https://www.strategic-culture.org/news/2017/10/28/jfk-files-cover-up-continues-president-assassination.html

 

Die JFK-Akten: Die Vertuschung über die Ermordung des Präsidenten geht weiter

 

von Finian Cunningham, 28.10.2017

 

 

Der Mord vor 54 Jahren an Präsident John F. Kennedy wurde als das „Verbrechen des Jahrhunderts“ beschrieben. Wenn die amerikanischen und westlichen Medien dieses bedeutende Ereignis nicht offen und ehrlich diskutieren können, was sagt das über ihre Glaubwürdigkeit aus?

 

Eine so systematische Medienverleugnung der Realität fügt deren Glaubwürdigkeit irreparablen Schaden zu. Wie soll man sie da noch zu jedem anderen Thema ernst nehmen, sei es die Behauptungen über „russische Einmischung“ oder über den Krieg in Syrien, oder die Aussagen, die Washingtons Aggression gegenüber dem Iran oder Nordkorea rechtfertigen?

 

Die erstaunliche Verleugnung der Medien zur Ermordung Kennedys ist das Symptom eines stillschweigenden Totalitarismus, der als „westliche Demokratie“ durchgeht.

 

Die Herausgabe geheimer Regierungs-Papiere diese Woche zur Ermordung von JFK wurde als ein Tag der Abrechnung und Offenbarung angekündigt. Näher an der Wahrheit ist, dass die schockierende Ermordung Kennedys weiterhin vom Tiefen Staat der USA vertuscht wird.

 

Die Ankündigung über „Abrechnung und Offenbarung“ ist absurd falsch und naiv. Der Gedanke, dass die US-Behörden endlich „reinen Tisch“ über das Geschehen an jenem Tag in Dallas machen würden, ist nicht nur fehlerhaft. Er erzeugt auch die Illusion, dass die Kontroverse endlich bereinigt wurde und dass damit angeblich die offizielle Version bestätigt wird, dass Kennedy von einem Einzeltäter ermordet wurde, Lee Harvey Oswald.

 

CNN hat die Freigabe der offiziellen Dokumente in dieser Woche so angekündigt: „Mehr als 50 Jahre nach dem Mord an Präsident John F. Kennedy könnten die Amerikaner am Donnerstag endlich den vollen Bericht der US-Regierung bekommen … um Verschwörungstheorien zu unterbinden, die lange Zeit über die Ermordung kursierten.“

 

Die New York Times schrieb: „Der letzte Fund versiegelter Regierungs-Aufzeichnungen, der veröffentlicht wird“, wird die „Ur-Mutter aller Verschwörungstheorien“ beerdigen.

 

Die Beweise und die Wahrheit über Kennedys Hinrichtung am Dealey Plaza am 22. November 1963 gibt es bereits, als Zeugenaussagen Dutzender Augenzeugen, die die Ermordung beobachtet haben oder bei den Resultaten zugegen waren. Die Annahme, dass die Freigabe geheimer Archive etwas ans Tageslicht bringen könnte, ist nicht angebracht. Aber die Darstellung der Medien von einem „letzten Fund“ an Dokumenten festigt die offizielle Berichterstattung, dass jede andere Erklärung über das was geschah, eine „Verschwörung von Spinnern“ ist.

 

CNN und die New York Times behaupten, so wie der Rest der US-Massenmedien, dass die Veröffentlichung freigegebener Papiere diese Woche die offizielle Sichtweise bestätigt, dass JFK von Lee Harvey Oswald erschossen wurde, der mit einem Scharfschützengewehr aus dem sechsten Stock des Texas Book Store Depository auf die Autokolonne des Präsidenten feuerte. So lautet die offizielle Schlussfolgerung der von der Regierung geführten Warren-Kommission, die ihren Bericht über die Ermordung 1964 veröffentlichte. Über 50 Jahre lang haben die US-Medien unbeirrbar an dieser Version der Ereignisse festgehalten, trotz üppiger gegenteiliger Beweise.

