.

 

(Nebenbemerkung: wenn ich „Europa“ sage, dann meine ich Westeuropa, das wahre Europa, das von der NATO besetzt wurde, nicht den Ostteil, der von der WTO besetzt wurde (Warsaw Treaty Organisation, sie wurde nie „Pakt“ genannt – das ist US-Propaganda). Das war sowieso nie wirklich europäisch. Ich will niemanden beleidigen, aber für mich ist die Vorstellung, dass Polen oder Bulgarien ein Teil Europas seien, lächerlich. Und das gleiche gilt für den Balkan, ausgenommen vielleicht Griechenland. Ich weiß, die meisten werden mir nicht zustimmen und mir das Gegenteil beweisen, mir egal. Mein Europa wird immer nur das westliche sein, in guten wie in manchmal schlechten Zeiten.)

 

Aber diese Heimat wurde mir gestohlen.

 

Zuerst wurde es mir durch ein EU-Projekt gestohlen, eines das von Anfang an anti-europäisch war. Warum ist die EU anti-europäisch? Zuallererst, weil es eine Vereinigung eines wunderbar unterschiedlichen Kontinents zum Ziel hatte. Was haben ein Deutscher und ein Italiener gemeinsam? Gar nichts. In der Schweiz gab es den Witz, dass die Grenze zu Afrika in Carouge beginnt, ganz im Süden von Genf. Hätte man einen Deutschschweizer aus Zürich gefragt wo die Grenze zu Afrika liegt, hätte er gesagt, das liege südlich von Bern, an der Sprachgrenze der deutschen und der französischen Schweiz. Und seht das bitte nicht als anti-italienischen oder anti-französischen Rassismus – das ist es nicht. Es ist ein Witz, aber einer der die wahren Unterschiede widerspiegelt.

 

Es gab einmal einen echten und brauchbaren europäischen Kern (wie gesagt: jedes Mal wenn ich „europäisch“ sage dann meine ich „westeuropäisch“): Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland und Dänemark waren nah beieinander, und Frankreich war der Spezialfall (Frankreich besteht mindestens aus zwei Ländern: der Süden und der Norden, zusammengeschweißt durch die Geschichte und die Sprache). Die Schweiz war politisch zu unabhängig um je diesem „Kern“ beizutreten. Genauso wie das Vereinigte Königreich (UK), das war eigentlich nie europäisch. Wenn überhaupt, dann war UK stets anti-europäisch und der größte Feind Europas.

 

Die EU machte weiter. Es kamen Spanien, Italien, Griechenland und Portugal hinzu. Das war schon etwas verrückt, aber ich glaube mit ein paar Bauchaufschwüngen machbar. Aber dann kam der Todesstoß: die ganzen Warschauer Vertrag-Länder in einer selbstmörderischen Erweiterung nach Osten einzubeziehen. Ich will hier nicht herumstreiten wie man diese Zentral- und Osteuropäischen Länder nennen soll, gut, vielleicht „osteuropäisch“, aber sie waren noch nie in irgendeiner Weise Teil Westeuropas. Ja, die Polen, Esten und Rumänen bezeichnen sich aus politischen Gründen als „Europäer“, aber genauso wie die Ukros mit ihrem lächerlichen „Ukraine – das ist Europa“ waren sie noch nie Teil des wahren Europas. Auf jeden Fall nicht des Europas, das Witze reißt über die europäische Grenze zu Afrika in Carouge :)

 

Der zweite Todesstoß für Europa erfolgte, als die Kapitalisten die Grenzen Europas für billige Wanderarbeiter aus dem Süden öffneten. Ich muss sagen, die erste Welle der Einwanderer, hauptsächlich Italiener, Portugiesen und Spanier, war leicht zu integrieren. Als ich zur Schule ging, bestanden etwa 50% meiner Klassenkameraden aus diesen drei Gruppen. Sicher, die hatten alle ihre eigene Identität, Sprache und Gewohnheiten – aber sie konnten richtig in die große Gemeinschaft integriert werden. Aber dann kamen die Jugoslawen und da wurde es schon schwieriger. Sie alle – Serben, Kroaten, Albaner aus dem Kosovo – kamen aus dem kommunistischen Jugoslawien. Auch wenn sie hart arbeiteten, sie fühlten sich nie in ihrer neuen Umgebung zuhause, und auch die Einheimischen sahen sie nicht als die Ihrigen. Aber dann brach mit der Ankunft der „Araber“ aus dem Maghreb (Nordafrika), die eigentlich meist keine echten „Araber“ waren, egal, und den Afrikanern aus der Subsahara (den Schwarzen) die Hölle los. Könnt ihr Euch vorstellen wie es sich anfühlt, wenn plötzlich immer mehr „echte“ Afrikaner in Euren Städten sind, wo man früher noch Witze gerissen hat über die Grenze zu Afrika in Carouge (ich wiederhole dieses Beispiel weil es sehr bezeichnend ist)? Es fühlte sich wie eine Plage an, auch wenn das keiner zugeben wollte.

