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John Pilger:

Warum Palästina immer noch ein Thema ist

 

John Pilger, 10.07.2017

 

 

Helft mit eure Nachbarn aufzuwecken. Verteilt es weiter. Das Überleben hängt davon ab.

 

Israelische Soldaten zerstören ein palästinensisches Haus. Die „übliche“ Aufregung, aber sie ist relativ gering. Nach vielen Jahren ideologischer Konditionierung, verstärkt durch die Komplizenschaft bösartiger Medien, wurde die Kriminalität gegen die palästinensische Bevölkerung normalisiert.

 

Als ich in den 1960ern zum ersten Mal nach Palästina kam, da blieb ich in einem Kibbuz. Die Menschen, die ich dort traf, arbeiteten hart, waren beseelt und nannten sich selbst Sozialisten. Ich mochte sie.

Eines Abends beim Abendessen fragte ich sie, wer die Menschensilhouetten am Horizont waren, außerhalb der Eingrenzung.

 

...

 

Araber“, sagten sie, „Nomaden.“ Sie spuckten die Worte fast aus. Israel, sagten sie, und sie meinten Palästina, sei zum größten Teil Brachland gewesen und eine der großen Leistungen der zionistischen Unternehmung sei es gewesen, die Wüste grün zu machen.

 

 

Als ein Beispiel nannten sie den Anbau der Jaffa-Orangen, die in alle Welt exportiert wurden. Was für ein Triumph gegen alle Widrigkeiten der Natur und menschlicher Vernachlässigung.

 

 

Das war die erste Lüge. Die meisten der Orangenhaine und Weinfelder gehörten den Palästinensern, die den Boden bestellt und die Orangen und Weintrauben seit dem 18. Jahrhundert nach Europa exportiert haben. Die ehemals palästinensische Stadt Jaffa war bei ihren früheren Einwohnern als „der Ort der traurigen Orangen“ bekannt.

Im Kibbuz wurde das Wort „palästinensisch“ nie benutzt. Warum, fragte ich. Die Antwort war ein beklemmendes Schweigen.

 

In der gesamten kolonisierten Welt wird die wahre Souveränität der eingeborenen Bevölkerung von denen, die diese Tatsache nie ganz zur Kenntnis nahmen, gefürchtet. Und das Verbrechen, dass sie ihnen das Land gestohlen haben.

 

Diesen Menschen die Menschlichkeit zu verweigern ist der nächste Schritt – das jüdische Volk weiß das nur zu gut. Den Menschen ihr Würde, die Kultur und den Stolz zu nehmen folgt so logisch wie die Gewalt.

 

 

Nach der Invasion des Westufers durch den verstorbenen Ariel Sharon, ging ich zum palästinensischen Kulturzentrum in Ramallah, durch die Straßen mit den zerstörten Autos und Häusern. Bis zum Morgen hatten noch die israelischen Soldaten darin gehaust.

 

Ich traf mich mit der Direktorin des Zentrums, der Schriftstellerin Liana Badr, deren Originalmanuskripte überall auf dem Boden verstreut herumlagen. Die Festplatte mit ihren Romanen und eine Bücherei mit Stücken und Poesie wurden von den israelischen Soldaten mitgenommen. Nahezu alles war zerschlagen und besudelt.

 

Nicht ein Buch hatte noch alle Seiten. Nicht ein einziges Master-Band mit einer der besten Sammlungen des palästinensischen Kinos. Die Soldaten hatten auf die Böden, die Tische, die Stickereien und Kunstwerke gepinkelt und gekotet. Auf Kinderzeichnungen hatten sie Kot geschmiert und – mit der Scheiße – „Born to kill“ darauf geschrieben.

 

Liana Badr hatte Tränen in den Augen, aber sie war nicht gebrochen. Sie sagte: „Wir werden das wieder in Ordnung bringen.“

 

Was jene wütend macht, die kolonisieren und besetzen, stehlen und unterdrücken, mutwillig zerstören und besudeln, das ist die Weigerung der Opfer, aufzugeben. Und das ist der Respekt, den wir den Palästinensern entgegenbringen sollten. Dass sie nicht einknicken. Sie machen weiter. Sie warten – und dann kämpfen sie wieder. Und sie tun das sogar wenn jene, die sie regieren, mit den Unterdrückern zusammenarbeiten.