 

Was die Medien all die Jahre eifrig ignoriert haben, sind die Beweise und Aussagen Dutzender Zeugen, die entweder von den Anhörungen der Warren-Kommission ausgeschlossen blieben, oder deren Zeugenaussagen von FBI-Ermittlern verfälscht wurden. Viele der Zeugen wurden auf mysteriöse Weise getötet.

 

Eine der besten Zusammenstellungen über die Kennedy-Ermordung ist „JFK and the Unspeakable“ von James Douglass (2008). Andere wichtige Titel zu den Details des Mordes – Details, die die Massenmedien größtenteils ignorieren – sind u.a. „Crossfire“ von Jim Marrs und „Brothers“ von David Talbot.

 

Aus den vielen wichtigen Zeugen über die Jahre habe ich unten einige ausgewählt. Ihre Zeugenaussagen zeigen, dass der Mord an Kennedy ein viel dunkleres „Verbrechen des Jahrhunderts“ war, als die Massenmedien jemals erkunden würden.

 

Von vorne erschossen, nicht von hinten

 

Doktor Charles Crenshaw leitete das medizinische Team im Parkland Hospital von Dallas, wo der tödlich verwundete JFK Minuten nach dem Attentat hingebracht wurde. Crenshaw und fast 20 weiteres medizinisches Personal kümmerten sich um die Verletzungen des Präsidenten, um ihn zu reanimieren. Sämtliches medizinisches Personal hat bezeugt, dass Kennedys tödliche Kopfverletzung durch einen Schuss von vorne in den Schädel geschah, was zu einer massiven Austrittswunde am Hinterkopf führte. Allein dieses eine Detail widerspricht schon der offiziellen Behauptung, dass Oswald JFK angeblich von hinten erschossen hat, so wie die Warren-Kommission befunden hat.

 

Der tödliche Schuss muss von vorne gekommen sein, worauf auch das berühmte Amateur-Video des Zuschauers Abraham Zapruder in der Nähe des Grassy Knoll hindeutet. (Bemerkenswerterweise kam ein Kongressausschuss, das House Select Committee on Assassinations, 1979 nach der Durchsicht der Beweise zu dem Schluss, dass es am Dealey Plaza mehr als einen Schützen gab. Aber dieses Ergebnis wurde von den Medien nie gründlich untersucht. Warum nicht?)

 

Besonders wichtig: Dr. Crenshaw und seine Kollegen wurde sofort vom FBI und anderen Behörden unter Druck gesetzt, ihre anfänglichen Beobachtungen zu unterdrücken. Sie wurden heimlich eingeschüchtert, ihre Befunde so zu ändern, dass sie das Gegenteil besagen: Dass die Kopfverletzung des Präsidenten durch einen Schuss von hinten verursacht wurde. Crenshaw wurde von der Warren-Kommission während der ein Jahr dauernden Anhörungen nie zu einer Zeugenaussage eingeladen. Er sagte, dass er und das Personal von Parkland noch Jahre später dezent eingeschüchtert wurden, über ihre Zeugnisse während Kennedys letzter Momente zu schweigen. Drei Jahrzehnte später hat Dr. Crenshaw jedoch 1992 „JFK und die Verschwörung des Schweigens“ veröffentlicht. Pikanterweise wurde es zu einem Bestseller auf der Buchliste der NYT, trotz einer riesigen Medienkampagne, die medizinische Expertise von Crenshaw zu diffamieren.

 

Oberstleutnant William Bruce Pitzer war der Verantwortliche der audio-visuellen Abteilung im Bethesda Naval Hospital in Washington D.C., wo Kennedys Leichnam nur Stunden nach der Erschießung hingeflogen wurden. Dort wurde die offizielle Autopsie durchgeführt, bizarrerweise unter den Augen hochrangiger Militärs. Pitzer war mit dem Fotografieren des Leichnams des Präsidenten beauftragt. Wie er später einem Kollegen anvertraute, der die Filmaufnahmen bestätigte, hatte der Kopf von JFK eine massive Austrittswunde am Hinterkopf, so wie die Ärzte in Dallas das ursprünglich bestätigten. Zwei Jahre später wurde Pitzer unerklärlicherweise tot in seinem Studio aufgefunden. Er wurde in den Kopf geschossen, ein Revolver in der Nähe. Sein Tod wurde offiziell zu einem Selbstmord erklärt, den seine Witwe anzweifelte. Der Film über die sterblichen Überreste des Präsidenten, den Pitzer sorgfältig verwahrt hatte, wurde von einer unbekannten Person aus dem Studio entwendet.