 

Jetzt muss ich sofort mal eine Falschmeldung entkräften. Die Sache mit dem Islam.

 

Ich behaupte, dass kein Maghrebiner oder Afrikaner wirklich in eine durch und durch westliche europäische Gesellschaft integriert werden kann. Aber, und das ist sehr wichtig, die Moslems, und ich meine damit die wirklich gläubigen und frommen Moslems, sie hatten immer Respekt vor dem Gesetz und waren ausgezeichnete Nachbarn. Ich weiß wovon ich rede, denn ich lebte gleich neben einer Moschee, jahrzehntelang, und ich kann mit Sicherheit behaupten, dass die Moscheebesucher extrem freundlich sind (ja freundlicher als die Einheimischen) und sie legen Wert auf ein kultiviertes, wohl erzogenes und richtiges Bild des Islam in Gegenwart von Nichtmoslems. Die echte Plage waren die Kinder der zweiten Generation, die weder Europäer noch Moslems waren. Sie, und vor allem die Algerier, sind für den Großteil der Straftaten verantwortlich, und es ist schrecklich mit ihnen: arrogant, laut, ungebildet und sehr aggressiv. Diese Maghrebiner vermischten sich mit den Schwarzafrikanern der zweiten Generation und bilden den Kern fast aller streunender krimineller Banden. Und nicht einer davon, keiner, war auch nur Moslem im entferntesten Sinn des Wortes, weder religiös noch kulturell. Nochmal, ich spreche aus eigener Erfahrung, also kommt mir nicht damit, ich hätte keine Ahnung von Europa oder dem Islam. Denn ich weiß Bescheid, sehr gut sogar.

 

(Nebenbemerkung: Ich kann nicht von den Türken/Kurden in Deutschland sprechen, denn ich habe nicht genug Zeit in diesen Kreisen verbracht. Daher bin ich nicht qualifiziert, darüber eine Meinung zu haben)

 

Mir wurde also Europa nicht einmal, sondern zweimal gestohlen. Ich trauere um das Europa meiner Jugend und gleichzeitig hasse ich das Europa der Europäischen Union. Jedes Mal wenn ich Hollande, Stoltenberg oder Tusk sehe, dann dreht sich mir der Magen um und ich könnte fluchen. Die kotzen mich total an. Ich hasse das Europa von Charlie Hebdo, von BHL (Anm.d.Ü.: Bernard-Henri Levy, für uns Deutsche tut's Volker Beck), von Harlem Desir, das Europa von Conchita Wurst oder von Dalia Grybauskaite (so viel zu einem typisch europäischen Namen, stimmt's?).

 

London sieht aus wie Karatschi, Paris wie Ouagadougou, Rom wie Targu-Mures (Anm.d.Ü.: eine rumänische Stadt in Siebenbürgen). Das ist absolut widerlich, ekelhaft und selbstmörderisch. So etwas zu sagen hat nichts mit Rassismus zu tun. Und nur eine völlig entwurzelte Person kann das Entsetzen jener Menschen, die sehen, wie ihre Städte und ihre kulturellen Wurzeln durch Wellen aus nicht integrierbaren Einwanderern zerlegt werden, als eine Form des Rassismus bezeichnen. Ihr glaubt mir nicht?

 

Ich will Euch Folgendes sagen: in Frankreich gibt es jetzt eine Menge Maghrebiner die sehen, wie ihre (meistens arme) Viertel buchstäblich von Roma überrannt werden. Gleichzeitig gibt es in der Schweiz mehr oder weniger integrierte Ex-Jugoslawen, die jetzt mit Schrecken zusehen, wie angeblich ex-jugoslawische „Landsleute“ das Kokaingeschäft betreiben. Was glaubt Ihr, wie viele Schweizer Bürger im Gefängnis sitzen? Es gibt keine Zahlen, aber ich glaube es sind weniger als 15%.