 

Arrest und Misshandlung ist fast ein Initiationsritus für die meisten palästinensischen Jugendlichen.

 

Während der israelischen Bombardierung von Gaza hat der palästinensische Journalist Mohammed Omer nie aufgehört zu berichten. Er und seine Familien wurden getroffen; er stand um Nahrung und Wasser an und schleppte es durch die Trümmer. Als ich ihn anrief konnte ich die Bomben vor seinem Haus hören. Er weigerte sich nachzugeben.

 

Die Berichte Mohammeds, zusammen mit seinen grausamen Bildern, waren ein Beispiel für professionellen Journalismus, der die gefügigen und feigen, sogenannten Massenmedien in Großbritannien und den USA beschämt. Die BBC-Sichtweise der Objektivität – die die Märchen und Lügen der Autoritäten verstärkt, etwas worüber sie stolz sind – wird jeden Tag von solchen Menschen wie Mohamed Omer zur Schande gemacht.

 

Mehr als 40 Jahre lang habe ich aufgezeichnet, wie die Menschen in Palästina sich weigern, sich ihren Unterdrückern zu fügen: den Vereinigten Staaten, den Briten und der Europäischen Union.

 

Allein seit 2008 haben die Briten den Israelis Ausfuhrgenehmigungen für Waffen und Raketen, Drohnen und Scharfschützengewehren im Wert von 434 Millionen Pfund erteilt.

 

Diejenigen, die sich dagegen gewehrt haben, ohne Waffen, die sich geweigert haben zu kooperieren, zählen zu den Palästinensern, die ich kennenlernen durfte:

 

Mein Freund, der verstorbene Mohammed Jarella, der für die UN-Behörde UNRWA schuftete, zeigte mir 1967 zum ersten Mal ein palästinensisches Flüchtlingslager. Es war ein kalter Wintertag und die Schulkinder zitterten vor Kälte. „Eines Tages...“, sagte er, „eines Tages...“

 

Mustafa Barghouti, dessen Redegewandtheit ungebrochen ist, beschrieb die Toleranz, die in Palästina zwischen Juden, Moslems und Christen herrschte bis, wie er mir sagte „die Zionisten einen Staat auf Kosten der Palästinenser wollten.“

 

Dr. Mona El-Farra, eine Ärztin in Gaza, die mit Leidenschaft Spenden für plastische Chirurgie für Kinder sammelte, die von israelischen Kugeln und Splittern verunstaltet wurden. Ihr Krankenhaus wurde 2014 von israelischen Bomben zerstört.

 

Der Psychiater Dr. Khalid Dahlan, dessen Kliniken für Kinder in Gaza eine Oase der Zivilisation waren – Kinder, die wegen der israelischen Gewalt fast durchdrehten.

 

Fatima und Nasser sind ein Paar, dessen Wohnung in einem Dorf nahe von Jerusalem war, in der „Zone A und B“, was bedeutet, dass das Land nur für Juden da war. Ihre Eltern haben dort gelebt, ihre Großeltern haben dort gelebt. Heute schürfen die Bulldozer für rein jüdische Straßen, geschützt durch ein Gesetz nur für Juden.

 

Es war nach Mitternacht als Fatimas Wehen bei ihrem zweiten Kind einsetzten. Das Kind kam zu früh; und als sie an einem Kontrollpunkt ankamen, das Krankenhaus bereits in Sicht, da sagte der israelische Soldat, sie benötigten weitere Dokumente.

 

Fatima blutete stark. Der Soldat lachte und äffte ihre Schmerzen nach und sagte: „Geht nach Hause.“ Das Kind kam in einem Lkw zur Welt. Es war blau vor Kälte und starb an den Umständen, ohne Hilfe. Der Name des Kindes war Sultan.