 

Die Behauptung, Kennedy sei von vorne erschossen worden, ist keine Theorie. Die Richtung aus der die Schüsse kamen, wurde von mehreren Menschen bezeugt, die in der Nähe des Grassy Knoll waren, dem Gebiet mit einem Lattenzaun, dem sich die Limousine JFKs nach dem Texas Book Store Depository näherte, weiter unten auf der Elm Street. Wenn Oswald der Schütze aus dem Buchlager war, so wie die offizielle Erzählung besagt, wie konnte dann Kennedy tödlich von vorne erschossen werden?

 

Männer des Secret Service auf dem Grassy Knoll

 

Ed Hoffman, ein junger, taubstummer Mann, beobachtete die Ankunft der Autokolonne von der Überführung mit Blick auf den Grassy Knoll. Hoffman sagte, dass er eine Rauchwolke sah, wo ein Bewaffneter am Lattenzaun stand als sich der Wagen des Präsidenten näherte. Der Schütze zog sich dann rasch zu den Gleisen hinter dem Grassy Knoll zurück, wo er sein Gewehr einem Mann zuwarf, der einen Arbeitsoverall anhatte. Der zweite Mann hat dann das Gewehr mit einem Handgriff zerlegt, es in eine Tasche gesteckt und sich an den Gleisen vom Hügel entfernt. Der Schütze kam dann wieder geschwind zu dem Lattenzaun zurück. Mehrere diensthabende Polizisten, die nach den Schüssen auf den Grassy Knoll zustürmten, haben berichtet, dass sie von Männern konfrontiert wurden, die sich als Agenten des Secret Service zu erkennen gaben. Der Augenzeugenbericht von Ed Hoffman, der sich freiwillig meldete, wurde von FBI-Ermittlern ignoriert. Aber seine Aussage wurde von einem Bahnbeamten namens Ed Bowers bestätigt, der ebenfalls die Schüsse vom Grassy Knoll beobachtet hatte, weil er zufällig in einem Stellwerk der Bahn Dienst tat. Bowers bezeugte seinen Bericht gegenüber dem renommierten JFK-Forscher und Autor Mark Lane. Vier Monate später wurde Bowers 1966 bei einem Autounfall getötet. Dieses Schicksal eines vorzeitigen Todes ereilte mehrere andere Menschen, die über die Umstände der Schießerei redeten, die nicht zu der Geschichte der Warren-Kommission passten.

 

Ein weiterer Zeuge am Grassy Knoll war ein junger Soldat in seiner Freizeit, Gordon Arnold. Jahre später brachte er den Mut auf um zu bezeugen, dass er zwei Schüsse fühlte, die nahe hinter ihm abgefeuert wurden, während er Fotos von der vorbeifahrenden Autokolonne machte. Gordon sagte, dass er sich duckte um Schutz zu suchen und bevor er sich umsah, waren zwei Männer über ihm, einer hielt ein Gewehr und trug Polizeiuniform. Sie verlangten von ihm, dass er den Film aus seiner Kamera entfernt. Arnold schwieg jahrelang über diese Geschichte, aus Angst um sein Leben.

 

Jack Ruby war nicht zufällig der Mörder von Oswald

 

Viele seriöse und unabhängige Forscher haben den Bericht der Warren-Kommission angezweifelt, er sei voller Ungereimtheiten, ganz abgesehen vom Ausschluss wichtiger Zeugen.Einer der eklatantesten Fehler in den Warren-Ergebnissen ist, dass Lee Harvey Oswald angeblich alleine handelte und keine Beziehung zu Jack Ruby hatte, dem Nachtklubbesitzer mit Mafia-Verbindungen, der Oswald erschoss, als der in Gewahrsam in einer Polizeistation in Dallas war – zwei Tage nach der Ermordung Kennedys.