 

Das Schlimmste an all dem ist, dass sowohl die Rechte wie die Linke zu gleichen Teilen für diesen Zustand verantwortlich sind.

 

Ursprünglich kam der Hauptantrieb für Einwanderer nach Europa aus dem rechten Lager. Die organisierten Konzernmanager wollten billige Arbeitskräfte, um jeden Preis. Und immer wenn man etwas tiefer blickt, dann sieht man, dass die treibende Kraft hinter den Konzernen die Banken sind. Es ist kein Zufall, dass in Frankreich das alles mit George Pompidou begann, der, bevor er Präsident wurde, General Manager bei der Bank N. M. Rothschild & Sons war. Pompidou, der nach der CIA „Farbrevolution“ (bekannt als Mai 68) an die Macht kam, folgte auf einen wahren französischen Patrioten, General de Gaulle, der versucht hatte, Frankreich von den AngloZionistischen Meistern abzukoppeln. Daraufhin wurde er von einer bizarren Koalition aus Trotzkisten und CIA-Agenten gestürzt, die Hand in Hand für einen Umsturz in Frankreich arbeiteten.

 

Das einzige Interesse der französischen Rechten war: Profit, Profit und Profit. Die französische Arbeiterschaft war bestens organisiert. Sie haben erstaunliche soziale und arbeitsrechtliche Rechte erstritten und die französischen Kapitalisten konnten sie schwerlich in die benötigte rechtlose Arbeiterschaft verwandeln. Also haben sie die aus dem Ausland importiert.

 

Die Linke sah in diesem Zustrom von Immigranten eine fantastische politische Gelegenheit, jene Formen des gesellschaftlichen Wandels umzusetzen die sie schon immer wollten: eine komplette Zerstörung jeder Form von Tradition, nationaler Identität und Religion.

 

Die französischen Zionisten sahen darin insbesondere eine fantastische Gelegenheit, die nationale Identität Frankreichs zu schwächen. Indem man diese per Definition als rassistisch brandmarkte. So haben sie's gemacht:

 

Präsident Francois Mitterand wollte die französische Rechte spalten um die Wahlen zu gewinnen. Deshalb hatte er persönlich einen großen französischen TV-Sender dazu aufgefordert, ein langes Interview mit dem Führer des Front National zu führen, Jean-Marie Le Pen. Das machte den Front National bekannt und die Taktik funktionierte. Die französische Rechte wurde zersplittert und sie ist es noch, nebenbei bemerkt. Die französischen Sozialisten verbündeten sich mit der Israel Lobby und gründeten eine Bewegung namens „Touche pas a mon pote“ („Lass meinen Freund in Ruhe“), Vorsitzender wurde ein Kerl namens Harlem Desir (ohne Scheiß!). Ihr Auftrag? Den angeblichen Rassismus der Franzosen zu bekämpfen. Kommt Euch das bekannt vor? Erschaffe ein Problem und dann „löse es“ („Zionismus Grundkurs“). Diese Unternehmung hat hervorragend funktioniert und hat jede Diskussion über Einwanderung in die rassistische Ecke gestellt.

 

Jetzt ist Europa durch die EU ersetzt worden und die Rechte und die Linke haben sich folgerichtig zu etwas vereint was ich „Extremes Zentrum“ nenne – ein globalistisches Modell. Einerseits wollen sie alle Grenzen beseitigen und andererseits wollen sie alle sozialen Gesetze abschaffen, die die Arbeiterschaft vor der Ausbeutung durch die Kapitalisten schützt.

 

Entschuldigt den langen Ausflug in die Vergangenheit, aber ich will dass Ihr versteht warum ich immer so wütend werde, wenn ich über das heutige „Europa“ schreibe. Ich bin sauer, weil ich mich sehr gut an das „Europa von Gestern“ erinnern kann. Ich musste mit eigenen Augen zusehen, wie es Schritt für Schritt getötet wurde. Ich habe diesen Zeitlupenmord in jeder Phase persönlich durchlebt. Und ich hasse aus tiefstem Herzen dieses Pseudo-Europa, das die Zionisten aus dem aus Schmerzen entstandenen alten Europa formen.