 

Für Palästinenser sind das alltägliche Geschichten. Die Frage ist: warum sind sie in London, Washington, Brüssel und Sydney nicht bekannt?

 

Einmischer Maximus George Clooney, Mr. Hollywood-Aktivist, hat noch nie einen imperialistischen Krieg gefunden, den er nicht rechtfertigt oder andere dazu drängt das zu unterstützen. Der nützliche Idiot oder der CIA-Mann in der Hauptstadt der Unterhaltungsindustrie. Wie auch immer, Clooney ist die liberale Arroganz in seiner hinterhältigsten Form. Teil einer Ausgeburt von Leichtgewichten, die sich in ernste Angelegenheiten einmischen.

 

Syrien, der jüngste liberale Fall – ein Fall für George Clooney – wird großzügig von Großbritannien und den USA finanziert, auch wenn die Nutznießer, die sogenannten Rebellen, von dschihadistischen Fanatikern dominiert werden. Jenem Produkt der Invasion in Afghanistan und Irak und der Zerstörung des modernen Libyens.

 

Aber die längste Besatzung und der Widerstand der jüngeren Geschichte wird nicht anerkannt. Wenn sich die Vereinten Nationen einmal regen und Israel als Apartheidstaat deklarieren, so wie dieses Jahr, dann gibt es einen Aufschrei – nicht gegen den Staat, dessen „Kernzweck“ der Rassismus ist, sondern gegen eine UN-Kommission, die es wagt das Schweigen zu brechen.

 

Nelson Mandela sagte: „Palästina ist die größte moralische Frage unserer Zeit.“

 

Warum wird diese Wahrheit unterdrückt, Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr? Über Israel – den Apartheidstaat , der für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen mehr internationale Rechtsbrüche als jeder andere Staat schuldig ist – dauert das Schweigen an, unter jenen die es wissen und deren Aufgabe es ist, dass es so bleibt.

 

Zu Israel wird der Journalismus derart eingeschüchtert und kontrolliert, durch ein Gruppendenken, das zu Palästina schweigen fordert, während ehrenwerter Journalismus zu Dissidententum wird: einem metaphorischen Untergrund.

 

Ein einziges Wort ermöglicht dieses Schweigen: „Konflikt“. „Der arabisch-israelische Konflikt“, so tönen die Roboter hinter den Telepromptern. Wenn ein altgedienter BBC-Reporter, ein Mann der die Wahrheit kennt, von „zwei Sichtweisen“ spricht, dann ist die moralische Verzerrung komplett.

 

In ihrem moralischen Dreh- und Angelpunkt gibt es keinen Konflikt, keine zwei Sichtweisen. Es gibt eine militärische Besatzung, die von einer nuklear bewaffneten Macht durchgesetzt wird, unterstützt von der größten Militärmacht der Welt; und es gibt eine monumentale Ungerechtigkeit.

 

Das Wort „Besatzung“ könnte aus den Wörterbüchern verbannt und gelöscht werden. Aber das Gedächtnis der historischen Wahrheit kann nicht verbannt werden: Die systematische Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat. Die Israelis nannten es 1948 „Plan D“.

 

Der israelische Historiker Benny Morris beschreibt, wie David Ben-Gurion, Israels erster Premierminister, von einem seiner Generäle gefragt wurde: „Was sollen wir mit den Arabern machen?“

 

Der Premierminister, so schrieb Morris, „machte eine abweisende und energische Handbewegung.“ „Vertreibt sie!“ sagte er.

 

70 Jahre später wird dieses Verbrechen in der intellektuellen und politischen Kultur des Westens unterdrückt. Oder es wird darüber debattiert, oder es ist umstritten. Hochbezahlte Journalisten lassen sich gerne zu Reisen, Gastfreundschaft und Bauchpinselei der israelischen Regierung einladen, in der Beteuerung ihrer Unabhängigkeit sind sie trotzig. Der Begriff „nützliche Idioten“ wurde für sie erfunden.