 

Rose Cheramie arbeitete in Rubys Klub in Dallas. Vor ihrem bizarren Tod bei einem Autounfall 1965 behauptete Cheramie, dass Ruby und Oswald sich seit Jahren kannten.Sie sagte, Oswald sei oft in den Klub gekommen und saß dann am Tisch von Ruby.

 

Julia Ann Mercer stand am Morgen der Ermordung im Verkehrsstau auf dem Dealey Plaza, gegen 11Uhr, eineinhalb Stunden bevor die Autokolonne des Präsidenten ankam. Sie bemerkte einen Mann, der aus einem Kombi ausstieg, der am Fuß des Grassy Knoll parkte und dass dieser Mann etwas trug, das wie ein verstecktes Gewehr aussah, während er zu dem Lattenzaun hinauf ging. Aus reiner Neugier rollte Mercer ihr Auto neben den Kombi und sah dem Fahrer direkt ins Gesicht. Es war Jack Ruby. Zu der Zeit kannte sie Ruby nicht, erst Tage später, nach dem berüchtigten Schuss auf Oswald in der Polizeistation und den internationalen Schlagzeilen, erkannte sie Rubys Gesicht. Ihre Zeugenaussage wurde von FBI-Ermittlern verdreht. Erst als Mercer später mit verschiedenen unabhängigen Forschern über ihre wichtige Identifikation Rubys sprach, kam das Ganze ans Licht, allerdings nicht in den Massenmedien.

 

Andere Zeugen haben die wahre Verschwörung untermauert, die hinter der Ermordung Kennedys steckt. Das Wort „Verschwörung“ wird hier nicht als abwertender Begriff verwendet. Es meint die buchstäbliche Bedeutung eines organisierten Plans.

 

Was war der Plan? Wie James Douglass und andere schlüssig die Teile zusammengetragen haben, wurde JFK nach seiner Wahl 1960 vom Tiefen Staat der USA zunehmend als „gefährlicher Präsident“ angesehen. Kennedy war entschlossen, gegen das sich ausbreitende Wettrüsten mit der Sowjetunion vorzugehen und wollte mit dem russischen Führer Nikita Chruschtschow eine ernsthafte, radikale nukleare Abrüstung verfolgen. Die kubanische Raketenkrise 1962 hat Kennedy über die Gefahr eines nuklearen Weltkriegs aufgeschreckt. Kennedy wollte auch die Beziehungen zu Kubas Fidel Castro nach der desaströsen, von der CIA geführten Invasion 1961 in der Schweinebucht normalisieren, wonach der Präsident geschworen hatte, er wolle „den Geheimdienst in Tausend Stücke zerschlagen“. Wegen dieses Fiaskos hat er den CIA-Direktor Allen Dulles gefeuert. Pikanterweise wurde Dulles später in die siebenköpfige Warren-Kommission ernannt, die angeblich mit der Aufklärung der Wahrheit hinter der Ermordung Kennedys beauftragt war.

 

Darüber hinaus kam JFK zu dem Schluss, dass der drohende Vietnam-Krieg ein Desaster werden würde. Im Sommer 1963 bereitete er Befehle für einen Abzug des US-Militärs vor. Dieser Schritt war eine erhebliche Gefahr für die erhofften riesigen Gewinne für den militärisch-industriellen Komplex, wenn der Krieg eskalieren würde, was er nach dem Tod Kennedys auch tat.

 

Auf dem Gipfel des Kalten Kriegs wurde Kennedy daher vom Militär/Sicherheits-Apparat als nichts anderes als ein Verräter angesehen und als ein Hindernis für die Wirtschaftsinteressen des militärisch-industriellen Komplexes des Pentagon. Kurzum, er musste durch ein „Unternehmen der Staatsgewalt“ beseitigt werden.

 

Die CIA hatte ein Motiv zur Beseitigung Kennedys. Sie hatte auch die Mittel. Auftragskiller der CIA wurden oft aus dem Milieu der kriminellen Unterwelt rekrutiert, aus der Mafia und rechtsextremen kubanischen Exilanten in Miami. Ein solches Unternehmen braucht „glaubhafte Bestreitbarkeit“.