 

Noch ein paar Anmerkungen:

 

Gladio: Ja, ich kenne Gladio, ich erinnere mich an das Bombenattentat in Bologna und die Entführung von Aldo Moro. Könnten die letzten Anschläge Gladio V2.0 sein? Ja, absolut, aber das schränkt in keinster Weise die fundamentale Theorie ein, dass unkontrollierte Einwanderung eine moralische Bedrohung für Europa darstellt und ein ideales Einfallstor für Terroristen ist. Denkt nur daran, dass Daesh sowieso von der CIA kontrolliert wird, und ob die Agenten in Rakka oder in Brüssel sitzen spielt keine Rolle. Die Takfiris waren schon immer die Fußsoldaten der CIA.

 

Die Beteiligung der USA: immens. Die EU sind im Grunde ein US-Projekt der Bilderberger und der zionistischen Lobby in Europa. Die EU wird heute von einer käuflichen Elite geführt, die sich restlos den AngloZionistischen Interessen unterwirft. Was echte Europäer wollten war ein Europa der Nationen („Europe des patries“), wie es de Gaulle forderte. Wir wissen alle was mit de Gaulle passierte, als er es wagte, sich dem AngloZionistischen Imperium entgegenzustellen.

 

Russland: sehr interessant. Ich sehe unter den Russen keine Schadenfreude, gar nicht. Erstens: die meisten Russen lieben Europa, besonders Südeuropa, mit denen wir(!) eine viel engere Verbindung fühlen. Aber wir bewundern auch die Nordeuropäer für ihre unbestreitbaren Errungenschaften. Und darüber hinaus wissen die Russen aus eigener bitterer Erfahrung, dass gute Menschen in einem widerlichen System überleben können. Daher geben die Russen auch selten den US-Amerikanern die Schuld an der Politik des herrschenden 1%. Was die Russen am meisten aufregt ist die absolute Unterwürfigkeit der meisten Europäer angesichts eines verächtliches Regimes. Der große russische Philosoph Ivan Solonevich schrieb, dass „die Deutschen nicht besser organisiert sind, sie lassen sich nur leichter organisieren“. Er meinte damit: ob unter den Nazis oder unter US-Besatzung – die Deutschen wären außerordentlich folgsam und ließen sich leicht herumkommandieren. Das russische Volk sei dagegen weitaus freiheitsliebender, ja anarchistisch, und sie rebellieren gegen jede Autorität die sie nicht respektieren.

 

(Nebenbemerkung: Zweifel? Überlegt einmal: in Deutschland kam Hitler an die Macht und sie sind ihm bis zu seinem Tod gefolgt. Im Gegensatz dazu kam das sowjetische Regime 1917 an die Macht und erreichte erst 1946 (!) nach einem gigantischen Bürgerkrieg Stabilität. Viele Aufstände, blutige Unterdrückung und ein schrecklicher Krieg, der zum ersten Mal in der russischen Geschichte dazu führte, das die Russen auf eine Seite kamen. Sogar nach 1946 – dem letzten Jahr mit einer riesigen Säuberungswelle – hatten die Sowjets bis 1991 Angst vor der eigenen Bevölkerung – aus gutem Grund, möchte ich hinzufügen.)

 

Ich persönlich erwarte, dass die erste große Explosion gegen die EU aus Frankreich kommen wird. Dieses Land hat wie Russland eine tiefe, fast instinktive Verbindung zur Freiheit. Und ich bin mir sicher, dass es dort irgendwann in die Luft fliegen wird. Und wenn das passiert, dann wird das gewalttätig und blutig abgehen (schaut, schon wieder eine französische – und russische – Tradition). Ich denke die AngloZionisten werden ungeahnte Höhen an Verdorbenheit und Unredlichkeit aufbieten um das zu verhindern, aber ich wette darauf, dass Frankreich das erste Land in der EU sein wird, das sich gegen das Imperium erhebt. Warum? Weil die anderen Kandidaten Griechenland, Spanien oder Italien werden immer „auf die anderen schielen“. Die Franzosen dagegen werden einfach vor Wut explodieren, ohne Rücksicht auf Verluste (auch da sind die Franzosen mehr wie die Russen). Und dazu haben die Franzosen die Anglos schon immer verachtet.

 

Der Islam: Tatsache 1: die Moslems sind und bleiben hier. Man kann es hassen oder mögen, aber es ist eine Tatsache. Tatsache 2: der Islam, der echte Islam (im Gegensatz zum wahhabitischen Islam) ist kategorisch gegen den AngloZionismus. Ich denke, dass der Islam einer der Kräfte sein wird, die letztendlich dabei helfen werden, in Europa „aufzuräumen“. Der Wahhabismus muss dagegen komplett und vollständig aus Europa getilgt werden. Er ist eine tödliche Bedrohung für die zivilisierte Welt. Eine Bedrohung, die nicht verhandelbar ist und vollständig eliminiert werden muss.