 

McEwan: sanfter Fürsprecher eines fauligen Status Quo

 

Ich war erstaunt, mit welcher Leichtigkeit einer der renommiertesten britischen Romanautoren, Ian McEwan, ein Mann der sich in bourgeoiser Aufklärung sonnt, 2011 den Jerusalem-Preis für Literatur im Apartheidstaat akzeptierte.

 

Wäre McEwan auch nach Sun City in den Apartheidstaat Südafrika gegangen? Auch dort haben sie Preise verliehen und alle Auslagen erstattet. McEwan rechtfertigte sein Handeln mit ausweichenden Worten über die Unabhängigkeit der „Zivilgesellschaft“.

 

Propaganda -- so wie sie McEwan liefert, mit einem symbolischen Verwarnung für seine entzückten Gastgeber – ist die Waffe der Unterdrücker Palästinas. Wie Zucker schleicht es sich heute fast überall ein. Die staatliche und kulturelle Propaganda zu verstehen und zu dekonstruieren ist unsere wichtigste Aufgabe. Wir werden blind in einen zweiten Kalten Krieg geführt, dessen letztendliches Ziel die Unterwerfung und Balkanisierung Russlands und die Einschüchterung Chinas ist.

 

Als Donald Trump und Wladimir Putin auf dem G20-Gipfel in Hamburg mehr als zwei Stunden miteinander geredet haben, offensichtlich über die Notwendigkeit nicht gegeneinander Krieg anzufangen, da waren die wütendsten Gegner jene, die den Liberalismus gesteuert haben, so wie die zionistischen politischen Autoren des Guardian.

 

Kein Wunder dass Putin in Hamburg gelächelt hat“, schrieb Jonathan Friedland. „Er weiß dass er mit seinem wichtigsten Ziel Erfolg hatte: er hat Amerika wieder geschwächt.“ Stichwortgeber für den Bösen Vlad.

 

Diese Propagandisten wissen nicht was Krieg bedeutet, aber sie lieben es ihre Spielchen zu spielen. Was Ian McEwan „Zivilgesellschaft“ nennt, ist zu einer reichen Quelle ähnlicher Propaganda geworden.

 

Nehmen wir einen Begriff der Wächter der Zivilgesellschaft – „Menschenrechte“. So wie ein weiterer ehrenwerter Gedanke, die „Demokratie“, sind die „Menschenrechte“ jeder Bedeutung und jeden Zwecks entleert.

 

So wie „Friedensprozess“ und „Road Map“ wurden die Menschenrechte in Palästina von westlichen Regierungen und den von ihnen finanzierten Konzern-NGOs gekapert und die von sich eine abenteuerliche moralische Autorität behaupten.

 

Wenn also die Regierungen und NGOs von Israel verlangen, die „Menschenrechte in Palästina zu respektieren“, dann passiert gar nichts, denn sie wissen alle, dass es nichts zu befürchten gibt.

 

Beachtet das Schweigen der Europäischen Union, die Israel beispringt und sich gleichzeitig weigert, ihre Verpflichtungen gegenüber den Menschen von Gaza zu erfüllen – etwa die Lebensader des Grenzübergangs Rafah offen zu halten. Eine Maßnahme, die Teil einer Übereinkunft bei der Beteiligung an der Einstellung der Feindseligkeiten 2014 war. Ein Seehafen für Gaza, Brüssel hat dem 2014 zugestimmt – wurde aufgegeben.

 

Die UN Kommission, auf die ich Bezug genommen habe – ihr voller Name lautet UN Economic and Social Commission for Western Asia – beschreibt Israel als, ich zitiere, „konzipiert für den Kernzweck“ der rassistischen Diskriminierung.

 

Millionen von Menschen verstehen das. Was die Regierungen in London, Washington, Brüssel und Tel Aviv nicht kontrollieren können ist, dass die Menschlichkeit sich auf der Straße verändert wie vielleicht nie zuvor. Die Menschen engagieren sich und sind aufmerksam wie nie zuvor, aus meiner Sicht. Einige revoltieren sogar offen. Das Gräuel des Grenfell Towers in London hat die Gemeinschaft lebhaft in einem nahezu nationalen Widerstand vereint.