 

Jack Ruby, der lange Zeit ein Handlanger der Mafia und der CIA als Waffenschieber war, wurde für die monatelange Planung zur Verschwörung auf einen Anschlag auf den Präsidenten rekrutiert.

 

Oswald, der CIA-Agent, zum Sündenbock wurde

 

Nun, welche Verbindungen hatte Oswald? Der 23-jährige Ex-Marine wurde in den späten 1950ern von der CIA rekrutiert, als er auf einer U-2 Spionagebasis in Japan stationiert war. Er lernte fließend russisch und „setzte“ sich dann in die Sowjetunion ab. Es scheint, als hätte der KGB Oswald als verlässlichen Möchtegern-Agenten nicht ernst genommen. Er kehrte 1962 in die USA zurück, angeblich aus freien Stücken. Es ist von Bedeutung, dass Oswald, der sich von seinem Land losgesagt hatte und in die Sowjetunion geflüchtet war, und seine Frau bei ihrer Rückkehr in die USA keiner Strafverfolgung ausgesetzt waren. In der Tat scheint es so, dass ihnen großzügig Hilfestellung beim Finden einer Unterkunft, einer Anstellung und Beziehungen gewährt wurde.

 

Oswald, der in sowohl pro- als auch anti-Castro-kubanische politische Aktivitäten verstrickt wurde, wurde auch in den Plan zur Ermordung Kennedys eingebunden. Wie viel Oswald über die Verwicklung der CIA oder die wahren Absichten des Geheimdienstes wusste, das ist nicht klar. Aber Beweise deuten darauf hin, dass er auch als Informant für das FBI arbeitete, um sie vor dem Plan zur Ermordung Kennedys zu warnen. Oswald war überfordert. Er hat vermutlich nicht erkannt, was für ein kleiner Bauer er in dieser viel größeren und finstereren Verschwörung war.

 

Seine enge Verwicklung mit den kleineren Handlangern der Verschwörung erklären seine Bekanntschaft mit Ruby. Was Oswalds wahre Absichten waren, das ist unklar. Er könnte tragischerweise den falschen Glauben gehabt haben, dass seine Rolle als FBI-Informant gewesen sei, den Präsidenten zu retten.

 

Tragischerweise wurde Oswald zum Schluss zum Sündenbock für die Ermordung gemacht. Die Behauptung, er hätte mit seinem Gewehr aus dem Texas School Book Depository innerhalb von ein paar Sekunden dreimal geschossen und zweimal den Präsidenten getroffen – so behauptet die Warren-Kommission – entbehrt jeder Glaubwürdigkeit. Und gemäß dem Warren-Bericht soll eine dieser Kugeln angeblich durch den Nacken Kennedys gedrungen sein und den vor ihm sitzenden Gouverneur Conally getroffen haben. Dr. Crenshaw und die anderen Ärzte im Parkland Hospital haben ursprünglich ausgesagt, dass die Wunde am Hals (neben der tödlichen Kopfwunde) eine Eintrittswunde war – ein weiterer Hinweis darauf, dass die Schüsse tatsächlich von vorne kamen und nicht von hinten, so wie die Warren-Kommission behauptet. Das soll nicht heißen, dass es keine Schüsse aus dem Buchlager gab. Zeugen haben ausgesagt, dass sie Schüsse hörten und und einen Schützen in den oberen Stockwerken sahen. Aber das klingt mehr wie ein ausgeklügelter Plan der CIA, um Oswald reinzulegen, der erst vor kurzem eine Anstellung in dem Buchlager bekommen hatte, Wochen vor dem Besuch Kennedys in Dallas.

 

Weniger als eine Stunde nachdem der Präsident erschossen wurde, stürmte Oswald in ein Kino. Der Zeuge Jack Davis sagte, er hätte bemerkt, dass sich Oswald seltsam benommen habe, sich neben eine Person setzte und dann wieder aufstand und sich rastlos neben einen anderen Kinobesucher setzte – und das in einem fast leeren Kino! „Es war offensichtlich, er hat nach jemandem Ausschau gehalten,“ erinnerte sich Davis. Man kann mit gutem Grund darüber spekulieren, dass Oswald nach einem FBI-Kontakt suchte, den er aufgrund eines getürkten Arrangements kontaktieren sollte. Oswald hat seinen „Kontaktmann“ nie getroffen. Er wurde von den Verschwörern hängen gelassen.