 

Die Osmanen: Nennt mich verrückt, aber ich komme zu dem Schluss, dass die Türkei, zumindest in ihrer jetzigen Form, eine direkte und nicht reformierbare Gefahr darstellt, die wieder auf das Normalmaß und die Qualitäten eines „normalen Landes“ zurechtgestutzt werden muss. Schaut euch bloß die letzten 20 Jahre an. Die Türken waren in Zypern, in Kurdistan, in Tschetschenien, in Bosnien, in Mazedonien, auf der Krim, im Libanon und in Syrien verwickelt! Das ist mal ein Leistungsverzeichnis für Terrorismusunterstützung! Weiß eigentlich noch jemand, dass die Türkei die Hälfte Zyperns besetzt hält? Und dass das türkische Militär bereits seit Jahrzehnten die Kurden in Syrien und im Irak bombardiert und angreift? Der „imperiale Virus“ wurde in diesem Ex-Imperium eindeutig nicht abgetötet und diese Übel muss in der Türkei getilgt werden, damit es endlich wie alle früheren Imperien ein normales Land werden kann. Wie Griechenland oder Holland. Übrigens, das einzige was gegenwärtig die Türkei zusammenhält und ihr eine Art Immunität verschafft, ist natürlich der Schutz der USA und der NATO. Auch AngloZionistisches Imperium genannt. Ist man erst mal eines los, dann folgt bald das nächste.

 

 Die „echte“ Linke: es gab in Europa einst eine echte Linke. Und im Gegensatz zur modernen „Kaviar-Linken“ war sie wirklich patriotisch. Der Anführer der französischen kommunistischen Partei, Georges Marchais, hat die Pläne der Kapitalisten zum Massenimport von Einwanderern durchschaut und hat es als eine Verschwörung gegen sowohl die ansässigen Franzosen und die Einwanderer gegeißelt. Einige seiner Reden klingen sehr ähnlich wie das, was Jean-Marie Le Pen seit Jahrzehnten wiederholt. Die echte Linke wurde mittlerweile komplett aus Europa entfernt. Wenn es sie noch irgendwo gibt dann ist sie zu unbedeutend.

 

Die „echte“ Rechte: der Front National von Jean-Marie Le Pen war das einzig Wahre, auch wenn er von den französischen Sozialisten sorgfältig manipuliert wurde. Aber seit seine Tochter Marine an die Macht kam wurde der Front National von den Zionisten vereinnahmt. Und aus einer Volks- und Arbeiterbewegung wurde eine typisch kapitalistische Pseud-Rechte, die sich dem System verkauft hat und nicht eine Pieps gegen die Zionisten sagt. Es gibt in Frankreich eine echte Rechte, hauptsächlich in Kreisen der traditionellen (lateinischen) „Katholiken“, aber wie bei der echten Linken sind sie zu unbedeutend.

 

Entschuldigt meine lange Wutrede. In dieser Angelegenheit schmerzt mich mein Herz und es tut mir weh darüber zu schreiben. Verschont mich mit den Klagen über Schreibfehler oder Grammatik oder andere Ungenauigkeiten. Ich habe dies in einem Zug geschrieben, aus dem Stegreif und mit einer Tipperei in Warpgeschwindigkeit, wenn mich etwas berührt. (Himmel, ich habe es noch nicht einmal durchgelesen oder auf Rechtschreibfehler gecheckt) Ich stelle es trotzdem in die „Analysis“-Sektion, aber nur weil es eine Antwort auf meine gestrige Analyse ist. Aber wie Ihr seht, es ist keine Analyse – nur ein frustrierter und ärgerlicher Wutausbruch dazu, was aus dem Ort wurde an dem ich geboren wurde und den ich immer noch liebe.

 

Ich möchte mit etwas Persönlichem und Schönem schließen. Ich verabschiede mich mit einem Foto von GoogleEarth. Es zeigt den Ort, wo ich als Kind das Apnoetauchen gelernt habe (Jahrzehnte bevor der Film „The Big Blue“ das Apnoetauchen zum Trendsport machte): die Felsenküste in der Nähe des Dorfes Saint Marina auf der Insel Aegina. Mit 12 Jahren war ich das erste Mal dort und dort habe ich auch meine Flitterwochen verbracht, vor fast 23 Jahren. Dies ist auch einer der Orte die ich „Heimat“ nenne.

 

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