 

Dank einer Kampagne der Menschen untersucht die Justiz heute die Beweise für eine mögliche Anklage gegen Tony Blair wegen Kriegsverbrechen. Selbst wenn das scheitern sollte, es ist eine wichtige Entwicklung, die eine weitere Barriere zur Öffentlichkeit und ihrer Anerkennung der wütenden Natur der Verbrechen der Staatsmächte abbaut – die systematische Verachtung der Menschlichkeit im Irak, im Grenfell Tower und in Palästina. Diese Punkte warten darauf verknüpft zu werden.

 

Während des größten Teils des 21. Jahrhunderts war der Betrug der Konzernmacht, die sich als Demokratie ausgibt, von der Ablenkung durch Propaganda abhängig: hauptsächlich durch einen Kult des „Ichs“, entworfen um unser Gespür zu unterdrücken, sich um andere zu kümmern, um gemeinsam zu handeln, für soziale Gerechtigkeit und Internationalismus.

 

Klassen, Geschlechter und Rassen wurden auseinandergerissen. Nur das Persönliche wurde zum Politischen und die Medien sind die Botschaft. Die Beförderung bourgeoiser Privilegien wurde als „progressive“ Politik präsentiert. Das war es nicht. Ist es nie. Es ist die Beförderung von Privilegien, und von Macht.

 

Unter den jungen Menschen hat der Internationalismus ein breites neues Publikum gefunden. Schaut euch die Unterstützung für Jeremy Corbyn an und den Empfang, den der G20-Zirkus in Hamburg bekommen hat. Indem wir die Wahrheit und die Gebote des Internationalismus verstehen, verstehen wir auch den Kampf Palästinas. Mandela hat es so ausgedrückt: „Wir wissen nur zu gut, dass unsere Freiheit ohne die Freiheit der Palästinenser unvollständig ist.“

 

Im Herzen des Nahen Ostens liegt die historische Ungerechtigkeit in Palästinas. Bevor das nicht gelöst ist und die Palästinenser nicht ihre Freiheit und ihre Heimat bekommen und Israelis und Palästinenser vor dem Gesetz gleich sind, solange wird es in der Region keine Frieden geben, und vielleicht darüber hinaus.

 

Was Mandela sagte ist, dass die Freiheit gefährdet ist, wenn mächtige Regierungen anderen die Gerechtigkeit verwehren können, andere terrorisieren können und andere einsperren und töten können, in unserem Namen. Israel kennt sicher die Gefahr, dass sie eines Tages normal sein müssten.

 

Aus diesem Grund durfte ihr Botschafter in London, Mark Regev, den Journalisten als professioneller Propagandist wohlbekannt, die Labour-Partei verzerren und ihren Anführer Jeremy Corbyn mit Antisemitismus-Vorwürfen (Ilan Pappe nennt es einen „riesigen Schwindel“) sabotieren.. Aber er hatte keinen Erfolg.

 

Die Ereignisse entwickeln sich jetzt schnell. Die bemerkenswerte BDS-Kampagne (Boycott, Disinvestment and Sanctions) hat Tag für Tag mehr Erfolg. Städte und Gemeinden, Gewerkschaften und Studenten unterstützen sie. Die britische Regierung versucht, örtliche Gemeinderäte an der Umsetzung von BDS zu hindern, hatte aber vor Gericht keinen Erfolg.

 

Es liegt etwas in der Luft. Wenn sich die Palästinenser wieder erheben, und das werden sie, dann haben sie vielleicht zunächst keinen Erfolg – aber wenn wir verstehen, dass sie wir sind und wir sie, dann wird es letztlich zum Erfolg führen.

 

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Dies ist eine gekürzte Version der Rede von John Pilger anlässlich der Palestinian Expo in London am 8. Juli 2017.

 

Pilgers Film „Palestine ist Still the Issue“ kann man hier sehen:

 

http://johnpilger.com/videos/palestine-is-still-the-issue