 

Ein weiterer Kinobesucher, George Applin, hat erzählt, wie Polizisten Oswald festgenommen haben, da hat Applin einen anderen Mann gebeten, sich weiter nach hinten in den Kinosaal zu setzen, weg von dem Trubel. Der Mann habe Applin lässig angeschaut, dessen Ratschlag ignoriert und blieb sitzen und sah dann weiter aufmerksam der Verhaftung von Oswald zu. Tage später erkannte Applin das Gesicht des Mannes in dem Kino als das von Jack Ruby. Offensichtlich hatte Ruby erwartet, dass die Polizisten Oswald sofort bei seiner Festnahme erschießen würden, insbesondere nachdem nur Minuten zuvor deren Polizei-Kollege JD Tippit erschossen wurde – angeblich von Oswald auf dessen Flucht nach dem Präsidenten-Mord in das Kino. Wie sich herausstellte, haben die Polizisten Oswald nicht in dem Kino erschossen, und so wurde es zwei Tage später zur Aufgabe Rubys, das in der Polizeistation in Dallas nachzuholen.

 

Die Organisation einer Ermordung auf staatlicher Ebene

 

Eine weitere bedeutende Geschichte ist die des Air Force Sergeant Robert Vinson. Am Freitag der Ermordung erwischte er durch Zufall einen Flug mit einer nicht markierten militärischen Frachtmaschine C-54 für seinen Rückflug von Washington DC zu seinem Zuhause in der Nähe von Colorado Springs. Er war der einzige Passagier und während des Flugs gaben die Piloten den Tod des Präsidenten bekannt. Das Flugzeug machte eine Kehrtwende zu einem nicht genannten Zielort. Als man auf der nicht betonierten Piste aufsetzte, da erkannte Sgt. Vinson die Skyline der Stadt Dallas. Es war am helllichten Nachmittag. Während des kurzen Aufenthalts wurden die Motoren nicht abgestellt. Zwei Männer bestiegen das Flugzeug. Das Flugzeug startete wieder und landete schließlich auf dem Luftwaffenstützpunkt in Roswell, New Mexico. Erst als Vinson endlich am Sonntag nach Hause kam und mit seiner Frau die Nachrichten im Fernsehen anschaute, da erkannte er das Gesicht des Mannes, der der Ermordung des Präsidenten bezichtigt wurde, Lee Harvey Oswald. Es war das gleiche Gesicht wie eines der beiden Männer, die in Dallas zustiegen.

 

Vinsons Erlebnis bestätigt, was viele andere Zeugen behauptet haben. Dass es in der Mord-Verschwörung gegen JFK und zur Belastung von Oswald einen Doppelgänger gab, einen Schauspieler, dessen Aufgabe es war, den Sündenbock zu belasten. Der Doppelgänger wurde benutzt, um eine Beweisspur zu legen und Oswald als kubanischen oder sowjetischen Versager hinzustellen. Das würde die seltsamen Begegnungen in der kubanischen und der sowjetischen Botschaft in Mexiko City nur Wochen vor der Ermordung in Dallas erklären. Während dieser Begegnungen hat der Oswald-Schauspieler dramatisch seine kommunistische Treue erklärt. Von Bedeutung ist, dass die sowjetischen Aufzeichnungen zeigen, dass die Person, die behauptete Oswald zu sein, sehr schlechtes Russisch sprach, wo doch bekannt ist, dass der echte Oswald die Sprache fließend beherrschte.

 

Jahrelang wurde Sgt. Vinson von der CIA insgeheim eingeschüchtert, über seinen zufälligen Flug in dem nicht markierten Transportflugzeug Stillschweigen zu bewahren. Vinson ging jedoch Jahre später an die Öffentlichkeit und erzählte Forschern seine Kenntnisse über die Verschwörung zur Ermordung Kennedys. Er hat auch ausgesagt, dass das Flugzeug nicht gänzlich unmarkiert war. Am Leitwerk trug das Flugzeug die Signatur der CIA.

 

Aber wahrscheinlich ist der absolute Hauptzeuge in dem Ganzen Lee Harvey Oswald selbst. Seine letzten Worte, die er in der Polizeistation in Dallas trotzig ausrief, waren: „Ich bin nur ein Sündenbock!“

 

Bequemerweise wurde Oswald vom Mob Jack Ruby mit CIA-Verbindungen zum Schweigen gebracht, bevor er seine Geschichte in einem Gericht erzählen konnte. Oswald hätte zweifellos den sehr verstörenden Schleier darüber lüften können, wer die Ermordung des Präsidenten tatsächlich orchestriert hat.

 

Regimewechsel auf amerikanische Art

 

Die Story über die Ermordung von JFK ist die eines staatlich gesponserten Mords, ausgeführt von Machtstrukturen des Tiefen Staats in den USA. Es war ein Staatsstreich gegen einen vom Volk gewählten Präsidenten, den der Tiefe Staat als einen Feind ihrer Ziele für Krieg und ausländische Intrigen betrachtete.

 

Es war ein schockierender, brutaler Schlag gegen die Demokratie, ein „Regimewechsel“, ausgeführt nicht in irgendeinem entfernten Land, sondern direkt zuhause in den Vereinigten Staaten.

 

Die Verschwörung zur Ermordung des Präsidenten war so ausgeklügelt, mit den Auftragsmördern und dem Secret Service, und auch unter Mittäterschaft der Polizei, des FBI, des Militärs, der Justiz und den Konzernmedien, dass die Urheber hinter der Ermordung von JFK in den höchsten Rängen der US-Regierung stecken mussten – dem Tiefen Staat.

 

Nahezu 54 Jahre nach der Ermordung Kennedys durch den amerikanische Staatsapparat geht die Vertuschung weiter, mit der nutzlosen Veröffentlichung „geheimer Papiere“. Und passenderweise erklären die Massenmedien, dass diese „Enthüllung“ endlich die Angelegenheit erledigen wird, was den „Verschwörungstheorien“ ein Ende bereiten wird. Kann sein, dass die Mittäterschaft der Medien einfach die Unfähigkeit oder ein Widerwille ist, die offizielle Sichtweise in Frage zu stellen. Das meinen wir mit „stillschweigendem Totalitarismus“ – die Bereitschaft, an das indoktrinierte Denken zu glauben, etwa an die falschen Schlussfolgerungen der Warren-Kommission.

 

Kein Wunder dass die US-Öffentlichkeit – die laut regelmäßigen Umfragen nicht an das Märchen der Warren-Kommission glaubt und die stattdessen glaubt, dass JFK in Wahrheit durch eine ruchlose Verschwörung getötet wurde – kein Wunder dass die Öffentlichkeit ein zunehmendes Misstrauen und Verachtung für die Konzernmedien hegt, dass die unehrlich und unzuverlässig sind.

 

Seit einem Jahr versuchen die selben Medien, Russland wegen einer Einmischung in die US-Demokratie anzuschwärzen. Die selben Medien haben auch versucht, den amerikanischen, staatlich gesponserten Terrorismus zum Sturz der Regierung in Syrien zu verheimlichen, so wie sie das schon 2011 beim Sturz der Regierung in Libyen und der Ermordung von Muammar Gaddafi taten. Und viele andere illegale Regimewechsel-Operationen, ausgeführt von den USA und ihren westlichen Alliierten, die als noble Anstrengungen zur „Verteidigung der Demokratie“ präsentiert werden, als „Kampf gegen Terrorismus“ oder als „Schutz der Menschenrechte“.

 

In einer Zeit, in der diese kommerziell getriebenen Massenmedien darüber predigen, dass die Anderen „Fake News“ verbreiten, ist es umso ärgerlicher, dass diese Anschuldigungen von genau jenen Medien kommen, die sich auf massenhafte Fake News und massenhaft falsche Märchen spezialisiert haben.

 

Der US-Staatsmord an JFK 1963 und die jahrzehntelange Vertuschung ist vielleicht die größte Verurteilung des Betrugs, der sich US-Massenmedien nennt. Der Tag an dem der Präsident ermordet wurde, ist auch der Tag an dem Amerikas Ambitionen als Demokratie einen tödlichen Schlag erlitten haben.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    nevermin (Mittwoch, 15 November 2017 13:31)

    Michael Collins Pipers Final Judgment
    In seinem Buch Final Judgment schlägt Michael Collins Pipers vor,
    dass die Geldmacht und der Verrat von CIA counterintelligence chef James Jesus
    Angleton Schlüsselfunktion im Verständnis der eigentlichen Befehlskette zur JFK-
    Assassination haben.
    James Jesus Angleton war die CIA-Verbindung zum Mossad und ein de facto
    Mossad Maulwurf.
    Guyénot:
    “«Angleton’s closest professional friends overseas … came from the Mossad and
    … he was held in immense esteem by his Israeli colleagues and by the state of
    Israel, which was to award him profound honors after his death.»
    Verschwörungstheorie nach Barry Chamish:
    Frau Lea Rabin geboren in Königsberg machte nach Ermordung ihres Mannes
    Jitzhak Rabin von Rabinowicz am 4. 11.1995 , der in einem geschützten Bereich
    während einer öffentlichen Rede just for show von einem orthodoxen Studenten
    mit Platzpatronen in Wirklichkeit aber von einem professionellen Operator in
    Jerusalem erschossen wurde, bekannt, dass ihr Mann nicht wie nach offizieller
    Geschichtsschreibung November 1963 in Kambodscha, sondern in Wirklichkeit
    zwischen dem 20. und 25.11.1963 in Dallas, Texas war, wo er die Ermordung
    Kennedys koordinierte.
    John F Kennedy machte einige Fehler zuviel, ua wollte er
    • den Indochinakrieg beenden,
    • die CIA umstrukturieren,
    • das Federalzentralbankschneeballwährungssystem abschaffen und Geld unter
    Aufsicht des Staates ausgeben lassen und
    • Israel die Atombombe verbieten
    dazu ließ er ein Ultimatum von Mc Namara und Bob Kennedy ausarbeiten, Israel
    sollte den Atomsperrvertrag unterschreiben und regelmäßige
    Untersuchungskomissionen in Dimona zulassen.
    JFK traf sich mit Ben Gurion Grün am 26.5.1962 in einem NYer Hotel und
    bezeichnete ihn am Schluss als « wild man » wie «hirnverbrannten Beduine »,
    Ben-Gurion trat wg dieser Sache Juni 1963 als Ministerpräsident zurück,
    Nachfolger war Levi Eshkol, unter dessen Regie der sog Sechs-Tage-Krieg fiel und
    der unkooperative amerikanische Präsident musste eliminiert werden.
    Um eine Einzeltäterschaft zu belegen wurde CIA-Patsie Lee Harvey Oswald ans
    Fenster im 6. Stock eines Lagerhauses plaziert, und ein Repetiergewehr in die
    Hand gedrückt. von hier aus würde er den Präsidenten von hinten rechts oben
    aus getroffen haben müssen.
    Kennedy wurde mit einem Dumdum-Geschoss mehr als die Hälfte des Schädels
    weggesprengt und zwar traf ihn erst ein Geschoss von vorn und dann in den
    linken Schläfenbereich von der dem Lagerhaus gegenüberliegenden Seite aus
    und 100m weiter.
    Die Warren-Kommission, die die Umstände des Attentats auf Kennedy aufklären
    sollte, kam ein Jahr später zu dem Schluss, dass Oswald der alleinige Täter sei
    und es keine Verschwörung zur Ermordung Kennedys gegeben habe.
    lt Zeugenaussagen gab es insgesamt 6 Schüsse und nicht nur 3, etliche Zeugen
    überlebten die nächsten Monate nicht, die vermutlich Oswald der Reihe nach
    auch noch alle eliminierte.